Gebeten, Rudi F.

Es könnte selbst die Anzeige eingebracht werden, nachdem aber ein recht redliches Medium seiner Gesinnung berichtet, er, Federspiel, habe soeben eine derartige Anzeige eingebracht, soll ihm die Ehre zuteil werden, sich weiter als Verteidiger des Glaubens zu profilieren, aufzusteigen zum ersten Fahnenkreuzbalkenträger weit über das Tirolerische hinaus.

Es muß zugleich zugegeben werden, das erfordert die Ehrlichkeit in Christi, nichts davon zu verstehen, wie eine solche Anzeige zu verfassen ist. Deshalb auch das Gebet an den Herrn Rudi Federspiel, auch dies zur Anzeige zu bringen.

Sie werden vielleicht denken, „Gebet“ sei hier falsch verwendet. Es sollte wohl „Bitte“ heißen. Rudi Federspiel wird das noch verstehen, das Althochdeutsche, von dem aus das Bitten zum Gebet … Er, der Herr Federspiel, wird also gebeten, gebet der Bitte nach und bringet zur Anzeige:

„Religion ist ein Gendefekt…. Religion wurde geboren, als der erste Gauner, den erste Dummen antraf. An Gott zu glauben ist nicht vernünftig! Der Mensch schuf Gott, nicht Gott den Menschen!!“

„Nur wer dieser eingeschleppten Krankheit aus dem Jprdan….seine Ehrerbietung beweist, wird sich an diesem Vorfall erregen. Wer aber diese Tatsache real betrachtet, findet es als überflüssig, als verlorene Liebesmüh!“

Darüber hinaus gibt es, muß zugegeben werden, noch eine als unlösbar eingestufte Aufgabe, die davon abhält, die Anzeige selbst einzubringen. Wie können jene ebenfalls zur Anzeige gebracht werden, die diesen Kommentaren gegen den Herrn … auf Herrn Federspiel ruht alle Hoffnung und Zuversicht, daß er darauf die rechte Antwort, die rechte Anzeige zu formulieren weiß.

Wie bescheiden, das kurz zum Schluß, doch das recht redliche Medium der Gesinnung des Herrn Federspiel ist, das muß doch hervorgehoben werden. Demütig und ehrlich in Christi beginnt sein Medium den Kommentar mit:

„Jetzt beschäftigen die Grünen wieder einmal die Strafbehörden im ‚Heiligen Land Tirol‘.“

Dabei könnte es mit Stolz und ihm zur Ehre anheben mit:

Jetzt beschäftigt die FPÖ wieder einmal die Strafbehörden

Schließlich ist es einer ihrer Herren, die der Strafbehörde den rechten Weg weisen, in Herrlichkeit Amen …

NS Es gibt in Österreich gar viele Paragraphen, nicht nur den 188, nach denen angezeigt werden kann, wie erst vor kurzem dieses recht redliche Medium des Herrn auflistete.

Das wäre noch ein zusätzliches Gebet an Herrn Rudi Federspiel, zu beurteilen, ob eine Aussage, wie jene von Huber,

„Wenn jemand geräuschvoll Rotz aus der Nase in die Mundhöhle …reinzieht, dies dann aber auch noch mit gurgelnden, schmatzenden saugenden Geräuschen bis aus den Bronchien hochzieht, pumpend noch in der Mundhöhle sammelt und abmischt, dann je nach letztem Kulturstand doch noch ins Taschentuch spuckt oder gar das schleimige grün farbige Exsudat in hohem Bogen in die Gegend speit, dann, ja dann sagt man im Volksmund, er hat einen Grünen (volkstümliche Bezeichnung für das schleimige, ungustiöse, zähflüssige, glitschige Exkrement). er hat eben einen Grünen in die Gegend gespuckt.
Und so gesehen ist jeder Grüne ein ziemlich ungustiöses Exsudat der menschlichen Gesellschaft, worauf man auch ziemlich leicht ausrutschen kann! Ich weiß ja auch nicht, warum mir das gerade jetzt durch den Kopf geht!“

in seinem oder in ihrem Kommentar vom 18. März 19, eine ist, auf die irgendein österreichischer Paragraph anzuwenden wäre, oder bloß eine Aussage, der zu applaudieren ist, alle die also recht haben, die dieser Aussage bereits applaudierten. Es wird zwar einem konkreten Menschen und einer politischen Gruppierung insgesamt abgesprochen, Menschen zu sein, aber das auf dem recht höchsten Bildungsniveau, das in Österreich zu erklimmen ist – „Exsudat, worauf man auch ziemlich leicht ausrutschen kann!“

Wie Huber überhaupt ein Mensch der Bildung ist, nicht in nur medizinischer, sondern auch in geschichtlicher — ein Vorbild eben, kurz gesagt …

NNS Mögen in anderen Ländern solche Paragraphen wie 188 nicht mehr in den Gesetzesbüchern stehen, glückliches Österreich, in Österreich darf dem Wunder der Vermehrung beigewohnt werden, wie einst, als aus einem Fisch viele Fische, das ganze Tal nach eines harten Arbeitstages in praller Sonne so wundersam nach Fischmarkt heimelig roch, sollen, so es der Wille des Herrn ist, aus dieser Gesinnung weitere erstehen, denen nicht der Geruch des Fisches anhaften soll, sondern der Duft der Sicherheit …

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s