Im Prater wichsen wieder die Bewunderer, in Sievering schützt Liessmann schon Barbareneier

Ein Gedicht von Eugen Gomringer ist zum Mittelpunkt eines Disputes um Kunst geworden, es hat nun sogar die Philosophie, zu großes Wort, Konrad Paul Liessmann bewogen, etwas zu diesem Disput beizutragen.

„Die Barbaren sind mitten unter uns. Sie lauern nicht am rechten oder unteren Rand der Gesellschaft, sie gehören nicht zu den Bildungsfernen und Bildungsverlierern, sie kommen nicht aus unterentwickelten Regionen, sondern sie sitzen an den Schaltstellen von Kunst und Wissenschaft, schreiben in Qualitätsmedien, diskutieren an Universitäten, leiten Gemäldegalerien, dominieren die Talkshows. Barbaren sind sie dennoch. Denn im Grunde ihres Herzens verachten sie die Kunst. Unter dem Vorwand, gegen Sexismus und Rassismus zu kämpfen, übermalen sie Gedichte.“

So beginnt Konrad Paul Liessmann seinen Beitrag am 8. Februar 2018 in der „Neuen Zürcher Zeitung“ …

Vollkommen richtig. „Die Barbaren sind mitten unter uns.“ Ein Barbar ist ein Mensch, so wurde es einst verstanden, der die Sprache eines anderen nicht versteht, nur seine eigene Sprache. Konrad Paul Liessmann versteht die Sprache der Frauen nicht.

Im Prater blühn wieder die Bäume

Konrad Paul Liessmann versteht nicht, wenn Frauen davon sprechen, daß das Gedicht von Eugen Gomringer sie an sexistische Übergriffe, an sexistische Belästigungen erinnern. Im Gedicht kommen Alleen vor. Wie oft haben Frauen schon erzählt, auf der Prater Hauptallee an wichsenden Männern vorbeilaufen zu müssen, wenn sie die Prater Hauptallee zur sportlichen Ertüchtigung aufsuchen. (Es erschließt sich nun wie von selbst die tiefe Bedeutung des beliebten Liedes: „Im Prater blühn wieder die Bäume.“)

Es mag Konrad Paul Liessmann ein Kunstfreund sein, ein Gegner der Kunstzensur, aber ein Gegenwartsfreund, ein Fortschrittsfreund, ein Zukunftsfreund kann er nicht genannt werden, und er wird sich viele Freunde gemacht haben, unter den Bewunderern mit den Barbareneiern auf der Prater Hauptallee, mit seiner Unterzeichnung des „Briefes der 800“,

Heinz Mayer bestätigt die Notwendigkeit der Binnen-I-Schreibung – Teil 8 der Komödie in Fortsetzung

mit dem im Grunde nichts anderes gefordert wurde, als die Zensur der Sprache.

Dem Gedicht von Eugen Gomringer gebührt aber die höchste Auszeichnung. Es zieht Konrad Paul Liessmann die Hose aus, und zum Vorschein kommen …

Ein Elend ist aber stets das Interpretieren von Gedichten. Wer wird das Gedicht noch übermalen wollen, wenn dabei an die „Bewunderer“ auf der Prater Hauptallee gedacht wird, wie sie hinter Bäumen versteckt ihr kümmerliches und stets nur für Sekunden steifes Glied wichsen, die ärmliche Hugo-Boss-Hose bis zu den Wadeln, ihre bierschwangeren Bäuche – wer wollte dann nicht, dieses Gedicht in Goldlettern in einem Goldrahmen an der Wand im besten Zimmer der Wohnung haben.

Und ob Konrad Paul Liessmann wirklich ein Kunstfreund ist? Vielleicht von sehr alter Kunst. Es wäre stimmig. Kommt doch er doch auch bei der Philosophie nicht so recht an die Gegenwart heran, bleibt Jahrzehnte davor stehen, wie er so eindrücklich in Salzburg …

„Doch das ist nichts Neues“

… wo er gerade einmal bis …

Alleen und Männer

Übrigens, beim „Brief der 800“ war gesinnungsgemäß die FPÖ die treibende Kraft, also die Partei, in der die Männer meinen, Eier wie Odin zu haben, und weil es ebenfalls sehr aktuell ist, dürfen die Burschenschaften nicht unerwähnt bleiben. Wie sehr würde sich wohl gerade in diesen Tagen die montagsgemachte identitäre Regierungspartei wünschen, es wäre die heutige Zeit noch eine so recht gute alte Zeit, in der ein Wortführer (gesinnungsgemäß ein Mann) einmal sagt, eine Debatte um die Burschenschaften brauche es jetzt nicht, und augenblicklich ist die Debatte beendet. Wie lange ist das schon her, daß Konrad Paul Liessmann

Rund um und aus Odin Wiesinger dampft es

genau das sagte, in einer Fernsehdiskussion – aber wer hört schon auf …

Das wäre jetzt ungerecht, zu sagen, er werde nicht gehört … es könnte ihm noch ein großer Aufstieg bevorstehen, zum ersten Philosophen, kein zu großes Wort, der FPÖ und der AfD …

Konrad Paul Liessmann - Aufstieg zum führenden Philosophen

Facebookameisen

Es ist doch rührend, wie Armin Wolf nun beschreibt, daß er keinen Deal mehr mit Mark Zuckerberg wie bisher haben will, also er bekennt schon ein, er hätte keinen „persönlichen Deal“ mit Mark Zuckerberg gehabt. Aber für eine Facebookameise ist es doch eine Trostträumerei, die durch den Küniglbergstudioalltag schweben läßt, irgendwie halt doch mit Mark Zuckerberg, mit ihm auf Augenhöhe nah in weiter Ferne …

So muß das geschrieben sein. Immerhin ist Armin Wolf ja nicht irgendeine Facebookameise, in Österreich ist er wer, also keine Facebookameise, sondern ein respektabler, heiß umfehdeter Fernsehjournalist.

Armin Wolf will keinen Deal mehr mit Mark Zuckerberg

Aber in der Welt von Facebook ist er eine Facebookameise von über zwei Millarden Facebookameisen, die tippseln und posteln mit allen ihren Beinchen auf ihren Tastaturen tapsen und so weiter. Ameisen selbst, nicht frei von Einflüssen und Nachrichten aus der Menschenwelt, werden wohl ihrem Nachwuchs die Facebooklebewesen als Vorbild vorhalten, ihm sagen, seid so emsig wie diese, wenn ihr richtige Ameisen, eurem Namen gerecht werden wollt, wenn ihr groß seid. Aber laßt euch nicht alles gefallen, stemmt alle eure Beinchen auch einmal richtig in den Boden und sagt es dem da oben so richtig hinein, ihr könnt auch wie er da oben einmal richtig unzufrieden sein, aber am Throne rüttelt nicht, bekundet weiter eure Ergebenheit, dient ihm weiter eifrig, aber nicht emsig wie eine Ameise …

Wie lieb stolz er, die Facebookameise Armin Wolf, auf seine rund 280.000 Abos … Bob Marley hat 68 Millionen Abos (und das ist großzügig um fast 500 Tausend abgerundet), und Bob Marley ist tot, seit 37 Jahren.

Andreas Gabalier hat fast 800 Tausend Abos. Als ob Inhalt auf Facebook zählte.

Und Armin Wolf redet von Inhalt, von seiner Leistung, die er für Mark Zuckerberg, also nicht persönlich für Mark Zuckerberg, erbracht hätte.

Als ob auf Facebook Inhalt zählte.

Helene Fischer hat rund 1,6 Millionen Abos. Sogar He.-Chr. Strache hat mit rund 750 Tausend Abos – wie viele Abos mehr als Facebookameise Armin Wolf? Und mit rund 740 Tausend Abos ist Sebastian Kurz ja im Gegensatz zu Armin Wolf eine Facebookbulldoggenameise …

Das sind Zahlen vom heutigen Tag, 19. Februar 2018.

Als ob auf Facebook Inhalt zählte.

Das ist der kleine, liebenswerte Glaube der Facebookarbeitsameisen.

Nun aber, da das Facebookameisenego um seine Reichweite fürchtet, gar, um seine Reichweite zur Befriedigung seines Facebookameisenegos zu halten, Geld in die Hand nehmen müßte, möchte es einmal so unzufrieden sein, wie Mark Zuckerberg. Und wie schnell so eine Facebookameise etwas begreifen kann, wenn es um das eigene Geld geht, jetzt nach acht Jahren auf Facebook sieht er einen Vorteil darin, daß die Texte, die er auf Facebook schreibt, ihm gehören, und nicht mehr Mark Zuckerberg, also nicht persönlich Mark Zuckerberg …

Acht Jahre lang war es der Facebookameise egal, wem seine Texte gehören, wer mit seinen Texten machen kann, was er oder sie oder ein Konzern will. Nun aber, in der Furcht um Reichweitenerkürzung und Geldausgabe zur Verhinderung … aber vielleicht ahnte er doch von Beginn an, daß auf Facebook kein Inhalt zählt, und soher es egal ist, wem die Texte gehören.

Und was ist jetzt mit dem „Unterwandern mit Journalismus“? Beim Geld hört sich das Unterwandern auf. Das ist aber keine andere Geschichte, nur ein anderes Kapitel, in dem die Facebookameise auch vorkommt.

Und hat der zehnjährige Sportstadtrat von Wien, der er nie war, und jetzt montagsgemachter Vizekanzler ist, wobei äußerst fraglich ist, ob er das, wenngleich er es formal auch ist, je sein wird, das über Armin Wolf nicht auf Facebook getippselt? Das ist aber keine andere Geschichte, nur ein anderes Kapitel … 

Als ob auf Facebook Inhalt zählte.

Ist Erich Körner-Lakatos, der vieles recht satirisch weiß, der Satirenlehrmeister von He.-Chr. Strache, dem zehnjährigen Sportstadtrat von Wien?

Zehn Jahre Sportstadtrat von Wien - Heinz-Christian Strache

„Da ich zehn Jahre Sportstadtrat in Wien war, weiß ich, wovon ich spreche.“ Das sagt He.-Chr. Strache in einem am 15. Jänner 2018 veröffentlichten Interview.

Was für eine Aufregung wieder einmal, um einen Funktionär der montagsgemachten identitären Regierungspartei.

Für das identitäre Personal scheint das Zeitwort „funktionieren“ zum Hauptwort „Funktionär“ zu sein, also stets gesinnungsgemäß zu funktionieren, und es funktioniert auch stets gesinnungsgemäß – eine Tradition, von der es mit Ehre und Treue erfüllt ist, seit den Führungstagen eines Reinthallers (aber nicht nur seit diesen) bis herauf zu He.-Chr. Strache, der nun meint, sich auch als Satiriker versuchen zu dürfen, weil seine Satirenlehrjahre nun er meint, hinter sich zu haben, er vielleicht sogar eine Satirenprüfung erfolgreich abgeschlossen hat.

Und wer aus diesem Gesinnungsbunde könnte einem He.-Chr. Strache recht besser bescheinigen, eine Satirenausbildung erfolgreich abgeschlossen zu haben? Augenblicklich fällt der Satirenmeister aus diesem Gesinnungsbunde ein: Erich Körner Lakatos …

Zum Verstehenkönnen von Satiren der freiheitlichen 

Faschistische Partei ist für freiheitlichen ZZler eine sozialistische – Diesmal aber keine Satire von Erich Körner-Lakatos

Satire und Freiheitliche

„Lieber H.“err – Satire, wie sie freiheitliche ZZler lieben

Lehren Sie, Erich Körner-Lakatos, Norbert Hofer zusätzlich in Privatstunden keine Geschichte

ZZler Erich Körner-Lakatos – Kein Anstand und keine Höflichkeit gegen das deutsche Reich und Adolf Hitler

FPÖ-ZZ: „Ob der verbotene Hitlergruß im Alltag sich überhaupt vermeiden ließe“

Pferdeapfel auf Blattsalat mit österreichischen Qualitätszeitungen

Einem für die ZZ Tätigen kann ein Wunsch nicht erfüllt werden

Kapitel um Kapitel so weiter und so fort …

Es gibt viele Sätze von Erich Körner-Lakatos, mit denen er die Aufnahmeprüfung der ZZ bestanden haben könnte; aber vielleicht war es doch dieser, mit dem er alles abdeckt, was für ein gesinnungsgemäßes Funktionieren gefordert wird:

„Exaltierte Anhänger des neuen Ritus würden vielleicht den Holocaust vorschlagen, weil den dürfe man ja, ganz im Gegensatz zu unserem christlichen Herrgott, nicht leugnen.“

Generell kann gesagt werden, um keinen Menschen persönlich zu meinen: Es gibt einen Ort, an dem die Wirklichkeit zur Wirkicklheit wird. Das ist „Zur Zeit“. Wirkicklheit ist auch eine Wirklichkeit, aber eine recht besondere, in der durch Buchstabenverschiebungen die Wirklicheit sich zur Gesinnungswirklichkeit … Wie das genau funktioniert, kann wohl beispielsweise „Ostmärker“ Melisch assistiert vom montagsgemachten Innenminister, zwei schreibende Männer für „Zur Zeit“, kompetent Auskunft erteilen:

Freiheitliche ZZ betätigt sich als eifrige Wiederleserin von Robert Jan Verbelen, einem SS-Mörder und Revisionisten

Es wird nicht gewußt, ob Wilhelm Brauneder mit anderen Männern des Wortes ebenso vertraut ist wie mit Karl May, aber ein Robert Jan Verbelen mit seinen Spionageromanen könnte ein weiterer sein, der eine Titelvorlage für den Bericht der „Kommiss…“

„Sebastian Kurz begrüßt Historikerkommission der FPÖ.“ Vorfreude auf den neuen Karl May von Wilhelm Brauneder?

abgeben könnte, zum Beispiel: „Mister Inkognito“ oder „Der Affe auf dem Galgen“ …

 

Zur Zeit - Einer von uns

Österreich: „Antiziganismusbericht“ und „Antisemitismusbericht“

Aus Anlaß des in dieser Woche veröffentlichten Antisemitismusberichtes ist es nicht uninteressant, einmal zu vergleichen, wie sieht es in der Berichterstattung über Antisemitismusbericht und Antiziganismusbericht im Vergleich aus.

Österreich - Antisemitismusbericht - Antiziganismusbericht

So unerfreulich die beinahe Verdoppelung der antisemitischen Vorfälle in Österreich seit 2014 sind, so erfreulich ist die breite Berichterstattung darüber.

Zum Antiziganismusbericht kann nichts Erfreuliches geschrieben werden. Es ist alles unerfreulich.

Wer in eine Suchmaschine, wie in der Collage gelesen werden kann, die zwei Berichte eingibt, erhält unter „News“ folgende Ergebnisse: 41.600 Einträge für „Antisemitismus Bericht Österreich“ und 70 Einträge für „Antiziganismus Bericht Österreich“ …

Einundvierzigtausendsechshundert Einträge zu „Antisemitismus Bericht Österreich“ und siebzig Einträge zu „Antiziganismus Bericht Österreich“ …

Sagt das nicht bereits alles?

Offenbart das nicht bereits die gesamte Ungeheuerlichkeit in diesem Land.

2018 ist zum großen Gedenkjahr ausgerufen, in dem alle in diesem Land – also die sogenannten Bildungsnahen, zu denen Menschen, die in Politik und Medien beschäftigt werden, wohl gezählt werden dürfen – es sich hoch anrechnen werden, niemals vergessen zu wollen, was in der Vergangenheit an Unmenschlichkeit begangen wurde, mit Würde und Pathos werden alle in diesem Land ein Bekenntnis gegen den Antisemitismus ablegen, von den Redaktionsstuben bis in die Hofburgstuben, von den Fernsehanstaltskammern bis in die Ballhausplatzkammern.

Von allen – also von den sogenannten Bildungsnahen, zu denen Menschen, die in Politik und Medien beschäftigt werden, wohl gezählt werden dürfen – vergessen werden, auch im zur Eigenfeier ausgerufenen Gedenkjahr die Menschen, die heute noch unter dem Antiziganismus zu leiden haben, es wird kein Bekenntnis gegen Antiziganismus abgelegt werden, von den Redaktionsstuben bis in die Hofburgstuben, von den Fernsehanstaltskammern bis in die Ballhausplatzkammern wird es das geben, was es zum Antiziganismusbericht gibt: Schweigen.

Ein Kapitel mehr. Ein Kapitel dazu, wie viele noch zu den bereits geschriebenen:

Landeshauptmann von Burgenland - Unvergessen in der Welt

Romane Thana – Von der Großzügigkeit der österreichischen Gesellschaft gegen Walter Dostal

Der Landeshauptmann von Burgenland ist in der Welt berühmt

Und was, Alexander Van der Bellen, ist mit dem Antiziganismus?

Hofschreibe für M. T. Habsburg, Mutterregentin des Antiziganismus

Häupl präsentiert kein erstes Monitoring-Komitee gegen Antiziganismus im Wiener Rathaus

Schriften von Martin Luther – 500 Jahre Weltkulturerbe Antiziganismus

Nicht kurzer als der Kurz.

Gedenkt der Staatsspitze in Österreich – Ohne Sinti und Roma, aber wer will schon neben ihr sitzen

Antiromaismus und Antisemitismus

Holocaust ist gleich Shoa und Porajmos

Porajmos und der christliche Ökumene-Anhänger Adolf Hitler unter dem Einfluß von Martin Luther

Der halbe Luther von Michael Bünker oder „Zigeuner“ werden Opfer sein dürfen, wenn sie keine Opfer mehr sind

Wie über Zigeuner geschrieben wird – einst und jetzt

FPÖ-Willi-Vilimskys und „Neger-und-Zigeuner“-Lobbyist Zakrajsek geben eine Pressekonferenz,

Roma und Sinti in Europa 2013 – Der Geist von und der Traum von einem legalen Auschwitz im eigenen Garten

Freiheitliche Gemein-Schaft, weiter so mit dem Hetzen – Das klärt über das lebensbedrohliche Leben von Roma und Sinti in Europa auf

Die empörte Zurückweisung von Martin Luther, er sei ein „Zigeuner“

Und Kapitel um Kapitel so weiter und so fort …

 

Von Hofer bis Schönerer: „Los von Rom“. Und ewig lockt Linz …

Hofer bis Schönerer - Los von Rom

Hofer, der mit dem Kampfruf „Los von Rom“ durch seine Welt, also von Südtirol nach Strachkurzhofer, reist, hat mit seiner Nachforschung, wie in der Collage gelesen werden kann, woher und was der Name Hofer bedeute, selbst herausgefordert, es einmal festzuhalten, woher der Kampfruf „Los von Rom“ komme.

Nun, der Kampfruf „Los von Rom“ geht zurück auf den Führer der Führer Schönerer, über den sogar das „Kulturinformationssystem Österreich Lexikon“ zu berichten weiß:

Schönerer, Georg Ritter von (bis 1888), * 17. 7. 1842 Wien, † 14. 8. 1921 Schloss Rosenau (Gemeinde Zwettl-Niederösterreich), Gutsbesitzer, Politiker. Ab 1879 Führer der deutschnationalen Bewegung (der Alldeutschen) in Österreich; heftiger Gegner des österreichischen Patriotismus, der katholischen Kirche und des Liberalismus. Vertrat einen radikalen Antisemitismus, kämpfte für engen Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich, war ein Vorkämpfer der Los-von-Rom-Bewegung und trat selbst zum Protestantismus über. Seine autokratischen und terroristischen Methoden, sein nationalistischer Fanatismus waren typisch für seine Richtung. Seine Ideen haben später den jungen A. Hitler stark beeinflusst. Schönerer war 1882 an der Abfassung des deutschnationalen Linzer Programms maßgeblich beteiligt. Eine Gewaltaktion gegen politische Gegner (1888) brachte ihn ins Gefängnis und um Adelstitel, Reserveoffiziersrang und Abgeordnetenmandat.

„Linzer Programm“. Recht fleißig waren sie damals. Schon 1885 eine Erweiterung, um den „Arierparagraphen“ … Gleich übernommen von den Burschenschaften. Aber wie wurde Norbert Steger

Kellerpuppe aus der hoferischen Ramschbude wird mit burschenschaftlicher Fürrede eingeschaltet ausgeschickt

gesprochen, es bleibe unerwähnt, dass Adolf Hitler sie …

Linz. Oberösterreich. Nach wie vor ein recht besonderer Klang in den Ohren … auch von Hofer, der am 3. März 2018 in Oberösterreich sein wird, um zu lauschen, aber auch selbst Wortlieferant für recht besondere Ohren zu sein …

Los von Rom Hofer im Wasserschloss

Es wird am 3. März 2018 auch ein „Kommers der Waffenstudenten“ … Zu „Kommers“ fällt unweigerlich die „Kommiss…“ der montagsgemachten identitären Regierungspartei ein und deren Unnötigkeit und Unbrauchbarkeit, da doch alles bekannt ist, die Vergangenheit aufgearbeitet ist, es bekannt ist, woher … sogar das „Österreich Lexikon“ weiß so einiges zu berichten, wie als Beispiel oben gelesen werden kann. Und über die vielen anderen Quellen, die über deren gänzliche Aufarbeitung berichten, wurde schon berichtet.

FPÖ Festschrift 2016 Ahnentafel Schönerer - Druck Ed Strache

Was wird mit dem Bericht von der „Kommiss…“, wenn es ihn dereinst geben wird, geschehen? Konsequenzen sind keine zu erwarten. Dieser wird nicht einmal gelesen werden, vor allem nicht von der FPÖ. Diese Vermutung ist nicht unberechtigt. Denn. Es dürfte schon die „Festschrift 2016“ nicht von der FPÖ, auch wenn ihre Anführer Geleitworte schrieben, gelesen worden sein. Die Vergangenheit des „dritten Lagers“, das jetzt „aufgearbeitet“ werden soll, ist darin ebenfalls behandelt, wie in der Collage gelesen werden kann – Schönerer … Erheiternd dabei ist die veröffentlichte Tafel der Gesinnungsahnen (da es nur Männer sind, können Frauen nicht erwähnt werden): hergestellt von: Druck u. Verlag E. Strache …

Wer Hofer heißt, scheint auf ewig darauf vereidigt zu sein, vor allem und eigentlich ausschließlich die männlichen Hofer, Wiedergänger ihrer Ahnen, ihrer Geister zu sein. Wie der südtirolerische Hofer dem Kampfruf „Los von Rom“ folgt, konnte der burgenländische Hofer seine persönliche

„Nazikirche“, Hofer und die Angst des Bischofs vor dem Tor der Geschichte

Vollzugsmeldung vor der Geschichte mit seinem Übertritt in die evangelische Kirche bereits rapportieren. Und an der zweiten Vollzugsmeldung werkt er, ist er dem Hofer im Wort …

Es gibt so viele Hofer, dass es schwindelig werden kann. Immerhin, seit 869, wie der eine Hofer schreibt …

Es gibt den Andreas Hofer … Es gibt den Peter Hofer … Es gibt den Franz Hofer … Dann gibt es einen recht besonderen Mann für die FPÖ, der sich dem Erbe Hofer recht verbunden zu fühlen scheint, wenngleich er nicht Hofer heißt, aber Hofer in seinem Namen vorkommt

Nicht zu vergessen, den Matthias

„Hofer interviewt Strache“ – Und ewig murmelt Südtirol

Übrigens, am 14. Februar 2018 war auch ein recht besonderer Mann, nun vielsprechender Angehöriger der „Kommisssteuerungsgruppe“ im Morgenjournal zu hören. Es solle auch um die „Südtirolfrage“ gehen, also um die unmittelbare Nachkriegszeit, das heißt bei Südtirol um die „Aufarbeitung der „Südtirolgeschichte“: um die „sechziger Jahre“ des letzten Jahrhunderts … Ach, glückliches Österreich, stets ein paar Jahrzehnte vor der Gegenwart mit dem Aufarbeiten enden … Und zum Aufarbeiten beispielsweise des Jahres 2015 dafür bleibt genügend Zeit, es reicht doch in Jahrzehnten erst zu erfahren

„Respektvolles Gedenken“ von He.-Chr. Strache, dem nächsten Vizekanzler, gilt Peter Kienesberger, einem mit „Norbert Burger der vier Gründer der rechtsextremen Nationaldemokratischen Partei (NDP)“

Wen kann das bereits jetzt interessieren, da er ein montagsgemachter Vizekanzler …

NS Einen schöneren Beleg kann es dafür nicht geben, wie recht dieser FPÖ-ÖVP-Regierung es wichtig ist, für die Menschen in Österreich zu arbeiten, kaum montagsgemacht im Amt setzt sie mit Hoferland einen „symbolischen Startpunkt“ für …

Doppelpaß Südtirol und Faschismus vor den Augen des Bundespräsidenten

„Sebastian Kurz begrüßt Historikerkommission der FPÖ.“ Vorfreude auf den neuen Karl May von Wilhelm Brauneder?

FPÖ Historikerkommission spiritus rector Brauneder Karl May

Erwin Pröll hat, wie erinnert werden darf, ein Buch gelesen, und zwar „Der Schatz im Silbersee“ von Karl May. Donald Trump hat als Erwachsener nicht einmal dieses gelesen, also gar kein Buch. Und Sebastian Kurz?

Vielleicht „begrüßt Sebastian Kurz die Historikerkommission der FPÖ“ aus Vorfreude auf seinen ersten Karl May oder auf seinen zweiten Karl May, weil er sich daran erinnert, wie gut ihm der von Erwin Pröll ausgeliehene erste gefallen hat.

Wie das auch immer sei, mit Sebastian Kurz und den Büchern. Eines ist gewiß, einen Karl May wird Sebastian Kurz zu lesen bekommen, diesmal geschrieben von Wilhelm Brauneder, der ein recht großer Freund, mehr, ein rechter Liebhaber von Karl May ist.

Aber Zweifel sind angebracht, ob er dann den von Wilhelm Brauneder geschriebenen Karl May je lesen wird. So wie er eine Regierung mit der identitären Partei begrüßte und begrüßt, darf vermutet werden, er hat noch nie etwas über seine Regierungspartnerin gelesen, denn hätte er etwas gelesen, niemals hätte Kurz sich selbst dafür begrüßt, eine Koalition mit dieser Partei …

Sebastian Kurz ÖVP FPÖ Historikerkommission

Hätte er, Kurz, je etwas über seine Partnerin gelesen, dann hätte er etwas anderes als das, was er sagte, gesagt, vielleicht hätte der Bericht darüber dann so gelautet:

Gerade in der Gegenwart sei es notwendig, sich auch mit der eigenen Gegenwart zu beschäftigen und diese aufzuarbeiten, sagte Kurz zu Sebastian vor dem Ministerrat auf Journalistinnenfragen. Die ÖVP habe dies schon nicht getan, und es sei gut, wenn es auch die anderen Parteien und die ÖVP machen. Dass bei der Aufarbeitung auch das ganze Österreich eine Rolle spielen solle, findet Kurz „sehr positiv“.

Aber weil er, wie vermutet werden darf, über die österreichische Gegenwart von Erwin Pröll nichts zum Ausleihen bekam, fiel seine Aussage so aus:

Gerade im Gedenkjahr sei es notwendig, sich auch mit der eigenen Geschichte zu beschäftigen und diese aufzuarbeiten, sagte Kurz vor dem Ministerrat auf Journalistenfragen. Die ÖVP habe dies schon getan, und es sei gut, wenn es auch die anderen Parteien und die FPÖ machen. Dass bei der Aufarbeitung auch das DÖW eine Rolle spielen solle, findet Kurz “sehr positiv”.

Ob Erwin Pröll der Karl-May-Runde von Wilhelm Brauneder angehört, wird nicht gewußt. Gewußt allerdings wird, es verbindet sie doch etwas, zumindest der Ehrenschutz für eine weitere Runde, deren Tafel geschmückt mit Säbel und Ehre und Vaterland …

Weshalb die FPÖ gerade Wilhelm Brauneder dazu erwählt hat, ihr die „Leiter“ zu machen? Wer sonst als ein rechter May-Liebhaber kann ihr besser garantieren, einen Karl May zu schreiben, von dem gewußt wird, wie recht hoch er Wahrheit zu schätzen liebte …FPÖ Historikerkommission - Der neue Karl May von Wilhelm Brauneder - Die Wartburg

Wie der Berichtsdeckel wohl aussehen wird. Ein rechter May-Liebhaber wie Brauneder wird dafür vor dem Auge seines May-Geistes vielleicht schon einen sehen, viele Titel ihm schon einfallen, die er als Vorlage für den Berichtstitel … zum Beispiel „Unter Geiern“, „Die Felsenburg“ …

Erste Kapitel zum neuen Karl May gibt es bereits, aber es sind Kapitel, die Wilhelm Brauneder nicht in sein Buch aufnehmen wird, was für ihn spricht, also für seinen unabhängigen Geist, für seinen Geschmack, für sein recht tiefes Verständnis, für sein literarisches Gespür, was paßt und was paßt nicht zu Karl May – kurz gesagt, diese Kapitel lassen sofort erkennen, sie sind nicht von Karl May …

„Historikerkommission“ der FPÖ wird so nutzlos, weil konsequenzlos sein, wie es eine „Holocaustkommission“ gewesen wäre. Ein Bericht ändert keine Gesinnung.

Lothar Höbelt hat seine Vergangenheit bereits aufgearbeitet: „8. Mai 1945: Tag der Niederlage“ nach dem „sogenannten Holocaust“.

Österreich: Wilhelm Brauneder, auch er, erinnert, wie das Land insgesamt eine Gegenwartskommission dringend benötigt

Aktivjahre der Toleranz statt einem Gedenkjahr

Sebastian Kurz - Aufarbeitung der Gegenwart

 

Österreich: Wilhelm Brauneder, auch er, erinnert, wie das Land insgesamt eine Gegenwartskommission dringend benötigt

Es gibt nun Aufregungen. Äußerst kritische Stimmen, weshalb Wilhelm Brauneder unmöglich „Leiter der Historikerkommission“ … und schon wird, auch damit, die „Historikerkommission als solche hingenommen und, mehr noch, anerkannt, während eine solche „Historikerkommission“ selbst unmöglich ist. Die Gründe ihrer Unmöglichkeit wurden bereits

„Historikerkommission“ der FPÖ wird so nutzlos, weil konsequenzlos sein, wie es eine „Holocaustkommission“ gewesen wäre. Ein Bericht ändert keine Gesinnung.

dargelegt.

Es ist aber gut, daß die FPÖ den unmöglichen Brauneder zum Leiter von etwas Unbrauchbarem für seine Partei, weil alles, wie ausgeführt, gründlich bekannt, aber das Land Österreich in seiner Gesamtheit dringendst braucht, bestellt hat.

Denn.

Wilhelm Brauneder, auch Brauneder, erinnert, wie notwendig Österreich es hat, eine Gegenwartskommission zur Aufarbeitung der Jahrzehnte seit 1945 zu bestellen.

Diese unselige österreichische Geschichte seit 1945. Eine unselige Geschichte, die bis in die Gegenwart reicht und das Land regiert.

Eine Geschichte, eine Gegenwart, es kurz zu machen, die auch an Namen festgemacht werden kann.

Etwa an dem Trio Reinthaller, Figl und Raab

an dem Trio Schüssel, Khol und Haider …

an dem Trio Kurz, Blümel und Strache

kurz gesagt: ÖVP und FPÖ.

Und was die SPÖ anbelangt. Ein Ruhmesblatt ist es ebenfalls nicht. Es fällt Hans Niessl ein. Es fallen in diesem Zusammenhang die historisch zu nennenden Versäumnisse, um es milde zu formulieren, von Bruno Kreisky ein, es fällt

kurz gesagt: das Trio SPÖ, ÖVP, FPÖ.

Beredtes Zeugnis dafür legen auch die Wahlen im österreichischen Parlament ab, mit welch enorm hohen Stimmenanteilen … von solch einem Stimmenanteil außerhalb des Parlaments kann die FPÖ nicht einmal träumen …

Mit Brauneder, auch mit Wilhelm Brauneder, kann verstanden werden, weshalb es in Österreich keinen cordon sanitaire gibt, in einer fosse de lisier, die Österreich ist, kann eben nichts befestigt, errichtet werden, das Schutz gegen … es ist derart mit ideeller Kontinuität bis oben hin angefüllt, das darin nichts anderes …

Mit Wilhelm Brauneder, auch mit Brauneder, kann gefragt werden, weshalb heißt Österreich

Kurz hat es gedauert, bis „Treue, Ehre“ in Österreich wieder offener Wahlspruch

nicht „Ehre Freiheit Vaterland“. Denn. Es gibt keine Berührungsangst. Im Gegenteil. Das wird ausgezeichnet, beispielsweise mit der Übernahme des Ehrenschutzes.

Am 4. Mai 1996 wurde erstmals der Grün-weiß-grüne Kommers in Wieselburg ausgerichtet, der alle fünf Jahre in Verbindung mit den runden Stiftungsfesten der Mitgliedskorporationen jeweils an einem anderen Schulstandort veranstaltet wird. Es wurde dafür die Aula, der überdachte Schlosshof für rund 160 Festgäste zur Verfügung gestellt. Das Fest begann mit einem Platzkonzert in Wieselburg und einem Festzug nach Weinzierl. Den Ehrenschutz der Veranstaltung übernahmen der dritte Nationalratspräsident Univ.-Prof. Dr. Willi Brauneder, Landwirtschaftsminister Mag. Wilhelm Molterer, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Bezirkshauptmann Dr. Berthold Panzenböck, Bürgermeister Franz Glösmann und Schuldirektor HR DI Dr. Johann Ramoser. Als Festredner wurde der Buchautor und erfolgreiche Kritiker der linken Kulturszene Prof. Dr. Walter Marinovic aus Wien gewonnen, wie insgesamt bei vielen Stiftungsfesten und Vorträgen bekannte Festredner sprachen, so Ing. Herbert Putz, Präsident des „Verbandes Österreichischer Ingenieure“, Univ.-Prof. Dr. Roland Girtler, Historiker Rudolf Czernin, Brigardier Walther Groß, Prof. Horst R. Übelacker, FJ-Direktor HR DI Dr. J. Ramoser, Buchautor Ing. Winfried Schuberth und andere.

Dazu gibt es ein Kapitel,

Das christlich-kunschaksche Österreich

in dem zum Ausdruck gebracht wird, daß es verstanden werden kann, wenn Martin Graf nicht die Vorwürfe gegen ihn versteht. Wie auch?

Marinovic. Und Gernot Blümel. Was trennt sie? Viel mehr: was eint sie? Die Anbetung des Wahren, Guten und Schönen

Die Fachstudentenschaft Tafelrunde Agraria ladet sich doch immer wieder recht besondere Gäste ein, beispielsweise:

Am 21. Oktober 2000 wurde das 100. Stiftungsfest würdig in der Aula der Schule gefeiert. Die rhetorischen Beiträge befassten sich mit dem an der Schwelle zum neuen Jahrhundert beherrschenden Thema, der Globalisierung. Der Hauptredner, Buchautor und Regierungsdirektor Manfred Ritter aus Nürnberg, zeigte Möglichkeiten auf, eventuell drohenden Gefahren zu begegnen. Zu dem vom ÖTB-Spielmannszug aus Linz umrahmten Fest waren rund 130 Besucher erschienen.

Manfred Ritter. Wer verstehen will, wie es zu diesem unseligen Umgang mit Migration, Einwanderung gekommen ist, ist zu erinnern, wie der Boden dafür jahrelang, eigentlich  jahrzehntelang schon aufbereitet wurde. Dazu gehört auch ein Manfred Ritter. Von dem es ein Buch gibt aus 1990: „Sturm auf Europa – Asylanten und Armutsflüchtlinge – Droht eine neue Völkerwanderung?“. 1990.

Über ihn, Ritter, konnte 1990 in „Die Zeit“ gelesen werden:

Manfred Ritter, 48 Jahre alt, Landesanwalt beim Ansbacher Verwaltungsgericht, schreibt gern. Wenn in der Welt, der FAZ oder dem Rheinischen Merkur mal wieder ein Beitrag zum Ausländerrecht erschienen ist, legt er voller Stolz den Zeitungsausschnitt im Gerichtsgebäude aus. Ritter, so meint sein Vorgesetzter, der Leitende Oberlandesanwalt Günter Philbert, sei deshalb seit Jahren für seine Kollegen ein Quell der Belustigung gewesen. Vergangene Woche ist nicht nur Philbert das Lächeln auf den Lippen erfroren: Wie rassistisch darf ein bayerischer Beamter sein, der die Interessen des Freistaats in Prozessen gegen Ausländer zu vertreten hat? Grund zu solcher Frage und für Schlagzeilen in bayerischen Zeitungen hat Ritter mit einem Buch gegeben, das er außerhalb seines Dienstes geschrieben hat, und das sich liest, als hätte ihm der Unmensch die Feder geführt. Der Titel: „Sturm auf Europa – Asylanten und Armutsflüchtlinge – Droht eine neue Völkerwanderung?“ Als Landesanwalt hat Ritter die Aufgabe, vor dem Verwaltungsgericht bei der Rechtsfindung mitzuwirken, wenn etwa ein Asylersuchen strittig ist oder über eine Abschiebung entschieden werden muß. Dabei ist er, bayerische Besonderheit, gleichzeitig abhängiger Vertreter des Staates und unabhängiger Vertreter des öffentlichen Interesses, muß also, ähnlich wie ein Staatsanwalt, sowohl zu Lasten als auch zugunsten eines Angeklagten ermitteln. Außer Dienst, in seinem Buch, zieht Ritter nun auf 143 Seiten gegen die „Vermischung der Rassen“ zu Felde. Er fordert die Abschottung Deutschlands und Europas vor einer Masseneinwanderung von „Armutsflüchtlingen“ aus der Dritten Welt. Sollte dies nicht geschehen, drohe Europa die „Hölle einer multikulturellen Gesellschaft“, verglichen mit der sogar „ein kommunistisches System noch wesentlich erträglicher“ sei.

Und so weiter und so fort.

Im Jahr 2000 eingeladen von der Tafelrunde …

Kann es verwundern, daß Manfred Ritter ein Schreiber, ein Gesprächspartner für die „Neue Ordnung“ ist. Das ist gesinnungsgemäß so zwangsläufig, wie das Huhn zum Ei, das Ei zum Huhn gehört.

Und wie zu „Verweise“ die „Heimseite“ gehört, kann die Tafelrunde gar nicht anders, als zu „Aula“ und „Zur Zeit“

Ehre Freiheit Vaterland - Österreich