„Mord in Rot Weiß Rot“ von Werner Alexander: Ein FPÖ-Wahlplakat in Romanlänge

Ob Werner Alexander dabei auch daran dachte, als er einen Kommentar auf „Überlegt wählen“ hinterließ, damit für seinen „österreichischen Politkrimi“ ein wenig zu werben, wird nicht gewußt, was aber nach Anhören des von Rena Larf gelesenen Teils aus diesem „Mord in Rot Weiß Rot“ gewußt wird, ist, es ist das erste FPÖ-Wahlplakat in Romanlänge.

Mord in Rot Weiß Rot - FPÖ-Wahlplakat in Romanlänge von Werner AlexanderWas auf diesem FPÖ-Wahlplakat zu lesen steht? Es wird irgendwer ermordet, aber der Mörder „ist kein Österreicher“ … Es wird eine Kandidatin für eine Wahl, wenn richtig erinnerlich, für die Bundespräsidentenwahl beziehungsweise Bundespräsidentinnenwahl interviewt, und sie wird u.v.a.m. stammtischlerisch identitär auch danach gefragt, was sich denn ändern würde, wenn richtig erinnerlich, würde He.-Chr. Strache Bürgermeister … Solche Sachen schreiben halt Parteien auf ihre Wahlplakate, an die es schon nach dem ersten Tag einer Wahl keine Erinnerung mehr gibt …

NS Dies aber nicht als Literaturkritik zu verstehen. Vielleicht ist es eine verstaubte Auffassung von Literaturkritik, aber nach dieser fallen eben Wahlplakate nicht unter Literaturkritik.