Nicht „20 Asylwerber im Hungerstreik“, aber FPÖ im Wahrheitsdauerstreik

Es hat sich wieder einmal aufgeklärt. Dem Abgeordneten im österreichischen Parlament Matthias Köchl liegt das schriftlich vor, wie in der Collage gelesen werden kann. Das teilte er auf der Plattform des Unternehmens Facebook mit.

20 Asylwerber nicht im Hungerstreik - FPÖ im WahrheitsdauerstreikWie nicht anders von der FPÖ zu erwarten, war auch diese ihre Verbreitung bloß eine weitere Aktion in ihrem Wahrheitsdauerstreik.

Mehr muß dazu nicht mehr geschrieben werden. Was dazu sonst noch zu sagen war, über die freiheitliche Falschverbreitung hinaus, wurde bereits geschrieben:

FPÖ: „UNSERE Kinder sterben – wir können nicht mehr warten“

Doch halt.

Einiges ist doch noch dazu zu fragen und zu sagen.

Wie in „UNSERE Kinder sterben“ nachgelesen werden kann, bezieht sich FPÖ unzensuriert auf ein „Polizeiprotokoll“. Weshalb duldet die Polizei das und stellte es bisher nicht klar? Denn. Ein „Polizeiprotokoll“ über einen Nichtvorfall wird wohl die Polizei in Österreich, auch wenn ihr vieles zugetraut werden kann, nicht verfassen.

Wie in „UNSERE Kinder sterben“ nachgelesen werden kann, ist an dieser freiheitlichen Falschverbreitung tatsächlich erschreckend, daß Medien in Österreich es ungeprüft weiterverbreiten. Medien in Österreich scheinen bedrohlich und beängstigend immer mehr in einen eigenen Dauerstreik zu treten, der genannt werden könnte: „Rechercherestizenz“.

Britta DN AntwortenWie in „UNSERE Kinder sterben“ auch nachgelesen werden kann, war eine Journalistin auf der Plattform des Unternehmens Twitter gleich mit dabei, diese Falschverbreitung ebenfalls weiterzuverbreiten. Die Antworten von ihr, als sie damit konfrontiert wurde, zeigen, daß nicht nur die FPÖ in einem Wahrheitsdauerstreik sich befindet, sondern mit ihr auch viele weitere. Es ist nicht nur ein Wahrheitsdauerstreik, sondern auch ein Menschlichkeitsdauerstreik, wie ihre Meldungen beispielhaft zeigen.

Abschließend kann noch festgestellt werden, der Wahrheits- und Menschlichkeitsdauerstreik der FPÖ schließt nicht nur die Gegenwart, sondern auch die Vergangenheit mit ein. Wie „Hellstorm“ beispielhaft zeigt. Diese Verbreitung

Vier Monate braucht He.-Chr. Strache, um ein Wort der Wiederbetätigung …

wurde von der FPÖ unzensuriert wenigstens gelöscht, auch wenn es Monate dauerte. Wie mit der Vergangenheit umgegangen wird, erzählt also auch sehr viel darüber, wie in der Gegenwart agiert wird, und das alles spricht nicht für die FPÖ und vor allem nicht für Wähler und Wählerinnen, die diese Gemein-Schaft weiter noch wählen wollen. Es spricht auch nicht für viele Medien in Österreich, die der FPÖ nach dem Mund … Eine Tageszeitung kam jetzt wenigstens einmal zu Vernunft, wie gelesen werden kann:

„Völkerwanderung: „Die Presse erschrickt vor sich, Christian Ragger nicht.

Es ist ermüdend, allenthalben die Vergangenheit ansprechen zu müssen, aber im Lager des Wahrheits- und Menschlichkeitsdauerstreiks will nicht von der Vergangenheit gelassen werden, trotz aller Unergiebigkeit für das Heute, trotz aller Nutzlosigkeit für das Heute und Morgen … Wie gelesen werden kann, hängt auch Britta DN, die Journalistin als Beruf angibt, in der Vergangenheit, wenn sie antwortet:

„hätten unsere Großeltern gehandelt wie diese Feiglinge hätten die heute nichts wohin sie ‚flüchten‘ könnten, gäbs uns nicht“