Schwarzbuch des Wählers und der Wählerin

In den Aufzeichnungen über Unbeglichenes und offene Forderungen des im, wie es heißt, biblischen Alter verstorbenen Mannes findet sie, die vor allem als linke Schriftstellerin bekannt ist, auf einer Rechnung eine handschriftliche Notiz des Vaters, den sie seit Jahrzehnten nicht mehr anders nennt, als Der-FPÖ-Wähler …

„Schon im Epilog sind so viele Stellen zum Wähler qua vor allem einer Partei, dass ein Titel ‚Schwarzbuch des Wählers‘ durchaus passend und gerechtfertigt wäre. Das Manko allerdings ist dabei eines, es dreht sich bloß um den Wähler in Österreich. Ein wirkliches Schwarzbuch der Wähler müsste aber über die Wählerinnen und Wähler tatsächlich der ganzen Welt sein, von Beginn der Wahlen an.“

Sie wird ihn weiter nicht anders nennen, daran werde auch diese eingestandene … davon ist sie überzeugt; während sie das Papier dennoch in ihre Tasche steckt, befällt sie die Ahnung einer Schriftstellerin, zwischen Der und FPÖ werde sie von nun an unweigerlich und für sie selber nicht einmal immer merkbar für einen Augenblick –

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