Wofür wird FPÖ gewählt? Zur Auslöschung der Wahrheit durch eigene Wahrheiten

Es wäre nicht besonders erwähnenswert, daß FPÖ-Unzensuriert einen Kommentar gegen Menschen schreibt, die von ihr als „Zigeuner“ bezeichnet werden, das ist traditioneller Standard dieser Gemein-Schaft, wie gewußt wird.

Es wäre auch nicht besonders erwähnenswert, daß FPÖ-Unzensuriert in ebendiesem Kommentar es nicht unversucht lassen kann, auch das Thema „Flüchtlingshandhabung“ zu bringen, für sie sind diese Menschen eine Belastung. Auch das ist traditioneller Standard dieser Gemein-Schaft, wie gewußt wird, und auch hier nachgelesen werden kann – ein Beispiel von gestern.

Es ist aber aus einem Grund dennoch erwähnenswert. Es zeigt sich auch anhand dieses Beispiels wieder einmal, wie leicht von FPÖ-Unzensuriert eigene Wahrheiten und Wahrheit verwechselt werden können, bis nicht mehr gewußt wird, ob sie „der Wahrheit“ verpflichtet ist, oder tatsächlich bloß der … Eines ist sie keinesfalls, der Tugend Redlichkeit verpflichtet, so ehrlich ist sie jedenfalls, denn der Redlichkeit spricht sie in ihrem Impressum kein Wort.

FPÖ Unzensuriert - Lüge wird gewähltWie der Collage entnommen werden kann, gibt FPÖ-Unzensuriert selbst einen Link an, der wohl die Informationsquelle für diesen Kommentar über die Menschen sein soll, die sie als „Zigeuner“ bezeichnet. Und bezeichnend für die Gesinnung dieser Gemein-Schaft ist, was sie aus dieser ihrer Informationsquelle nicht herauslesen, genauer, was sie nicht schreiben will, obgleich es in diesem Artikel steht:

Der Mietvertrag mit dem Bauern läuft bis zum 2. August und enthält ebenfalls eine Kaution. «Wir haben insgesamt 17 000 Franken bezahlt», sagt ein Sohn des Roma-Chefs. Davon kassierte Bauer Rolf S. offenbar 5000 Franken als Miete für das Feld. Bestätigen will er das nicht, sagt nur: «Die Roma-Chefs geben sich Mühe, aber es gibt immer Einzelne, die ausscheren.

In der Collage sind der FPÖ-Unzensuriert-Kommentar und der Artikel der „Blick“ zum Vergleich gegenübergestellt. Woher FPÖ-Unzensuriert wissen will (von einer Eigen-Recherche, gar vor Ort, ist an keiner Stelle die Rede), daß es keinen Mietvertrag gibt, weshalb FPÖ-Unzensuriert nichts von der Kaution in Höhe von 17.000 Franken schreiben, weshalb FPÖ-Unzensuriert nichts von den 5.000 Franken für den Bauern schreiben will (und das ist gar nicht so wenig Geld, umgerechnet in Euro oder in Schilling für FPÖ und die Schreibstaffel der FPÖ-Unzensuriert …), ja, das würde wohl den ganzen Kommentar überflüssig machen, vor allem auch deshalb, weil es nach dem Artikel zu einer Lösung gekommen ist, und Lösungen scheut FPÖ-Unzensuriert, heißt es so schön, wie die Kräherin die Arbeit.

Einer aus der Schreibstaffel hat gesinnungsgemäß sofort erkannt, welchen Eindruck der FPÖ-Unzensuriert-Kommentar beispielsweise unter Weglassung der Beträge und dem Hinweis auf den „gutmütigen Bauern“ bewirken soll: „Gutmütigkeit wird mit Fäkalien belohnt.“ Und ein anderer, nicht unbekannter Schreibstaffler: „na wieder ein paar Dorfbewohner geheilt von der kranken multikulti-Idee. dort brauchen die sich nimmer blicken lassen.“ Und sofort wieder Zustimmungen von anderen Leserinnen und Lesern … Aber daß die zwei aus der Schreibstaffel nicht den Artikel, auf dem dieser FPÖ-Unzensuriert-Kommentar steht, genauer, mit dem dieser Kommentar hinfällt, gelesen haben, nun, das mag so sein, es kann aber auch sein, sie haben den Artikel gelesen, und sind wie die FPÖ-Unzensuriert verpflichtet der … Wie offensichtlich Sie als Wählerin und als Wähler längst schon die Wahrheit durch die Lüge abgelöst haben. Die Tragik daran aber ist nicht nur für Sie, weil alle darunter zu leiden hatten und haben werden, als Wähler und Wählerin der FPÖ, daß Sie sich damit selbst belügen, es könnte mit einem Kreuz bei der FPÖ irgend etwas zum Besseren … Es war ein Kreuz und es wird ein Kreuz bleiben, und das Kreuz steht nicht für Freude, sondern für Leid, Elend, Niedergang in jedweder Hinsicht: moralisch, ethisch, finanziell …

Denken Sie dabei bloß an die letzte Wende …

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