„Völkerwanderung“ – Die Presse erschrickt vor sich, Christian Ragger nicht

Wie in der Collage gesehen werden kann, war das von „Pizzicato“ Gelieferte nur kurz abrufbar. Aber lange genug, damit es Landesrat Christian Ragger auf der Plattform des Unternehmens Facebook teilen konnte. Christian Ragger wird sich wohl gedacht haben, das passe recht zu seinen Behauptungen

FPÖ: „UNSERE Kinder sterben – wir können nicht mehr warten“

in seiner dieswöchigen Presseaussendung gegen Menschen auf der Flucht …

Die Presse Völkerwanderung Christian RaggerWie in der Collage gesehen werden kann, ist das von Ragger Geteilte auf der Website der Tageszeitung „Die Presse“ nicht mehr abrufbar. „Die Presse“ scheint zur Besinnung gekommen zu sein, vielleicht auch aus der Befürchtung, der Presserat könnte das gar nicht gutheißen. Aber im Internet geht doch nichts verloren. Im Cache war es zu finden, wie ebenfalls in der Collage gelesen werden kann. Oder fürchtete sich „Die Presse“ mit Wolfgang Greber vor den Reaktionen? Welche wären das gewesen? Mit der Feststellung konfrontiert zu werden, beispielsweise mit Unzensuriert oder mit der ZZ das Niveau zu teilen? Mit Unzensuriert verglichen zu werden, das wäre wohl besonders schlimm, denn diese ist nicht einmal eine Zeitung … Aber, was das für eine feine ist – für die FPÖ nämlich … das hat keinen Neuigkeitswert … Vor dieser Reaktion hätte sich auch diesmal „Die Presse“ nicht …

Was für „Die Presse“ besonders schlimm wäre, interessiert nicht wirklich. Besonders schlimm aber ist, daß nicht nur dieses Medium ein Hauptwort der FPÖ übernimmt, nämlich „Völkerwanderung“, sondern auch andere in diesem Land …Wie lange wird es noch dauern, bis auch das andere Hauptwort übernommen werden sein wird, das von der „Umvolkung“ … Es ist nicht besonders schlimm, eine identitäre Gemein-Schaft wie die FPÖ in einem Land zu haben, die vielleicht zwei oder drei Wähler und vielleicht eine Wählerin hat. Besonders schlimm aber ist es, wenn immer mehr die Sprechweise einer solchen Gemein-Schaft übernehmen. Und besonders schlimm ist, daß eine derartige Gemein-Schaft nicht nur zwei oder drei Wähler und nicht nur eine Wählerin hat …