Yet another of the political slalom carvers

In Stallhofen angekommen, noch auf dem Weg zum Ambrosi-Museum weitere Informationen eingeholt, wie leicht das heutzutage möglich ist, sogar im Gehen Informationen abzurufen, und diese im Gehen erhaltenen weiteren Informationen reichen dafür völlig aus, zu entscheiden, das Ambrosi-Museum doch nicht zu betreten, sofort kehrt zu machen, nach Verbindungen zu suchen, um aus Stallhofen rasch wieder herauszukommen.

Kikeriki Kikeriki Kikeriki —

In Stallhofen befindet sich das Gustinus-Ambrosi-Museum, das dem Leben und Werk des bedeutenden österreichischen Bildhauers und Lyrikers Gustinus Ambrosi (1893-1975) gewidmet ist.
Standort: Das Museum ist im ehemaligen Wohnhaus und Alterssitz des Künstlers untergebracht, den er sich in der weststeirischen Marktgemeinde Stallhofen eingerichtet hatte.
Inhalt: Es zeigt eine Vielzahl seiner weltberühmten Plastiken, Entwürfe und schriftstellerischen Werke. Besonders hervorzuheben sind die Porträtbüsten bedeutender Persönlichkeiten wie Rainer Maria Rilke, Stefan Zweig und Gerhart Hauptmann.
Bedeutung: Das Museum gilt als kulturelles Kleinod der Region „Schilcherland und Lipizzanerheimat“ und bewahrt das Erbe eines Künstlers, der unter anderem Ritter der französischen Ehrenlegion war.
Künstlerisches Schaffen: Ambrosi war ein international anerkannter Bildhauer, der bereits in jungen Jahren (mit 16) durch sein Werk „Der Mann mit dem gebrochenen Genick“ bekannt wurde.
Verbindung zu Stallhofen: In seinen späteren Jahren zog er sich nach Stallhofen zurück, wo er bis zu seinem Tod wirkte.
Weitere Standorte: Neben dem Museum in Stallhofen gibt es das Gustinus Ambrosi Museum im Augarten in Wien, das einen weiteren Teil seines Nachlasses beherbergt. Weitere Details zu Öffnungszeiten und Veranstaltungen findest du direkt auf der Websie der Marktgemeinde Stallhofen.

KI-Modus. 18. März 2026.

Das Museum eines Künstlers zu besuchen, der

1963 klagte er den Kunstkritiker Alfred Schmeller, weil er ihn „einen Bildhauer mittlerer Güte“ genannte hatte. Die Sache warf viel Staub auf und dann wurde Ambrosi auch noch ein großer Auftrag für ein Denkmal entzogen; Ambrosi zog sich verbittert nach Stallhofen in der Steiermark zurück, wo er seinen Alterssitz zu bauen begann. Das Haus dient heute als Museum und Ausstellungsraum seiner Skulpturen.

https://biografien.zierlart.at/gustinus-ambrosi/. Gelesen am 18. März 2026.

mit einer Klage seinen Stellenwert erstreiten will …

Das Museum eines Künstlers zu besuchen, der u. a. ein Schüler von Josef Müllner

Nach Beendigung des Studienjahrganges 1947/48 trat er nach 38 Jahren Lehrtätigkeit unter Monarchie, Erster Republik, austrofaschistischem Ständestaat, NS-Diktatur und Zweiter Republik in den Ruhestand. Zu seinen Schülern zählten eine Vielzahl der einflussreichsten Bildhauer des NS-Regimes, darunter die NS-Größen Josef Thorak, Gustinus Ambrosi und Robert Ullmann, sowie Franz Barwig der Jüngere, Alfred Crepaz, Emmerich Kerle, Albin Lanner, Hans Plangger, Walter Pochlatko, Robert Propf, Alfons Riedel, Josef Franz Riedl und Rudolf Schmidt. Weitere wichtige Schüler Müllners waren Heinz Leinfellner, József Árpád Murmann und Walter Ritter.

Wikipedia. Gelesen am 18. März 2026

war, von Josef Müllner,

oh, und was für Beschulte darunter,

wie Heinz Leinfellner, der heute noch in der Wiener Staatsoper zu bestaunen ist, so braucht das stallhofenerische Museum eines müllnerischen Schülers nicht mehr besucht werden.

Das Museum eines Künstlers zu besuchen, der auch Gedichte schrieb, wie „Die Sonette an Gott“, „Die Sonette an Savonarola“, „Die Sonette an Machiavelli“, es will gar nicht in ein Museum gegangen werden, um vielleicht in diesem zu lesen, was er an Savonarola oder worauf er bei Machiavelli verfiel …

Schließlich auch das, was auf der Website der Marktgemeinde Stallhofen am 18. März 2026 zu

Lebenslauf von Gustinus Ambrosi (1893-1975)

Leben und Werk von Gustinus Ambrosi

veröffentlicht ist, das lädt nicht dazu ein, das Museum zu besuchen, vielleicht hätte es Gustinus Ambrosi selbst kaum anders geschrieben, schon einmal geübt dafür mit seiner Klage um seine Bedeutung gegen den von 1969 bis 1979 gewesenen Direktors des österreichischen Museums des 20. Jahrhunderts im Wiener Schweizergarten …

Daraus etwas zu zitieren, braucht es nicht, nur dies, weil es zu einem weiteren Künstler führt, dem in Österreich seit kurzem wieder recht viel Aufmerksamkeit,

In Leopold Blauensteiner, dem Generalbeauftragten für die bildende Kunst des Landeskulturamtes der NSDAP
und Landesleiter des Reichsamtes der bildenden Künste hatte Ambrosi einen erbitterten Feind, der mit allen
Mitteln versuchte, weitere Auftragsvergaben an Ambrosi zu unterbinden und ein Berufsverbot zu erwirken. Letzteres Bemühen blieb ohne Erfolg, auch konnte Blauensteiner die Aufnahme Ambrosis in die Reichskammer der
bildenden Künste nicht verhindern.

dem Leopold Blauensteiner „in einer Art Mentorfunktion“

Schon die paar Passagen aus

Der österreichische Bildhauer Gustinus Ambrosi –
sein Leben und Schaffen von der Monarchie bis in die 2. Republik
Diplomarbeit
zur Erlangung des akademischen Grades
einer Magistra der Philosophie
an der Karl-Franzens-Universität Graz
vorgelegt von Stefanie LEITNER
Graz, 2011

genügen völlig aus, geben den letzten Ausschlag, das Museum nicht zu betreten, Stallhofen auf dem schnellsten Weg wieder zu verlassen —

Er fragte den Papst, weshalb die Werke d’Annunzios auf den Index gesetzt worden seien, und kritisierte die Duldung des modernen Kirchenbaus, in dem keine religiöse Ursprünglichkeit mehr zu finden sei.

Während des Nationalsozialismus schuf Ambrosi außer drei Ausnahmen aus dem Familien- und Bekanntenkreis keine Porträtbüsten mehr. Er selbst bezeichnete die Zeit des Krieges und der Nationalsozialisten als eine „für ihn tote Zeit“ und arbeitete hauptsächlich an seinen Gedichten. Er tritt als Künstler bis auf wenige Ausnahmen kaum in Erscheinung. Die Vereinigung Bildender Künstler Steiermark, die Ambrosi noch in der Monarchie aufgenommen hatte und bei der er bis zum Ende der 30er Jahre Kunstwerke ausstellte, wurde 1939 aufgelöst.81 Noch vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs erhielt Ambrosi den Auftrag, für den Garten der Reichskanzlei in Berlin 4 dekorative Brunnenfiguren aus dem Themenbereich der griechisch-römischen Mythologie zu schaffen. Es handelte sich um die Figuren Narziss, Venus, Diana und Bacchus. Infolge des herrschenden Materialmangels während des Krieges konnten nur zwei Skulpturen in Bronze gegossen werden.

Hitler ließ für den von ihm geschätzten Ambrosi außerdem in Linz ein Ateliergebäude planen, das wegen des Kriegsverlaufs allerdings nicht gebaut wurde. Auch an Ambrosis Kolossalwerk „Promethidenlos“ zeigten die Nationalsozialisten großes Interesse.

Um 1939 wünschten Vertreter der Luftwaffe das Werk für das Reichsluftfahrtministerium in Berlin zu erwerben. Albert Speer führte mit Ambrosi die Verhandlungen, der für sein Werk 400.000 Reichsmark, eine ganze Villa mit Park und ein Atelier dazu forderte. Das Ministerium stimmte Ambrosis Forderungen zu, trotzdem wurde der Handel nie abgeschlossen.82

Am 13. Mai 1944 hatte Adolf Hitler in Berchtesgaden mit seinem Baumeister Albert Speer eine Konferenz, in der er ihm mitteilte, dass Generalbaurat Hermann Giesler Gustinus Ambrosi Aufträge für Linz geben solle. Walter Hofmann, der Leiter der Zentralabteilung für Kultur und Propaganda wohnte dieser Besprechung ebenfalls bei und merkte an, er wolle informiert werden, sollten die Aufträge von Ambrosi nicht eingehen.84 Zur tatsächlichen Ausführung dieses Vorhabens kam es allerdings nicht, da kriegsbedingt alle Linzer Projekte sowie die Projekte zur künstlerischen Gestaltung der Reichskanzlei zurückgestellt wurden.

In der Zeit des Nationalsozialismus korrespondierte Ambrosi wenig, da die Gestapo ihn überwachte. Er hatte viele Künstler und Schriftsteller in seinem engeren Freundeskreis, die ins Ausland flüchten mussten oder die von den Nazis als Feinde des Regimes betrachtet wurden.

Da es während des zweiten Weltkriegs für einen Bildhauer wie Ambrosi in Europa kaum Aufträge gab und er wegen massivem Materialmangel auch keine Kolossalwerke schaffen konnte, um seinen künstlerischen Drang zu
befriedigen, wendete Ambrosi sich in den Kriegsjahren seinen Gedichten zu. Er schuf neue, überarbeitete und ergänzte bereits früher gedichtete Werke.

Am 3. Juni 1945 betrat Ambrosi zum ersten Mal nach den Kämpfen das nördliche Gebäude seines Ateliers, wo sich seine Arbeitsräume befanden, und hatte ein Bild der Zerstörung vor sich. Durch die Bombentreffer auf die
Gebäude war die Zwischenwand des südlich anstoßenden Ateliers des Bildhauers Roder zusammengefallen, Ambrosis Skulptur „der opfernde Abel“ war auf sein „Promethidenlos“ gefallen. Das „Promethidenlos“ war in
großem Maße beschädigt, die Zehen des rechten Fußes der männlichen Figur waren mit einem Hammer weggeschlagen, ebenso der große Zeh des rechten Fußes und das Glied. Der weiblichen Figur war ein Spalt als
Geschlechtsteil eingekratzt und der Bauch dieser weiblichen Figur war mit schwarzer, chinesischer Tinte bespritzt und mit schwarzer Ölfarbe beschmiert worden. Da Ambrosi sein kolossales Werk so geschändet vor fand, war er am Boden zerstört und schrieb an seinen Freund Hans Albert Kaiser:

„…Gott ist mein Zeuge, wie ich als armer Mensch mit 18 Jahren die Skizzen zu diesem Kolossalwerk schuf, mir jahrein jahraus das Brot verweigerte, sparte, sparte, sparte, 46 Büsten schuf, um das Geld in einen einzigen Marmorblock zu legen… und dann schuf ich im Weltkrieg 1915-1918 in unsäglichen Entbehrungen dieses Werk…
im Mai 1918 warf ich den Hammer endlich weg, ich war so er schöpft, daß ich die Triebe von den Holunderbüschen vor der Türe im Prater wie eine Ziege fraß, ich wog 53 Kilogramm, dreiundfünfzig Kilogramm… Mein Arzt Dr. Kipper erklärte, daß ich plötzlich Tuberkulose bekommen werde, denn ich sei gänzlich unterernährt und
überarbeitet… und da machen ein paar Narren sich den Spaß, das Werk so eines aufopferungsvollen Kulturmenschen, der ich bin, auf so viehische Art zu verstehen.“90

In den Jahren nach dem zweiten Weltkrieg besichtigten vier wichtige Österreichische Politiker die Arbeitsstätten von Gustinus Ambrosi. Es waren Bundespräsident Dr. Karl Renner, Bundeskanzler Dipl. Ing. Leopold Figl,
Bundeskanzler Ing. Julius Raab und der Bundesminister für Wiederaufbau, Dr. Fritz Bock.114

Am 25. Juli 1948 sandte Ambrosi einen längeren Brief an den damaligen Vizekanzler Dr. Adolf Schärf und wies darin auf die kulturelle Situation und die mangelnde Auftragslage für die österreichischen Künstler hin. Auch
äußerte er den Wunsch, unter anderen Persönlichkeiten auch den Bundespräsidenten modellieren zu wollen:


„Ich hätte längst ein Denkmal gemacht für Mahler, Wildgans, Kienzl, Liszt, Peter Altenberg, Karl Kraus, Alfons Petzold, Otto Wagner, Gustav Klimt, Egon Schiele, Popper-Lykeus, Wagner-Jauregg, Hugo von Hoffmannsthal- sie alle, außer Liszt, sind bei mir am Tisch gesessen, mancher hat bei mir übernachtet… Auch Rilke sollte zumindest eine Büste im Stadtpark erhalten…“153

Dieses Schreiben sandte Schärf auch an Bundespräsident Renner weiter welcher am 24. Oktober 1948 mit Gustinus Ambrosi in Eisenstadt zusammentraf. Nicht nur der Bundespräsident, sondern auch die burgenländische Landesregierung und das Unterrichtsministerium wollten eine Büste von Ambrosi herstellen lassen. Nach diesem persönlichen Treffen entschied sich der Bundespräsident dafür, für Ambrosi Modell zu sitzen. Im Frühjahr 1949 bekam Ambrosi von Bundesminister Dr. Felix Hurdes, den Auftrag Bundespräsident Dr. Karl Renner zu porträtieren:

„Im Sinne der gepflogenen Rücksprachen wird Ihnen hiermit der Kunstauftrag zur Herstellung einer lebensgroßen Bronzebüste des Herrn Bundespräsidenten Dr. Karl Renner erteilt…“154

Vor dem Tod des Bundespräsidenten hatte Ambrosi ihm einen Ausstellungskatalog seiner Ausstellung im französischen Kulturinstitut in Wien,- die vom 28. Mai bis 15. Juni 1951 stattfand, zugesandt. Die Ausstellung zeigte ein letztes Mal einen Querschnitt durch Ambrosis bildhauerisches Schaffen in den Jahren 1909 bis 1950 und konnte einen Besucherrekord von 14223 Personen verzeichnen. Der Bundespräsident war vom Ausstellungskatalog sehr begeistert und am 29. Juni 1951 besuchte Körner Ambrosis Ausstellung. Von diesem Besuch sind zwei Gesprächsblätter vorhanden, Ambrosi dankte darin dem Bundespräsidenten für seinen Besuch und drückte die Hoffnung aus, dass der Staat ihm ein neues Atelier bauen würde.176 Er zeigte Körner Fotos von seinem zerstörten Atelier im Prater und von den darin zerstörten Werken. Auf ein zweites Blatt schrieb er:

„…man sollte die ganze Wiener Jugend vor diese großen Photos sinnloser Verwüstung führen, damit sie den Krieg verachten lernt177

Gustinus Ambrosi bevorzugte es, seinen Urlaub in Österreich zu verbringen, und fuhr jahrzehntelang gerne nach Geistthal und Kainach; beide Orte liegen in geringer Entfernung nordwestlich der steirischen Hauptstadt. In Kainach hielt er sich im so genannten Oswaldgraben in einer Hütte auf, die Kissoldhube genannt wurde. Die malerische Landschaft bot ihm die ideale Atmosphäre für sein dichterisches Schaffen. Neben Ambrosi schätzten auch der Dichterarzt Dr. Hans Kloepfer und der steirische Kulturpolitiker und Volkskundler Dr. Hanns Koren die malerische Umgebung des Oswaldgrabens.

Ambrosi plante, sich auf Dauer im Oswaldgraben niederzulassen. Die Objekte, die ihm dort angeboten wurden, entsprachen allerdings nicht seinen Vorstellungen und mit zunehmendem Alter zeigten sich die Nachteile einer
solch entlegenen und schwer erreichbaren Gegend. So änderte Ambrosi seine Pläne und gedachte, sich stattdessen in Stallhofen in der Steiermark ein Haus für seinen Lebensabend zu errichten.

Ambrosi betrachtete den Bau seines Hauses als sein letztes großes Kunstwerk und ließ seinen ganz eigenen, humanistisch geprägten Geschmack in das Haus einfließen. Er wollte ein Gesamtkunstwerk schaffen und schloss damit an die historischen Vorbilder der Wiener Werkstätte wie Fritz Wärndorfer, Josef Hoffmann und Koloman Moser an. Das Haus selbst ist von einem kleinen Garten umgeben, in dem sich ein Ateliergebäude befindet. Auch der 1938 von den Nazis gestürzte Dollfuß-Kopf befindet sich seit 1990 im Garten des Ambrosi-Hauses.

Als Gegenleistung für diese Schenkung erwartete sich Ambrosi von der Stadt Graz und dem Land Steiermark eine Leibrente ab seinem 80. Geburtstag, vor der nach seinem Tod 60% auf seine Frau Beata übergehen sollte. Schon zuvor, nachdem sein vom Staat zur Verfügung gestelltes Atelier im zweiten Weltkrieg zerstört worden war, hatte Ambrosi einen ähnlichen Deal mit der Republik Österreich abgeschlossen.

Der Leichnam wurde am 4. Juli nach Graz überführt, um 14 Uhr hielt der Gemeinderat der Stadt Graz die Trauerfeierlichkeiten für Gustinus Ambrosi am St. Leonhard Friedhof ab, wo Ambrosi als Ehrenbürger der Stadt
Graz ein Ehrengrab erhielt. Der damalige Bürgermeister von Graz, Dipl. Ing. DDr. Alexander Götz, hielt den Nachruf.


Ambrosi wird immer wieder vorgeworfen, unkritisch und ohne Rücksichtnahme auf die politische Situation alle Aufträge unabhängig angenommen zu haben. Als Künstler, der sein Einkommen durch Aufträge erhielt, wäre
es ihm schwer möglich gewesen, Aufträge aus politischen Gründen abzulehnen, lebte er doch in einer turbulenten, politisch bewegten Zeit. Liesbeth Wächter-Böhm kritisierte etwa Ambrosis Stellungswechsel vom Dollfußporträtisten zum Großplastiker im Auftrag Albert Speers und weiter zum prominenten Künstler der zweiten Republik. Jan Tabor nannte Ambrosi den „prominenten Bildhauer sämtlicher österreichischer Staatsformen
dieses Jahrhunderts“.204 Harald Sterk schreibt am 26.10.1978 in der Arbeiterzeitung über Gustinus Ambrosi:

„Als konservativer, nicht von der Experimentierlust der Modernen angekränkelten Akademiker (und guter Handwerker) hatte er auch alle Voraussetzungen zum offiziellen Porträtisten und nützte sie ohne Zweifel und Zaudern. Er lieferte, was (von vielen) gefragt war: äußere Ähnlichkeit und einen kräftigen Schuß Idealisierung dazu.
Er porträtierte Künstler und Päpste, Universitätsprofessoren und Politiker, wobei er keinen Unterschied machte, welcher Richtung sie angehörten – ob sie etwa Demokraten oder Faschisten waren. Die Mussolini-Büste (1924 entstanden) im Ambrosi Museum zeigt einen Mann mit energischem Kinn und rotzig aufgeworfenen Lippen,
der vor Kraft und Entschlossenheit strotzt. Im österreichischen Ständestaat war er eine Art Hofbildhauer, später hat er es dann wieder mit den Demokraten gehalten und ist dabei oft sehr genau zu Werke gegangen. Bei den Büsten von Renner und Figl etwa sind die Brillen abnehmbar…“205

In einer Zeitspanne von mehr als einem halben Jahrhundert porträtierte Gustinus Ambrosi Marxisten und Christlich Soziale, Juden und Faschisten, Päpste und Fürsten, Kapitalisten, Künstler und interessante Charakterköpfe. Er fühlte sich lebenslang als freier und unabhängiger Künstler, der sich dem Einfluss der Zeit, in der er lebte, nicht entziehen konnte. Seine Porträts sind für die Österreichische Geschichte wichtige zeithistorische Dokumente und sind als Zeugen ihrer Zeit und als Kunstwerke zu betrachten.

Ohne das Hinführen-Lassen durch KI wäre wohl niemals der Zug verlassen worden, um in Stallhofen ein Museum aufsuchen zu wollen, von einem Künstler, der vielleicht noch von Interesse ist, für die Stallhoferischen, und das auch nur, wenn sie an Sonntagen nicht wissen, wie ein Sonntag zu verbringen ist, wenn es regnet und keine slalom carving races on TV

Der „Dollfuß-Kopf im Garten des Ambrosi-Hauses“ führt nicht nur aus Stallhofen heraus, sondern auch zu Peter Diem, der gemäß Impressum, gelesen am 18. März 2026, ein „Hauptherausgeber“ von „Austria Forum“, und auf seiner eigenen Website ist am 18. März 2026 zu lesen: eine recht besondere Argumentation, um doch noch zu Denkmälern für

Seipel, zu dessen Ehre beispielsweise erst 1949 der Universitätsplatz sein Name gegeben wurde,

Dollfuß,

Schuschnigg

zu kommen —

Seipel – Dollfuß – Schuschnigg

Dass weder Ignaz Seipel (1876-1932) noch Engelbert Dollfuß (1892-1934) und schon gar nicht Kurt Schuschnigg (1897-1977) in Wien Denkmäler erhalten haben, obwohl sie in den schwersten Zeiten unseres Vaterlandes das Amt des Bundeskanzlers ausübten, erklärt sich aus einer immer noch nicht voll aufgearbeiteten jüngsten Vergangenheit – ihre Verdienste müssten zunächst fair gegen ihre Fehler aufgewogen werden. Niemand bezweifelt heute mehr, dass die Ausschaltung des Parlaments, das Verbot demokratischer Parteien und die Verhängung von Todesurteilen gegen Aufständische schwere politische Fehler waren, die zum Untergang Österreichs beigetragen haben. Vielleicht würde sogar bei einem Überwiegen der Fehler über die Vorzüge ein sichtbares Mahnmal für solche Staatsmänner Sinn machen. Allerdings erst dann, wenn sich so etwas wie eine „Denkmal-Pädagogik“ entwickelt hätte, die Denkmäler nicht ohne ausreichende, zum Nachdenken anregende Erklärungen aufstellt.

Am 20. Oktober 1935 wurde in St. Pölten eine vom Schöpfer des Heldendenkmals am äußeren Burgtor, Rudolf Wondracek gestaltete Stele zum Gedenken an den von den Nazis ermordeten Bundeskanzler Dr. Engelbert Dollfuß, enthüllt. Das Denkmal wurde 1938 zerstört. 

Im Grazer Rosarium stellte der Bildhauer Gustinus Ambrosi (1893-1975), Schöpfer von rund 2400 Skulpturen, Lyriker und Essayist,  am 25. Juli 1937 eine Dollfuß-Büste auf. Der auf einem  hohen Sockel stehende Dollfuß-Kopf wurde am 12. März 1938 von der  Grazer Berufsfeuerwehr mit Ketten umschlungen und unter  stürmischen „Sieg-Heil“-Rufen der Zuseher zu Boden gestürzt.  Der stark beschädigte Kopf ist erhalten und wurde anlässlich der  Ausstellung „Kunst und Diktatur“ vor dem Wiener Künstlerhaus 1994  ausgestellt.

The Crow of AI at Villach: Cock-a-Doodle-Doo

Es gibt diese Zeit, die totgeschlagen werden will, aber nicht totzuschlagen ist, das ist die Wartezeit auf einem Bahnhof, zum Beispiel besonders auf dem Villacher Bahnhof, auch wenn der Villacher Bahnhof nicht mehr als ein Bahnhof ist, auch wenn Villach nicht mehr als eine Stadt ist, auf dem und in der auf einen Anschlußzug zu warten ist, so ist der Villacher Bahnhof ein Bahnhof, so ist Villach eine Stadt, auf dem und in der zehn Minuten Aufenthalt zehn Minuten zu viel sind.

Und doch ist es unumgänglich, die zehn Minuten in Villach, auf dem Villacher Bahnhof zu verbringen, in der Eingangshalle, wie an diesem 17. März 2026, die zehn Minuten irgendwie herumzubringen, und bei dem Herumbringen der zehn Minuten fallen die Wände in der Eingangshalle auf, Mauern, die zu sehen das Warten auf den Anschlußzug die Reisenden zwingt.

Von wem wohl die Fresken in diesem Durchgangsbahnhof der Durchgangsstadt Villach sind?

Es könnte gedacht werden, diese Frage ist eine willkommene Abwechslung, eine Chance, die zehn Minuten in Villach, die zehn Minuten auf dem Villacher Bahnhof wenigstens gefühlsmäßig schneller vergehen zu lassen, und so wird nach dem Smartphone gegriffen und — Kikeriki Kikeriki Kikeriki

Das Villacher Bahnhofsfresko ist ein bedeutendes Kunstwerk von Giselbert Hoke aus dem Jahr 1957, das sich in der Eingangshalle des Villacher Hauptbahnhofs befindet. Es gilt als eines der wichtigsten Werke der modernen Kunst im öffentlichen Raum in Kärnten und thematisiert den Übergang und das Reisen.
Künstler: Giselbert Hoke
Entstehungsjahr: 1957
Standort: Eingangshalle/Hauptbahnhof Villach (ÖBB-Bahnhöfe)
Bedeutung: Das Fresko ist ein markantes Beispiel für die
Kunst am Bau der Nachkriegszeit
Weitere Informationen zu Sehenswürdigkeiten in Villach finden Sie
unter anderem beim Hotel SeeRose

Als hätten die drei Tage zuvor wieder einmal nicht einsichtig werden lassen, allein die drei Tage zuvor hätten endgültig belehrt haben müssen, daß das von AI nur Kikeriki — Kireriki — Kikerikicock a doodle doo doodle doo doo

Die Fresken im Villacher Bahnhof sind nicht von Giselbert Hoke, wie hätten diese auch von ihm sein können, wenn Werke von Giselbert Hoke zur damaligen Zeit sogar für ein Haus in der Bundeshauptstadt zu modern waren …

Die Fresken im Durchgangsbahnhof der Durchgangsstadt Villach sind keine Fresken, sondern Wandbilder, aber wenn nach Fresken gefragt wird, gibt es eben für KI Fresken in der Schalterhalle im Durchgangsbahnhof, und wenn es Fresken gibt, dann muß es eben wen geben, von dem sie geschaffen wurden, und das wird von KI einzig gewußt, daß es Giselbert Hoke

Wenn nach Wandbilder gefragt wird, dann gibt es für KI eben auch Wandbilder, aber

Die Wandbilder im Villacher Hauptbahnhof sind ein markantes künstlerisches Merkmal der Empfangshalle. Das bekannteste Werk ist ein großformatiges Wandgemälde, das Szenen aus der Region und die Bedeutung des Eisenbahnknotenpunkts thematisiert.
Details zu den Wandbildern
Motivik: Die Bilder in der Schalterhalle zeigen typische Kärntner Landschaften sowie die Verbindung von Tradition und moderner Mobilität.
Erhaltung: Wie viele historische Bahnhofskunstwerke in Österreich unterliegen auch diese regelmäßigen Erhaltungsmaßnahmen durch die ÖBB, um die kulturelle Identität des Bahnhofs zu bewahren.
Weitere Kunst am Bahnhof:
Bronzestatue: Im Eingangsbereich befindet sich eine Statue zur Anerkennung der Villacher EisenbahnerInnen.
Bahnhofsplatz: Der gesamte Vorplatz wurde künstlerisch neu gestaltet, um den Übergang vom urbanen Raum zum Bahnhof moderner zu gestalten.

von wem die Wandbilder geschaffen wurden, das wird nicht preisgegeben, bei einem Menschen würde vielleicht gesagt werden, er, KI, weiß es nicht, oder, er will es nicht wissen, oder, er verheimlicht es …

Die Wandbilder im Villacher Bahnhof sind eine gemeinschaftliche Gesinnungsarbeit von Utho Christl, Heinrich Ebner, Karl Bauer und Kurt Weiss. 1951, gesinnungsgemäß gemeinschaftlich zu den geänderten Gegebenheiten hingemalt also vor 75 Jahren, gemäß der Signatur auf dem Wandbild von Bauer und Ebner —

Heinrich Ebner, Leiter der NS-Reichskulturkammer Kärnten wurde gemeinsam mit Künstlern gleicher Gesinnung (Karl Bauer und Utho Christl) die Ausgestaltung der Schalterhalle am Villacher Hauptbahnhof anvertraut.

Kärnöl. 4. Oktober 2007. Werner Koroschitz. Rede in der Villacher Bar Cafe Lücke am 27. September 2007.

Gesinnungsgemäß dabei war auch Kurt Weiss, auch ein Wandschönerer, dem die klopeinerische Urlaubsregion es verdankt,

die recht schöne Landschaft durch seine Wandverschönerungen noch recht schöner ..

Beinahe wäre, endlich im rasch aus Villach herausbringenden Zug sitzend, der Idee nachgegeben worden, in Klagenfurt auszusteigen, um die Fresken in der Banhofshalle, die tatsächlich von Giselbert Hoke sind, zu sehen, aber Kärnten auf dem schnellsten Weg zu verlassen, ließ diese Idee rasch wieder verwerfen. Weder die Schönheit des Landes Kärnten noch die Schönheit des Landes Steiermark mit seiner schmucken und wohl freskenlosen und wandbildlosen neuen Station „Weststeiermark“ konnten davon ablenken, was alles zur Rede von Werner Koroschitz einfiel, zu von ihm erwähnten Namen und Begriffen, als wäre seit der Zeit als die Schönerer ans Werk gingen, die Wände in der Villacher Bahnhofshalle zu freskieren, so frisch, als wäre seitdem gerade einmal ein Tag vergangen …

1938 sind in Kärnten die Landhausfresken von Anton Kolig auf Betreiben der nationalsozialistischen Kulturwächter abgeschlagen worden. Anlässlich des 10. Jahrestages der Kärntner Volksabstimmung im Jahre 1930 wurde Anton Kolig auf Betreiben des Abwehrkämpfers und Nationalsozialisten Hans Steinacher mit der Schaffung der Landhaus-Fresken beauftragt. Die Wandgemälde Koligs entsprachen vollends den Ansprüchen der völkischen Ideologie. Seine Darstellung deutscher Wehrhaftigkeit gegen den slawischen Feind, sowie der patriarchalische Geist seiner Fresken wäre durchaus mit dem Blut und Boden Mythos der Nazimalerei vereinbar gewesen, nicht aber deren spontane, lustbetonte Ausführung. Die expressive Malerei Koligs war den Nazis fremd und ihre Abschlagung zielte auf die Vernichtung des Fremden. Die Fresken wurden zerstört und durch das berühmt-berüchtigte nationalsozialistische Huldigungswerk Suitbert Lobissers ersetzt. Und dies obwohl Anton Kolig spätere Repräsentanten des NS-Regimes in der Bildszene „das Gastmahl“ verewigt hatte, es waren dies der Schriftsteller deutscher Scholle Josef Friedrich Perkonig sowie der Verantwortliche für die Slowenendeportationen Alois Maier Kaibitsch.

In den 1950er Jahren bezeichnete der Journalist Viktor Reimann Wotrubas Phantasie schlichtweg als krankhaft. Während Fritz Wotruba im internationalen Kunstbetrieb in einer Reihe mit Henry Moore und Pablo Picasso gestellt wurde, sollte er als Lehrender von der Akademie der bildenden Künste in Wien vertrieben werden, weil seine Kunstauffassung angeblich die Jugend verderbe. 1951 wurde hingegen in Salzburg anlässlich der österreichischen Leistungsschau „Volksnahe Kunst“ der Kärntner Maler Karl Truppe als heimatverbundener Künstler präsentiert, das war nur konsequent, hatte er doch schon Adolf Hitler seine Volkstreue bewiesen.

Im Jahr davor wurde der zur Spitzenklasse moderner Kunst zählende Fernand Léger von österreichischen Kunstkritikern schlichtweg als idiotischer Künstler vorgestellt. In nationalsozialistischer Diktion wurden die ebenfalls in Österreich gezeigten Reproduktionen moderner Künstler, darunter Picasso, Leger und Paul Klee mit den Prangeraufschriften „Dekadenz und Untermenschentum“ versehen. Letztendlich implizierte der Kalte Krieg einen permanenten Kulturkampf gegen alle linken KünstlerInnen. Zu Pablo Picassos „Friedenstaube“, dem Symbol des 1949 gegründeten Weltfriedensrates schrieben die Salzburger Nachrichten 1950, das die Weltfriedensleute jene Leute seien, „die Picassos Friedenstaube im Knopfloch und die Handgranate in der Tasche tragen.“ Ähnlich äußerte sich die katholische „Furche“.

Angesichts der Hetze gegen Cornelius Kolig, angesichts der kärntenweit inbrünstig geförderten Heimattümelei und Brauchtumswochen, glaubt man die Kärntner Sehnsucht nach einer heilen „Lobisser-Welt“ förmlich mit den Händen greifen zu können, eine Welt freilich, in der – wie auf Lobissers Landhausfresken – Männer der SS und SA für die entsprechende Ordnung sorgen.

Und wer wissen will, was Jörg Haider unter Demokratie versteht, muss einen Umweg über die Kunst machen. Denn durch nichts wird Haiders innerer Volkszorn mehr aufgestachelt als durch die kulturelle Linke, durch „Kulturanarchisten“, „Kulturmafiosi“ und „Sozialschmarotzer“, die sich im „Faulbett üppiger Subventionen“ suhlen. Er nennt sie „pseudo-intellektuelle Taugenichtse, Wichtigtuer und Faulenzer, die Häuser besetzen und Sozialhilfe beziehen“. Diese Ausfälle haben System. Haider und seine Programmdesigner sind nämlich besessen von der Vorstellung, die ästhetische Moderne und der westliche Liberalismus seien zwei Seiten einer Medaille. Aus deren Sicht ist die moderne Kunst ein Killervirus im Körper der Macht und ihrer Ökonomie. Haider spricht in Die Freiheit, die ich meine von einem „zu führenden, werteverteidigenden Kulturkampf, der erst die Überwindung des linken Kulturfaschismus ermöglicht.“

Die Grundsätze der FPÖ, so Haider vor Jahren in der rechtsextremen Zeitschrift Aula, „seien in einer Politik der sozialen Volksgemeinschaft zu verwirklichen.“

Also doch die Sehnsucht nach einem nationalistischen Lobisser-Land.

Auch die Kärntner Traditionalisten behaupteten ihre Stellung. Darunter befanden sich jene Paradekünstler, die den NS-Kunstbetrieb mitbestimmt hatten und mit Aufträgen verwöhnt wurden. Wie im übrigen Österreich, kamen auch in Kärnten wieder bekannte NS-Künstler zum Zuge. Die Nazikünstler Sepp Dobner, Heinrich Ebner, Otto Bestereimer wurden in Villach mit öffentlichen Aufträgen betraut.

Von Sepp Dobner stammte das monströse Denkmal für Kärntens verstorbenen NS-Gauleiter Hubert Klausner am Villacher Zentralfriedhof, daneben schuf er diverse Hitler- und Mussolinibüsten. Ausgerechnet Sepp Dobner wurde von der Stadt Villach mit der Schaffung eines Denkmals für die Opfer des Nationalsozialismus beauftragt.

Heinrich Ebner, Leiter der NS-Reichskulturkammer Kärnten wurde gemeinsam mit Künstlern gleicher Gesinnung (Karl Bauer und Utho Christl) die Ausgestaltung der Schalterhalle am Villacher Hauptbahnhof anvertraut.

Von Otto Bestereimer können wir in der Magdalenerstraße ein Wandbild zum Wiederaufbaumythos aus dem Jahre 1955 bewundern.

1946 waren die drei gemeinsam mit anderen Traditionalisten bei einer Ausstellung des Kärntner Kunstvereines vertreten. Gezeigt wurden u. a. Blumenbilder und Aquarelllandschaften, die laut „Volkszeitung“ in dankenswerter Weise der Lobisser Tradition verbunden waren. Während die ehemaligen Nazimaler bei dieser Ausstellung wohlwollend zur Kenntnis genommen wurden, verunglimpflichte die „Volkszeitung“ Maria Lassnigs ausgestellte Aktstudien als Pornographie.

Die von Arnulf Rainer und Maria Lassnig 1951 im Klagenfurter Künstlerhaus organisierte, erste österreichische Ausstellung „unfigurative Malerei“ wurde von der sozialistischen Tageszeitung „Neue Zeit“ als „großstädtischer Snobismus“ abgetan, der dem Publikum den Geschmack an der modernen Malerei verdirbt.

1956 fühlte sich das „gesunde Volksempfinden“ der Kärntner nach der Enthüllung der von Giselbert Hoke geschaffenen und von Picasso inspirierten Klagenfurter Bahnhoffresken derart beleidigt, das Hoke schließlich das Land verlassen musste. Über Wochen und Monate hinweg tobte in Kärnten die Debatte über die „Entartung der Kunst“, vom Abschlagen seiner Fresken war die Rede.

Nach dem Ableben des Bundespräsidenten Adolf Schärf beauftragte die Stadt Villach im Jahr 1965 den Wiener Nazi-Kitschkünstler Gustinus Ambrosi mit der Anfertigung einer Schärf Büste, die im Jahr darauf in Warmbad enthüllt wurde. In einem Brief an Jakob Clementschitsch in Villach erklärte sich der All-Regime Opportunist Ambrosi bereit „für Villach etwas Großartiges zuschaffen.“ Weiter schreibt er: „Dass es dir am Herzen liegt, dass Villach ein wirkliches Kunstwerk erhält, begreife ich, denn du bist aus alter Kultur und heute leben wir im Zeitalter des absoluten Bluffes.

Heute gelten Kunstfalotten mit ihrem ganzen Mist und üblen Anhang bei Presse, Rundfunk, und so weiter als Götter – dieser ganze Aushub aus der Gosse wird einmal liquidiert, denn die Zeit arbeitet daran, dass immer doch nur alles Echte und Gute übrig bleibt.

Die Fresken im Klagenfurter Bahnhof, die von allen mir bekannten Kunstfreunden als Mist und Schund bezeichnet werden, sind ja genügend Anschauungsunterricht, wohin wir schon gelangt sind.“ In einem Brief an den Villacher Bürgermeister Gottfried Timmerer ereiferte sich Gustinus Ambrosi gegen die Moderne: „Es wird mich herzlich freuen wenn sie zu mir nach Wien kommen werden und zwar mit dem guten und aufrechten Herrn Jakob Clementschitsch, dem es auch am Herzen liegt, dass seine Vaterstadt nicht zum Tummelplatz volksfremder Hirnjongleure werde.“

Nach der Enthüllung der Büste schrieb Robert Stolz an den damaligen Bürgermeister Timmerer ein Telegramm, worin er der Stadt Villach gratulierte, dass sie „den größten lebenden österreichischen Bildhauer Gustinus Ambrosi dieses Monument in Auftrag gegeben hat.“ (1966). Das war 1966, zwei Jahre davor war der von den Traditionalisten geächtete Fritz Wotruba auf der documenta in Kassel vertreten, ebenso wie 1959 und posthum 1977.

Nicht nur, kann wieder einmal festgestellt werden, KI von Google informiert bildungsreich über Vergangenheit und Gegenwart, sondern auch Chatgpt, wie am heutigen Tag, 17. März 2026, ein weiterer Beispielfall verdeutlicht, also der Beispielfall Gustinus Ambrosi allein im Vergleich zu dem, was in der Rede von Werner Koroschitz zu …

Gustinus Ambrosi (1893–1975) war ein österreichischer Bildhauer, Lyriker und Philosoph, der durch seine Porträtbüsten und allegorischen Plastiken internationale Anerkennung erlangte. Trotz seiner frühen Ertaubung widmete er sein Leben der Kunst und gilt als einer der bedeutendsten österreichischen Bildhauer des 20. Jahrhunderts.

Wichtige Fakten

Geboren: 24. Februar 1893, Eisenstadt, Österreich
Gestorben: 1. Juli 1975, Wien (Suizid)
Tätigkeit: Bildhauer, Dichter, Philosoph
Bekannte Werke: Promethidenlos, Der Mann mit dem gebrochenen Genick, zahlreiche Porträtbüsten
Museum: Ambrosi-Museum im Wiener Augarten

Frühe Jahre und Ausbildung

Ambrosi wurde als musikalisch hochbegabtes Kind geboren, verlor jedoch mit sieben Jahren durch eine Meningitis sein Gehör. In einer Taubstummenanstalt in Prag entdeckte er die Bildhauerei. Nach Lehrjahren in Prag und Graz studierte er an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Josef Müllner und Edmund Hellmer. Bereits mit fünfzehn Jahren schuf er das Werk Der Mann mit dem gebrochenen Genick, das ihm den Staatspreis für Plastik einbrachte.

Künstlerische Entwicklung

1913 erhielt Ambrosi auf Empfehlung von Kaiser Franz Joseph I. ein Staatsatelier im Wiener Prater. Sein Stil verband Einflüsse von Auguste Rodin mit der italienischen Renaissance und dem Barock. Neben monumentalen allegorischen Skulpturen schuf er Hunderte Porträtbüsten bedeutender Persönlichkeiten – darunter Papst Pius XI., Rainer Maria Rilke, Karl Renner und Julius Raab.

Spätere Jahre und Nachwirkung

Nach der Zerstörung seines Ateliers im Zweiten Weltkrieg errichtete der Staat ein neues Atelier samt Museum, das 1978 als Gustinus-Ambrosi-Museum eröffnet wurde. Ambrosi hinterließ über 2 000 plastische Werke und eine umfangreiche lyrische Hinterlassenschaft, darunter den Gedichtband Die Sonette an Gott. Heute bewahrt die 1978 gegründete Gustinus Ambrosi-Gesellschaft sein künstlerisches Erbe.

Chatgpt. 17. März 2026

In Graz die Idee, auszusteigen, um das „Ehrengrab“ von Gustinus Ambrosi, überhaupt die Friedhöfe zu besichtigen — Graz, Stadt der Gräber ehren … In Graz auszusteigen, was für eine Idee, eine Idee, die sogleich zu verwerfen ist, und sie wurde in der Sekunde verworfen. Auf der Weiterfahrt nach Stallhofen statt einer Buchlektüre doch weiter mit dem Abfragen von Informationen, auch noch über Friedhöfe und Ambrosi …

Der österreichische Bildhauer Gustinus Ambrosi befand sich zu Lebzeiten (ca. 1965) in Warmbad Villach, um den Standort für ein von ihm geschaffenes Denkmal zu wählen laut dieser Quelle. Er war eng mit Leopold Figl befreundet und engagierte sich in Kärnten künstlerisch. Spezifische Informationen zu einer Bestattung oder einem eigenen Denkmal Ambrosis auf einem Villacher Friedhof gehen aus den Ergebnissen nicht hervor.  Zusammenhang: Ambrosi war mit der Auswahl eines Denkmals für Dr. Adolf Schärf in Warmbad Villach beschäftigt, als ihn die Nachricht vom Tod seines Freundes Leopold Figl erreichte, wie unipub.uni-graz.at berichtet. Friedhöfe in Villach: Der städtische Waldfriedhof in St. Martin ist einer der Hauptfriedhöfe, wie villach.at informiert. Es ist keine direkte Verbindung von Gustinus Ambrosi zu einer Grabstätte auf einem Villacher Friedhof in den Daten enthalten.

Übersicht mit KI. 17. März 2026.

„Es ist keine direkte Verbindung von Gustinus Ambrosi zu einer Grabstätte auf einem Villacher Friedhof in den Daten enthalten“, so nach den erhaltenen KI-Daten, aber wer sich außhalb der KI-Realität und also in der Wirklichkeit informiert, wird beispielsweise das erfahren:

Nacktheit am Friedhof

Aber auch bei einem Streifzug über die Friedhöfe von Villach lässt sich viel berührendes und kurioses entdecken. Wie z.B. einen Grabstein am Villacher Zentralfriedhof, den der Künstler Gustinus Ambrosi vor rund 80 Jahren im Auftrag der Kaufmannsfamilie Pippan schuf. Dabei handelt es sich um eine nackte Trauernde. „Die hat damals einen großen Skandal ausgelöst. Die Zeitung fragte sich, ob ein nackter Hintern auf einen Friedhof gehört, darüber wurde heiß diskutiert und es gab Schmieraktionen. Heute stört das Grabmal niemanden mehr“, so Chronist Gernot Rader.

ORF. Kärnten. 3. November 2019.

In Stallhofen angekommen, fällt beim Verlassen des Zuges dieser Satz von Gernot Rader ein: „Heute stört das Grabmal niemanden mehr“, eine Beurteilung, die, muß auf dem Weg zum Ambrosi-Museum gedacht werden, wohl auch eine der Wandbilder in der villacherischen Durchgangsschalterhalle —

KIDIKI

und schon ist, wie nicht anders zu erwarten, am 16. März 2026, was KI bildet, anders als am 15. März, anders als am 14. März 2026, was KI in diesem Fall als Beispiel zu Prono ever bildet, informiert …

Es kann aber darauf verzichtet werden, ein weiteres Mal anzuführen, was KI informiert, bildet, denn was KI um 6.59 Uhr bildet, informiert KI um 8.27 Uhr anders und um 8.37 Uhr wieder anders als um 8.53 Uhr und um 9.29 Uhr, um 11.26 Uhr, um 11.27 Uhr, um 15.25 Uhr, 15.29, 15.37, 15.38, 16.48 … und das allein, wie an diesem Beispiel wieder einmal abzulesen ist, am 16. März 2026, nun, darin ist KI verläßlich, im Sekundentakt anders zu bilden, zu informieren, wer also meint, in der einen Minute sich informiert, gebildet zu haben, ist in der nächsten Minute schon informationsmäßig, bildungsmäßig hinterher, wenn KI Bildungsinstanz und Informationsinstanz, zu der KI mehr und mehr gemacht wird

Wer Spaß daran findet sollte, kann nachsehen, was wird KI an Bildung an diesem 16. März 2026 zum Beispiel um 18.04 Uhr und um 18.05 Uhr und um 18.05.01 Uhr und …

Es könnte gemeint werden, von KI wenigstens korrekt zum Beispiel über ein Impressum informiert zu werden, nun, falsch gemeint, wie ebenfalls am 16. März 2026 …

Was an diesem Beispielfall auch abzulesen ist, wieder einmal, ist das, was bei einem Menschen Beharrlichkeit, Sturheit, Uneinsichtigkeit, Unbelehrbarkeit genannt werden würde, wenn ein Mensch einmal etwas erzählt hat, erzählt er das immer und immer wieder und immer und immer wieder etwas anders, fügt etwas hinzu, läßt etwas weg, fügt einmal das hinzu, läßt einmal das weg, und es ist selten ganz richtig, sehr oft sogar ganz falsch,

jedoch so falsch wie das von KI ist es von Menschen nur dann, wenn sie bewußt Unrichtiges, Unwahres, wenn sie Unlauteres mit voller Absicht

Schwuppkiwupp

Kidiki und …

Prono ever (pronoever.com) ist ein privates Blog-Projekt von Mag. Roland Weinert

… jedenfalls KI bildet so am 14. März 2026, und auch am 15. März 2026 bildet KI:

Pronoever (pronoever.com) ist ein persönlicher Weblog, der von Roland Weinert betrieben wird.

KI bildet am 14. März 2026 aber noch mehr:

Hier sind die wichtigsten Eckpunkte zum Blog:
Inhalte: Der Blog umfasst persönliche Reflexionen, Kommentare zum politischen Geschehen in Österreich sowie Texte zu gesellschaftlichen und kulturellen Themen 0.4.1, 0.4.5.
Themenspektrum: Die Beiträge reichen von Wahlanalysen („Vor dem Urnengang“) bis hin zu Nachrufen (z. B. für Christa Ludwig) oder technikkritischen Texten über Smartphones 0.4.1., 0.4.5., 0.4.6.
Hintergrund: Roland Weinert betreibt die Seite als persönliches Forum abseits seiner offiziellen Funktion im Ministerium 0.4.1.

Noch mehr bildet KI am 15. März 2026:

Der Blog befasst sich mit einer Vielzahl von Themen, wobei ein deutlicher Schwerpunkt auf gesellschaftspolitischen und kulturellen Inhalten liegt:
Politik & Gesellschaft: Der Autor veröffentlicht Analysen und Kommentare zum politischen Geschehen in Österreich, etwa zu Wahlen („Vor dem Urnengang“) oder gesellschaftlichen Entwicklungen.
Kultur: Es finden sich Beiträge zu klassischer Musik, Oper und Nachrufen auf bedeutende Persönlichkeiten der Kunstwelt, wie etwa Christa Ludwig.
Technologie & Medien: Auch kritische Betrachtungen zur Nutzung von Smartphones oder zur Medienlandschaft sind Teil des Inhaltsspektrums.
Der Name der Seite leitet sich vermutlich von einem Wortspiel oder Pseudonym ab, das eng mit der Person Roland Weinert verknüpft ist, der unter anderem im österreichischen Staatsdienst tätig ist.

PS KI ist das Objekt der Bildungshoffnung eines durch und durch Demokratiebeflissenen

PPS Wenn von KI ein Name von einem Kapitel ausgelesen wird, wie in diesem Fall von Christa Ludwig, dann kann es für KI nur um „Nachrufe auf bedeutende Persönlichkeiten der Kunstwelt, wie etwa Christa Ludwig“, handeln, auch wenn es keine Nachrufe sind.

PPPS Das ist von KI nicht unrichtig gebildet, „auch kritische Betrachtungen von Smartphones oder zur Medienlandschaft Teil des Inhaltsspektrums“ seien, ist doch auch am 14. und 15. März 2026 mittels Smartphone bildungsreich von KI über Roland Weinert zu …

PPPPS Was KI bildet, ist das, was KI ausliest, und ob Roland Weinert erfreut darüber sein wird, was KI von ihm aus dem Ausgelesenen ausbildet, am 14. und am 15. März 2026, vermag nicht gesagt zu werden, KI hat seinen Namen aus einem Kapitel automatisch ausgelesen, und wenn ein Name in einem Kapitel genannt ist, wie in diesem Fall der Name Roland Weinert, so kann es für KI nur der Name der Person sein, die die Autorin ist, aber Roland Weinert ist nicht der Autor.

PPPPPS Aber schon am 16. März 2026 kann für KI eine andere Person als Roland Weinert die Autorin von Prono ever sein, wie es beispielsweise KI bildungsreich am 7. Februar 2026,

Pronoever (pronoever.com) ist ein kritischer Blog, der sich primär mit der österreichischen Innenpolitik und gesellschaftlichen Themen auseinandersetzt.
Kerninhalte und Ausrichtung
Themen: Die Beiträge behandeln häufig das Handeln politischer Parteien wie der ÖVP und der FPÖ, aktuelle Wahlen in Österreich sowie historische und medienkritische Analysen.
Perspektive: Der Blog verfolgt einen oft provokantzen und analytischen Stil. Er greift Themen wie Rassismus in der Lehre, die österreichische Medienlandschaft und Gedenkkultur auf.
Autoren: Einzelne Beiträge werden Autoren wie Bruno Burchhart zugeordnet, der dort über anderem über historische Persönlichkeiten wie Friedrich Ludwig Jahn schreibt.
Der Blog dient als Plattform für Kommentare, die gängige politische Narrative hinterfragen und kritisch beleuchten.

oder am 22. Jänner 2026 ebenso bildungsreich von KI:

Prono ever (oft zusammengeschrieben als pronoever) ist ein österreichischer politischer Blog, der von Bernd Kopper betrieben wird.
Hier sind die wichtigsten Merkmale des Mediums:
Inhaltliche Ausrichtung: Die Website publiziert regelmäßig Kommentare, Analysen und Meinungsbeiträge zum politischen Geschehen in Österreich. Die Inhalte werden häufig als dem rechten bzw. freiheitlichen Spektrum (FPÖ-nah) zugehörig eingeordnet.
Themen: Der Blog befasst sich intensiv mit Parteipolitik, Medienkritik und gesellschaftlichen Debatten, wobei oft eine kritische Haltung gegenüber der aktuellen Regierung oder anderen politischen Institutionen eingenommen wird.
Autor: Hauptautor und Verantwortlicher ist Bernd Kopper, der auch auf anderen Plattformen als Publizist in Erscheinung tritt.
Die Plattform dient primär als digitaler Publikationsort für politische Texte und verfügt über ein umfangreiches Archiv, das bis weit vor das Jahr 2020 zurückreicht.

Ein Bernd Kopper kommt aber in keinem Kapitel vor. Wie KI also Bernd Kopper bilden kann, ist ein Rätsel, wie auch anders, ist doch KI insgesamt ein einziges Rätsel, und doch wieder gar kein Rätsel, sondern, einfach wie kurz gesagt,

ein bildungsleeres Programm von jenen, die hinter KI:

von Kopp — und Kopp kommt in nicht wenigen Kapiteln vor — zu Kopper ist nicht weit, also für KI ist von Kopp zu Kopper nicht weit — eins, zwei, drei ki-gerattert und schon ist Kopp Kopper, oder, von KI wird irgendwo sonst auch noch „BK“ ausgelesen und schwuppkiwupp ist irgendwer „Hauptautor und Verantwortlicher“, also alle, nur nicht wer es tatsächlich ist.

Gleich vor dem Josef-Müllner-Mal auf dem KL-Platz die Gedenktafel für einen antisemitischen Täter

Am 10. März wurde in Erdberg der christlich antisemitische Täter Balthasar Hubmaier — „vor dem Stubentor“ — von Christen öffentlich verbrannt, und am 13. März in zwei Jahren werden es fünfhundert Jahre her sein, daß in Wien seine christliche Ehefrau Elsbeth Hügline Hubmaier von Christinnen in der Donau ertränkt wurde.

Bereits 1516 übernahm er das Amt des Dompredigers in Regensburg. Hier vertrat er eine scharfe antisemitische Haltung, beteiligte sich an einer Judenverfolgung und an der Zerstörung der Synagoge. Aus unserer Sicht ist dies nur schwer verständlich und nicht akzeptabel. Man ist leicht versucht, diesen Punkt unter den Teppich zu kehren – die Redlichkeit gebietet es indes, auch diese Tatsache nicht zu verschweigen. Ob er später seine antijüdische Meinung änderte, ist nicht bekannt.

Babtistengemeinde Waldshut. Gelesen am 12. März 2026

Davon ist nichts auf der Gedenktafel für Balthasar Hubmaier auf dem KL-Platz in Wien zu lesen, davon ist auch nichts auf der Website „Wien Geschichte Wiki“ zu lesen, jedenfalls bis zum heutigen Tag, 13. März 2026 —

der Christinnen von Wien gelebter Toleranzgedanke gegen Schuldige antisemitischer Taten,

zum weiteren Export in alle Welt …

Dr. Balthasar Hubmaier
Am 10. 3. 1528 vor dem Stubentor als Täufer verbrannt
Begründer des religiösen Toleranzgedankens
„Christus ist nicht gekommen,
dass er metzge, morde und brenne“
(Aus „Von Ketzern und ihren Verbrennen“)
die Christen dieser Stadt

An die ermordete Ehefrau erinnern „die Christen dieser Stadt“ jedoch nicht, sie wird wohl nichts übergehabt haben, für den religiösen Toleranzgedanken ihres Mannes, oder vielleicht ist sie einfach mitgemeint, heißt es doch von ihr, sie sei bis zu dieser christlichen Ermordung zu Mann und Bekenntnis gestanden; es wurde ihr ein Mühlstein um den Hals gebunden, und mit dem Mühlstein um den Hals wurde sie 1528 von einer wienerischen Brücke in die Donau geworfen, in der sie ertrank.

Dr. Balthasar Hubmaier, ein antisemitischer Täter, denn er rief nicht nur zur Verfolgung von jüdischen Menschen auf, er forderte nicht nur den Abbruch der Häuser des jüdischen Viertels, er beteiligte sich an der Verfolgung jüdischer Menschen und an der Zerstörung der Synagoge, an deren Stelle die Kapelle „Zur schönen Maria“ errichtet wurde,

in der „schönen Maria“ hatte Balthasar Hubmaier dann seinen Predigtarbeitsplatz, als „begeisteter Marienverehrer“ …

Und für diesen christlichen Antisemiten nicht nur des Wortes, sondern auch der verbrecherischen Tat gibt es also bis heute, 13. März 2026, eine diese Gedenktafel auf dem Platz KL — mit der vielleicht, was doch eher unwahrscheinlich ist, seine Frau mitgemeint ist, wahrscheinlicher aber ist, daß auf sie einfach wie christlich vergessen wurde — vor dem oder (es hängt davon ab, von welcher Seite der KL-Platz betreten wird) hinter dem Josef-Müllner-Mal für einen christlich antisemitschen Mann, für das allein seit 2022 876.167 Euro bis jetzt an Kosten für Herumgebaue berechnet sind,

und zu welchem Zwecke? Um den Antisemitismus eines Mannes, der einnmal Bürgermeister war, „zu kontextualisieren“.

Von einer geplanten „Kontextualisierung“ der Gedenktafel für den antisemitischen Täter Hubmaier vor oder (je nachdem von welcher Seite der KL-Platz betreten wird) hinter dem nun mit reichlicher Verspätung in Angriff genommenen Kontextualisierung des Josef-Müllner-Mals war bis zum heutigen Tag nichts zu vernehmen, aber wer weiß, vielleicht kommt auch dies noch,

so ganz nach der nun passierenden Kontextualisierung durch Schiefstellung als Vorbild, und damit könnte auch gleich wieder der Schiefstellmeister beauftragt werden; eine Ausschreibung wäre dann auch nicht notwendig, was bei soviel Kostenbewußtsein Kosten …

Aber dann nicht mit einer Schiefstellung, sondern mit einer Tieflegung, die Hubmaier-Gedenktafel also zu senken, nach unten zu schieben, so daß diese 3,5 Millimeter über dem Boden …. und das würde doch Menschen erstaunen, sie veranlassen, näher hinzugehen, sie tief, sehr tief bücken lassen, um den Toleranztext der Tafel lesen zu können, sie irritieren, sie fragen lassen, warum nur eine Gedenktafel 3,5 mm über dem Boden …

Freilich, eine Kontextualisierung der Hubmaier-Gedenktafel würde wohl jene grämen, die vielleicht heute schon mehr zur Hubmaier-Tafel und nicht mehr zum Josef-Müllner-Mal auf dem KL-Platz pilgern, denen Tradition und Brauchtum doch nur dann recht schöne, wahre und echte identitäre Brauchtumstradition ist,

wenn diese Jahrhunderte währt, wie es beispielsweise auch ablesbar an ihrem Begehren nach einem Denkmal für einen Mann, der vor 343 Jahren …

NS Seit Jahrhunderten währt auch die begeisterte Marienverehrung, der der antisemitisch christliche Täter Balthasar Hubmaier auch ergeben war, von dieser Marienverehrung wird beispielsweise in einem Buch erzählt, das in der Zeit erstmals veröffentlicht wurde, als auf dem KL der einhunderttausend Euro billige Bretterverschlag vor oder (je nachdem von welcher Seite der Platz betreten wird) hinter dem Josef-Müllner-Mal wieder abgebaut wurde, also vor bald drei Jahren.

Vom KL sind es vielleicht bei extrem langsamen Gang acht Minuten bis zu der einen Buchhandlung und auch nicht mehr als acht Minuten bis zur anderen Buchhandlung, in denen dieses Buch erworben werden kann, wer es noch bequemer haben möchte, kann es auch von seinem Heim aus bestellen …

Daß dieses Buch als Beispiel herangezogen wird, ist kein Zufall, dies ist Klemens Unger selbst geschuldet, der mit diesem Satz einleitend sein Buch beginnt; Österreich zum Ursprung dieses Buches erklärt:

In einem Vortrag bei der Österreichischen Kulturvereinigung, zu dem mich emeritierte Botschafter der Republik Österreich eingeladen hatten, sollte ich die Beziehungen Wiens zu Regenburg beleuchten. Über die Krönungen im Regensburger Dom wollte ich vorab eingehende Studien anstellen – und gereit in den „Strudel“ der Geschichte des Dreißigjährigen Krieges.

Mein Dank gilt den unterstützenden Institutionen und Persönlichkeiten. Dr. Erhard Busek
, PD Dr. Doris Gerstl, Dr. Wilhelm Pfaffel, Dr. Bernhard Lübbers und Prof. Martin Kellhuber. Besonderer Dank für Rat und Unterstützung gebührt Petra Huber, Michaela Fichtl und Lorenz Baibl. Der Vortragscharakter ist im Text grundsätzlich beibehalten.

Über den „Strudel“, in den Klemens Unger geriet, ist am 13. März 2026 auf „Regensburg digital“ u. v. a. m. zu lesen:

20. Okt. 2023

Buch von Ex-Kulturreferent Unger

Aufgewärmte Legende um Kultbild für judenfeindliche Regensburger Wallfahrt

Von Robert Werner in Nachrichten

Bis heute gab es im Bistum Regensburg keine kritische Auseinandersetzung mit dem über Jahrhunderte gepflegten und propagierten antisemitischen Kult um die Schöne Maria. Jüngster Ausfluss: Ein Buch, in dem der frühere Kulturreferent Klemens Unger geschichtsklitternde Propaganda über ein angeblich sensationelles Gnadenbild von Albrecht Altdorfer wiederkäut.

„92 Seiten, durchgehend farbig bebildert“, heißt es im Werbeblatt des Pustet-Verlags für Drei wegbereitende Frauen des Barock, ein kürzlich erschienenes Buch des früheren Kulturreferenten Klemens Unger (Amtszeit 1999 bis 2019). Das ist keinesfalls übertrieben. Tatsächlich enthält das Werk, das für 20 Euro zu haben ist, mehr Bilder als es Seiten hat. Anders als der Untertitel Ein Vierteljahrhundert Regensburger (Kultur-)Geschichte 1630 – 1654 vermuten ließe, handelt es sich dabei auch um keine (kultur-)geschichtliche Abhandlung oder ein wissenschaftliches Werk.

Der Text, der ohne Fußnoten und teils ohne Belege für Zitate auskommt, gleicht eher der schriftlichen Fassung eines Vortrags. Darin bezieht sich Unger auch auf den ehemaligen NS-Multifunktionär und seinen Vorgänger als Kulturreferent Walter Boll, käut dessen Propaganda über die Rettung des angeblichen Gnadenbildes der judenfeindlichen Wallfahrt Zur Schönen Maria wieder, und schreibt sie mit einer (wie er selber anmerkt) „womöglich gewagte These“ über die Rettung des gleichnamigen Tafelbildes fort.

Ein Bilderbuch, gefördert von Bischofshof und der Sparkasse

Erschienen ist das Buch in der Schriftenreihe des „Welterbe Kulturfonds Regensburg – die Förderer e.V.“, dessen Vorstand Unger schon als Kulturreferent war (nach einer beamtenrechtlichen Beschwerde musste er vom Vorstand zurücktreten) und der sich in der Vergangenheit vornehmlich der Versetzung von Denkmälern gewidmet hat. Gefördert wurde das Werk unter anderem auch von der Brauerei Bischofshof, zu der Unger enge Verbindungen pflegt, und der Sparkasse Regensburg.

Inhaltlich präsentiert der pensionierte Kulturreferent eine Aneinanderreihung von Ereignissen und Lebensstationen „dreier bedeutender Frauen, die der barocken Epoche in Regensburg Bahn gebrochen haben“. Er schildert „die wichtigsten Ereignisse um zwei Kaiserinnen und eine Fürstäbtissin“, die in Regensburg gekrönt oder gewirkt haben: die Kaiserinnen Eleonora Gonzaga Montferrat (1598 –1655 und Gemahlin Ferdinands II), Eleonora Gonzaga Nevers (1628 – 1686 und Gemahlin Ferdinands III) und Anna Maria von Salis (1590–1652), die damalige Fürstäbtissin des Klosters Niedermünster. Letztere habe laut Unger „die erste Barockisierung einer Kirche im Welterbe Regensburg“ ermöglicht.

Ein NS-Funktionär als seriöser Wissenschaftler

Da Unger keine konkreten Ergebnisse aus seinen „eingehenden Studien“ formuliert und seine Darstellungen der Ereignisgeschichte (unter Überschriften wie Der liebe Gott rettet das Reich – und Regensburg) durchgängig subjektiv-parteiisch sind, braucht hierauf nicht weiter eingegangen werden. Bemerkenswert ist allerdings Ungers Bezug auf Walter Boll, den er trotz (oder gerade wegen?) dessen längst bekannter NS-Belastung kommentarlos und wie einen seriösen Wissenschaftler anführt.

In Anlehnung an Bolls Kunstführer (Regensburg – Deutsche Lande Deutsche Kunst) will Unger an die Verdienste der Kaiserin Eleonora bei der Rettung des weithin bekannten Tafelbildes Schöne Maria erinnern, das angeblich von Albrecht Altdorfer stammen soll. Doch was hatte der Nazi-Kunstfunktionär Boll mit dem angeblichen Gnadenbild einer katholischen Wallfahrt zu schaffen?

Eine geplante Sensation zur Gedächtnissschau

Als die Generaldirektion der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen 1937 mit konkreten Vorbereitungen einer Gedächtnis-Ausstellung anlässlich des 400. Todestages von Albrecht Altdorfer begann, lud sie Walter Boll schriftlich zur Mitarbeit ein. Man sei dankbar, „wenn Sie uns Ihre besonderen Anregungen mitteilen würden, da selbstverständlich alle Fragen der Albrecht-Altdorfer-Ausstellung nur in enger Zusammenarbeit mit Ihnen erledigt werden können.“

Walter Boll, seinerzeit Direktor des nationalsozialistischen Ostmarkmuseums, nahm die Einladung an. Er wollte sich damals als Altdorfer-Experte profilieren und war wie kein zweiter NS-Kunstfunktionär an den Vorbereitungen der Ausstellung beteiligt. Für diese wurden auch die in Regensburg befindlichen Werke Altdorfers nach München verbracht. Das Tafelbild Schöne Maria wurde eigens dafür restauriert.

Noch während der Restauration gab der Generaldirektor der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen Ernst Buchner vor, das wahre „Gnadenbild“ Die Schöne Maria wiederentdeckt zu haben. Das erst durch diese Zuschreibung international bekannt gewordene Gemälde soll laut Buchner und Boll im Zentrum der judenfeindlichen Marien-Wallfahrt von 1519 gestanden haben, die nach der damaligen Vertreibung der Regensburger Juden einsetzte. 1938 wurde dann auch die sensationelle Neuigkeit verkündet, kein geringerer als Albrecht Altdorfer sei der Urheber dieses Tafelbildes gewesen.

Die angebliche Wiederentdeckung der Schönen Maria wurde damit punktgenau anlässlich der Altdorfer-Gedächtnisausstellung als die Sensation präsentiert und gefeiert. Da die NS-Kunstfunktionäre Boll und Buchner für ihre Propaganda keinen wissenschaftlichen Nachweis liefern konnten, hantierten sie stattdessen mit judenfeindlichen Legenden aus dem 17. Jahrhundert.

Über Jahrhunderte gepflegter antisemitischer Kult

Alter Nazi-Kram, der heute keine nennenswerte Bedeutung mehr hat? Leider nicht, wie Ungers Bilderbuch zeigt. Die Gnadenbildpropaganda und antisemitische Ressentiments existieren ungebrochen. Es gab im Bistum Regensburg bislang keine selbstkritische Auseinandersetzung mit dem über Jahrhunderte gepflegten und propagierten antisemitischen Kult um die Schöne Maria.

Bevor die Altdorfer-Gedächtnisausstellung von 1938 näher eingegangen wird, zunächst zu den historischen Ereignissen um die Vertreibung der Regensburger Juden und der Entstehung der Marienwallfahrten ab 1519.

Die Vertreibung der Regensburger Juden 1519

Die Vertreibung der Juden von 1519 kann man als Endpunkt eines langen Prozesses deuten, der gegen 1450 begann und ab 1470 untrennbar mit massiven Ritualmordbeschuldigungen unterfüttert wurde. Wiederholte judenfeindliche Predigten und fingierte Vorwürfe des Hostienfrevels heizten das gesellschaftliche Klima weiter an, lösten weitere Repressalien und antijüdische städtische Erlasse aus. Das politisch motivierte Verweigern der bisherigen Rechtssicherheit vor städtischen Gerichten, die wiederholte aggressive Hetze der Zünfte gegen die jüdische Gemeinde nährten die latent vorhandene Pogromstimmung gegen Jüdinnen und Juden.

Als ihr Schutzherr, Kaiser Maximilian, am 12. Januar 1519 starb, nutzte der Regensburger Stadtrat die Interimszeit und beschloss am 21. Februar die rechtswidrige Vertreibung der jüdischen Bevölkerung aus der Reichsstadt. Als Begründung wurde vom Rat ein drohender Aufstand angeführt, der eine Gefahr „für Leib, Leben und Eigentum der weltlichen und geistlichen Einwohner sowie – an zweiter Stelle – der Juden“ (Veronika Nickel) bedeutet hätte. Am Platz der zerstörten Synagoge wurde rasch eine Kapelle aufgebaut und der Schönen Maria geweiht.

Altdorfer – als Politiker und Künstler involviert

Politische Unruhen und antijüdische Demonstrationen prägten den Alltag der Stadtgesellschaft bereits, als der Künstler Albrecht Altdorfer im Jahre 1505 Bürger von Regensburg wurde. Als Mitglied des Äußeren Rats unterstützte Altdorfer 1519 den Vertreibungsbeschluss der Stadt. Die Synagoge musste demnach innerhalb von zwei Stunden für die Zerstörung freigegeben werden und die jüdische Bevölkerung die Stadt innerhalb von vier Tagen verlassen.

Unmittelbar nach der Verkündung dieser Beschlüsse durch eine Ratskommission, der Altdorfer angehörte, wurde das jüdische Viertel abgeriegelt. Alle Pfänder, die man zur Absicherung von Darlehen hinterlegte, wurden widerrechtlich beschlagnahmt und verzeichnet. Die Frist für die Zerstörung der Synagoge wurde noch um 24 Stunden verlängert – der Historiker Wilhelm Volkert vermutete bereits in einer der ersten historischen Forschungsarbeiten zu diesem Komplex als Grund: „vielleicht deshalb, daß Altdorfer die Skizzen für seine beiden Radierungen anfertigen konnte.“

Bald nach der Zerstörung des jüdischen Viertel errichtete man am Platz der zerstörten Synagoge eine Wallfahrtskapelle mit einem oder mehreren Bildern und Plastiken der Gottesmutter Maria. Zum Dank für die Vertreibung der angeblichen Kindermörder und für die Rettung eines Steinmetzes, der beim Abbruch der Synagoge abstürzte und durch ein Wunder überlebte – so die Legende. Daraus entstand die judenfeindliche Wallfahrt Zur Schönen Maria (1519 bis 1523), die von der Stadt mit Gewinn organisiert wurde und trotz ihrer kurzen Dauer als die größte des ausgehenden Mittelalter gilt.

Auch der Künstler Albrecht Altdorfer verdiente reichlich an der Wallfahrt. Für sein Haus in der Oberen Bachgasse 7 soll er Grabsteine aus dem 1519 völlig zerstörten jüdischen Friedhof als Pflaster verwendet haben. Profit schlug Altdorfer vor allem aus dem Verkauf der von ihm gestalteten Wallfahrtsandenken, der Drucke und der Bilder, die er anlässlich der judenfeindlichen Wallfahrt „Zur Schönen Maria“ schuf. Auch das Tafelbild Schöne Maria aus St. Johann entstand in diesem Zusammenhang. Dass es tatsächlich von Altdorfer stammt, wie Boll und Buchner 1938 behaupteten, ist allerdings nicht gesichert. Mehr dazu später.

Marien-Kult bis heute

Heutzutage wird Altdorfers angebliche Schöne Maria im Regensburger Diözesanmuseum als Leihgabe verwahrt. Bei passender Gelegenheit wird sie aber wie ein heiliges Bild gezeigt – nicht nur im kirchlichen Kontext. In dem erwähnten historisierenden Holzrahmen, der 1938 für die NS-Schau zu Altdorfer angefertigt wurde, präsentierte die Stadt Regensburg das Tafelbild beispielsweise anlässlich der Furtmeyr-Schau (die 2010/11 unter der Ägide von Kulturreferent Unger gefeiert wurde) im Historischen Museum präsentiert. Ohne in gebotener Weise auf die historischen Hintergründe und die Renovierung und Inszenierung von 1938 einzugehen.

Die Schöne Maria wurde stattdessen im Museum in einer Art sakralen Raum als DAS Gnadenbild präsentiert, so wie es die NS-Funktionäre Boll und Buchner sich ausgedacht hatten. Jürgen Huber, damals noch oppositioneller Grünen-Stadtrat, bescheinigte Unger seinerzeit ein „konservatives, rückwärtsgewandtes und klerikal orientiertes“ Kunstverständnis.

In seinem neulich erschienenen Buch hat Klemens Unger die Story von der Wiederentdeckung der Schönen Maria Altdorfers durch die NS-Kunstfunktionäre Boll und Buchner 1938 wieder einmal aufgewärmt und fortgesponnen.

Aktuelle Untersuchung: Marien-Bild ist nichts Besonderes

Wissenschaftliche Arbeiten stehen dieser Propaganda entgegen. Erneute Untersuchungen der Altdorfer zugeschriebenen Schöne Maria aus St. Johann durch die Restauratorin des Historischen Museum Regensburgs Annette Kurella legen nämlich nahe, dass das besagte Tafelbild kein eigens gefertigtes Unikat ist.

Vielmehr dürfte es sich um die Übermalung eines älteren Bildes mit einem Kreuzigungsmotiv handeln. Sozusagen ein Wiederverwertungsprodukt, das sich wie viele andere im Wallfahrtsgeschehen gut verkaufen ließ und schon deshalb als wahres Gnadenbild ausscheidet.

Kurella veröffentlicht ihre diesbezüglichen Untersuchungsergebnisse in den zum Jahresende erscheinenden Verhandlungen des Historischen Vereins. Im selben Band erscheint ein Aufsatz des Autors dieser Zeilen zum Thema: Die nationalsozialistische Instrumentalisierung von Albrecht Altdorfer – Unter besonderer Berücksichtigung der Rolle Walter Bolls. Ungers Bilderbuch kommt darin nicht vor.

Hinter der Tür

Als am 8. März 2026 zu einer Veranstaltung in die Wiener Staatsoper gegangen wurde, der Anlaß war eine zum Frauentag, zu dessen Einstimmung einen Artikel von Heinz Sichrovsky lesend, mußte vor der Tafel an der Staatsoper

Verfolgt
Vertrieben
Ermordet
1938-1945
Zum bewahrenden Andenken an die Opfer
des Nationalsozialismus,
die an diesem Haus tätig waren
Am 5. November 2025,
70 Jahre nach der Wiedereröffnung
der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Wiener Staatsoper

sogleich gedacht werden, es fehlt eigentlich noch eine Tafel an der Staatsoper,

eine zum bewahrenden Andenken, daß es Rudolf Hermann Eisenmenger nicht vergönnt war, zu erfahren, ob es dem am 20. April geborenen Österreicher sein Geburtstageschenk eines Gobelins gefallen hätte, da sein Gobelin nicht mehr zugestellt werden konnte.

Menschgemäß wird Rudolf Hermann Eisenmenger um seine hohe Gobelinkunst gewußt haben, immerhin sind bis zum heutigen Tage seine im Gustav-Mahler-Saal in der Wiener Staatsoper, und das wäre wohl nicht der Fall, wenn seine Gobelins von recht geringer Güte, aber die wahre Auszeichnung für ihn wäre wohl ein ihn und seinen Gobelin anerkennendes Wort des am 20. April geborenen Österreichers gewesen. Aber nicht nur der eisenmengerische Gobelin konnte an den am 20. April geborenen Österreicher nicht mehr überreicht werden,

es konnte am 20. April in der Staatsoper Wien auch nicht mehr Parsifal zu seinem Geburtstag, der wohl ein ideales Geschenk gewesen wäre, gegeben werden, da diese bereits zerstört war,

aber nichts wird in diesem Land vergessen, am 20. April 2025 ein Parsifal an der Staatsoper

Nein, es bedarf keiner weiteren Tafel an der Wiener Staatsoper, bewahren doch ohnehin zu viele heute Lebende in Österreich das Andenken an ihn —

Draußen vor der Tür also die Tafel „zum bewahrenden Andenken“ und drinnen, hinter der Tür, die Gobelins von Rudolf Hermann Eisenmenger im Gustav-Mahler-Saal und im Marmorsaal die Wandmosaike von Heinz Leinfellner, der u. a. ein Schüler von Josef Müllner war, über den Heinz Sichrovsky am 8. März 2026 schreibt, allerdings ohne ihn zu erwähnen, er schreibt bloß über sein Werk auf dem KL-Platz … Im Gutachten für die Wiener Staatsoper von Dr. Sabine Plakolm-Forsthuber ist zur künstlerischen Ausgestaltung der Pausenräume in der Oper zu lesen:

Warum die Wahl der Salzburger Architekten auf den Bildhauer Heinz Leinfellner (1911–1974) fiel, ist nicht bekannt. Der ab 1932 bei Anton Hanak und Josef Müllner an der Akademie der bildenden Künste Wien bis 1940 ausgebildete Bildhauer war ab 1946 freier Mitarbeiter und von 1948 bis 1953 Assistent in der Meisterklasse von Fritz Wotruba. Seine Geschichte ist offenbar die einer erfolgreichen Wandlung, die auch von unverdächtigen Zeitgenossen anerkannt wurde. Der am 1.5.1938 in die NSDAP eingetretene Leinfellner[29] gehörte ab 1939 dem Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbund (NSDStB) an und wurde mit 1.4.1940 als Mitglied in die Reichskammer der bildenden Künste (B 4052) aufgenommen.[30] Die anfängliche Begeisterung Leinfellners für den „Anschluss“ zeigt sich auf mehreren Ebenen: Durch die parteipolitischen Mitgliedschaften, die Mitwirkung an NS-Wettbewerben, Propagandaaufträgen,[31] Preisausschreiben[32] und in Publikationen.[33] Der 1941 zum Wehrdienst eingezogene, in Hainburg stationierte Künstler wurde auf Intervention der Reichskammer der bildenden Künste mit 4.11.1941 als “vielversprechendes Talent“ mit einer Unabkömmlichstellung (UK-Stellung) versehen, um in Wien kriegswichtige Bauaufgaben durchzuführen;[34] 1942 und 1943 wurde er in Wien mit diversen künstlerischen Aufgaben betraut.[35] Weder in seinen Lebensläufen noch in dem anlässlich einer Gedächtnisausstellung 1983 herausgegeben Katalog wird auf Leinfellners NS-Werke genauer eingegangen. Im Gegenteil, der Wettbewerb für das „Erinnerungsmal“ in Wöllersdorf wird als der „einzige Kontakt mit den damaligen Machthabern“ bezeichnet. Leinfellners künstlerische Neuausrichtung machte seine Vergangenheit vergessen. Mehr noch, Gabriele Gubitzer schreibt, dass sein Atelier „in der Folgezeit zu einer Art Enklave der ‘entarteten‘ Künstler“ wurde.[36] Wann genau dieser Gesinnungswandel stattgefunden hat, ist nicht bekannt. Allerdings war Leinfellner 1947 ein gründendes Mitglied der international agierenden Künstlergruppe des Art Clubs. Sein am 25.9.1949 bei der „Beschwerdekommission nach § 7 des Verbotsgesetz“ im Bundesministerium für Inneres eingebrachter Einspruch gegen seine Registrierung als Mitglied der NSDAP wurde abgewiesen (15.12.1950), seinen Angaben im Widerstand tätig gewesen zu sein, wurde kein Glauben geschenkt.[37] Im Jahr 1954, also zum Zeitpunkt der Auftragserteilung für die Wandgestaltung im Marmorsaal, spielten seine NS-Verstrickungen keine Rolle mehr; das entsprach dem damaligen gesellschaftspolitischen Konsens in dieser Frage. Der „minderbelastete“ Leinfellner galt ab 1947 als Vertreter der Avantgarde, war Preisträger der Stadt Wien (1950) und im internationalen Ausstellungsbetrieb vertreten. Im Rückblick wurde die Beauftragung Leinfellners als mutige Entscheidung der Bauleitung, der Behörden und der Architekten gewertet – diese Einschätzung wurde ausschließlich aus künstlerischen Gründen getroffen.[38]

Nachdem die Materialwahl sowie die Positionierung der Reliefs „als auszufüllender Fleck“[39] von den beiden Architekten bestimmt worden war, bestand die Aufgabe Leinfellners darin, in die Wand links und rechts des ehemals von Boltenstern geschaffenen (mittlerweile erneuerten und vergrößerten) Buffets zwei raumfüllende Dekorationen einzufügen. Für Leinfellner, der zu diesem Zeitpunkt vorwiegend als Vollplastiker Bekanntheit erlangt hatte, war die Aufgabe in jeder Hinsicht eine Herausforderung. Die gewählte, von italienischen Barockkirchen bekannte Technik der Marmorintarsia erforderte Kenntnisse der Steinschneidetechnik, vor allem aber unterschiedlich farbigen Marmor, der Mitte der Fünfziger Jahre schwer verfügbar war. Bekannt ist, dass Leinfellner deshalb auch Kunstmarmor, diverse europäische Marmorsorten sowie gebrauchten Marmor, z. B. Platten von Cafehaustischen, integrierte. Technische Unterstützung bekam er durch den Bildhauer Fritz Tiefenthaler (1929-2010), der ab 1948 bei Wotruba an der Akademie studierte. Die wie mit „einer Laubsäge“, defacto aber mit modernen Steinschneidemaschinen herausgeschnitten dünnen, geschliffenen Marmorplatten wurden unter Verwendung von Gips und feinen Stiften in die Wand eingelassen.[40] Perfektioniert hat Leinfellner diese Technik bei seinem großen abstrakten Relief für die Wiener Stadthalle.

Als Motive für seine beiden großen Wandbilder wählte Leinfellner einen Blick hinter die Kulissen der Oper.[41] Das linke Relief zeigt Szenen einer Kostümprobe, Musikinstrumente, eine Tanzprobe, eine Requisitenkammer und Garderobe, das rechte einen Perückenmacher, ein Kulissendepot, eine Chorprobe, eine Bühnenarchitektur und eine Regieprobe.[42] Die Raffinesse der Idee war, die verschiedenen Szenen wie auf einem aufgeklappten Paravent aneinanderzufügen. Einer kubistischen Grundhaltung folgend, unterteilte Leinfellner die jeweiligen Motive in geometrische Felder, die er mit grauen, braunen, weißen und dunkelbraunen Marmorplatten auslegte. Die in die weiße Marmorwand eingelassenen, monumentalen Wandbilder wirken freilich wie nachträglich appliziert – Prossinger und Cevela sind eine überzeugende architektonische Einbindung schuldig geblieben. Besser gelang die Integration der vier Supraporten über den mit einem eleganten, verschlungen Linienmuster intarsierten Holztüren. Die über den Türen angebrachten kubistischen Marmorintarsien zeigen sich überschneidende Masken, Musikinstrumente und Stillleben; die verwendeten Materialien bestehen, wie die rotbraune Einfassung der Tür, aus Salzburger Marmor. Als Reminiszenz an den ehemals neobarocken Kaisersaal wurde über einem beigen Gesims eine formal reduzierte weiße Kassettendecke eingefügt. Die flachen, ringförmigen Deckenluster sowie die zwischen den Fenstern angebrachten Wandleuchten stammen von der Firma Bakalowitz.[43] Der Bodenbelag besteht aus sandfarbenen Marmorplatten.

Schlussbemerkung

Die mit der architektonischen Planung des Marmorsaals 1949 beauftragten Architekten Otto Prossinger und Fritz Cevela entschieden sich erst 1954 für die Kooperation mit dem Bildhauer Heinz Leinfellner, der für diesen gastronomisch genutzten Pausensaal ein der Raumhülle angepasstes Kunstwerk zu entwerfen hatte. Leinfellner, der wie Eisenmenger, als Mitglied der NSDAP an NS-Aufträgen mitgewirkt hatte, galt ab 1947 als „minderbelastet“ und suchte zumindest nach Kriegsende den Kontakt zur internationalen Kunstszene. Die Einflüsse des Kubismus, die Reduzierung, Verblockung und Zersplitterung der Formen charakterisieren sein folgendes skulpturales Oeuvre. Bei den planen Reliefbildern hatte sich der Bildhauer für die im Monumentalbau selten angewandte Technik der Marmorintarsia entschieden. Indem er Szenen aus dem Backstage-Bereich wählte, wurde ein passender, motivischer Bezug zur Theaterwelt hergestellt. Die räumliche Einbindung der Kunstwerke geriet weniger überzeugend. Mit der von Anfang an feststehenden Materialität sollte an repräsentative Marmorsäle erinnert werden. Statt üppiger Repräsentation, gestalterischem und farbigem Reichtum macht sich ein Hang nach Zurückhaltung und nüchterner Modernität bemerkbar. Aus der Dominanz des Materials des hellen weißen Marmors für Boden und Wand, zu dem nur die roten Sofas Erich Boltensterns einen Kontrast bilden, resultiert eine gewisse sterile Atmosphäre, in die jedoch das konsumierende Publikum Leben und Bewegung bringt.

Fazit: Der Wiedererrichtung der Wiener Staatsoper gehörte wie jene des Stephansdomes und der Bau des Tauernkraftwerks in Kaprun zu den identitätsstiftenden Baumaßnahmen der österreichischen Nachkriegsgeschichte. Der von Erich Boltenstern verantwortete Wiederaufbau erfolgte ganz im Zeichen der Rekonstruktion. Die Gestaltung der Innenräume zeigt überwiegend dasselbe Prinzip, nur bei den sogenannten Nebenräumen gedachte man, etwas freier zu verfahren. Der Gobelinsaal und der Marmorsaal weisen gleichwohl in verschiedene Richtungen. Von der Gestaltung her (wie auch von den ausführenden Künstlern) ist der Gobelinsaal deutlich restaurativ, wohingegen der Marmorsaal zumindest den Anspruch auf Moderne zum Ausdruck bringen sollte. (Der von Giselbert Hoke gestaltete Rauchersalon war, weil zu modern, ohnedies nicht zugänglich). Die schnelle Auftragsvergabe trug das ihre dazu bei, dass die beiden so verschiedenen Räume ein heute doch zeitgemäßes Dokument des schwierigen Neubeginns der österreichischen Kunst nach 1945 sind.

Von dieser am 11. März 2026 gelesenen leinfellnerischen Vergangenheit ist beispielsweise in Wien Geschichte Wiki und auch von der Galerie bei der Albertina Zettler, ebenfalls am 11. März 2026 festgestellt, nichts zu lesen …

Drinnen in der Staatsoper Heinz Leinfellner und Rudolf Hermann Eisenmenger und draußen ebenfalls, also im sogenannten öffentlichen Raum eine Menge auch von Heinz Leinfellner, wie auf Wien Geschichte Wiki aufgelistet wird,

daß es beispielsweise nicht so recht zu verstehen ist, besonders im gedenkreichen Döbling,

die nunmehrige Forderung der identitären Partei nach einem Denkmal für Sobieski, zumal es ohnehin schon für dessen Entsatzheer ein leinfellnerisches

Und noch weitere, vom Dom bis …

Freilich, wer einem Fetisch verfallen ist, kann wie die identitäre Partei von ihrem Fetisch nicht genug bekommen, es ist ihr, einfach wie kurz gesagt, nicht genug, daß sogar ihre Badende freie Sicht auf ein solches Fetischmal …

Und wenn in solch einer Welt ein toter Vater mit seinem Sohn das müllnerische Mal auf dem KL-Platz bespricht, wird es kein Wunder zu nennen sein, wenn ein toter Prediger der Steinbadenden nach wie vor predigt, wie das war, damals, mit dem Kampf um Wien, und vor allem, wer dafür zu beschuldigen war …

Und wenn es darum geht, wem Denkmäler zu errichten sind, dann wissen recht besonders Männer aus Österreich, wem Denkmäler zu errichten sind, wie einst etwa Anton Hanak, dessen Schüler Heinz Leinfellner auch war.

Vielleicht sind doch weitere Tafeln an der Wiener Staatsoper anzubringen,

für Rudolf Hermann Eisenmenger, für Heinz Leinfellner, für … damit gleich draußen vor der Tür gewußt wird, was in der Staatsoper …

drinnen, hinter der Tür —

auch wenn es von diesen beiden, auch von diesen beiden, soviel draußen in der Stadt vor der Tür der Staatsoper gibt, aber gleichsam hinter der Tür …

Grateful for the cabinet

Auf Zimmer, Küche, Kabinett zu wohnen, war einst und ist nach wie vor in Wien der Armen Los, und das fällt dazu ein, wenn ein Sohn, am 9. März 2026, für das Cabinet dankt, das er jetzt als Nesthocker, der er doch zu sein scheint, für sich allein haben dürfte, und dafür dankbar zu sein, wer könnte es ihm verdenken …

Weshalb aber James Woods ebenfalls am 9. März 2026 für das Kabinett dankt? Vielleicht erinnert er sich nun in seinem hohen Alter an seine Zeit als junger Mann, in der ein Kabinett, gar ein Cabinet nur für sich allein zu haben, schon das Höchste, alles Glück auf Erden war …

NS So dankbar für das Kabinett scheinen die fünf Söhne nicht zu sein, aber wer kann schon für ein Kabinett dankbar sein, das sie mit seinen bros teilen müssen, zu fünft in einem einzigen Kabinett, das einst und jetzt von den Räumen der Armen auch noch der kleinste …

Für seine Kronearbeit zum 8. März bespricht Heinz Sichrovsky auf dem Hietzinger Friedhof mit seinem Vater das Josef-Müllner-Mal auf dem KL-Platz zu Wien – 876.167 Euro nur an Kosten seit 2022 bis jetzt, 8. März

„776.167 Euro“ sind nun, wie zu lesen ist, veranschlagt für die Schiefstellung des Karl Lueger, das Säubern und

Herausputzen seines mit in den Stein geschlagenen Meißelmeisters Josef Müllner; ursprünglich seien „500.000 Euro“ dafür beschlossen worden, aber das sind bei weitem noch nicht alle Kosten;

die Kosten etwa für den temporär aufgestellten Bretterverschlag müssen doch hinzugezählt werden, das waren „100.000 Euro“, so sind es bereits 876.167 Euro,

die das Mal auf dem KL-Platz allein seit dem Jahr 2022 verschlingen wird, wenn es denn bei den nun veranschlagten hinzugekommenen Kosten …

Aber es ist wohl jeden Groschen wert, der für ein Jahr hingezimmerte Bretterverschlag und vor allem die zwar mit zeitlicher Verzögerung nun knapp drei Jahre nach dem Bretterverhauabbau realisierte Schiefstellung nach einer Schöpfung eines Künstlers, die dereinst wohl zu seinem Hauptwerk gezählt in die Annalen eingehen wird, ist er doch bereits jetzt Inspiration für die Besten im Land, etwa für Heinz Sichrovsky, der am 8. März 2026 in der Krone des österreichischen Journalismus einen Artikel veröffentlicht, der eine in Buchstaben geschlagene Schräge

Er, Sichrovsky, schreibt zweimal, also kein Tippfehler, von „726.000 Euro“ — woher er diese seine Summen wohl hat? Vielleicht von seinem auf dem „Hietzinger Friedhof“ wohnenden Vater, der ihm ja gar viel Tolles diktierte, so sind eben auch schon etwas nur gute Väter, sie helfen ihren Söhnen immer und überall bei deren Aufgaben, wenn diese mit ihren Arbeiten allein nicht zurechtkommen …

kostet jetzt 726.000 statt 550.000 Euro.

Und jetzt stellen Sie sich vor: Ich habe die Sache auf dem Hietzinger Friedhof meinem 1994 verstorbenen, etwas jüdischen Vater erzählt,

Er meinte, die Aktion erinnere ihn an einen außer Kontrolle geratenen Maturastreich nach ein paar Jahren Wiederkehr’scher Bildungsreform. Als budgetschonende Alternative empfahl er den preisgekrönten Entwurf der Maturanten eines Wiener Privatgymnasiums, die dem Professor eine Stripperin bestellt haben (s. „Krone“ vom 2. März). Da hätten alle was davon.

„Da hätten alle was davon.“ Ob der Vater seinem Buben auch gesagt hat, er solle das unbedingt ihm zur Manneswehr am 8. März veröffentlichen, das wird wohl ein Geheimnis zwischen Vater und Sohn bleiben.

Die 726.000 Euro sollte man lieber der totgesprarten Kammeroper und den existenzbedrohend gekürzten Künstlerstipendien zukommen lassen.

Sein Vater dürfte nicht nur ein „ehrbare[r] Mathematikprofessor gewesen sein, sondern auch ein Schustermeister, oder er hat sich nach Pensionierung und Tod gänzlich der Schuhmacherei zugewandt …

Gern könne man aber die Stadträtin Kaup-Hasler mittels orthopädischen Schuhwerks um 3,5° neigen, um die Schieflage

Ein schon nur etwas guter Vater hat immer ein offenes Ohr für die Fragen des Sohnes …

Ja, aber, wandte ich ein, die Nazis haben dich doch böse drangsaliert? „Das stimmt schon“, erwiderte der alte Herr. „Aber lieber wäre mir, man würde statt eines 1910 verstorbenen Antisemiten, der auch Gutes getan, die heutigen Rechtsradikalen kontextualisieren. Und mit der Gummiwurst auch die arabischen Importnazis plus Spießgesellen, die dafür demonstrieren, sieben bis acht Millionen Juden ins Meer zu werfen.“

1994 ist sein Vater verstorben, zu einer Zeit also, in der in Österreich nicht oder noch nicht und vor allem nicht so viel vom Antisemitismus und besonders vom „Antisemitismus-Import“ geschrieben und gesprochen wurde … Zum Import gehört auch der Export, der meist dem Import vorangeht, nicht selten wird zur Bearbeitung und Fertigstellung zuerst exportiert und dann importiert. Ein Export in den arabischen Raum waren beispielswiese die „Protokolle von Zion“, deren erste arabische Übersetzung „christliche Priester in Kairo“ …

Einen florierenden gesinungsgemäßen Export-Import-Handel des Nationalsozialismus gab es, dem Vater wird da vielleicht der „Importnazi“ eingefallen sein …

Von wem hat sein Vater das gehört, also das: „ins Meer zu werfen“. Der dazugehörige Slogan ist ihm wohl entfallen: „From the river to the sea“ … Als einem „etwas jüdischen Vater“ wird ihm dieser Souveränitätsslogan etwa nur von der Hamas wohl im Ohr sein, den auch der Likud …

Den 1910 verstorbenen Antisemiten, der auch Gutes getan hat, nicht zu kontextualiseren, wäre dem Vater lieber, und statt ihm die heutigen Rechtsradikalen zu kontextualisieren. Für einen im Grab Liegenden ist das wohl leicht durchzuführen, aber im Diesseits ist das nicht so leicht durchzuführen: Lebenden eine Tafel umzuhängen und sie zu verpflichten, diese immer und überall zu tragen, denn den heutigen Rechtsradikalinnen sind weder Denkmäler errichtet noch sind sie tot. Ja, im horizontlosen Jenseits kann eben nicht weit, wenn überhaupt noch, gedacht werden.

Gutes wird er wohl getan haben, der Antisemit, aber bei einem Bürgermeister stellt sich doch unweigerlich die Frage, ob er auch Großes getan habe, ob er ein großer Bürgermeister gewesen sei, und das Urteil darüber fällt ganz und gar nicht einhellig aus, es ist auch die Rede davon, daß

groß an ihm nur das ihm betonierte Denkmal war, und das auch nicht,

um seine Größe hervorzuheben, sondern um eine Propagandafigur

Mit Präsidenten und Papst wird die Welt, was sie ist

Es ist der 5. März 2026 vorzumerken, als Hoffnungstag der Welt und Eintrag in die Geschichtsbücher, denn an diesem Tag werden ein Papst und ein Präsident, so schreibt es der Präsident am 5. März 2026, in „gemeinsamer Verantwortung für das Miteinander und den Frieden in unserer Welt“ einander begegnen, dass die Waage sich in Richtung Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit“ … Und dies schreibt der Präsident auf der Plattform, die wie kaum eine zweite für „Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit“ und „Gegengewicht sein zu Hass und Diskrimierung, zu Krieg und Gewalt“ …

Ich bin dankbar, Papst Leo XIV. heute im Vatikan zu treffen – eine Begegnung im Zeichen von Dialog, Respekt und gemeinsamer Verantwortung für das Miteinander und den Frieden in unserer Welt.

Die Stimme des Papstes hat großes Gewicht. Sie kann Gegengewicht sein zu Hass und Diskriminierung, zu Krieg und Gewalt. Auch wir alle haben gewichtige Stimmen. Gemeinsam sorgen wir dafür, dass die Waage sich in Richtung Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit neigt.

5. März 2026. Auf der Plattform, die ein Gegengewicht.

In Zuversicht kann nun die Welt ihrer Zukunft entgegenlaufen, denn, so weiß es der Präsident, die „Stimme des Papstes hat großes Gewicht“, und es ist auch Gewichtiges, daß er mit seiner Stimme zu verkünden hat, er weiß zu benennen, den „größten Zerstörer des Friedens“, und nun, da der größte Zerstörer des Friedens von ihm erkannt ist, ist der Weg endlich zum „Frieden in unserer Welt“ nur noch ein kurzer, aber die

beste Lösung dafür und generell für alles, auch das weiß er mit seiner Stimme des großen Gewichts zu verkünden, seien nicht Demokratien

So kurz ist kein Weg zu Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit unserer Welt wie der über das Gebet in Dialog und Respekt und gemeinsamer Verantwortung, und so haben sich jene in gemeinsamer Verantwortung, für die die Stimme des Papstes ein großes Gewicht hat, vor kurzem wieder zum handelnden Gebet versammelt, im Office of the Lord, auf daß die Waage sich neige …

Vor ein paar Jahren stand die Welt kurz vor dem „Weltfrieden“, ein Papst und ein Bundeskanzler besprachen diesen, aber nun ist die Zuversicht, die Hoffnung für den Weltfrieden eine viel größere, denn nun hat der Papst einen gewichtigeren Mann zur Seite, einen Präsidenten, und nicht nur einen österreichischen Bundeskanzler …

Vielleicht war auch der damalige Papst einer mit einer Stimme, die nicht solch ein großes Gewicht hatte, und der Präsident erkennt, daß der jetzige Papst tatsächlich einer ist, mit einer Stimme, die großes Gewicht hat, mit diesem Präsidenten kehrt die Zuversicht wieder, mit diesem Präsidenten kehrt die Hoffnung auf Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit unserer Welt wieder, und das für die ganze Welt, nicht nur für Österreich, denn ihm ist es gegeben, klar zu erkennen, mit wem im Zeichen von Dialog, Respekt und gemeinsamer Verantwortung für das Miteinander und den Frieden in unserer Welt

Wie jetzt am 5. März 2026 so hat er das auch in der Vergangenheit schon bewiesen,

und das mehr als einmal,

nie hat er gezögert

„Ich wünsche Ihnen viel Erfolg in dieser wichtigen und herausfordernden Position. Wir hoffen, dass es Ihnen gelingt, die Hoffnungen und Sehnsüchte des iranischen Volkes nach Frieden zu verwirklichen, gute Beziehungen zwischen Iran und der Welt aufzubauen, insbesondere Spannungen zu deeskalieren und die Region zu stabilisieren, sowie gute wirtschaftliche Bedingungen und die Grundrechte der Freiheit zu gewährleisten.“

Happening by clerical white artists at Washtechran

Happening Now in the Oval Office at the @WhiteHouse.

Dan Scavino. March/05/2026. Platform of a tech billionaire.

„Happening Now“

Es ist schön zu hören, einfach wie kurz gesagt, daß die Kunstform des Happenings unvergessen ist, wenn es auch nach Aufgewärmten schmeckt, der dafür ausgedachte Text zu platt ausgefallen sein mag, um jetzt damit noch, falls es dieses Happenings Ansinnen gewesen sein sollte, in Religionskritik sich zu versuchen, so soll es doch nicht allzu sehr gescholten werden, es ist doch Bemühung dabei, es ist doch ehrliches Bestreben dabei,

die Aktionskunst des Happenings lebending zu halten, wenn auch deren Intention nicht verstanden wurde.

0:00 We are honored to come before your 0:02 presence today, lifting up the arms off 0:05 our president. 0:06 We pray for your continued blessing and 0:09 favor to rest upon him. We pray for 0:11 wisdom from heaven to flood his heart, 0:14 his mind, and Lord, you will guide him 0:17 in these challenging times that we’re 0:19 facing today. 0:20 I pray for your grace and your 0:22 protection over him. Yes. 0:23 I pray for your grace and protection 0:25 over our troops and all of our men and 0:27 women serving in our armed forces. And 0:30 Father, we just pray you’ll continue to 0:32 give our president the strength that he 0:35 needs to lead our great nation as we 0:38 come back to one nation under God, 0:40 indivisible, with liberty and justice 0:43 for all. We pray your heavenly blessing 0:45 upon him in Jesus name. 0:47 Amen.

Schön ist auch zu hören, daß nicht nur das Happening heute noch ihre Fans hat, sondern auch die Concrete Poetry, especially the Sound Poem, und das nicht erst seit dem March of ’26, denn beispielsweise schon im November 2020 beindruckte eine poetess mit ihrer Performance of a really long, long sound poem

13:41 the spirit walk and move walk and move walk and move listen to me joe ash 13:46 do not only strike three times but take the arrows and strike and strike and strike and strike and strike and strike 13:53 and strike and strike and strike and strike until you have victory for every enemy that is aligned against 13:59 you let there be that we would strike the ground for you will give us victory god i hear a sound of abundance of rain i 14:06 hear a sound of victory i hear a sound of shouting and singing i hear a sound of victory 14:13 i hear a sound of an abundance of rain i hear a sound of victory i hear a sound of an abundance of rain i 14:20 hear a sound of victory the lord says it is done the lord says 14:25 it is done the lord says it is done for i hear victory victory 14:30 victory victory in the quarters of heaven in the quarters of heaven victory victory victory victory victory victory 14:37 victory for angels are being released right now angels are being dispatched right now 14:42 amanda 14:52 dispatch from africa right now africa right now africa right now from africa right now they’re coming here 14:58 they’re coming here in the name of jesus from south america they’re coming here they’re coming here 15:03 they’re coming here they’re coming here from africa from south america angelic 15:08 forces angelic reinforcement angelic reinforcement angelic reinforcement pikahata and 15:18 for i hear the sound of victory i hear the sound of victory i hear the sound of victory i hear the 15:25 sound of victory i hear the sound of victory i hear the sound of victory 15:30 i hear the sound of victory i hear the sound of victory i hear the sound of victory the lord 15:36 says sleep not nor slumber sleep not nor slumber for even in just a few moments 15:42 even in a few moments you will see great victory says the lord in a few moments you will see great 15:48 victory but you cannot sleep nor slumber for even when you slumber

in an action lasting more than 35 minutes

Und unweigerlich fällt zu diesem rattling of a sound poem ein, wie es war, als einst Ernst Jandl seine Lautgedichte vortrug …

Ach, wie schön wäre es doch, noch zu Lyrikabenden mit Ernst Jandl gehen zu können, ihm wieder zu hören, ihn auf der Bühne zu erleben, seine große Vortragskunst seiner Lyrik der Inhalte …