„Anachronistisch und gehören weg“

Kaum wann hat der zurzeitige Vizekanzler in Österreich wahrer gesprochen, als mit seiner Unterstützung, das Volksgebehren zu unterschreiben:

„Jetzt unterschreiben! 👍🏻 […] anachronistisch und gehören weg!“

„Anachronistisch und gehören weg!“

Kaum wer, nein, kein Mensch sonst in Österreich hat mehr Wissen über „anachronistisch und gehören weg“ die … als jene, die dieses Begehren …

Und diese Männer, es sind vor allem Männer, werden dem zurzeitigen Vizekanzler es nicht groß erklärt haben müssen, was „anachronistisch und gehören weg“ … auch ein Mann — mit einem recht fundierten Wissen über „anachronistisch und gehören weg“ …

Eben Christinnenmänner des fundamentalen Wissens über „anachronistisch und gehören weg“ die … wie Gehring, nein, das wäre unkatholisch, einen nur namentlich hervorzuheben, eine fundamentale Expertise besitzen alle von der cpö … und nur der zurzeitige Vizekanzler kann sich mit ihnen darin messen.

Wie oft haben diese Männer, es sind vor allem Männer, schon eindrücklich bewiesen, ihr fundamentales Wissen selbstlos zur Schau gestellt, und am 26. Oktober 2018 wird es wieder so weit sein, wenn der Verein Okzident, dessen Obmann-Stellvertreter die cpö gründete, in Wien aufmarschieren wird. Und der Gründer der Christenpartei ist, ganz ohne Schmeichelei, die es bei ihm ganz und gar nicht braucht, der Meister, der Papst, der Selige, der Heilige, der Mohammed des fundamentalen Wissens über „anachronistisch und gehören weg“ die …

„Anachronistisch und gehören weg!“

Wie oft diese Männer ihr fundamentales, mehr noch, fundamentalistisches (die Sprachexpertinnen aus der Reihe der vizekanzlerischen Partei werden es berichtigen, sollte fundamentalistisch nicht die Steigerungsform von fundamental sein) Wissen … nicht nur auf der Straße, sondern auch in den Studios der Fernsehanstalt, der sie die Gebühren nehmen wollen … ohne Gebühren wird sich der Fernsehsender wohl nicht mehr leisten können, sie einzuladen, denn Quote bringen die Männer, die so viel wissen über „anachronistisch und gehören weg“ die …, keine.

Rundfunkgebühren - Von den Männern die wissen was anachronistisch und gehören weg

„Der beste Innenminister der zweiten Republik“ ist für seinen zurzeitigen Vizekanzler …

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… sein zurzeitiger Innenminister — —

Und wie recht brav sie eintrachtig miteinander spielen, und wie einer als ihr Spielgefährte das Ressortgatter recht fest zuhält, damit die Schlimmen nicht hineinkommen, weil mit denen wollen sie nicht spielen, so schlimm wie die sind, und außerdem gibt es gar nicht so viel Preßstroh, das für alle reicht, es auf alle gerecht aufteilen zu können, da ist es doch recht gescheit, denen, die nicht so recht mitspielen wollen, nichts in die Presse zu legen, und das Stroh nur für die zu pressen, die das auch recht vertragen, recht verdauen und ohne Magenverstimmung, ohne Durchfall wieder auf die Äcker, auf die Felder, auf die Scholle …

Kickl Herbert - gelobt von Strache He-Chr

Und es wird wohl in diesem eintrachtigen Spiel nicht mehr lange dauern, bis sein Innenminister seinen Vizekanzler loben wird – als den „besten Vizekanzler in der …

Magnus Angermeier wird sich dann wohl bald auf einen nächsten Auftrag in diesem Spiel, das auch ein Denkmalspiel ist, freuen dürfen, nämlich über den Auftrag eines Denkmals für die rechtbesten …

Diesmal aber zur Aufstellung in der Mollardgasse, wo er auf schon Vorhandenes, das ihm doch eine bewährte Kunsthandarbeitsmethode ist, zurückgreifen kann, wo er im Grunde bloß noch Preßstroh zur Verewigung von Vizekanzler und Innenminister mit ihrem zu ihrem Preßspiel abkommandierten Spielgefährten …

PS Der Vizekanzler wird wohl Österreich gemeint haben, als er seinen Innenminister zu seinem „besten Innenminister“ in der Zweiten Republik gemacht hat, die „OÖ-Nachrichten“ hingegen haben „zweite Republik“ geschrieben, also irgendeine zweite Republik … ob sie damit ausdrücken wollte, ja, von irgendeiner zweiten Republik, die es irgendwo vielleicht geben wird,  wird er wohl der beste … sein, aber nicht von der „Zweiten Republik Österreich“ …

In welcher Rechtschreibung es wohl der zurzeitige Vizekanzler schreiben würde, müßte er „Zweite Republik“ selber schreiben?

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Aa … Ha-Ha

Wer am österreichischen Nationalfeiertag, am 26.10.18, in Wien marschieren und schwefeln wird, nun, das wäre keine Erwähnung wert, wenn …

Auf der Gossn kann sich doch ausführen lassen, gasserln, wer immer es mag, es kann ignoriert werden, es kann belächelt werden, es kann … auf der Gossn ist Platz für alle, und es muß menschgemäß für alle Platz sein, für die Klugen, für die Skurrilen, für die Ernsthaften, für die Redlichen, für die Aberwitzigen, für die Unredlichen, für die Geistesgefährdeten, für die  …

Nur, am 26.10.18 werden auf der Gossn Männer sich wieder betätigen als Schwefler, die unweigerlich dazu verleiten, wird daran gedacht, wo sich diese sonst herumtreiben, zu sagen: Österreich ist eine einzige Gossn. eine Gossn, auf der aber kein Platz ist für die Klugen, für die Redlichen, für …

Wer werden die Männer sein, die am 26.10.18 zum großen Nationalgeschwefel ausgeführt werden …

Es wird der Mann sein, der für den zurzeitigen Innenminister in Österreich „Paragraphe“ schreibt …

Kurzens Land und Herbert Kickl gemein-sam es weit gebracht: Waffenrechte Spezial-Paragraphen schreibt ihnen Georg Zakrajsek, „Waffen-Neger-Zigeuner-und-Lobbyist“

Es wird der Mann sein, der beim Fleischhacker … Gates of Vienna: „Concentration Camp Austria“

Es wird der Mann sein, der für die identitäre Regierungspartei in Österreich das Magazin füllt

Und dann kommen noch zwei Männer dazu aus dem … ein Mann von Pro Chemtrails und ein Mann, der aus dem „Pegida-Umfeld kommende […] hatte erst vor wenigen Tagen für Aufsehen gesorgt, als er via Facebook angekündigte, ‚Kampfgruppen‘ gründen zu wollen.“ …

„Pegida-Umfeld“ – wer kennt diese Scholle besser als der zurzeitige Vizekanzler in Österreich?

Das also werden die Männer sein, die am 26.10.18 auf der Gossn Österreich …

Übrigens, ein Datum kann auch in Buchstaben ausgedrückt werden, mit Einbeziehung von Quersummen ergibt also 26.10.18 die Buchstabenfolge: H.A.AH. Und dann kommt es noch auf die Betonung an: Ha-Ha, H-Aa-H …

Am österreichischen Nationalfeiertag 26.10.18 werden wohl beide Betonungen zu hören sein. Von den Marschierenden (mit verschlucktem h) Aa und das Echo von Passantinnen Ha-Ha!

Es wird wohl wieder vor allem das Echo Passanten sein, die in Wien, in Österreich zu Besuch, auf Urlaub sind, wie unlängst beim melkerischen Festungstrumm, als ein Engländer dieses lachend kommentierte: „Stupid!“ Und ein Ehepaar aus Deutschland dieses Trumm fotographierte und lachend meinten, wenn sie wieder in Deutschland sind, werden sie erzählen, was hier in Österreich … aber sie brauchen ein Beweisfoto, denn sonst würde das ihnen niemand glauben, was in Österreich möglich ist …

H-A-a-h.png

 

Latrine auf der Mölker Bastei

Latrine auf der Mölker Bastei

Der Muttermalstein wurde von fast allen Seiten bereits betrachtet. Wie gelesen werden kann. Und von keiner Seite kann gesagt werden: das ist die schöne Seite.

Der Rundgang ist nun fast abgeschlossen. Es fehlt einzig noch, die Seite mit dem Zitat von Friedrich Hölderlin zu betrachten: „Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch.“

Als Goebbels im Sportpalast zum „totalen Krieg“ aufruft, das ist 1943, in dem Jahr, als die deutsche Mutter zum Baden geht, während Zwangsarbeiterinnen die Bombenschäden beseitigen, wird auch die Friedrich-Hölderlin-Gesellschaft in Tübingen gegründet, deren Präsident und Schirmherr ist Joseph Goebbels, Wortmassenverbrechensminister, bekannt dafür, „seinen Hölderlin“ für Massenmord und Massenverbrechen zu plündern.

Und nun, am 01.10.18, entschleiert der zurzeitige Sportminister in Österreich die sitzenden Badende auf Trümmern mit einem Zitat von Friedrich Hölderin, der dem zurzeitigen Innenminister in Österreich ein Vorbild … Ein Vorbild, mit dem sich der Minister nicht messen wolle, auch wenn er sich selbst in Versen schon versuchte …

Wie wäre es aber mit dem Messen im Verschicken von Post aus den Ministerien? Damals gab es die Feldpost, und heute gibt es die, wie diese gesinnungsgemäß genannt wird, die E-Post. Die Feldpost, das waren noch Bücher, Gedichte etwa von Friedrich Hölderlin, die E-Post hingegen – lyrisch ist sie nicht. Die E-Post kann sich soher nicht mit der Feldpost messen, aber im Zweck, im Zweck, der die Mittel …

Es will nicht darüber spekuliert werden, weshalb gerade Friedrich Hölderin wieder herhalten muß, um Trümmer zu zieren. Vielleicht deshalb, weil es etwas mit „verfolgten Christen“ zu tun hat. Der Hölderlin-Vers ist ja aus dem Gedicht „Patmos“ … Und die Badende blickt hin zum Liebenberg, und muß sich wohl gar verfolgt und in Gefahr wähnen …

Einerlei, was der gesinnungsgemäße Antrieb war, einen Hölderlin-Vers in den Muttermalstein zu ritzen, es ist ein Dank abzustatten, der Dank dafür, die Gelegenheit erhalten zu haben, ein Gedicht von Günter Eich vorzutragen:

Latrine

Über stinkendem Graben,
Papier voll Blut und Urin,
umschwirrt von funkelnden Fliegen,
hocke ich in den Knien,

den Blick auf bewaldete Ufer,
Gärten, gestrandetes Boot.
In den Schlamm der Verwesung
klatscht der versteinte Kot.

Irr mir im Ohre schallen
Verse von Hölderlin.
In schneeiger Reinheit spiegeln
Wolken sich im Urin.

Geh aber nun und grüße
die schöne Garonne
Unter den schwankenden Füßen
schwimmen die Wolken davon.

NS Das gesinnungsgemäße Credo, der gesinnungsgemäße Anspruch an die Kunst in diesem Bunde ist: „Das Wahre, das Gute, das Schöne“. Diese Forderung an die Kunst wird nicht erfüllt, selbst dann, wenn die Fechtenden dieser Kunstauffassung den Auftrag zu einem Kunstwerk erteilen, wie auch diese Badende auf der Mölker Bastei belegt. An dem Mal der badenden Mutter ist nichts Wahres, ist nichts Gutes, ist nichts Schönes.

 

Was von Jörg Haider geblieben ist, sein Schildläusetopfen

Nun sind es also zehn Jahre her, daß Jörg Haider Autotrümmer hinterließ.

Das war sein letztes Trumm, ein Trummphaeton.

Wegräumen, aufräumen mußten auch diesmal wieder andere.

Trümmer: das Logo besthin für sein gesamtes parteipolitisches Leben.

Und trotzdem die letzten Tage breitester medialer Aufmarsch, Geschwefel über seine Bedeutung, als wäre er ein Staatsmann gewesen, als hätte er etwas bewegt, als hätte er irgendetwas vorangebracht, und das alles nur, weil er vor zehn Jahren selbstverschuldet im Rausch einen letzten Trumm …

Es muß gar nicht von den Trümmern gesprochen werden, die er hinterließ, die heute noch aufgeräumt, weggeräumt werden müssen, vorwiegend von …

Es muß auch gar nicht davon gesprochen werden, daß er beispielsweise mit seinen manikürten Nägeln Kärnten zum finanziellen Trümmerfeld …

Wie wird doch bemüht versucht, etwas Großes ihm herbeizureden … etwa, er habe das Proporzsystem in Österreich aufgebrochen – zum Trio infernale, oder eingebrochen ist er mit seiner Partei in dieses … Geht es heutzutage anders zu in dieser parteipolitischen Färberei?

Er, Haider, hat geschwefelt, aber nichts gelöst.

Gibt es eine einzige herzeigbare Lösung irgendeines Problemes von ihm, von Haider? In irgendeinem Bereich? Gar in den Bereichen, von denen er wie die Zurzeitigen weiter am meisten schwefelte? Daß gedacht werden könnte, in diesem Bereich hätte es längst positive Lösungen gegeben haben müssen, so viel Haider sich damit doch beschäftigte – in trachtentapezierten Zelten …

Gibt es einziges herzeigbares Gesetz, das auf ihn, auf Haider, zurückgeht?

Gibt es eine einzige gesellschaftspolitische Entwicklung, die positiv genannt werden kann, die auf Haider zurückgeht?

Gibt es wenigstens einen Beitrag von Jörg Haider zur positiven Weiterentwicklung der Demokratie?

Gibt es wenigstens einen Beitrag von Jörg Haider zur positiven wirtschaftlichen Entwicklung des Landes?

Gibt es wenigstens einen Beitrag von Jörg Haider zur Ökologie, zum Klimaschutz?

Was von Haider geblieben ist, in Erinnerung ist der Topfen, Topfen mit Schildläusen, den er Joghurt nannte und wohl meinte, wenn er seinen Topfen Joghurt nennt, kommt ihm kein Mensch drauf – auf seinen Topfen … Die Menschen waren aber klüger, und sie entschieden sich für den Beitritt zur Europäischen Union. Wie stünde Österreich heute da, als Nichtmitglied der EU, wären die Menschen damals Jörg Haider gefolgt? Das erst wären Trümmer gewesen!

Und sagt nicht auch das alles aus über Jörg Haider, also über seine Bedeutung, daß es der zurzeitige Vizekanzler, sogar der, in kürzerer Zeit als Haider es geschafft hat, die FPÖ über 25 Prozent Stimmenanteil in einer Nationalratswahl zu bringen? Jörg Haider hatte länger dazu gebraucht, um doch nur knapp madige 1,5 Prozent mehr Stimmen zu bekommen, als der zurzeitige Vizekanzler; das war sein Höhepunkt 1999, und dann ging es hinunter, seine Partei, die er, Haider, dann bald gründete, heute faktisch inexistent, bedeutungslos, nicht einmal mehr als Trümmer wahrnehmbar. Die Menschen wußten, weshalb sie Jörg Haider wählten, es war ihre Versicherung, ständig eine Gaudi zu haben, und ohne ihn war seine Partei für die Wähler eine unnütze, bot seine gegründete Partei den Wählerinnen nichts an, was für sie je von Belang gewesen wäre. Was er, Haider, schuf, exemplarisch dafür steht seine letzte Partei, war nur ein vermeintliches Schaffen, ohne Nachhaltigkeit, wie es heute so schön heißt, ohne Fundament, ohne Gerüst, so einfach wie kurz: ein Nichts. 

Deshalb hätte es ausgereicht, ein Denkmal für Jörg Haider zu errichten, er inmitten von Trümmern, als Badender, müßiggängerisch und läßt die anderen arbeiten, alle seine hinterlassenen Trümmer wegräumen, alle Probleme lösen, von denen er schwefelte, aber kein einziges löste …

Und es wird nicht anders sein, mit seinem zurzeitigen Nachfolger an der Spitze der Partei, die er, Haider, auch versuchte, in Trümmer zu schlagen … wenn ihm wenigstens das gelungen wäre, aber nicht einmal das ist ihm gelungen.

Es wird nicht anders sein, mit seinem zurzeitigen Nachfolger an der Spitze der Partei. Und das ist ein, der einzige Grund noch einmal, an die Rauschnacht von Jörg Haider, die zu Verschwörungsphantasien animiert, vor zehn Jahren zu erinnern, daß von solchen Parteien nichts anderes zu erwarten ist als Geschwefel, aber je nie Lösungen für eine positive Entwicklung, und, das ist das Wesen von solchen Parteien, Arbeit für die anderen, Lösungsarbeit und Wegräumen ihrer Trümmer …

Und nun bekommt der zurzeitige Vizekanzler eine JH-Medaille, und das ist stimmig und wohl als Anerkennung der Traditionshege des serienehrlichen Felds

Jörg Haider Denkmal 11-10-18

 

Kurzens Land und Herbert Kickl gemein-sam es weit gebracht: Waffenrechte Spezial-Paragraphen schreibt ihnen Georg Zakrajsek, „Waffen-Neger-Zigeuner-und-Lobbyist“

Jetzt hat Lilith Kurz wieder etwas geschickt.

Zu dem lobenden Kommentar der gesinnungsgemäß zensurierten Website der identitären Regierungspartei …

Und Kurz meint zur Collage, das Land habe es tatsächlich in kürzester Zeit zu etwas gebracht, zwar nicht zur welcher Spitze auch immer, aber in kurzer, recht kurzer Zeit in der Tiefebene ein Spezial-Land zu werden, in dem etwa Georg Zakrajsek, ein „Spezial-Jurist“, ihm die „Paragraphe gestaltet“, verkündet er, Zakrajsek, selber am 08.10.18 … heute „Paragraphe“ zum Waffenrecht und zu was morgen?

Und der Innenminister habe, meint Kurz, es ebenfalls in kürzester Zeit zu etwas gebracht, gestern selbst noch ein Fronscheiber von einem Badengehenden und heute schon einer, der „ein Waffengesetz verhängt“, das nicht er selbst mehr schreiben muß, sondern für das er jetzt seinen „Neger-und-Zigeuner-Waffen-Lobbyisten“ …

Spezial-Paragraphen für Herbert Kickl von Georg Zakrajsek.png

 

Der schwarzidentitären Regierung gestaltet Georg Zakrajsek die Spezial-Paragraphen in Österreich

Georg Zakrajsek verlautbart am 08.10.18, er habe die meisten „Paragraphe“ gestaltet. Weil er sei ein „Spezial-Jurist“ und als solcher gesinnungsgemäß naturgewählt, die „Paragraphe“ zu gestalten.

„Und hier ist der Entwurf. Ich hatte ihn schon lange, mußte ihn aber bis heute noch unter Verschluß halten. Manche Zeitungen […] leider lückenhaft und ohne Fachkenntnis. Was man halt von den Journalisten erwarten kann.

Jetzt kann man sich den Entwurf im Original durchlesen (ist nicht ganz ohne Mühe zu schaffen) und wenn man es genau nimmt, müßte man hier ein Spezial-Jurist sein.

Der bin ich natürlich und außerdem sind die meisten Paragraphe von mir gestaltet worden. Ich war unter den wenigen Juristen, die den Entwurf gestaltet haben. Leider ist nicht alles durchgegangen, was ich mir vorgestellt hatte, die ÖVP hat hier erbarmungslos blockiert und gebremst. Das war eine Schande, aber wer die ÖVP kennt, wird das natürlich erwartet haben. Die ‚Freunde der Jäger und der Sportschützen‘ haben sich hier erbarmungslos entlarvt. Die Lieblinge Van der Bellens eben.  Das sollte auf ihr Sündenregister kommen, wenn wieder Wahlen sind.

Ich werde zum Entwurf jetzt einen Kommentar machen. […]

Außerdem: Das Ganze ist ein Begutachtungsentwurf, es können daher auch noch Änderungen kommen. Leider wahrscheinlich aber nicht zum Besseren.“

Das sind also, kurz gesagt, die Männer, die für die zurzeitige identitäre Regierungspartei die „Paragraphe“ gestalten, und mit so viel Liebe und Herzlichkeit dabei über deren schwarze Regierungspartnerin schreiben.

Und was für ein herzensguter Mann Georg Zakrajasek ist, wird er wohl auch wieder einmal unter Beweis stellen, recht bald, als Redner, am Nationalfeiertag in Österreich, am 26.10.18, wenn er zu den Marschierenden sprechen wird:

„Marsch der Patrioten“ am 26.10.18

Wohin sie wohl am 26.10.18 marschieren werden, kurz gesagt, welche Route Nagel

Vielleicht hat die Vorsehung ihm und seiner 26-10-18-Marschschaft bereits eine unausweichliche im Schlafe eingegeben:

zuerst zum Liebenberg des Silbernagel

und dann zum Muttermal des Vizekanzlers

Die Vorsehung wird es wohl auch gewesen sein, die dem zurzeitigen Innenminister diesen „Spezial-Juristen“, der „Paragaphe gestalten“ kann, recht ans Herz gelegt haben wird, ist doch von alterher bekannt, daß die Vorsehung stets die Rechtbesten auserwählt, und stets die Rechtbesten berät, zum Wohle ihrer Auserwählten …

Österreich - Wer für ÖVP-FPÖ-Regierung Paragraphe gestaltet in 18