Möge ihnen die Eigenantreibung und die Eigenbeschwörung gelingen, nun endlich, mit diesem Buch, zu dem sonst nichts zu sagen ist — außer: keinschönerer Titel:
Eva Vlaardingerbroek, „Schildmaiden of the far right“ (Kriegerin der extremen Rechten) hat auf der Konzernplattform am 25. April 2026 einen Schnappschuß zu ihrer Schilderung von einem Wochenende in Österreich gesandt, der ein derart gehaltvoller Schnappschuß ist — nahezu zur ewigen Aufbewahrung.
Visited Austria this weekend to speak at a event on freedom of speech and meet with my friends Martin Sellner & to discuss Martin’s Institute for Remigration.
We attended the Akademiker ball and I also got a wonderful tour of the beautiful Aust…
Es muß der Kriegerin der Schnappschuß selbst ebenso recht lieb wie der „event on freedom of speech“ sein, daß sie diesen Monate später verschickt,
war doch der letzte Akademikerball im Jahr 2026 bereits am 20. Februar, und nicht an dem April-Wochende mit dem 25. April, falls die Kriegerin sich selig an den letzten Ball erinnert und nicht an irgendeinen aus den Jahren davor …
Das Besondere an ihrem Schnappschuß ist auch, daß die Kriegerin mit keinem Schnappschuß von „my friends“ ihre Erinnerung schmückt,
denn der Mann unter dem Wort „Patriots“ ist nicht der Mann, den sie als „ihren Freund“ bezeichnet,
vielleicht aber läßt sich noch eine Malerin finden, deren Kunst diesem Mann ebenbürtig, die ihn in seiner ganzen Pracht in Öl malt, er es sich dafür vielleicht sogar einrichten kann, für sein Portrait Modell zu sitzen.
Bis dahin kann nur eines getan werden, und möge sich damit der Mann des Hochkarätigen vorerst bescheiden, den Schnappschuß von ihm in einen ihn würdigenden Rahmen einzupassen.
Beim Lesen des Gesagten von Andreas Babler am 24. April 2026 wird sofort offenkundig, daß alles, was er sagt, in seiner Intention, das absolute Gegenteil von der nationalsozialistischen Gesinnung ist, die Widerrede gegen jedwede faschistische Gesinnung.
4 Minuten, 52 Sekunden Der Eurovision Song Contest zeichnet sich vor allem durch eines aus, dass er ganz Menschen aus Europa und darüber hinaus auch zusammenbringt, dass in unzähligen 5:00 Ländern Menschen vor den Fernseher mitfiebern, manchmal auch mitsingen und so ein Contestpartys veranstalten. 5 Minuten, 8 Sekunden Und besonders ist er für einige Communities auch eine ganzer große Veranstaltung mit großer Bedeutung, denn er bietet von Anfang an 5 Minuten, 16 Sekunden Raum für Vielfalt, für Offenheit, für unterschiedliche Identitäten und Lebensrealitäten, 5 Minuten, 21 Sekunden die alle auf der gleichen Bühne einen Platz finden. United by Music, diese vereinigende Kraft durch Freude, 5 Minuten, 29 Sekunden Offenheit und Vielfalt. Das ist die wunderschöne Idee des europäischen Song Contest, die heute wieder besonders 5 Minuten, 36 Sekunden aktuell ist, wenn man sich auch die geopolitische Lage auch zu Gemüte führen muss. Diese Idee der Zusammenarbeit hat 5 Minuten, 44 Sekunden auch den ORF und viele Kultureinrichtungen dazu bewogen, ein kulturelles Rahmenprogramm für den ESC zu gestalten.
Erheiternd daran ist auch, daß die fellnerische Umsonstebenfalls gleich darüber berichtet, am 24. April 2026.
Generell ist hierzu zu sagen, bei jedweder verwendeter Phrase kommt es stets auf den Gesinnungshintergrund an, und das auch und vor allem bei von Nationalsozialistinnen gestohlenen Formulierungen.
Und der Gesinnungshintergrund von Andreas Babler ist in keiner Weise mit dem etwa von Christian Hafenecker identisch.
Wenn es stimmt, was die fellnerische Umsonst am 24. April 2026 schreibt,
In dem YouTube-Video der Veranstaltung auf der Homepage des Babler-Ministeriums ist der oben zitierte Passus von Babler noch zu hören. An gleicher Stelle auf der Homepage sieht die Wiedergabe des Original-Zitates allerdings anders – günstiger für Babler – aus: In einer langen Zitat-Kachel hat man die Stelle umformuliert, dort heißt es: „United by music: Vereint durch Freude, Offenheit und Vielfalt – das ist die wunderschöne Idee des ESC.“
Wie sehr es auf den Gesinnungshintergrund und auf den Gesinnungsvordergrund ankommt, bei allem was den Nationalsozialismus betrifft, hat erst drei Tage zuvor, am 21. April 2026, gesinnungsgemäß Unzensuriert mit ihrem Eintreten für Dr. Ludwig erneut belegt:
Es geht dabei vor allem um das Marschlied „Erika“, von dem Unzensuriert berichtet, es sei ein beliebtes Soldatenlied der Wehrmacht gewesen, im Kern sei es jedoch ein schlichtes Liebeslied mit starkem Heimatgefühl, völlig legal und in Deutschland nicht verboten. Sie ruft dazu auch einen von der AfD Bayern zur Hilfe.
Andreas Babler unterlief aber, entgegen der fellnerischen Umsonst, kein „derber Schnitzer“, er hat unbewußt statt Friedrich Hölderlin die gestohlene Formulierung der Nationalsozialistinnen …
Von Thomas Bernhard gibt es das aus seinen Schriften zusammengetragene Buch „Städtebeschimpfungen“. Und nun das Buch Abuses of Countries — No more comedy. By Donald Trump.
Daß es das Buch Länderbeschimpfungen noch nicht gibt, liegt vielleicht daran, es wird einfach nicht gewußt, wie es angelegt werden soll. Als eine Komödie von Donald Trump? Als eine Tragödie von Thomas Bernhard? Es spräche viel davon, es nicht als Erzählung, sondern einfach als Dramlolett von Thomas Bernhard herauszubringen, mit einer einzigen sprechenden Figur, nämlich Donald Trump, und was Donald Trump in diesem Dramolett zu sprechen hat, ist das, was eben Donald Trump je sagt, über Länder, in der Art also wie Thomas Bernhard über Städte aber auch Länder schrieb, etwa in seinem Weltverbesserer:
Montreux ist ein kaltes Loch in welchem sich jeder dritte den Tod holt In der Schweiz fühle ich mich immer wie in die Falle gelockt
Nicht ein frei erfundenes Dramolett aber, sondern, einfach wie kurz gesagt, ein Dokumentardramolett, und das beginnt je mit dem, was Donald Trump stets zuletzt
Und dann kommt die komplette Familie aus China oder Indien oder einem anderen Höllenloch hinterher
von sich gibt, also mit dem letzten Spruch soll jede Aufführung beginnen. Ein Dokumentardramolett das jedenfalls stets aktuell zu halten ist, da doch kein Monat vergeht, in dem Donald Trump nicht etwas über ein Land weiß, was bis dahin kein Mensch weiß, ebenso umfassend informiert und ebenso umfassend gebildet wie Thomas Bernhard, wenn dieser ebenfalls nicht nur aber auch über Städte und Länder …
Das Bühnenbild für dieses Dokumentardramolett ein eirundes Büro,
Das wäre ein zu „Städtebeschimpfungen“ passender weiterer Band.
Heutigentags hätte Thomas Bernhard vielleicht den Plan aufgegeben, ein Stück über einen rennfahrenden Geistesmenschen zu schreiben, dafür aber mit seiner Vorliebe für hochgestellt begüterte Geistesmenschen —
ein Stück mit dem einfachen wie kurzen Titel Trump … Und vielleicht hätte er es in seiner Selbstverwertung ganz nach seinem Stück Elisabeth II. geschrieben, in dem ein Herr Herrenstein im Rollstuhl sich ängstigt, während seine vom Neffen Eingeladenen auf das Eintreffen der Königin in Wien warten, Herrenstein sich also davor fürchtet, verlassen, alleingelassen zu werden, denn sein Bettdiener Richard, der nach Amerika, nach Kalifornien will, könnte Herrenstein endgültig verlassen für das von ihm Richard unterstellte neue Verhältnis mit Herrn Dr. Schuppich …
Eva Schütz ist doch immer wieder lustig, und das konnte am 23. April 2026 auf der Konzernplattform X wieder einmal gelesen werden, wie lustig Eva Schütz ist:
Während Politiker pathetisch auf die Barrikaden gehen, ist dem normalen Österreicher ehrlich gesagt egal, ob ZARA noch existiert. Gibt’s nicht ZARA, gibt’s drei andere NGOs. Und genau das ist das Problem: Ein aufgeblähter NGO-Apparat, finanziert mit Steuergeld – und wenn man spart, ist der Aufschrei riesig. Weil es auch einfach angenehm ist, sich finanzieren zu lassen über staatliche Förderungen. Mehr dazu von @EvaSchutz in #exxpresslive!
Soviel Lustigkeit macht subventionslustig, und deshalb genau das ist kein Problem: Ein nicht aufgeblähter Apparat, finanziert mit keinem Steuergeld.
„41.259“ Euro Förderung sind kein Steuergeld, sondern — lustig auch, daß die 2025 staatlich ausgeschüttete Förderung an Exxpress aus dem Titel „Qualitätsjournalismusförderung“ …
Die VIUS SE & Co. KGaA wird gerichtlich und außergerichtlich vertreten durch die persönlich haftende Gesellschafterin VIUS Management SE, Berlin (Amtsgericht Charlottenburg, HRB 245682 B), diese vertreten durch ihre geschäftsführenden Direktoren Julian Reichelt und Vera Regensburger.
Seit zwölf Stunden ist auf dieser Konzernplattform ein Posting öffentlich zur Verbreitung, seit zwölf Stunden an diesem 23. April 2026, das nicht zitierbar ist, der Inhalt dieses Postings ist kein Inhalt, sondern ein Unhalt, a non-content, und dennoch haben bereits 10.381 Personen innerhalb von zwölf Stunden diesen Unhalt mit einem „Herz“ gekennzeichnet, und dennoch haben 1.089 Personen innerhalb von zwölf Stunden diesen Unhalt geteilt. Das Posting ist von einer Person, die sich den Namen eines Österreichers gegeben hat, und von dem nun in diesem Posting vom 23. April 2026 behauptet wird, er hätte in allem Recht gehabt, die Welt schulde ihm eine Entschuldigung.
Wenn wer, wäre beinahe voreilig auf einen Unhalt als Antwort gegeben werden wollen, wem einen Entschuldigung mit sofortiger entsprechender Konsequenz, dann schuldet diese Plattform den Menschen eine Entschuldigung, x owes people an epology.
Ob es alles Menschen sind, die diesen Unhalt herzen, teilen, ob es ein Mensch ist, der sich den Namen dieses einen Österreichers gab, vermag nicht gesagt werden, deshalb wird neutral und allgemein von Personen gesprochen, es könnten auch sogenannte Bots sein, vielleicht ist es eine Mischung aus Menschen und Bots, die einen derartigen Unhalt softwaregetrieben schreiben, herzen, teilen …
Es muß eingestanden werden, ohne die Aufklärung durch die patriotische Unzensuriertwäre für immer der Sinn der gestrigen rätselhaften Mitteilung von Isebrand
Dr. Ludwig soll wieder auf sein!
verschlossen geblieben, es würde vielleicht weiterhin gedacht werden, Dr. Ludwig liege mit einer schweren Krankheit darnieder, und Isebrand schicke Dr. Ludwig „Erika“ als Videogenesungslied zu raschen Heilung.
Die Dimension einer solchen Aufklärung kann erst durch ihre Wiedergabe in ihrer Gesamtheit vermessen werden:
Zensur
Ohne Vorwarnung gelöscht: “YouTube” erklärt Krieg gegen deutsche Heimatlieder
Der YouTuber „Dr. Ludwig“ hat jahrelang deutsche Volks- und Marschlieder gesammelt, aufbereitet und einem breiten Publikum zugänglich gemacht. Sein Kanal ist jetzt weg. Gelöscht, von einem Tag auf den anderen, ohne jede Vorwarnung und ohne Begründung durch die Plattform. Kritik an dem Vorgehen YouTubes kommt vor allem aus der AfD. Jahre an Arbeit, Aufbau und kulturellem Einsatz seien auf einen Schlag vernichtet. Der Verdacht richtet sich auf ein einziges Lied Laut Berichten des Deutschland-Kuriers soll der Auslöser ein Video des volkstümlichen Marschliedes „Erika“ („Auf der Heide blüht ein kleines Blümelein“) gewesen sein. Das Stück stammt von 1938, komponiert von Herms Niel, und war ein beliebtes Soldatenlied der Wehrmacht. Im Kern ist es jedoch ein schlichtes Liebeslied mit starkem Heimatgefühl, völlig legal und in Deutschland nicht verboten. Dennoch reichte offenbar schon die bloße Veröffentlichung, um den gesamten Kanal zu tilgen. YouTube selbst hat bislang keine offizielle Erklärung abgegeben. Thomas R. Deutscher (AfD Bayern) rechnet ab Thomas R. Deutscher von der AfD Bayern hat den Vorgang scharf kritisiert. Hier ging es nicht um schnellen Profit. Der Kanal war laut eigener Aussage nie monetarisiert. Stattdessen wurden über lange Zeit deutsche Lieder, Geschichte und kulturelle Inhalte gesammelt, aufbereitet und zugänglich gemacht. Gerade viele junge Deutsche haben dadurch erstmals wieder Zugang zu einem Stück eigener kultureller Identität gefunden. Während andere nur reden, hat er etwas aufgebaut und bewahrt. Dass so etwas einfach verschwindet, ist ein harter Schlag.Kein Profit, nur Kultur – und trotzdem weg Genau das macht den Fall besonders bitter: „Dr. Ludwig“ hat nie auf Monetarisierung gesetzt. Es ging ihm um Bewahrung deutschen Liedguts, um Geschichte und Identität. Viele Nutzer sahen in seinem Kanal eine der letzten sicheren Quellen für genau diese Lieder, die anderswo immer schwerer zu finden sind. Jetzt ist alles verschwunden. Eine Spendenaktion auf GoFundMe soll „Dr. Ludwig“ dabei helfen, juristisch gegen die Löschung vorzugehen. Muster oder Einzelfall? Der Vorfall reiht sich ein in eine längere Geschichte von Löschungen und Sperrungen historischer deutscher Lieder auf YouTube. Schon früher waren einzelne Videos von „Dr. Ludwig“ betroffen, jetzt traf es den gesamten Kanal. Während Plattformen bei anderen Inhalten oft großzügig sind, scheint bei deutschem Soldaten- und Marschliedgut die Messlatte besonders hoch zu liegen – oder die Algorithmus- und Moderatorenlogik besonders sensibel. Ob bewusste Zensur, automatisierte Überreaktion oder bloße Willkür: Das Ergebnis ist dasselbe. Ein Stück lebendiger Kulturgeschichte wird den Nutzern entzogen.
Das Stück stamme von 1938, klärt gesinnungsgemäß Unzensuriert auf, komponiert habe es Herms Niel, und sei ein beliebtes Soldatenlied der Wehrmacht gewesen. Im Kern sei es, klärt gesinnungsgemäß Unzensuriert auf, jedoch ein schlichtes Liebeslied mit starkem Heimatgefühl, völlig legal und in Deutschland nicht verboten.
So bleibt, was Isebrand dunkel schrieb, nicht unaufgeklärt. Bei den Isebrands dürfte es am 20. April vielleicht als Nachtmahl Eiernockerln gegeben haben, das darf aus der Bildsendung von Isebrand am 20. April 2026 geschlossen werden. Dazu ist keine Aufklärung nötig, auch nicht zu dem von Isebrand am 21. April 2026 verbreiteten Lied von Dr. Ludwig: „Österreich ist ein deutsches Land“ mit u. v. a. m. so recht schlichten Versen wie „Auf diese Worte jeder trau/Doch als nach wütend Weltenbrand/Und die Ostmark ward entrissen/Und deutsch ein jeder Knabe“ —
Aber wo ein Dr. Ludwig, ist auch ein Michel. Der Michel. Der Michel trägt weiter, was Dr. Ludwig — wie am 22. April 2026 zu lesen ist, auf YouTube:
Liederwehr – Der Michel – Dr. Ludwig – Marschliederkanal – Anthem of the DMKB – Hymne des DMKB
13.214 Aufrufe 10.07.2022 ✪ Für Mitglieder schon seit 8. Juli 2022 Die inoffizielle Hymne unseres Deutschen Musikkanalbundes DMKB. Geschrieben von Dr. Ludwig und Marschliederkanal. SUPPORT/Unterstützung: / dermichel CD/ALBUM/SPOTIFY: https: // open.spotify.com/album/37Bsl8… CD/ALBUM/AMAZON: https:// www. amazon.de/Michel/dp/B0979… CD/ALBUM/APPLE MUSIC: / der-michel ODYSEE: https: //odysee.com/@dermichel:1 TWITTER: / dermichel14 TELEGRAM: https: //t.me/dermichel95
Spotify, Amazon, Apple — wie recht von Unzensuriert getan, über Zensur aufzuklären.
Der Michel singt Dr. Ludwig, etwa dieses Lied, gehört auf YouTube ebenfalls am 22. April 2026:
Sänger/Singer: Der Michel Text/Lyrics: Dr. Ludwig / kanal Text 4. Strophe / Lyrics 4th Stanza: Marschliederkanal / marschliederkanal Melodie: Hohenfriedberger Marsch
Ein Kampf für die Lieder! Ein Kampf für die Kultur! Für die deutsche Freiheit Erschallet unser Schwur! Wir wehren uns alle Zeit Gegen die Zensur Im weiten Weltennetz: Für Deutschland nur! Ihr treuen Kameraden, Erneuert unsern Schwur: Ein Kampf für die Lieder! Ein Kampf für Kultur! Ihr treuen Kameraden, Erneuert unsern Schwur: Ein Kampf für die Lieder! Ein Kampf für Kultur! Sie stahlen uns Freude, Zertraten unser Herz. Der alte deutsche Sang, Verleumdet unter Schmerz. Die alte Kultur man nannte Frech Hass und Hetz‘, Doch beugen wir uns niemals Dem Diktatgesetz. Ihr treuen Kameraden, Steht all‘ an unsrer Seit‘: Ein Kampf für die Lieder! Ein Kampf für Kultur! Ihr treuen Kameraden, Steht all‘ an unsrer Seit‘: Ein Kampf für die Lieder! Ein Kampf für Kultur! Wir tragen die Saaten Des alten Deutschtums fort, Im ganzen Weltennetz Zu andrem, bess’ren Ort Und halten fest zusammen, Wohl nun erst recht, Und wollen nie verzagen, Nie sein ein Knecht! Ihr treuen Kameraden, Erneuert unsern Schwur: Ein Kampf für die Lieder! Ein Kampf für Kultur! Ihr treuen Kameraden, Erneuert unsern Schwur: Ein Kampf für die Lieder! Ein Kampf für Kultur! Man kann uns nicht bannen, Nie geben wir uns auf. Wir brechen den Maulkorb Und nehmen wieder Lauf. Aus Funken wird Feuer Und schließlich Fanal, Und morgen steht wieder Ein neuer Kanal! Ihr treuen Kameraden, Steht all‘ an unsrer Seit‘: Ein Kampf für die Lieder! Ein Kampf für Kultur! Ihr treuen Kameraden, Steht all‘ an unsrer Seit‘: Ein Kampf für die Lieder! Ein Kampf für Kultur!
Die Gänseweide, gegenwärtig als Weißgerbelände bekannt, für Jahrhunderte eine Hinrichtungsstätte in Wien, auf der viele, sehr viele Menschen getötet wurden, darunter auch Menschen, die wegen „Sodomie“ ermordet wurden, die heutigentags, so human ist es geworden,
Es wird in dieser Stadt, das darf gerechterweise nicht verschwiegen werden, aber nicht auf die Menschen vergessen, die ebenfalls auf der Gänseweide verbrannt wurden,
In „Karajan in Paris am 20. April“ wurde bereits erzählt, daß eine Figur mit Namen Roy Trabucon dem Österreicher zu seinem 137. Geburtstag gratuliert, und es wurde dabei gedacht, es gibt halt immer einen Menschen, der es nicht lassen kann, einem Massenmörder zu gratulieren.
Und weil es Tausende sind, die das herzen, ist das in einem Appendix zu „Karajan in Paris am 20. April gesondert festzuhalten, an diesem 20. April 2026 zu betonen, daß auf der Plattform, die der Meinungsfreiheitverschrieben vorgibt, von einem, der sich wohl selbst als leaderversteht …
Und dazu von Roy Trabucon auch am 19. April 2026 ebenfalls mit einem Video aufgepeppt, zu sehen: eine Masse in einer Messe, ein Padre, Lichtorgel, Entzückung:
Por la mañana café Por la tarde oración Por la noche Dios Con su protección.
Das Dritte Reich war wirklich eine echte, potente Europäische Union. Deshalb schlossen sich Frankreich, Großbritannien und die Vereinigten Staaten mit der kommunistischen Sowjetunion zusammen, um gegen Adolf Hitler und den Nationalsozialismus vorzugehen.
Das sind u. v. a. m. wohl Meinungen, also auch die von Roy Trabucon, deren Freiheit zu verteidigen gilt, wie es gerade jene jetzt tun, deren Eintreten der Meinungsfreiheit …
Es wird bereits offensichtlich geworden sein, daß Roy Trabucon nicht von Belang ist, aber wenn so viele Menschen Derartiges mit einem „Herz“ würdigen, wenn so viele Menschen sich mit einem „Herz“ den Glückwünschen an den Österreicher anschließen, auf einer derartigen Konzernplattform, dann kann es, einfach wie kurz gesagt, nicht ignoriert werden.
Hinzu kommt, das ebenfalls nicht zu ignorieren ist, eine aktuelle Biographie über den Geburtstagskapelllmeister Herbert Karajan, zu der beispielsweise die „Jüdische Allgemeine“ am 13. Februar 2026 schreibt:
Opportunist oder Gesinnungsnazi? Das historische Bild des Dirigenten Herbert von Karajan leidet seit Längerem unter seiner NSDAP-Mitgliedschaft. Der Historiker Michael Wolffsohn will ihn nun von mehreren Vorwürfen freisprechen
Aus den Briefwechseln gehe etwa hervor, dass Karajan nie große Euphorie für Adolf Hitler gezeigt habe. Einen gemeinsamen Empfang mit Hitler habe er in einem Brief an seine erste Frau Elmy als Pflicht bezeichnet, der er nachkommen müsse. Hitler habe auf der anderen Seite, wie auch der für Kultur zuständige Reichspropagandaminister Joseph Goebbels, Karajan nicht sonderlich geschätzt, weswegen sich die Karriere des Dirigenten im NS-Staat ab 1942 »eindeutig auf dem Abstieg« befunden habe, erklärt Wolffsohn.
Wolffsohn hat im Auftrag der Karajan-Stiftung eine neue Biografie über den Dirigenten verfasst, die dessen Verstrickung in den NS-Apparat untersuchen soll. Als Basis dienten dabei vor allem Karajans private Briefwechsel mit seiner ersten Frau Elmy und seiner zweiten Frau Anita. Das Buch mit dem Titel »Genie und Gewissen: Herbert von Karajan zwischen Musik und Nationalsozialismus« erscheint kommenden Montag.
Eine Biographie „im Auftrag der Karajan-Stiftung“ —
Johannes Peter Senk hat die Ausführungen von Oliver Rathkolb am 19. Februar 2026 in den „Salzburger Nachrichten“ noch nicht lesen können, und hätte er seine „Analyse“ für die „Jüdische Allgemeine“ erst nach dem 19. Februar und nicht bereits am 13. Februar 2026 geschrieben, diese seine „Analyse“ wäre womöglich etwas anders …
Es ist eine vertane Chance, man merkt den Schnellschuss mit professionellem PR-Getöse. In seinen zentralen Thesen kehrt er zurück zum Start. Er ist 1933 in Salzburg und Ulm der NSDAP beigetreten, dann hat er sich mehrmals umgemeldet, auch 1935. 1938 hat ihm die Ortsgruppe Köln/Aachen um ein Mitgliedsbuch angesucht, da ist das Durcheinander aufgepoppt, und man hat in Salzburg rückgefragt. Wenn Michael Wolffsohn nun aus all dem einen De-facto-Beitritt 1935 konstruiert (zum Antritt als Generalmusikdirektor in Aachen, Anm.), dann offenbar nur, um die These zu festigen, Karajan sei nur formaler Nazi gewesen. Aber das widerspricht den Akten.
Zum Wissensstand von 1945/46. Das Buch liest sich so, als wäre Michael Wolffsohn Herbert von Karajans Anwalt im Entnazifizierungsverfahren. Das wichtigste Entlastungsargument soll offenbar sein: Karajan sei ein unpolitisches Genie und ein Formal-Nazi gewesen. Er sei – nach angeblich unbedeutenden Salzburger und Ulmer Karteikarten aus 1933 – nur aus Karrieregründen 1935 der NSDAP beigetreten.
Das stimmt. Allerdings hat ihn die österreichische Staatsanwaltschaft später trotzdem als Illegalen eingestuft, weil er in der Zeit des österreichischen Verbots Mitglied (in Deutschland, Anm.) gewesen ist. Karajan selbst hat die Geschichte vom Beitritt 1935 in die Welt gesetzt, obwohl es nicht nötig gewesen wäre, noch einmal der NSDAP beizutreten. Damit bezweckte er, nicht als Gesinnungsnazi, sondern als reiner Karrierenazi zu gelten, der ohne Beitritt den Job in Aachen nicht bekommen hätte. Das ist eine Erfindung Karajans, die seine Fans nachgebetet haben. Wolffsohn hat sie übernommen und reitet darauf herum, weil sonst sein Argument für den Karrierenazi zusammenbräche.
Weil es im Konnex zu sehen ist zu den Anzeichen von Antisemitismus in Herbert von Karajans Verhalten. Da ist das Zitat aus dem Brief vom Juni 1934 an seine Eltern, dass er nicht an der Wiener Volksoper dirigieren wolle, weil „das gesamte Palästina dort gesammelt sein“werde. Wolffsohn tut das als „Feld-, Wald- und Wiesenzitat“ab. Das ist degoutant und empörend! Das ist ein klar antisemitischer Code! Das ist gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit! Dieser nach Wolffsohn diskriminatorische Antisemitismus ist ein Treibsatz der NSDAP.
Wo der junge Karajan politisch gestanden ist, zeigt seine Mitgliedschaft bei der Rugia in Salzburg, einer schlagenden Mittelschülerverbindung. Die war damals antisemitisch, sie hatte einen Arier-Paragrafen. Es durften also keine Juden beitreten. Und Marcel Prawy hat einmal das Studienbuch von der Universität Wien präsentiert, in das sich Karajan als „Deutsch Arier“eingetragen hatte. Das haben nur HardcoreDeutschnationale gemacht. Wolffsohn zitiert das zwar, aber ordnet das nicht ein und springt zu einem anderen Thema – wie ein Verteidiger, der bestimmte Dinge nicht sehen will. Als Karajan 1933 der NSDAP beitrat, war er also in deren Ideologie durchaus gefestigt.
Das waren mittelbar alle, allein aufgrund der Tatsache, dass viele Künstler und Dirigenten jüdischer Herkunft vertrieben wurden und deren Stellen frei waren. Da ist er keine Ausnahme. Wer in einem totalitären Regime Teil der Propagandamaschinerie wird, hat das in Kauf genommen. In diesem Sinne war er – mit Erfolgen wie in Paris – ein Stabilisator der deutschen Besatzung.
Unabhängig ja, aber provokant. In zentralen Thesen liegt er [Wolffsohn] daneben, weil er unter anderem nicht bereit ist, die wissenschaftliche Arbeit anderer zu würdigen, obwohl er sich vor seinem KarajanProjekt noch nie mit Musik in der NSZeit befasst hat. Mich stört, wie er andere Autoren oder die Salzburger Straßennamen-Kommission abqualifiziert.
Du muss angemeldet sein, um einen Kommentar zu veröffentlichen.