„In höchstem Ausmaß“

In der Presseaussendung des Pressedienstes der Parlamentsdirektion Österreichs am 22. Mai 2026 wird in erschöpfender Transparenz erzählt, wie es dazu kam, daß Roland Weinert ab dem 1. August 2026 für Walter Rosenkranz der Parlamentsdirektor sein wird, und vor allem, warum „Sektionschef Roland Weinert als einziger Bewerber als für die Nachfolge in höchstem Ausmaß geeignet“ …

Nebenher gesagt, es spricht für die Qualität von österreichischen Medien, schon vor der Entscheidung der Kommission im Begutachtungsverfahren es richtig gewußt zu haben, wem die „besten Chancen“ in der Vergabe der Position des Parlamentsdirektors einzuräumen sind. Und wer wäre denn auch „in höchstem Ausmaß“ geeigneter für diese, als eben Roland Weinert?

Roland Weinert, einer, der bereits für Vizekanzlerinnen arbeitete, deren Namen werden in der Presseaussendung des Pressdienstes der Parlamentsdirektion und auch in der Parlamentskorrespondenz Nr. 457 vom 22. Mai 2026 nicht genannt, das war, um ihre Namen nicht gänzlich dem Vergessen anheimzugeben, einmal die Vizekanzlerin „Susanne, geh Du voran“, mit vollständigem Namen Susanne Riess-Passer, die vom damaligen die FPÖ Führenden den Marschbefehl erhielt,

und das war einmal Vizekanzler Heinz-Christian Strache, und wer von solchen Führenden schon einmal das Vertrauen besaß, für sie zu arbeiten, dem ist immer wieder zu vertrauen, sind doch einstige Führende dieser Partei, wie gerade aktuell zu betonen bemüht wird, im Vergleich und also im wesentlichen Unterschied zum zurzeitigen Führenden dieser Partei selbst zu werten als tadellose, denen vertraut werden kann – im Nachhinein. Und wer also schon einmal für Tadellose im Vergleich zum Zurzeitigen arbeitete, kann selbst doch nur im höchsten Maße tadellos sein,

„in höchstem Ausmaß geeignet“ für jedweden, nein, für jedweden höchsten Posten in der Republik Österreich … Das wird der Kommission des Begutachtungsverfahren und dem Nationalratspräsidenten die Entscheidung für Roland Weinert vielleicht erleichtert haben, denn über einen, der nun seit mindestens fünfundzwanzig Jahren den Höchstführenden bestens bekannt ist, mußte wohl keine Prüfung mehr durch Dritte beauftragt werden …

Das wird der Kommission des Begutachtungsverfahren und dem Nationalratspräsidenten die Entscheidung für Roland Weinert vielleicht auch erleichtert haben, denn über einen, der nun seit mindestens einem Vierteljahrhundert den Höchstführenden bestens bekannt ist, mußten keine aufwendigen Erkundigungen mehr eingeholt werden,

das wäre vielleicht für Roland Weinert nicht so recht förderlich gewesen, hätte eine KI-Abfrage zutage befördert, was er betreibe, wobei aber einzuschränken ist, es wäre sehr darauf angekommen, an welchem Tag und zu welcher Stunde oder gar zu welcher Minute eine derartige KI-Abfrage …

Was Roland Weinert darüber hinaus „in höchstem Ausmaß geeignet“ für die Position des Parlamentsdirektors für die Kommission und für den zurzeitigen Nationalratspräsidenten machte, wird wohl auch seine kritische Sicht auf die eigene Person gewesen sein,

„Da habe ich einmal in meinem Leben einen großen Fehler gemacht“, sagt Roland Weinert über seinen Schmiss.

Die Presse. 17. September 2019. Julia Neuhauser. Roland Weinert: Redenschreiber für Rot und Blau. Roland Weinert, Generalsekretär in Heinz-Christian Straches Beamtenministerium und begeisterter Burschenschafter, arbeitete früher auch für sozialdemokratische Minister.

aber einen „großen Fehler“ ewig bildlich festzuhalten, wäre allzu nachträglich, so besitzt das Parlament unter dem zurzeitigen Nationalratspräsidenten die zu vergebende Gnade, von ihm, Roland Weinert, ein parlamentarisches Foto zu seinem offiziellen zu machen, auf dem der „große Fehler“nicht sofort oder eigentlich gar nicht auffallen wird, vor allem jenen, die vom einbekannten „großen Fehler“ nicht erfahren haben, oder, denen dieser in Vergessenheit geriet …

Was wird dereinst für Herbert Kickl im Vergleich zu seiner Nachfolgerin ins Treffen geführt werden, auch etwas in der Art, wie nun etwa für Heinz-Christian Strache zum Unterschied zu seinem Wiedergänger?

Als Heinz-Christian Strache die FPÖ von 2005 bis 2019 anführte, sei „Remigration“ wohl bloß ein im von einem Freiheitlichen geführten Magazin harmloser Begriff gewesen, nun aber, jetzt aber ist „Remigration“ ein „Kampfbegriff der Identitären“, so sagt es der derzeitige Innenminister in Österreich …

Innenminister Karner motivierte das zu einer Klarstellung: „Remigration ist ein Kampfbegriff der Identitären“, sagte er. Im Unterschied zum früheren blauen Parteichef Heinz Christian Strache habe Kickl jede Distanzierung von den Rechtsextremen aufgegeben.

Der Standard. Streit um „Remigration“ bei Asylreform-Beschluss. 21. Mai 2026.

Und am 21. Mai 2026 wurde im österreichischen Parlament der FPÖ attestiert, in der Debatte um den Rechtsextremismusbericht, ach, sie hätten bloß „Remigration“ übernommen, von den „Identitären“, aber unter Heinz Christian Strache im Unterschied zur zurzeitigen FPÖ …

Es scheint, in Österreich Folklore zu sein, kaum gibt es eine neue Anführerin der FPÖ, einen Unterschied zu den vorangegangenen Anführern der FPÖ verlautbaren zu müssen, der die vorangegangenen Anführerinnnen in ein positives Licht tauchen, sie milde zu berurteilen, wie es jetzt vermehrt für Heinz Christian Strache geschieht,

wie es auch bereits für Jörg Haider geschah, etwa, aber nicht nur durch Ariel Muzicant

dass es einen Konnex zwischen den in letzter gehäufter auftretenden Neonazi-Vorfällen unter Jugendlichen und der Politik von Seiten der FPÖ gibt. „Hier wird eine Stimmung erzeugt, wo man sich auf die Schenkel klopft und sagt: ‚Na, jetzt haben wir es den Juden wieder hinein gesagt.“ Das sei kein Zufall, sondern dahinter würden sich „personelle Netzwerke“ und „fließende Verbindungen“ verbergen, die man mit freiem Auge erkenne, wie zum Beispiel rund um den verurteilten Auschwitz-Leugner John Gudenus. In dieser Dichte habe es das in der Haider-FPÖ nicht gegeben, hält der Chef der Kultusgemeinde fest, ohne dass er der FPÖ des Strache-Vorgängers eine Absolution erteilen möchte. Muzikant: „Dass, was Dirnberger jetzt sagt, wäre in dieser kruden Dummheit unter Haider nicht passiert.“

Einen Unterschied, einen Vergleich zu seinem Nachgänger stellte der Mann aus der Partei des Innenministers nicht an, aber eine um eine milde Beurteilung kam er nicht umhin, das, auch das wurde bereits erzählt, im Kapitel FPÖ, 2016: „Idealisten der NS-Bewegung“:

Schließlich gab der damalige Bundeskanzler Leopold Figl 1952 in der Zeugeneinvernahme zu Protokoll, er habe es Reinthaller zu verdanken, dass er im Mai 1943 nach seiner Rückkehr aus Dachau sein konfisziertes Vermögen binnen vier Tagen zurückbekam. Reinthaller habe ihn als „Kollegen“ angesprochen und ihm einen Posten in der damaligen Gaubauernschaftsführung angetragen. Reinthaller sei ein sehr gemäßigter, idealistischer Nationalsozialist gewesen, der die Selbständigkeit Österreichs nicht untergraben wollte.

Diese Aussagen Anton Reinthallers könnten zweifellos auch in einer zeitgenössischen Rede von FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache aufscheinen. Dies beweist, wie groß die ideelle Kontinuität innerhalb der FPÖ zwischen 1956 und 2016 ist.

Österreich zuerst 1956-2016. 60 Jahre FPÖ.

Da gibt es einen, der weder Justizministerin noch Innenminister ist, der keinen Unterschied macht, keinen Vergleich anstellt, der einfach stolz darauf ist, von Heinz-Christian Strache und Norbert Hofer für ein Bild in ihre Mitte …

Und schließlich, Heinz-Christian Strache selbst stellte keinen Vergleich an, machte keinen Unterschied zwischen ihm und Herbert Kickl, denn er, Heinz-Christian Strache, holte, einfach wie kurz gesagt, seinen Wiedergänger als Innenminister.

Wie wird also heftig jetzt gegen den Nachgänger auf dem Parteiführungstuhl gewettert, und wie wird über ihn gesprochen werden, wenn er dereinst nicht mehr die Partei anführt, wird ihm dasselbe gnädige Schicksal ereilen, ebenso milde und nachsichtig beurteilt zu werden wie seine Vorgängerinnen auf dem Parteiführungsstuhl?

Bei vielleicht nicht wenigen Menschen, von denen gehofft wird, sie vergessen alles, wird möglicherweise doch etwas haften bleiben, und zwar, daß es bloßes tagesparteipolitisches Geplänkel ist, denn im Nachhinein sind doch alle Wiedergängerinnen seit, schnell wie kurz gesagt, Anton Reinthaller Harmlose, sobald sie nicht mehr auf dem Parteiführungsstuhl …

Aber harmlos sind sie alle nicht, die je auf dem Führungstuhl dieser Partei saßen, sitzen und werden, sie sind voller Harm und fügen Harm zu, darin gibt es nach deren jeweiligen Absetzung zwischen ihnen keinen Unterschied, können nachträglich keine Vergleiche zwischen ihnen gezogen werden, die für den einen oder die andere auf dem Parteiführungsstuhl spräche …

Drum prüfe, wen ins Parlament wählen

Es gab in den letzten Wochen wieder einmal Aufregungen um Mitarbeiterinnen von einer Parlamentspartei im österreichischen Parlament, eine Aufregung, die nicht verstanden werden kann, denn gesinnungsgemäß können die Abgeordneten dieser Parlamentspartei je keine anderen Mitarbeiter beschäftigen.

Das also soll nicht im Parlament bekannt gewesen sein, wer im Parlament ein- und ausgehen kann? Mitarbeiter, die „unter Beob­ach­tung des Ver­fas­sungs­schut­zes — auf­grund eines Nahe­ver­hält­nis­ses zur Iden­ti­tären Bewe­gung — [stehen]“, sollen im Parlament nicht bekannt gewesen sein, obgleich

[…] Stärkung der parlamentarischen Kontrolle durch Erweiterung der Berichtspflichten der Verfassungsschutzbehörden an das Parlament […]

es im beschlossenen geänderten Bundesgesetz in 2021 noch einmal ausgeweitet … Die Mitarbeiter einer Parlamentspartei im österreichischen Parlament sollen bislang kein Thema in den verpflichteten Berichten der Verfassungschutzbehörden an das Parlament gewesen sein, obwohl das Parlament zu den Einrichtungen in Österreich zu zählen ist, das nach dem Gesetz eine „verfassungsmäßige Einrichtung“ ist?

Der Verfassungsschutz dient dem Schutz der verfassungsmäßigen Einrichtungen […]

Aber vielleicht waren Mitarbeiterinnen dann und wann Thema im „ständigen Unterausschuss des Ausschusses für Innere Angelegenheiten“. Und es ward vielleicht stets zur Übereinkunft gekommen worden, es solle bleiben, wie es sei. Was für Konsequenzen hätte es sonst auch geben können? Hätte die Parlamentspartei auf die ihre betreffenden Mitarbeiter verzichten müssen, neue Mitarbeiterinnen anstellen müssen? Sind doch „die Abge­ord­ne­ten des Natio­nal­rats grund­sätz­lich frei in der Aus­wahl ihrer Mit­ar­bei­ter“ … Und welche neue Mitarbeiter hätten die Abgeordneten denn dann anstellen können, außer die ihnen gesinnungsgemäß recht?

Oh, wer wird nicht zum Ein- und Ausgehen im Parlament begrüßt, nicht nur mit „Freude“ und „großer Ehre“ begrüßt, sondern durch das Parlament geführt, nicht von einem Mitarbeiter, sondern höchstpersönlich vom Nationalratspräsidenten …

Eine, die sich selbst den Titel „Schildmaiden of the far right“ verlieh, kann nur von einer nationalrätlichen Moderatorin für das gesinnungsgemäße Fernsehen interviewt werden, von Lisa Schuch-Gubik, so profund wie Eva Vlaardingerbroek am 23. Februar 2026 mit ihr über den „Angriff der Meinungsfreiheit“ sprach,

so profund kann Lisa Schuch-Gubik selbst mit sich sprechen, beispielsweise über Kunst, am 7. Mai 2026 …

Es sind halt stets die Mitarbeiterinnen, die Aufregungen verursachen,

bloß die Mitarbeiter, wie im aktuellen Fall wieder, zu prüfen, zu durchleuchten,

und nicht deren gesinnungsgemäßen Arbeitgeberinnen, von denen gefordert wird, wie nicht nur einmal,

sie sollen sich von ihren Mitarbeitern trennen …

Aus all dem kann es daher nur eine Konsequenz geben, und zwar, dafür einen Teil der Schlagzeile von Christina Traar ausborgend, um dann zu wissen und wesentlich, zu entscheiden, wer im Parlament arbeitet:

Drum prüfe, wen ins Parlament wählen.

Drum prüfe, wer hier arbei­tet

Obwohl meh­rere par­la­men­ta­ri­sche Mit­ar­bei­ter der FPÖ vom Ver­fas­sungs­schutz beob­ach­tet wer­den, dür­fen sie im Hohen Haus ein- und aus­ge­hen. Wie kann das sein?

Wer diese Zutritts­mög­lich­keit will, muss an der Direk­tion Staats­schutz und Nach­rich­ten­dienst (DSN) vor­bei, die erst nach einer Sicher­heits­über­prü­fung grü­nes Licht für die begehrte Karte gibt. Dort wurde unter ande­rem geprüft, ob gegen mich je ermit­telt wurde, ich unter Alko­ho­lein­fluss beim Auto­fah­ren erwi­scht wurde oder ob ich ein Nahe­ver­hält­nis zu Grup­pen habe, bei denen eine Bereit­schaft für Straf­ta­ten erkenn­bar ist. Nach­dem nichts davon auf mich zutrifft, gab’s die Karte. Diese Über­prü­fung müs­sen auch Rei­ni­gungs­kräfte sowie Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter in der Kan­tine oder der Par­la­ments­di­rek­tion beste­hen. Die Abge­ord­ne­ten wer­den nicht über­prüft, sie sind demo­kra­tisch gewählte Volks­ver­tre­ter. Das gilt jedoch auch für ihre par­la­men­ta­ri­schen Mit­ar­bei­ter, „Pamis“genannt. Und wie eine Recher­che von „ORF-Report“ und „Stan­dard“zeigt, hät­ten einige Pamis der FPÖ eine sol­che Über­prü­fung nicht geschafft. Zwi­schen zehn und zwan­zig Per­so­nen ste­hen dem­nach unter Beob­ach­tung des Ver­fas­sungs­schut­zes – auf­grund eines Nahe­ver­hält­nis­ses zur Iden­ti­tären Bewe­gung. Die FPÖ rea­gierte nicht auf die Vor­würfe.

Bei den ande­ren Par­teien ist die Empö­rung groß, For­de­run­gen nach einer Geset­zes­än­de­rung wur­den laut. Dar­über, wie eine sol­che zustande kom­men könnte, gehen die Mei­nun­gen aus­ein­an­der. Ursprüng­lich hieß es, das könne nur mit den Stim­men aller Par­teien gesche­hen, dann war doch von einer ein­fa­chen Mehr­heit im Natio­nal­rat die Rede. Alles blickte bald auf den „Chef des Hohen Hau­ses“, Natio­nal­rats­prä­si­dent Wal­ter Rosen­kranz (FPÖ). Nach einer Sit­zung der Prä­si­diale des Natio­nal­ra­tes zeigte sich die­ser vor­erst unbe­ein­druckt. „Zei­tungs­be­richte alleine sind mir zu wenig“, erklärt er, er wolle sich zunächst mit der DSN bera­ten.

Die Abge­ord­ne­ten des Natio­nal­rats sind grund­sätz­lich frei in der Aus­wahl ihrer Mit­ar­bei­ter, das ist gut so. Und eine Beob­ach­tung durch den Ver­fas­sungs­schutz allein ist noch kein Beweis für gro­bes Fehl­ver­hal­ten. Den­noch muss es an einem Ort wie dem Par­la­ment, an dem es unter ande­rem in diver­sen Unter­aus­schüs­sen Zugang zu teils hoch­sen­si­blen Infor­ma­tio­nen gibt, mög­lich sein, genauer hin­zu­schauen, wer sich dort restrik­ti­ons­frei bewegt. Und zwar bei allen Par­teien. Das hat nichts mit Gesin­nungs­ver­bo­ten zu tun, son­dern mit Sicher­heit. Dass die FPÖ eine Behin­de­rung ihrer Arbeit befürch­tet, ist wenig nach­voll­zieh­bar. Die DSN hat wohl kaum die per­so­nelle Aus­stat­tung dafür, alle Pamis zu beob­ach­ten, nur um Par­teien zu schi­ka­nie­ren. Das geschieht bei ent­spre­chen­den Anhalts­punk­ten. Drum prüfe, wer das Par­la­ment betritt.

Kleine Zeitung. Christina Traar. 17. Mai 2026.

Kurz zur Herkunft des Begriffs „Remigration“, wieder einmal aus gegebener Notwendigkeit

Es ist doch erstaunlich, wie gegen alles Wissen, am 21. Mai 2026 im österreichischen Parlament der FPÖ lediglich zugestanden wird, den Begriff „Remigration“ bloß übernommen und diesen nun in das österreichische Parlament zu bringen, wie gestern so auch heute wieder, in der Debatte um den Bericht zum Rechtsextremismus, wie sie, die FPÖ, sich „radikalisiert“ habe,

sie, die FPÖ, aber unter Heinz-Christian Strache noch „rote Linien“ und

unter Norbert Hofer überhaupt

Die Justizministerin zitiert am heutigen Tag im Parlament „my friends“ von Eva Vlaardingerbroek, die erst im Februar 2026 zu Besuch war bei Nationalratspräsident Walter Rosenkranz im österreichischen Parlament, und zwar damit, daß „my friends“ geschrieben habe, es solle mitgeholfen werden, daß „Remigration“ in das Parlament —

Eine Stelle aus dem „Rechtsextremismusbericht“ soll doch zitiert werden, nicht wegen der Strippe, sondern weil einer vorkommt,

der zwar seinen Stuhl nicht im Nationalrat hat, aber doch nach einer Pause seit Juni 2025 wieder einen im Wiener Gemeinderat und Landtag hat, und der sich eben erst so recht einfallsreich …

Auch Sellner gab eine solche ab und empfahl darüber hinaus zwei Kandidaten für Vorzugsstimmen, die ihm „in den letzten Jahren sehr positiv aufgefallen“ seien: den oberösterreichischen Partei jugend-Obmann Silvio Hemmelmayr und den ehemaligen Wiener Landtagsabgeordneten Leo Lugner (geb. Kohlbauer). „Helft mit das [sic] Remigration ins Parlament kommt“, so Sellners Aufforderung.639 Das Versprechen, „Remigration ins Parlament“ zu bringen, war auch der zentrale Claim von Hemmelmayrs Vorzugsstimmenkampagne gewesen.640

Und ein Abgeordneter verweist darauf, er habe das Buch von „my friends“ als Strippe, wie sie sich selbst schon mal bezeichnet, gelesen

Es werden auch heute die Angestellten erwähnt, die für Abgeordnete der FPÖ im Parlament arbeiten, davon ist aber in einem weiteren Kapitel zu erzählen, denn das mit den Mitarbeiterinnen und der Parlamentspartei ist ein Kapitel für sich.

Hier soll es nur um den Begriff „Remigration“ gehen, den sie, die FPÖ, wie es ihr heute im Parlament vorgehalten wird, bloß übernommen habe. Tatsächlich aber, einfach wie kurz gesagt, wurde der Begriff vom Parlament hinausgetragen, um genau zu sein, bereits im Jahr 2015 hat ein Abgeordneter der FPÖ, der zu dieser Zeit dieses Magazin führte, in der „Zur Zeit“ schreiben lassen: „Remigration zu fördern“. Der Strippe wird „Remigration“ erst so recht zugeschrieben, seit der Zusammenkunft in Potsdam, und das war im November 2023. Das Buch der Strippe mit dem Titel „Remigration“ — der „Plagiatsjäger“ würde wohl schon in dem Titel ein Plagiat erkennen — wurde im März 2024 veröffentlicht, also neun Jahre nachdem in der ZZ bereits über „Remigration“

Übrigens, dieser Abgeordnete der FPÖ ist nach einer Pause nun wieder seit Oktober 2024 im Nationalrat als Abgeordneter, betraut auch mit der ehrenvolle Aufgabe eines Kultursprechers.

Remigration“ ist nicht der einzige Begriff, es gibt weitere Begriffe, die von der Parlamentspartei außerhalb des Parlaments übernommen wurden, die wiederum …

NS Idealistisch wußten Abgeordnete der FPÖ den „Rechtsextremismusbericht“ in der heutigen Debatte zu deuten, allen voran ein Abgeordneter, dem Geschichte zu deuten wohl eine aus Idealismus gespeiste Pflicht

Austrian connection

Es wurde bereits erzählt, wer aus Österreich mit Palantir verbunden ist, mit einem Konzern, zu dem in medialen Berichten besonders das Wort „umstritten“ hervorsticht, und auch das Wort „Klage“ ist kein seltenes Wort in medialen Berichten zu diesem Konzern.

Es braucht nicht auf all die Berichte eingegangen werden, es kann auch nicht auf all die Berichte eingegangen werden, denn es sind zu viele, und es ist auch nicht notwendig, auf all die Berichte einzugehen, denn all diese vielen Berichte sind für jeden Menschen zugänglich, der sich über diesen Konzern aktuell informieren will.

So wichtig das Aktuelle auch ist, so unbedingt die neuesten Nachrichten zu beachten sind, so schnell gerät das für den Tag Berichtete in Vergessenheit, was aber je nicht vergessen werden darf, ist der Hintergrund von solchen Konzernen, wie ihn beispielsweise auch

Volker Weiss in „Katechon – Zur Wiederkehr der politischen Theologie in der Gegenwart“ zur unbedingten Berücksichtigung und Klarstellung beschreibt, veröffentlicht im Verlag Cotta in 2026:

Denn im selben Jahr, als er diese Warnung aussprach, ging die von Thiel mitgegründete Firma Palantir an die Börse. Sie war nach einem „sehenden Stein“ aus Tolkiens Fantasy-Abenteuer benannt und sollte Analysesoftware für gigantische Datenmengen entwickeln. Weltweit interessieren sich staatliche Sicherheitsbehörden für dieses Produkt. Die Parallelen zu Thiels dystopischen Visionen sind frappierend. Letztlich beschreiben seine Warnungen die eigene Tätigkeit, doch er schafft es, seine Unternehmungen darzustellen, als stünden sie im Kampf gegen das Böse. Andernorts prognostizierte er für die Zukunft ein enges Zusammenwirken von KI und Drohnentechnologie, warnte jedoch nicht vor dem Entfallen des „menschlichen Faktors“, sondern vor allem davor, „die KI zu verteufeln“. Der „Drang“ nach menschlicher Kontrolle führe seiner Ansicht nach „wieder zur Frage des Antichrists, zur Forderung nach weltweiter Regulierung. Das macht mir mehr Angst als das Risiko der neuen Technologie“.13 Seine Wortwahl verdeutlicht, dass Thiel demokratische Kontrolle von Hochtechnologie und das Beharren auf menschlicher Entscheidungsfähigkeit in ihrer Anwendung ernsthaft als teufliche Versuchung ansieht.

Mit solch biblisch aufgerüsteter Rhetorik lässt sich auch gegen andere „trügerische“ Sicherheiten moderner Gesellschaften zu Felde ziehen: gegen Alters- und Gesundheitsfürsorge, betriebliche Mitbestimmung und Gleichstellungsvorschriften, Umweltschutz und verbriefte Menschenrechte. Schmitt notierte schon 1949: „Der Katechon, das ist der Mangel, das ist Hunger, Not und Ohnmacht.“ 14 Längst bleibt es nicht mehr nur bei Thiels öffentlichkeitswirksamen Interviews, in Trumps Maga-Bewegung und ihren europäischen Bewundern konkretisiert sich diese Haltung in der Politik. In der von ihnen angestrebten Welt müssen derartige Sicherheiten fallen, beschränkten sie doch ein Unternehmertum in seiner freien Entfaltung, das sich in den Tech-Oligarchen im Maga-Umfeld vom Schlage Elon Musks, Mark Zuckerbergs, Layrre Ellisons, Jeff Bezos‘ oder eben Thiels personifiziert.

Ganz in diesem Sinne hat Thiel bereits 2009 sein „Glaubensbekenntnis“ für das radikal-libertaristische Cato Institute in Washington ausformuliert, das sich ebenfalls dem Kampf gegen jede gesellschaftliche Regulierung verschrieben hat, da es diese als Angriff auf die individuelle Freiheit wertet. Er halte es für möglich, schrieb Thiel, dass „das Schicksal der Welt von den Bemühungen einer einzelnen Person abhängen“ könne, die „die Maschinerie der Freiheit aufbaut oder propagiert“ und die Welt damit „für den Kapitalismus sicherer“ mache.15 In diesem Text lamentierte der Unternehmer auch die Folgen des Frauenwahlrechts und prägte die Maxime, dass Freiheit und Demokratie nicht mehr miteinander vereinbaren seien.

Wie Felix Schilk nachzeichnet, zeigt sich die Wirkung der „Diskursmacht“ solcher Deutungsangebote darin, dass „unter Rückgriff auf die katechontische Form der Apokalyptik heroische Subjekte auf den Plan gerufen werden, deren Regime sich die unheroische Masse unterwerfen soll“.16 Vor dem Hintergrund dieses cäsarischen Szenarios steht die in der Kreisen der Tech Bros gerne verwendete „römische“ Ästhetik in einem ganz anderen Licht.

Thiels Berufung auf die Paulus-Briefe hat eine regelrechte Welle kritischer Essays, mitunter auch aus fachtheologischer Perspektive, hervorgerufen, die von einer leichtfertigen Politisierung der Motive warnen.17 Auch der langjährige Leiter der katholischen Friedensorganisation Pax Christi, Wolfgang Palaver, warnt vor dieser Paulus-Auslegung. Als Dialogpartner des Unternehmers, den er an der Universität Stanford kennengelernt hatte, fasste der Theologe Thiels Weltsicht im Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung nochmals zusammen. Sie bestehe aus uneingeschränktem Vertrauen in Technologie und eienr vehementen Ablehnung von „Regulierung und Sicherheitsdenken“ vor allem seitens Staaten und internationalen Organisationen. Hinweise „auf drohenden Klimakollaps oder eine atomare Katastrophe“ hinderten für Thiel nur die Entfaltung. Auch Palaver identifiziert die Bibel als eine Quelle dieses unternehmerischen Weltbildes. Thiel beziehe sich, neben der Johannes-Apokalypse, auf „eine Stelle bei Paulus, wonach der Antichrist mit Frieden und Sicherheit lockt, um die Menschen irrezuführen“. Um diesen Sieg des Antichristen zu verhindern, setze er auf Vance und Trump, da diese „die Globalisierung zurückdrehen, die Demokratie und staatliche Institutionen zerstören, um so für etwas Neues Platz machen.

Weniger Kontrolle und Regulierung und freie Hand für Unternehmer.“18 Ein steinreicher Hochtechnologie-Unternehmer mit exzellenten Verbindungen und apokalyptischer Erwartung, der seine politische Haltung mit biblischen Bezügen untermauert, das klingt nach dem Szenario eines James-Bond-Films, konnte aber im Tech-Kapitalismus Realität werden. Vor diesem Hintergrund schreibt Helmut Kellershohn, dass „Peter Thiels Aneignung der Lehre vom Katechon, Antichrist und Armageddon [als] politisch-theologische Selbstermächtigungsstrategie verstanden werden“ sollte.19 Das ist umso mehr zu bedenken, wenn dieser Mann dem Us-Vizepräsidenten J. D. Vance fördert, der im Gegensatz zu Donald Trump seine Zukunft noch vor sich hat.

Volker Weiss. Katechon. Zur Wiederkehr der politischen Theologie in der Gegenwart.
Cotta. 2026. Seite 25, 26, 27, 28.

Das also ist über den Hintergrund von Palantir auch durch das Buch von Volker Weiss zu erfahren, aber auch über die „Gefolgsleute“ in Europa im allgemeinen und in Österreich im besonderen, die sich für das Thielsche begeistern, wobei nicht erwartet wurde, daß die ehemalige Politikerin aus Österreich, die irgendwann zum Studieren auf der Universität Stanford nach den Vereinigten Staaten von Amerika aufbrach, zur führenden Mitarbeiterin von Palantir sich wandeln werde, wobei nicht gewußt wird und nicht gesagt werden kann, ob sie lediglich für diesen Konzern arbeitet, ohne jedoch von der geistigen Zugerichtetheit begeistert zu sein. Wer sich für das Thielsche in Europa im allgemeinen und in Österreich im besonderen begeistert, ist keine Überraschung, sondern das Erwartbare, und vielleicht wird in einem weiteren Kapitel noch von diesen erzählt werden, was Volker Weiss zu ihnen schreibt.

„Was BBB?“

Wenn Leo Lugner auch noch Johann Kogelnig in der Lugner-City ausstellt, dann ist er wohl ein erstmöglicher Anwärter darauf, Wendelin Mölzer als Kultursprecher seiner Partei ablösen zu können,

aber auch Gerald Grosz sollte um seine „Zwetschken“ bei den Fellners zu bangen beginnen, scheint doch Leo Lugner drauf und dran zu sein, ihn in seiner Verbalkunst übertrumpfen zu beginnen, wie er, Lugner, mit dieser seiner letzten Kostprobe …

Vielleicht aber auch nicht, daß Leo Lugner Wendelin Mölzer und Gerald Grosz ablöst, sondern der Mann, mit dem Leo Lugner darüber so profund zu plaudern weiß, scheint doch dieser der einfallsreichere …

Mann: Du, Leo, wir müssen was für unseren Mitarbeiter des Monats tun.

Leo Lugner: Du meinst den Urin-Andi?

Mann: Den BBB.

Leo Lugner: Was BBB?

Mann: Den Brunzbecken B[…].

Leo Lugner: Das ist gut, ja. Der hat doch so einen Film, oder?

Vor Johann Kogelnig aber könnte Alf Poier von den Lugners noch ausgestellt werden, vielleicht ergab sich anläßlich der Poier-Vernissage in der Galerie Kaiblinger dafür bereits ein erstes Anbahnungsgespräch? In der Kunstbetrachtung steht Leo Lugner Wendelin Mölzer keinen Deut nach …

Auch Österreich hat seine ganz eigenen Ausnahmekünstler – wie Alf Poier, der neulich im Rahmen seiner Vernissage wieder eindrucksvoll gezeigt hat, dass Kunst und Humor bei ihm seit jeher eine besondere Verbindung eingehen.

Facebook. Mai 2026. Leo Lugner – I woa a Leben lang a Kasperl. Alf Poier.

Der Moderator, der Wendelin Mölzer und Johann Kogelnig gemeinsam vor dem Mikrofon hatte, meinte, „rechte Partei“ sei ein „weitläufiger Begriff“. So weitläufig ist der Begriff nicht, aber das wird Leo Lugner dem Moderator vielleicht einmal in einer „blauen Viertelstunde“ selbst profund erläutern können — Leo Lugner, der

Deine Rechte
Stimme im
Wiener Rathaus

diesen Begriff recht eng führt, und das bereits, als er noch Kohlbauer hieß, den Begriff gesinnungsgemäß eng ausführte, etwa nach Deutschkreutz

Österreich und seine blaue Kunstbetrachtung

Von der Kunstbetrachtung des Johann Kogelnig, eines Bezirksrichters in Ferlach und eines Freizeitmalers in Kärnten, durfte bereits erzählt werden, der, einfach wie kurz gesagt, ein Freizeitkünstler für alle Gesinnungszeiten

Seiner Bedeutung gemäß ist es aber angebracht, noch etwas von ihm zu erzählen, was im am 19. Mai 2026 gehörten Podcast vom 25. September 2025, genannt „Die blaue Viertelstunde“, von ihm selbst und über ihn von Wendelin Mölzer zu erfahren ist.

Vorab jedoch ist ist Wendelin Mölzer mit einem aktuellen Beispiel seiner recht hohen Kunstbetrachtung vorzustellen, wie er diese am 2. Mai 2026 anstellte:

Wien (OTS) – Mit deutlicher Kritik reagierte heute FPÖ-Kultursprecher Wendelin Mölzer auf den diesjährigen österreichischen Beitrag zur Kunst-Biennale in Venedig. „Was hier unter dem Deckmantel der Kunst präsentiert wird, sorgt nicht nur für Kopfschütteln, sondern für berechtigte Empörung“, so Mölzer. Im Zentrum seiner Kritik steht die Performance der österreichischen Künstlerin Florentina Holzinger, die mit rund 600.000 Euro aus öffentlichen Mitteln unterstützt wird. Besonders umstritten ist dabei der explizite Einsatz von Urin im Rahmen der Inszenierung, der „für viele Menschen eine klare Grenze des Zumutbaren überschreitet“, erklärte der freiheitliche Kultursprecher. Die Kombination aus drastischen Körperdarstellungen und sogenannten „Urin-Tanks“, die mit dem Urin der Besucher gefüllt werden sollen, habe bereits im Vorfeld für breite Diskussionen gesorgt.„Wenn hunderttausende Euro Steuergeld in Performances fließen, in denen der Einsatz von Körperflüssigkeiten bewusst als künstlerisches Mittel eingesetzt wird, dann stellt sich die Frage, ob hier nicht jegliches Maß verloren gegangen ist“, so Mölzer. Kunstfreiheit sei zwar ein hohes Gut, dürfe jedoch „nicht als Rechtfertigung für Provokation um der Provokation willen missbraucht werden“. „Die linke Kulturszene hat offenbar den Bezug zur Lebensrealität der Menschen verloren und die Entscheidungsträger fördern zunehmend Projekte, die nur mehr in einem kleinen, abgeschotteten Kulturbetrieb auf Zustimmung stoßen“, so Mölzer und weiter: „Österreich ist weltweit für seine große kulturelle Tradition bekannt – von der klassischen Musik bis zur bildenden Kunst. Doch anstatt dieses Erbe selbstbewusst zu vertreten, präsentiert man sich mit bewusst provokanten und für viele unverständlichen Inszenierungen!“. Mölzer hielt fest, dass solche Beiträge seiner Ansicht nach nicht geeignet seien, das kulturelle Ansehen Österreichs im Ausland zu stärken. Abschließend forderte er eine grundlegende Neuausrichtung der Förderpolitik. „Es braucht endlich Transparenz, klare Kriterien und vor allem Hausverstand im Umgang mit öffentlichen Mitteln. Die Menschen in unserem Land haben ein Recht darauf, zu wissen, wofür ihr Geld ausgegeben wird – und sie haben ein Recht darauf, dass es verantwortungsvoll eingesetzt wird.“ Daher wird Mölzer das Projekt im Zuge einer parlamentarischen Anfrage genauer hinterfragen.

Seine Kunstbetrachtung bringt Wendelin Mölzer nicht so drastisch vor, wie etwa Gerald Grosz am 16. Mai 2026, aber

Gerald Grosz ist in seiner Kunstbetrachtung ganz seiner

Verbalkunst verpflichtet, von der er meint, sie sei von einer derart recht seltenen Hochwürdigkeit, daß es ihm unumgänglich ist, diese in Bücher zu ergießen.

Ein Verbalkünstler muß, um seine „Zwetschken“ weiter zu verdienen, seine Zwetschkenversorgung nicht verlustig zu gehen, auch drastischer sich gebärden, darf er in keinem Fall hinter dem zurückbleiben, was „Österreich“ ihm vorgibt, das ihn mit Zwetschken reichlich sättigt.

Schlagen dann die Zeitung vor, sehen irgendein nackertes Tuttelmonster aus einer Glocken herausbimmeln, bumm bumm, und ein Brunzbecken, wo Leute hineinbrunzen, und dafür zahlen sie 600 Tausend Euro […] Daß er für ein Becken voll Urin sechshunderttausend Euro zahlt.

Schlag den Grosz! Duell mit Eva Schütz. oe24. X. 16. Mai 2026.

Diese Drastik verstärkt der österreicheske Kunstbetrachter aus dem Steiermärkischen noch dadurch, es im Dialekt vorzubringen. Da, das muß eingestanden werden, nicht die Fähigkeit besessen wird, im Dialekt zu schreiben, ist die obige Wiedergabe des Dialektalen eine dem Standarddeutsch, soweit das möglich ist, angepaßte …

Und das war am 25. September 2025, um zu einem Ende zu kommen, die Kunstbetrachtung von Johann Kogelnig, die Kunstbetrachtung von Wendelin Mölzer und die Kunstbetrachtung von dem Po-dcast-Moderator:

Moderator: Liebe Hörerinnen und liebe Hörer, die FPÖ ist ja nicht nur Heimatpartei, die Sicherheitspartei, die Neutralitätspartei, die Wirtschaftspartei und die Sozialpartei Österreichs, sondern auch eine Kulturpartei. Ganz in dem Sinne hat Kultursprecher Wendelin Mölzer wieder eine alte Tradition aufleben lassen, nämlich das Veranstalten von Kulturevents hier im freiheitlichen Parlamentsklub in Wien. Am 23. September trafen nun Kunstbegeisterte hier ein in den Klubräumlichkeiten, um einer Vernissage beizuwohnen, und zwar mit Werken des Kärntner bildenden Künstlers Johann Kogelinig. Ich freue mich, jetzt den Künstler selbst und FPÖ-Kultursprecher Wendelin Mölzer hier vor dem Mikrofon zu haben. Dankeschön, daß Sie sich Zeit genommen haben, meine Herren.

Johann Kogelnig: Es freut mich, daß ich da sein darf.

Wendelin Mölzer: Ja, schönen guten Tag auch von meiner Seite. Freut mich, daß wir da zusammenkommen.

[…]

Johann Kogelnig:
Die Kunst ist meine Freizeitbeschäftigung. Das mache ich, wenn ich heimgehe.

[…]

Moderator: Ihre Werke werden stilmäßig als realistisch beschrieben, mit einem expressiven Ausdruck. Und auch eine künstlerische Nähe zum Nötscher Kreis, im Gailtail ist er, glaube ich, wird Ihnen nachgesagt. Wie würden Sie selbst Ihre Art zu malen beschreiben?

Johann Kogelnig:
Ich versuche schon realistisch zu bleiben. Ich halte nichts davon, Farbkleckse irgendwo hinzuschmieren und dann zu erklären, was das jetzt darstellen soll. Versuche aber doch jetzt nicht in einer altfadrischen Manier das zu machen, sondern schon expressonistischer zu arbeiten, und nicht einfach das darzustellen, was der Fotoapparat zeigt, weil man eben beim Malen dann schon auch einen Ausdruck hineinbringen kannn, zum Beispiel des was ich als Charakter in einem Menschen sehe, das kann ich mit Farben darstellen. Also ich versuche realistisch zu malen, aber letztlich hineinzubringen, was ich von der Person oder von dem was ich gerade male, muß ja nicht eine Person sein, sehe. Und das ist dann, was letztlich auch in das Impressionistische, Expressionistische hineingeht.

Moderator: Erinnert mich fast an die Aura-Malerei.

Johann Kogelnig:
Ja, ja, jeder Mensch hat eine Ausstrahlung. Und die zeichnet sich am Fotoapparat nicht ab. Beim Gemälde kann man die hineinbringen.

[…]

Moderator:
Ich habe gelesen, Sie sind ein gebürtiger Rosentaler, ist Ihnen die regionale Identität sehr wichtig?

Johann Kogelnig:
Ich finde, daß die regionale Identität überhaupt etwas wichtiges ist, und auch ich versuche immer wieder einmal solche Themen aufzugreifen, zum Beispiell habe ich jetzt so ein Kirchtagsbild gemacht mit der Gailtaler Tracht, ich finde das einfach schön, habe immer wieder Trachten in den Bildern drinnen, weil verwurzelt in der Region und ich bin der Meinung, daß muß man auch darstellen.

[…]

Moderator: Herr Kultursprecher Mölzer. Die Freiheitlichen gelten ja im politischen Spektrum als rechte Partei, also ein weitläufiger Begriff, von den Linken als sehr negativ besetzt und immer negativ dargestellt und definiert. Und ja, die meisten Künstler outen sich ja gerne als Linke. Glauben Sie, gehört das so zum guten Ton in Künstlerkreisen oder in Künstlerblasen oder leben viele Künstler in ihren elfenbeineren Türmen und schotten sich so ein bißchen ab von der Lebensrealität oder der Gesellschaftsrealität oder sind auch viele politisch links, weil sie die Hand, die sie füttert, nicht beißen wollen?

Wendelin Mölzer:
Bevor ich diese Frage beantworte, es sind ja schon ein paar Antworten vorweggenommen.

Moderator: Oh, Verzeihung.

Wendelin Mölzer: Kein Problem. Na, ch möchte schon grundsätzlich sagen, daß für uns aus freiheitlicher Sicht ist es ganz wichtig, daß Kunst frei sein kann. Das heißt, sie soll weder links noch recht sein, sie soll einmal, kommt immer darauf an natürlich in welchem Bereich, sie soll einmal die Menschen begeistern. Maler wie Johann Kogelnig schafft das auf beeindruckende Art und Weise, daß er Menschen ihren Ausdruck verleiht, ihren Charakter darstellt. Er hat gerade darüber richtig über seine Motive gesprochen, Regionalität, Verwurzelung, Tradition. Aber ich sage jetzt einmal, das ist nicht Sinn der Sache, daß wir als Politik, als freiheitliche Partei sagen, das muß so oder so sein. Im Gegenteil. Wir wollen Kunst- und Kulturbetrieb möglich frei von vor allem parteipolitischen Dingen haben. Natürlich wissen wir, da muß man bei der Frage, es gibt natürlich den Staatskünstler auf der einen Seite, der in Abhängigkeiten ist, da gibt es von uns eine Reihe von Initiativen, daß wir das sozusagen einschränken wollen, auf der anderen Seite hat man natürlich eine linke Bubble, wenn es vor allem darum geht, Meinung zu machen, auch im Kunst- und Kulturbereich, der natürlich vorgespannt ist vor einem Apparat, aber da sind wir, sag ich einmal, sind wir schon metapolitisch, im Gegensatz von der Kulturpolitik ein bißchen weg.

Wendelin Mölzer, daran darf erinnert werden, war einmal auch ein Schulender in Sachen Handbuch seiner Partei, inzwischen dürfte er selbst auch

noch eingehender geschult worden sein, was das Metapolitische anbelangt.

Moderator: Und Herr Kogelnig, sehen Sie das auch so, daß man als Künstler sich nicht unbedingt immer politisch äußern muß, weil das Publikum ist ja nicht immer daran interessiert, was dieser spezifische Künstler da jetzt in der Wahlurne ankreuzelt.

Johann Kogelnig: Das sehe ich grunsätzlich auch so. Mir ist bewußt, daß in der Kunstszene viele eher links sind, wie Sie das angesprochen haben. Die Gründe dafür sind vielfältig, aber ich denke, auch schon angesprochen jetzt, ich gehe aber davon aus, daß das in der Kunst nichts verloren hat. Die Kunst selbst ist meines Erachtens nichts Politisches, man kann sicher auch politische Kunst machen, aber dann sollte man das klar deklarieren. Man sollte offen sein nach allen Richtungen, auch in der Kunst, und schade ist in dem Zusammenhang insbesondere, daß von manchen dann Gesprächsverweigerung ist, und das ist irgendwie nicht gut, die Kunst muß offen sein, muß diskutieren, und dann entsteht Neues. Und wenn man sagt, ich habe die Wahrheit gepachtet und alles andere ist uninnteressant, das ist eigentlich ein falscher Weg.

Moderator: Herr Kultursprecher Mölzer, Sie haben es schon vorweggenommen, die Kunst muß frei sein. Sind das jetzt auch so die Eckpunkte in der Kulturpolitik der Freiheitlichen für die nächsten Jahre?

Wendelin Mölzer: Das waren immer Eckpunkte der freiheitlichen Politik, also das ist nichts Neues. Wir treten seit Jahr und Tag dafür ein, daß wir diesen Förderdschungel, sag ich jetzt einmal, bereinigt, um einfach ein Bild zu machen, über steuerliche Absetzbarkeit von Kunst- und Kultursponsoring oder Werkankäufen und dergleichen fort. Die Förderungen zu demokratisieren, das ist ein wesentliches Anliegen, das wir immer schon gehabt haben, das gibt es seit Jahr und Tag. Und das wird in Zukunft natürlich auch ein zentrales Element bleiben. Aber lassen wir Sie mir noch konkret etwas zur Vernissage sagen. Das Spannende ist ja des, was unser Künstler, unser Maler Johann Kogelnig, von dem man offensichtlich seinen Beruf nicht erwähnen darf im Zusammenhang mit seiner malerischen Tätigkeit, jemand ist, der eben mit seiner aktuellen Vernissage zeigt, wo wir Werke hängen haben, angefangen Herbert Kickl dargestellt über Beate Meinl-Reisinger bis hin zu Sigi Maurer, und über alle Parteigrenzen hinweg der Künstler hier schafft, die Bilder jetzt nicht bösartig oder sonstwas, sondern alles prachtvolle für sich genommene Portraits sind, und da muß man schon sagen, da sieht man, daß wir nicht darauf Wert legen, uns einen Haus- und Hofmaler zu halten oder was auch immer, was uns immer nachgesagt wird, mit unserem Freund Odin Wiesinger, daß wir uns den quasi als Haus- und Hofmaler halten, es ist ja wirklich eine Frechheit, wie man da versucht, seitens linker Medien zu unterteilen und einzuteilen. Spannend finde ich dabei auch den Umstand, daß man sofort, wenn jemand sozusagen, der eigentlich mit der FPÖ nichts zu tun hat, bei uns eine Vernissage macht im Parlament, den dann quasi anzupatzen, also das ist eine typische Reaktion, die mir absolut unverständlich ist, die ein absolutes No-Go ist.

Moderator:
Hat man das schon versucht, Sie jetzt anzupatzen?

Johann Kogelnig:
Ja, ich denke, daß ist vielleicht ein bißchen Neidgesllschaft, ich nehme das ganz locker. Das ist nichts Dramatisches. Man kann mich nicht anpatzen und, aber ich sehen natürlich , daß das viele Leute mit Argwohn betrachten, daß ich quasi mich mit den Freiheitlichen da einlasse, sozusagen, was ich ganz locker sehe, weil ich male für alle anderen. Vor kurzem hat der Landeshauptmann, wie er zurückgetreten ist, ein Bild von mir gekriegt, das ist ein Sozialist. Ich bin da offen, und ich bin der Meinung, der politsche Diskurs muß erhalten bleiben, in alle Richtungen, und ausgrenzen ist undemokratisch.

Moderator: Sehr erfrischend das zu hören, und das wünschen wir uns auch alles in diesem Kulturland Österreich.

Even a blind hen finds a kernel now and then

Es soll nicht behauptet werden können, es werde nicht gesehen und nicht gesagt, wenn einmal durch eine Konzerndatenabsaugmaschine doch etwas richtig wiedergegeben wird, genauer, beinahe etwas richtig wiedergegeben wird, genauer,

das Abgesaugte einmal nicht zu einem Grundfalschen zermahlen wird, beispielsweise durch den KI-Modus von dem Konzern Google.

Ein Name stimmt diesmal, am 17. Mai 2026, es wird, wie es bereits passiert ist, also nicht ein weiteres Mal Weinert zugeschlagen, es wird, wie ebenfalls schon geschehen, nicht wieder Schubert zugeordnet, es wird, wie es auch getan wurde, nicht mit Kopper ein falscher Name genannt.

Hierzu scheint ein Sprichwort zu passen, das Sprichwort, das besagt, auch ein blindes Huhn fände ab und an ein Korn … Der Name ist also diesmal einmal richtig, genauer, sogar zweimal richtig, nämlich ein weiteres Mal am 18. Mai 2026 richtig — und alles weitere, nun ja, es müßten allerdings zusätzlich noch die Hühneraugen ebenfalls zugedrückt werden, um, aber nur vielleicht, vielleicht dann einmal sagen zu können: es sei nicht alles gänzlich falsch, was …

Ein blindes Huhn, das zwei Körner findet, müßte wohl als ein glückliches Huhn vorgestellt werden.

Former

Eine automatisch hergestellte Übersetzung in die deutsche Sprache auf der Konzernplattform des 20. April nimmt am 15. Mai 2026 vorweg, was Donald Trump bald sein wird und für die Übersetzungsmaschine bereits ist: ein

„ehemaliger Präsident“, auch wenn er selbst für sich in der Zukunft etwas anderes werden möchte; er wird nur, was er für Maschinen bereits ist, ein Ehemaliger …

Das aber ist nichts Neues. Bereits im Dezember 2025 war für eine andere Konzernmaschine Donald Trump ein „ehemaliger Präsident“.

Beinahe gesagt, von solchen Maschinen könne doch etwas gelernt werden, einfach wie kurz gesagt, unaufgeregt die Bedeutung feststellen, was beispielsweise Donald Trump für diese Maschinen bereits ist und es in gerade einmal zweieinhalb Jahren tatsächlich sein und in Erinnerung bleiben wird: ein „ehemaliger Präsident“.

Es kann von solchen Maschinen menschgemäß nichts gelernt werden, aber sie können zur Belustigung dienen.

So heiter ebenfalls ist diese Maschinenübersetzung von dem, was Mario Nawfal am 25. Jänner 2026 auf concern platform of the April 20

TRUMP STIMMT ZU: DER GROßE ERSETZUNG IST ECHT

Politische Kommentatorin Eva Vlaardingerbroek:

„Trump hat gestern einen Ausschnitt aus meiner Rede von 2024 über den Großen Austausch auf seiner Truth Social gepostet. Wir werden hier in Europa tatsächlich ersetzt.

Und die Vizepräsidentin hat zuvor mehrmals über die Ungerechtigkeiten gesprochen, die unser Volk von unserer eigenen Elite erleidet. Und hat gerade erst wiederholt, dass die Administration keine Hassgefühle gegenüber uns Europäern hegt. Tatsächlich liebt sie Europa und wünscht sich, es zu erhalten. Deshalb möchte ich Ihnen persönlich danken, Herr Präsident und Herr Vizepräsident, dafür, dass Sie tun, was unsere Elite versäumt und nicht bereit ist zu tun. Stellen Sie sich vor unsere Interessen hier in Europa und nennen Sie beim Namen, dass wir von unserer eigenen Elite ersetzt und verraten werden.“

Wenn ein „ehemaliger Präsident“ der Vereinigten Staaten von Amerika einen Ausschnitt aus einer Rede von „Schildmaiden of the far right“ posten kann, die ihm als eine seriöse Quelle erscheinen muß, eine Quelle der „Klarheit“ wie er selbst eine Quelle der „Klarheit“,

so kann einem Nationalratspräsidenten in Österreich es nur eine Pflichtkür sein, sie, „Schildmaagd“ Eva Vlaardingerbroek, durch das österreichische Parlament zu führen.

Und Eva Vlaardingerbroek, nun, die zugehörig zu einer Gesinnungsschaft, die soviel über die fernste und naheste Zukunft weiß, dankt dem „Herr[n] Präsident[en]“, und weiß noch nicht, was Maschinen bereits wissen, daß es ein „ehemaliger Präsident“ …

Und sie dankt dem „Herr[n] Vizepräsident[en], den eine dieser Belustigungsmaschinen als „Vizepräsidentin“ liest …

Es wird ein schöner Tag gewesen sein, dieser 16. Mai 2026, derart Maschinenlustiges gelesen haben zu dürfen.

Ein Künstler für alle Gesinnungszeiten

Für Walter Rosenkranz ist es eine „Freude“ und eine „große Ehre“, von ihm gemalt worden zu sein. Ob es für alle anderen auch eine Ehre oder gar eine große Ehre ist und war, von ihm gemalt worden zu sein? Für Andreas Babler, Christian Stocker, Sigrid Maurer, Udo Jürgens, Maria Lassnig, Ingeborg Bachmann, Franz Klammer, Thomas Koschat, Peter Handke, Peter Kaiser, Christine Lavant, Günther Mittergradnegger u. v. a. m.

Wenn es vom „malenden Richter“ eine Ausstellung gibt, im österreichischen Parlament, dann gehen zu dieser nicht nur hin die Mitglieder der hierzu einladenden Partei

Der freiheitliche Parlamentsklub eröffnete am Dienstag die Ausstellung „NatioMalRat“ des Kärntner Künstlers Dr. Johann Kogelnig. Zahlreiche Abgeordnete, ehemalige Klubmitglieder sowie Gäste aus Kultur und Gesellschaft nahmen an der feierlichen Vernissage teil.

FPÖ-Klubobmann-Stellvertreter Norbert Nemeth begrüßte die Gäste und hob die Vielfalt der Porträts hervor: „Es sind zum Teil nicht bekannte Gesichter, es sind zum Teil sehr bekannte Gesichter. Es sind Porträts von Politikern über Parteigrenzen hinweg, und man erkennt sofort, dass der Künstler einen scharfen Blick für Szenen und Posen hat, der oft schärfer ist als die Linse so mancher Kamera.“

Besondere Bedeutung maß Nemeth dem Bild der Amtsübergabe zwischen Wolfgang Sobotka und Walter Rosenkranz bei: „Dieses Bild ist von besonders großer symbolischer Kraft, denn es steht symbolisch für eine Zeitenwende, da wir Freiheitliche zum ersten Mal den Präsidenten des Nationalrats stellen.“

Der Künstler Dr. Johann Kogelnig bedankte sich für die Möglichkeit, seine Werke im Parlament präsentieren zu dürfen. Seine Kunst beschrieb Kogelnig als bewusst gegen Abstraktion gerichtet: „Ich male das, was man auch erkennt. Ich habe mir gedacht, ich könnte auch zufällig einmal bei meiner Palette ankommen, die fällt auf den Boden, und dann sage ich: Das ist die Galaxis. Aber das ist nicht meine Kunst. Ich male das, was man erkennt.

Erstellt von Freiheitlicher Parlamentsklub – FPÖ. 24.09.2025.

Im Parlament Österreichs kann vielleicht jetzt immer noch an seinem Bild „Pallas Athene“ vorbeigelaufen werden, das Johann Kogelnig dem Parlament aber nur leihweise … Vielleicht entschließt sich der Herr Nationalratspräsident noch zum Ankauf, Geld dafür könnte möglicherweise aus der Rückabwicklung eines Kunstankaufes für das Parlament noch vorhanden sein

Dass ausgerechnet die Politiker der Verlierer-Ampel und der Grünen im blauen Klub zu Ehren kamen, ist dem Kärntner Porträt-Maler Dr. Johann Kogelnig zu verdanken. Der 56-jährige Jurist aus Klagenfurt machte bei seiner Vernissage im Parlament, die auf Initiative des freiheitlichen Kultursprechers Wendelin Mölzer zustande kam, keine politischen Unterschiede bei seiner bildenden Kunst – so waren neben FPÖ-Chef Herbert Kickl, Nationalratspräsident Walter Rosenkranz und dem früheren Dritten Nationalratspräsidenten Martin Graf („Mann in Frack“) auch Politiker anderer Parteien zu sehen.

Unzensuriert. 24. September 2025.

Am SPÖ-Parteitag in Villach war mein Portrait des Landeshauptmannes Peter Kaiser das Geschenk der Landespartei an den scheidenden Obmann.

Johann Kogelnig. Facebook. 21. September 2025.

Johann Kogelnig, ein Künstler für alle Gesinnungszeiten. Er mache keine „politischen Unterschiede bei seiner bildenden Kunst“. Wie schön zu erfahren, daß es noch Künstlerinnen gibt, die in dieser Tradition stehen, „keine politischen Unterschiede“ zu machen. Früher einmal gab es der Künstler mehr, die „keine politischen Unterschiede“ machten, und, denen jedwede Auftraggebende gleich welcher Gesinnung willkommen waren, wenn sie sie nur in ihrer verwendbaren Kunst walten ließen …