Kurz zurzeitiger Kanzler: „Österreichs Position ist klar. Es besteht der Wunsch vieler“ nach Österreich zu kommen, die Staatsbürgerschaft zu erhalten. „Wir respektieren diesen Wunsch,“ werden auch alle zum Kommen einladen, ihnen die Staatsbürgerschaft verleihen.

Was für ein großzügiger Mann. Es äußern Menschen in einem anderen Land ihren Wunsch nach einer Doppelstaatsbürgerschaft leise und zaghaft, also zusätzlich zur Staatsbürgerschaft, die sie bereits haben, auch die österreichische Staatsbürgerschaft zu bekommen, kaum ist der Wunsch geäußert, schon ist dem Manne sein Herz weichbereit, ihnen diesen Wunsch zu erfüllen.

Er selbst wird wohl gar nicht so ein feines Gehör haben, um diesen gar zaghaft und leise vorgebrachten Wunsch selbst vernommen zu haben. Aber wer grundgütig ist, wird vom Herrgott mit Lautsprechern der Marke Identitär belohnt. Die Lautsprecher der Type Vizekanzler werden ihn recht beschallt haben, bis auch er …

Als wäre dieser Wunsch aus den Lautsprechern Kamerad, muß es ihm in den Ohren geklungen haben, geblasen von den Trompeten von Jericho …

Sollten jetzt Menschen in Österreich befürchten, dieser großzügige, dieser grundgütige Mann werde nun für alle die Grenzen öffnen, die irgendwo auf der Welt den Wunsch äußern, eine neue Heimat zu finden, nach Österreich zu kommen, die österreichische Staatsbürgerschaft zu erhalten, diesen Menschen kann gesagt werden:

Fürchtet euch nicht. Denn. Diese Wünsche hört er nicht. Die Lautsprecher der Type Innenminister beschallen ihn nicht mit diesen Wünschen …

Fürchtet euch nicht. Denn. Darüber hinaus. Er selbst macht sich tapfer taub gegen diese Wünsche durch sein eigenes Übertönen, durch seine eigene Beschallung mit seinem einzigen Wort, das er einzig auswendig zu trompeten weiß …

Das nur kurz nebenher: Es soll das Gerücht umgehen, er solle einmal in geselliger Runde auf einer Almbude behauptet haben, das Wunderbare an der deutschen Sprache sei, es habe bloß ein einziges Wort, das sein Herzenswort, und welches er mit der Luft seines Herzens allein unentwegt trompete könne, ohne außer Atem zu kommen, und das Erstaunliche für ihn an einer Sprache mit nur einem einzigen und sogar mit seinem einzigen Herzenswort, das ihm vollkommen Verstand sei, es reiche tatsächlich ein einziges Wort gänzlich aus, um ein ganzes …

An Trompeten werden seit altersher Fahnen gebunden, und wenn es recht schön und edel und ehrenvoll sein soll, mit umlaufenden Fransenbesatz, und in der Mitte des Fahnentuches bestickt mit einem Monogramm, mit einem Zeichen …

Ob er von den Häklerei ZZ schon so eine Fahne für eine Trompete geschenkt bekommen hat? Und bestickt mit was für einem Symbol …

Mit einem Doppelpaß?

Sebastian Kurz hört die Signale - Südtirol - Doppelstaatsbürgerschaft

 

Kurz zur positiven Entwicklung in Deutschland und zu dem um den Schlaf bringenden Österreich.

Zwischen der weidelschen und der hitlerischen Stampferei passierte in Deutschland eine Entwicklung, die positiv zu nennen ist.

Alice Weidel mit dem Fuß aufstampfend im Bundestag - 09-18

Konnte Adolf Hitler im Juni ’40 im Wald von Compiègne noch aus Freude mit seinem Fuß auf den Boden aufstampfen — niemand in seiner Nähe, der widerspricht, der ihn in die Schranken weist, ihm das Runenzepter aus der Hand nimmt

Im deutschen Bundestag Jahrzehnte später kann Alice Weidel nur noch aus Ärger und Wut mit ihrem Fuß aufstampfen — zu viele in ihrer Nähe, die widersprechen, die kurz und klar benennen, was ihre Partei und sie ist, die ihre Partei und sie in die Schranken weisen.

Und nach ihrem Wutstampfer will sie am 12. September 2018 recht rasch aus dem Saal, aber, ganz souveräne Dame, noch einmal zurück, das Handtäschchen holen, noch etwas Blaues auch, dann aber hinaus, recht rasch weg von den Menschen, die ihrer Partei das nicht durchgehen lassen, was nicht durchzugehen hat, in einer entwickelten Demokratie.

Das ist die positive Entwicklung in Deutschland. Und das ist keine Gleichsetzung zwischen Adolf Hitler und Alice Weidel. Das wäre auch töricht, dumm und falsch, wie bereits dargelegt, und auch dargelegt ist, warum dennoch eine Partei wie die ihrige

Kurz zusammengefaßt: FPÖ und AfD und … schlimmer als NSDAP

Heinrich Heine hat nicht an Deutschland gedacht, als er schrieb, denke er an Deutschland, sei er um seinen Schlaf gebracht, auch wenn in der Gegenwart viele vor allem aus diesem Gesinnungskreise es so verstehen möchten.

Wer heute, im Jahr 2018, an Deutschland denkt, ob in der Nacht, ob bei Tag, wird in Anbetracht dieser Entwicklung nicht um den Schlaf gebracht.

Anders hingegen ist es freilich um Österreich bestellt, im Österreich ’18, da können die Weidels noch aus Freude mit dem Fuß auf die parlamentarische Scholle aufstampfen — in Österreich trifft es zu, wer an Österreich denkt, ist um den Schlaf gebracht …

„Wiederbeleben des Faschismus“

Entwicklung 18 in Österreich: FPÖ unzensuriert – Schreibplatz von Harald Vilimsky: „Dort [Mauthausen] befindet sich der geeignete Standort für seine [Soros] ‚Universität‘. Hunderttausende können sich dort inskribieren – aber niemand kommt dann wieder raus!“

FPÖ und Antifaschismus – Wenn Herbert Kickl von Norbert Hofer abschreibt, kommt dabei nur recht Unrichtiges heraus

Unvorstellbar in Deutschland: eine Österreich-Koalition

Wer gaulandgemäß für Schießbefehl und Stolz auf deutsche Soldatenleistungen im Weltkriege – der FPÖ recht willkommen zur Gesinnungsbereicherung

Am 1. September wird zurückgebrüllt – Achse der Retrotollen

Goebbels, Höcke, Podgorschek oder kurz gesagt: „Dann reden wir auf gut deutsch“.

Dinghofer hofft auf FPÖ unzensuriert auf einen Stauffenberg gegen Angela Merkel, der „genauer arbeitet als sein Vorgänger“

Unterschiede zwischen Deutschland Österreich, die nicht für Österreich sprechen

Gauland, Weidel, Hofer, Strache …

Studienzentrum Weikersheim – Was in Deutschland hoch umstritten, in Österreich für das Parlament recht

Burschenschafter in Deutschland als Staatssekretär entlassen, in Österreich im Parlament geehrt

Alphabet of Enlightenment, H-H: Haverbeck, Höcke, Hofer, Holocaust

Zum Stampfen fällt noch, es gibt auch das Stampfen von Kartoffeln. Und das ist es, was den Menschen bleibt, wenn Parteien solchen Gesinnungszuschnitts die Macht wieder abgeben müssen, wenn alles von ihnen ruiniert ist: Kartoffeln stampfen, um irgendwie halbwegs satt zu werden, um das von solchen Parteien Zerstörte wieder aufbauen zu können, die Kraft zu haben, die Trümmer dieser Parteien …

 

Alice Weidel stampft auf - An Österreich gedacht, um den Schlaf gebracht

 

„Justiz ermittelt nach Neonazi-Postings auf F“PÖ unzensuriert

Diese Schlagzeile „Justiz ermittelt nach Neonazi-Postings auf F“PÖ unzensuriert, wäre, wie ein Präsident mit seinem Klan in der Sekunde kreischte, fake news

Fake News aber gibt es hier nicht. Kann es auch nicht geben, weil es keine News wären, also keine Neuigkeiten, nichts Neues, und die Zeitungen, da sie keine andere Wahl haben, bescheinen nichts Neues.

Diese Schlagzeile aber gibt es, gestern am 15.09.18 von einer Tageszeitung in Österreich gebracht, also keine fake news, und lautet vervollständigt: „Justiz ermittelt nach Neonazi-Postings auf Facebook“ …

Es ist in diesem Artikel von „Bezirksräten“ die Rede, von Postings, die … kurz und schlecht von allem, das zu einem Bezirksrat diesseits der Donau führt, der stellvertretender Obmann eines Vereins ist, der mit einem Anteil von neunzig Prozent Gesellschafter von der gesinnungsgemäß zensurierten Website ist …

Die Schlagzeile Justiz ermittelt gegen FPÖ unzensuriert gibt es in Österreich nicht einmal als fake news, dabei ist es eine Schlagzeile, die es bereits vor Jahren schon hätte geben müssen. Es muß nicht ein weiteres Mal ausgeführt werden, weshalb, in zu vielen Kapiteln kann gelesen werden, warum.

Zum Schluß des Artikels „Justiz ermittelt nach Neonazi-Postings auf Facebook“ steht der Satz:

„Oftmals sind geschlossene Facebook-Gruppen Ausgangspunkt der Hasstiraden.“

Die gesinnungsgemäß zensurierte Website der identitären Regierungspartei hat erst vor kurzem einen ihrer Kommentare für die Öffentlichkeit geschlossen, aber weiterhin wohl abrufbar für jene, die bei dieser Website angemeldet sind, und es stellt sich die Frage, was können Angemeldete noch alles auf dieser Website lesen, was vor der Öffentlichkeit verborgen werden soll und nur zugänglich jenen, die angemeldet sind zum geschlossenen Bund dieser Website. Und wie viele das wohl sind?

Der trauernde Kommentar der gesinnungsgemäß zensurierten Website der identitären Regierungspartei in Österreich zum Tod von Dr. Hans Berger ist zuerst wohl aus Unachtsamkeit als ein für alle abrufbarer Kommentar auf diese Website gestellt worden, und dann, vielleicht nach einer Schrecksekunde, recht rasch der Öffentlichkeit entzogen worden, um dann nur noch jenen zugänglich, die sich auf dieser Website anmelden können; dem geschlossenen Websitekreis bloß noch zugänglich …

Zu Dr. Hans Berger gibt es inzwischen eine parlamentarische Anfrage, an den zurzeitigen Innenminister: „betreffend einen unzensuriert.at-Artikel zum Tod des Neonazis Hans Berger“ … Es darf erwartet werden, der Innenminister wird sich mit seiner Antwort gesinnungsgemäß nicht vergaloppieren …

Übrigens, von Verjährung ist in dem gestrigen Artikel der Tageszeitung über die Ermittlungen der Justiz auf Facebook

Kurz zusammengefaßt FPÖ unzensuriert seit dem 05.05.18

ebenfalls die Rede … auf der gesinnungsgemäß zensurierten Website der identitären Regierungspartei in Österreich ist nichts verjährt, kann es keine Verjährung geben, mit stets weiteren Kommentaren auch der SS (mit einem Klick erfahren Sie, wofür die Abkürzung hier steht) ist Verjährung in jedweder Bedeutung ausgesetzt …

Die Facebook-Gruppe, von der im gestrigen Artikel gesprochen wird, wegen der die Justiz ermittelt, wird mittlerweile vielleicht schon überlegt haben, wie sie sich vor einer Belästigung durch eine ermittelnde Justiz … ein Vorbild auch hierfür könnte ihr die gesinnungsgemäß zensurierte Website sein — manchmal reicht es schon aus, kurz wie schlicht gesagt, bekanntere, berühmtere, durchaus mächtige Mitglieder zu haben, die aber nicht tätig zu werden brauchen, nicht, wie es so schön heißt, intervenieren müssen, es reicht im Heimatland des niederträchtigen Gehorsams, wenn sie einfach Mitglieder sind …

Entwicklung 18 in Österreich: FPÖ unzensuriert – Schreibplatz von Harald Vilimsky: „Dort [Mauthausen] befindet sich der geeignete Standort für seine [Soros] ‚Universität‘. Hunderttausende können sich dort inskribieren – aber niemand kommt dann wieder raus!“

FPÖ unzensuriert: Personalpool für den montagsgemachten Innenminister

Hofer Hellstorm Verbotsgesetz

Zurzeitiger Vizekanzler in Österreich erneuert die Gültigkeit von „Ehre, Freiheit, Vaterland“

FPÖ unzensuriert: „Konflikt mit diesen Untermenschen kann man sicher nicht friedlich lösen“

Buchenwald

Justiz ermittelt gegen FPÖ unzensuriert - Eine Schlagzeile in Österreich nicht einmal als fake news vorhanden

 

Trude-Marzik-Baum

Lilith Kurz hat entgegen ihrer Ankündigung doch wieder etwas zugesandt.

Diesmal etwas zu einem Kommentar von der gesinnungsgemäß zensurierten Website der identitären Regierungspartei, deren stellvertretender Vereinsobmann, wie sie schreibt, ein identitärer Bezirksrat ist, über eine Mundartdichterin, die für die Verantwortlichen dieser Website „zu den großen Dichterinnen“ in ihrem Lande zählt, und sie sich darüber beklagen, daß verweigert werde, nach Trude Marzik einen „Platz oder eine andere öffentliche Verkehrsfläche“ in der Weltbezirkshauptmannschaft des niederträchtigen Gehorsams zu benennen, und das bloß, weil sie, Marzik, 1942 der NSDAP beigetreten sei, und das bloß, weil sie drei Jahre lang Mitglied einer Partei gewesen sei, also von 1942 bis 1945, eingetreten in eine Partei somit erst zu einem Zeitpunkt, an dem das Ausmaß der Grausamkeit dieser totaldiktatorischen Partei längst bekannt war, Mitglied in dieser Partei in den Jahren, in denen die Grausamkeit dieser totaldiktatorischen Partei noch weiter gesteigert wurde: zur absoluten Grausamkeit.

Und im Bezirk schaue die Partei des stellvertretenden Obmannes auch, wie bestimmte Namen in den öffentlichen Boden gepflanzt … das nenne, Kurz, an einem Strang … 

Trude Marzik - gesinnungsgemäß zensurierte Website der identitären Regierungspartei

Und sie, Kurz, schreibt weiter:

Um kein Mißverständnis aufkommen zu lassen, menschgemäß gönne ich Trude Marzik einen Platz, eine Gasse, eine Straße, die nach ihr benannt ist. Aber unser Land ist kurz und schlicht zu klein, um nach jeder Kuchlkredenzpoetin, die ihrem Buben zu seiner Hochzeit oder Taufe oder Firmung oder was auch immer ein Gedichtl schreibt, ein Platzerl, ein Gasserl, ein Straßerl zu benennen, es gibt kurz gesagt, dafür einfach zu wenige öffentliche Flächen.

Darüber hinaus haben die Verantwortlichen der gesinnungsgemäß zensurierten Website nicht bedacht, wenn sie jeder Kuchlkredenzversmutter einen Platz, eine Gasse, eine Straße gewidmet haben wollen, ihr dafür kurz und schlicht die öffentlichen Flächen fehlen, wenn sie auch jene noch auf diese Weise gewürdigt haben wollen, die für sie die tatsächlich Großen des Wortschwertes ihrer Gesinnung sind, manche von ihnen verewigt auf einer „Gottbegnadetenliste“ und in ihren Gräbern darauf wartend, eine nach ihnen benannte Straße …

Aber es sind ja „kluge und befähigte“ Menschen, vor allem „kluge und befähigte“ Männer, und sie haben dafür schon eine Lösung gefunden. Wenn es aufgrund der äußersten Kleinheit des Landes zu wenige öffentliche Flächen gibt, um alle mit Straßennamen zu würdigen, die ihnen ihr Gott zu Ehrung auserwählte, warum es nicht einfach ausweiten auf alle Felder der Bauern, auf alle Äcker der Bäuerinnen, auf alle Wiesen, auf alle Sträucher, auf alle Bäume, auf alle Bäche, auf alle Tümpel, auf Regenlachen, auf alle Äste … dann ginge es sich wohl aus, alle Kuchlkredenzlyrikdamen auf diese Weise zu ehren.

Trude-Marzik-Baum auf dem Leopold-Kunschak-Platz

Und damit könnte gleich begonnen werden, auf kurzem Wege. Mit Trude Marzik. Damit, ihr einen Baum zu widmen, auf dem Leopold-Kunschak-Platz: Trude-Marzik-Baum.

Sie hätte sich schon einen ganzen Baum und nicht nur ein Asterl oder eine Lache verdient, war sie doch auch eine große Versteherin der Weltliteratur und der Kunst überhaupt, wie sie es so ausdrucksstark in ihren Versen zu offenbaren wußte, etwa mit ihrer Antwort an Herrn Godot:  „I geh ham, mir wird’s zu blöd.“

Und dann gleich weitergemacht werden. Es gibt so viele, für die die Herzen gesinnungsgemäß schlagen, daß es ungerecht wäre, nur einen, nur eine hervorheben zu wollen, die es verdienten, daß Äste, Felder, Äcker, Tümpel, Sträucher ihre Namen trügen …

Damit wäre wohl einer, der auf öffentlichen Flächen schon verewigt, auch ein Mundartdichter, wenngleich kein Hausmann, recht einverstanden, bekämen seine Schreibkameraden und Verskameradinnen eine ebensolche Ehrung …

Sie, Kurz, schreibt noch mehr, vor allem darüber, wie es denn zu verstehen sei, die Sache mit „die Revolution frisst ihre Kinder“, nur weil eine Kuchllyrikkredenzlerin keinen nach ihr benannten Platz bekomme, die doch nur von der gesinnungsgemäß zensurierten Website als „rote Dichterin“ bezeichnet werden könne, obgleich ihre Gedichterln das in keiner Weise hergeben, aber was geben ihre Verse überhaupt her – nicht einmal Verse.

Trude-Marzik-Baum - Leopold-Kunschak-Platz - Hernals

 

Feuerstelle statt Fernseher: Kulturkreis uridentitär klügster, befähigster Köpfe

„wenn der fernseher und das ist auch ein faktum in manchen kulturkreisen sozusagen der ersatz für die feuerstelle ist und den ganzen tag läuft …“

„frauen sind integratiosmotoren also die mütter die letztendlich die kleinen paschas und machos …“

Karin Kneissl hat das einen Tag nach der Verkündigung durch Christian Hafenecker, die FPÖ stehe hinter ihren „klugen und befähigten Köpfen“ das Geheimnis offenbart, weshalb die identitäre Regierungspartei in Österreich gar so viele kluge und befähigte Köpfe

Und ewig stellt sich die kurze Frage, was ist das Geheimnis der gar so vielen klugen und befähigten Köpfe in dieser Partei.

Karin Kneissl hat es nun gelüftet. Endlich.

Kurz gesagt, es ist ein schlichtes Geheimnis: sie haben keinen Fernseher, die Feuerstelle ist dieser Partei Ersatz für den Fernseher, und das Feuer brennt den ganzen Tag, seit Jahrhunderten darauf geachtet, daß es nie ausgeht.

Statt in den Fernseher zu starren, stehen die uridentitär klugen und befähigten Köpfe am Lagerfeuer und der Rauch des Feuers, die Flammen und auch wie die Holzscheite angeordnet, wie das Holz abbrennt, ob zu Feuerkeilen gebrannt, auf alles das achten sie bei ihrem Schauen in das Feuer, bei ihrem Lesen der Botschaften des Feuers, was Flamme, Rauch und Feuerkeil ihnen knistern, schreiben sie auf, all das Kluge, entnommen dem Funkenalphabet, das sie letztendlich befähigt, kluge und befähigte Kandidatinnen für alles zu sein, also auch, ein  untertäniger Knicks als Ehrerbietung an die Ministerin für ihre Preisgabe dieses Geheimnisses, dessen Lüftung schon so lange brennend erwartet, weshalb die identitäre Regierungspartei in Österreich, ach, wie bescheiden doch Christian Hafenecker, nicht nur kluge und befähigte Köpfe, sondern die klügsten und befähigsten

Karin Kneissl - Regierung Österreich - 13-09-18 - ZIB 24 - Fernseher als Ersatz für Feuerstelle in Kulturkreisen.png

 

Die „privilegierte Ehe“ der FPÖ, „sachlich 1811“

Christian Hafenecker, dessen Steckenpferd es sein dürfte (immerhin weit günstiger für das österreichische Budget als ein Kicklpferd), Menschen nach ihren geistigen Fähigkeiten zu beurteilen, meint in seiner gestrigen Presseaussendung, die FPÖ stehe „hinter ihren klugen und befähigten Köpfen und wird sich von ihrem Weg für Österreich nicht abbringen lassen“.

Wenn, das aber nur nebenher, im Land Österreich von „für Österreich“ geschrieben wird, ist es nicht leicht auszumachen, welches Österreich gemeint ist, Österreich als Land oder Österreich als fellnerische Umsonst.

Diesmal steht Christian Hafenecker also hinter dem „klugen und befähigten“ Hubert Keyl.

Asperl, Graf, Höferl, Keyl – Recht einfach statt einer langen Liste: Sos Freiheitliche

Life Ball ’15 von Odin Wiesinger ausrichten lassen – Jubel von Harald Vilimsky und Franz Obermayr darob nicht auszuschließen

Und weil es dabei um den Posten eines Höchstrichters geht, zwar im Bundesverwaltungsgerichtshof des Staates Österreich, fällt dennoch sofort ein anderer ein, nämlich der Verfassungsgerichtshof des Staates Österreich.

Wie viele aus der zurzeitigen identitären Regierungspartei werden sich wohl gedacht haben und weiter denken, ach, wären im Verfassungsgerichtshof nur unsere „klugen und befähigten Köpfe“ gestanden, müßte jetzt nicht eine „privilegierte Ehe“ gezimmert werden, sachlich aus 1811.

Es wird nicht gewußt, ob Christian Hafenecker auch schon einmal hinter diesem „klugen und befähigten“ Mann gestanden ist, der, kurz zusammengefaßt, im Verhandlungsteam für die zurzeitige Regierung in Österreich saß, aber damit er, dieser Verhandlungsmann, sich nicht zurückgesetzt fühlt, soll er beim Namen genannt werden: Norbert Nemeth.

Norbert Nemeth, aber das nur nebenher, der mit Hubert Keyl ein Faible für einen Mann zu teilen scheint, von dem nicht gewußt wird, wie er von Christian Hafenecker beurteilt wird: ob auch einer von den „klugen und befähigten Köpfen, auch einer „durch seinen tadellosen Leumund, als ein hervorragender Kandidat“ für …?

„Verfassungsjuristen tun sich in Ermangelung eines konkreten Vorschlags der FPÖ, wie so ein Gesetz ausgestaltet sein könnte, schwer mit einer Beurteilung der Erfolgschancen. ‚Ein Festschreiben des Willens zur Kinderzeugung im Ehegesetz wäre jedenfalls verfassungswidrig‘, sagt Verfassungsjurist Theo Öhlinger. Dies wäre ein verfassungswidriger Eingriff in die Privatsphäre, und aus verfassungsrechtlicher Sicht auch nicht überprüfbar. Ganz ausschließen, dass die FPÖ sich – zumindest den Begriffen nach – durchsetzen könnte, will Öhlinger aber nicht.“

Was für ein Vorwurf gegen die FPÖ, es gäbe keinen konkreten Vorschlag, wie wenig diese „Verfassungsjuristen“ von den Gesetzen in Österreich wissen. Dabei müßten sie nur einmal bei Nemeth, der bei den „klugen und befähigten Köpfen“ der identitären Regierungspartei steht und für sie, wie kurz erwähnt, am Verhandlungstisch sitzt.

Es wurde zwar bereits zitiert, aber einer von den „klugen und befähigten Köpfen“ mit einem durch und durch „tadellosen Leumund“ kann nicht oft genug zitiert werden:

„Womit wir beim zweiten Aspekt wären, nämlich der Rolle eben dieser Höchstgerichte: Haben jene wirklich das Recht, den für unseren Kulturkreis maßgeblichen Ehebegriff aufzuheben?“

„Es sei denn, die FPÖ kommt in die Regierung und verhindert im Wege eines entsprechenden Koalitionspaktes eine Änderung des § 44 ABGB.“

„Da gefällt uns die geltende Rechtslage, die gerade noch einmal gerettet wurde, besser – auch wenn sie aus dem Jahre 1811 stammt: ‚Die Familien-Verhältnisse werden durch den Ehevertrag gegründet. In dem Ehevertrage erklären zwey Personen verschiedenen Geschlechtes gesetzmäßig ihren Willen, in unzertrennlicher Gemeinschaft zu leben, Kinder  zu zeugen, sie zu erziehen, und sich gegenseitigen Beystand zu leisten‘.“

ÖVP mit Kurz und FPÖ mit Nemeth: Olymp der Veränderungen

Das ist also der „konkrete Vorschlag“ von „klugen und befähigten Köpfen“. Die darüber hinaus auch stets ganz genau sind. Dieser seit dem 1. Jänner 1812 gültige Paragraph steht tatsächlich in dieser Orthographie im Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuch nicht der fellnerischen Österreich, sondern des Staates Österreich. Das ist also der „konkrete Vorschlag“ von „klugen und befähigten Köpfen“: tadellos! Ist bereits seit 1812 Gesetz und immer noch Gesetz. Von „klugen und befähigten Köpfen“ sachlich haltbarer geschmiedet als Stahl.

Der Vorschlag von „klugen und befähigten Köpfen“ ist also Verhinderung, wie einer ihrer klügsten und befähigsten Köpfe es stellvertretend formuliert: „FPÖ kommt in die Regierung und verhindert.“

Verhinderung, das recht höchste Bekenntnis zur Erneuerung von …


Christian Hafenecker - FPÖ stehe hinter ihren klugen und befähigten Köpfen

Auszudenken, was Schweden für eine Regierung bekäme, wenn Alexander Van der Bellen in Schweden …

Nicht auszudenken, hätte es früher geheißen, wenn Norbert Hofer in Österreich Bundespräsident wird …

Sich auszudenken, was passiert, wenn Alexander Van der Bellen Bundespräsident wird, hätte es wenig später heißen können, ist nicht notwendig, es wird ohnehin gewußt, was passiert, eine identitäre Partei kann ihm keine Angelobungspartei

Passiert ist, was nicht auszudenken war, wenn Alexander Van der Bellen Bundespräsident wird, angelobt ist eine identitäre Partei in Österreich als Regierungspartei.

Und auf den österreichischen Van der Bellen folgte der italienische Van der Bellen, und angelobt ward eine Freundin der österreichischen identitären Regierungspartei, die so ungeheuerlich unnötige Fragen stellt, Kandidat von ihr mit einer Glock im Anschlag schießend durch die Straßen fährt …

Wie verlockend, allen Präsidenten und Präsidentinnen, Königinnen und Königen, die solche Parteien je als Regierungsparteien angeloben, Morbus Van der Bellen zu attestieren. Und, kurz gesagt, auch die Parteien, die mit solchen Parteien in einer Regierung sich die Stühle teilen.

Auszudenken, was in Schweden nun nach der Wahl vom 09.09.18 passierte, wenn Alexander Van der Bellen in Schweden … Aber er ist es nicht. Und die Parteien in Schweden sind geimpft gegen Morbus Van der Bellen. Sie lehnen es ab, die Schwedendemokraten zu einer Regierungspartei zu machen.

Die Schwedendemokraten, auch recht besondere Freunde der identitären Regierungspartei in Österreich, wie diese überhaupt, kurz zusammengefaßt, recht besondere Freundinnen hat, im Ausland wie im Inland

Und wie bereits vor der Wahl erwartet, was aber keine Denkleistung war, nichts, das zum Ausdenken war: wieder ein Gratulationsgruß von der identitären Regierungspartei aus Österreich an die Partei der Schwedendemokraten in Schweden, also an die Freundin der identitären Regierungspartei, die recht wesentlich zu einer Stimmung in Schweden beiträgt, zu einer so recht feinen Stimmung, die Jugendliche einfach beflügeln muß, im Töten eines armen Menschen, kurz gesagt, ihre Bestimmung, ihre Identität …

Morbus Van der Bellen.png