Kurz zu „Kinder in Käfigen“

Am 23. Juni 18 wird um 7.05 im Morgenjournal des österreichischen Rundfunks berichtet, was er, der zurzeitige Bundeskanzler in Österreich, „gefühlt habe angesichts der Kinder, die von ihren Eltern getrennt werden“.

Zurzeitiger Bundeskanzler in Österreich: „ich habe das wahrscheinlich so wie sie nicht nachvollziehen können welchen sinn das machen soll“

Interviewer: „die antwort finde ich kühl mir dreht sich da der magen um“

Zurzeitiger Bundeskanzler in Österreich: „ja aber ich bin einfach mittlerweile vorsichtig was mediale Darstellung betrifft ich will da jetzt nicht mutmaßen aber ich hab mich sehr viel mit migration beschäftigt ich weiß daß oft sehr schnell der fehler gemacht wird daß etwas anders dargestellt wird als es ist“

Sollte dem amerikanischen Präsidenten, der sich gezwungen sah, „die Praxis der Separierung von Kindern per Dekret abzustellen“, diese Aussage des zurzeitigen Bundeskanzlers in Österreich vorgespielt werden, wird er, Trump, sich augenblicklich denken und fühlen müssen, der zurzeitige Bundeskanzler in Österreich wäre für ihn die ideale Ehefrau, eine Ehefrau, die den Ehemann nicht kritisiert, eine Ehefrau, die alles gut befindet, was ihr Ehemann macht, eine Ehefrau, die ihren Ehemann dabei tatkräftig unterstützt, eine Ehefrau, die ihren Ehemann verteidigt, vor allem gegen Medien, eine Ehefrau, die ihren Ehemann je mit Oh, Herr, es ist – Hosanna in der Höhe – gut, was ihr – Halleluja – macht, Amen auch anspornt.

Und während er, Trump, denken wird müssen, was für eine ideale Ehefrau der zurzeitige Bundeskanzler in Österreich ihm wäre, wird er an seine aufrechte Ehe mit Melania Trump wohl auch denken müssen, die ihm eine unchristliche sein muß, hat sie sich doch eben auch einer Ehefrau ungebührlich erlaubt, ihn für die „Separierung der Kinder“ zu kritisieren, verheiratet sein zu müssen mit einer Frau, die sich kein Vorbild an dem zurzeitigen Bundeskanzler in Österreich nimmt, wie eine Ehefrau ideal zu sein hat.

Ein weiterer Mann wird vielleicht schon früher als Trump gefühlt haben, der zurzeitige Bundeskanzler in Österreich wäre für ihn eine ideale Ehefrau, steht er, die ideale Ehefrau, doch bei …

Sebastian Kurz zwischen Saudi-Arabien und Australien der Kerker von Raif Badawi – Ein Amtszeitresümee

Übrigens, in dem Bericht an diesem Tage um 7.05 wurde auch seine Antwort bezüglich Austrialien berichtet – auch ein Vorbild für den zurzeitigen Bundeskanzler …

Wem die Slimfitchristians nicht beistehen, auch, wie bereits erzählt, den Kindern, weder in der Welt noch in Österreich …

FPÖ und ÖVP schmettern Antrag zur Bekämpfung von Kinderarmut in Österreich im Parlament ab

Übrigens, hätte der Interviewer ebenfalls einen Wiederkäuermagen, würde ihm das nicht passieren können, daß ihm sein Magen sich dabei umdreht. Dann würde er nämlich nur den Brei nochmals und nochmals hochwürgen und wieder und wieder zerkauen, wie eben erst der zurzeitig österreichische Bundeskanzler in Budapest mit seinen vier Kameraden – wovon es ein Foto gibt in der ästhetischen Darstellung einer polizeilichen Gegenüberstellung …

NS Es ist doch eine recht seltsame Wirklichkeitserfahrung, die der zurzeitige Bundeskanzler in Österreich ständig macht. Auch diesmal. Die Ehefrau des amerikanischen Präsidenten ist, nach seiner oben zitierten Aussage, ein „Medium“ – legt sie Karten oder schaut sie in die Kugel? Vorsichtig sei er bei „medialer Darstellung“ … auch die amerikanische Grenzschutzbehörde, die das Foto (in die Collage aufgenommen) der Kinder im Käfig veröffentlichte, ein Medium – materialisiert sie Kaffeesud?

Auf welcher Landkarte fand der zurzeitige Bundeskanzler in Österreich Albanien erst vor kurzem „außerhalb von Europa“?

Bei so viel Wirklichkeitssinn, wem fiele dabei nicht augenblicklich Robert Musil ein, der von Wirklichkeitssinn und Möglichkeitssinn schrieb, der Österreich vor achtzig Jahren verlassen mußte. Im Jahr 18 fiele Robert Musil, nein, das fiele Robert Musil nicht ein, je unter sein Niveau zu gehen, Robert Musil würde nicht formulieren: Wirklichkeitssinn und Kurzsinn. Jedem anderen Menschen aber, der nicht das Niveau von Musil hat, ist es erlaubt, von Wirklichkeitssinn und Kurzsinn zu sprechen. Und es ist auch gar nicht anders möglich; denn zur Zeit und besonders seit diesem Montag im Dezember 17 ist in diesem Land immer weniger Förderliches vorhanden, das Niveau zu heben, nicht einmal mehr dafür, das Niveau wenigstens einigermaßen zu halten. Und diese fortschreitende Niveaulosigkeit in einem Land bleibt, kurz gesagt, nicht ohne Wirkung, nicht ohne Auswirkungen – und das ist nicht positiv gemeint – in Österreich, wie allein schon an diesem dummen Wortspiel von Wirklichkeitssinn und Kurzsinn …

Kinder in Käfigen - Sebastian Kurz - ideale Ehefrau für Donald Trump

NNS Wenn aber die ideale Ehefrau als zurzeitiger Bundeskanzler in Österreich nachvollziehen könnte, welchen Sinn es machte, „Kinder in Käfigen“ zu sperren, dann freilich … wie recht rasch kann, wie aus der Geschichte ohne Lehre bekannt ist, eine Gesinnung als Sinn angepinselt gefunden werden für Menschen in Lagern zu halten; Wöllersdorf ist vom Bundeskanzleramt gerade einmal etwa 53 Kilometer entfernt, zeitlich sind es – auch wenn die Jahreszahlen etwas anders vorgaukeln – vom Ballhausplatz bis nach Wöllersdorf gerade einmal vierzig Minuten hin einfach …

Was alles in den Sinn kommen kann, wenn auf den Inhalt nicht geachtet werden muß. Kurz etwas über den Wiederkäuermagen.

Die üblichen Verdächtigen kurz in Budapest

Die gesinnungsgemäß zensurierte Website der identitären Regierungspartei in Österreich bringt am 21.06.18 einen Jubelkommentar „Erfolgreicher Kurz‘ Besuch in Budapest“. Und es fällt zu dem dazu veröffentlichten Foto sofort das Plakat ein zum Film: „The usual suspects“.

Das Foto der gesinnungsgemäß zensierten Website zeigt fünf Männer in Budapest, wie die fünf Männer im Film, aufgestellt zu einer polizeilichen Gegenüberstellung.

Was alles in den Sinn kommen kann, wenn auf den Inhalt nicht geachtet werden muß, also auf den von der gesinnungsgemäß zensierten Website transportierten Inhalt der fünf Männer in Budapest. Inhalt ist nicht das rechte Wort. Wiederkäuerei ist das richtige Wort. Die fünf Männer in Budapest kauen wieder und wieder, und was wieder und wieder gekaut wird, ist irgendwann und das schon lange gänzlich aufgefressen, also nichts mehr da, und es wundert, daß sie, die fünf Männer in Budapest, immer noch etwas zerkauen können, also ohne Inhalt kauen können. Ohne Substanz kauen zu können – ein Luftkauen oder ein Phantomkauen. Es erinnert an Menschen, denen Gliedmaßen amputiert wurden und ihnen dennoch die nicht mehr habenden Glieder schmerzen.

Was alles in den Sinn kommen kann, wenn auf den Inhalt nicht geachtet werden muß. Die fünf Männer in Budapest müssen zu den recht, recht seltenen Menschen gehören, die das haben, was Menschen eigentlich nicht haben: einen Wiederkäuermagen. Bei einem Wiederkäuermagen wird, wie bekannt, der vorverdaute Brei hochgewürgt und nochmals zerkaut. Auch das ein Phänomen, das von Menschen sonst nicht bekannt ist, nämlich etwas wieder und wieder hochwürgen zu können, das längst nicht mehr da ist, und dann, obgleich nichts mehr da ist, dennoch es nochmals und nochmals zerkauen zu können.

Was alles in den Sinn kommen kann, wenn auf den Inhalt nicht geachtet werden muß. Auf der Tafel hinter den fünf Männern mit Wiederkäuermagen in Budapest steht n-fach hochgewürgt „connects“. Kann es denn Zufall sein, daß „connects“ und „suspects“ auf „ects“ endet?

Die üblichen Verdächtiger - Die gewöhnlichen Üblen.png

Es ist menschgemäß nicht von ungefähr, daß zu dem Foto der fünf Männer mit Wiederkäuermagen in Budapest der Film „Die üblichen Verdächtigen“ einfallen. Würde dieser Film nun erst, also im Jahr 18, gedreht werden, mit diesen fünf Männern in Budapest, wäre der Titel ein wenig zu ändern, auf: „Die üblichen Verdächtiger“. Von dem Film „The usual suspects“ kann der Inhalt nacherzählt werden. Von „Die üblichen Verdächtiger“ allerdings nicht. Wie oben beschrieben. Phantomkauen ist kein Inhalt, der nacherzählt werden kann. Es böte sich für die fünf Männer in Budapest auch der Titel „Die gewöhnlichen Üblen“ an.

Salvini - Das gewöhnliche Üble

Was alles in den Sinn kommen kann, wenn auf den Inhalt nicht geachtet werden muß, weil, wie gesagt, keiner da ist. In „Die üblichen Verdächtiger“ könnte in einer Szene besonders auf die Händehaltung geachtet werden, von dem einen der fünf Männer in Budapest und von einem, der nicht in Budapest mit dabei war, aber sich mehr und mehr in den Vordergrund spielt. Gesinnungsgemäß eine zu erwartende Nebenrollenentwicklung in einem Film über Männer mit Wiederkäuermagen. Auch er einer, dem das Luftkauen … Die Hände von diesen beiden Männern, synchron wie zum Beten gefaltet, aber suspects beten nicht, sie reiben sich nur die Hände, sie zerreiben Inhalte – sie beten. Das mag nun paradox klingen, absurd erscheinen, surreal anmuten, daß sie Inhalte zerreiben, wenn doch davon gesprochen wurde, es gibt keinen. In einem aberwitzigen Film ist das jedoch erlaubt, der von einer aberwitzigen Wirklichkeit erzählt.

Chefverdächtiger in The usual suspects

Und wenn es um Wiederkauen geht, wenn es um Verdächtigungen geht, um Luftkauen, um Phantomzerkauen, in solch einem Film muß es auch einen geben, der der Unsichtbare genannt wird. Der Unsichtbare, das ist der Chef, der Chefverdächtiger, von dem es kein Foto gibt, nur seine Anweisungen, seine Tagesbefehle, seinen Ausführungsbrei.

the usual suspect

Vielleicht gibt es doch in einer Szene, am Ende des Films, und auch dieser Film über „Die gewöhnlichen Verdächtigen“ muß einmal enden, eine überraschende Szene, in der der Pferdeminister in einem triumphalen Auftritt im Beisein von drei oder fünf Reitkameradenein im Assistenzeinsatz ein Handyfoto von dem unsichtbaren Chefverdächtiger präsentiert, von ihm, dem Pferdeminister, selbst aufgenommen auf dem Kongreß im Vorort von Braunau, vielleicht sogar ein sogenanntes Selfie, er, der Pferdeminister, so vertraut nebeneinander mit dem Chefverdächtiger auf der gesinnungsgemäß zensierten Website der identitären Regierungspartei wie der zurzeitige Vizekanzler aus Österreich mit dem bärtigen gewöhnlichen Verdächtiger aus Italien

Was alles in den Sinn kommen kann, wenn auf den Inhalt nicht geachtet werden muß. Unvermeidlich auch die Überlegung, wie könnte ein Film wie „Die üblichen Verdächtigen“ beginnen, was für eine Anfangsszene es geben könnte. Vielleicht tritt ein Doppelquartett auf und singt begleitet von einer kaiserjägerischen Blaskapelle das „Hohelied der Flüchtlingsroute“, dessen gesamter Text nur ein Wort ist. Und in der nächsten Szene eine Diskussion auf der Straße, vielleicht vor einem Dom oder auf einem Denkmal darüber, ob das Hohelied aus nur einem Wort oder doch aus zwei Wörtern getextet ist, weil dieses eine Wort durch unterschiedliche Betonung einmal gehört werden und dann wieder gehört werden kann als …

Fluchtroute

Was alles in den Sinn kommen kann, wenn auf den Inhalt nicht geachtet werden muß. Im Hintergrund der fünf Männer in Budapest mit Wiederkäuermagen steht recht deutlich: „V 4“. Diese Bezeichnung gab es schon einmal in der Vergangenheit, für eine Rakete …

… am Ende dann doch bloß eine Rohrkrepiererin …

Visegrad - kurz V 4

Es gibt keine „Roma-Frage“, aber, kurz gesagt, eine Regierungsfrage. Und die Antwort auf diese ebenso kurz wie dringlich: Sie haben ihre Stühle zu räumen.

Salvini - Strache - Kickl - sagen - Ciao

Eine vergleichende Frage kann nicht gestellt werden. Das verbieten die Massenmordverbrechen und die Massenverbrechen mannigfacher Weise des deutschen reiches in den madigen zwölf Jahren.

Was aber gefragt werden kann, ist, was ist in der Gegenwart das Schlimmste. Es ist das absolut Schlimmste, im Jahr 18 wie ein nationalsozialistischer Schreibtischtäter von der „Roma-Frage“ zu schwefeln, von Menschen, die die gleiche Staatsbürgerschaft wie Salvini haben, zu sagen, diese „müssen wir leider behalten“, Menschen, die eine Staatsbürgerschaft von einem europäischen, von einem EU-Land haben, aber eben nicht die Staatsbürgerschaft haben, die Salvini hat, ausweisen zu wollen.

Es ist das absolut Schlimmste, nach dem Porajmos, also nach dem Massenmord, so zu schwefeln, wie eben Salvini.

Es ist das absolut Schlimmste im Jahr 18, nach dem Holocaust wie eine Nazisse vor 33 von der „Roma-Frage“, wie ein Landeshauptmann von Burgenland, der an schnellster Lösung der „Juden- und Roma-Frage“ kritzelte, zu salvenieren.

Und es bleibt nicht beim Schwefeln, es wird auch schon wieder geschossen. Schreibtischtätergemäß schießt nicht Salvini, aber dafür gibt es ja …

Harald Vilimsky zieht schon einen Tag später die Lehren aus dem 12. März ’18 – „Bravissimo! Matteo“

Ein Mann geht vom Reden zum Schießen über – Auskunft über Forza nouva, Casa Pound, Lega Nord kann in Österreich FPÖ recht genau geben

Entwicklung 18 in Österreich: FPÖ unzensuriert – Schreibplatz von Harald Vilimsky: „Dort [Mauthausen] befindet sich der geeignete Standort für seine [Soros] ‚Universität‘. Hunderttausende können sich dort inskribieren – aber niemand kommt dann wieder raus!“

Es wird schon wieder geschossen. Mit der Glock und mit Worten. Joseph Joubert war das schon 1801 (also vor zweihundertsiebzehn Jahren) klar:

„Ein Gedanke ist eine ebenso reale Sache wie eine Kanonenkugel.“

Und nun der zurzeitige Vizekanzler und der zurzeitige Pferdeminister beim „Bravissimo“ …

Und der zurzeitige Bundeskanzler zum „Visegrád-Treff mit Orbán“, sie werden wohl die Landkarten studieren, um vielleicht doch noch draufzukommen, welche Staaten „außerhalb von Europa“ und welche innerhalb von Europa … Allein scheint der zurzeitige Bundeskanzler in Österreich nicht Karten lesen zu können, um, kurz gesagt, zu begreifen, daß etwa Albanien innerhalb von Europa …

Und das alles allein im Juni 2018.

Übrigens, der zurzeitige Vizekanzler ist jener Mann, der im Winter 18 auf einen Ball geht, nicht zum Tanz, sondern zum Pflanz und zur gesinnungsgemäßen Bekenntniserneuerung von „Ehre, Freiheit, Vaterland“ …

Eines kann mit Gewißheit gesagt werden. Es gibt keine „Roma-Frage“, nicht im Jahr 18, nicht in der Zukunft, und es hätte nie eine „Roma-Frage“ gegeben haben dürfen.

Was es aber tatsächlich gibt.

Das ist, kurz zusammengefaßt eine dringende Regierungsfrage, aber leider nicht nur in Österreich. Und noch dringender als die Regierungsfrage ist die Antwort, und die Antwort kann nur sein, sie haben ihre Stühle zu räumen.

Leopold Figl war nie im Konzentrationslager …

Leopold Figl und Ludwig Wittgenstein in der Kundmanngasse… jedenfalls nach der Gedenktafel in der Kundmanngasse 24 auf der Landstraße, im dritten Wiener Gemeindebezirk, wo er, so steht es auf der Gedenktafel, von „1937 bis 1946 wohnte“, der Glückliche …

Und es ist ein architektonisches Glück, mit Blick auf das Wittgenstein-Haus in der Kundmanngasse 19 zu wohnen.

Er wohnte also von 37 bis 46 in der Kundmanngasse, also durchgehend neun Jahre.

Es ist eine doch recht genaue Tafel nach österreichischer Art. Denn. Von seiner Zeit von 38 bis 43 in den Konzentrationslagern von Flossenbürg und Dachau kann nicht gesagt werden, er hätte dort gewohnt. Fünf Jahre in den Konzentrationslagern müssen nicht erwähnt werden, wenn er einen ordentlich ausgefüllten Meldezettel auch für diese Jahre ausgestellt als Hauptwohnsitz auf die Kundmanngasse gehabt haben wird.

Gedenktafeln können schon zu Fragen anregen. Dafür werden diese wohl angebracht werden. Oder doch für etwas ganz anderes?

Was will also beispielsweise mit dieser Figl-Gedenktafel ausgesagt werden, welche Botschaft meißelte Franz Aufhauser in seine?

Figl war nie in einem Konzentrationslager?

Leopold Figl - Kundmanngasse 24 - Gedenktafel

Figl war nie in einem Konzentrationslager, also hat es nie Konzentrationslager im deutschen reich der madigen zwölf Jahre gegeben, auf jeden Fall nicht in den fünf Jahren zwischen 38 und 43?

Figl war doch im Konzentrationslager, nämlich in der Kundmanngasse 24, aber die Konzentrationslager müssen nicht extra mit ihren Namen angeführt werden. Weil eben in dieser Zeit ein jedes Haus, eine jede Wohnung in Deutschland und in Österreich, die in einem Staat konzentriert, für madige sieben Jahre zu einem reich zusammengepfercht waren, ein Konzentrationslager war?

Oder es ist schlicht und ergreifend, um mit dem zurzeitigen Pferdeminister zu sprechen, eine Gedenktafel ganz im Sinne von Leopold Figl. Toten Menschen und toten Reichen soll nichts Schlechtes nachgesagt werden. Um es so kurz wie schlicht zu wiederholen, da es hierzu ohnehin längere Kapitel gibt, Leopold Figl selbst war ein Mann dieser Maxime, einem Nationalratspräsidenten nach 45 nachzusagen, er sei ein „rassistischer Antisemit“ gewesen, das hat sich ein Leopold Figl nicht erlaubt, so fein christlich wie er war.

Und diesem ersten Nationalratspräsidenten nach den madigen sieben Jahren des deutschen reiches in Österreich wird aus dieser fein christlichen Partei bis zu diesem Tage nur das Beste nachgesagt. Freilich kommt jetzt, da der Opportunismus der Stunde es dringend gebietet, den Antisemitismus zu exportieren, ein wenig Kritik auf …

Aber sonst ist diese gar so fein christliche Partei noch weiter ganz erfüllt von dem „ökonomischen Antisemiten“, der der erste Nationalratspräsident nach dem Tod des deutschen reiches in Österreich war und einen recht feinen christlichen Sinn für das Soziale hatte, der göttlich einzig wußte, was die Menschen brauchen, nämlich nur das, was er ihnen zugesteht.

Leopold Figl war nie im Konzentrationslager

Und im Namen der Ökonomie den Menschen alles zu nehmen, was ihnen nur genommen werden kann, dies aber nicht brutal auszusprechen, sondern es so wolkig darzustellen, wie es nur wolkig dargestellt werden kann, ganz nach dem Vorbilde etwa der Figl-Gedenktafel, ist nur, kurz gesagt, recht und billig, in Wahrheit ist es nur recht und christlich – und es wird, wie festgestellt werden kann, hier schon lange nicht mehr von der Zeit gesprochen, in der die Figl-Gedenktafel irgendwann in der Vergangenheit nach 46 angebracht wurde, sondern von Österreich im Jahr 18 –, der Ökonomie alles zu opfern, das Menschen je nur weggenommen werden kann, ist nichts, das der Ökonomie schlecht nachgesagt werden kann, denn eines dürfen die Menschen, wenn ihnen alles genommen, behalten, das feine Christliche, und wer bisher noch nicht zum feinen Christlichen Zuflucht gefunden hat, darf, und daran arbeitet die zurzeitige christidentitäre Regierung in Österreich unentwegt, nun nackt vor den Herrn hinknien, um das feine Christliche zu empfangen, das wärmt, wenn der Ofen kalt ist, das sättigt, wenn die Vorratskammer leer ist, das ein Dach über dem Kopf ist, wenn auf der Straße zu schlafen und ein Einkaufswagen der Kleiderschrank ist.

„Freunde von mir sind Roma“

Franz Lackner, Erzbischof von Salzburg, hat mit seinem Bekenntnis, Freunde von ihm seien homosexuell – es geht dabei um den gültigen Katechismus seiner Organisation –,  gereizt, einmal nachzuforschen, ob im Internet, in dem alles gefunden werden kann, ein Satz wie „Freunde von mir sind Zigeuner“ wie oft zu finden ist.

Vielleicht auch von dieser bekannten Qualität, wie etwa beim Antisemitismus, der, wie erinnert werden kann, gerne eingeleitet wird mit „Freunde von mir sind Juden, aber …“ Diesen Satz in genau von dieser Qualität auch schon gehört über „Ausländer“, „Homosexuelle“, Menschen, die einen anderen Glauben als den christlichen haben, und so weiter und so fort wie schlecht.

Es wird dieser Satz auch dafür gebraucht, um zu kaschieren, zurückweisen zu wollen, eine Antisemitin, eine Rassistin, homophob und so weiter und so fort wie schlecht zu sein. Das zu sein, verursacht anscheinend doch ein gewisses Unbehagen, und es wird versucht, es weit von sich zu weisen, es zu leugnen, mit eben solch einem Satz „Freunde von mir sind …“

Nur wenn es um Roma und Sinti geht, scheint es absolut kein Unbehagen zu verursachen, Antiziganist und Antiromanistin geziehen zu werden, es wird nicht einmal versucht, es zurückzuweisen, zu kaschieren, schon gar nicht, es weit von sich zu weisen, eine Antiziganistin und ein Antiromanist zu sein. Es scheint wohl damit auch zusammenzuhängen, daß solche Vorwürfe nicht erhoben werden, Antiziganistisches mehr auf Zustimmung stößt, wer Antiromanistisches äußert, nicht Gefahr läuft, mit einem Makel behaftet zu werden, sondern sich anerkannt integriert fühlen darf in die Gemeinschaft der Makellosen, die Freunde sind von … Soher ist zu verstehen, daß ein Satz von dieser Qualität in bezug auf Roma und Sinti nicht in Erinnerung ist, obgleich in dieser Hinsicht seit Jahrzehnten nicht unaufmerksam … Soher ist auch zu verstehen, daß in einer der größten Suchmaschinen dieser Satz kein Ergebnis liefert, bis auf eine Ausnahme, ein Suchergebnis, ein einziges Ergebnis, und wie in der Collage gelesen werden kann, hängt das mit der Vergangenheit zusammen, mit „Stolpersteinen“, also mit dem Porajmos. Eine Frau sagt zu den „Stolpersteinen“, wie wichtig diese seien und es sollte deren Geschichte in jeder Schule erzählt werden. Eine einzige Frau von 18 Jahren schreibt dazu, einige Freunde von ihr seien Roma. Und sie muß sich, schreibt sie, gleich dafür rechtfertigen, daß einige Freunde von ihr Roma seien. Sie schreibt das zu „Stolpersteinen“ in Köln. Veröffentlicht von „Duda.news Kindernachrichten“. Und das ist mutig von ihr, vor allem, wenn berücksichtigt wird, weil ihr Name nicht darauf schließen läßt, daß ihre Familie seit acht und acht Generationen in Deutschland …

Ein zweites Ergebnis wurde von der Suchmaschine nicht geliefert. Weder aus Deutschland noch aus Österreich. Aus Österreich, gerade aus Österreich nicht ein einziges Ergebnis, nicht einmal im Zusammenhang mit „Stolpersteinen“.

Es ist in Österreich dabei doch recht wichtig, sagen zu können, „Freunde von mir sind –“ kurz gesagt, Mann und Frau, die zwar selten bis gar nicht den Nachweis erbringen können, ihre Familien seien seit acht und acht Generationen in Österreich, dafür aber vor ihren Namen politische oder auf Österreichs Wirklichkeit zutreffender parteipolitische Amtstitel haben, und das reicht in Österreich aus, auf Empathie zählen zu können, damit ist sie eigentlich auch schon erschöpft, mehr Empathie gibt es nicht …

Freunde von mir sind Zigeuner

PS Die mutige Frau wird wohl nicht in der Geschichte aufsteigen, wie jener Mann, für den sehr viel Empathie verbraucht wird, in Deutschland, von dem eine empörte Zurückweisung bekannt ist. Er wies nicht mit „Freunde von mir sind Zigeuner“ zurück, ein Antiziganist zu sein, sondern er wies empört zurück, selbst ein Rom oder Sinti zu sein.

Der Katechismus, der Koran des Vatikans

Katechismus der Katholischen Kirche

Wenn ein Pfarrer in Österreich im Jahr 18, Homosexualität auf die Liste der „himmelschreienden Sünden“ setzt, dann verkauft er nur das Ei, daß das Huhn Vatikan fortwährend legt, und das Ei trägt den Markennamen Katechismus.

Rainer Hangler befolgt also nur, was sein Arbeitgeber ihm vorschreibt. Er kann also gar nicht anders, will er nicht gegen das Organisationshandbuch seines Arbeitgebers verstoßen, somit Gefahr laufen, seine Arbeit zu verlieren.

Anders freilich ist es um die Frage bestellt, ob er damit ein Bürger ist, der die Gesetze in Österreich anerkennt. Er ist es nicht.

Und die Antwort vom Bischof zu dieser Aufregung um einen Pfarrer, der nur so seine schariagemäße Pflicht erfüllt, auch in Sorge darum, seinen Arbeitsplatz nicht zu verlieren, erinnert, und das darf so gesagt werden, weil eben erst der Chef von Rainer Hangler und Franz Lackner den Nationalsozialismus ins Spiel brachte, wieder einmal Vergleiche zog, an die berüchtigten Aussagen von Antisemiten, sie seien keine Antisemitinnen, weil sie hätten ja Juden als Freunde, wenn er, Lackner, sagt, er hätte Freunde, die homosexuell seien.

Festzuhalten dabei, weil doch aufmerkenswert, ist die unerwartete Gabe in diesem Land, doch differenzieren zu können, dem Pauschalieren doch eine Absage erteilen zu können. Während ein christlicher Pfarrer ob seiner Ansichten und Handlungen ganz allein Mittelpunkt der Aufregung wird, sogar Klagen gegen ihn erwogen werden, wie auch jetzt gegen Rainer Hangler, bleibt die Schariaschrift seines Organisierten Glaubens und überhaupt sein Organisierter Glaube unangetastet, hingegen wird die Ansicht und die Handlung irgendeines gläubigen Menschen des Islams seinem gesamten Organisierten Glauben, also dem Islam, und den Schriften seines Organisierten Glaubens, also in erster Linie dem Koran, angelastet, alle Menschen des organisierten Glaubens Islam sofort mit dem einen, der verwerfliche Ansichten vertritt und verwerfliche Handlungen setzt, absolut gleichgesetzt, werden alle dieses Organisierten Glaubens wegen des einen sofort verurteilt und verdächtigt, die Gesetze des Landes nicht anzuerkennen, nicht einhalten zu wollen.

Um zum Papst, also dem Chef von Lackner und Hangler, zu kommen, der sich wieder einmal als Verharmloser des Nationalsozialismus betätigt. Im Juni 18 sagt er:

Der Papst, in dessen Heimatland Argentinien das Parlament vor wenigen Tagen für eine Legalisierung von Abtreibungen gestimmt hatte, kritisierte Schwangerschaftsabbrüche scharf. Abtreibungen von schwerkranken Föten verglich er mit Programmen der Nationalsozialisten. „Im vergangenen Jahrhundert war die ganze Welt schockiert davon, was die Nazis getan haben, um die Reinheit der Rasse sicherzustellen. Heute tun wir dasselbe, nur mit weißen Handschuhen.“ Man sollte Kinder so akzeptieren, wie sie seien, auch wenn sie manchmal krank seien, fügte er hinzu.

Auch in seinem Fall wird nicht er stellvertretend für alle Menschen seines Organisierten Glaubens genommen, um alle zu verurteilen, ihre Moscheen zu schließen, sie aus Österreich auszuweisen. Seine Relativierung der Massenmordverbrechen wird gar ehrfürchtig berichtet und verbreitet.

Wiederholungstäter Jorge Mario Bergoglio vulgo Papst Franziskus

Kein größerer Helfer auf Erden zur Zeit der Leugner und Leugnerinnen der Massenmordverbrechen des Nationalsozialismus.

Aber auch der Chef von Hangler und Lackner und Schönborn erfüllt nur die Pflicht, den nach wie vor gültigen Katechismus des Organisierten Glaubens der Katholischen Kirche zu verbreiten, gegen die Gesetze in allen Staaten.

Übrigens, Schönborn. Nun wurde berichtet, der Kardinal schweige zur pflichtgemäßen Verbreitung des Katechismus durch Rainer Hangler … Was könnte er, Schönborn, auch dazu sagen? Es gar kritisieren? Dann müßte er sich selbst kritisieren, schrieb er doch an diesem Katechismus mit.

Synonym für schwarze Pädagogik: Katechismus

Masturbation im zeitgemäßen Katechismus

Die Legende vom Zweiten Vatikanischen Konzil – Jesus Christus möchte auch mit Männern, die keusche Jungfrauen sind, verkuppelt sein

Selbstkritik ist keine Kompetenz der Götter mit ihren sie schaffenden Schergen. Dieser Katechismus verweist übrigens auch das Zweite Vatikanische Konzil in das Reich der Märchen: es sei eine Konferenz der Erneuerung, des Aufbruchs in die sogenannte Moderne gewesen; ist dieser doch nach diesem Meeting der leitenden Angestellten erst geschrieben worden.

Blaskapelle spielt der Familie auf - 16-06-18

Gestern, und das hängt auch mit dem Katechismus zusammen, gab es wieder eine Prozession in der Wiener Innenstadt, gestern, am 16.06.18, und diese Menschen sind nicht zu schelten. Sie gehorchen bloß dem Katechismus des Organisierten Glaubens der katholischen Kirche.

Vatikan befiehlt religiöse Gebote über staatliche Gesetze zu stellen

Christen haben das eigene Vaterland aber wie Fremde zu bewohnen

Ob sie Bürgerinnen und Bürger des Landes sind, die die Gesetze in Österreich anerkennen? Sie sind es nicht. Wie auch? Verpflichtet von ihrem Organisierten Glauben, Fremde in den Ländern, in denen sie leben, zu bleiben, religiöse Gebote über staatliche Gesetze zu stellen.

Übrigens, der Massenmordverharmloser wurde für dieses Jahr nach Österreich eingeladen …

Die Einladung der Landesregierung ist mit Erzbischof Franz Lackner und Bundespräsident Alexander Van der Bellen abgestimmt. Der mögliche Besuch ist für die zweite Jahreshälfte 2018 geplant.

… damit wird der Chef einer Organisation nach Österreich eingeladen, der und seine Organisation die Gesetze Österreichs nicht nur nicht anerkennen, sondern auch nicht einhalten, täglich gegen diese verstoßen.

Frauenrechte

„Als geistlicher und geistiger Führer und Oberhaupt des Reiches des Herrn melde ich vor der Vorsehung nunmehr die Beibehaltung und Erfüllung der einhundert Prozent im Reiche des Herrn!“

Nur Männer und Frauen können nach Ansicht von Papst Franziskus eine Familie sein. Die Menschen sprächen heutzutage von vielen Formen von Familien, sagte der Papst gestern der italienischen Nachrichtenagentur ANSA zufolge. Aber die Familie als Ebenbild Gottes seien einzig Mann und Frau, sagte der Papst und schloss damit homosexuelle Paare aus der Definition aus.

Die Familie sei also, so der Chef von Schönborn im Juni 18, das Ebenbild Gottes. Wie aus den Schriften dieses Organisierten Glaubens bekannt ist, ist Gott: Gottvater, Gottsohn und der heilige Geist. Ein Kleinfamilie, in der es recht gesegnet zur Sache geht … wer wohl welche Rolle einnimmt? Gottvater, die der Frau, Gottsohn, die des Mannes oder abwechselnd, ganz nach Ewigkeitslaune … eine Familie zum Zweck und einzigem Sinn der Fortpflanzung ist das nicht. Dreifaltigkeitsgemäß geht es selbstverständlich nur um die Arterhaltung. Beinahe darauf vergessen, der heilige Geist ist auch mit dabei, die auf den Namen „Heiliger Geist“ getaufte Taube ist ja das dritte und letzte Familienmitglied,  und die ist vielleicht ja doch eine weibliche Taube. Dann ist auch für den Nachwuchs gesorgt.

Gottvater und Gottsohn und Taube heiliger Geist sorgen für Nachwuchs in der Familie Ebenbild Gottes

 

„Neid, das ist ein blau-türkises Leiden.“

Als wäre

„Neid, das ist ein blau-türkises Leiden.“

zur oder für die zurzeitige schwarzidentitäre Regierung in Österreich extra geschrieben worden. Dabei hat diesen Satz vor langer Zeit Violette Leduc geschrieben, als in Österreich es noch nicht zur Staatsräson gehörte, eine identitäre Partei zu einer identitären Regierungspartei zu machen. Leduc dachte dabei nicht an Österreich.

Und doch ist es kein Zufall, daß dieser Satz gerade von Violette Leduc ist, von einer Schriftstellerin der Armut, einer Schriftstellerin, die anschrieb gegen den Urteilsspruch, der gegen sie gefällt wurde, ohne je etwas verbrochen zu haben, ein Schuldspruch gegen sie bereits zu ihrer Geburt und im Grunde ein Schuldspruch gegen sie bereits bei ihrer Zeugung, die Benennung, eine Bastardin zu sein, die Benennung als Zuweisung der Identität der Armut, der sie sich zu fügen hat, als lebenslange Strafe zu verbüßen hat.

Das ist Jahrzehnte her. Violette Leduc verstarb 1972, gerade einmal 65 Jahre alt geworden.

Und nicht anders wird, Jahrzehnte später, in Österreich immer noch verfahren, mit dieser Zuweisung, mit diesem Schuldspruch, der Zubenennung. Vorneweg von der schwarzidentitären Regierung. Ihr sind – obgleich das nicht gewiß ist – die unehelich geborenen Kinder nicht mehr Bastardinnen, aber die Menschen, die nach Österreich kommen, das Kind, das zwar in Österreich geboren, aber Eltern ohne österreichische Staatsbürgerschaft hat, ist ihnen ein Bastard, dieser Zubenennung entkommt das Kind nicht einmal dann, wenn seine Eltern die österreichische Staatsbürgerschaft haben, aber seine Großeltern von irgendwoher nach Österreich eingewandert sind. Und vielen bleibt sogar ein Kind, das Eltern und Großeltern mit österreichscher Staatsbürgerschaft hat, aber seine Urgroßeltern von irgendwoher nach Österreich zugewandert und ohne österreichische Staatsbürgerschaft waren, weiter ein Bastard.

Diese Stigmatisierung allein reicht ihr nicht aus. Es muß zum folgenreichen Schüren des Niedersten noch etwas beigemengt werden, um das giftige Gebräu möglichst vielen schmackhaft zum Schlucken zu machen: das ist der Neid.

Getränke haben unterschiedliche Farben. Absinth etwa, der mit dem Land, in dem Leduc lebte, vor allem in Verbindung gebracht wird, ist grün. Das Gebräu aus Stigmatisierung und Neid kann keine andere Farbmischung haben als eine türkis-blaue …

Und es ist viel Neid dabei. Wer allein all die Aussagen in den letzten Wochen der schwarzen und der blauen Partei etwa zur Mindestsicherung erinnert, wird bemerken, wie neidgetrieben diese sind. Neidaufstachelung gegen alle Menschen, gegen Menschen, die nach Österreich kommen, gegen Menschen, die zwar nachweisen können, ihrer Herkunft nach bereits seit acht und acht Generationen … aber ohne Arbeit ein „besseres Leben“ haben als mit Arbeit.

Weshalb die christlichen Männer der schwarzidentitären Regierung keinen Nadelstreif tragen, ist nicht die Furcht – erinnern Sie sich noch an den Vorwurf, dem besonders Franz Vranitzky ausgesetzt war – „Nadelstreifsozialisten“ geschimpft zu werden, sondern Slimfitanzüge. Die Nadeln haben sie eingesteckt als Munition gegen alle. Die Taschen ihrer Slimfitanzüge sind voll von Nadeln, so vollgestopft mit Nadeln, die alle ihre Anzugtaschen ausbeulen. In ausgebeulten Slimfitanzügen versetzen sie allen ihre Nadelstiche. Und viele der bisher von ihnen schon Gestochenen sind von dem türkis-blauen Gebräu derart beschwipst, daß sie es noch gar nicht bemerkt haben,  wie viele Nadeln sie abbekommen haben, wie viele Nadeln bereits in ihnen stecken. Aber ein jeder Schwips geht vorüber, und was dann kommt, auch das ist bekannt, ist das Bluten.

Und außerdem, „Sozialisten“ sind sie keine. Es wäre als gänzlich verfehlt, sie Slimfitsozialisten zu nennen. Deshalb kann es nur eine Bezeichnung für sie geben. Sie tragen Slimfitanzüge und sie bezeichnen sich als Christen. Also: Slimfitchristen. Auch wenn die Frauen von beiden Parteien keine Slimfitanzüge tragen, also diesen Arbeitsanzug zum Nadeln und Mischen des giftigen Gebräus, sind sie nicht weniger Slimfitchristinnen.

Und weil aus diesen Kreisen stets zu hören ist, das Gendern störe den Lesefluß, ist es wohl am besten, Slimfitchristen in englischer Übersetzung zu verwenden, mit dieser sind dann Christen und Christinnen in einem Wort gegendert vereint: Slimfitchristians.

Und gegen das Englische scheinen sie nichts zu haben, wie es aktuell aus dem Plan der schwarzidentitären Regierung für die Mindestsicherung hevorgeht. Denn. Wer in Österreich, nach diesem türkis-blauen Plan, die englische Sprache auf dem vorgeschriebenen Niveau beherrscht, ist auf der sicheren Seite, das heißt, keine Kürzung der Mindestsicherung wegen Sprachdefizite.

Slimfitchristians - Neid das ist ein blau-türkises Leiden