Unfallfreier Fototermin der berittenen Polizei in Österreich

allerdings nicht.

Ein Fototermin war es – allerdings ein sommertypischer. Wie das in Plastik eingepackte Pferd mit Reiter gesehen wurde, in einem Land unweit der Grenze zu Österreich, mußte augenblicklich gedacht werden, hier werden also schon Gaul und Mann eingepackt, verpackt, weggepackt, hingegen in Österreich …

Kaum war die Grenze zwischen diesem Land und Österreich unfallfrei, wie betont werden muß, mit siebzig Pferdestärken überritten, wurde zum wochenlang entbehrten kleinen Braunen die Schlagzeile serviert:

„Berittene Polizei: Unfall mit Dienstpferd bei Fototermin.“

Berittene Polizei Unfall mit Dienstpferd bei FototerminDie Reiterin wurde verletzt. Sie erlitt einen Schlüsselbeinbruch.

Mit einem in Plastik eingepackten Steinpferd wäre das nicht passiert. Und die Reiterin hätte sich nicht nur nicht verletzt, sondern – gut und ordentlich ebenfalls in Plastik eingepackt – sie wäre auch nicht naß geworden, im Falle eines nicht vorhergesagten Sommergewitters. Aber, wer kann das schon garantieren, bei einem Fototermin in Österreich mit einem Oberrittmeister der Kompetenz …

Was wird, kann bange gefragt werden, noch alles passieren, wie schwer die Verletzungen ausfallen, wenn die Fotopferde erst im Dienst sind, also tatsächliche Dienstpferde geworden sind, die nicht nur für ein Foto stillzustehen haben, sondern sich auch bewegen müssen, zwischen vielen Menschen und Autos und Mopeds und Fahrrädern, wenn es laut und schrill, die Straßen naß, eisig und im Sommer der Asphalt heiß und aufgerissen …

Die Reiterin wurde verletzt. Sie erlitt einen Schlüsselbeinbruch. Das Pferd blieb unverletzt. Welch ein Glück, das Tier kam nicht zu Schaden. Es wird gerade den Menschen aus der Partei des Oberrittmeisters ein Klumpen vom Stein gefallen sein, sind doch gerade diese recht bekannt für ihre dem Tiere kameradschaftliche Zuneigung.

Um Schlimmeres, noch Schlimmeres zu vermeiden, sollte wohl schon gar nicht mit der Ausbildung begonnen werden — auch diese Zeit kann nur eine Zeit der Unfälle werden, wenn bereits ein Fototermin … und was, wenn sich dann die Pferde auch noch verletzen, als Dienstpferde, wenn das so gesagt werden kann, arbeitsunfähig werden, die drei oder vier Pferde, und dann alle Reiterinnen ohne Pferd ihren Dienst versehen müssen, es nicht einmal mehr ein Pferd gibt, auf das drei oder fünf Polizisten gleichzeitig aufsitzen können, um gemeinsam auf einem Pferd auszureiten; freilich einen Vorteil, der soll nicht verschwiegen werden, hätte es, wenn fünf Männer auf einem Pferd – zehn Augen können ein „Loch, wo einmal ein Fahnenmast platziert war“, nicht übersehen. Aber wer kann das garantieren, in Österreich mit einem zurzeitigen Oberrittmeister der …

Die Lehre daraus kann nur sein. Schon Fototermine mit Pferd sollen nur noch im grenznahen Land zu Österreich wahrgenommen werden, mit diesem in Plastik eingepackten Steinpferd, und der Oberrittmeister soll nur noch allein solche Fototermine wahrnehmen, wenn es ihm gar so begehrlich, ein Pferd … Und das kann ihm garantiert werden, es kann ihm dabei gar nichts geschehen, nicht einmal naß wird er werden im Falle eines nicht vorhergesagten Regen. Es kann ihm nicht nur nichts geschehen, weil ein Steinpferd naturgemäß in kein Loch mehr treten kann, sondern auch, weil es in einem anderen Land ist, also nicht in Österreich mit dem zurzeitigen Oberrittmeister der Verantwortung …

ÖVP FPÖ Regierung - Zeit für Neues in Österreich

 

Janich

Was die Kommentare der Schreibstaffel unter dem Kommentar der gesinnungsgemäß zensurierten Website mit dem Kommentar über die Liste Pilz zu tun haben, erschließt sich nicht, wenn nicht gewußt wird, was die eigentliche Aufgabe der postings persons tatsächlich ist.

Deutlich spricht das Oliver Janich aus.

Es kann McErdal, dieser seit langem bekannten posting person aus der gesinnungsgemäßen Schreibstaffel dieser Website, dafür trotzdem nicht gedankt werden, mit der Verlinkung in ihrem Kommentar vom 8. dieses Monats 18 zu Oliver Janich auf diesen aufmerksam gemacht zu haben. Auf einen Mann, zu dem nicht mehr zu sagen ist, als, er heißt Oliver Janich, und es können Menschen nicht verstanden werden, die nur ein einziges Wort von ihm je für mitteilenswert, verbreitenswert halten können, und es können Menschen schon gar nicht verstanden werden, die gar noch für ihn Werbung machen, seine Bücher positiv …

Um kein Mißverständnis aufkommen zu lassen, es geht hierbei in keiner Weise darum, welcher Weltanschauung, welcher Gesinnung Oliver Janich sich verpflichtet fühlt und – um nicht so streng wie Marcus Steinweg zu seindenkt; es kann so einfach kurz wie schlicht gesagt werden: was er liefert, ist nichts.

Was er liefert, ist nichts. Und für sein Nichts mit einer unverantwortlichen und gemeingefährlichen Methode des Einsatzes von ihm passenden Materialien, die Quellen, sogar Originalquellen genannt werden. Um das Nachvollziehen zu können reicht allein aus, das von McErdal verlinkte und verbreitete Video von Oliver Janich anzusehen, um für alle Zeiten festzustellen, das Geld, das seine Bücher kosten, beispielsweise einem bettelnden Menschen zu geben, statt je nur ein Buch von ihm zu kaufen, ist kein weggeworfenes Geld …

Oliver Janich

Allein, was er in diesem Video über seinen Zugang zu Quellen sagt, das läßt bereits erahnen, von welcher Qualität seine Quellen etwa in seinem Buch „Die Vereinigten Staaten von Europa“ sind, mit seinen „tausend Fußnoten“, wie er stolz vermerkt; ein Buch, das seine Werber und Werberinnen hat, wie beispielsweise Lisa Fitz, Christine Kaufmann, Xavier Naidoo … Und natürlich gibt es einen Eintrag über dieses Buch, auch über dieses Buch auf „Wikipedia“ … Es mag altmodisch erscheinen zu denken, der Sinn von Enzyklopädien sei die Sammlung von Wesentlichem, von Bedeutendem, von Entscheidendem. Aber in Zeiten des Digitalen verkommen Enzyklopädien mehr und mehr zu Nachschlagewerken, wobei die ursprüngliche Bedeutung des Wortes „Nachschlagewerk“ verlorengeht, es nur mehr digitale Sammlungen zum Nachschlagen

In diesem Video sagt Oliver Janich also zu seinen Quellen. Es geht in dieser Passage darum, wer in den Medien gefördert werde und wer nicht, wer in den Medien aufsteige und dann „ehrliche Journalisten“ aussortiere. Als Quelle gibt Janich einen AfD-Mitarbeiter an, der ihm unter vier Augen das erzählt hätte. Und das abschließende Fazit von Oliver Janich über sein Gespräch mit dem AfD-Mitarbeiter:

„Dieser Mensch ist mir gegenübergesessen. Eine bessere Quelle gibt es nicht.“

 Er heißt Oliver Janich. Und mehr ist von ihm ja nicht zu lesen.

Was die eigentliche Aufgabe der postings persons auf solchen Websites tatsächlich ist, erschließt sich vollends, wenn das von Oliver Janich im oben angesprochenen Video berücksichtigt wird, das stellvertretend und exemplarisch genommen werden kann für derartige Websites:

„Mehr sage ich jetzt nicht. Aber Ihr könnt Euch austoben in den Kommentaren. Riskiert Ihr ja nur Eure eigene Sperrung, weil Ihr wahrscheinlich weniger als fünfzig Tausend Abonnenten habt.“

Und sie toben sich aus, in ihren Kommentaren toben die posting persons, unter jedwedem Kommentar beispielsweise auf der gesinnungsgemäß zensurierten Website der identitären Regierungspartei in Österreich, wie stets und also weiter auch im Juli 18. Eine ruft zum Spenden für die Anschaffung der Massenmordwaffe zum Einsatz auf hoher See auf, und bis das Geld zusammen ist, begnügt sie sich mit einer „Glock“, um bereit zu sein, bei sich auf dem Lande, wenn …

MG 42 MARK 48 GLOCK

Die „Glock“ hat sie noch nicht eingesetzt, aber die „Glock“ wurde in diesem Jahr bereits eingesetzt von einem Kandidaten, dessen Partei jetzt eine Regierungspartei ist, gegen Menschen, die, fürchtet sie, in ihr Haus auf dem Lande …

Für eine weitere scheint „das gute alte MG 42“ ein recht geeigneteres Gerät als ein Besen zu sein. „Der Dreck gehört hinausgeschossen“. Vielleicht ist damit ein Wettbewerb verbunden, Besen gegen MG 42, ein Kunstkehrwettbewerb. Wer macht das Einfamilienhaus besser und schneller sauber, gekehrt auf die altbekannte Art mit Besen oder geschossen mit dem Maschinengewehr, das aus der Zeit ist von jenen, die „tausend Jahre“ regieren wollten. Wie bescheiden seit damals Regierende wurden, beispielsweise der Innenminister, der bloß „dreißig Jahre ohne Opposition regieren“ will …

Eine weiß in ihrem Kommentar auch recht genau, „wer die Hand aufhält“: „der alte Judas“.

Das ist die eigentliche Aufgabe und die tatsächliche Funktionserfüllung der postings persons auf derartigen Websites, wie Oliver Janich aufklärt, durch seine Ermunterung, die er in seinem oben angesprochenen Video mehr als einmal ausspricht, weil er selbst kann ja nicht riskieren, daß er …

Oliver Janich fordert ohne Staat rechtsstaatliche Tribunale

In diesem oben angesprochenen Video blendet Janich immer mal wieder Werbung für sein Buch „Sicher ohne Staat“ ein; es soll keinen Staat mehr geben, alles privat organisiert sein, beispielsweise auch die Rechtssprechung soll zu einer „Privatrechtssprechung“ werden, wie er in diesem Video es nennt. Wem also die „Privatrechtssprechung“ einer Firma nicht für ihn gut erscheint, wechselt schlicht und ergreifend einfach kurz die Anbieterin … Und dann gibt es in diesem Video eine Passage, in der Janich davon spricht, es müsse „Tribunale“ geben, „rechtsstaatliche Tribunale“, „wie Nürnberg“, aber „Nürnberg“ war für ihn „nicht rechtsstaatlich“, mehr wolle er dazu nicht sagen, aber „Ihr könnt euch austoben in den Kommentaren“ … Gegen wen die „Tribunale“ veranstaltet werden sollen, das muß hier nicht ausgeführt werden: auch hierzu toben viele in …

Ist das nicht putzig? Da schreibt einer ein Buch darüber, daß es keinen Staat mehr geben soll, daß alles privat organisiert werden soll, von der Polizei bis zur Justiz, das Recht privatisiert werden soll, und dann will er zugleich „rechtsstaatliche Tribunale“ in seinem für ihn buchmäßig bereits abgeschafften Staat … Das ist ein Fundament, auf dem können Gebäude errichtet werden, die kürzer halten als es braucht, Auslassungspunkte …

Wem Oliver Janich vertraut, das ist doch erwähnenswert, denn auch in bezug auf Vertrauen ist er in bester Gesellschaft. Es geht in diesem seinem oben angesprochenen Video um Tote, er würde es gerne haben, wenn alle Todesfälle untersucht werden würden, um die Todesursachen zu klären, da ihm die angegebenen suspekt sind, durch einen Menschen, den er, Janich, „vertraut“. Und wem vertraut Janich? Einzig einem Professor, der „viel zum Euro gemacht hat“ – und in Österreich höchstes Ansehen und Vertrauen genießt, also bei der einen zurzeitigen Regierungspartei …

Janich

Kurz etwas zu des Innenministers Großspurigkeit und dem neuerlichen Spendenaufruf für Mark 48 Torpedos

Daß einer oder eine auf der gesinnungsgemäß zensurierten Website der identitären Regierungspartei in Österreich ihren oder seinen (oder welches Geschlecht diese posting person auch immer haben mag) Spendenaufruf  für „Mark 48 Torpedos“ vom Juni 18 im Juli 18 erneuert, also das Spendensammeln für die Anschaffung von Massenmordwaffen, ist eigentlich nicht ein zweites Mal erwähnenswert; wo sonst als auf einer solchen Website können derartige Aufrufe wieder und wieder … es bleibt unzensuriert, was unzensuriert zu sein hat …

Auch das nicht anders zu erwarten: Die Zustimmung steigt, und es melden sich auch weitere, die zum Sammeln von Spenden für das wieder herbeigesehnte Massenmorden beitragen wollen, wie gelesen werden kann.

Mark 48 Torpedos - Spendenaufruf

Diese Torpedos sind aber nicht billig. Diese posting person will es, und das scheint noch und doch erwähnenswert, es nicht mehr billig geben und haben, angesteckt möglicherweise von eines Innenministers

Fragen Sie Salvini

Großspurigkeit, der, wie an diesem 9. Juli 18 berichtet wird, „30 Jahre regieren“ will, er will nicht nur „30 Jahre regieren“, er will auch „30 Jahre ohne Opposition regieren“. Das heißt nichts anderes als das Verbot von anderen Parteien und Wahlen mit ihm als bereits vor jedweder Wahl einzig gewählten Kandidaten, also die Rückkehr zu dem, das es in Italien schon einmal gab, und das es – weil dem Innenminister die FPÖ ein Vorbild und der FPÖ der Innenminister ein Gesinnungsfreund ist, kann kurz hinzugefügt werden – auch in Österreich schon einmal gab, und zwar vor 38 und nach 38. Blieben nach solchen Großspurigkeiten nichts stets Trümmer in jedweder Hinsicht zurück, könnte gelassen reagiert werden, ach, die eintausend Jahr waren doch nur madige zwölf, und noch madigere Jahre waren an der Macht die Vorgänger des zurzeitigen Bundeskanzlers in Österreich; allerdings muß eingestanden werden, nicht zu wissen, wie lange seine Vorgänger regieren wollten, gesinnungsgemäß auch ohne Opposition: dreißig Jahre? tausend Jahre? gar zweitausend Jahre unter Berufung auf ihren Weltanschauungskreuzgründungsmeister?

Großspurigkeit an der Macht heißt stets, am Ende bleiben immer nur Trümmer, ist alles zerschlagen, zerstört, gleich wie lange regiert wird, ob zwölf Jahre, ob fünf Jahre, ein halbes Jahr …

Torpedos - Innenminister - 9-07-18

Migration, Opium vom und für das Volk

Wer kann noch, da täglich alle hiesigen Medien jedweder Art vollgestopft sind mit Berichten, Kommentaren, Glossen und Leitartikeln, für die es nur eine einzige einfallslose Überschrift in Variationen von „Flüchtlinge“, „Migration“, „Asyl“ gibt, das Gerede, das Schwefeln von der „Hilfe vor Ort“ nicht kennen, mit dem der Muskel des eigenen Gutseins aufgeblasen wird, allen das vollkommene Schließen der Grenzen schmackhaft serviert wird, es sich alle das alles für sich selbst schönreden und allen eingeredet wird, gut zu sein, wenn die Grenzen dichtgemacht werden, weil es will den Menschen „außerhalb von Europa“ ohnehin und ganz selbstverständlich und menschgemäß selbstlos geholfen werden, es werden Pläne dafür vorgestellt, etwa den eines „Marschallplanes“, als wäre der zweite Weltkrieg eben erst im Jahr 18 beendet worden.

„Hilfe vor Ort“: die Formulierung schlechthin für die herablassende Sicht auf Menschen beispielsweise in den Ländern des Kontinents Afrika. „Hilfe vor Ort“: die Formulierung schlechthin für die anmaßende Herabsetzung von Menschen beispielsweise in den Ländern Afrikas. „Hilfe vor Ort“: die den Geruch des Kolonialismus weiter vollkommen ausströmende Formulierung.

„Hilfe vor Ort“ und einhergeht damit das Gespenst der „Partnerstädte“ um, also, kurz und konkret, in Österreich, zwischen österreichischen Dörfern und Städten in Afrika soll es partnerschaftlich zugehen, die einen lehren und die anderen haben zu lernen, und was sie von den Dörfern zu lernen haben, das ist von solch einer Großartigkeit, der ein eigenes Kapitel zu widmen war.

Als ob Menschen beispielsweise in den Ländern Afrikas die „Hilfe“, kurz gesagt, des „Westens“ bräuchten.

Was die Menschen beispielsweise in den Ländern Afrikas bräuchten, ist nicht diese westliche Hilfe vor Ort, sondern, wobei im Grunde gar nicht von einem Brauchen gesprochen werden darf, ein Anrecht auf Gleichbehandlung, ihnen ihr Recht der Gleichstellung in der Bezahlung von Löhnen zu erfüllen ist, und das bedeutet nichts anderes, das Unternehmen des Westens, die in sogenannten Billiglohnländern produzieren lassen, den Menschen in diesen Ländern die Löhne zu zahlen haben, die in ihren Firmensitzländern, also in den Ländern des Westens von ihnen zu bezahlen sind, die sie aber nicht zahlen wollen und deshalb ihre Produktionsstätten …

Für die Wirtschaft des Westens ist es soher leicht, sich als Wirtschaft, die das Wirtschaften gar so gut und erfolgreich kann, zu verkaufen, wenn sie auf Orte ausweichen kann, wo es ihr ermöglicht wird, die niedrigsten Löhne zu zahlen, die zu zahlen sind, seit es Löhne gibt. Generell ist es im Westen allen leicht, Menschen beispielsweise in den Ländern Afrikas vorzuwerfen und vorzuhalten, sie seien unfähig zum Wirtschaften. Dabei fehlt Menschen beispielsweise in den Ländern Afrikas zum erfolgreichen Wirtschaften nur eines: das Auslagern von ihren Produktionsstätten in sogenannte Billiglohnländer; hätten sie dafür beispielsweise Europa als sogenannten Billiglohnkontinent, wären sie ebenfalls so erfolgreiche Wirtschafter, Unternehmerinnen wie … und welchen anmaßenden Urteilen wäre dann die Wirtschaft in Europa ausgesetzt? Was wären dann die Menschen in Europa? Absolut Unterbezahlte, deren Kinder, um irgendwie durch den Tag zu kommen, beispielsweise nach seltenen Erden mit bloßen Händen graben müßten, statt Schulen zu besuchen, sich unter Verwendung modernster Kommunikationstechnologien zu bilden; sie wären also nichts anderes, nach den anmaßenden Vorstellungen des Westens, als Menschen, die auf „Hilfe vor Ort“, auf einen „Marshallplan“, wie nach einem eben erst beendeten Krieg von 1939, angewiesen …

Es ist alles bekannt, es wird alles gewußt, es ist alles in so vielen Büchern auch beschrieben, die für teures Geld im Westen verkauft werden, in Büchern auch, die sogenannte Bestseller sind. Es sind also alle makro- und mikroökonomischen Bedingungen und Diktate auf dieser Welt bestens bekannt, die alle zugerüstet sind auf den Westen. In dem gar viel von Globalisierung gesprochen, geschrieben wird, wobei, wie seltsam das gerade im Westen, Angst und Furcht die bestimmenden Gefühle sind. Ist es doch keine Globalisierung gegen den Westen, sondern eine vom Westen gegen … soher ist im Grunde falsch, von einer Globalisierung zu sprechen, es ist nur eine – um ein zusammengesetztes und zutreffendes Wort aus Globalisierung und Kolonialismus zu schaffen – Kobalisierung,

Wie in einer kobalisierten Welt alles gegen Menschen beispielsweise in den Ländern Afrikas geordnet, hergerichtet und zugerichtet ist, macht auch die Geschichte von „Fairtrade“ mehr als kenntlich. Menschen in Europa halten große Stücke auf sich, Produkte zu kaufen, die mit „Fairtrade“ gebrandet sind. „Fairtrade“ als gönnerische Geste der Solidarität, die wohl auch von westlichen Konzernen, die alle ihre Produkte nur noch in sogenannten Billiglohnländern herstellen lassen zu Löhnen, die nicht Löhne genannt werden können, sondern Almosen, für die sich jeder solidaritätsbewegte westliche Mensch schämen würde, spendete er ein derart geringes Almosen etwa einer Hilfsorganisation, nicht nur auch sofort setzen würde, sondern augenblicklich, wenn sie es nicht schon getan haben, aufnehmen würden in ihre corporate social responsibility – schön hochglanzgestaltet auf ihren Websites …

„Fairtrade“: die gewünschte und gebilligte Solidarität, damit die Verhältnisse bleiben, wie sind. „Fairtrade“: das Eingeständnis einer kobalisierten Gerechtigkeit, das heißt: weltweiten Ungerechtigkeit. „Fairtrade“: Dem westlichen Menschen ist es zu wenig, von sich zu sagen, er ist gut, aber die Verhältnisse, die Verhältnisse sind nicht so – er braucht für sich Beweise, und die Brandmarke „Fairtrade“ der zertifizierte Beleg dafür schlechthin … was kann dann einem Menschen, der sich seine Gerechtigkeit in der strukturdiktierten Ungerechtigkeit eingerichtet hat, noch scheren, was etwa ein Ökonom aus Senegal, Ndongo Samba Sylla, über „Fairtrade“ ein Buch sich anmaßt zu schreiben, unverschämt bereits sein Titel: „Marketing Poverty to Benefit the Rich“ – ist er, werden sich wohl sogleich Gerechtigkeitsselbstbestätigungserkaufende fragen, überhaupt dazu befähigt, über Ökonomie zu schreiben, als einer aus Afrika, kann er überhaupt von Ökonomie je so viel verstehen wie ein jedweder Mensch des Westens, der seinen täglichen Milchkonsum dem Regime Fairtrade freiwillig und ohne Not, beseelt einzig von seinem höchsten Gerechtigkeitssinn …

Wie könnten Fairtrade und Trade kurz auf einen Nenner gebracht werden? Dafür bietet sich eine Redewendung wie keine zweite an: Menschen beispielsweise in Ländern Afrikas sind mit Fairtrade und Trade zwischen Skylla und Charybdis

Was die Menschen außerhalb des Westens den Menschen im Westen sind, machen Prognosen mehr als kenntlich. Prognosen, die auch von Konzernpräsidenten im Westen verkündet werden, daß es nämlich zu einer Trendumkehr bei der Auslagerung von Produktionsstätten in sogenannte Billiglohnländer kommen wird, weil Dank der Digitalisierung kann die Fabrikation wieder nahe an die Absatzmärkte herangebracht werden, das heißt, Roboter, für die nicht einmal Almosen mehr aufzubringen zu sind, werden die Arbeit übernehmen, und wenn gar keine Löhne mehr zu zahlen sind, dann also können die Produktionsstätten auch wieder im Westen sein. Die zu Robotern gemachten Menschen, denen ein Almosen zu geben das bibelfeste Herz noch vorschrieb, werden durch gebaute Roboter ersetzt, ersetzt durch Roboter, über die die Bibel nichts zu berichten weiß, gar, daß ihnen etwas gegeben werden muß. So manche Bibelstelle erfuhr durch die Zeiten mannigfache Auslegungen, wie etwa jenes Zitat von Paulus, wonach ein Mensch nicht essen soll, der nicht arbeiten will. Den Menschen in den sogenannten Billiglohnländern war und ist nach wie vor das Paulus-Wort bestimmt in der Auslegung: Wer arbeitet, soll nicht satt werden. Und wie wird es für die Roboter im in den in den Westen zurückverlegten Produktionsstätten lauten? Siehe, sie haben keinen Magen, und arbeiten doch …

Dank der Roboter, davon sind also auch Konzernherren gleich welchen Geschlechts überzeugt, kann die Fabrikation wieder nahe an die Absatzmärkte herangebracht werden, also an die Absatzmärkte im Westen, in Europa. Mit welchem Geld werden die zu Konsumrobotern gemachten Menschen ohne Arbeit auf den Absatzmärkten die von geschlechtslosen Robotern gefertigten Produkte … werden sich die Unternehmen, kurz die Wirtschaft, wird sich die Wirtschaft mit Almosen für ihre Produkte zufriedengeben, mit dem also, was Menschen geben, gerade noch für irgendein Produkt ausgeben können? Wird es keine durch die Wirtschaft mehr festgesetzte Preise geben? Ein jeder Mensch wird geben, was er geben kann?

Während also täglich alle hiesigen Medien vollgestopft sind mit „Migration“, „Asyl“, „Flüchtlinge“, „Wirtschaftsflüchtlinge“ hat, wie es, um ein konkretes Landes des Westens heranzuziehen, eine Regierungspartei in Österreich plakatiert, „die Veränderung begonnen“. Um dies nicht bemerken zu lassen, spritzen beide Regierungsparteien die Menschen in Österreich mit dem Opiat „Migration“ nieder, aber es ist kein Niederspritzen durch die Oberspritzmeister (sonst eher bekannt als zurzeitiger Bundeskanzler und zurzeitiger Vizekanzler) gegen den Willen der Menschen, im Gegenteil, bereitwillig und freudig erregt halten die Menschen den Oberspritzmeistern ihre Venen entblößt hin für den nächsten Schuß …

Und wenn die Veränderungen so weitergehen, das heißt der Umbau von allen Rechten und allem Sozialen, was bisher unter Rechte und Soziales verstanden wurde, also der Abbau, wird es den Menschen nicht erspart bleiben, auch in ihrem tiefsten und permanenten Dämmerzustand verzweifelt nach Rettung zu schreien, den Horizont nach einem Meer abzusuchen, über das sie sich nach Europa retten könnten, ohne also Gewahr zu werden, daß sie bereits verschleppt sind, wofür sie einen hohen Preis zahlten, ohne daß ihnen die beim Kassieren gemachten Versprechen eingelöst wurden.

Migration - Opium vom und für das Volk

Auschwitz en los tiempos del teléfone inteligente

Ausschwitz in Zeiten des Smartphones

Das Gestottere, das Gestammel, das Radebrechen an diesem späten Nachmittag des 18er Jahres im österreichischen Parlament ging noch lange weiter und als die Abschweifung zu den Überlegungen von Kollegen und Kameraden keine Ablenkung mehr brachte, das erfolgreiche Weghören nicht mehr gelang, war zu entscheiden, entweder den Apparat auszuschalten oder zu einer weiteren Abschweifung zu flüchten.

Als es in den Reden um Schaulustige ging, um ein zu beschließendes Gesetz zur Vermeidung von Behinderungen der Einsatzkräfte etwa bei Unfällen auf den Straßen durch Menschen, die die Verletzten und die Toten ungehindert und von den dafür besten Positionen aus fotographieren und filmen wollen, aggressiv und rabiat werden, wenn sie bei ihren Versuchen, die besten Fotographier- und Filmpositionen zu erstürmen, um beste Fotos und Filme von den Trümmern, von den Wracks, von den Verletzten und Toten, von den Blutlachen und den verzweifelten Rettungs- und Bergungsversuchen herzustellen, war längst schon die Flucht in eine weitere Abschweifung erfolgreich gelungen, funktionierte das Weghören längst schon wieder einwandfrei.

Mit welchem Eifer wird, so setzen die Überlegungen bei der Flucht in die nächste Abschweifung ein, gerade in diesem 18er Jahr von Lagern für Menschen gesprochen, es werden mannigfache Bezeichnungen bemüht, Anlandelager, Anhaltelager, Zentren zum Konzentrieren von Menschen und noch etliche mehr Bezeichnungen werden bemüht, um Lager schmackhaft zu machen, alle an Lager als selbstverständliche oder menschgemäße oder menschgerechte, als naturgegebene oder als gottgegebene Orte der Haltung von Menschen zu gewöhnen, und menschgemäß sollen diese Lager „außerhalb von Europa“ sein, denn innerhalb Europas soll das Selfie von dem durch und durch humanen Kontinent, von dieser Trutzburg zur Verteidigung des Menschlichen keine Flecken bekommen, rein und schön soll das Selfie sein und ewiglich bleiben, so unschuldig rein, daß in der Beichte je keine Sünden zu bekennen sind, sondern dem lieben bei Gott angestellten Manne das Gute nur mehr gebeichtet werden kann, ihm zum Beweise die Selfies durch die holzvergitterte Durchreiche geschoben werden können.

Und allmählich gewöhnen sich alle an die Vorstellung, Lager zum Halten von Menschen einzurichten, wissen alle davon. Noch wird dagegen gesprochen, aber es wird schwächer und schwächer, es werden immer weniger und weniger Menschen, die dagegen sprechen, und jene, die nicht aufhören werden wollen, zu widersprechen, es werden schließlich so wenige sein, daß auch diese leicht noch unterzubringen …

Was tun diese Menschen, von denen gewollt wird, daß sie in Lagern gehalten werden? Sie sollen in Lagern gehalten werden, nicht weil sie beispielsweise einer bestimmten Ethnie zugeordnet werden, nur deshalb also, weil sie einer Ethnie zugeordnet werden, das allein als Verbrechen bestimmt ist, einer bestimmten Ethnie zugerechnet zu sein, pauschal und absolut damit identifiziert zu in Lagern zu haltenden und schließlich zu vernichtenden, sie sollen in Lagern gehalten werden, weil sie sich gegen die Natur oder gegen Gott versündigen, sündig werden durch ihr widernatürliches oder widergöttliches Begehren, sich in der Welt frei bewegen zu wollen; was für eine Niedertracht, was für eine Perversion, dieser ungezügelte Trieb, den zu kontrollieren sie nicht imstande sind, den Lebensort selbst wählen zu wollen, und was für eine Anmaßung von ihnen zu meinen, Gott oder Europa zu sein, denn es steht geschrieben, nur Europa oder Gott sind Pflicht und Recht gegeben, zu wandeln auf der Erde, überall auf der Erde, wo es Gott oder Europa zu wandeln gelüstet, nach seinem Sinne.

Wie weit es Europa gebracht hat, muß nun im absoluten Weghören der Parlamentsdebatte, als wäre der Apparat längst schon ausgeschaltet, so gut ist die Flucht davor gelungen, gedacht werden, wie gut alles in Europa geworden ist, und recht besonders in Österreich, wie weit es Österreich gebracht hat, wie das Rechtgute sich in Österreich nun Tag für Tag mehr durchsetzt, in der Beichte nur mehr das Rechtgute einzubekennen ist, da nun alles, was es einst an Schlechtem und Sündigem gab, überwunden ist, das es einst gab und nun nur noch als Bezeichnungen in alten Wörterbüchern, die ab und an noch in Antiquariaten zu finden sind, wie Rassismus, Antiziganismus, Antisemitismus, wie das überwunden ist, Menschen auszugrenzen, Menschen nur wegen ihrer Herkunft in Lagern zu halten und nicht, weil sie etwas täten, das …

Wie alles in Europa und recht besonders in Österreich 18 überwunden ist, das in zwei Wörtern kurz ergreifend schlicht zusammengefaßt werden kann, weil diese zwei Wörter das alles abdecken, was es einst an Schlechtem gab: Faschismus, Nationalsozialismus. Mit welcher Freude und ohne Sorge können nun die Angestellten Gottes in die Beichtstühle eilen, weil sie wissen, wem immer sie die Beichte abzunehmen haben, eines werden sie von den Beichtenden nicht hören, sie seien in Sünde, weil sie Faschistinnen, weil sie Nationalsozialisten … nur das Rechtgute noch in der Beichte und zu dessen Belohnung singen den Menschen nach deren Beichte die guten Gottesmänner zehnmal das Ave Maria und beten ihnen fünfmal den Rosenkranz. Und ist das gebeichtete Rechtgute von solch einem noch nie gehörten Ausmaß, darf der beichtende Mensch sich auf ein ihm sechsmal vorgetragenes Vaterunser als zusätzliche Belohnung …

Für einen Augenblick ist die Parlamentsdebatte doch wieder gegenwärtig, es drängeln Unfälle, Fotographieren, Handy, Videos und Smartphones, Schaulustige und Blaulichtorganisation in die Überlegungen zum Abschweifen … wie wären damals, wenn es bereits Smartphones gegeben hätte, die Lager gestaltet worden, die Lager des deutschen reiches, beispielsweise Auschwitz … Auschwitz hat freilich mit den Lagern nichts gemein, die nun, Jahrzehnte später, allen schmackhaft zu machen versucht wird, vor allem durch den entscheidend wesentlichsten Unterschied, und das ist der Endzweck.

Der Endzweck von Auschwitz war die Massenvernichtung von Menschen. Der Endzweck von den nun propagandierten Lagern zum Halten von Menschen ist die Fernhaltung von Menschen. Diese Unterscheidung der Endzwecke muß so eindrücklich betont werden, weil diese nicht jedem Menschen so klar ist, nicht einmal jenen Menschen, von denen gemeint werden könnte, das müßte ihnen aufgrund ihrer Bildung und ihrer Position vollkommen klar sein …

Damals gab es noch keine Smartphones. Also ist die Überlegung überflüssig, wie wären die Konzentrationslager und Vernichtungslager damals anders gebaut worden, hätte es bereits die Epoche der Smartphones gegeben.

Nun gibt es die Smartphones, aber keine Faschisten und keine Nationalsozialistinnen mehr. Um in der Abschweifung zu bleiben, kann dennoch auch darüber räsoniert werden. Angenommen, es gäbe, beispielsweise in dem Österreich von 18, Nationalsozialistinnen, es gäbe eine von Nationalsozialisten besetzte Regierung, welche Architekturpläne würden diesmal für Auschwitz erstellt werden, für ein Auschwitz in den Zeiten des Smartphones.

Voranzustellen ist. Im damaligen, in diesem madige zwölf Jahre währenden deutschen reich der Massenmorde und Massenverbrechen in den Vernichtungslagern und Konzentrationslagern geschah nichts im Geheimen. Es konnte auch nicht im Geheimen geschehen, wird allein das benötigte Personal etwa, wie im damals volkstümlich bis heute Ostmark genannten Österreich konkret gedacht, für Mauthausen mit seinen rund vierzig Nebenlagern auf dem Gebiet der Donau- und Alpenreichsgaue. Mauthausen und die vierzig Nebenlager waren kein erst nach mehrstündigem Fußmarsch erreichbares und vor der Welt verstecktes Schloß Silling im Schwarzwald, sondern inmitten der Wohnstätten … Und die Nationalsozialisten verschwiegen sich ganz und gar nicht, die Nationalsozialistinnen warben für ihre Lager, für ihren Endzweck. Darin, sind die Endzwecke auch verschieden, ist kein Unterschied, auch in der Gegenwart geschieht nichts im Geheimen, ist alles öffentlich, wird geworben, besprochen, verbreitet …

Die Nationalsozialisten des Vernichtungslagers Auschwitz waren modern in technischer Hinsicht, die gesamte technische Moderne wurde von den Nationalsozialistinnen gierig aufgesogen und für ihren Endzweck auf jedwede Art und Weise eingesetzt, sei es in der Propaganda, sei es beim Errichten ihrer Konzentrationslager und Vernichtungslager, sei es und so weiter und schrecklich fort. Nicht anders würden, gäbe es in der Gegenwart Nationalsozialistinnen, Nationalsozialisten ein weiteres Mal verfahren, die gesamte technische Moderne für ihren Endzweck als Mittel einsetzen.

Wie würden sie also heute ihr Schloß Silling inmitten der Wohnstätten errichten, wie ihr Auschwitz heute allen schmackhaft machen, welche Garantien müßten sie heute umfassend abgeben, um auf des Volkes Akzeptanz zählen zu können, des Volkes mehrheitliche Zustimmung zu bekommen, ja, mehr noch, bis sie schließlich verkünden würden können, sie erfüllen bloß des Volkes Forderung nach einem Auschwitz?

Zum Andenken an die Arena des Volkes

Sie müßten wohl nur schlicht und ergreifend gewährleisten, daß ein jeder Mensch, der von seinem Smartphone ausgeführt wird, die beste Position für das Fotographieren und das Videotieren einnehmen kann, freie und ungehinderte Sicht auf Auschwitz hat. Architektonisch würden sie wohl zur Lösung gelangen, Auschwitz müsse inmitten eines Panoptikums errichtet werden. Den Begriff Panoptikum aber würden sie wohl nicht verwenden; dieser könnte dem Menschen die Augen öffnen, daß er selbst ebenfalls … vielleicht würden sie es Arena des Volkes nennen, die im Stil von Fußballstadien …

Parallelzug - Arena des Volkes

Schon die Anreise zur Arena des Volkes müßte nicht nur eine luxuriös bequeme, sondern vor allem der Garantie des freien und ungehinderten Fotographierens und Videotierens unterworfen sein. Dafür eignet sich der Individualverkehr nicht. Hervorragend dafür die kollektive Anreise in Zügen. Es würden je zwei Züge in gleicher Geschwindigkeit parallel zueinander geführt werden, in dem einen Zug der Container mit transparenten Wänden die Menschen, die in das Lager im Stadion deportiert werden, im anderen Zug mit Waggons der edelsten Ausstattung die Schaulustigen mit Smartphonebestpositionsgarantie zu ihren Rängen mit dem schönsten und vor allem uneingeschränkten Panorama auf …

Auschwitz in Zeiten des Smartphones - Mit dem Zug zur Arena des Volkes.png

 

„Kollegen und Kollegen“ – kurz gefragt: Was will damit gesagt sein? Daß Männer auch Frauen, Frauen im österreichischen Parlament Männer sind?

NR Österreich 18.png

Es kann schon sein, daß das Gestottere, das Gestammel von Abgeordneten, wie etwa an diesem Tag im Jahr 18 am späten Nachmittag von dem abgeordneten Kollegen und nicht nur von ihm aus derselben Partei, Absicht ist, um das Zuhören zu verleiden.

Ob Absicht oder nicht. Es ist gelungen. Von diesen Wortmeldungen im Parlament, müßten diese rekonstruiert werden, könnte nur gesagt werden, es wäre etwas zu Lustige und Gesetz und Heit geradegebrecht worden.

Das Zuhören wurde aufgegeben. Stattdessen einer Nebensächlichkeit nachgehangen, und zwar der Frage, was will der erste Kollege des österreichischen Parlaments vermitteln, wenn er ständig, wie an diesem späten Nachmittag, sagt: 

„Kollegen und Kollegen“ …

daß Männer im österreichischen Parlament auch Frauen, Frauen im österreichischen Parlament Männer sind?

Das Eingeständnis, es sind mehr abgeordnete Kollegen im Parlament, als gesehen werden können?

Österreich 18 - Kollegen und Kollegen

Alle Abgeordneten also zumindest zweimal im Parlament, einmal als die Kollegen, wie sie gesehen werden können, und ein zweites Mal als jene Kollegen, für die sie sich halten, und die immer mit ihnen mit sind, wenn diese auch nur von ihnen selbst gesehen werden können, so wie Elwood nur den Puka sehen kann, den er seinen Freund Harvey nennt: diesen 2,10 Meter großen Hasen … Das heißt, der erste Kollege sieht sie alle, also auch die Kollegen, die sonst niemand sieht, und deshalb sagt er, weil er ein höflicher Mensch ist, so wie Elwood ein höflicher Mensch ist:

„Kollegen und Kollegen“ …

und der erste wird diese Gabe, die Kollegen der Kollegen auch zu sehen, die sonst niemand sieht, wohl deshalb haben, weil er … es gibt da so Aussagen, bei denen nicht endgültig zu bestimmen ist, wer spricht …

Zu solchen Abschweifungen muß geflüchtet werden, wenn das Radebrechen von Kollegen der einen Partei, die mit den christschwarzen Kollegen in einer Regierung … ob deren Kollegen, die bis auf den ersten niemand sonst noch sieht, ein besseres, ein flüssigeres, ein eleganteres Deutsch sprechen würden, ein Deutsch wie Cicero Latein sprach, wenn sie sprächen im österreichischen Parlament … es kann natürlich sein, daß die nur vom ersten gesehenen Kollegen der Kollegen es sind, die sprechen, und von allen zu hören sind, nicht nur vom ersten, dem das rechte Glück beschieden ist, sie zu sehen und sie zu hören …

Zu solchen Abschweifungen … wie wird der erste Kollege wohl sprechen, wenn sich im Parlament das militärische Kollege durchgesetzt haben wird, um das sich besonders einer aus seiner Kollegenpartei recht bemüht, dem das Radebrechen die höchste erreichbare Stufe im Beherrschen der Vatersprache … ob dann der noch gängig zivile Kollege Seite an Seite mit dem militärischen oder nur mehr vom militärischen Kollegen vollkommen gleichberechtigt mit seinem ungesehenen … so geht die Abschweifung noch eine ganze Weile weiter, auch mit dem Durchspielen der

„K… u… K…“

Möglichkeiten, wie der erste K… dann sprechen werde, wenn gänzlich das militärische K…, K…

Parlament Österreich 18

Fragen Sie Salvini!

Was Angela Merkel bei einem Besuch in Österreich droht - Jauchengrube - 01-07-18

Einen konkreten Termin für seinen Plan hat der Mann, der schlicht Peter__ kurz sich nennt, auf der gesinnungsgemäß zuhörigen Website der identitären Regierungspartei in Österreich nicht genannt. Es könnte Entwarnung gegeben werden. Es ist doch ein recht aufwendiger Plan, für den er das Codewort „Kuh“ wählt, der nicht kurzfristig umgesetzt werden kann. Er braucht hierfür, also um die Bundeskanzlerin der Republik Deutschland „in eine Jauchengrube einzutunken, bis sie sich darin auflöst“, recht viele starke Helferinnen und Helfer.

In vier Tagen – vom 1.  bis zum 4. Juli 18 – haben bereits 122 Menschen ihre Unterstützung, wie gelesen werden kann, bekundet, ihn bei der Umsetzung zu unterstützen.

Es haben sich auch einige gegen den Plan „Kuh“ ausgesprochen, wie gelesen werden kann. Fünfzehn an der Zahl. Diese werden aber, da ihnen der Termin, davon kann ausgegangen werden, je nicht verraten werden wird, die Umsetzung des Plans „Kuh“ nicht verhindern können. Es widerspräche auch den üblichen Gepflogenheiten von Attentäterinnen und in diesem Fall von bäuerlich kundigen Attentätern, Zeitpunkte von Anschlägen vorab öffentlich zu verbreiten.

Wenn es zur Umsetzung des Plans „Kuh“ kommen sollte, wird sofort medial, wie es üblich geworden ist, nach dem Profil des „Jaucheneintunkers“ gefragt werden. Zu seinen 137 Helferinnen, die sich allein in den letzten Tagen auf die Bekanntgabe des Plansführers „Kuh“ meldeten, auf die er am zum Tagesanbruch des 5. Juli 18 zählen kann, können hier keine Beiträge zur Profilerstellung geleistet werden.

Aber für das Profiling des „Kuhplanentwerfers“ können bereits ein paar Hinweise gegeben werden.

Er muß schon sehr alt sein.

Denn er studierte noch bei Cesar Bresgen.

Er ist trotz seines recht hohen Alters lerngierig. Er nimmt für sein Alter weite Reisen auf sich, um – nun nicht mehr musisch – sich zu bilden, und hört dafür Vorträge stattdessen sich an, von den Besten, die es zur Zeit in Österreich gibt. Und es müssen die Besten sein, die es zur Zeit in Österreich gibt; einer von diesen Besten ist inzwischen Minister geworden. Und nur die zur Zeit Besten in Österreich können Ministerinnen werden, wofür sie recht viel einbringen, beispielsweise bringen sie auch ihr englisches und italienisches Literaturwissen ein, wie gerade dieser Minister zu Linz es beweist, mit seinem hochliterarischen Ruf: Ein Pferd, ein Pferd für ein Reich!

Seit seinem Beiwohnen der Vorträge läßt er nicht nach in seiner Gier nach Bildung und lernt weiter, der Führer zur Jauchengrube, wohl auch etwa vom zurzeitigen Bundeskanzler in Österreich, überhaupt von der zurzeitigen Dreifaltigkeit in Östereich am Ballhausplatze, wer für die „verfehlte Willkommenskultur damals und die „Grenzen“ nun zur Hauptverantwortung zu ziehen sei, es ihm, dem Jauchengrubenplanausdenker, die letzte noch gebrauchte Animation war, um den Plan „Kuh“ an die Wand zu nageln, vorzubereiten, für den er bereits innerhalb weniger Tage weit über hundert Menschen gewinnen konnte für ein Umsetzungskommando.

Sie könnten vielleicht sagen, ach, das ist ja nur etwas Geschriebenes, der Plan „Kuh“. Wie recht schnell aber es vom Gesagten, vom Geschriebenen zum Umsetzen des Gesagten und des Geschriebenen kommen kann, denken Sie an Italien in diesem Jahr 18: fragen Sie Salvini, oder denken Sie an Lwiw …

Es ist durchaus angebracht, von einem Satz eines französischen Homme de lettres eine dritte Variation zu bringen, also von dem Satz über die Kanonenkugel, die ebenso eine reale Sache sei wie ein Gedanke:

Ein Plan ist eine ebenso reale Sache wie eine Jauchengrube.

Im rechtbesten Kreise der zurzeitigen Dreifaltigkeit in Österreich ist gesinnungsgemäß auch die französische Literatur nicht unbekannt, vielleicht wird sogar der eben Zitierte auch gelesen, mit Bestimmtheit aber kann gesagt werden, bevorzugt werden in diesem Bunde andere, für seine Identität ihm recht mehr passend erscheinende, ihm gleich einem Zwilling – diesem Bund mit seinem Blick gen Osten, und was aus Rußland kommt, ist ihm Offenbarung.

05-07-18 Was für einen Besuch von Angelika Merkel in Österreich vorbereitet wird - kurz eine Jauchengrube