Unzensuriert tritt ein für Dr. Ludwig und Erika

Es ist beim Anhören der gesamten Passage des Gesagten von Andreas Babler sofort zu denken, daß es nichts mit dem Nationalsozialismus zu tun hat, wenn Andreas Babler sehr frei nach Friedrich Hölderlin von „Kraft durch Freude“ spricht, denn sein Gesagtes hat nichts mit der nationalsozialistischen Gesinnung zu tun, aber mit „ihre Kraft ihre Freude“, wie es Friedrich Hölderlin schrieb, und Christian Hafenecker, der in diesen bablerischen „Sager“ eine „Nabelschau von Bablers dürftigen intellektuellen Fähigkeiten“ zu ersehen weiß, sollte ob seiner Gesinnungsfähigkeiten sofort wissen, weshalb es nicht unpassend ist, auf ein Wort von Friedrich Hölderlin zurückzugreifen.

Beim Lesen des Gesagten von Andreas Babler am 24. April 2026 wird sofort offenkundig, daß alles, was er sagt, in seiner Intention, das absolute Gegenteil von der nationalsozialistischen Gesinnung ist, die Widerrede gegen jedwede faschistische Gesinnung.

4 Minuten, 52 Sekunden Der Eurovision Song Contest zeichnet sich vor allem durch eines aus, dass er ganz Menschen aus Europa und darüber hinaus auch zusammenbringt, dass in unzähligen 5:00 Ländern Menschen vor den Fernseher mitfiebern, manchmal auch mitsingen und so ein Contestpartys veranstalten. 5 Minuten, 8 Sekunden Und besonders ist er für einige Communities auch eine ganzer große Veranstaltung mit großer Bedeutung, denn er bietet von Anfang an 5 Minuten, 16 Sekunden Raum für Vielfalt, für Offenheit, für unterschiedliche Identitäten und Lebensrealitäten, 5 Minuten, 21 Sekunden die alle auf der gleichen Bühne einen Platz finden. United by Music, diese vereinigende Kraft durch Freude, 5 Minuten, 29 Sekunden Offenheit und Vielfalt. Das ist die wunderschöne Idee des europäischen Song Contest, die heute wieder besonders 5 Minuten, 36 Sekunden aktuell ist, wenn man sich auch die geopolitische Lage auch zu Gemüte führen muss. Diese Idee der Zusammenarbeit hat 5 Minuten, 44 Sekunden auch den ORF und viele Kultureinrichtungen dazu bewogen, ein kulturelles Rahmenprogramm für den ESC zu gestalten.

Erheiternd daran ist, Christian Hafenecker erachtet darüber eine Presseaussendung gleich am 24. April 2026 als notwendig, auf deren Inhalt einzugehen, keine Notwendigkeit besteht, ist es doch allzu bekannter Wiederkau.

Erheiternd daran ist auch, daß die fellnerische Umsonst ebenfalls gleich darüber berichtet, am 24. April 2026.

Generell ist hierzu zu sagen, bei jedweder verwendeter Phrase kommt es stets auf den Gesinnungshintergrund an, und das auch und vor allem bei von Nationalsozialistinnen gestohlenen Formulierungen.

Und der Gesinnungshintergrund von Andreas Babler ist in keiner Weise mit dem etwa von Christian Hafenecker identisch.

Soher gibt es keinen Grund, das von Andreas Babler Gesagte je zu erwähnen, darüber gar sich zu ereifern. Daß in Österreich aber auch einem Andreas Babler die durch Nationalsozialisten von Friedrich Hölderlin gestohlene Variante einfällt, sagt mehr über Österreich als über Andreas Babler selbst aus, in dem das Gestohlene immer noch präsenter ist als das Original, der zusammengestohlene Nazi-Sprech unbewußt derart präsent ist, Österreich derart davon indoktiniert ist, daß beispielsweise aktuell es Andreas Babler unbewußt passierte. Und das ist wohl auch ein Grund für die Wahl- und zurzeitigen Umfrageerfolge der hafeneckerischen Parlamentspartei, gerade in Österreich, in diesem derart zugerichteten Österreich.

Es kommt also stets auf den Gesinnungshintergrund an, wer was wann verbreitet, beispielsweise ein Eiernockerlbild, den Marsch Erika,

wie aktuell und konkret am 20. April 2026 wieder einmal, und derartige Gesinnungsverbreitungen sind von Andreas Babler unbekannt.

Nicht immer ist der Gesinnungshintergrund erst zu klären, zu oft ist die Gesinnung offensichtlich, ist im Vordergrund die Gesinnung, wie etwa, aktuell und konkret, bei dem Mann, der sich nach dem Österreicher nennt, und am 23. April 2026 auf einer Konzernplattform verbreitet, wofür er sogleich Tausende von Herzen und Teilungen erhält, die Welt schulde dem Österreicher eine Entschuldigung. Der nach dem Österreicher sich Nennende ist aber allein in dieser Aprilwoche 2026, ist aber allein in diesem April 2026 nicht die einzige Person auf dieser Konzernplattform, die ihre Gesinnung, die ihr einzig Hintergrund und Vordergrund ist, dermaßen offen bekennt.

Den Eigner dieser Konzernplattform zur unverheimlichten Gesinnungsverbreitung zu verteidigen, sieht ein derber Schnitzer als seine Pflicht …

Wenn es stimmt, was die fellnerische Umsonst am 24. April 2026 schreibt,

In dem YouTube-Video der Veranstaltung auf der Homepage des Babler-Ministeriums ist der oben zitierte Passus von Babler noch zu hören. An gleicher Stelle auf der Homepage sieht die Wiedergabe des Original-Zitates allerdings anders – günstiger für Babler – aus: In einer langen Zitat-Kachel hat man die Stelle umformuliert, dort heißt es: „United by music: Vereint durch Freude, Offenheit und Vielfalt – das ist die wunderschöne Idee des ESC.“

dann kann das nur als eine unnötige Umformulierung angesehen werden, mehr dienlich den Hafeneckerischen, denen es nun in ihren gesinnungsgemäßen Kram recht paßt. „Kraft durch Freude“ stehenzulassen, das wäre das Richtige, um, wenn als notwendig erachtet, den Hinweis ergänzt, es gehe zurück und beziehe sich auf Friedrich Hölderlin, den zu zitieren, dagegen kann auch die hafeneckerische Parlamentspartei nichts haben,

denn sie zitieren ihn selbst, schmücken ihre Bastei-Badende mit einem Vers von Hölderlin,

und darüber hinaus ist Friedrich Hölderlin dem diese Partei anführenden kleinen Gebirgsjäger ein Lieblingsdichter — Vielleicht hätte Christian Hafenecker vorab seinen ihn anführenden kleinen Gebirgsjäger fragen sollen, wessen Vers der mit Kraft und Freude sein könnte, ehe er Andreas Babler das Falsche vorwirft.

Wie sehr es auf den Gesinnungshintergrund und auf den Gesinnungsvordergrund ankommt, bei allem was den Nationalsozialismus betrifft, hat erst drei Tage zuvor, am 21. April 2026, gesinnungsgemäß Unzensuriert mit ihrem Eintreten für Dr. Ludwig erneut belegt:

Ohne Vorwarnung gelöscht: “YouTube” erklärt Krieg gegen deutsche Heimatlieder

Es geht dabei vor allem um das Marschlied „Erika“, von dem Unzensuriert berichtet, es sei ein beliebtes Soldatenlied der Wehrmacht gewesen, im Kern sei es jedoch ein schlichtes Liebeslied mit starkem Heimatgefühl, völlig legal und in Deutschland nicht verboten. Sie ruft dazu auch einen von der AfD Bayern zur Hilfe.

Ja, es ist ein derart schlichtes Liebeslied von einem NSDAP-Mitglied, Herms Niel, daß es heutigentags noch aufgelegt wird, beispielsweise von „DJ Adolfo Hitler“ …

Diese hafeneckerische Parlamentspartei, die es nun seit siebzig Jahren in Österreich gibt, hat mit ihrer Geschichtsklitterung, wie diese am 25. März 2026 wieder einmal im öffentlich-rechtlichen Rundfunk Österreich anzuhören war, bis zum heutige Tage wohl viel dazu beigetragen, daß das zusammengestohlene Vokabular des Nationalsozialismus auch von Menschen, die nichts mit dessen Gesinnung zu tun haben, unbewußt …

Andreas Babler unterlief aber, entgegen der fellnerischen Umsonst, kein „derber Schnitzer“, er hat unbewußt statt Friedrich Hölderlin die gestohlene Formulierung der Nationalsozialistinnen …

Was tatsächlich ein „derber Schnitzer“ ist, das sollten die Fellnerischen eigentlich wissen, denn Woche für Woche sitzt in ihrer Fernsehanstalt ein „derber Schnitzer“ … Sie sollten es eigentlich wissen, nein, sie werden es recht genau wissen, so bewußt wie er von ihnen Woche für Woche eingesetzt wird.

Und wenn der derbe Schnitzer zur AfD nach Deutschland eingeladen ist, dann kann es schon vorkommen, daß er ein „Jagdmesser“ mitnimmt, mit dem er nicht nur in öffentlicher Rede fuchtelt, sondern mit dem er wohl auch an seine Weltanschauung unentwegt schnitzt,

auch vortragbar Woche für Woche bei den Fellners, aber nicht nur, so etwa auch bei Mateschitz, dessen

Fernsanstalt ebenfalls eine der Lichtgestalten,

zu denen es die hafeneckerische Parlamentspartei hinzieht in ihrem nie versiegenden Gesinnungshunger nach Erleuchtung …

Abuses of Countries. No more comedy. By Donald Trump.

Von Thomas Bernhard gibt es das aus seinen Schriften zusammengetragene Buch „Städtebeschimpfungen“. Und nun das Buch Abuses of Countries No more comedy. By Donald Trump.

Daß es das Buch Länderbeschimpfungen noch nicht gibt, liegt vielleicht daran, es wird einfach nicht gewußt, wie es angelegt werden soll. Als eine Komödie von Donald Trump? Als eine Tragödie von Thomas Bernhard? Es spräche viel davon, es nicht als Erzählung, sondern einfach als Dramlolett von Thomas Bernhard herauszubringen, mit einer einzigen sprechenden Figur, nämlich Donald Trump, und was Donald Trump in diesem Dramolett zu sprechen hat, ist das, was eben Donald Trump je sagt, über Länder, in der Art also wie Thomas Bernhard über Städte aber auch Länder schrieb, etwa in seinem Weltverbesserer:

Montreux ist ein kaltes Loch
in welchem sich jeder dritte den Tod holt
In der Schweiz fühle ich mich immer
wie in die Falle gelockt

Nicht ein frei erfundenes Dramolett aber, sondern, einfach wie kurz gesagt, ein Dokumentardramolett, und das beginnt je mit dem, was Donald Trump stets zuletzt

Und dann kommt die komplette Familie
aus China oder Indien oder einem anderen
Höllenloch hinterher

von sich gibt, also mit dem letzten Spruch soll jede Aufführung beginnen. Ein Dokumentardramolett das jedenfalls stets aktuell zu halten ist, da doch kein Monat vergeht, in dem Donald Trump nicht etwas über ein Land weiß, was bis dahin kein Mensch weiß, ebenso umfassend informiert und ebenso umfassend gebildet wie Thomas Bernhard, wenn dieser ebenfalls nicht nur aber auch über Städte und Länder …

Das Bühnenbild für dieses Dokumentardramolett ein eirundes Büro,

und die Regieanweisung ebenfalls so einfach wie kurz: Während der gesamten Aufführung sitzt Donald Trump in seinem goldenen Autostuhl, seine nackten Füße in einem mit dampfendem Goldwasser gefüllten goldenen Lavoir, sein Diener mit goldenem Haar in einem goldenen Paillettenrock wäscht ihm während der gesamten Aufführung die Füße, während er, Donald Trump, über Länder und Menschen spricht, wobei er den Namen seines Dieners immer wieder ausruft, um sich seines Dieners volle Aufmerksamkeit zu sichern:

Die komplette Familie
aus China
Jesus
Indien

Das wäre ein zu „Städtebeschimpfungen“ passender weiterer Band.

Heutigentags hätte Thomas Bernhard vielleicht den Plan aufgegeben, ein Stück über einen rennfahrenden Geistesmenschen zu schreiben, dafür aber mit seiner Vorliebe für hochgestellt begüterte Geistesmenschen

ein Stück mit dem einfachen wie kurzen Titel Trump … Und vielleicht hätte er es in seiner Selbstverwertung ganz nach seinem Stück Elisabeth II. geschrieben, in dem ein Herr Herrenstein im Rollstuhl sich ängstigt, während seine vom Neffen Eingeladenen auf das Eintreffen der Königin in Wien warten, Herrenstein sich also davor fürchtet, verlassen, alleingelassen zu werden, denn sein Bettdiener Richard, der nach Amerika, nach Kalifornien will, könnte Herrenstein endgültig verlassen für das von ihm Richard unterstellte neue Verhältnis mit Herrn Dr. Schuppich …

Lustig

Eva Schütz ist doch immer wieder lustig, und das konnte am 23. April 2026 auf der Konzernplattform X wieder einmal gelesen werden, wie lustig Eva Schütz ist:

Während Politiker pathetisch auf die Barrikaden gehen, ist dem normalen Österreicher ehrlich gesagt egal, ob ZARA noch existiert. Gibt’s nicht ZARA, gibt’s drei andere NGOs. Und genau das ist das Problem: Ein aufgeblähter NGO-Apparat, finanziert mit Steuergeld – und wenn man spart, ist der Aufschrei riesig. Weil es auch einfach angenehm ist, sich finanzieren zu lassen über staatliche Förderungen. Mehr dazu von @EvaSchutz in #exxpresslive!

Eva Schütz, die lustige Chefredakteurin von Exxpress, aber eine derart gefördertes Medium selbstgenannte Organisation kann sich eine zweite lustige Chefredakteurin leisten: Laura Sachslehner.

Lustige gab es immer schon bei Exxpress, heutigentags so mancher ungerecht schon vergessen …

Soviel Lustigkeit macht subventionslustig, und deshalb genau das ist kein Problem: Ein nicht aufgeblähter Apparat, finanziert mit keinem Steuergeld.

„41.259“ Euro Förderung sind kein Steuergeld, sondern — lustig auch, daß die 2025 staatlich ausgeschüttete Förderung an Exxpress aus dem Titel „Qualitätsjournalismusförderung“ …

… Während Eva Schütz pathetisch auf den Barrikaden ist der normalen Österreicherin ehrlich gesagt egal, ob Exxpress — gibt’s nicht … und was gibt es? Da gibt es noch NIUS von der VIUS SE & Co. KGaA, die beteiligt mit 77,33 % an Exxpress.

Die VIUS SE & Co. KGaA wird gerichtlich und außergerichtlich vertreten durch die persönlich haftende Gesellschafterin VIUS Management SE, Berlin (Amtsgericht Charlottenburg, HRB 245682 B), diese vertreten durch ihre geschäftsführenden Direktoren Julian Reichelt und Vera Regensburger.

Julian Reichelt, geschäftsführender Direktor von VIUS Management SE und für NIUS verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes in Deutschland, ist auch immer wieder lustig —

Unhalt

Seit zwölf Stunden ist auf dieser Konzernplattform ein Posting öffentlich zur Verbreitung, seit zwölf Stunden an diesem 23. April 2026, das nicht zitierbar ist, der Inhalt dieses Postings ist kein Inhalt, sondern ein Unhalt, a non-content, und dennoch haben bereits 10.381 Personen innerhalb von zwölf Stunden diesen Unhalt mit einem „Herz“ gekennzeichnet, und dennoch haben 1.089 Personen innerhalb von zwölf Stunden diesen Unhalt geteilt. Das Posting ist von einer Person, die sich den Namen eines Österreichers gegeben hat, und von dem nun in diesem Posting vom 23. April 2026 behauptet wird, er hätte in allem Recht gehabt, die Welt schulde ihm eine Entschuldigung.

Wenn wer, wäre beinahe voreilig auf einen Unhalt als Antwort gegeben werden wollen, wem einen Entschuldigung mit sofortiger entsprechender Konsequenz, dann schuldet diese Plattform den Menschen eine Entschuldigung, x owes people an epology.

Wie der Unhalt nicht wörtlich zu zitieren ist, so ist auch das dem Unhalt beigefügte und diesem einen Österreicher schmeichelnde Bild nicht unbearbeitet weiterzuverbreiten, dieser eine Österreicher nicht zu zeigen, sondern nur durch einen blutfarbenen Hintergrund zur Kenntlichkeit zu bringen, womit alles zu diesem einen Österreicher gesagt ist, dem Blutindustriemeertrinker.

Ob es alles Menschen sind, die diesen Unhalt herzen, teilen, ob es ein Mensch ist, der sich den Namen dieses einen Österreichers gab, vermag nicht gesagt werden, deshalb wird neutral und allgemein von Personen gesprochen, es könnten auch sogenannte Bots sein, vielleicht ist es eine Mischung aus Menschen und Bots, die einen derartigen Unhalt softwaregetrieben schreiben, herzen, teilen …

Es muß nicht ausgeführt werden, wer der Eigner dieser Konzernplattform ist, aber daran ist zu erinnern, daß vor nicht einmal eineinhalb Jahren auch ein Österreicher diesen ob seiner zappeligen Bewegungen vor allem seiner Arme verteidigt hat,

ein seine Pflicht recht hoch einschätzender Österreicher, der Woche für Woche in österreichischen Fernsehanstalten

Dr. Ludwig

Es muß eingestanden werden, ohne die Aufklärung durch die patriotische Unzensuriert wäre für immer der Sinn der gestrigen rätselhaften Mitteilung von Isebrand

Dr. Ludwig soll wieder auf sein!

verschlossen geblieben, es würde vielleicht weiterhin gedacht werden, Dr. Ludwig liege mit einer schweren Krankheit darnieder, und Isebrand schicke Dr. Ludwig „Erika“ als Videogenesungslied zu raschen Heilung.

Aber dem ist nicht so.

Erst die vom Identitären vollkommen patriotisch erfüllte Unzensuriert klärt am 21. April 2026 auf, und diese ihre Aufklärung kann als eine Sternstunde der Aufklärung nicht hoch genug …

Die Dimension einer solchen Aufklärung kann erst durch ihre Wiedergabe in ihrer Gesamtheit vermessen werden:

Zensur

Ohne Vorwarnung gelöscht: “YouTube” erklärt Krieg gegen deutsche Heimatlieder

Der YouTuber „Dr. Ludwig“ hat jahrelang deutsche Volks- und Marschlieder gesammelt, aufbereitet und einem breiten Publikum zugänglich gemacht. Sein Kanal ist jetzt weg. Gelöscht, von einem Tag auf den anderen, ohne jede Vorwarnung und ohne Begründung durch die Plattform. Kritik an dem Vorgehen YouTubes kommt vor allem aus der AfD. Jahre an Arbeit, Aufbau und kulturellem Einsatz seien auf einen Schlag vernichtet. Der Verdacht richtet sich auf ein einziges Lied Laut Berichten des Deutschland-Kuriers soll der Auslöser ein Video des volkstümlichen Marschliedes „Erika“ („Auf der Heide blüht ein kleines Blümelein“) gewesen sein. Das Stück stammt von 1938, komponiert von Herms Niel, und war ein beliebtes Soldatenlied der Wehrmacht. Im Kern ist es jedoch ein schlichtes Liebeslied mit starkem Heimatgefühl, völlig legal und in Deutschland nicht verboten. Dennoch reichte offenbar schon die bloße Veröffentlichung, um den gesamten Kanal zu tilgen. YouTube selbst hat bislang keine offizielle Erklärung abgegeben. Thomas R. Deutscher (AfD Bayern) rechnet ab Thomas R. Deutscher von der AfD Bayern hat den Vorgang scharf kritisiert. Hier ging es nicht um schnellen Profit. Der Kanal war laut eigener Aussage nie monetarisiert. Stattdessen wurden über lange Zeit deutsche Lieder, Geschichte und kulturelle Inhalte gesammelt, aufbereitet und zugänglich gemacht. Gerade viele junge Deutsche haben dadurch erstmals wieder Zugang zu einem Stück eigener kultureller Identität gefunden. Während andere nur reden, hat er etwas aufgebaut und bewahrt. Dass so etwas einfach verschwindet, ist ein harter Schlag. Kein Profit, nur Kultur – und trotzdem weg Genau das macht den Fall besonders bitter: „Dr. Ludwig“ hat nie auf Monetarisierung gesetzt. Es ging ihm um Bewahrung deutschen Liedguts, um Geschichte und Identität. Viele Nutzer sahen in seinem Kanal eine der letzten sicheren Quellen für genau diese Lieder, die anderswo immer schwerer zu finden sind. Jetzt ist alles verschwunden. Eine Spendenaktion auf GoFundMe soll „Dr. Ludwig“ dabei helfen, juristisch gegen die Löschung vorzugehen. Muster oder Einzelfall? Der Vorfall reiht sich ein in eine längere Geschichte von Löschungen und Sperrungen historischer deutscher Lieder auf YouTube. Schon früher waren einzelne Videos von „Dr. Ludwig“ betroffen, jetzt traf es den gesamten Kanal. Während Plattformen bei anderen Inhalten oft großzügig sind, scheint bei deutschem Soldaten- und Marschliedgut die Messlatte besonders hoch zu liegen – oder die Algorithmus- und Moderatorenlogik besonders sensibel. Ob bewusste Zensur, automatisierte Überreaktion oder bloße Willkür: Das Ergebnis ist dasselbe. Ein Stück lebendiger Kulturgeschichte wird den Nutzern entzogen.

Das Stück stamme von 1938, klärt gesinnungsgemäß Unzensuriert auf, komponiert habe es Herms Niel, und sei ein beliebtes Soldatenlied der Wehrmacht gewesen. Im Kern sei es, klärt gesinnungsgemäß Unzensuriert auf, jedoch ein schlichtes Liebeslied mit starkem Heimatgefühl, völlig legal und in Deutschland nicht verboten.

Vergessen wohl im eifrigen Einsatz für Dr. Ludwig aber wurde darauf, hinzuweisen, daß es weiter ein so beliebtes wie schlichtes Lied ist, es wird auch heutigentags noch aufgelegt, etwa von einem „DJ Adolfo Hitler“

So bleibt, was Isebrand dunkel schrieb, nicht unaufgeklärt. Bei den Isebrands dürfte es am 20. April vielleicht als Nachtmahl Eiernockerln gegeben haben, das darf aus der Bildsendung von Isebrand am 20. April 2026 geschlossen werden. Dazu ist keine Aufklärung nötig, auch nicht zu dem von Isebrand am 21. April 2026 verbreiteten Lied von Dr. Ludwig: „Österreich ist ein deutsches Land“ mit u. v. a. m. so recht schlichten Versen wie „Auf diese Worte jeder trau/Doch als nach wütend Weltenbrand/Und die Ostmark ward entrissen/Und deutsch ein jeder Knabe“ —

Aber wo ein Dr. Ludwig, ist auch ein Michel. Der Michel. Der Michel trägt weiter, was Dr. Ludwig — wie am 22. April 2026 zu lesen ist, auf YouTube:

Liederwehr – Der Michel – Dr. Ludwig – Marschliederkanal – Anthem of the DMKB – Hymne des DMKB

13.214 Aufrufe 10.07.2022 ✪ Für Mitglieder schon seit 8. Juli 2022 Die inoffizielle Hymne unseres Deutschen Musikkanalbundes DMKB. Geschrieben von Dr. Ludwig und Marschliederkanal. SUPPORT/Unterstützung:   / dermichel   CD/ALBUM/SPOTIFY: https: // open.spotify.com/album/37Bsl8… CD/ALBUM/AMAZON: https:// www. amazon.de/Michel/dp/B0979… CD/ALBUM/APPLE MUSIC:   / der-michel   ODYSEE: https: //odysee.com/@dermichel:1 TWITTER:   / dermichel14   TELEGRAM: https: //t.me/dermichel95

Spotify, Amazon, Apple — wie recht von Unzensuriert getan, über Zensur aufzuklären.

Der Michel singt Dr. Ludwig, etwa dieses Lied, gehört auf YouTube ebenfalls am 22. April 2026:

Sänger/Singer: Der Michel Text/Lyrics: Dr. Ludwig    / kanal   Text 4. Strophe / Lyrics 4th Stanza: Marschliederkanal    / marschliederkanal   Melodie: Hohenfriedberger Marsch

Ein Kampf für die Lieder! Ein Kampf für die Kultur! Für die deutsche Freiheit Erschallet unser Schwur! Wir wehren uns alle Zeit Gegen die Zensur Im weiten Weltennetz: Für Deutschland nur! Ihr treuen Kameraden, Erneuert unsern Schwur: Ein Kampf für die Lieder! Ein Kampf für Kultur! Ihr treuen Kameraden, Erneuert unsern Schwur: Ein Kampf für die Lieder! Ein Kampf für Kultur! Sie stahlen uns Freude, Zertraten unser Herz. Der alte deutsche Sang, Verleumdet unter Schmerz. Die alte Kultur man nannte Frech Hass und Hetz‘, Doch beugen wir uns niemals Dem Diktatgesetz. Ihr treuen Kameraden, Steht all‘ an unsrer Seit‘: Ein Kampf für die Lieder! Ein Kampf für Kultur! Ihr treuen Kameraden, Steht all‘ an unsrer Seit‘: Ein Kampf für die Lieder! Ein Kampf für Kultur! Wir tragen die Saaten Des alten Deutschtums fort, Im ganzen Weltennetz Zu andrem, bess’ren Ort Und halten fest zusammen, Wohl nun erst recht, Und wollen nie verzagen, Nie sein ein Knecht! Ihr treuen Kameraden, Erneuert unsern Schwur: Ein Kampf für die Lieder! Ein Kampf für Kultur! Ihr treuen Kameraden, Erneuert unsern Schwur: Ein Kampf für die Lieder! Ein Kampf für Kultur! Man kann uns nicht bannen, Nie geben wir uns auf. Wir brechen den Maulkorb Und nehmen wieder Lauf. Aus Funken wird Feuer Und schließlich Fanal, Und morgen steht wieder Ein neuer Kanal! Ihr treuen Kameraden, Steht all‘ an unsrer Seit‘: Ein Kampf für die Lieder! Ein Kampf für Kultur! Ihr treuen Kameraden, Steht all‘ an unsrer Seit‘: Ein Kampf für die Lieder! Ein Kampf für Kultur!

Was wäre das doch für ein Lied zum kommenden 1. Mai für die Band der identitären Parlamentspartei, das sie zusammen mit der Führungsstaffel

Aber nicht nur, sondern auch für Heino wäre das eine Ausweitung seines schlichten Liedgutes von Schenkendorf über Baumann bis zum Dr. Ludwig

Dr. Balthasar Hubmaier wurde auf der heute als Weißgerberlände bekannten Gänseweide verbrannt, auf der viele, viele Menschen über eine lange, lange Zeit geköpft, verbrannt, erschossen, also ermordet wurden

Auf dem KL die Gedenktafel für Dr. Balthasar Hubmaier mit einer derart ungenauen Ortsbezeichnung seiner Verbrennungsstätte anzugeben, ist nicht auf schlichte Ungenauigkeit zurückzuführen, sondern wohl auf peinlichst genaue und streng kalkulierte Vermeidung, die tatsächliche Verbrennungsstätte konkret zu nennen, um keine Erinnerung hochkommen zu lassen, wer noch auf diesem Platz verbrannt wurde, denn zu leicht könnte von den auf diesem Platz verbrannten Menschen auf Balthasar Hubmaier und seine Taten gekommen werden, mit denen eine Gedenktafel auf keinem Platz

Balthasar Hubmaier wurde nicht irgendwo „vor dem Stubentor“, sondern auf der „Gänseweide“ verbrannt —

einhundertsieben Jahre zuvor wurden auf der Gänseweide „233 Juden verbrannt“.

Die Gänseweide, gegenwärtig als Weißgerbelände bekannt, für Jahrhunderte eine Hinrichtungsstätte in Wien, auf der viele, sehr viele Menschen getötet wurden, darunter auch Menschen, die wegen „Sodomie“ ermordet wurden, die heutigentags, so human ist es geworden,

zumindest auf diesem Fleck der Welt,

nur mehr auf dem Richtplatz der Meinungsfreiheit ihr Urteil erfahren,

das nicht mehr ihren physischen Tod etwa durch Köpfen, Verbrennen

An einem 12. März war es, auf der Gänseweide. März, der Monat für viele in Österreich —

Tief im dritten Bezirk also an der tatsächlichen Verbrennungsstätte, für Balthasar Hubmaier die Gedenktafel zu platzieren, erschien wohl ein nicht genügend prominenter Platz zu sein, die Weißgerberlände für einen gedenkgetafelten Hubmaier zu unwürdig, so konnte mit bewußt eingesetzter Ungenauigkeit der illustre und zentrale KL als Gedenktafelstätte in unmittelbarer Nähe zu seiner Gesinnungsbruderschaft erwählt werden.

Die Gedenktafel auf dem KL für Balthasar Hubmaier wurde somit und erst 2003 feierlich enthüllt; der Inhalt dieser Gedenktafel rechtfertigte zusätzlich die Umbennenung des KL auf Platz der Toleranz.

Es wird in dieser Stadt, das darf gerechterweise nicht verschwiegen werden, aber nicht auf die Menschen vergessen, die ebenfalls auf der Gänseweide verbrannt wurden,

so erinnert ein Relief in der Jordangasse, unmißverständlich und genau,

nur nicht für alle lesbar, Gebildeten vorbehalten, die also des Lateinischen kundig, von denen es mehr und mehr weniger gibt und noch weniger geben wird,

so daß das Relief um eine Übersetzung wohl ergänzt werden wird müssen:

Durch die Fluten des Jordan wurden die Leiber von Schmutz und Übel gereinigt. Alles weicht, was verborgen ist und sündhaft. So erhob sich 1421 die Flamme des Hasses, wütete durch die ganze Stadt und sühnte die furchtbaren Verbrechen der Hebräerhunde. Wie damals die Welt durch die Sintflut gereinigt wurde, so sind durch das Wüten des Feuers alle Strafen verbüßt.

Das scheint nicht ausgeschlossen zu sein, die Erweiterung des Reliefs um eine deutschsprachige Übersetzung in einer gar schon in KI-Kollaboration künstlerisch modernen Ausgestaltung, ist doch Österreich im allgemeinen und Wien im besonderen gegen Veränderungen recht aufgeschlossen, gegen Weiterentwicklungen offen,

wie es doch eben erst so eindrucksschwer mit und um dem KL bewiesen wird, wo nun endlich eine in diesem sogenannten öffentlichen Raum so lang, lang störende Asymmetrie beseitigt wird.

20. April 2026

In „Karajan in Paris am 20. April“ wurde bereits erzählt, daß eine Figur mit Namen Roy Trabucon dem Österreicher zu seinem 137. Geburtstag gratuliert, und es wurde dabei gedacht, es gibt halt immer einen Menschen, der es nicht lassen kann, einem Massenmörder zu gratulieren.

Aber an diesem 20. April 2026 ist es nicht nur ein Mensch, sondern es sind, wie gelesen werden kann, und das ist lediglich eine Auswahl an diesem 20. April 2026, viele, die es als ihre Pflichtkür sehen, diesem Österreicher zu gratulieren, und noch mehr sind es — Tausende —, die auf dieser Konzernplattform die Geburtstagswünsche an den Österreicher, der Massenmorde und Massenverbrechen anordnete, mit einem „Herz“ zu würdigen.

An solch einem 20. April dürfen die Glückwünsche an den Österreicher nicht fehlen, und an einem solchen 20. April muß gesinnungsgemäß auch an einen erinnert werden, der zum 100. Geburtstag des Österreichers sprach, über eine Stunde, wohl wieder eine Wegrede der Massenmorde …

Und weil es Tausende sind, die das herzen, ist das in einem Appendix zu „Karajan in Paris am 20. April gesondert festzuhalten, an diesem 20. April 2026 zu betonen, daß auf der Plattform, die der Meinungsfreiheit verschrieben vorgibt, von einem, der sich wohl selbst als leader versteht …

Karajan in Paris am 20. April

Auf einer Konzernplattform läßt sich wer mit Namen Roy Trabucon am 19. April 2026 nicht die Pflichtkür nehmen, dem Österreicher zu seinem 137. Geburtstag zu gratulieren, und zum Zeitpunkt des Lesens dieser Glückwunsche am 20. April 2026 haben bereits 1.313 Menschen das mit einem „Herz“ gewürdigt.

Roy Trabucon peppt die Glückwünsche mit einem Filmbeitrag aus 1944 auf, in dem u. a. berichtet wird, es hätte ein „Sinfonieorchester“ dem Österreicher ein Ständchen

der Dirigent ist Hans Knappertsbusch

Am 19. und 20. April 1944 dirigiert Herbert Karajan in Paris zum Geburstag auf.

Und dazu von Roy Trabucon auch am 19. April 2026 ebenfalls mit einem Video aufgepeppt, zu sehen: eine Masse in einer Messe, ein Padre, Lichtorgel, Entzückung:

Por la mañana café
Por la tarde oración
Por la noche Dios
Con su protección.

Viva Cristo Rey
Me voy a misa.

Und am 16. April 2026 von Roy Trabucon zur Einstimmung „Erika“, aufgelegt von einem DJ mit der Bartmode des Österreichers „Adolfo Hitler“ — „Erika“, ein Marschlied des NSDAP-Mitglieds Herms Niel … 728 Menschen haben das bis zum 20. April mit einem „Herz“ gewürdigt. Wie Geschichte zu schreiben ist, weiß Roy Trabucon am 18. April 2026 zu wiederholen, was Roy Trabucon bereits am 6. November 2025 wußte:

Das Dritte Reich war wirklich eine echte, potente Europäische Union. Deshalb schlossen sich Frankreich, Großbritannien und die Vereinigten Staaten mit der kommunistischen Sowjetunion zusammen, um gegen Adolf Hitler und den Nationalsozialismus vorzugehen.

Das ist doch eine Meinung, die gerade in Österreich als eine positive Meinung über die Vergangenheit aufgenommen werden müßte, in dem Personen in politischen Ämtern der Umdeutung der Geschichte zugetan

Das sind u. v. a. m. wohl Meinungen, also auch die von Roy Trabucon, deren Freiheit zu verteidigen gilt, wie es gerade jene jetzt tun, deren Eintreten der Meinungsfreiheit

Es wird bereits offensichtlich geworden sein, daß Roy Trabucon nicht von Belang ist, aber wenn so viele Menschen Derartiges mit einem „Herz“ würdigen, wenn so viele Menschen sich mit einem „Herz“ den Glückwünschen an den Österreicher anschließen, auf einer derartigen Konzernplattform, dann kann es, einfach wie kurz gesagt, nicht ignoriert werden.

Hinzu kommt, das ebenfalls nicht zu ignorieren ist, eine aktuelle Biographie über den Geburtstagskapelllmeister Herbert Karajan, zu der beispielsweise die „Jüdische Allgemeine“ am 13. Februar 2026 schreibt:

Opportunist oder Gesinnungsnazi? Das historische Bild des Dirigenten Herbert von Karajan leidet seit Längerem unter seiner NSDAP-Mitgliedschaft. Der Historiker Michael Wolffsohn will ihn nun von mehreren Vorwürfen freisprechen

Aus den Briefwechseln gehe etwa hervor, dass Karajan nie große Euphorie für Adolf Hitler gezeigt habe. Einen gemeinsamen Empfang mit Hitler habe er in einem Brief an seine erste Frau Elmy als Pflicht bezeichnet, der er nachkommen müsse. Hitler habe auf der anderen Seite, wie auch der für Kultur zuständige Reichspropagandaminister Joseph Goebbels, Karajan nicht sonderlich geschätzt, weswegen sich die Karriere des Dirigenten im NS-Staat ab 1942 »eindeutig auf dem Abstieg« befunden habe, erklärt Wolffsohn.

Wolffsohn hat im Auftrag der Karajan-Stiftung eine neue Biografie über den Dirigenten verfasst, die dessen Verstrickung in den NS-Apparat untersuchen soll. Als Basis dienten dabei vor allem Karajans private Briefwechsel mit seiner ersten Frau Elmy und seiner zweiten Frau Anita. Das Buch mit dem Titel »Genie und Gewissen: Herbert von Karajan zwischen Musik und Nationalsozialismus« erscheint kommenden Montag.

Eine Biographie „im Auftrag der Karajan-Stiftung“ —

Johannes Peter Senk hat die Ausführungen von Oliver Rathkolb am 19. Februar 2026 in den „Salzburger Nachrichten“ noch nicht lesen können, und hätte er seine „Analyse“ für die „Jüdische Allgemeine“ erst nach dem 19. Februar und nicht bereits am 13. Februar 2026 geschrieben, diese seine „Analyse“ wäre womöglich etwas anders …

Es ist eine ver­tane Chance, man merkt den Schnell­schuss mit pro­fes­sio­nel­lem PR-Getöse. In sei­nen zen­tra­len The­sen kehrt er zurück zum Start. Er ist 1933 in Salz­burg und Ulm der NSDAP bei­ge­tre­ten, dann hat er sich mehr­mals umge­mel­det, auch 1935. 1938 hat ihm die Orts­gruppe Köln/Aachen um ein Mit­glieds­buch ange­sucht, da ist das Durch­ein­an­der auf­ge­poppt, und man hat in Salz­burg rück­ge­fragt. Wenn Michael Wolff­sohn nun aus all dem einen De-facto-Bei­tritt 1935 kon­stru­iert (zum Antritt als Gene­ral­mu­sik­di­rek­tor in Aachen, Anm.), dann offen­bar nur, um die These zu festi­gen, Kara­jan sei nur for­ma­ler Nazi gewe­sen. Aber das wider­spricht den Akten.

Zum Wis­sens­stand von 1945/46. Das Buch liest sich so, als wäre Michael Wolff­sohn Her­bert von Kara­jans Anwalt im Ent­na­zi­fi­zie­rungs­ver­fah­ren. Das wich­tig­ste Ent­la­stung­s­ar­gu­ment soll offen­bar sein: Kara­jan sei ein unpo­li­ti­sches Genie und ein For­mal-Nazi gewe­sen. Er sei – nach angeb­lich unbe­deu­ten­den Salz­bur­ger und Ulmer Kar­tei­kar­ten aus 1933 – nur aus Kar­rie­re­grün­den 1935 der NSDAP bei­ge­tre­ten.

Das stimmt. Aller­dings hat ihn die öster­rei­chi­sche Staats­an­walt­schaft spä­ter trotz­dem als Ille­ga­len ein­ge­stuft, weil er in der Zeit des öster­rei­chi­schen Ver­bots Mit­glied (in Deutsch­land, Anm.) gewe­sen ist. Kara­jan selbst hat die Geschichte vom Bei­tritt 1935 in die Welt gesetzt, obwohl es nicht nötig gewe­sen wäre, noch ein­mal der NSDAP bei­zu­tre­ten. Damit bezweckte er, nicht als Gesin­nungs­nazi, son­dern als rei­ner Kar­rie­re­nazi zu gel­ten, der ohne Bei­tritt den Job in Aachen nicht bekom­men hätte. Das ist eine Erfin­dung Kara­jans, die seine Fans nach­ge­be­tet haben. Wolff­sohn hat sie über­nom­men und rei­tet dar­auf herum, weil sonst sein Argu­ment für den Kar­rie­re­nazi zusam­men­brä­che.

Weil es im Kon­nex zu sehen ist zu den Anzei­chen von Anti­se­mi­tis­mus in Her­bert von Kara­jans Ver­hal­ten. Da ist das Zitat aus dem Brief vom Juni 1934 an seine Eltern, dass er nicht an der Wie­ner Volks­o­per diri­gie­ren wolle, weil „das gesamte Palä­stina dort gesam­melt sein“werde. Wolff­sohn tut das als „Feld-, Wald- und Wie­sen­zi­tat“ab. Das ist degou­tant und empö­rend! Das ist ein klar anti­se­mi­ti­scher Code! Das ist grup­pen­be­zo­gene Men­schen­feind­lich­keit! Die­ser nach Wolff­sohn dis­kri­mi­na­to­ri­sche Anti­se­mi­tis­mus ist ein Treib­satz der NSDAP.

Wo der junge Kara­jan poli­tisch gestan­den ist, zeigt seine Mit­glied­schaft bei der Rugia in Salz­burg, einer schla­gen­den Mit­tel­schü­ler­ver­bin­dung. Die war damals anti­se­mi­tisch, sie hatte einen Arier-Para­gra­fen. Es durf­ten also keine Juden bei­tre­ten. Und Mar­cel Prawy hat ein­mal das Stu­dien­buch von der Uni­ver­si­tät Wien prä­sen­tiert, in das sich Kara­jan als „Deutsch Arier“ein­ge­tra­gen hatte. Das haben nur Hard­co­re­Deutschna­tio­nale gemacht. Wolff­sohn zitiert das zwar, aber ord­net das nicht ein und springt zu einem ande­ren Thema – wie ein Ver­tei­di­ger, der bestimmte Dinge nicht sehen will. Als Kara­jan 1933 der NSDAP bei­trat, war er also in deren Ideo­lo­gie durch­aus gefe­stigt.

Das waren mit­tel­bar alle, allein auf­grund der Tat­sa­che, dass viele Künst­ler und Diri­gen­ten jüdi­scher Her­kunft ver­trie­ben wur­den und deren Stel­len frei waren. Da ist er keine Aus­nahme. Wer in einem tota­li­tären Regime Teil der Pro­pa­gan­da­ma­schi­ne­rie wird, hat das in Kauf genom­men. In die­sem Sinne war er – mit Erfol­gen wie in Paris – ein Sta­bi­li­sa­tor der deut­schen Besat­zung.

Unab­hän­gig ja, aber pro­vo­kant. In zen­tra­len The­sen liegt er [Wolffsohn] dane­ben, weil er unter ande­rem nicht bereit ist, die wis­sen­schaft­li­che Arbeit ande­rer zu wür­di­gen, obwohl er sich vor sei­nem Kara­jan­Pro­jekt noch nie mit Musik in der NSZeit befasst hat. Mich stört, wie er andere Auto­ren oder die Salz­bur­ger Stra­ßen­na­men-Kom­mis­sion abqua­li­fi­ziert.

Es, die Wolffsohn-Biographie, erinnert an ein kürzlich erst in Spanien erschienenes Buch, das von einem weiteren Dirigenten weiß, „kein überzeugter Nazi war, sondern Karriere und Fortkommen im Blick hatte“ …

Zierbrunnen

Die Stadt Wien hat mit ihrem beauftragten Künstler Klemens Wihlidal eine längst überfällige Beseitigung einer Asymmetrie zwischen dem KL und der unmittelbar von diesem abgehenden Weiskirchnerstraße vorgenommen, und zwar dadurch, daß das Denkmal auf dem KL nun endlich ebenfalls in eine etwas schräge Lage gebracht wird, wodurch es hervorragend mit dem etwas schrägen Zierbrunnen in der Weiskirchnerstraße korrespondiert, somit die so lange vermißte Symmetrie auf diesem Areal endlich durch einen ebenso klugen wie behutsamen Eingriff in die Gestaltung von dem großstädtischen Raum hergestellt sein wird.

„Male and Female he created them – Homosexual relationship challenge the christian concept of humanity“

Sabrina Preuß von der AfD Bayern wird von dem Deutschland Kurier, dem Boten der wahrlich reinsten Wahrheit auf HErrn Erden, am 16. April 2026 verbreitet, mit ihrer Wahrheitsfreiheit, die ihr und dem Kurier Deutschlands höchste Meinungsfreiheit, so wahr spricht Sabrina Preuß, daß es ein Vergehen wäre, es nicht ebenfalls weiterzutragen, ihre Verse, die so wahr wie alle biblischen Psalmen wahr, ihre Psalmen gereinigt zur Wahrheit hin in her order like as an apostle of the spirit of GOd

Stellt Euch vor, Ihr schreibt einen Text, der auf jahrtausendalten Überzeugungen basiert, kein Aufruf zur Gewalt, keine Beleidigung, einfach klassische christliche Lehre. Und zwanzig Jahre später wird dieser Text verboten, und Ihr werdet von dem höchsten Gericht Eures Landes verurteilt. Was wie Dystopie klingt, ist in Finnland gerade bittere Realität geworden. Ist das der Anfang vom Ende des Christentums in Europa? Am 26. März 2026 fällt in Helsinki eine Entscheidung, die Schockwellen durch den ganzen Kontinent gesendet hat. Die ehemalige Innenministerin, Räsänen, und Bischof Pohjola – man möge mir eventuelle Aussprachefehler jetzt verzeihen –, wurde wegen einer Broschüre aus dem Jahr 2004 schuldig gesprochen. Titel der Broschüre war: „Als Mann und Frau schuf ER sie“. Obwohl zwei volle Instanzen sie einstimmig freigesprochen haben, entschied der Oberste Gerichtshof nun mit einer knappen Mehrheit gegen sie. Das Urteil? Geldstrafe und die Anordnung, die Broschüre aus dem Internet zu löschen und die Druckexemplare zu vernichten. Warum ist das so gefährlich? Hier geht es um mehr als um eine Geldstrafe in Höhe von 1.800,00 Euro. Es geht um das Prinzip. Ein Rechtsstaat der EU ordnet an, christliche Inhalte den Zugriff der Öffentlichkeit zu entziehen. So etwas erinnert doch stark an die Bücherverbrennung.

Für Sabrina Preuß, dafür ist ihre Kanzelrede zu unterbrechen, ist hier doch klarzustellen, daß sie gesinnungsgemäß nicht die nationalsozialistische Bücherverbrennung gemeint haben wird, sondern lediglich erinnern will, daß 1965 der evangelische Jugendbund Bücher verbrannte,

u. v. a. m. von Erich Kästner …

Und Apostle Preuß weiter:

Das Gericht sieht in der Auslegung biblischer Texte eine Beleidigung einer Bevölkerungsgruppe. Dabei wurde ausdrücklich anerkannt, daß es keine Aufrufe zur Gewalt gab. Wenn der Satz „Als Mann und Frau schuf ER sie“ de facto nicht mehr unbeschränkt publizierbar ist, wo endet dann die Zensur? Ist die Bibel dann bald ein illegales Buch? Wir erleben hier eine Transformation des Staates zum Hohepriester der Moral. Der Staat entscheidet nun, welche religiösen Überzeugungen zulässig sind und welche nicht. Viele sehen darin den Anfang vom Ende einer Ära. Wenn das Fundament des christlichen Menschenbildes unter Strafe gestellt wird, verliert die Gesellschaft ihre Wurzeln. Es ist ein massiver Eingriff in die Gewissensfreiheit. Wenn Predigten und theologische Schriften zensiert werden, ist die Religionsfreiheit nur noch eine leere Hülle. Räsänen hat angekündigt, vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte zu gehen. Es geht nicht nur um sie. Es geht um das Recht jeden Menschens, seine tiefsten Überzeugungen öffentlich zu äußern, auch wenn sie nicht den verkorksten woken Zeitgeist entsprechen. Was denkt Ihr? Ist dieses Urteil ein notwendiger Schutz gegen die Diskriminierung? oder der endgültige Abschied von der Meinungsfreiheit.

Apostle Preuß, geschult durch jahrtausendalte Schriften, weiß um die Güte der gereinigten Wahrheit zum spirituellen Heile und zum seelischen Wohle des Menschen, so muß wahrlich die Wahrheit den Menschen verkündet werden, wahr vom ersten Buchstaben an, von allem gereinigt, was sie belasten könnte, denn schon der Titel „Als Mann und Frau schuf er sie“ erfährt die heilende Reinigung. Wie würde es doch die Menschen bereits belasten, den gesamten Titel lesen zu müssen, sie verwirren, sie ängstigen, sie sich bekreuzigen müßten, ihre Kinder aus dem Zimmer schicken müßten, um sie davor zu schützen, das Wort „Homosexualität“ zu lesen, gar zu hören, das sie selbst, wenn überhaupt, nur flüsternd …

MALE AND FEMALE HE CREATED THEM
Homosexual relationships challenge the Christian concept of humanity

Apostle Preuß aber spricht wahr, es ist eine „theologische Schrift“, so alt wie die Bibel selbst, die auf ihrer wissenschaftlichen Höhe theologisch in homosexuellen Beziehungen eine Herausforderung, eine Hintefragung, eine Kampfansage

Dafür, vom „Hohepriester“ sprechen zu können, wird sie wohl in einer weiteren theologischen Schrift das ihr Hilfreiche gefunden haben. Andreas Schnebel

Jahrgang 1969, war Berufssoldat und arbeitet nun als freier Autor und Publizist. Seine Analysen bewegen sich an der Schnittstelle von christlicher Ethik, Rechtsphilosophie und Ökonomie. Er schreibt u. a. für den Sandwirt und eigentümlich frei über die Notwendigkeit, Freiheit und Verantwortung wieder zusammenzudenken (libertaerechristen.de).

schreibt am 27. März 2026 in „corrigenda“ unter „Der Richter als Hohepriester“:

Nach dem Urteil gegen eine christdemokratische Politikerin und einen lutherischen Bischof in Finnland darf man Bibelverse nurmehr als museales Artefakt zitieren, jedoch keine Geltung für das Heute beanspruchen. Für Christen ist die Situation indes nicht neu. Bei Petrus finden wir eine Lösung

Die Passionsgeschichte liefert das Urbild dieses Prozesses. Vor dem Hohen Rat war die Anklage gegen Jesus theologisch: Gotteslästerung. Um ihn von der römischen Besatzungsmacht hinrichten zu lassen, musste die Theologie in die Sprache der Macht übersetzt werden. Pilatus interessierte sich nicht für jüdische Blasphemieparagrafen – er interessierte sich für Aufruhr. Deshalb vollzogen die Ankläger den entscheidenden Framing-Wechsel: „Wäre dieser nicht ein Übeltäter (kakopoiós), wir hätten ihn dir nicht übergeben“ (Joh 18,30). Im römischen Protokoll starb Jesus schließlich nicht als Gottessohn, sondern als Aufrührer, der das Volk aufhetzt (Lk 23,2).

In Helsinki erleben wir die juridische Version dieses Pilatus-Effekts. Räsänen spricht von Sünde und Schöpfungsordnung – theologischen Kategorien. Das Gericht übersetzt dies in Diskriminierung und Herabwürdigung – politische Kategorien. Durch diese Übersetzung wird das Evangelium zur Straftat umcodiert. Dabei ist der Prozess nicht nur das Mittel zum Urteil, sondern die Bestrafung selbst: eine jahrelange, zermürbende Prozedur, die als Abschreckung für die gesamte Öffentlichkeit dient. Die Botschaft lautet: Dein Gewissen ist teuer. Kannst du dir diesen Preis leisten?

Die Anordnung, die inkriminierten Passagen der Broschüre zu vernichten, ist kein bloßer Verwaltungsakt. In einer Welt, in der alles digital gespeichert ist, hat die Tilgung von Texten einen rituellen Charakter. Es ist der Versuch, eine abweichende Wirklichkeit aus dem öffentlichen Raum zu löschen.

Wenn ein Gericht argumentiert, religiöse Rede verursache psychischen Schaden und gehöre deshalb verboten, hat der Staat den Bereich äußerer Rechtsordnung verlassen. Er verspricht nicht mehr nur Pax – äußeren Frieden –, sondern eine immanente Form von Shalom: eine widerspruchsfreie Existenz. Das ist ein genuin soteriologischer Anspruch, einer also, der auf Erlösung und Heil abzielt.

Die Richterin agiert als Priesterin eines anthropologischen Bekenntnisses, das mit Geldstrafe und Löschungsanordnung untermauert wird. „Hate Speech“ ist in diesem System nichts anderes als forensische Blasphemie gegen den Gott der absoluten individuellen Autonomie. Kuypers Konzept der Sphärensouveränität benennt exakt die Grenze, die hier kollabiert: Der Staat absorbiert die kirchliche Lehrhoheit, indem er ihre Inhalte einer zivilen Orthodoxieprüfung unterwirft.

Ein Staat, der Texte vernichten muss, um seine Ideologie zu schützen, offenbart seine Schwäche, nicht seine Stärke. Er kann das Konto belasten, aber er kann das Gebet nicht verbieten. Er kann die Broschüre löschen, aber er kann die Wahrheit nicht ungeschehen machen. Das, so Petrus, „stopft dem Unverstand das Maul“ – nicht durch Debatte, sondern durch eine überlegene Ethik (1. Petr 2,15).