„Code Remigration“

Wenn im deutschen Bundestag „Remigration“ fällt, wie in dieser zweiten Septemberwoche 2026, dann findet der derzeitige Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland zu diesem Begriff deutliche Worte, direkt gerichtet an die Parlamentspartei AfD, der Sohnpartei der Vaterpartei FPÖ.

Wenn im österreichischen Parlament über „Remigration“ gesprochen wird, dann wird es zu einem parlamentswürdigen Wort, ohne daß im Duden nachgesehen werden muß, wie dieser Begriff denn konnotiert sei, wie es der zurzeitige Nationalratspräsident beispielsweise bei „Umvolkung“ als nötig befand.

Für den Begriff „Remigration“ braucht aber der zurzeitige Nationalratspräsident gar kein Nachschlagewerk, daß „Remigration“ ein Begriff aus der Wissenschaft sei, das hat er auch so gleich abrufbereit …

Wenn im österreichischen Parlament über „Remigration“ gesprochen wird, werden an die Parlamentvaterspartei keine klaren und deutlichen Worte direkt gerichtet, sondern ihr lediglich zugestanden, sie hätte diesen Begriff bloß übernommen, während dieser doch von ihr hinausgetragen …

Dana Schmalz schreibt am 11. August 2026 auf der Website „Verfassungsblog“ unter „Ausbürgern, Ausweisen, Abschieben – Szenarien der Remigrationspolitik – und was sie bremsen kann“:

Das Unwort des Jahres 2023 – „Remigration“ – steht im Regierungsprogramm der AfD Sachsen-Anhalt an prominenter Stelle (II). In ihrem Programm identifiziert sich die AfD explizit mit diesem Begriff, der eine rigorose Ausweisungspolitik auf der Basis eines ethnischen Volksbegriffs verfolgt.

[…]

Daraufhin kam es im Januar 2024 zu massiven Demonstrationen gegen Rechtsextremismus. Auf ihnen wandten sich Hunderttausende Menschen entschieden gegen eine Remigrationsideologie – eine Ideologie, die Menschen aufgrund ihrer Herkunft abwertet und ein ethnisch homogenes Deutschland zum Ziel hat.

[…]

Der ethnische Volksbegriff, der solchen Remigrationsphantasien zugrunde liegt, war für die Verfassungsschutzämter zentral, um die AfD, einzelne ihrer Landesverbände und ihre Jugendorganisation zu beobachten und als rechtsextrem oder als rechtsextreme Verdachtsfälle einzustufen (siehe hier, hier und hier). Auch das kürzlich erschienene Gutachten der Gesellschaft für Freiheitsrechte setzt sich (S. 670 ff.) ausführlich mit dem ethnisch-kulturellen Volksbegriff als Element der verfassungswidrigen Agenda der AfD auseinander. Ein solcher Begriff widerspricht dem formalen Volksbegriff des Grundgesetzes und der Gleichheit aller Staatsangehörigen.

Derzeit verwenden rechtspopulistische bzw. rechtsextreme Parteien den Begriff „Remigration“ als Code für eine Politik, die einen ethnischen Volksbegriff propagiert und Menschen, die nicht nach diesem völkischen Verständnis zum Staatsvolk gehören, abschieben oder zur Ausreise veranlassen will. „Remigriert“ werden sollen diejenigen, die nicht „nach Deutschland gehören“. Unter Remigrationsprojekten oder Remigrationspolitik verstehe ich im Folgenden also politische Vorhaben, durch die zugewanderte Menschen oder rassistisch als nicht-zugehörig Markierte aus Deutschland ausgewiesen werden sollen.

„Ein ethnisch homogenes Deutschland zum Ziel hat.“

„Homogenität“, von der „Homogenität“ spricht am 20. Juni 2026 in der Wiener Hofburg der zurzeitige Parlamentsvaterparteiführende in Österreich,

der für eine Untertanin bereits zum „King“ Aufgestiegene, dem seine Partei der „wahre Verfassungsschutz“

Vom „Volksbegriff“ wurde bereits erzählt, und dazu u. a. Andreas Kemper zitiert:

Wie wir uns die „Remigration“, die Deportationen vorzustellen haben, darüber klärte Martin Sellner auf: Es brauche eine „Musterstadt“ in Nordafrika. In dieses deutsche Territorium könnten dann auch Deutsche mit Migrationsmerkmalen untergebracht werden. In dieser Musterstadt könnten sich Migrantinnen bewähren, sogar Startups gründen, bei Nichtbewährung gäbe es noch die Ankerzentren und da wäre es dann ungemütlicher. Ich nehme an, dass Kubitschek die Strukturen dieses Menschenparks der wohltemperierten Grausamkeiten in Zukunft gerne mit Verbündeten außerhalb seiner völkischen Blase diskutieren möchte. Mit Titus Gebel hätte er einen interessanten Gesprächspartner, denn dieser will mit einem Passhandel-Konzern (Henley & Partners) im Rücken gerne börsennotierte Privatstädte für Klimaflüchtlinge errichten.

[…]

Beim Prozess der AfD gegen das Bundesamt für Verfassungsschutz in Münster spielte der Volksbegriff eine wichtige Rolle. Der Verfassungsschutz vertrat den Standpunkt, dass die Verfassung nur ein Volk kenne: das Staatsvolk. Dieser Volksbegriff verträgt sich nicht mit einem „ethnisch-kulturellen“ Volksbegriff der Rassenbiologie und des Ethnopluralismus.

Am 20. Juni 2026 in der Wiener Hofburg der Parlamentsvaterparteiführende:

Und diesmal wird das Zerstörungswerk ausgeführt im Namen der falschen Toleranz und im Namen der Feigheit. Ich rede von der Homogenität unserer Gesellschaft. Ich rede davon, dass die Bürger unseres Staates durch ein gemeinsames Wertefundament und durch eine gemeinsame Sprache verbunden sind. Ich rede davon, dass Sie ein gemeinsames kulturelles Verständnis haben, dass Sie ein gemeinsames Menschen und Gesellschaftsbild teilen, weil ohne diese Homogenität gibt es auch keine Stabilität und ohne Stabilität gibt es keine Sicherheit und ohne Sicherheit gibt es keinen Wohlstand und dann geht sie los. die Kettenreaktion ins Negative und die will ich nicht haben. Und noch etwas ist wichtig, diese Homogenität, ich könnte auch sagen Identität, wann das nicht auch schon ein verbotenes Wort ist, man weiß es ja nicht so genau, aber diese ohne diese Homogenität verliert der Staat seine Seele als Nationalstaat. Er verliert seine so kostbare Unverwechselbarkeit. Er verliert seine Einzigartigkeit und Europa verliert seine Völker. Und das, was dann noch übrig bleibt, das ist eine tote Hülle. Ein zentralistisches, ein bürokratisches, ein undokratisches Gebilde, eine Brüsseler Maschine, die keine Verankerung hat in den Herzen der Menschen und die Menschen bleiben entwurzelt übrig.

[…]

Worten, dass mir die Menschen und die Dinge und die Sitten und die Gebäuche und die Traditionen, die mich umgeben, dass sie mir vertraut sind, dass mir nicht alles fremd erscheint, dass ich mich geborgen fühlen kann, dass ich mich aufgehoben fühlen kann, dass ich mich sicher fühlen kann unter meines gleichen. Das ist der Zustand, den wir bewahren und verteidigen wollen. Und das ist der Zustand, den wir dort wieder gewinnen müssen, wo wir ihn bereits verloren haben für unsere Familie Österreich. Und deshalb ist es für uns völlig klar, nur wir selber entscheiden, wer zu uns kommen darf und unter welchen Umständen und Bedingungen er bei uns leben darf und wer eben nicht. Wir selbst und niemand anderer.

So kommt es nicht von ungefähr, daß der Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland zu diesem Code „Remigration“ klare und deutliche und unmißverständliche Worte direkt an die Bundestagssohnpartei richtet,

und in Österreich in der Wiener Hofburg klar und deutlich und unmißverständlich der Begriff „Homogenität“ beschworen wird als ein Ziel der Parlamentsvaterpartei, und dafür das Beifallklatschen des zurzeitigen Nationalratspräsidenten bekommt, der am 20. Juni 2026 in der Wiener Hofburg ebemfalls sprechen darf, der u. a. m. davon überzeugt ist, es werde „nie einen Bevölkerungskanzler“ geben.

Unter meines gleichen nur wir selber entscheiden, wir selbst und niemand anderer“, so einen souveränen Nationalstaat Österreich will dieser Mann, so einen souveränen Nationalstaat eben wie es eben erst ein Sohnparteimann in Deutschland ausdrückt, was es in Deutschland nicht geben werde, „solange Trump Präsident ist. Und auch nicht bei Vance, Rubio oder anderen Republikanern.“

Mit einem „Remigrationsgesetz“ will nun die Parlamentsvaterpartei, so verkündet es am 7. September 2026 ihr Vorreiter, „vielleicht als Verfassungsgesetz“, wieder voranschreiten —

Es wurde bereits erzählt, wer ihr der ideale Mann nur sein könnte, je einen derartigen Gesetzestext zu schreiben, nur ein idealistischer Mann aus Graz, „dem Deutschland jeden Tag wieder etwas deutscher wird – und Österreich genauso.“

Denn es wird in einem solchen idealistischen Text wohl auch um die Staatsbürgerschaft, konkreter, um den Entzug der Staatsbürgerschaft gehen, und darüber

hat der idealistische Mann aus Graz schon tief gedacht.

So tief nachgedacht über die Staatsbürgerschaft hat der zurzeitige Vorreiter der Parlamentsvaterpartei selbst schon, wie er beispielsweise mit einem Interview im Jahr 2024 bewies, als er sein Wissen über die österreichische Gesetzeslage in bezug auf die bestehenden Möglichkeiten des Entzuges der Staatsbürgerschaft preisgab, indem er damals schon mit seinem umfangreichen Wissen der Gesetze in Österreich bereits das verlangte, was er wohl nun vielleicht gar in der Verfassung als „Remigrationsgesetz“ wissen will:

[V]erachten, diese Gesellschaft sogar bekämpfen, dann können wir, das ist die Demokratie, das ist die Demokratie, dass wir dann eine Rechtslage herstellen, dass man solchen Leuten die Staatsbürgerschaft auch wieder entziehen kann.

„Das ist die Demokratie, das ist die Demokratie“, des zurzeitigen Vorreiters der Parlamentsvaterpartei tief gedachte, und einer aus Bundestagssohnpartei weiß recht, was „zum Schutz der Demokratie“ zu tun ist, u. v. a. m. die Briefwahl abschaffen“ —

NS Was zu einem „Remigrationsgesetz“ gar vielleicht in der „Verfassung“ gehört, ist eine „Remigrationsoffensive“, wie diese für Ulrich Siegmund in einem gesinnungsgemäßen „Remigrationsplan“ zu stehen hat, wie am 11. September 2026 berichtet wird:

Unsere Position ist ganz klar, daß wir sagen, wir verteufeln nicht pauschal die Produktion von Rüstungsgütern, weil wir bei späteren Remigrations- und Abschiebeoffensive natürlich auch entsprechende Hilfsmittel brauchen, natürlich auch im Sinne der inneren Sicherheit, der eigenen Stabilität und auch der Landesverteidigung, das ist bewußt, das fällt nicht vom Himmel.

„Stabilität, Sicherheit“, dem Vorreiter aus der Parlamentsvaterpartei in Österreich muß, wenn er dies von einem aus der Bundestagssohnpartei in Deutschland hört, der am 6. September 2026 „Tausenddank für die Hilfe“ zur vorreiterischen Partei nach Österreich schickte, das wohl vorkommen, als hörte er sich selbst …

Die seriösen Quellen

Es muß eine seriöse Quelle sein, die Stefan Weber am 7. September 2026 auf einer Konzernplattform für seine Bestätigung „Die Briefwahl kostet #AfD die absolute Mehrheit – Statistisch deutet das auf strukturelle Manipulation“ heranzieht, denn Stefan Weber prüft stets gewissenhaft aufs genaueste, ehe er öffentlich je etwas von sich gibt.

Und diesmal zieht Stefan Weber als seine Quelle Alexander Wallasch heran:

Die Briefwahl kostet AfD die absolute Mehrheit – Statistisch deutet das auf strukturelle Manipulation

Da Stefan Weber keine Anführungszeichen verwendet, also das von Alexander Wallasch Geschriebene nicht als Zitat ausweist, darf angenommen werden, daß Stefan Weber damit zum Ausdruck bringen will, mit Alexander Wallasch völlig einer Meinung zu sein.

Alexander Wallasch ist dafür bekannt, alles seriös genau zu wissen, nun auch, was die Briefwahl betrifft, aber er wußte beispielsweise auch schon einmal, wer ein „Neufaschist […] mit altfaschistischen Methoden“ ist:

Der lupenreine Neufaschist @polenz_r mit altfaschistischen Methoden – nur noch ein kleiner Schritt, dann schreit er nach KZ’s für @Alice_Weidel und die @AfD. An die Wand gedrängt halten sie die Fahne wieder hoch. Es gibt wieder Hetzjagden in Deutschland! Schämen Sie sich!

Die so wissenschaftlich anmutende Formulierung „strukturelle Manipulation“ des Stefan Weber und des Alexander Wallasch übersetzt Maximillian Krah am 10. September 2026 auf ebendieser Konzernplattform ins Volkshafte: „Betrug“:

Die Briefwahl öffnet dem Betrug Tür und Tor. Wer beantragt die Wahlscheine, wer füllt sie aus, wer sendet sie zurück? Briefwahl abschaffen – zum Schutz der Demokratie!

Maximillian Krah weiß nicht nur, was „zum Schutz der Demokratie“ recht notwendig ist, nämlich die „Briefwahl abschaffen“, sondern auch, wer die Garantin für „souveräne Nationalstaaten“ ist, wie sie sein Parteimann Ulrich Siegmund wieder haben will, es ist die Dreifaltigkeit Trump, Vance, Rubio, und wenn er, Maximillian Krah, nur recht souverän vor die Dreifaltigkeit hinkniet, wird einer aus dieser ein entsprechendes Dekret zur Briefwahl in Deutschland erlassen.

Eine weitere seriöse Quelle des Stefan Weber, das muß eingestanden werden, konnte nicht ausfindig gemacht werden, nämlich die zu dem, was Stefan Weber am 8. September 2026 auf ebendieser Konzernplattform schreibt:

„Was ist in diese Frau gefahren?“, fragten sich gestern, Montag, viele Zuseher des ORF-Sommergesprächs. Simone Stribl disqualifizierte sich – wie berichtet – mit unlauteren Fragen an FPÖ-Chef Herbert Kickl. „Plagiatsjäger“ Stefan Weber wirft ihr heute, Dienstag, auf X sogar Desinformation vor.

Als wäre es ein Zitat, allerdings ein Zitat ohne Anführungszeichen und vor allem, ein Zitat ohne Angabe der Quelle, schreibt Stefan Weber am Dienstag: „Stefan Weber wirft ihr heute, Dienstag, auf X sogar Desinformation vor.“

Souverän Deutschlands die Dreifaltigkeit

„Es wird kein AfD-Verbot geben, solange Trump Präsident ist. Und auch nicht bei Vance, Rubio oder anderen Republikanern.“ Das schreibt Dr. Maximillian Krah am 9. September 2026 auf der Konzernplattform zur Förderung der Wiederbetätigung.

„[D]aß wir wieder souveräne Nationalstaaten haben[.]“ Das sagt Ulrich Siegmund am 6. September 2026 in seiner Botschaft als Mitglied der AfD an die FPÖ,

mit der er sich mit seinem „Tausenddank für die Hilfe“ der FPÖ als artiger Sohn erweist.

Das also wird in der AfD unter einem souveränen Nationalstaat verstanden, was in einem souveränen Nationalstaat zu geschehen respektive nicht zu geschehen hat, haben Männer von einem anderen souveränen Nationalstaat aus zu bestimmen, zu diktieren.

„Das Volk ist der Souverän“, gesinnungsgemäße zentrale Programmatik der AfD aber auch der FPÖ, bekommt durch das Mitglied des Deutschen Bundestages, Dr. Maximillian Krah, einen konkreten Namen:

Der Souverän der Bundesrepublik Deutschland ist für diesen Bundestagsabgeordneten der AfD

Trump,

Vance,

Rubio.

Diese Dreifaltigkeit also ist der Souverän der Bundesrepublik Deutschland, die Ulrich Siegmund als souveränen Nationalstaat

NS Daß Ulrich Siegmund einen Tausenddankgruß an die FPÖ schickt, das ist nur billig und recht, hat doch die Sohnpartei AfD der Vaterpartei FPÖ recht alles zu verdanken, und die eine und der andere aus der Sohnpartei in Deutschland wohl auch persönlich, etwa ebendieser Bundestagsabgeordnete, dessen Meinung zu den Mitgliedern einer gesinnungsgemäßen Organisation, die von einem aus der Vaterpartei in Österreich ist, von ihm aber weit über ein Jahrzehnt vor dem aus der Sohnpartei geäußerte Meinung, vorgebracht also zu einer Zeit, als es die Sohnpartei in Deutschland noch gar nicht gab

Kings bring a hail of damages

Nun hat am 7. September 2026 eine Strippe auf einer Konzernplattform zur Förderung der Wiederbetätigung sich als Untertanin zu erkennen gegeben, mit ihrer Sehnsucht nach einem „King“, und damit offenbart, was aus einem wirklich werden soll, der als „Volkskanzler“ anpreisend verkauft wird, nämlich ein „King“.

Was Menschen von einem derartigen „King“ aber je erwarten können, je zu erwarten haben, mit einem solchen „King“ je bekommen, ist „Hail“. Und was Hagel anrichtet, ist leidvoll bekannt, einfach wie kurz gesagt, Hail richtet enorme Schäden an. „King“ erinnert an eine Überschrift aus dem Frühjahr 2026: „White House hails ‚two kings‘ after Trump …“

Mit derartigen „Kings“ kann es je nur extrem hageln, werden je nur die denkbar größten Schäden, Verwüstungen, Zerstörungen verursacht. Und daß zum „King“ der untertänigsten Strippe sogleich der zurzeitige Mann im Weißen Haus einfällt, nun, die zwei Männer verbindet doch einiges, zuerst einmal, sie sind Patrioten … Unweigerlich fällt zu dem einen sich zur Zeit als „King“ Gebärdenden sofort auch eine Frau aus dem unmittelbaren Umfeld des sich noch als „Volkskanzler“ Preisenden ein, und mit ihr beispielhaft ein Staat in Südamerika, der dem libertären Hagel

Ach, seid milde gegen sie, es sind doch Menschen voll des Idealismus, wie auch jener in Sachsen-Anhalt, dessen „Grüße“ der von der Strippe zum „King“ Erhobenen noch desselben Tages auf ebendieser Konzernplattform, am 6. September 2026, weiterleitet, die Grüße eines Mannes, der an diesem Sonntag schon vielleicht sich fühlte like a king

Es war ein gemeinschaftliches Projekt, wir waren bei der FPÖ in Österreich. Wir stehen Seite an Seite, weil es geht ja nicht nur um Sachsen-Anhalt, es geht auch nicht nur um Deutschland, es geht ja auch um Europa, daß wir wieder souveräne Nationalstaaten haben, das ist ja auch in Eurem Interesse, Ihr wollt, daß Ihr eine Politik für Österreich macht und nicht für den Rest der Welt. Das möchten wir auch für Deutschland. Aber das ist wichtig, daß man das zusammen macht, daß wir die Probleme dieses Kontinentes zusammen lösen, und wir haben ähnliche Probleme. Schaut in Eure Großstädte, schaut nach Wien, schaut nach Linz, schaut nach Salzburg, das Gleiche haben wir auch in Deutschland. Und deswegen müssen wir es Seite an Seite machen. Wir werden diesen Weg auch weiter Seite an Seite gehen. Wir stehen an der Seite der Kollegen der Freiheitlichen in Österreich, an der Seite auch von Herbert Kickl, an der Seite von Dr. Susanne Fürst, gestern auch hier in Magdeburg, Seite an Seite, und genauso werden wir es weitermachen. Also, Danke für Eure Unterstützung. Wir werden diesen Weg gemeinsam weitergehen. Alles Gute nach Österreich. Und nochmal, auch wenn es zum dritten Mal ist, man kann es nicht oft genug sagen. Tausenddank für die Hilfe.

Ja, scheltet ihn nicht, denn es ist ein brav idealistischer Sohn aus der deutschen Sohnpartei der identitären Vaterpartei in Österreich, ein braver Sohn bedankt sich eben überschäumend für die Hilfe.

Die Strippe allerdings mußte sich ob der „unermüdlichen Arbeit vieler Idealisten aus patriotischen Bewegungen & Medien“, die zum „massive[n] Erfolg der AfD“ auch beigetragen habe, selbst bedanken …

Für die Strippe ist es unausweichlich zu erwähnen, daß ihr „King Kickl“ sich nicht distanziert habe, also von den Identitarians, wie auch, als „King“ einer identitären Partei hätte er sich von sich selbst und seiner ihn untertänigen Partei distanzieren müssen, das kann von einem zur Zeit noch als „Volkskanzler“ Angepriesenen nicht abverlangt werden.

Was ein rechter „King“ ist, der will die österreichische Verfassung nach seiner Verfassung schreiben, also die „Remigration“ in die Verfassung, was seiner untertänigen Strippe gesinnungsgemäß recht gefallen muß, da sie das nicht unerwähnt lassen kann.

Wer dem zur Zeit sich noch mit „Volkskanzler“ zu begnügen habenden „King“ wohl den gesinnungsgemäß entsprechenden Verfassungstext schreiben könnte? Nur einer, nur einer, nur ein Mann aus Graz

NS An dem 7. September 2026 wird der von der Strippe bereits vom „Volkskanzler“ zum „King“ Gehobenen in den Radionachrichten auf „Österreich 1“ kurz zitiert, was er im gestrigen Sommergespräch, auf das sich die Strippe bezieht. In Erinnerung davon wird nur eine vom Gehobenen verwendete Phrase bleiben: „Auf gut Deutsch“.

NNS Das kann „Nius“nicht unverbreitet lassen, daß „[s]ogar US-Präsident Donald Trump die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt mit dem Wahlsieg der AfD zur Kenntnis genommen und auf seinem reichweitenstarken Truth-Social-Account thematisiert“ habe, am 6. September 2026 auf derselben Konzernplattform; aber er weiß, er weiß wie Julian Reichelt, was gar wichtig zu verbreiten ist, so wichtig wie a speech by Eva Vlaardingerbroek, die dank des Nationalratspräsidenten das österreichische Parlament nun von innen kennt.

NNNS Am 7. September 2026 hat Stefan Weber wieder seinen Teil, den er selbst leisten kann, beigetragen, unangefochtener erster Lieblingswissenschafter dieser Partei werden zu können:

Die Briefwahl kostet #AfD die absolute Mehrheit – Statistisch deutet das auf strukturelle Manipulation

„Idealismus“

Es gibt einen Geschwefellohnschreiber, der zugleich den Fellnerischen eine Fernsehgeschwefelsprechpuppe,

für den von einem Mann geführten Verlag mit dem gesinnungsgemäßen Willen, daß „Deutschland und Österreich genauso jeden Tag wieder etwas deutscher wird“ …

Und weil Geschwefellohnschreiber und Fernsehgeschwefelsprechpuppe am 3. September 2026 gar wieder klagensreich auf der Konzernplattform X „Immer dieselbe Nummer: Freiheitliche als Nazis diffamieren. Die Nazikeule ist stumpf. Keiner hört mehr hin.“ schreibt, ist er doch ein weiteres Mal zu erwähnen, diesmal zu dem, was am 6. September 2026 zu hören, zu lesen, zu sehen ist.

Zu sehen und zu hören ist, ein junger Mann, adrett im weißen Hemd, mit „Schöne Grüße aus Magdeburg“ an „Leonie und Mike“, und nach seinem armbewegten Gruß lachen er und Sandra Gabriel von „Utopia TV Deutschland“ gemeinsam den Gruß an „Leonie und Mike“ …

Zu sehen ist desselben Tages Sandra Gabriel von „Utopia TV Deutschland“ in Tangermünde lächelnd im Gespräch mit Ulrich Siegmund, und zu hören ist, wie er, Ulrich Siegmund, von „Idealismus“ spricht: „[D]as ist ein Idealismus, den spüre ich woanders nicht“.

Daß er, Ulrich Siegmund, den diesen einen „Idealismus“ woanders nicht spüre, ist eine wahre Einsicht von ihm …

Zu sehen ist und zu hören ist, Ulrich Siegmund fordert auf, „Utopia TV Deutschland“ zu applaudieren und dann wird applaudiert.

Zu sehen ist, in Tangermünde, wie „Utopia TV Deutschland“ Ulrich Siegmund hinterher in das Wahllokal hinein, zuerst noch zögerlich: „Ja, wir gehen so weit wie wir dürfen.“ Aber dann sogleich: „[W]ir dürfen rein. Okay. Alles klar. Wo geht’s lang?“

Zu lesen ist an diesem 6. September 2026 auf der Konzernplattform zur Förderung der Wiederbetätigung:

„Hört ihr unseren Schritt?“ und im dazu verbreiteten Video sind Soldaten aus der Zeit der madigen zwölf Jahre des deutschen reiches zu sehen, in die Marschmusik hinein ist zu hören: „Unter den Linden zieht die Wache auf. Das Leben geht weiter.“

Ulrich Siegmund spricht von „Idealismus“ und desselben Tages schreibt auf ebendieser Konzernplattform eine Strippe: „Der massive Erfolg der AfD war auch dank der unermüdlichen Arbeit vieler Idealisten aus patriotischen Bewegungen & Medien möglich. Besonders meine guten alten Freunde und Wegbegleiter @dersimonkaupert, @alex_malenki & @DerPaulKlemm

„Idealismus“, ach, seit jeher, bloß Idealismus

Aber eines ist wahr, so pathetisch es der Kommentator zu den Marschierenden „Unter den Linden“ auch sprach, nach jedem identitären und patriotischen Idealismus: „Das Leben geht weiter.“

Das Leben geht weiter, als Leben in Ernüchterung und massiver Aufräumarbeit …

Zu lesen ist von dieser Strippe desselben Tages auf ebendieser Konzernplattform auch: „kultureller Marxismus“, also noch ein Begriff, der ihr eingetrichtert wurde,

Brav lernt sie die Begriffe auswendig und stolzt, daß ihr gar zugetraut wird, eigene Begriffe wie „Remigration“ …

Und mit „Remigration“ wieder bei dem Verlagsmann vom Geschwefellohnschreiber angelangt, daß auch Menschen mit erworbener „Staatsbürgerschaft“ —

Auch Menschen mit Staatsbürgerschaft …

Wieder einmal etwas über „Idealismus“ zu erfahren, an diesem 6. September 2026, das ist bei der gesinnungsgemäßen Zugerichtetheit von „Utopia TV Deutschland“ auch nicht anders zu erwarten, wen „Utopia TV Deutschland“ aufnimmt, ist voll Idealismus und Expertise, beispielsweise und exemplarisch Markus Krall —

erster Kenner des Wirtschaftens von Bonobos, mit dem Barbara Kolm sich auszutauschen weiß …

Neue Wache mit Käthe Kollwitz in Berlin, in Wien Heldendenkmal mit Wilhelm Frass

Ein Spaziergang in Berlin im August 2026 zeigt einen Unterschied zwischen Berlin und Wien allzu deutlich auf, der nicht zugunsten Wiens —

Mitten in Berlin, zentral gelegen, geht es ohne großen zeitlichen Aufwand und ohne Mühe vorbei am „Gedenkort für die Opfer der NS-‚Euthanasie'“-Morde“,

am „Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas“,

am „Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Juden Europas“,

am „Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen“,

an der „Neuen Wache“ …

Die „Neue Wache“ lädt ein, in ihr vor der Skulptur von Käthe Kollwitz zu verweilen, und die Tafel an der „Neuen Wache“ verdeutlicht noch einmal den Unterschied zwischen Berlin und Wien, der nicht zugunsten Wiens —

Die neue Wache ist der Ort der Erinnerung und des Gedenkens an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft.

Wir gedenken der Völker, die durch Krieg gelitten haben. Wir gedenken ihrer Bürger, die verfolgt wurden und ihr Leben verloren. Wir gedenken der Gefallenen der Weltkriege. Wir gedenken der Unschuldigen, die durch Krieg und Folgen des Krieges in der Heimat, die in Gefangenschaft und bei der Vertreibung ums Leben gekommen sind.

Wir gedenken der Millionen ermordeten Juden. Wir gedenken der ermordeten Sinti und Roma. Wir gedenken aller, die umgebracht wurden wegen ihrer Abstammung, ihrer Homosexualität oder wegen Krankheit und Schwäche. Wir gedenken aller Ermordeten, deren Recht auf Leben geleugnet wurde.

Wir gedenken der Menschen, die sterben mußten um ihrer religiösen oder politischen Überzeugung willen. Wir gedenken aller, die Opfer der Gewaltherrschaft wurden und unschuldig den Tod fanden.

Wir gedenken der Frauen und Männer, die im Widerstand gegen die Gewaltherrschaft ihr Leben opferten. Wir ehren alle, die eher den Tod hinnahmen, als ihr Gewissen zu beugen.

Wir gedenken der Frauen und Männer, die verfolgt und ermordet wurden, weil sie sich totalitärer Diktatur nach 1945 widersetzt haben.

Ein Spaziergang in Wien zeigte einen Unterschied zwischen Berlin und Wien allzu deutlich auf, der zugunsten Berlins —

Mitten in Wien, zentral gelegen, geht es ohne großen zeitlichen Aufwand und ohne Mühe vorbei

am Brand of Shame

im KL-Grätzel,

am Platz des Prälaten

an der Jordangasse,

am Denkmal des Augustiners,

am „österreichischen Heldendenkmal“

Das Heldendenkmal mit seinem frassischen Krieger lädt nicht zum Verweilen ein.

Menschgemäß kommt das Heldendenkmal im äußeren Burgtor zum Heldenplatz nicht ohne Tafeln aus, aber es sind im Gegensatz zur Tafel in Berlin oder

zur Tafel in Rheinsberg oder

zur Tafel in Kiel

keine Tafeln zum Zitieren, etwa die Erinnerungstafeln für

Karl Habsburg,

für Franz-Ferdinand Habsburg,

für 1683 und

1813

Vom Heldenplatz durch das äußere Burgtor aus ist die auf Stein sitzende Vorfahrin der im Heldendenkmal verehrten Buben Habsburgs zu sehen und sofort erinnert es an das

Mahnmal in Berlin, das es in Wien nicht

Zu zitieren ist doch etwas, kein Tafeltext, sondern ein Zeitungsartikel. Obgleich es seit 1938 öffentlich bekannt war, brauchte es in Österreich vierundsiebzig Jahre, bis endlich das im Sockel des „toten Kriegers“ versteckte nationalsozialistische Geschwefel entfernt wurde.

In einem Brief vom 20. Dezember 1938 teilte mir der Künstler folgendes mit: „Zu dem Heldendenkmal will ich Dir noch etwas erzählen, was auch die Leser des ‚VB‘ interessieren dürfte. Die Steinfigur des ‚Toten Kriegers‘ stellte ich im Frühjahr 1935 in der Krypta auf. In einem unbeobachteten Augenblick konnte ich in eine bereits vorbereitete Mulde im Sockel eine Metallhülse mit der Inschrift legen, die alsbald, noch bis heute und vielleicht für immer, von der schweren Figur verdeckt wurde. Bei allen möglichen Anlässen standen die damaligen hohen Würdenträger der Systemzeit vor der Figur und hatten keine Ahnung (was für mich einigermaßen belustigend war!), daß unter der Figur eine ‚hochverräterische‘ Inschrift liegt, denn damals war sie es. Den ganzen Wortlaut des Textes weiß ich heute nicht mehr, doch der Sinn ist der: Daß ich diese Figur des toten Kriegers zum Gedenken an meine gefallenen Kameraden gemacht habe und daß mit Tag, an dem wir Österreich im Zeichen des Hakenkreuzes (Sonnenrades) mit allen Deutschen ein Volk bilden, die Gefallenen nicht umsonst ihr Leben gelassen haben. – Und mit dem Tag – den 15. März 1938 – an dem der Führer das erstemal den Kranz vor diese Figur im Heldendenkmal legte, hatte sich mein Wunsch erfüllt. Du kannst Dir denken, daß das damals, nebst allem anderen, ein besonders großer Tag für mich war.“

Dr. Karl Hareiter, Der Bildhauer Wilhelm Fraß,
in: Völkischer Beobachter,
25./26. Dezember 1938, S. 6.

Von 1935 bis 2012, also siebenundsiebzig Jahre lang bekränzten österreichische „Würdenträger“ die Steinfigur mit dem eingelegten identitären Geschwefel

Ein Wort aus dem Brief des Wilhelm Frass sticht hervor: „Systemzeit“ —

Heutigentags werden wieder viele zusammengesetzte Wörter mit „System“ geschwefelt, propagandiert, wie „Systemparteien, Systemmedien“ und so weiter und so fort …

Vom „österreichischen Heldendenkmal“ könnte noch weiterspaziert werden, zu noch einem Mal in Sichtweite des denkmalischen Obelisken für 1683, aber dieses Mal einmal vor Jahren gesehen zu haben, reicht vollkommen aus, es ist

ein Steinbrocken, der, wofür kein Vergleich mit einer anderen Stadt herangezogen kann, nicht für Wien spricht.

Zwischen diesem Steinbrocken und diesem Heldendenkmal, wenn dieser Weg zum Spazieren genommen wird, geht es vorbei am der „Kraft und Schönheit unserer Jugend“ gewidmeten müllnerischen Jüngling

Am Steinbrocken auf der Mölker Bastei aber ist es mit dem Spaziergang nicht zu Ende,

es geht weiter, weiter zum müllnerischen Wehrmann mit dem

Vers des Priesters, der 1923 das Sonnenradlied, von ihm, dem Priester, aber „Hakenkreuzlied“ —

mit dem „Wehrmann“ — und das muß an seiner Stelle zugegeben werden —, keinen Spaziergang im August 2026 durch Wien gemacht zu haben, der Wehrmann erinnert, daß zur Finanzierung des Heldendenkmals der Wehrmann wieder zum Einsatz gebracht wurde:

Als 1934 das Äußere Burgtor zu einem Heldendenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges umgewandelt wurde, erinnerte man sich des „Wehrmanns in Eisen“. Zur Finanzierung wurde er aus dem Depot geholt und neuerlich am Schwarzenbergplatz aufgestellt. Benagelt wurde diesmal nicht die Figur selbst, sondern deren Sockel. Mit der Eröffnung des Heldendenkmals im September 1934 wurde diese Aktion beendet und der Wehrmann wieder abgebaut. Am 12. Oktober 1934 wurde die Ritterfigur schließlich an ihrem vorgesehenen Platz in den Arkaden des Neuen Amtshauses Ecke Felderstraße – Ebendorferstraße aufgestellt.

In Wien kann ohne Spaziergang alles zum Unterschied zwischen Berlin und Wien vor dem österreichischen Heldendenkmal stehend erfahren werden, muß im August 2026 beim Verweilen in der „Neuen Wache“ vor der Büste der Käthe Kollwitz gedacht werden — alles über die allzeit getreue Linie Österreichs …

Lugner

selbstverständlich, selbstverständlich hat Martin Sellner Leo Lugner nicht anwaltlich im nun mit einer Diversion abgeschlossenen Verfahren vertreten, und das wird Leo Lugner dauern, denn wie recht glücklicher noch hätte das Verfahren für ihn, Leo Lugner, ausgehen können, hätte der als „Strippe“ sich bekennende Martin Sellner im Verfahren dieses Plädoyer für Leo Lugner halten können, das sie, die Strippe, am 2. September 2026 auf der Konzernplattform X hält:

Kein Mensch sonst hätte Leo Lugner besser verteidigen können als eben einer, der um die Qualitäten des Leo Lugner weiß und ob seiner Qualitäten schon einmal für Leo Lugner warb, ihn zu wählen.

Darüber hinaus ist es für einen glücklichen Ausgang in einem Verfahren nicht unwesentlich, wie recht Beschuldigte und Verteidigende aufeinander eingespielt sind, und das wäre im Fall von diesen zwei Herren gesinnungsgemäß gegeben gewesen, so wie sie beispielsweise einander Bälle zuspielen können

Wer sonst hätte auch in einem Verfahren mit mehr Gesinnungsblut für ihren Mandanten als ebendie für ihn werbende Strippe sich einsetzen können? Für die Strippe wäre es auch eine Pflicht zur Treue gewesen, denn ihr Mandatar scheut keinen Aufwand, keine Anstrengung, wenn Identitarians rufen, so nimmt er beispielsweise die Strapazen einer Reise nach Deutschkreuz

Und was für eine Symbiose der Qualitäten des Leo Lugner und der Qualitäten der strippigen Verteidigerin wäre es im Verfahren gewesen, wie sie es versteht auszublenden, wegzureden, daß es bei „Knödel[n]“ vor allem darum geht, wer, was und wann mit welchem Gesinnungsuntergrund verbreitet.

Auf eines aber vergaß die Strippe wohl in der Eile in ihrer nachträglich rasch zu erstellenden Verteidigungsschreibe für Leo Lugner, nämlich hervorzuheben, herauszustreichen, was für Leo Lugner spricht, daß er ein Mann des recht feinen Kunstsinns —

Und dieser sein feiner Kunstsinn wird ihm, Leo Lugner, nun vielleicht nützlich sein, einen rechten Platz für seine abzuleistende „gemeinnützige Arbeit“ im Ausmaß von „160 Stunden“ zu finden — hierfür böte sich doch ein Medium an, das der Kunst ebenso fein zugetan

Vom grassierenden identitären Vokabular

Wann wird es in einem Land tatsächlich gefährlich? Wann wird es in einer Demokratie tatsächlich bedrohlich? Das ist ganz und gar nicht pathetisch gemeint, auch wenn so klingen mag. Aber zwischendurch kann es oder muß es auf diese Art gefragt werden, ausgelöst durch ein Wort, geschrieben auf einer Konzernplattform am 29. August 2026: „Vaterlandsverräter

Wenn identitäres Vokabular nicht nur von Identitarians verwendet wird, sondern von allen, also auch von jenen, mehr und mehr, die mit Identitarianism gesinnungsgemäß nichts gemein haben, identitäres Vokabular so selbstverständlich wie breitest verwenden, wie beispielsweise die Vokabel „Vaterlandsverräter“, eben erst geschrieben von einem, der gar so genau weiß, woher die Wörter stammen, die Identitarians verwenden, wie „Sonderbehandlung„.

Auch wenn des Österreichers „Blutrichter“ am Volksgerichtshof inbrünstig oft „Vaterlandsverräter“ schrie, so ist auch „Vaterlandsverräter“ nur eine von des Österreichers Gesinnungsgemeinschaft gestohlene Vokabel, die beispielsweise von einem Wilhelm Hohenzollern, der seinen Kuchenberuf Kaiser und König erbte und sich also nicht um diesen bewerben mußte, in der Formulierung „Mitten im Frieden überfällt uns der Feind. Darum auf! zu den Waffen! Jedes Schwanken, jedes Zögern wäre Verrat am Vaterlande.“ verwendet wurde, am 6. August 1914.

Nicht anders ist es um den Zwilling dieser Vokabel bestellt — „Volksverräter“, ebenfalls nur eine von des Österreichers Gesinnungskameraderie geraubte Vokabel, die bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts … „Volksverräter“, diese Vokabel wurde 2016 in Deutschland zum „Unwort des Jahres“ gewählt, und das kann sehr gut verstanden werden, wenn beispielsweise bedacht wird, was mit dem Wort gerade in Österreich verbunden wird, die Forderung nach Mörderischem.

Wie das identitäre Vokabular über die Jahrzehnte wieder einsickerte, dafür ist auch „Vaterlandsverräter“ ein Beispiel, das nun nicht mehr vereinzelt verwendet wird, etwa nur von einem wie Jörg Haider, für den es auch mit Forderungen nach Konsequenzen verbunden war, nicht nach mörderischen Konsequenzen, aber mit dem „Entziehen der Staatsbürgerschaft“,

und heutigentags ist das Entziehen der Staatsbürgeschaft im Zusammenhang mit einer weiteren Vokabel, die mehr und mehr eine breitest respektierte wird, auf der identitären Agenda.

Es ist nicht nur das mehr und mehr gesellschaftlich bestimmende und beherrschende identitäre Vokabular, sondern auch das mehr und mehr dem Identitären Zuarbeitende.

Vor über zwanzig Jahren, das fällt auch zu „Vatelandsverräter“ ein, wurde Franz Fischler von Jörg Haider als „Vaterlandsverräter“ bezeichnet, und zweiundzwanzig Jahre später schreibt Franz Fischler für ein Magazin, das …

Und Thomas Mayer selbst, er verbreitet seine Erinnerungen auf der Konzernplattform X nicht nur einmal, als er selbst als „Vaterlandsverräter beschimpft“ worden sei, als versucht worden sei, ihn „als Journalist existenziell zu vernichten“ … Was hat er aus der Geschichte, gar aus der persönlichen Geschichte gelernt? Das: nun selbst „Vaterlandsverräter“ auszukunden?

Wie leicht, allzu leicht es ihnen doch stets gemacht wird, verpuffen zu lassen, was als Kritik an Identitarians vorgebracht gemeint, das ist auch am Beispiel der Vokabel „Vaterlandsverräter“ und „Volksverräter“ abzulesen, wenn etwa Ralph Schoellhammer auf der Konzernplattform X am 30. August 2026 schreiben kann:

Wenn Kickl „Volksverräter“ sagt, ist er ein Nazi. Gleichzeitig darf der Standard Journalist aber Andersdenkende als „Vaterlandsverräter“ bezeichnen.

Sogar ein Ralph Schoellhammer ist also dazu in der Lage, auch er jede Gelegenheit zu nutzen versteht, gegenzurechnen, zuzuarbeiten, gesinnungsgemäß von Identitarians für ihre Undenke verwendetes Vokabular zu verharmlosen …

Wann wird es in einer Demokratie also tatsächlich gefährlich? Wann wird es für sehr viele Menschen in einem Land tatsächlich existenzbedrohend?

Wenn das den Identitarians Zuarbeiten mehr und mehr wird, überhandnimmt, wenn das identitäre Vokabular der Undenke in einer Gesellschaft zur allgemein breitest verwendeten Sprache der Selbstverständlichkeit wird, zur den Diskurs bestimmenden und total beherrschenden und schließlich die Undenke zur herrschenden Denke.

Die hochgradige Strategie der bevorzugten Behandlung der Identitarians garantiert zukünftige Wahlerfolge

Selbstverständlich muß Helmut Brandstätter diese Gelegenheit, seine und nicht nur seine Sonderstrategie, die ihm und nicht nur ihm einst Wahlerfolge bescheren solle, wieder einmal zum Einsatz bringen, sofort beim Schopfe packen, am 27. August 2026 auf der Konzernplattform X:

Die FpÖler reden von „Sonderbehandlung“ – bewusst ? Oder einfach ungebildet?

„Bewusst?“ Damit will er wohl das fragend zum Ausdruck bringen, was Thomas Mayer erregt, als dieser „Sonderbehandlung“ liest, nicht sich selbst, sondern von einer Stellvertreterin:

„Oder einfach ungebildet?“

Ja, es ist gutes Land, denn es ist ein Land der Gebildeten, und sogar die, von denen die Gebildeten meinen, sie seien, nein, so höflich sind die Gebildeten, daß sie es in Fragen kleiden, ob denn diese ungebildet seien, sind gebildet, sehr gebildet, bildungsbürgerlich,

gar mit einem eig’nen Literaturkanon, der von anderen Parteien in diesem Maß nicht bekannt —

Identitarians haben eben einen unstillbaren Bildungshunger,

davon zeugen etwa auch ihre Lesekreise

Derart erfüllt sind sie von Bildung, daß sie beispielsweise ihre Lesezusammenkünfte bildungsreich benennen: „Aktion 451“ … Für sie heißt Bildung, auch philosophisch sich zu bilden, und so ist es ihnen nur billig und recht, philosophisch auf der Höhe der Zeit zu sein, soher etwa ein Unternehmen in „Menschenpark“ umzubenennen.

Aber sie lesen nicht nur, sie bilden sich nicht nur, sie schreiben auch, und wo einer von ihnen schreibt, sind sie bewußt gebildet dabei, wie in dieser Woche wieder einmal, bei der Präsentation eines Buches aus dem Leopold-Stocker-Verlag,

diesmal mit dabei Norbert Nemeth, einem gradenreichen Gebildeten in Allianz mit … das nächste präsentierte Buch also aus diesem seit jeher idealistischen Verlag,

für dessen führenden Herrn Deutschland und ebenso Österreich wieder deutscher …

Für die Allianz diesmal nach Österreich gekommen: Katrin Ebner-Steiner, auch von ihr war schon zu erzählen, und in diesem Kapitel geht es ebenfalls viel um Bildung der literarischen Art, um eine recht besondere Bildung der Schaften von Mädeln und Buben …

Wenn es um Bücher aus diesem idealistisch wiedertätigen Verlag geht, sind die Gebildeten dieser Partei begierig darauf, diese zu lesen, sich eben fortzubilden, von einem Nationalratspräsidenten bis …

So manche, die auch im Parlament sitzen, werden ihre Buchbildungsquellen, und derer gibt es viele, haben, um beispielswiese erkären zu können, wie der eine oder andere Begriff zu verstehen ist.

Eine derart bewußt gebildete bevorzugte Behandlung, oder einfach wie kurz „Sonderbehandlung“, das am 29. August 2029 für das Magazin „Merkur“ in Deutschland ein selbstverständlich zu verwendendes Wort ist, in einem Bericht zur Klärung, ob die Teilnahme eines Untersuchungshäftlings an einem Trauerzug ein „Sonderrecht war“, eine derartige Sonderbehandlung einer identitär patriotischen Parlamentspartei in diesem Land nicht nur durch Helmut Brandstätter ist wahrlich eine Strategie von hohen Graden, die zukünftige Wahlerfolge —

PS Sonderrecht läßt nun auch erinnern an das „Sonderverfolgsrecht“, und mit diesem identitär eingebrachten Wort an Christian Hafenecker und Susanne Fürst stellvertretend für ihre Partei mit ihrer besonderen Sicht

auf das Verbotsgesetz, wie eben wieder einmal diesmal erst von ihrer Vorgesetzten ausgedrückt, die

sich für Florian Machl im Jänner 2024 stark machten, die Abschaffung eines Gesetzes verlangten,

und dafür wird Florian Machl dieser Partei heutigentags wohl noch recht, recht dankbar sein, denn unverzüglich machte sich sein geführtes Medium auf, um das von Thomas Mayer bezüglich Sonderbehandlung Vorgebrachte …

„Sonderbehandlung“

Eben erst mußte wieder einmal erzählt werden, wie leicht es Identitarians gemacht wird, etwas zurückzuweisen, etwas zu entkräften, das ist gerade eine halbe Woche her, und schon muß von der Identitarians nächsten Leichtmachung erzählt werden.

Thomas Mayer von der Tageszeitung des österreichischen Qualitätsjournalismus tappt in die Falle, die, das darf vermutet werden, nicht einmal aufgestellt wurde, die Landeshauptmann-Stellvertreterin hat wohl einfach einen ihr gesinnungsgemäß geläufigen Begriff auf ein Plakat schreiben lassen, und schon …

Ja, und schon kann beispielsweise „Report24“, und schon kann sogar dieses Medium, dessen Herausgeber und Chefredakteur Florian Machl, es entkräften, was Thomas Mayer zu „Sonderbehandlung“ …

Und sogar für „Exxpress“ ist es wohl ebenfalls eine rechte Freude, sich einzureihen, in die leichtgemachte Widerlegung

Im unproblematischen Sinn hat es Thomas Mayer selbst schon verwendet, beispielsweise am 28. Februar 2015 auf der Konzernplattform X:

@woltron2 gibt keine rückfahrkarte, warum sollten die 27 anderen (z.T. armen) EUstaaten solche sonderbehandlung akzeptieren?@RablPeter

Menschgemäß ist es zu verstehen, daß Thomas Mayer bei dem Wort „Sonderbehandlung“ gleich an die madigen zwölf Jahre des deutschen reiches denkt;

es kommt ja immer darauf an, wer mit welchem Gesinnungsuntergrund welches Wort verwendet.

Jedoch, es sollte endlich aufgehört werden, von, wie eben nun auch von Thomas Mayer, „Nazi-Begriff“ zu sprechen und zu schreiben, die Nazissen haben doch nur geklaut, gestohlen, mißbraucht, und das auch im Fall von „Sonderbehandlung“. So kann doch immer nur von Diebstahl, Mißbrauch, Umdeutung durch die nationalsozialistische Diktatur …

Es ist wohl nicht von ungefähr, daß in der massenmörderischen und massenverbrecherischen nationalsozialistischen Diktatur gerade „Sonderbehandlung“ diese verbrechensverschleiernde Verwendung fand, hat doch bereits im Winter 1917 Kriegsminister von Stein mit seiner Erklärung, das hier noch einmal zu zitieren ist, ein Wort zur gesinnungsgemäßen Umdeutung und zum gesinnungsgemäßen Mißbrauch offeriert:

wie dieser bereits im Kapitel „Von der Sonderbehandlung zu Sonderbehandlung“ zitiert wurde, und es wird nicht überraschen, daß der Anlaß, mit „Sonderbehandlung“ sich zu beschäftigen, schon einmal die Aufregung um einen Parteikameraden der Landeshauptmann-Stellvertreterin …