Vom Verbergen von Kommentaren auf Seiten der Plattform des Unternehmens Facebook

Wer als Benützer oder Benützerin auf irgendeiner Seite eines anderen Benützers oder einer anderen Benützerin auf der Plattform des Unternehmens Facebook einen Kommentar schreibt, wird, wenn dieser sein oder ihr Kommentar nicht gelöscht, sondern lediglich verborgen wird, in der Meinung belassen, sein oder ihr Kommentar ist nach wie vor der Allgemeinheit zugänglich, ist also weiterhin für alle lesbar, während tatsächlich nur mehr der Ersteller oder die Erstellerin des Kommentars sowie seine und ihre Freunde diesen der Allgemeinheit längst schon entzogene Kommentar weiter zu sehen und zu lesen bekommt …

heinz fischer facebook Löschen von KommentarenDaran sollte ebenfalls gedacht werden, beim Verfassen von Kommentaren auf irgendeiner Seite des Unternehmens Facebook, daß es allenthalben dazu kommen kann, daß ein eigener Kommentar auf einer anderen Seite längst nicht mehr von der Allgemeinheit gelesen werden kann, ein eigener Kommentar die Allgemeinheit gar nicht mehr erreicht, während geglaubt wird, der eigene Kommentar ist nach wie vor der Allgemeinheit zugänglich, während der eigene Kommentar als verborgener Kommentar lediglich selbst und von Freunden noch gelesen werden kann, soher der Täuschung aufsitzt, eine Information für die Allgemeinheit ausgesandt zu haben, während diese Information in Wirklichkeit nur von einem oder eine selbst und dem kleinen Kreis der Freunde weiterhin erreicht, der oder die sich aber über diese bestimmte Information, die nun eine verborgene Information ist,  längst schon mit seinen oder ihren Freunden darüber ausgetauscht hat, wie angenommen werden kann, und es sohin seltsam anmutet, daß für die Erstellerin oder für den Ersteller eines Kommentars, der für die Allgemeinheit durch dessen Verborgenwordensein nicht existiert, daß ein derart verborgener Kommentar aber weiter für den Ersteller oder für die Erstellerin und dessen und deren Freunde als ein nicht-verborgener und soher für alle weiterhin als zugänglicher Kommentar suggeriert wird, der Schein die Wirklichkeit ersetzt …

Wie perfekt dieser Schein die Wirklichkeit ersetzt, wie umfassend die Täuschung ist, kann am besten an einem konkreten Beispiel gezeigt werden. Die entsprechenden gegenübergestellten Abildungen sehen Sie in der Collage. Durch einen Zufall mußte festgestellt werden, daß vom Ersteller eines Kommentars auf der Seite von Dr. Heinz Fischer des Unternehmens Facebook dieser Kommentar nicht mehr aufscheint, woraufhin, da der Ersteller mehrere Seiten auf der Plattform des Unternehmens Facebook betreibt, der gleiche Kommentar noch einmal aber diesmal als „Martin Graf – Umfrage: Rücktritt“ gepostet wurde. Wie die Collage zeigt, ist es dem Ersteller möglich, als Ersteller beide gesandte Kommentare zu sehen, sowohl den Kommentar, der im Namen des persönlichen Profils gesandt wurde, als auch den Kommentar, der als Administrator einer weiteren Seite gesandt wurde, und dadurch dem Irrtum vollends zu erliegen, beide Kommentare sind der Allgemeinheit nach wie vor zugänglich -, dem ist aber nicht so; denn steigt der Ersteller mit einer weiteren von ihm betriebenen Seite ein, in diesem Fall mit „Militär abschaffen“, scheinen beide Kommentare nicht auf, sind also nicht weiter allgemein zugänglich und nicht lesbar.

Das also sollte bedacht werden, wenn Kommentare geschrieben werden, mit der Intention, Informationen der Allgemeinheit zugänglich machen zu wollen, daß die Plattform des Unternehmens Facebook dafür nicht unbedingt eine Garantie ist, daß Informationen qua Kommentare breit gestreut werden,  sondern nur dafür, daß Kommentare im kleinsten Kreis verbleiben, dem aber diese Informationen ohnehin bereits bekannt sind, als wäre die Plattform des Unternehmens Facebook nicht ein weltweites Informationsnetzwerk, sondern lediglich ein Stammtisch in einer von ausschließlich Einheimischen besuchten Dorfschenke in Oberpullendorf …

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