Maximilian Krauss: „Unvergessen“ System Haider

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Es soll der rührende Aufruf von Maximilian Krauss, der nicht ihm eingefallen ist, sondern seinem Herrn, es muß also der von ihm geteilte Aufruf seines Herrn tatsächlich beherzigt werden, sich stets an Dr. Jörg Haider zu erinnern, vor allem bei jedem Betreten einer Wahlzelle, um nicht die eigene Stimme zu verbrennen, damit die eigene Wahlstimme nichts weiter als Asche, die in die Wahlbox geschüttet wird, und die Wahlbox tatsächlich nichts weiter ist als eine Urne.

Es will nicht nachgeforscht werden, woher die Bedeutung von Urne in Verbindung mit Wahl kommt, für die Gegenwart jedenfalls kann gesagt werden, für die FPÖ zu stimmen, ist Asche für die Urne der Friedhöfe.

Maximilian Krauss ist sehr jung. Auch Harald Dobernig war damals sehr jung, und nun ist er ein verurteilter Leistungsträger Haiders …

Unvergessen soll das System Haider sein, erinnert muß werden an das System Haider mit seinen jugendlichen Kofferträgern, damit es nie wieder …

Denn die Gefahr ist groß. Es wächst eine junge Generation heran, zu der Maximilian Krauss gehört, die sehr angetan ist von Dr. Jörg Haider, bereit, sich diesem radikalen System zu unterwerfen, hoch gefährdet in ihrer extremen Suche nach gesellschaftlicher Integration falschen Heilsversprechen ihren Glauben, ihr Zutrauen zu opfern. Es könnte gedacht werden, ein junger Mann wie Krauss ist durch Bildung dagegen gefeit, gar doppelt dagegen gefeit: als Geschäftsführer eines Bildungsinstituts

Einmal hatte er, Krauss, doch etwas Glück. Für Haider zu spät geboren, um schon das Dobernig-Schicksal … er hätte sonst ihm, Haider, wohl mit zärtlichem Eifer ebenso gedient, ihn als seinen Herrn bedingungslos und treu … aber das Glück ist keine Konstante wie die identitäre Wiederholung …

Kinder sind wagemutig, unbekümmert, bedenkenlos in ihrer Suche nach dem Lebensglück oder wenigstens einem wetterfesten Lebensplatz und so fand er, Krauss, seine …, um nicht führerlos der Unsicherheit des Heranwachsens weiter ausgesetzt zu sein … hat seinen Herrn gefunden, gesinnungsgemäß untypisch sogar zwei Herren …

Maximilian Kraus - System Haider.PNGWie er sein Väterchen halst, wer möchte da nicht vor Rührung das Täubchen bei seinem Vornamen rufen und zärtlich duzend ihm den Rat geben: Freilich hilft es gegen die Unsicherheit, ein Günstling des Systems zu sein, aber gib acht und denke beizeiten daran, das System, wie es im Volksmund heißt, frißt seine Kinder …

Die Gefahr ist deshalb so groß, weil es eine einzige Konstante in der FPÖ gibt, und das ist die der Wiederholung. Alles was heute von den führenden Herren und der jungen Generation der identitären Parlamentspartei zu hören und zu lesen ist, wurde schon gehört und gelesen von der haiderischen und nun halt von der hoferischen …

Wie wird doch von der identitären Parlamentspartei immer wiederholt, sie wolle für die Menschen da sein, den Menschen Gutes tun, für das Wohlergehen der Menschen sorgen, von Haider bis Hofer, und wahrscheinlich hat sogar ein geschichtlicher Hofer nicht anders gesprochen, als der in der Gegenwart gekannte …

Was aber je tatsächlich herausgekommen ist, davon erzählt eindrücklich das System Haider. Unvergessen wird es auch bleiben, weil es noch lange zu bezahlen sein wird, mit Steuergeld.

Aber darum geht es in diesem Kapitel gar nicht.

Wie lieb doch Maximilian Krauss aussieht, wie unbedarft, wie herzig, er wäre wohl auch eines Herrn Haider ganze Freude gewesen … Und weil er gar so lieblich aussieht, sollten sich Wählerinnen und Wähler seiner erbarmen, ihm eine Chance geben, und zwar dadurch, daß die identitäre Parlamentspartei und ihre Kandidaten und Kandidatinnen nicht mehr gewählt werden, damit nicht wieder ein haiderisches System unter dem Namen, um einen Namen zu nennen, Hofer eines Tages zu einer Aussage vor Gericht bringen läßt, wie erst vor kurzem Harald Dobernig. Es soll also durch Nichtwahl Maximilian Krauss erspart bleiben, was nun Harald Dobernig durchzumachen hat, der mit bald vierzig Jahren ein neues Leben …

Wenn Sie Maximilian Krauss vor einem dobernigschen Schicksal bewahren wollen, wählen Sie nicht das System Haider, also nicht die jetzigen Haiders. Wenn Sie Krauss retten, retten Sie auch Steuergeld, das für das tatsächlich verwendet werden kann und muß, von dem die identitäre Parlamentspartei stets nur schwefelt: für das Wohlergehen der Menschen im Land, und nicht für das rechte Gedeihen eines Systems …

NS Wäre es nicht unendlich traurig, von so einem lieben Buben in ein paar Jahren, wenn er dann dreißig oder sechsunddreißig Jahre alt, etwas in der Art lesen zu müssen, wie jetzt von Harald Dobernig gelesen werden mußte? Ein ganzes verschwendetes junges Leben, und wofür? Um mit bald vierzig Jahren noch einmal beginnen müssen …

Wenn eine solche Partei keine Skrupel hat, ihre eigenen Leute zu „verheizen“, haben Sie als Wählerinnen und Wähler die Skrupel, wenigstens jetzt, „verheizen“ Sie nicht Maximilian Krauss, verbrennen Sie nicht Ihre Stimme, eine verbrannte Stimme wärmt nicht, eine verbrannte Stimme erzeugt keine Plusgrade, mit einer verbrannten Stimme kann das Haus Österreich nicht geheizt werden.

„Bevor sich der Schöffensenat am Freitagvormittag zur Beratung zurückgezogen hatte, war es an Dobernig gewesen, das letzte Wort zu sprechen. ‚Ich ersuche um ein mildes Urteil‘, sagte er. Und: ‚Ich habe die Wahrheit gesagt und mir nicht wie Birnbacher die Seele aus dem Leib gerissen.‘

Unmittelbar nach Verhandlungsbeginn hatte der einstige Büroleiter des mittlerweile verstorbenen Kärntner Landeshauptmannes Jörg Haider, angegeben, eine ergänzende Aussage machen zu wollen. Daraufhin erklärte er, dass ihm Haider einst gesagt habe, das sei durchzuziehen. ‚Mir war klar, dass eine Befürwortung des Birnbacher-Honorars meinerseits nicht im öffentlichen Interesse, sondern ausschließlich im Interesse Haiders war‘, sagte Dobernig. Von der illegalen Parteienfinanzierung habe er aber nichts gewusst: ‚Über Parteienfinanzierung ist mit mir in keinster Weise jemals gesprochen worden‘, beharrte der 36-Jährige. Von Liebhauser-Karl gefragt, ob er sich den Anweisungen Haiders widersetzen hätte können, meinte Dobernig nur: ‚Nein.‘

Ob er seine Taten bereue, wurde Dobernig dann auch gefragt. Er antwortete, er sei damals ein junger Büroleiter mit 25 Jahren gewesen, heute habe er eine etwas andere Sicht der Dinge. Liebhauser-Karl wollte dann von ihm wissen: ‚Kann man sagen, dass Sie im System Haider sozialisiert worden sind?‘ Dobernig bestätigte: ‚Ich habe sieben Tage die Woche nichts anderes gekannt.‘ Die Frage, ob er ‚verheizt‘ worden sei, bejahte Dobernig. Eine Beeinflussung der Gutachter bestritt er aber weiterhin.

Liebhauser-Karl fragte Dobernig dann: ‚Hand aufs Herz, warum kommt das Geständnis erst heute und nicht am ersten Verhandlungstag?‘ Dobernig antwortete, er sei ein treuer Diener seines Herrn gewesen, er habe dafür gelebt ‚und würde wahrscheinlich heute noch dafür leben‘. Seit 2013 habe er jedoch in ‚fiktiver U-Haft‘ gelebt, es sei an der Zeit, ein neues Leben zu beginnen, noch vor seinem Vierziger eine Zäsur zu schaffen. Auf die Frage, ob es ihm jetzt nach dem Geständnis besser gehe, meinte Dobernig: ‚Das wird noch Monate und Jahre dauern, bis es mir besser geht.'“

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NNS Der Bürgermeister von Wien hat zur Rettung von Maximilian Krauss schon den ersten Schritt gesetzt, als er ihn vor einem zu schnellem Aufstieg in ein Dobernig-Schicksal bewahrte: Das He.-Chr.-Strache-Buberl erinnert an die Jörg-Haider-Buberln …

 

3 Gedanken zu „Maximilian Krauss: „Unvergessen“ System Haider

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