„Die Sigeunerfra 862 Dernkschrift des TLandeshauptmannes für das Surgenland, Pa Dr. Portschy . To Or“

Guido Zernatto, der stellvertretende Frontführer,

ist verantwortlich, wie bereits ausgeführt, die „Dernkschrift des TLandeshauptmannes für das Surgenland, Pa Dr. Portschy . To Or“ wieder einmal in Erinnerung zu rufen. Es stellte sich dabei aber die Frage, kann eine derartige „Dernkschrift“ noch zitiert werden, gar in ihrer Gesamtheit zitiert werden, ohne daß es zur Hetze mißbraucht werden kann. Es kann. Ein Vielleicht bleibt dennoch.

Diese „Dernkschrift“ kann unter Einsatz der Technik zitiert werden, nicht zur Gänze, aber doch zu einem überwiegenden Teil.

Als Quelle hierfür die „Burgenländische Landesbibliothek“, in der diese „Dernkschrift“ auch als elektronische Ausgabe vorhanden ist. Die „Dernkschrift“ wurde also eingescannt, liegt in einem digitalen Bildformat vor. Und wenn die „Dernkschrift“ in Bildern mittels einer Texterkennung, die Bilder in Text umwandelt, ist das Ergebnis ein Ergebnis, das erlaubt, diese „Dernkschrift“ zu zitieren, beinahe in ihrer Gesamtheit, soweit eben die Texterkennung Bild als Text auszuwerfen vermag.

Wenn also die in Bildern vorliegende „Dernkschrift des TLandeshauptmannes für das Surgenland, PA Dr. Portschy . To Or“ wieder in Text umgewandelt wird, ist das Ergebnis ein Ergebnis, das wen je nicht dazu verleiten kann, es aus niedersten Beweggelüsten zu zitieren.

Was für ein Ergebnis eine Texterkennung für „die Zigeunerfrage“ des Guido Zernatto erbracht hätte, wird nicht zu erfahren sein, denn die Quelle ist kein Bild, das erst in Text umgewandelt werden mußte.

Die Vorstellung bleibt, das Ergebnis wäre kein anderes als bei der „Dernkschrift“,

deren Texterkennungsergebnis den Wert, den Gehalt solcher Texte eindrücklich und unmißverständlich offenlegt:

Die Sigeunerfra 862
Dernkschrift des
TLandeshauptmnannes für das Surgenland,
Pa. Dr. Portschy . To Or
“ Willst Du, Deutscher, Totengräber des nordi- schen Blutes im burgen- laude werden, so. über- sehe nur die Gefahr, die ihm die Zigeuner sind 1 “  Dr.rortseny.  Kisenstadt, im August 19364  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938) BEinleitun«ge 4  Jeder Mensch, der den südöstlichen Grenzraum des deub- schen Reiches durchwandert, weiß, daß hier ein Problem in den Herzen der verantwortlichen Männer brennen muß: „Die Zigeunerfrag ee,“  Wenn man also bedenkt, daß unsere Väter, die in ihrer Kindheit angesiedelten Zigeuner an den Tingern ab- zählen konnten, die deutsche Bevölkerung aber infolge des Landmangels und der Verschuldung ihrer Kleinbauern- wirtschaften ab- und auswandern mußte, andererseits die seit dem Weltkriege auch auf dem flachen Lande bedrohlich in Erscheinung getretene Senkung der Geburtenzliffer noch dauernd anhält, F.Y.Holzschlamg,Kleinbachselten und Schreibersdorf,  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938) PX  der daeubßsche Hauer länget wegen Überschuldung Aufolge der riesig anwachsenden Verpflegskosten ZU die nur mit dem Hang zum Botrug; Yorbrachen, Diebatahl, der Laoterhaftigkeit und der grenzenlosessten Sittlichkeit besitzenden Zigeuner den von seinen Ahnen ererbten deutschen Hof. verlassen mußten.  Es ist daber kein Wunder, wenn die Gemeindeum- lagen oft @1ne gigantische Höhe erreichen, die nicht zu irgendwelchen Investilionen, sondern nahezu für die Dipehner aufgebracht werden slasen.  Die Ziseuner, dio Iast zur Gänze mit vererblichen und ‚anstackenden Erankheiten behaftet sind, bilden oi= nen wahren Krankheitaherd mitten unter der deutschen DBOVOLKGTUTE  Man geht nicht irre, wenn man ale beruflich samt und sonders charakterisiert. Lügc, Iräghelb, Falschhait, Durchiriobenhaltnd. Erfahrung auf allen Gm— oleten des Asnozialen sind ihnen eigen. Feld- um Hühner- Betrügereien und seoxualverbrachen sind Abmen alliägliche Erscheinung.  5 15t höchste Zeit, an dieses Problem ernstlich heranaupgehen. Die Zigeunerfrage muß einer nationalsoal- alistischen Lösung zugeführt werden.  Während der Syslomnmzalt wurden g&c5eh die Zigeuner keinerlei Maßnahmen getroffen. Man Spragh über diese Frago An den demokratischen Körperschaften zwar sehr Viel. Losbesonders beschäftigte sich der burgenländische Landtag ungeheuer oft alt dem Zigeunorprabhlem. Den Muß Jedoch, der Zigeunerplage wirklich am den Leib zu rük- ken, hatte niemand. Am AlLerwenlgsten brackben ibn die Sezialdemokraten und Christlichsorzialen aul. Die ersbe= Ton Ava dem Grumle, weil sie je immer pevade für def Unkermenschen viel übrig haben. Waren sie dach die &e—- E10netGcen Bannerträger der Zersotzung deubacher Ge- S51t%ung. 5 lat daher selbotverständlich, daß dia Zi- Beuner Wärend der Vorherrschaft der Roten unmittelbar  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938) U  nach dar Revolte von 1918 bzw. nach der Lanmdnahme de Burgenlatdles durch Östorreich die Lieblings- kinder der Marxiaten vor allem Aus dem Grunde Waren, weil sie diese Als Maspen- und. Stimmieh gegen den gesunden. Bawerninstinkt brauchten.  Seit 1933 hätten die Ohristilichsosialen, dia unser Land bis zum Umbruch 7938 vollkommen beherrach- ten, die Macht besessen, die Zigeunerfrage zu lösen. Waren jedoch die Zigeuner vorher die Bannerträger der Karzisben, 80 wurden sie in der Syastemzeit eines DoLl- füß und Schuschnigg i@ Dienste der Vaterländischen Front und ihrer Frümelhorden &&5tellt. Insbesönders waren ale diesen Folitikern als Spitsel gegen die VYationalscozialidsten unersetzbar. Waren sic ja alle Pönisch katholisch und da oie vielfach am Rande pro- testantischor Bauerndörfer siadeln, die E durchwegs Als Hochburgen nationalsozialistinchen Gelstes be- kannt waren, fand man keinen Grund, gegen die Zigeuner einzugehreiben. Im Gepengfell. Bie sahen in ihnen ein wilifährigas Werkzeug im Kanpfe gogen das sich soiner Art bewußten Volkes.  Auch auf dem Gebiet der Strafrechbapflege veraagte das System im Hinblick auf die Zigeuner VOllKoMmmen., Marxigstische Richter sprachen ala fast immer frol, odor wandten den mildesten Strafsatz an ; christliche Richter bemitleideten 8ie nur aus ciner ganz falschen Schau heraus. Die Zigeuner haben 48 auch immör Wieder fabal- haft voratanden, das Mitleid ihrer Mitwelt zu OrTEßeM.  80 iet an kein Wunder, daß die Gendarmerie in den Letzten Jahren nicht mehr Herr der Zigeuner War. Ihre Maßnahmen eretrechten alch daher Lediglich auf das Zu- Sanmentragen von verschlodenen statietiechen Materiale, das das Leben. in den. Zigeunerkalonien betraf.  Ganz anders wurde dies Seit dem Umbruch.  Als erste Maßnahme e7Aing seitens der burgenländi- schen Landesrerierung ein Verbot hinsichtlich der Setei-  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938) SE  1lißung der Zigeuner an der Wolksabsbiemung Vom 410.Apr11 1938. Die burgenländische Landeshbeupfmahnn- schaft war von vornherein der Meinung, dab die Zi- geuner keineswegs als vollberockhtigte Reichsbürger zu gelten hätten, sondern bestenfalls als Stastsangehö- rigo, dio miv den Rechten und FIlichten, die ihrem Charakter und Woseh angemessen Bind, 2Uu betrachten A107.  A1S zweite Maßnahne gegen die Zigeuner orszidg ein Verbot des Bettelns und der Landstroicherei. Die politischen Jehörden wurden angewiosen, drakonlsche Maßnahmen im Falle des Setretons der Zirewmner beim VYorüben von Verbrechen anzuwenden. In diesem Zusäm- nenhand sei auf die beiden von der Kriminalpoliseik- Stelle An Miseustadt im Jund durchgeführten Mal- nahmen hingewiesen, bei denen insgesamt 232 Zigeuner Aer peoliseilichen VYorbeupungshaft zugeführt werden.  Drittens wurde die Zählung der Zigeuner und ihre lückenlose Zrfassung anpeordnel.  Weiters wurde mit Verordnung des Landeshaupk- hancnes von Turgenland vom 31.0uli 1939 die Arbolba- licht für alle arbeitsfählilgen Zimeuner In geschlos- sonen Gruppen bei öffenlichen Bauten, die für aölche Liefernden. Privatunternehmuangen,;, wie Steinbrücht UsW., eingeführt, Diese APbOiILSEruNpeN Sind ge krennt von den übrigen Arbeitern eingesebzt. Die Arbeitszeit bobrägt 710 Stunden.  Dor Arbeitgeber hat Tür die geleistete Arbeits- atunde den Bafrar von NY o.5%1 zu besahlen, Yon diesem Hetze orhält der Arbeitnehmer RE 0.274 an Sozlalge- bühren 84nd rund RM 0.03 zu fMtricheten. Der Nestbe- trag von RM 0.21 ist an jene Gemeinde zu üÖberweisen, in welcher der Arbeitneheger heimnatbeorochtigt 180.  Letztere Verfügung soll mar einen Seringen Aus- E1leich für die den mit Zigeunerlagern „geserkeben”“ Ge- neinden entstandenen Auslagen bringen, Denn 5146 haben  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938) am  . Jahrzehnte hinduren die ganzen Algeuner-Kolaniden kostenlos, ohne Entgelt umberbalter müssen. Es schuldet daher von vorcberein jeder nun in „erdienet stehende Zigeuner der Haimatgemeinde ungeheure Beträge. Der Arbeitgeber bat dafür zu Sorgen, daß seitens der Zigeuner eine Arbeitsleistung vollbrache wird, welche mindestons der bedenständigen, HL1fES—- Kräfte gLl4ichkommt. Durch strenge Sceaufsichtigung wird gewährleistet, daß bei der Verwendung von D1i- Femern in geschlosschen Gruppen der Bevölkerung in der Nähe der Baustellen kein Schaden erwächest.  Tie burgenländilsche Tandeshoupbmännschatft walk ganz genau, daß. durch diosce- Verfügungen die Zigeuwhorfrage keinesTalla als gelöst anzuschen 186. Aic erkennt sogar Foll und manz die GerahrenseiG., Aie die Einpliederung der Zigeuner in den Atrbeits- prozesa mik s1eh bringt, solange nicht Maßnahmen zexen ihre Vermehrung 66etroffen sind. Denn ihr Foßel- mäßiger Verdionst würde ale eher stärken als schwächen, woran Wir hier im Grenzland keineSWe58 intarcssiorl GÄimd.  Diese petroffenen Maßnahmen weisen jedoch das rat“ hin, wie man sich die Lösung der Zlgeuner(rsge vorzustellen haftı.  Erwähnt sel noch Zolgende Tatsache: Die Gau- 1eitung des Burgenlandes An der A615 des Parbeiver- bateas hatte ihren Parteisenossen sehon damals ver- boten, MAigeumer zu beschäftigen und. zu beschenken; ebenso hatte die BA und die anderen Gliederungemn der Bewerung das Verbot arlassen, die Dorfmusik Sich von Zigeunern bestreiten zu. Lasgen,.  Dabei plax sie von der Erwägung AUS, daß die strenpste Trennung der beiden Völker nicht früh Ee- aug durchgeführt werden könne. Diese8 Verhalten dar 111emalen Maßionalsosialisten hatte zur Folge, daß Adas pesamte burgenländische Volk die Bedeutung der Zigeunerfrage wirklich orkanıt hal. Demnach sicht  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938) fast das panze Volk die Zipeunerfrage. im national- somialistischen Heiste,  ILw  Die Zip auD@ El.  A. Ra as:8 = AÄAtıstamp ung = Char & Kt 5,  Die Zigeuner sind zum größten Yeil in dor zweiten Hälfte der 19.dahrhunderta in das Gebiet des heutigen. Burgenlandes einzewander(. Ihre An. S404d1unm wurde von den zuständigen ungarlachen Stel- len gefördert. Einschlägiger Literatur nach StASMen aie aus Indien und kamen unmoführ im Jahre 71427 nach Europa, Da sämtliche ZipeunerdialekKte in Telcher An- zahl griechische Worte enthalten, 186 es nicht von der Hand zu weisen; daß 616 auf ihren Zuge mach Europa längere Zeit in Griechenland Aufenthalt genommen ha- ben. Ee handelt sich hier um cin Volk, das auf eine gemeainsane Abstammung Aurückgeht. Es gibt im Burgen- land nur einige Stämme von Zipevnern. In den einzel- nen Kolcwieu tritt uns zur ein Zuname entgegen. Rund 3000 nennen sich e67a 800 heißen SA, 600 , 566 Dar 400 Pa, 300 Ber  286 dann gibt ec noch UYV , 8tcjka, Die körperlichen Eigenschaften und die ihres Charakters sind derart einheitlich und doutlich aus- Eoprägt, daß hier eine Leuenung des Vorbandense1ins bestimmter, stets gleichbleibenrder Merkmale nicht aüklich ist. Jeder Zigeuner verkörpert in sich den Ailpeunertye. Der aablürliche AUSISSETTOZGES BODAE dam, daß alles, was der Lebensweise dor Zi5euNGT  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938) — 7  nicht pewachsen ist, rücksichlelog Zussomeorzt WILL. Die nicht Lebens£fähigen werden in frühester Jugend Adahingerafft. Dadurch ist diese Rasat ubgemein zEh und widerstandekräftig. Es ist z.B. Klnr, daß unse=- Te verfainerte Lebensart zu Folge hat, daß eine Hean- ge von Erackheiten, denen unsere Kinder zum Opfor fallen, den Aigeunerk in keiner Weist evwas anhaben können. da die haufig tuberkulosen ZAigeunerkinder bringen cher unsere Faruen ml Kinder in Lebensgefahr, als daß sic daran Stücrben«  Man kann hier ait vollem Recht vön Giner eipe- nen Rasse sprechen. In ganz seltenen Fällen kommb es Vor, daß ein Zigeuner sich Yon Seihen Artgonosson Lossapt und einem Telilichen Erwerb nachgeht. Wenn man aber glaub#, daß dieser Mensch aich mun dauernd in die Lebensweise unseres Volkes einleabl, geht weit fehl. Über kurz oder laug ergreift ihn, der in sS61ehen FP&l- len 6fl sogar mit einer deutschen Frau verheiratet 10€, die Sehnsucht nach den Beinen, er 1äßt die Arboit Arbeit sein, Biegt in ibm umd er ict plötzlich wieder der alte Zipouner. Aus dieser Tatsache ia aber ganz klar zu 6rsohen, daß die Lebensweise der Algeumner Tassisch bedinpt 186 und daß sie eben nicht aus ihrer Hauf herauskönnen. Das Furchtbaro abor is%, daß. aus solchen Ehen Kinder ontsprossen sind, und auf diese Weise wieder das Blut einer dewtschen Frau geschändet wurde, Man sollte dach einemmal bedenken, daß aus Verbindungen von Aaipeunern und Hichtzigeunern laut letzter Statistik vom Jahre 1938 nicht weniger als 297 Kinder vorhanden aind. 88 Känner und Frauen sind mit Zigeunern legitim verheiratet bzw. Leben mit ihnen in Konkovernat und 360 Zigeuner leben außerbalb dos Lagers mit HichtG—- Zigeunern zu8ammen. Dad i86 elne heufe noch geduldete Rassenschande im höchsten Ausmaß. Mas Blu an Deutsche lands Grenze ist auf das eminenbocste pefährdat.  Die Zigeuner alıd von mnitt1Lerer Gesbalt, wohl  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938) gebaut, haben schlanke sehnige Glieder, gelbbraungs, ja 60E hs ins Schwarze gehende Hautfarbe, dichtes SCcChWArZeß Haar, gute weiße Zähne. 8ie haben durch—- WeEs ZTOße Fınkelinde Schwarze. Augen mit langen Wim-— pern« Sie essen @1iG Vorliebe Yettes, insbesonders Behwienefleignch. Dies steigert sich oft geradezu zur Bucht. E10 zyTaben die auf den ABaplabs VOrsSchartGen Schweine ein uml. aus um Yerkechren Sie mit größten ADDEeLLG.  Die Zigeuner gehören fast ausschliocßlich der Töün. kath. Konfesaion an. IiLes allerdings nur der materiellen Vorteile wegen. Von einer echten Heligi- ost LZindet. 51ch bel ihnen keine Spur. Dannoch rufen @1e aber Bott und alle NMeiligen zu ihren ÖeUEEeN an, wenn 63 darum geht, dem Arn der Gerechtigkeit zu entgehen. Auch Lassen sie ruhlg ihre Kinder drei- und. vLermal taufen, wenn Aussichl auf mehrere FaGens- Aeschenke besteht… Das Wahrsagen bildet die Lieb. 1ingsbeschäftirung der Frauen und ist zugleich ihre g7ößte Einnahmegqualle.  Vor Strafen scheuen #16 nicht zurück, dem sie finden #85 oft wWillkommener, den Winger über in Arresl ernährt zu werden; auch 1st eu dort in dieser Zeit wohnlicher, als in ihrer Zigeunerhücte,. 3a sei hier auch auf den scezenannıten Moenschenfresserprozes8 in Kaschau hingewiesen, bei Welchen erwiesen wurde, daß die Zigeuner al6 Avegesprochene Kannibalen ihren Lebens- umberhalit aus Früchten verübter Morde, Kacbiberfälle, Diehstähle und sonstiger nehmen.  In der Kleidung 11iebt der Zigeuner; Auch der. im Burgenland oeßhafte, die gTrellen Farben und bevorzugt inabegenderbe ob um Orün.  Der Apemner ist ein reiner Schnarobner; #7 sehnt gich nleht nacı dem Basitz von. Grund und Boden, um hr dauernd. durch seine Arbeit zu kultivieren, Wie über« haut sich durch sciner Hände Arbeit sein Brot zu Wer-  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938) SR Ms  dienen. Selbat wenn er durch irgendwelche Umstände  in den Besitz von Grund und Baden gelangt, vernach- lässigt er diesen, denn das Michtatun ist ihm ange- boren. EP wandert bettalnd und eplalerd von Derf zu Dorf, dabei das für ihn Hötige auf den Fol- dern, Salange auf diesen Früchte stehen, dic menieß- bar sind. So 15t den Zigeunern jeder Edelcbatbaum in der Umgebung ihrer Kolonien bekannt und in der Heifes z0it des Obates unbkernehmen sie um Milsernacht ihre Kaubzüge in die Gärten der Javern. Selten vormap die Erekutive irgendwelche geraubten Güter zusbande zu bringen, denn die Zigeuner haben unglaubliche Fähipg= Keiten, alles zu verleugnen und zu verstecken. Wer alımal Gelerenheit gehabt bat, dicad® Volk bei Gtraf- PTOZGBEEN kennenzulernen, der weiß, wie 60 sich seines Gaschlekes bewußt ist, wie 83 ZUSSHMEeNHÄLtE und Wie im— mer wieder auch der Verletzte, selbst der Schwerver- lotzte bestrebl; ist, Nauchändel mit seinen Genossen als eing harmlose, nichtesagende Anpelogonhoit hin — zustellen. Um eine milde Bastrafung den Yerbrechers herbeizurühren, iat er somar bareit sich sclbef zu beschuldipgen, um soinen verbrecheriachen “Yenoasern vor dom Gorichte zu entlasten. Er schreckt daher in keiner Weise vor falscher “eugenaussage zurück, Die Z1Heuner Wigsen, daß sio oinoan Fremdkörper im Aeut- schen Volkeraum bilden uod treten dem deutschen Volke 5egenüber als eine einträchtige dureh nichts zu emb- zwolende Gemeinschaft auf.  Die Zigeuner bilden eben einen auf boatimmten biologischen Gegebanhelten beruhenden Fremdkörper und refihrden das deubsche Blut an Deotachlande ODende. 55 ist daher auch kein Wunder, wenn dieser südögtliche Öronzsaum selbst von Euben Deutschen als minderwertig bezeichnet wurde umil man unserer deutschen Grenzbe= völkerung zlcht die Gleichberechtigung mit den übrigen deutschem Stäinzen zollt,  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938) ii YO  3. Ansied1Lıung (Zoit, Art, Gründe) «  Im Burgenland aicdeln die Zigeuner in Kolonien, Aie außorhalb dem Bauerndärfes auf einem kleinen Flabz zugAanmeNKedrÄN#t alnd. Ihre primitiven Hütten bauen Ble sich selbeat aus Lehm, Holz und Stroh. Sie gind also im Gegensatz zu den An Deutschland ansonsten rastlos herusz Lehenden Wanderzigeunern als seßhaft zu bezeich- nen. Den Grund, auf dem sie ihre Lohmhütten Daueh, nennen nie nicht ihr Eigen. Er gehört der Baterngomoimle. Die meisten Anaiedlungen mehen auf die Jahre von 1850 4880 zudäick. Die Remöplichung der Anniedlung überhaupt hat ihren Gruml in der geradezu Sträflichen Duldsanmkeib Aer deutschen Bauern. Es iat interessaat darauf bin- zZuWG18eHn, dab insbesondere‘ Im dern Pro bestantiechen Semeinden. die Anzahl dar S1edlungen 5r6öß8B lat. Zum Zwaiten wurde die Ansiedlung von den Madjaren direkt gefördert.  Houte müssen wir aber leider Festatellen, deß von den etwa 326 Gemeinden des Burgenlandes in nicht wand- zer als 126 Zigeunerkolonien vorhanden sind.  CC. Das Laden dor Le uUuDOD X. 1= Wohnverhültnisse:  Bine Zigeunerhülte besteht zumeist aus einen Loch, sehr selten ainl zwei Eilume zu Zindon. Demertsprochend Aind die Wohnverhältnisoe in den Zigeunerkolonien geradezu bhasratyeubond,. Man bedenke Aut, daß BEE Zipeuner in 1.281 Hütten und in insgesamt 1.493. Klei- nen Bäumen zusamzenpepfercht sind. Durchschnittlich kommen. also auf ein derartiges Objekt 7 Parsonen, Yielfach g1b% 6 aber Hütten, die stündig von 15 = 20 Farsonen bevölkert sind. Ein primitivater Mausratb, den alch der aparsanmg Zigeuner Aankaufon könnte, hat wegen der Tage der Hilkben Keinen FLobö«. In den meisten Hütten befindet alch bloß eime aus Ginigen Brebbern bestehende Fritsche. Sic wird zumei9% von weiblichen Familienoberhaupt in Anspruch genommen. E65 sel, hicr  bemerkt,  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938) =. x.  daß die Z1igeunermutter van ihren Angehörigen, auch  vom Manne, Schr geschützt wird.und ale daher in vie-  ler Hinsicht Yorsüre panleßt. Die ändoren Pamilienmitgliodor schlafen auf dem am Fußboden ausgebreiteben Atroh. Tum-  pen und stinkende Mäntel, dit sie ZUSAHmMeNbeiteln, vers wanden sie im Winter als Decken. Im Sommer schlafen sie  oft unbedeckt oder in den Tapeskleidern. E@ ist daher  Sans klar, daß dit Atmosphäre, die in oiner solchen Hütte heryacht, für unsere Rogriffe geradezu Ailmeilschreiend  Laß.  2, Hymiene: Die Gegundheitazustände liegen, was ja aus dem  eban Anzeführten Leicht verständlich it; sochr Im ADD « Die Zigeuner aird- ein durchaus krenkas und krankhaftes Volk, das heube sehon aul Kosten der dautschen Klein- bauern in den Krankenhäusern eigene Aroße Zigeunerabteie ungen eingerichtet orhalten muß, die stets voll besetzt sim. Sehr varbreitet ist die Tuberkulaso. Die PFEoBe Kindersterbllichkeibl findet bescondarg hier ihre Ursache. Ungeheuer ist auch ihre syphilitische Vergeuchung. 0F% 1elden ale ayı Schwachsid me  Badenkb man, daß sehr viele an Tuberkulose er- krankten Ziseuwnerkinier herumziehen, auf Arbeitenlätzen vorweilon, befteln oder ihre Kinder, sdwdi® diege die Schule besuchen und dort mit anderen Kindern In Serüh- rung Kommen, 60 kam man die Gefahr ermeagen, der Ee- sSunde Hanachen Akbsgellefert sind.  34_ Pam Lienverhültniese und Öeaschlechtsleben.  Das Eholeben der Zigeuner beruht nichtehür einen Jagitimen Eheband., Wilde Khen komnen <bensa ort MO“ Wie die Inzuchkehen. Geschlachtsverkenr unter dan näche sten Yarwandton ist panc und Eäbe, Kaum zannhar KEWOL- den kann der Zigeuner olmm Weib nicht mehr Loben. Diese Frühehen sind mit oin Grumi für die Tataache, daß ALlgeu- ner aich innerhalb Iıßer Zeit verdonpeln md vordrai- Tachen., Wie 51er die Moral in einer solchen Familie  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938) 5-0  zu atchon komm6, woll man eTat aus dem Umetand zu erklären, daß die Erwachsenen mit den Kindern in einen Raum 4Uugazmenleaben und schlafen, ja SOomar Hehrere Ehepatton oL6G: ihren Kimlarn in einer Hütte. Oft sind dies bis zu 20 Könfen. So werden die Kin- der von ihren Eltern und erwachsenen Geschwistern in der frühesten Zeit sum F“&schlechtsverkehr ange- TOgt.  Trats Verwandtschaft herrscht unter ihnen ständige Fehde. Messerstiche, Frügßel, da sSopAr Schläge mit Hamnor und Hacke haben oft schwere Ver. letzunzan zanchmel sogar Totaschläpe zur Folpo. Aumeist lat Eifersucht der Aniaß der Raufereien um S6rei$igkelten. Alkoholgenuß sährt die Lust zum ständigen Bruderkrieg, bei dem oft ein Bom- bardenent mit. Steinen und Aiegeln An Ssehne Kecelb3t wird.  4. Zigeuner und Schule,  Wie erfelmxlos die Lägung der Zigeunerfrage bis in die Gegenwart herauf angepackt wurde, bezeugt auch der auf die Algeuner auspedehnte Schulgwang, Ist dor Zämenner an Sich 1listir und varlcpen, haben unsere Exekutivrorgane gahon heute kein leichtes Spiel, ao Wird 41065 in einigen Jahren für die A1lgeunar &orade- Zu katastrophal werden. Sind es daun doch 20 = 30.000 ZLEFner, die von uns air geistigen Behelfen auUspe- atattet wurden. Aieau kommt, daß nach den heutigen Gebebzen noch die Hoismatzemoinde für den Armen, zu Jaenen der ZLYeuUler ZereacChhat Wird, WO Immer ar slch im Heiche aufhält, aufzukommen hät. S81e mach bean Schot im letzten Jahrsehnt die geselsalichen Ansprüche der Armen mit einer Mücksichtslosirkelt sordermleichen gegendber den. Bauernpemeinien, in denen sie siedeln, 5eltend. Wie würde das erst werden, wenn die Zigeuner von uns Selbst Testlos alısgehildet würden. Könnten ste doch garnicht anders, als ihre auf di6e5@ Weise erlangten Kenntnisesc im Iionste ihrer Existenz zu  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938) ed =  sballen. Nur ein ganz varbohrlÜer Menschenavostel könnte auf die Idee verfallen, ‚die Zigeungrkinder in der Schule zu deutschen Menschen erziehen zu Können. Die Lebensweise der Zlkeunher ist Den Ka8- glsch bedingt und alles Wiesen un Können wiirde nur dazu angewandt worden, ih Schmaäarobzertum und ihre Terbrechertaten der #itwelt besser zu verschlelern. Yrotz allear Stremze hat der Schulzwang o6wa nicht die Folge, daß alle schulpflichtipen Ziege unerkinder 410 Sehule besuchten. Mehr Als 50 % blieben daheim, denn die ELteLTN SOTEten mlcht Tür die notwendigen Kleider und Schuhe, und hielten sie auch nicht an, in die Schulte zu gehen, G0ndern sabotierten den Unterricht, wo ale nur kommen. Mur wei. 82 wirh ad irgendwelchen Ausbeilungen von Gaben und Geschenken komman sollte; trafon nicht nur dio schulpflichtigen Zigeunerkinder, sondern auch die Nichtschulpflichtigen in Scharen ein. 50 iInsbesonders zur Weihnachtszeit, Haute streng: man sich an, die Arbeitssbätten unserer deutschen. Arbeiter sauber, rein und schön einzurichten, WievyLel mehr muß man darauf bedacht sein, dio Schule aauber zu halten ıumd den Kinder die Beinlichkeit und Ordnung beizubringen. Wie achwer dien ZÄä1lLU; wenn man immer wieder die schlimmsten “eispiele in der Schule 8eibat vor Augen hal, kann man £1ch nicht vorstallen. 50 erging es bisher den burgenländischen Lahrorn ir der Schule, wo die Zigeunerkinder in e1n0r Bank mit den deutschen Kindern zu ailsen hatten, Kamen ale doch 8taba zorclasen und zerlumpt um ohne Sich Ewagchen zu haben zum Uxberricht. Es let daher solbat den moch nlaht erfahrenen deutschen Schulkiodern klar, daß die Algeunerkinder eben nicht ihresgleichen sind,  Hiezu kommt noch, daß es- den Zigeunerkinmdern az Schulbehelfen Acbricht. Denn wenn auch ihre Eltern ein Einkonnen üben, #5 Lehlt ihren doch der Sinn ZUr die Schule, Wenn zum auch die Gemeinde die Zigeunerkinder  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938) m Ye mm  mit Bücher, Hafte usw. ausstattet, 80 vermuklert man sich geraderu, wend mom diese nach achttägigem Se- brauch wieder alcht. Mochten sie bei der Übergabe noch 50 neu und vein gewesen sein, in kürgester Zait waren 516 vollkommen verdreckt, ja oft Z6rTiasen, 80- daß in einen Jahr unverhältnismäßig hohe Summen für Ai Lahraittel vrergeudef wurden.  Daß die Behlauheit und der Hang zum Debteln den Aigeunerkindern angeboren let, gcht daraus her- vor, daß Sie des in der Schule ormitkelte Wissen: in kürzester Zait in Geld umsetzen. Bin gelerntes G6dleht, oder gelarnte Lieder werden dazu verwendet, um das Balbealcn mit größerem Erfolgs durchführen zu KÖönNNon. SH DC WALD CLenn alic Zipgeuwnerkinder oft aingend und doklamicrend an Tintertagen von Bauerahol u Daverahof, um dadurch der MIdtäbigkeit der Hauernbevölkerung. 6eilhaltig zu werden. An Eandarboit und an sonstigen redlichen Erwerb denken alo biocbei in keiner Weise; ea ist auch nicht zu verwundern, denn die Kiımler hören von ihren Eltern ntehtae Gutes, Sondern werden Am Gogon- teil gerade an den költesten Tagen In die Dörfer d6= ochlckt6, nicht qaur um Nahrung für sich, Böondern Für alle erwachsenen Angehörigen, besonders fir die El- tern, Brot, Karbolfel, Bohnen, Holz und ähnliche De- darfsgepenstände zu erhettbeln. Hilo und da gibl 68 wohl ein Zigewnerkind, das oinen scheinbaren Arfolg im Erringen der Zivilisation unmd Bildung Aufolge des Schulunterrichtes davonlrägt; aber ea bleibibäin Schein. baren. In Wirklichkeit verfallen auch diese von der Schule Entlassenen in die angeostammnte Art in So kuzer Zeit wieder zurück, daß sie sich in einigen Monaten nicht mohr von den nicht des Unterrichtes Lellhart Be- Fordenen Zigeunerkinderae uoterscheiden. Im Gegenteil, diese züssen, weil sie dis gefährlicheren werden, un- vedinzt zwangswolse von don Ziseungrkolonien ent£fornt werden, denn sie, die ihren Verstand num oilmmal durch  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938) =  die Schulbildung besser in Yarwendumg ziehen können, entwickeln aich zu Bädelsführern der ganzen Zigeunmör- kolonie, nlcht abwa in zuben, söndern in bösen DÄngeli.  Es kann hiemit auch vom Standpunkt der Bohule Aus aur eindeutig festgestallt werden, daß eine Kul- tivierung der Zigeuner vleht möglich ist. Hieran er- konnen wir arat ao recht die Wichtigkeit der TAaß5L- sehew Wertanlagen, und daß lebsten Endes d1e Braiehung aur dam Erfolg eraiclen Kann, wenn entsprechenda Eigenschaften des Kindes Vorliegen.  5. Einstellung zur Arbelt.  Die Eraittlungen haben orzecban, daß za Von den im Burgenland lebenden Zigeuner AU 3 — 480 eLner Keyekalten Baschäftimung als harumslehende Mu- alker,; Schlalifer, Korbflachbter, Schirrmacher, FÜannen- flicker, Vichhbändler, Marktfahrer und dorglalchen nachpehen. In der mroben Arızakhl won fast. 8006 Zipeu- marn ale MLCheSCua@, AFrbeitSScheule,; Lungerer und Verbrecher 1iezt die große Gefahr für die Sicherheit des Eigentums um für don wirtschnftlichen Bestand ungerer Landgemeinden.  Canz abgesehen davon, daß die Zlkeuner Kalten Kerepelien Rrwerb. suchen, würden Sir Auch kaum von den Bauern und Gewerbebreihbenden zur Arbeit heranze- zogen warden. Das hat seinen Grund im Wosen des Ai- geunera, das eben in den Begriffen der elngefleisen- ven Arbeitsscheue, der Lasterhaftipgkeit, der Maßloaig=- keit beis Genuß von Alkohol und harkotischen Giften um einer grenzenlosen aittlichen Yarkomenheit Eipfelt.  Wollte gan dio Zipauner dahin bringen, daß Sie ihren Lebensunterhalt durch Arbeit bestreiten können, Wäre dise nur durch Gomeinschafts- und Zwanpsearbeit HÖönLLCH:  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938) m IE  2. _ Wachstum der Zireunmer.  Um dns Wachstum der Zigeuner in a0inen geradezu ETSChreckanden um schicksalbaften Ausmaß klar wor Auge AU haben, ist es unmumpänglich, oine kurse aba- tiatische Aückschak zu halten.  50 lebten im Gebiete des heutigen Brgenlandes 18900. + 04 1 340 Zigeuner  1900 ı » vw «= = 2705970 (10 Jahre‘ + 719. } 1910. «00 + 3,7153 € 10 vanre + Ya} 1521 + = « a + 524 (411 Jahre + 2051) An 1.6.1928 . 8 446 (17 Jahre + 3242 7  Wenn man also bedenkt, daß unsere droßvÄber in Ihrer Xindeyzeit die angesicdelten Öiyeunegr noch an an den Fingern Sbzählen konmwten, jetzt aber ihre Zahl auf 8 446 Aestlegen 150, tritt die Dringlichkeit der Lösung der Alpe unerfrage klar ZUBE  Die Gefahr, der unsere deutschen Gemeinden dureh diese ungeheure Termehrung ausgelietfert sind, #011. durch Tolgende Yeranschaulichung klarpomasht werden:  Deutsche: EiRDUMeTE  Gemeinde: 1927 35904 Zuwachs | 1927 1934 Zuwachs  AbEang Abgang Buchschachen 956 761 — 169 191 225 + 137 Holzschlap 454 370° = 171 212 235 + 23 Kleinbachselten 231 172 = 5 108 110 + 171 Loipersdorf a7 784 — E87 101 171 + 16 Schreiberndort 389 2409 — 146 163 199 + 36  Diese Zahlen sprechen mehr als deutlich. Wer wöllte hoch die Gefahr für das deubsche Örenzvolk im Burgen. land An Bezug Auf die Keinerhaltung des Blußes wie über haupt hinsichtlich seines Yestandes bezweifeln. DLesea ungehenre Vermehrung der Zigeuner ist in ihrer Sinne. lust begründet, Wie beraits früher erwähnt, werddn die Kinder durch die eigenbümlichen Wohnverbhältnisse sehon frühzeitig zum Geschlechtsverkehr angeregt. Ea Lat die  Regel  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938)  m  dal die Mädchen mibk 14,15 und 418 Jahren schön Müller sind. Die Vermehrung schreitet daher in ecme5rischer Frograssion vor. Familien mit 12 bi8a 20 Köpfen sind gar keine Seltenheit. Während also dic deutsche Be= vülkearung durch die unglücklischen Bodenverhältnisse im Burgenland = die Bodenreforn Aabt hier ein Frablem, das ebenso dılinzlich wis ETundsätelich eier Lösung bedarf — immor mehr zurückeing, höüben sich die Zigeuner innerhalb eines. So1Taumes von 48 Jahren versichbenfacht. Heute kann diese Trage noch gelöst warden.  Wis atellt man #1eh aber die LDeWODR wor, wenn in  weiteren 5o Jahren 60 000 Kipeunerflleses Hand be- völkern warden ?  E. A111 KAUNeEr und Recht ep I1Lo a.  Wie bei ihren Vorfahron, so 150 auch bei 4Aen in Ueterreich lebenden Zixeunern der Hang zu Betrug, Die- herei und Gewalbbat vorherrachend. Sie bilden demnach auch eine eminente und beständige Gefahr Mür Ordnung und Ruha im Stadt und Land. Die Überführung der Zipeu- ner bei Vorliegen sStrafbarer Handlunson atölt immer Auf erhebliche Schwierigkeiten. Die Ahnen von Geburt anhaftenden Gepflogenheiben erschweren ein Zumreirten inoofern, als alle Zigeuner erfahren, durchbrieben, 8Chlau, Talsch und verlogen Sind. Es ist kein Fall varzeichnet, daß ain Zigeuner selsan Eassensugechöri- gen durch Zeupgenalssapce dem Gerichte cder der Terwal- tungsbehörde ausgeliefert hötte, Dazu Kommb noch, daß die Identifisierung der Zlgouwner nach ihrem bilr- gerlichen Namen ein Ding der Unmöplichkeit ist. In In einer Kolomnle gibL a8 fast nur einen Hasen. Man kann sich vorstellen, daß wenn iB einem Laer von 1000 Menschen Bo und Ze heißen, @B achwer fallen wird, den richtigen herauszufinden, daza noch wenn einer dem anderen vollkommen ähnlich albht,.  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938) = 48  Ein Problem fir sich iet die Feststellung der Heinatzuständirkeit. Sie heben es Von jeber mejsaber- haft verstanden, durch wilde Eher, Hichbanme Ldurs ahelicher und unebelicher Kinder, Storberälle, Auf- enthalteswechsel uw. ihre Herkunft und Abstanmung in Dimkelheit zu hüllen.  Le überwiegende Anzahl der im Lande vVOrKommen— Aen Diobstähle, Baubüberfälle, Kasseneinbrüche USW. müssen auf des Konte der Zigeuner gebucht werden. Schön vom £rühen jugendlichen Alter an öind die Zl= gewer kıminell veranlagt. Ea bofimien Bich Unter ihnen Fersönen, die Z0 und mebr *GESTTaLGL AULWeLSCM.  So aind bis nun alle Kasseneinbrüche, die nicht nach Schränkerart verübt, sondern wo die Kocsen mLG Hacken und Krampen aufgesprongb wurden, von Zr EHTLET TE getätigt worden. Daß es ailch bier nicht. nur im Kle1noro Yergehon handelt, soi folgendes Hoibpiel angeführt:  Im der Acht zum 27.Mära 1929 wurde im Kaufhaus Herner in Mattersburg ein Hicbruch ausgerührt. Dabei wurden 76 Anzüroe, 25 Damornkostüme, Batkamgı, 20 m Kammparnstoff, 130 Kopftücher, Bebbgarnituren, Damon-, Heayren und Kinderwäsche, Mintel, Schürsen, TUGheT, Tischlecken ebc.4 im Gesambwort vom 8 12 000.=- B#— stcohlen. Bin Teil der gostohlenen Sachen wurde dei verschicdenen Zilgeunern im Bezirk Jberoullendorf, oin anderer großer Keil am 19.011 1929 im ALEeEUMOTLager K1sinmtschen versteckt vorgefunden und beschlagnahmt.  An Eindrinelichsten aber sprechen imcer wieder Aie Zahlen, Yon den im Burgenland Lebenden 8 446 Zi- Feunern Gihd an 4 060 merichlLich und an 3 000. im Ter- waltungsweage vorbestraft. Davan haben 102 Männer um 22 Spauen Kapitalverorechen (Zaub, Prandsbif sung und gefährliche Körperverletzung) bekangen, SUFaNzen also 414 Feraonon. Es ict our 1/6 unbestral’t. Dies aber sicher nur aus dem Crumle, daß ihre Untaben nicht aufgedeckt werden konnten.  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938) BE  Fire unNnGr äls8 Landp lage.  Die Zigewnerplage im Burgenland, besonders aber  im politischen Bezirk Oberwart hat einen derartigen Voten angenommen, daß Sie in kurzer Seit den Huin, inabasondere jener Bemeinden, die zahlreiche ZiBeU=  near beherbergen, herbeiführen maß, wobei zu bedenken ist, daB im Bezirk Überwart in 37 Gemeinden Z1LEeUNAL- koölönien vorhanden aind., Diener Hirweis Jäße die Be- Acrehie boi der Bevölkerung erklärlich Finden, welche fürchtet, dal in längaetens einem Jahrzchnt die Zirou- Bor in einer größeren Anzahl von Gemeinden berails  Als Mehrheit der gopamlen Bevölkerung bilden, dem die Bevölkerungssunahmne der Zimeuner i1al weitaus stärker; als die der übrigen Elnwohner. Die oowinlen Maßnahmen, deren Srlangen sle von Jahr zu Jahn aus- Elebigeren Maße zu orreichen verstehen, Verurgachen abar nach den vollkommen wrrmdchligen Grundsätzen dor sinschÄciren 36xialmesebtze der früheren Farteiwirtschöft und des Sysbens, unseren Meisatgonoinden unertTägliche Lasten, Man kann daher ruhig sapcn, daß die Zigeuner als Schlevpfräger des Irliheren soz1aldamokratischen und belschowictischen Arstems sich unter gesetzlichem Schutz vornehrt haben. Die Leidträger dieser Mansam- Droduktice von Zigeungern sind wie wiederholt erklärt, unsere Gemeinden und gerade die Armaton unter 1hnen haben die größten Lasten Zuftragen. Es ist micht sel- ten der Fall, daß blutarne Geineinden, die ein Jahros- budget von S Acog bis 2 a06.= haben, das Mehrfache solcher Heträge an Rückersätzen für sorialo Leistungen  ornehmldch an Zigeuner tragen und zum. Heareinbringung auf viele dahrzchnte eine 200 bis 400 proxenbige Gemeain- deunmleapgeo auswerfen missen. 50 Sollte eine Kleine [En meinde für eine in Wien Löhende Zigeunerfamilie einen  1 0006 prozentigen Gemeindezuschlag cinheben. Wonin un- ser Hama inden känen, wenn hier keine Abhilfe geschaffen wir, bedarf wohl keiner nähoren Ausführung. Aber uLeht  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938) DC  nur soxiale Laston werden don Gemeinden auf diese Weise aufgelastet. Überall wohln #am blickt, sieht man durch ZiseaMer Veruranchte Kosten bw. Ausfälle, Ale letzten Emles Ammer wieder der Staat; oder un-— mittelbar das Volk selbst zutragen hat, So orwüchsen beispielsweise dem Bazirksporicht Uberwart allein in einem Jahre 10 000.—— Schilling an Kosten Zür di& die Strafrockhtspflege Tür Algeuner. Der Kulturschaden, der von den Zipgemern anrerichtet wird, wurde in die- em Hezick, niedrig gegTilffen, mit jährlich 50 000 Bchllling errochnet. Dur Wald iat dort zur Freibeute der Zipouner geworden. Dazu koma$ ncch im allgemeinen die große Rachtsunaicherheit, die durch die umherlungern- den Nasson von Zigeunern ausgelöst wird. Zeitweioe flackert die Wut. dor Zigeuner derart auf, daß in kür- zoator Zeit mi4 Snlbathilfeaktionen gerechnet worden LTE  80 bilden die Zigeuner infolmo der ZeFaebzZung dautschen H1utes, durch dio Tataaclhe, dal ihre Lager wahre Krankhalitsherde sind, durch die wegen 1hres TAa8%- Loßeh Harunsireichens und durch die zoefäührdete Rochso-— a1cherheitf dem YolkK, Staab um Gemeinden aufgobürdelkon finanziellen Belasbunmen #iae im Hinblick auf 1Lhre hemmungelose Vermehrung ständig wachsende Bedrohung WOSeTOM deukachen Grenzbevwölker ung.  Eine Befreiung kann nur eine sofortige, eban80  klare wie gründliche Tnangrirfnahme wirkoamoer Maß- nahmen bIIDROD.  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938) Pe Br  AIL«  Die. Lö unr der Zikaun a FF A RB:  Aus all diesen Bebrachtumgen mebhb boreits die Mringlichkeib der Lösung der Zigeunerfrage herWoT Wan konnte hisber versechiedent Meinungen über die Art der Lösung der Yigeunerfrage hören. Sie Selen hier ausdrücklich angeführt deswegen, weil man daraug ersehen kann, wie blind uml EKoOrrupt UDDore Syaten-Folitiker an die Sache horangepangon sinds 1.} Die Zigeuner sollen im panzen deutschen Volke Aufdehen, gie sollen eingeschmalzern warden, Seien Aoch nur £& 000 im Burpenlande, die leicht vom daus- schen Volke Aufgenczmen werden könnten, ohne dal dieses hiedurch einen Schadan nehmen wiirde.  Mose Ansicht wird beutfe beim Krwachen des Hassebewultgeine unseres deutschen Volkes nur mMöNx von gewissenlosen Schuften verbreben; dio die Rait= nheit des Blutes und soine Bedeutung nicht anerkennen wollen. 81€ iat die 1iberalistische „Lösung“, die den Giauben an 8 1n e Menschheit gebildet und die A414 Faindeschart zemgenüber jeden scinor Art bewußten Yalka voraussetzt. Bie wurde varfochten Won dem AUa= gesprochenen Toinden des deusschen Blutes und VOLlkEeE. 816 war konzundetischer und Jidisch Aubernationaler Prägung. Duyeh diese Tösung zingen die Zireuner nicht im geringsten unber. ie würden nur scheinbar Vor« schwinden. In Wirklichkoit aber würden 8ie unser BluG verseuchen, eine Gefahr, die Deschüerk Tür das Gef Aeutachtum eine Katastrophe bilden würde. Wie wir heube Wissen, Albl es keine Verndschuns verschiglchen Blu- len, sondern nur eine Gruppierung. Die Zigeuner wir- den daher in Haldb-, Viertel- um Achtelsipgemmern fortlaben und dag Hivoaau unserer Kullur im Grenglamnd unpemoin gefährden. Die Einheit der deubßachen Yolks- 30018 Einfe verloren. Fin WiespÄältipes Volks würde  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938) A Wa  antuetehen und das Burgenland würde in #1mem Jahthun- Aert nicht mehr das Bollwerk deutscher Gesittung in dar Südestecke des Dritten Reiches Bein, sondorn das Einfalletor des Asiatentume werden. Die Absicht unaeror Feinde, den Beschloßenen Aeutachen Siedlungsboden  in unserer Sildoatacke in Goafahr zu brinmen, wiirde  auf diese Weiseerreicht werden.  ES ist dewexen geradezu Art reulich, daß unser hedenständises dewbsches Bauerntum die ganzen dap- zehnte hindurch nleht nur an keine Vermischung mLG den ZLeeunern gedacht, sondern aie SORaT aut das Schärcste abgelehnt hat. Wann doch noch hie und Äae Kreuzungen feststellbar kind und in den Z1imeuborko- lonien merchmal Blondköpfe herumlaufen, 50 190 dies weniger auf einen Geschlechbsverkehr unSere8 Bauern volkes alt den Zigeunerfrauen zurückzuführen, Bonderf auf. einen solchen der verkammenen Inbelligensschichte. Em tet kları daß Afene Art der Lösung für ung Hacional- aozialicten das größte Terbrechen am deutschen GTrenz-= 761 Am EüAdssten ungeres harrlichen: Aeiches bedeuven WÜCde.  2.) Die ZiIiEGUMeET SOLLEN irgendwo in unseren Tande ne— schlossen angesiedelt worden. Man müßte ihnen Boden verschaffen, um sie a0 zu verbiäuerlichen und ihrenfihie- durch Gelegenheib geben, auf eigener Scholle die Ar- beit Lieb zu KeWAnnen.  Kan echoffte dadurch, daß die Arbeitsscheu der ALgeuner durch einen #0ichen Yapsuch heseibigt werden könnte und. Anchte wirklich daran, den Zigeuncrn den Winkel um den Heusiedler Bee zu Überlagson, Bin Ge- biet, das nach Entwässerung fruchtbar genug Wäre, um die ZALERUNST ZU ErNähroM:  Disaser Gedanke ist erst recht abaurd, Wer Aie Zigeunge kant, wolß, daß sie ein Homaden- und kein Bausomnvolk sind. Wie bereits ausgeführt, treibt Bien  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938) En  Wandertrleb Immer wieder von Dorf zu Dorf und gelbat wenn ale elnmal alnem anständigen Beruf, sel e8 auf ein Jahrzehnt hindurch, ergehen aind, 80 landen sle latzten Endes doch alle wicder im ZlgeuUnerlager.  Blu$ Will eben Wieder zu Blut. Bın Gesebz, das S084r in genz auffallenden Maße Tür die Zigeuner Kilt. Aber auch wenn sich die Zigeuner als ein Bausrovolk bewähren würden, Klima diene Löpungsert In keiner Wase An Frage. Headim starken Wachstum des AlLEeWNerVolkes würden wir in Bälde den Druck von den Zigeunersiodlungen Spüren, 510 würden in einigen Jahrzehnten infolge. regelmäßi- 5er Zrnährung Eekrätftige dastehen und wiirden 50 GrAt Pacht Au einer Gefahr für unser Volk werden. Ihnen daher davtschen Grund und Boden zu überlassen, wäre nicht minder ein Verbrechen, als ala unserem Volks- körper einzuverlaiben, denn dus deufsche Blut umd  der deutschen Baden sollen rein und frei erhalben bleiben und d1ie5e träfe bei der Durchführung obigen Hedankens nicht ZU.  3.) Die BaUlionalsazlalistische Lösung der ZLKEUNATITASE«  a) AlleCcmoeLUOs. Aus volksgesundheitlichen Gründen um weil dig  Zee HachpewLesgenerzaßen erblich belasten Url  ain Volk von auspesDprachenen Gewohnheit 5VerbrachordE Sind, die als Gchmerotzer in umsorem Volkskörper our ungaheuren Soenaden anrichten, muß man Vorarst an die Verhinderung ibrer Vermehruges heranpgehen um die La- beenden Im Rahmen e1n65 Arbeitsliacers einer gestrengen AFDeitSpflicht unterwerfen; dabei ihnen aber die Irei-— Willie Abwanderung 162 Ausland zu Bostatben.  Diesen Kiel kam mau auf Grund bzw: in Vollziehumg dar heute giltigen Gesetze nicht ohne‘ Kinuschränkung er raichen. Würde man sie vollkommen gewissenhaft. und atreng auslegen, 80 kimne 85 doch im ALln6lick auf die  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938) KEANKen  WET  Zigeuner irage Dur zu halden Maßnahmen. Entweder mon lert die bestehenden Gesctzt derart Weitherzig aus um aim. somit einen Widerspruch zu ihrem Wortlaut von vornhereid in Kauf, der aber man erlÄädt ein Bondergeselx. Tetxterea Scheint mis politiseh un— Klug zu S@1Ma  Die Gründe für die Sterikltkicrung könn män Am der lat bezüglich dor Aigeuner von voruherain abill- schweigend. derört ausdehnen, daß man. schon auf Grumi des bereibs gülclgen Gesetzes zu Verhliug; erkrankten Hachwuchses zu einer unbedingt Erfolg verheißenden Sokönpfung des Zipeunerwachstuseg Kommen Kann. Kühr und entschloagen müBeen Wis uns dieger WiLLKOMMeneN Handhabe des genannten Gesetzes Dedienen. Man Äve hiedurch dem Ausland und desson Fresse zu miudest kaluen auffallenden Grund zu einem Geschrei, da man imer wieder mit Hecht den Standpunkt vertreten könn- a, 6 gelte Ja ein Gesetz zur Verhütung (6TKranktan) erb- Hachwuchses Im gleichen Male für die deutschen Roibhs- blürser. Bonmit wäre der Grundsatz dor demokratischen Länder, daß jeder vor dem Gesetze gleich sei, Yoll- Auf barlickstchtist. dk  Den Gruudsabe semäik, daß in einem gesittebon Staate, insbeshndere aber im Dritten Roich, mur ders jenige leben kann, der auch ebwas schafft und leistet, müßten die. Zigeuner zwangsweise 0iner dauernden ihrer Art entsprechenden Acrheitspflicht unterworfen werden. Dabei müßte man die Menner von don Frauen Eelrennt ia Awanzsarbeitsanstalten bzw. Arbeitalagern unberbringen. Geräbrlich Wäre 03, die Zigeuner einzeln in Frivab- Untergehnungen oder in einer Baueräwirtschaft arbeiten zu lassen, Sie müßten unbedingt geschlossen an den Arbeitsstellen eingesebzt werden. Bor Zwang ist 8chon deswegen erforderlich, weil alloc VYorauche, 819. 4UC Iral- en Übernahme: von Davererboiben zu veranlassen, bisher jiänmerlich gescheitert sind. Der Zigollner wird mar dann  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938) 5-1.  arbelton, wenn er davon überseugt 150, daß gogebe- nenfalls auch die Palitsche über selnen Kopf zu schwingen Kommt.  Die geeirnetsten Aroceiten 17ür die aLlLEGUNMST sind ohne Zweifel Erdarbalten, insbesöndere Graben schneiden, Entwäsccrungen,. Kepulierungen von Bächen und Arbeiten eines Halsknechbtes, während sie 1m der Landwirkschaft versagen. Schon daraus ist zu Grsöheh,; daß ale das Musizieren uur la Geschäft und aLcht aus irgendwelchen künstlerischen Meigungen Hebrei- bon, denn auch auf deitcson Gebiete b7ingen Slo o5 1eGzben Erdes U OichS0.  Im Dritten Reich gib as Mer genannten Arbel- ben ungenein 7161. Die ETrnährungsgrundlage des deubschen Volkes wilde durch did ATbeolten der ZLgel- ner verbreitert und verbessert worden können, sodaß die Gerealilts levenden Zigeuner durch 1hr# 60 befchaße Tane Arbeit zu mindest ihren Lebensunterhalt vor- dienten. Würden 841€ 8ich jedoch dabel vormohren köln nen,80 hätte die Einkgliederung dar ZLZeUMGT iH dem AYbuLisprügese Wu eL Verbrecher Löches,: geradezu Wahnsinn ges Argebnis.  Den Wintbor hindurch könnte man die Zigeuder Auch in geschlossenen Baracken nuch einer gehörigen Ausbildung in Verschledenen Handwerken oit Erfolg beschÄftigen. Treilich dürften sie sich nlemals 821bat überlassen sein. E28 dürfte für 81€ in keiner Veise G1n0. Froizügipgkeib RCeDon.  Davei wärd es aber Keineswega notwendig, die ao beschäftigten Zigeuner irgendwie zu quälen oder zu Deinigen., Im Gegenteil, die alltrdings AWadßs- mäßig und unter der Knwtee, Werte schaffen, könnte Han sie auch anständig verköüstigen, Kleiden, warten und wohnen 189381.  Eine weitere Kultivierunz wäre eilunwidrig, denn sie sollen ja aicht auf die Dauer im deufschen Lande  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938) = 26 =  leben, weil die ja iImmor Arbeitern deutschen Blutes die Arbeit nenmen vunml ain geschlossemebB7] durch keis Dem Fremdkörper gefährdeten und vVerseuchtes Volk seinen Daseinskeampf laichber bestohl.  Die freiwillige Abwanderung im Ausland müde ihnen unter allen Umständen mcwahrt bleiben. Dies schen deswezen, Weil 810, würde sie einge 6Otfale werden, am ebesten die Yollkeommene Lösung der ZL- KeuneTIrage Mur Folge bätbe. Zum Zweiien, weil ibre deutsche: Staabsangehörigkeit oft ni6 Recht angezwei- falt werden muß. Sealbat dann, wenn Wir gingen Arbeiter- nanpel hätten, müßten wir diesen Standpunkt Wartre= Tan. Faehl% ee us an Arbeitern deubschen ELubes,  80 müßten man Worerst artverwaudle Ausländer 1m Koeien beschäftigen. Dio heuvbe mit der größben Um- ö1cht geführte Familienpolitik. soll Jedoch don ATrDeaitermangel infolge Menrung des deutschen Aach- Wüchses. Yon Yoraherein ausschließen.  Späterhin nach dem Erwerb irgendwelcher Kalo- nien durch das deubache Harxch wäre die atwaime Aus«- wanderung der Zigemnar In dLese der Überlegung WELPE. Mit. Rücksicht darauf aber, dal wir aoch keine KXolo=- nien begitsen, Sei auf’ dieagcn Gedanken nur Aufmorkaamn en&che.  b) Erlasmung besonderer Rechtsucrman. 1. Der Goschlechteverkehr zwischen Zigeuner  und Deusschblütigen muß ala Verurechen der Änssehi- achande den strenzsten Strafbestinmmungen unterworfen. werden. Wer die Zigeuner ihrem Charakter nach kennt, wird sie unbedingt den Juden in Jeder Beziehung zu mindost gleichstellen müssen.  2. Dan Zigewnern is5% der Besuch der ollgemei- nem Volksschulen erhoben.  3. Die Ausdbung Arpendwalcher PriYatberufe außerhalb der Arbalbalager muß ihnen versagt werden.  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938) – O7 —  4, In Öffentliche Krankenhäuser dürfen Zigeuner nicht in Fflege genoumen werden. S1e unteratchen aUs- achließlich der ärstlichen Behandlung der Anstalta- bzw. Lakerärzbe.  5, Kein Zigeuner kan Waffenträger der deutschen Hation. O@iM.  Kur durch nachhaltige Verhinderung ihror Wer- mehrung, durch das zwangsmißige Tarhaltan in Arbeita- Lagern und durch die Ernöglichung fraiwillikMer Abwan- darung ine Ausland vermögen wir UMS von Ger D1LE0 uNer- pest zu bofreien, Dur 50 ÄLe schwarbelasbteten deub- schen Greanzpemelinden von dieser Flago zu 07retten.  dur diese Art der Lösung bedarf einer emöten Beirachtung und Umbersuchung. 51e Let die national- soßzinlistische Lösung und gomlt die cinsige wirkliche AT  Zwängsacbeltsanstalben also Allein Wären ZUr Ale Zigeunor die einzigen. Aufenthalbsotte iu deut schen Landorn.  Man mm dies Barchasel Hennen, Man mag Von Un— Honschlichkeit raden,. In Wirklichkeit ist aß die nllderte, die humeanste Lösung der ZiE0UMeTITARG, weil &a eben nur diese sine IÖögunp gLiE. Das: Leben eino3 Tolkes iot aber ein Kampf, eln ew1iges Ringen um seine Artberhaltung, um die Erhöhung und Aufwertung @11 Bei- near überlieferten Güter, Gutes und. Böses, Licht und Finsternie, Deuksehtum und. Zigeuner tun Kind einmal Mit Ainender uilcht zu versühnen, aecnmdern dauernd in Wider—- atreib.  Won es balsächlich um die Reinorhaltung ungareas Ylutes zu Gun ist, und diss nicht zur Phrase bleiben 8611, wer lcidensgchaftlich und selbatlos für stim Volk schaffen will, der kommlb in diesem Zusammenhang 11 dem guten and wahren Argebnis. Wer als Mumanitäba- ADonLeL zugehen will, wie die Zigeuner den acrbel tsanuen un geplagten Grenadeu$schen ouffressen, dar nie S0TO0

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