He.-Chr. Strache gedenkt „Befreiung Wiens vor der Türkenbelagerung“

He-Chr. Strache gibt sein hohes Alter preis, aber nicht ganz. Eines ist gewiß. Er ist sehr, sehr alt, jahrhundertealt. Wie alt genau, das kann dennoch nur geschätzt werden. Eines ist gewiß, er muß vor 1683 geboren sein. Denn er schreibt:

Gedenken an die Befreiung Wiens vor der Türkenbelagerung am 12. September 1683 vor dem „Kugelkreuz“ in Schwechat!“ 

Er schreibt „vor der Türkenbelagerung“, nein, er zwitschert „vor“, er verwendet hierfür also modernste Kommunikationstechnologie; so alt und doch noch so modern.

Welche „Befreiung Wiens“ es wohl ist, die er miterlebt und zugleich voraussieht, Wien „vor der Türkenbelagerung“? Er kann sogar das genaue Datum angeben, wann diese sein wird, nämlich am 12. September 1683.

Noch etwas gibt He.-Chr. Strache nicht genau preis, für welche „Befreiung Wiens“ das „Gedenken“ Anlaß ist, nach Schwechat zu ziehen, und auch, von wem Wien …

Oder das „Gedenken“ war oder ist am 12. September 1683. Eher das Gedenken. Denn ein Seher ist dieser Mann nicht, kein Voraussehender, kein Vorausschauender. Schlampig halt. Wo sonst könnte ein Mann mit solch einer Eigenschaft geboren sein, als in Österreich, in diesem Land der schlampigen Erinnerungen …

Vielleicht verrät das aber noch wer aus seinem Bunde. Denn. Es sind in diesem recht, recht viele in seinem Alter, also genauer, weniger schlampig … nein, das ist bloß ein lachloser Witz.

Als vor 334 Jahren FPÖ unzensuriert am 15. Oktober ganz früh siegesgewiß aufsteht …

Nein. So alt, jahrhundertealt ist He.-Chr. Strache nicht. Auch die anderen nicht aus seiner Gesinnungsschaft.

Aber was für eine schöne Vorstellung, es wäre jetzt „vor der Türkenbelagerung“, es wäre jetzt lange vor dem 12. September 1683.

Es dauerte – was für eine schöne Vorstellung – noch Jahrhunderte, bis es in Österreich eine identitäre Regierungspartei gäbe, und – was für eine schöne Vorstellung – das müßte und könnte auch gar nicht mehr erlebt werden:

Nach dem 15.10.2017 könnte es eine identitäre Regierungspartei geben. Deshalb davor nicht nur kurz daran denken, etwa auch an das: Identitäre besingen die „goldene Fahne“ der „Deutschen Arbeitsfront“.

He-Chr Strache ist vor dem 12-09-1683.png

Wahlkarten

Dr. Alexander Gauland, der in Österreich Gefragte, nicht nur von der identitären Parlamentspartei,

Wer gaulandgemäß für Schießbefehl und Stolz auf deutsche Soldatenleistungen im Weltkriege – der FPÖ recht willkommen zur Gesinnungsbereicherung

sondern auch beispielsweise von einer Qualitätszeitung österreichischen Zuschnitts, wie eben erst heute, am 21. September 2017, will „unsere Vergangenheit zurück“ …

Er, Gauland, will „Vergangenheit zurück“. Wird das, sollte er am kommenden Sonntag in das Parlament in Deutschland gewählt werden, sein erster Antrag im Parlament sein: Das Parlament möge die Rückkehr „unserer Vergangenheit“ beschließen? Und wenn sich eine Mehrheit für die Rückkehr fände, wie würde dann die Vergangenheit praktisch zurückgeholt werden? Es sind eben Forderungen, für deren Umsetzung nie ein Beweis angetreten zu werden braucht. Forderungen, die schon die Schuldabwendung enthalten. In diesem Fall ist die Zeit die Schuldige, die sich weigert, die Abfolge von Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft gegen die gaulandsche Zeitfolge Vergangenheit, Vergangenheit, Vergangenheit einzutauschen.

Von dieser Vergangenheit aber ist nichts zurückzuholen. Vielleicht gibt es keine zutreffendere Beschreibung von Glück als diese: Glück ist, niemals in dieser Vergangenheit gewesen zu sein. Nichts ist von dieser Zeit zu retten, trotz des Glücks, in der nicht gewesen zu sein.

Aber zu viele in Österreich, als wäre das Land nach wie vor in Gaue aufgeteilt, sind in dieser Vergangenheit zur Bedrohung von allen unterwegs und sie kennen, auch jene, die damals nicht lebten, die Gegenwart nur als diese Vergangenheit, ihnen erzählt von einem Menschenschlag, zu dem auch ein Gauland zu zählen ist, der diese Vergangenheit auch nicht aus eigenem Erleben kennt, sondern ihm ebenfalls nur erzählt wurde, insbesondere von Menschen, die mit ihren Erzählungen versuchten, von ihren Händen das Blut abzuwaschen, sich reinzuwaschen, und blieben auch dabei weiter fixiert auf das Reine, von dem sie einst meinten, das Reine sei ihnen der Vorsehung Auftrag.

Um einen Eindruck zu vermitteln, wie recht gefangen diese Menschen in Österreich in dieser Vergangenheit sind, wurde das Spiel Wahlkarten aufgelegt, zum Anlaß der Ausstellung Nationalratswahl Oktober ’17.

Wahlkarten Ausstellung Nationalratswahl Oktober 17

Dieses Wahlkartenspiel ist durch Sie selbst erweiterbar. Es wird Ihnen selber vieles bekannt sein, um für dieses Spiel weitere Wahlkarten herzustellen.

Wenn Sie schon in der Ausstellung waren, vielleicht auch den Kochkurs Brennsuppn und Erdäpfel besuchten, selbst die Rezepte aus Opas uraltem Kochbuch ausprobierten, dann wäre jetzt ein guter Zeitpunkt, das Wahlkartenspiel zu spielen. Ein Satz Karten dafür liegt bereits auf.

Wahlkarte - Spiel - Steinbruch

 

 

Wahlkarte - Andreas Norbert Hofer

Wahlkarte - Arbeitshaus

Wahlkarte - Straflager

Wahlkarte - Krematorium

 

Wahlkarte - Buchenwald

Brennsuppn und Kartoffel – Rezepte aus Opas uraltem Kochbuch

Brennsuppn und Erdäpfel

Sollten Sie bereits jetzt eine Ahnung haben, Sie werden, wenn über Österreich der lange Herbst hereinbricht und als noch längerer Winter wüten wird, Rezepte der Sparsamkeit brauchen, für Gerichte, die vor allem ohne Butter zuzubereiten sind, kann Ihnen das Kochprogramm während der Ausstellung zur Nationalratswahl am 15. Oktober 2017 empfohlen werden.

Der Kochkurs wird in der Gaulandkammer abgehalten. Die Gaulandkammer befindet sich einen Stock tiefer, direkt unter der Aula, und kann bequem von der Aula aus mit dem Paternoster erreicht werden.

Im Kochkurs werden wenige Gerichte vorgekocht. Sie können jederzeit in den Kurs einsteigen. Und dann auch sofort die vorgestellten Rezepte gemeinsam mit Menschen nachkochen, denen es ebenfalls schwant, bald schon auf Rezepte der Not zurückgreifen zu müssen.

Es sind Rezepte aus Opas uraltem Kochbuch „Brennsuppn und Erdäpfel“.

Besondere Schmankerln beim Vorstellen der Kochrezepte ohne Butter sind gewiß Opas uralte Einkochgeheimnisse. 

Erdäpfelschalen statt Butter aufs Brot

Das gaulandsche Gutfinden von Sebastian Kurz hat gesinnungsgemäß etwas mit Flüchtlingen, mit Grenzen zu tun.

Gauland ist ein Kandidat in Deutschland, und er hat für Österreich keine Bedeutung, seiner mit der österreichischen identitären Parlamentspartei in Gesinnung verbundenen Partei sagen Umfragen voraus für den kommenden Wahlsonntag 8, 8 % gibt ihr Gauland auch selbst, also in Deutschland selbst ist er und seine Partei von nicht großer Bedeutung. Und es kann auch nicht anders sein, bei einer Partei mit einem, der

für Schießbefehl und Stolz auf deutsche Soldatenleistungen in Weltkriegen – der FPÖ recht willkommen zur Gesinnungsbereicherung

„Hohen Respekt“ hat Dr. Alexander Gauland vor Sebastian Kurz.

Und der Respekt ist die zentrale Frage.

Welchen Respekt hat Sebastian Kurz und seine Partei vor den Menschen, von denen er mit ihr gewählt werden will.

Ist es Respekt von Sebastian Kurz, Ihnen nicht einmal drei Prozent als Entlastung verkaufen zu wollen, gerade jetzt, in der Zeit, in der Lebensmittel um 4,1% teurer sind als noch vor einem Jahr?

Ist es Respekt von Sebastian Kurz und seiner Partei, Ihnen zu empfehlen, sollten Sie wie so viele von Altersarmut bedroht sein, Wohnungen zu kaufen – als „Vorsorge gegen Altersarmut“?

Es muß nicht noch einmal alles ausgeführt werden. Sie können es aufschlagen und lesen, was die kurzschen Entlastungen für Sie tatsächlich bedeuten: Nichts. Rechnen Sie es anhand Ihres Lohnes durch. Stellen Sie die nicht einmal 3 % weniger von Sebastian Kurz allein den 4,1 % gegenüber, die sie jetzt mehr für Lebensmittel ausgeben müssen, 2017, als noch vor einem Jahr:

Vom Senkungswillen des Sebastian Kurz

Programm von Sebastian Kurz und seiner Kapelle new nemesis („neue gerechtigkeit“): Ich bau dir Kartoffeln an.

Mindestlohn

Sebastian Kurz - Statt Butter Kartoffelschalen aufs BrotSein Parteiurgroßvater meinte vor rund einhundert Jahren, die Menschen sollen halt Kartoffeln und Kraut statt Fleisch …  Butter, heißt es jetzt schon, werde zum Luxus. Den höchsten Respekt vor Ihnen wird Sebastian Kurz nach dem Tag Ihres Kreuzes bezeugen:

Sollen sie doch Brot mit Kartoffelschalen statt Butter essen.

Und die absolute Ihnen entgegengebrachte kurzsche Respektbezeugung in weiterer Folge, wenn es kein Halten mehr gibt:

Wenn sie kein Brot haben, warum essen sie dann nicht Erdäpfelschalen mit Kartoffelbrei?

Mit Leopold Kunschak durch das Jahrhundert der Kartoffeln

Gerade jetzt, in der Zeit vor der Nationalratswahl am 15. Oktober 2017 in Österreich, muß stets beim Vorbeikommen am Grab des Parteiurgroßvaters kurz stehengeblieben werden, um sich in Erinnerung zu rufen, was vor über einhundert Jahren Octave Mirbeau so eindrücklich und unmißverständlich …

Der Streik der Wähler und Wählerinnen — —

Schafe wählen nicht ihr Schlachthaus und kollaborieren nicht mit ihren …

 

Wer gaulandgemäß für Schießbefehl und Stolz auf deutsche Soldatenleistungen im Weltkriege – der FPÖ recht willkommen zur Gesinnungsbereicherung

Soldatenstolz und Schießbefehl von Gauland

Dr. Alexander Gauland fordert „eine Neubewertung der Taten deutscher Soldaten in beiden Weltkriegen“. Und er will auch „unsere Vergangenheit zurückholen“. Das sagte er, und vielleicht träumte er dabei bereits davon, das Land werde einst Gauland heißen, am 2. September 2017.

Wer „unsere Vergangenheit zurückholen“ will, kommt um den „Schießbefehl“ nicht herum, auch von dem hat Dr. Alexander Gauland bereits …

Deutscher Soldatenstolz und Schießbefehl kommen aber ganz als rechte Bereicherung an, in Österreich, bei der identitären Parlamentspartei. Wie gelesen werden kann, hat Wolfgang Dvorak-Stocker in seinen Kommentar für die FPÖ unzensuriert den gaulandschen Schießbefehl ernst und begierig aufgenommen:

Gauland - Schießbefehl - FPÖ unzesuriert Dvorak-Stocker

FPÖ unzensuriert gefällt: „Rivers of blood“ ersehnt am Christtag von FPÖ unzensuriert für das Neue Jahr

Wer für deutschen Soldatenstolz und Schießbefehl ist, ist ein willkommener Gast, ist er doch der Gesinnung Bereicherung, von Hofer, Vilismsky, Strache … ach, was werden das für Gespräche im Juni 2017 gewesen sein, in Wien, die Gegenwart ganz und gar zurückgeholte …

glücklichen Zeiten entgegen.

Es stehen Wahlen an, in Österreich, in Deutschland.

In Deutschland wird die AfD, so die Umfragen, vielleicht 8 %, vielleicht etwas mehr als 8 % bekommen. In Österreich die identitäre Parlamentspartei, so die Umfragen, aber weit über zwanzig Prozent … Was für ein Unterschied zwischen diesen beiden Ländern.

Und ein noch wesentlicher Unterschied zwischen Deutschland und Österreich, nämlich der, wenn es darum geht, welche Partei zu einer Regierungspartei zu machen. Wer will in Deutschland die AfD zu einer Regierungspartei machen? Wer will in Österreich die identitäre Parlamentspartei nicht zu einer Regierungspartei machen? Wer ist in Österreich noch gegen eine identitäre Regierungspartei? Bald kann nur noch von einer Minderheit in Österreich gesprochen werden. Besonders zwei Parteien in Österreich locken in unterschiedlicher Lautstärke die identitäre Parlamentspartei ins Machtbettchen …

Es sind Unterschiede, die nicht zum ersten Mal angesprochen werden, und nie fällt der Unterschied zugunsten von Österreich aus.

Staatsräsonist Van der Bellen, Trump, die Ehre und die Frage, was wird nach der Nationalratswahl sein?

Es ist eine Meldung aus einer Umsonst – ihr liederlicher Umgang mit Nachrichten ist bekannt –, aus der nicht eindeutig hervorgeht, ob Alexander Van der Bellen zum Empfang von Donald und Melania Trump, es sagte, es sei ihm diese Einladung eine „große Ehre“ …

Daß die Copysite der identitären Parlamentspartei es sofort unhinterfragt so kopiert, als hätte es Alexander Van der Bellen tatsächlich geäußert, es sei ihm diese Einladung eine „Ehre“, nun, das ist verständlich, Copysite und Umsonst gehören im Umgang mit Nachrichten zum gleichen Liederchor.

Der Copysite der identitären Parlamentspartei gerinnt es natürlich zu einer großen Vorwurfsklage gegen den Bundespräsidenten … was habe dieser doch nicht alles gegen Donald Trump und jetzt: „Ehre“ …

Was macht der Bundespräsident als Staatsräsonist nach der Nationalratswahl 15-10-2017

Sollte Alexander van der Bellen tatsächlich selbst davon gesprochen haben, es sei ihm eine „große Ehre“, die Einladung von Donald Trump, könnte dazu festgehalten werden, zum einen ist es ein Empfang in einem Hotel, zu dem viele geladen sind, wie üblich nach einer Vollversammlung, also wäre es bloß eine Fleißaufgabe, eine vorauseilend gemachte Kniebeuge, dies als „große Ehre“ … zum anderen ist Alexander Van der Bellen Bundespräsident, und als Präsident eines Staates ist die Floskel „große Ehre“ in der Bedeutung des morgendlichen Kaffees, der einfach getrunken wird, ohne groß darüber nachzudenken, es ist schlicht die höfliche staatsräsonistische Lüge der Diplomatie, es ist bloß eine Floskel, eine Krume des harten Brotes der Staatsräson.

Und Alexander Van der Bellen, wie er nun in seinem Amt als Bundespräsident zu erleben ist, ist ein Räsonist, auch immer mehr ein Staatsräsonist alter Prägung.

Und das führt direkt zur wesentlichen Frage, wie wird er nach dem 15. Oktober 2017 agieren? Das Ergebnis von Wahlen ist die eine Sache, die andere Sache ist, welche Regierungen in welcher Zusammensetzung werden dann gemacht werden, ohne Beteiligung der Wählerinnen und Wähler?

Wird dann eines Tages im Herbst oder im Winter von Österreich in der Umsonst zu lesen sein, es sei ihm, Van der Bellen, eine „große Ehre“ vor allem die Herren … als Minister …, die identitäre Parlamentspartei als identitäre Regierungspartei … an der Seite von … oder von …?

Und wird dann die Copysite der zur identitären Regierungspartei gemachten identitären Parlamentspartei sofort ebenso unhinterfragt es übernehmen? Um sogleich dem Bundespräsidenten vorzuhalten, was er nicht alles einst gegen sie …

Von einem Staatsräsonisten, zu dem Van der Bellen mit jedem Tag mehr wird,  ist viel zu erwarten, auch das, was von ihm wohl kaum wer erhoffte, je Unerwartete. Bei genauer Betrachtung aber wäre es nicht das Unerwartete, legt doch Alexander Van der Bellen Staatsräson im alten oder traditionellen österreichischen Stil aus und probt diesen brav und fleißig …

Alexander Van der Bellen – Einübung in die Entcourage respektive Postcourage

 

Mit Mussorgsky durch die Ausstellung Nationalratswahl – Österreich im Herbst

schwarz-ich-weiß-rot-im-gsicht-vor-lauter-blauWenn Sie die Ausstellung besuchen, durch die Ausstellung gehen, es Ihnen aber zu still ist, die Ausstellung in der Stille vielleicht zu unerträglich ist, Sie das Unerträgliche ein wenig mildern möchten, Sie sich fragen, welche Musik könnte es verhindern, daß Sie nicht sofort aus der Ausstellung fliehen, darf Ihnen eine empfohlen werden.

Hören Sie dazu „Bilder einer Ausstellung“ von Modest Mussorgsky, gespielt von Vienna Philharmonic, mit dem Schlößleingelbhintergrund

Die einzelnen Sätze dieses Musikstücks werden Ihnen nicht nur das Gesehene in der Ausstellung

Bildungssprecher Mölzer führt durch die Ausstellung zur Nationalratswahl 15.10.2017 in der Aula Österreich

Betreten der Türkise auf eigene Gefahr!

Weiter mit dem Bildungssprecher durch die Ausstellung Nationalratswahl

erträglicher machen, Sie werden Ihnen auch den sogenannten Wahlkampf zur bevorstehenden Nationalratswahl am 15. Oktober 2017 in seiner Gesamtheit vorspielen, als wären sie als Programmmusik besonders für diesen und vor allem für die schwarz-rot-blaue Dreifaltigkeit …

Zu Beginn auf der Promenade … Wie wird jetzt doch promeniert, immer wieder in situationselastischen Varianten auf den Wahlkampfböden … Beginn und Ende auf der Promenade mit dem Läuten der Glocken …

Im ersten Musikbild schon taucht der Gnomus auf … der linkisch auf missgestalteten Beinen herumhüpft. Die Musik schildert unterschiedliche Bewegungsformen des Gnoms: wild zappelnde Gebärden, unterbrochen von stocksteifer Erstarrung, wahnwitzige Sprünge, skurriles Hinken und Stolpern, düster drohendes Schleichen, das von eruptiven Schüttelanfällen unterbrochen wird. Ein Ausbruch kombiniert das Schleichen mit einer lamentoartigen  Abwärtsbewegung, so dass der Eindruck eines ebenso bedrohlichen wie schmerzverzerrten Voranquälens entsteht. Vor dem Hintergrund unheimlich schauriger Triller und Läufe in der Region steigert sich das hinkende Stolpern des unglücklich Missgebildeten bis hin zu grellen Schreikrämpfen, bevor – nach einer Schrecksekunde – der Gnom mit einem bizarren Zickzack-Lauf 

Das alte Schloß mit der mittelalterlichen Drehleiher

Der Ochsenkarren mit den dumpf trottenden Schritten der Zugochsen

Ballett der unausgeschlüpften Küken, die herumtrippeln, picken und piepsen

Der Marktplatz, oh, die große Neuigkeitschreiende Verkäufer, streitende Markt… in einen Wirbel hinein, sich nach oben schraubend und dann unvermittelt in die Tiefen der

Katakomben, römische Gruft … lang hallend teils mit brutal schockierender Wucht, teils hallen sie leise und unheimlich aus den geheimnisvollen Tiefen der Gewölbe heraus

mit den Toten in einer toten Sprache

unheimliche Lockrufe aus der Hütte mit den Hühnerfüßen

Österreich im Herbst - Nationalratswahl 2017