„In der Finsternis wird alles deutlich.“

Im Aufwachen. Nacht. Der Fernsehapparat eingeschaltet. Der Bildschirm, Dunkelheit. Eine Fernseharbeit von Samuel Beckett. Gestalten in der Finsternis. Schlecht sehen. Nicht hören. Anlaß? Kein Todestag von Samuel Beckett. Kein Geburtstag von ihm. Was veranlaßt den ORF, am 25. Jänner 2023 Fernseharbeiten von Samuel Beckett zu senden? Und welche? Oder nur eine Fernseharbeit? Nicht auszumachen. Noch nicht wach genug? Im Traum wachgeworden?

Welche Fernseharbeit ist zu sehen

Im ORF.

Im Traum.

Was Wo

Nacht und Träume

He, Joe

Geister-Trio

… nur noch Gewölk …

Schatten

Versuch, zu erinnern.

Eingeschlafen, sofort nach der Beurteilung, als was diese in das Schlafzimmer oder in das Anziehzimmer oder in ein sonst imperiales Zimmer gestellte „Black Box“, dieser mitgebrachte“Kubus“:

Geht fast als modernes Kunstwerk durch.

Who says this and calls — I?

Tage später der Versuchung erlegen. Es doch anzusehen. Es ist keine Fernseharbeit von Samuel Beckett, die der ORF am 25. Jänner 2023 pflichtschuldigst aussandte.

Wer sprach so? Es war Hanno Settele.

Sein Fast – wären nur alle Träume so leicht erklärbar – ließ also davon träumen, der ORF sendete eine moderne und nicht nur eine fast moderne Fernseharbeit. Dabei war es bloß, das ist, wie es Hanno Settele einmal im Kubus in bezug auf Zumutbarkeit sagte, die Wahrheit oder die Realität, eine der berühmten oder berüchtigten von sogenannten Privatfernsehanstalten bevorzugten Realityshows als Zumutung, die er im öffentlich-rechtlichen Rundfunk Österreichs —

„In der Finsternis wird alles deutlich. So ist es nicht nur mit den Erscheinungen, mit dem Bildhaften, es ist auch mit der Sprache so.“

Tatsächlich, es darf ihm geglaubt werden, dem Weltschriftsteller in Österreich, deutlich sind sie zu sehen, die drei Menschen an einem Tisch, deutlich sind zu hören, die zwanzig Fragen, die zwanzig Antworten.

Nicht einschlafen, nicht wieder einschlafen.

Der Präsident: Das Nichttun. Beschönigend. Die Sprüche vom Strache in dem berühmt-berüchtigten Ibiza-Video waren nach damaliger Rechtslage strafrechtlich irrelavant, weil er nicht im Amt war.
Hanno Settele: Haben wir ein Korruptionsproblem im Land.
Der Präsident: Ja, sicher, das hat sich ja anhand der Chat-Protokolle herausgestellt.

Erinnern, wieder erinnern. Vor nachgerade acht Monaten waren ihm die Ibiza-Spüche noch „glatter Betrug“ … und bei den Chat-Protokollen hingegen, sah er „deutliche Unterschiede“ —

Nicht einschlafen. Weiter.

Der Präsident: Freundliche Gespräche in solchen Fällen geführt, weil Sebastian Kurz ja berühmt, berüchtigt sagen welche, war für die Versuche der sogenannten Message-Control. Also nur das, was er sozusagen unter das Volk bringen will, das gehört unterstützt, alles andere mhm, nur jetzt bin ich aber ein bissel schwerer zu kontrollieren als, Kraft Amtes, als Minister beispielsweise aus der eigenen Fraktion.

Erinnern, wieder erinnern. Einfach kurz gesagt, weiter erinnern. Kontrollieren ist nicht stets zielführend, effektiver zumeist, einen Menschen sich dienstbar zu machen, einsetzbar, nicht selten dadurch, diesen Menschen glauben zu machen, eine Person unterschätzen zu können … und wie viele wurden von dem dienstbaren Menschen schon unterschätzt?

Der, das letzte Beispiel, Festungskommandant wurde von ihm unterschätzt.

Eine Unterschätzung ist es auch, sich täuschen zu lassen …

Eine Unterschätzung ist es auch, einen Menschen zu überschätzen, was dieser leisten wird können, und dabei ihm, ohne von ihm getäuscht worden zu sein, dienstbar zu sein, etwa durch überschwängliche Grußbotschaften

Nicht einschlafen. Erinnern, weiter erinnern. Auch für ihn, der noch vor seiner Angelobung an einem Donnerstag schon an die Nachred‘ auf seine Amtszeiten

Ja, es gibt für ihn keine Wahl mehr, wie er selbst sagt, in dieses Amt, nur noch die Geschichtsbücher, und das kann Sorge bereiten, was in diesen einst stehen wird, vielleicht, er habe seine späte Liebe zum Gewissen

Der Präsident: Karl Nehammer und ich haben uns, wir haben ein, finde ich, sehr gutes Arbeitsverhältnis entwickelt. Im Laufe der Zeit. Ich habe ihm im großen und ganzen sehr geschätzt schon als Innenminister. Jetzt Bundeskanzler zu sein, ist noch einmal ganz was anderes, ein riesiges Arbeitsfeld, also ich beneide niemand, der tagaus, tagein da Politik machen muß. Ich unterschätze das in keiner Weise.

Schlafen. Weiterschlafen.

Dennoch bald wieder aufgewacht, zu früh aufgewacht als Hanno Settele

Susanne, geh du voran!

lustig … lustig aber, wirklich lustig wird es einst sein, wenn wieder wer vorangehen wird müssen, damit alle ihr Gewissen

27. Jänner, Tag der Erinnerungen

Am 27. Jänner erinnern sich Menschen unterschiedlich.

Es gibt die Menschen, die an diesem 27. Jänner ’23 recht stolz an einen Ball sich erinnern werden, der genau am 27. Jänner stattfand

Am 27. Jänner vor elf Jahren.

An den Ball eines Schaftkreises für Patrioten, in der Patriotinnen als Patrioten mitlaufen, deren Hauptpartei es allenthalben mit Parteinamenänderungen versuchte, wie auch der Ball selbst Titeländerungen unterworfen wurde, die, da die Gesinnung sich nicht änderte, nicht zu verstehen sind.

Es wird noch Menschen geben, die sich in an diesen 27. Jänner erinnern, an den 27. Jänner vor zwei Jahren.

Und es wird noch viel mehr, recht viel mehr Menschen geben, die sich an keinen der 27. Jänner erinnern werden, wenn sie zur Urne schreiten.

Und dann gibt es die Tafeln, nicht nur die Tafel in der Salesianergasse 33 im dritten Bezirk Wiens, die zum wunderschönen Erinnern einladen, wie eben die Tafel im wunderschönen Haus Salesianergasse 33, zur wunderschönen Erinnerung an Josef Hoffmann, der in diesem Haus bis zu seinem Tod lebte, vor sechsundsechzig Jahren …

Eingezogen ist er in dieses Haus, als es Österreich, wie es zur wunderschönen Gewissenserleichterung heißt, nicht gab, bloß einen Österreicher, der das deutsche reich regierte. Wie es Josef Hoffmann selbst mit diesem Regime, dem Auschwitz ein wunderschönes Haus gewesen sein wird, hielt, in einer Ausstellung mit einem für Österreich bezeichnenden Titel war einiges zu erfahren, vor bald zwei Jahren.

Der Gedenktext zur wunderschönen Erinnerung an dieses wunderschöne Haus lautet:

„In diesem Hause wohnte von 1939-1956 der Architekt und Begründer der Wiener Werkstätte Josef Hoffmann 1870-1956 Kulturamt der Stadt Wien Österreichische Gesellschaft für Architektur

Es würde die wunderschöne Erinnerung an dieses wunderschöne Haus zerstören, erinnerte die Josef-Hoffmann-Tafel daran, daß er wohl recht luxuriös in einem „arisierten“ Haus

In diesem Haus wohnte in einer arisierten Wohnung
von dem hitlerischen Österreich an auch
Architekt Josef Hoffmann, Begründer der Wiener
Werkstätte, bis zu seinem Tod am 7. Mai 1956

Es gibt zu den Arisierungen im von einem Österreicher geführten deutschen reich ein Buch, das nicht Arisierungen auf Deutsch heißt, sondern dessen Titel für Österreich bezeichnend und so zutreffend „Arisierungen auf Österreichisch“ —

Es war ihm in seinem schon recht hohen Alter wohl recht bequem, seinen Auftrag zum Umbau zum „Haus der Wehrmacht“ in unmittelbarer Nähe seiner „arisierten Luxuswohnung“ erfüllen zu können. Das seit 1918 als „Deutsche diplomatische Vertretung“ und nach 1938 als „Dienststelle des Auswärtigen Amtes“ verwendete Palais befand sich bezeichnenderweise in der nach dem Spitzelwesenmeister heute noch so benannten Metternichgasse auf Nummer 3. Das Palais wurde beginnend mit 1957 abgerissen. Fertigstellung des Baus eines neuen Botschaftsgebäudes 1964, beauftragt war Rolf Gutbrod. 2019 Abriß dieses Neubaus und mit 2021 Beginn eines Neubaus, der 2024 fertiggestellt sein soll.

Nicht allzu weit von der Metternichgasse 3 und von der Salesianergasse 33 entfernt, in der Josef Hoffmann seit 1939 oder, gemäß einer anderen Quelle, die in einem Artikel vor achtzehn Jahren an einem 27. Jänner genannt wird, seit dem 28. Mai 1940 in einer „arisierten Luxuswohnung (2/7)“ lebte, also sechzehn oder siebzehn lange Jahre lang, soll ein Mann wohnen, dem das späte Glück der Entdeckung des Gewissens beschieden ist …

Vielleicht werden sich eines nicht fernen Tages Menschen daran erinnern, es wird kein 27. Jänner sein müssen, wenn wieder einmal Angelobungen auf der Tagesordnung stehen werden, an gleich welchem Wochentag, der ein Montag sein wird

Und kurz davor die Beteiligten, oder wie sie auch genannt werden, die Verantwortlichen der Regierungsausmachung, der Regierungsbildung, der Regierungsangelobung sich daran erinnern werden, wie das geht, mit der Gewissenswahrung —

Auf der Suche nach der Antwort auf die von Scharfmüller unbeantwortete Frage nach der Vorsatz-Erkundigung des Volksanwaltes ein Video „für Patrioten“ auf „Info-Direkt“ gefunden und dabei „auch Privates“ erfahren, etwa von …

Aber das darf Michael Scharfmüller nicht als Kritik verstehen. Denn. Zu dankbar für seine Kritik anstelle einer Antwort.

Deine Texte sind so grottenschlecht, ich würde diese an deiner Stelle nicht veröffentlichen, sondern nur auf Klopapier schreiben und dann runterspülen.

Auch dafür zu dankbar, daß er, wohl durch seine Textkritik ausgelöst, einen weiteren Woken – es sollte bei dieser Gesinnung doch ein deutsches Wort verwendet werden –, einen weiteren Wachen wohl dazu animierte, ebenfalls eine Textkritik abzugeben,

und zwar Christian Hafenecker:

Das ist ja wirklich unlesbar, stilistisch und grammatikalisch völliger Mist!

Wie berufen dazu Christian Hafenecker ist, hat er vor Jahren bereitwillig bewiesen, als er in einem persönlich zugestellten Zeugnis das „Talent“ schriftlich benotete, wie in einem Kapitel erzählt werden durfte, und dabei auch noch die Freundlichkeit hatte, „DÖW“, „SOS-Mitmensch zu bewerten: „Denunziazionsplattformen“

Schreibende wissen, wie notwendig Textkritik ist, um sich, wie es so schön heißt, zu entwickeln, nicht in eine falsche Richtung sich zu bewegen. Und für ihre Kritik ist Michael Scharfmüller, ist Christian Hafenecker aufrichtig zu danken; mit ihrer Textkritik weisen sie den Weg in die, wie es ebenfalls so schön heißt, richtige Richtung …

Wer könnte dann noch je monieren, daß Michael Scharfmüller eine einfache wie kurze Frage nicht beantwortete? Zwar ungeschrieben von ihm, hat er mit seiner Textkritik doch den Weg gewiesen, also selbst nach der Antwort zu suchen.

Und diese seine Antwort gibt es. Es ist ein Video auf der Plattform seines Mediums „Info-Direkt – Das Magazin für Patrioten“. Es gibt bereits viele, zu viele Kapitel zu diesem Magazin, so kann in diesem Kapitel auf eine neuerliche Vorstellung des Magazins verzichtet werden —

Es wird, das soll noch gesagt sein, ein Magazin sein, daß sich wohl einer Schaft an Lesenden weltweit erfreuen wird dürfen, unter ihnen sich vielleicht sogar patriotische Berühmtheiten befinden, vielleicht sogar der zur Zeit berühmteste Patriot, der selbst ein Mann nicht nur eines Magazins, sondern der Magazine ist, die er in seiner Großzügigkeit verteilt, mit denen er selbstlos die Menschen des von ihm beherrschten Landes ausrüstet, damit diese ein gutes Leben in Frieden

Diesem Patrioten der Magazine muß „das Magazin für Patrioten“, wenn er dessen Abonnent denn ist, nicht einmal übersetzt werden in seine Muttersprache, die ihm Vatersprache ist, ist er doch ein Mann, der auch deutsch spricht —

Das Video des „Magazins für Patrioten“ vom 15. Jänner ’23 ist die Antwort auf die Frage, ob auch der fahnentragende Volksanwalt nach seinen Vorsätzen befragt wurde.

Der Volksanwalt wurde nicht befragt, jedenfalls nicht vor laufender Kamera, vielleicht aber waren es auch derart „private Vorsätze“ des Volksanwalts, daß diese nicht in das Video —

Recht wunderbare Vorsätze gaben vor laufender Kamera aber die Befragten preis …

Christian Hafenecker: Eine Re-Demokratisierung Österreichs, das wäre, glaube ich, das große Ziel.

Wolfgang Zanger: Ich glaube, es ist ganz wichtig, sich politische Vorsätze zu nehmen. Da sind mir in diesem Jahr die familienpolitischen Anliegen ganz ganz wichtig, mit den Themen, die ich schon angesprochen habe, das werde ich auch in diesem Jahr weiter verfolgen.
Michael Scharfmüller: So wie Herbert Kickl gesagt hat: „Kinder statt Inder.“
Wolfgang Zanger: Ja, ich würde sagen, eine Geburtenoffensive für Österreich, das habe ich auch schon im Dezember gesagt. Des muaß ma mochn und do muaß ma die Leit dazu motivieren. Um des geht’s.

Es sind alles recht besondere Vorsätze, die in diesem Video für Patrioten von Patrioten geäußert werden, ja, von Patrioten allein, Patriotinnen wurden nicht nach ihren Vorsätzen befragt, aber es darf angenommen werden, daß der Patriotinnen Vorsätze keine anderen Vorsätze sein werden als die der Patrioten einer Partei für Patrioten

Es ist zwar ungerecht, nur einen einzigen dieser Vorsätze herauszuheben, aber der Vorsatz einer „Geburtenoffensive“ ist doch ein Vorsatz der recht besonderen Weise. Damit nicht auch eines Tages über Österreich ein solches Buch geschrieben werden muß, das dann auch über Werbung auf „Info-Direkt“ bestellt werden könnte, wie zur Zeit das Buch zur Schweiz: „Warum die Schweizer aussterben werden“ —

Peter Aschauer: Wo wir das letzte Jahr aufgehört haben, nämlich mit dem Themenschwerpunkt Remigration. Wir haben schon im vergangenen Jahr eine Website vorgestellt: Bevölkerungsaustauschpunktat, wo wir quasi die die Bevölkerungsaustausch ja belegt hobn, graphisch dorgestellt hobn. Und den Themenschwerpunkt werden wir vollgas weiterführen.

Christian Ries: Vielleicht a bissel gesünder essen, oba ansonsten vollgas für Österreich.

Herbert Kickl: Es geht um die ormen Teifln do draußen, und da werden wir unsere Prioritäten setzen.

Michael Scharfmüller: Haben Sie überhaupt Zeit, daß Sie sich persönliche Neujahrsvorsätze vornehmen?
Udo Landbauer: Nein, aber das stört mi net besonders, aber ich habe das in der Vergangenheit auch nicht gemacht. Wenn ich mal der Meinung bin, daß etwas schlau wäre, zu tun, dann moch ich’s unterm Johr.

Michael Schnedlitz: Daß man Aktionen mocht, die einfach Sinn ergeben, und lieber unterstütze ich Fußballvereine, als irgendwelche Inserate in linken Medien zu scholtn.

Peter Aschauer: Jo, das Klassische, mehr Sport mochn, gesünder ernähren usw. Aber ich werde das Jahr 2023 auch meiner persönlichen Weiterentwicklung widmen, auf jeden Foll, ja.
Michael Scharfmüller: Das heißt, Praktikum bei Info-Direkt.
Peter Aschauer: Unter anderem, ja. Genauso is es, ja ja, einfach schaun, daß man persönlich wieder Fokus bekommt und selber an sich arbeitet, sich neue Sachen beibringt, Sprachen etc., Bücher liest, solche Sochn, ja. Französisch, ja, oder Spanisch, muß ich mich noch entscheiden, eine von den beiden Sprachen, und überleg, daß ich mit Sachen Multimedia, daß ich mich dort ein bissel weiterbild‘, weil grad in den Sochn politischer Aktivismus ist es sicha von Vorteil, wenn man da Kenntnisse erlangt hot.

Es wird vielleicht doch eher die spanische Sprache werden, um einen auch in diesen Schaften recht fleißig Gelesenen gar im Original lesen zu können, oder doch die französische Sprache, um einen im Original lesen zu können, der ebenso viel zum Austausch … Oder im Jahr ’23 doch – wie es halt Vorsätzen so ergeht – noch nur bei der deutschen Sprache bleiben? In dieser noch so viele Bücher darauf warten, gelesen zu lesen werden, empfohlen von Männern dieser Partei für Literatur —

Und am Ende des Videos die John-Otti-Band, die zwar ungefragt, aber ihren Vorsatz dennoch singend verrät: „Immer wieder Österreich“, zu dem Fahnen geschwenkt werden. Nicht auszumachen ist, ob der Volksanwalt zum Auszug auch wieder die Fahne schwang, wie er es beim Halleneinmarsch tat.

Wohin es nach dem Auszug ging? Das ist nicht zu erfahren. Ob es noch, wie es nach allen großen Veranstaltungen Tradition, eine Afterparty gab? Vielleicht. Ob gar die Band dafür eine passende Restauration empfahl? Auch das nicht. Jedoch, das zu erfahren, das ist nicht wesentlich. Das Wesentliche ist beantwortet, durch Vorsätze, die —

„Ihr woken Quälgeister“

Der Volksanwalt reiste im Jänner ’23 eigens nach Wiener Neustadt, der x-te stellvertretende Bürgermeister von Wiener Neustadt mußte, falls er in Wiener Neustadt wohnt, gar nicht eigens nach Wiener Neustadt anreisen, der Landtagsabgeordnete reiste wohl von irgendwoher aus Niederösterreich an, um sich das anzuhören, was Herbert Kickl auszurichten hat: „Ihr woken Quälgeister …“

Aber der Volksanwalt reiste im Jänner ’23 von woher immer auch darum eigens an, nicht nur einziehende Fahnen zu sehen, in Wiener Neustadt nicht nur schwenkende Fahnen wiederzusehen, sondern auch selbst eine Fahne zum Einmarsche zu schwenken, als Fahnenträger dem Kommandanten hinterher, um den Verdienst, hören zu dürfen,

was der Kommandant auszurichten hat: „Ihr woken …“

Das muß ich jetzt in die Kamera hineinsogn, weil ich weiß, sie schaun zu, und drittens, weil ich mir von Euch, Ihr woken Quälgeister, nicht vorschreiben lasse, was ich anziehe, Ihr könnt’s mir den Buckel hinunterrutschen.

Und sofort wird feste applaudiert, in der Arena Nova in der Rudolf-Diesel-Straße, kaum daß der zum Festungskommandanten ausplakatierte kleine Gebirgsjäger

die „woken Quälgeister“

Und damit: Sie beklatschen sich selbst. Denn zu ihrer Gesinnung gehört es seit jeher, sich als Erwachte zu sehen, zu ihrer Gesinnung gehört seit jeher die Parole, die sie jedem Menschen entgegenschleuern: Erwache

Es muß ihnen eine recht besondere Auszeichnung sein, der sie so heftig applaudieren: Erwachte Quälgeister … derart von ihrem plakativen Kommandanten geadelt —

Vielleicht werden sie sich fragen, meinte er mit „Buckel“ einfach wie kurz den Rücken, oder, das bei einem geschichtlich versierten Philosophenfestungskommandanten wie ihm nicht ausschließen ist, stopfte er in den „Buckel“ weitere seiner Bedeutungen, etwa die Kyphose, die Buckelung, die Rückgratverkümmerung, den Schildknauf …

Vielleicht werden sie sich fragen, was er wohl damit gemeint haben könnte: „Ihr könnt’s mir den Buckel hinunterrutschen.“ Sie werden sich, wenn sie sich je etwas erklären, das wohl damit erklären, daß dies eben die seit jeher einem harten Kommandanten innewohnende Herzlichkeit, seine gesinnungsgemäße Weise ist, seinen Wachen seine Liebe zu zeigen. Und schamvoll wie ein Rauhbeiniger nun einmal ist, statt es ihnen direkt ins Gesicht zu sagen, statt ihnen offen seine Gefühle zu zeigen, sagt er es in die Kamera, aber sie wissen, es gilt ihnen, sie sind gemeint.

Ein schelmisches Ihr-woken-Quälgeister – sprach jemals wer liebreicher zu den Seinen?

Derart ausgezeichnet, derart geadelt auf die Straße wieder entlassen, auf die Rudolf-Diesel-Straße

Fällt als Kontrast unweigerlich Rudolf Diesel

Armin Wolf belegt Herbert Kickl, daß der österreichische Bundespräsident sagte: „Stimmt, das war ein Fehler.“

„Stimmt, das war ein Fehler.“

Gesteht Alexander Van der Bellen gegenüber Corinna Milborn am 5. Oktober 2022 ein.

Am 18. Jänner 2023 kommt Armin Wolf, so gut vorbereitet, wie es Journalisten in Österreich auf ihre Interviews vor allem seit dem Aufstieg von Jörg Haider, wie es Journalistinnen in Österreich auf alle ihre Interviews mit Freiheitlichen sind, in seinem Interview mit Herbert Kickl auf diesen von Alexander Van der Bellen eingestandenen „Fehler“ zu sprechen, und er hält Herbert Kickl diesen „Fehler“ vor.

Armin Wolf: Sie haben noch ein Problem. Selbst wenn Sie einen Koalitionspartner finden würden, gibt es einen Bundespräsidenten, der Sie als Innenminister entlassen hat und sagt, auch ihre Angelobung war schon ein Fehler. Der wird Sie wohl kaum als Regierungschef angeloben?

Herbert Kickl: Diesen Satz hätte ich jetzt gerne von Ihnen belegt, den zweiteren.

Armin Wolf: Das kann ich Ihnen jetzt leider nicht vorstellen, vorspielen, aber diese Aussage gibt’s.

Herbert Kickl: Den zweiten Satz, den kenne ich nicht.

Noch in derselben Nacht reicht Armin Wolf nach, was Herbert Kickl nicht kennt, aber er, Armin Wolf um so genauer, weil er, Wolf, einer der journalistisch genauest Arbeitenden im Lande ist, und womit er ein weiteres Mal eindrücklich belegt, wie gründlich er sich auf jedwedes Interview vorbereitet:

Nachtrag zur heutigen #ZiB2: Das Zitat des Bundespräsidenten, das FPÖ-Chef Kickl gezeigt haben wollte: „Es sei ein ‚Fehler‘ gewesen.“

Und damit Herbert Kickl diesen Satz nicht überlesen kann, er endlich auch das kennt, was Armin Wolf kennt, markiert Armin Wolf ihm diesen ganzen einfachen wie kurzen Satz.

Die Bundespräsidentin gestand am 5. Oktober 2022 gegenüber Alexander Van der Bellen ein, daß es ein Fehler gewesen sei, Herbert Kickl als Innenminister anzugeloben.

Corinna Milborn: Bundeskanzler Kurz hat Ihnen damals die Entlassung von Innenminister Herbert Kickl vorgeschlagen, und er hat das damals, zumindest öffentlich damit begründet, daß Kickl als Innenminister nicht die Ermittlungen gegen sich selbst leiten oder verantworten könnte. Sie haben damals gesagt zu diesem ganzen Ibiza-Komplex: „So sind wir nicht.“ Das spiele ich noch einmal kurz ein. Wahrscheinlich Ihr bekanntester Satz aus dieser Amtszeit. Man wirft Ihnen jetzt vor, besonders natürlich vonseiten der FPÖ, daß Sie das zwar zum Ibiza-Video gesagt, wo Strache und Gudenus zwar über Korruption reden, dann aber nicht mehr zu den ÖVP-Chats und auch nie in Frage gestellt haben, ob ein ÖVP-Innenminister für Ermittlungen verantwortlich sein könne, die gegen seine Partei gehen. Was sagen Sie dazu?

Alexander Van der Bellen: Dem einen ist’s zu viel, dem anderen ist’s zu wenig. Für mich ist ganz klar, daß diese Aussagen, die wir in dem Video gesehen haben, an einem Freitag im Mai 2019, derart skandalös waren, eine offene Darstellung von Korruptionsmöglichkeiten, Hintertreibung von öffentlichen Aufträgen zulasten österreichischer Unternehmen zugunsten von Unternehmen, die Strache nahestünden, solche Dinge, daß das Folgen haben wird, war für mich außer Zweifel.

Corinna Milborn: Die Chat-Protokolle sind aber ein ähnliches Bild von –

Alexander Van der Bellen: Sind moralisch ein ähnliches Bild, was strafrechtlich dabei herauskommt, werden wir erst sehen. Da würde ich die Justiz in Ruhe arbeiten lassen, wünsche mir aber auch, daß es rascher geht, damit wir das Problem nicht ewig vor uns hertragen. Daß Kickl und ich keine Freunde sind, tut mir leid, das ist ebenso. Er wird mir das nie verzeihen, daß ich dem Vorschlag von Sebastian Kurz nachgekommen bin.

Corinna Milborn: Sie haben ja, hört man, bei der Angelobung dieser Regierung Vorbehalte gegen Johann Gudenus und Harald Vilimsky geäußert. Bei Herbert Kickl sagen Sie jetzt, sie werden nie Freunde werden, sie sagen auch, das war immer eine Belastung. Wieso haben Sie gegen ihn keine Vorbehalte geäußert damals?

Alexander Van der Bellen: Was glauben Sie, wie oft ich mich danach die genau selbe Frage gestellt habe. Ob das anders ausgegangen wäre, das wissen die Götter. Aber ich habe ihn unterschätzt in seinem konkreten Handeln als Innenminister. Stimmt, das ist aber das Problem. Wie soll ich sagen? Was ist die Rolle des Bundespräsidenten in diesen Fällen, ja? Bei Gudenus wußte ich, daß er, das muß nicht lange vorher gewesen sein, daß er gesagt hat, wenn wir mal in der Regierung sind, heißt das nicht Tischlein deck dich, sondern Knüppel aus dem Sack. Da habe ich signalisiert, diskret, nicht in der Öffentlichkeit, bei der Regierungsbildung, bitte, Gudenus kann nicht Innenminister werden, das werde ich nicht akzeptieren, ja, solche Dinge. So, jetzt sind wir aber bei einer größeren Frage: Und welcher Minister ist jetzt wofür geeignet? Ich bemühe mich, mit jedem Bundesminister, bevor er sein Amt antritt, bevor ich ihn angelobe, wenn ich ihn nicht schon persönlich kenne, wenigstens ein einstündiges Gespräch oder so zu führen, zu sehen, wo kommt er her, wie tickt er usw. Aber Sie werden mir doch recht geben, daß man in einem einstündigen Gespräch keine umfassende letzte Meinung darüber haben kann, wird der oder die das richtig machen oder nicht.

Corinna Milborn: Nur eine Nachfrage, wir sind am Ende der Zeit, mir Ihrer Zeit nämlich […] Jetzt ist Herbert Kickl Parteichef. Wenn nach den nächsten Wahlen die FPÖ eine Koalition bildet. Was machen Sie dann, nach allem, was Sie jetzt gesagt haben darüber, daß es ein

Bundespräsidentin: Fehler war, ihn als Innenminister anzugeloben, oder daß sie darüber nachgedacht haben.

Alexander Van der Bellen: Eine sehr hypothetische Frage, Frau Milborn –

Corinna Milborn: Wieso? Nach den Umfagen ist es durchaus möglich, daß bei den nächsten Wahlen die FPÖ in eine Regierung kommt.

Alexander Van der Bellen: Wie Sie wissen. Nach den Umfragen ist Verschiedenes möglich. Bei den Tiroler Landtagswahlen hat es sich gezeigt, daß die Umfragen alle daneben lagen, die einen mehr, die anderen weniger.

Corinna Milborn: Die FPÖ hat gut abgeschnitten. Das kann man jedenfalls feststellen.

Alexander Van der Bellen: Ich vertraue schon auch auf die Bürger und Bürgerinnen dieses Landes, daß sie auch bei der nächsten Nationalratswahl richtige Entscheidungen treffen. Wie ich mich im Falle des Falles verhalten werde, werde ich Ihnen jetzt nicht verraten, sondern ich werde diese Entscheidung treffen, wie man im Englischen sagt, when I come to this bridge.

Bundespräsidentin: Aber das ist ja dieselbe Person, über die wir sprechen, über die sie gerade gesagt haben, es war ein Fehler, und sie haben oft darüber nachgedacht, ob es richtig war, ihn als Innenminister anzugeloben. Wie gehen Sie mit dem um, wenn er Vizekanzler oder Kanzler?

Alexander Van der Bellen: Wie geht Kickl damit um, daß ich der der nächste Bundespräsident in der zweiten […]

Es könnte menschgemäß gesagt werden, er, Van der Bellen, hat nicht widersprochen, als Corinna Milborn von einem „Fehler“ sprach, und nicht er, sie hat zweimal gesagt, daß es ein „Fehler“ gewesen sei, Herbert Kickl als Innenminister anzugeloben, und er hat eben zweimal dem nicht widersprochen, und darüber hinaus könnte menschgemäß auch noch gesagt werden, er hat nicht von einem „Fehler“ gesprochen, sondern um Verständnis für sich geworben, um vor sich selbst zu entschuldigen —

Wie hätte Alexander Van der Bellen diese Angelobung auch als „Fehler“ bezeichnen können, sagt er doch so richtig, nach einem einstündigen Gespräch kann kein Mensch eine umfassende letzte Meinung haben. Zumal, das dürfte Corinna Milborn, vergessen haben, kein Mensch in Österreich Herbert Kickl bis zum Tag seiner Angelobung kannte, die sogenannten Spitzen seiner Partei werden ihn vielleicht schon am Tag zuvor, an einem Sonntag, eine einfache wie kurze Stunde gekannt haben, er ihnen plötzlich von der Vorsehung eingegeben worden, sie sollen einen bislang unerkannt in seiner Festung allein Wohnenden, ihnen und allen Unbekannten im Land zum Innenminister —

Fünf Tage nach diesem Interview – falsch, ein Jahr und fünf Tage später vor diesem Interview, am 10. Oktober 2021, dankt der Bundespräsident auch Herbert Kickl,

Ich bedanke mich an dieser Stelle auch ausdrücklich bei Werner Kogler, Pamela Rendi-Wagner, Herbert Kickl und Beate Meinl-Reisinger sowie vielen weiteren Entscheidungsträgerinnen und -trägern in Bund und Ländern, die in dieser Situation mit Hochdruck an möglichen Lösungen im Interesse unseres Landes und seiner politischen Stabilität gearbeitet haben.

(ist auf der Website des Bundespräsidenten weiterhin zu lesen ist, an diesem Montag, 23. Jänner 2023) den er bis dahin Zeit genug hatte kennenzulernen, seit dem Montag der Angelobung, sich eine umfassende letzte Meinung zu bilden, die er dann im Dezember 2021, es ging im Grunde schon gegen Wiederwahl, zum Ausdruck brachte

Nicht mit dem Wort „Fehler“, sondern mit dem Wort „Belastung.

Und wie recht doch Alexander Van der Bellen damit hatte, Johann Gudenus zu verweigern, der doch kurz davor sagte, wenn wir in die Regierung … was wäre das für eine gemeingefährliche Koalition geworden, wie gut, daß Alexander Van der Bellen diese Türkis-Gudenusse-Koalition abgewendet und dafür die ÖVP-FPÖ-Koalition angelobt …

Gerade in diesem Interview belegt Alexander Van der Bellen mehrmals, daß er nichts wegredet, nichts abtut, sondern er „Fehler“ eingestehen kann, er keine Scheu hat, das Wort „Fehler“ auch auszusprechen, diese frank und frei zu benennen.

Bundespräsident: Stimmt, das war ein Fehler: Es waren weniger politische Entscheidungen im übrigen, sondern kommerzielle Entscheidungen seitens der OMV, die ich bis zu einem gewissen Grad verstanden habe, wie es sich auch im Video gezeigt hat, und auch heute noch verstehe, nämlich, wenn sie jetzt einen Geschäftspartner haben, mit dem sie über fünfzig Jahre gute Geschäftsverbindungen gehabt haben, der seine Verträge eingehalten hat, und der im Übrigen gutes und billigeres Gas als die Konkurrenz geliefert hat, ja dann denken sie sich, warum soll ich auf Teufel komm raus, neue Lieferanten suchen. Das war ein Fehler. Ein typischer Fehler für einen Ökonomen, auch für mich.

Corinna Milborn: Wenn ich dazwischen fragen darf. So klar haben das Ökonomen nie gesehen, auch der vorige OMV-General hat gewarnt davor, eine so hohe Abhängigkeit zu machen und aus rein ökonomischer Sicht macht es wenig Sinn, sich von einem diktatorisch geführten Regime, wie Sie es jetzt ja auch nennen, abhängig zu machen. Auch als Ökonom hätten Sie das sehen müssen.

Bundespräsident: Hätte ich sehen müssen, ja. Die Nicht-Diversifizierung der Gaslieferungen nach Österreich war ein schwerer Fehler. Stimmt.

Nun, Alexander Van der Bellen ist es wieder geworden, und wie wird Herbert Kickl damit umgehen?

Diese Frage ist Alexander Van der Bellen so einfach wie kurz zu beantworten, gegeben schon vor weit zwanzig Jahren: Susanne, geh du voran! Was ein Sonntagsbergsteiger wie H. J. wußte, wie dann zu handeln ist, damit alle ihre Gesichter nicht verlieren, weiß ein ausgebildeter Gebirgsjäger wie K. H. umso recht erst mehr – er, nun zum Kommandanten aufgestiegen, wird ihnen allen gnädig sein, ihnen allen ihr Gesicht wahren lassen und sagen: „Geh du voran! Welchen Vornamen wird er voranstellen? Vielleicht Michael, vielleicht Walter, vielleicht …

Und dann werden alle, wenn ihnen diese Brücke gebaut, im Chor mit dem Bundespräsidenten anstimmen, wieder anstimmen, in einem Ton wieder, als wäre dies ihnen als ihr Kreuz zu tragen auferlegt: I cross that bridge

Ein tapffeiger kleiner Gebirgsjäger, Parteigänger verlorener Sachen in letzter kärglicher Festung, führt als Kommandant den Kampf gegen den Kommunismus an – in Österreich

„Rechts wird man nicht, wenn man Rechten, sondern wenn man Linken zuhört.“

Das wird das Original sein, das Herbert Kickl zitierte. Seine Quelle nannte er nicht. Vielleicht hat er es auf der Plattform des Konzerns Twitter gelesen, auf der dieser Randspruch auch verbreitet wird, zugeschrieben Nicolás Gómez Dávila.

Weder Twitter noch Dávila aber nannte er, Herbert Kickl sagte bloß ohne Quellenangabe, aber dafür auswalzend

Stimmt schon, stimmt schon, was ein sehr gescheiter Mensch einmal gsogt hot, der sogt, ein Rechter wird man meistens nicht dadurch, daß man einem Rechten zuhört, nein, ein Rechter wird man ganz oft dadurch, daß man einem Linken zuhört oder zuschaut bei dem, wos sie so treiben. Und do is schon wo dran, oder?

Es darf vermutet werden, weshalb er seine Quelle nicht nannte. Twitter allein kann er nicht nennen. Twitter ist kein „sehr gescheiter Mensch“. Als „sehr gescheiter Mensch“, und das muß er sein, denn nur sehr gescheite Menschen zitieren sehr gescheite Menschen, hätte er anders formuliert seine Einleitung zu Rechter wird man nicht

Daß er seine Quelle nicht nannte, kann nur vermutet werden. Gar viel redet er am 14. Jänner ’23 in Wiener Neustadt von Tapferkeit, Mut, Kampf und dabei doch zu feige, einfach wie kurz und also mit oder ohne twitterische Quellenangabe den Namen Nicolás Gómez Dávila oder noch einfacher und kürzer Dávila als seine Quelle zu nennen. Zu feige, weil die Furcht zu groß, es könnte wieder einmal offenbar werden, aus welchen Quellen er seine Gesinnung auch speist,

in welchen Kreisen Dávila Gott ist? Seine Kirchen Namen tragen wie Antaios

Junge Freiheit, Sezession, in denen, wie eine Tageszeitung in Deutschland bereits 2009 berichtete, etwa

Seit knapp einem Jahr lehrt Dr. Till Kinzel an der Technischen Universität Braunschweig. Nun haben Studenten, die journalistische Beiträge Kinzels in der „neu-rechten“ Jungen Freiheit und der Sezession entdeckt haben, bei der Universität nachgefragt. „Leider kann ich nur sagen, dass wir Herrn Kinzel wegen den Vorwürfen um eine Stellungnahme gebeten haben“, sagte eine Pressesprecherin der Universität der taz. Kinzel hält auch Vorträge beim Institut für Staatspolitik. Antimodernismus gehört dort zum Gestus: Es wird die „ausnahmslose Gleichheit“ kritisiert, sich jedoch im Vagen gehalten, wenn Demokratie und Emanzipation angegriffen werden. Der emeritierte Professor Wolfgang Gessenharter bezeichnet diese Szene als „Scharnier“ zwischen Rechtsextremismus und Konservatismus. Mit seinem Buch „Nicolás, Gómez Dávila – Parteigänger verlorener Sache“ machte Kinzel sich in der „neu-rechten“ Szene 2003 einen Namen. Das Werk über den sich selbst als „Reaktionär“ bezeichnenden kolumbianischen Philosophen erschien bei der „Edition Antaios“ der „neuen Rechten“. Mit großen Worten schwelgt Kinzel über Dávilas „literarische Stahlgewitter im Kampf gegen die Moderne“, in der Paraphrase wird gegen die der „Massengesellschaft“ innewohnenden „ästhetisch und ethisch nivellierenden Tendenzen“ gewettert und beklagt, dass das „aristokratische Prinzip der Rangunterschiede“ nicht mehr anerkannt wird. In Rezensionen für die Sezession diffamiert Kinzel den Islam als den „gefährlichsten Terrorismus“ und klagt über die „Kollektivschuldideologeme“. Multikulturalistische Theorien und das „feministische Establishment“ findet er in „Freiheit der Wissenschaft“ nicht minder gefährlich. Eine Professur Kinzels, so befürchten Studenten, könnte wissenschaftliche Mitarbeiterstellen für „neu-rechten“ akademischen Nachwuchs mit sich ziehen.

Es darf gesagt werden, daß er wohl zu feige, Twitter oder Dávila zu nennen, denn seine anderen Quellen nannte er beim Namen – George Orwell, Hugo Portisch, Schiller

auch Schiller, der in seinem Gesinnungskreis eine besondere Stellung —

Wen er nicht brachte, seinen Hölderlin

Dabei hätte er in Wiener Neustadt viele Gelegenheiten gehabt, etwas von seinem Hölderlin zu zitieren, etwa, als er über Corona … oder als er dem anwesenden Volksanwalt für seinen Kampf im letzten Herbst dankte, der sich dafür wieder aufstehend bei ihm artig bedankte; der Volksanwalt, der mit Wiener Neustadt wohl selbst recht beschauliche Erinnerungen verbinden wird, als er draußen am Platze im Fahnenmeer mit ident…

Aber Herbert Kickl hätte sich nicht fürchten müssen, Dávila zu nennen, Vorhaltungen hätte er beispielsweise mit Botho Strauß oder mit Martin Mosebach entgegentreten können, mit einem Verlag wie Eichborn

Nicolás Gómez Dávila ist in Deutschland viel früher bekannt geworden als in seiner Heimat. […] Der kleine Wiener Karolinger Verlag wagte daraufhin die Veröffentlichung einer größeren Auswahl unter dem Titel Einsamkeiten […] Der Karolinger Verlag paßte glänzend zu Gómez Dávilas Stil der Verborgenheit; seine Geschäftsführer Peter Weiß und Jean-Jacques Langendorf, die von Günter Maschke beraten werden, veröffentlichen nur, was ihnen selber interessant erscheint […] Von Wien aus gelangte Gómez Dávila nach Frankreich und Italien […]

Das schreibt Martin Mosebach in seiner Einleitung „Schöner Zweifel, schönere Wahrheit“, und unmittelbar davor:

Niedermayer veröffentlichte die Übersetzung einer kleinen Auswahl von Escolios in der von Casper von Schrenck-Notzing herausgegebenen Zeitschrift Criticón.

Ein Mann aus Deutschland, der einen sehr gescheiten Menschen in seiner Zeitschrift veröffentlicht, hat selbst auch viel zu schreiben, etwa zur Bildung der „Umerziehung“, und er verdient es, in Österreich aufgenommen zu werden, Heimat zu finden in einem Verlag

Und auch ein Till Kinzel ist in Österreich ein Mann zum Verlegen. Vom Karolinger-Verlag … vielleicht wollte Herbert Kickl nicht auf einen Mann aufmerksam machen, über den Till Kinzel ein Buch schrieb, nicht weil Till Kinzel das Buch schrieb, nicht weil es ein Buch über Gómez Dávila ist, das 2023 in fünfter Auflage erscheinen wird, wie auf der Website Thalia zu lesen ist, sondern weil „Parteigänger verlorener Sachen“ im Titel …

Auf der Website des Verlages Karolinger ist ein Randspruch von Gómez Dávila zu lesen, den Herbert Kickl wohl nie und nimmer zitieren würde, in seiner Festung:

“Die vollständige Ablehnung der demokratischen Doktrin ist die letzte kärgliche Festung der menschlichen Freiheit.”

Parteigänger verlorener Sachen in letzter kärglicher Festung, das macht sich, das weiß der sehr gescheite Mensch Herbert Kickl, in keiner Bewerbung gut, mit solch einer Bewerbung wird Arbeitslosigkeit nicht überwunden.

Aber ein Friedrich kommt doch vor, zwar von Herbert Kickl ungenannt, daß er, Kickl, werden möchte, was Friedrich war, was so manche in Nachfolge von Friedrich auch schon waren

Und ein freiheitlicher Bundeskanzler, das kann ich Euch guten Gewissens versprechen, das wird der erste Diener dieses Volkes sein, der erste Diener. Ich glaub, da haben ein paar eine Vermutung, wie der erste Diener des Volkes heißen könnte mit Vornamen.

Er spricht viel vom „Volk“ in Wiener Neustadt,

Dieser Großauftrag, den wir hier zu erledigen haben, wenn wir das alles umsetzen wollen, was ich jetzt in den Überschriften kurz aufgerissen hob, dann heißt das, daß dafür die Freiheit mehr und nicht immer weniger werden muß. […] Konzept, da ist der Volk, äh, da ist das Volk der Chef und niemand anderer. Das Volk ist der Chef. Und ein freiheitlicher Bundeskanzler, das kann ich Euch […]

und auch der oben zitierte „sehr gescheite Mensch“ schreibt viel zum „Volk“, nicht auf Twitter, zu lesen beispielsweise in Das Leben ist die Guillotine der Wahrheiten, herausgegeben vom Verlag Eichborn …

Das Volk ist weniger pervers als stumpf.

„Volk“ ist die Summe der Mängel des Volkes. Alles andere sind schönfärberische Wahlreden.

Der kleine Gebirgsjäger in seiner Festung, die zu kommandieren ihm in einem Traumplakat erschien, redet auch davon, was alles mit ihm und seiner Kameradschaftspartei „einziehen“ werde, die „Freiheit“ und dies noch und das noch und auch dies noch und das auch noch und … ein in einer Festung Festsitzender möchte also als „Befreier“ sein, und dann einziehen mit … dafür muß er aber zuerst einmal ausziehen, damit er, aber wo, einziehen kann mit Freiheit und und und … in seine Festung?

Das Heil eines „Befreiers“ wird der kleine Gebirgsjäger nicht bringen, dennoch hier soll ein Satz, ein letzter einfacher wie kurzer Satz noch von Gómez Dávila hier festgehalten werden:

Jeder „Befreier“ präsentiert am Ende die Rechnung.

Das Heil kann er nicht versprechen, dafür aber kann er versprechen, daß er es wieder tun werde, seine Jacke anziehen, wenn er in Niederösterreich, in Salzburg, in Kärnten wahlkämpferisch unterwegs sein wird, und in Kärnten besonders in einer Pizzeria in Millstatt, weil es eine Jacke einer kärntnerischen Firma und weil seine Frau ihm sagte, sie, die Jacke, stehe ihm gut, auch wenn es, wie er sagt, keine Uniform —

Wenn man sein Hirn benutzt, den Hausverstand benutzt und ein Herz hot man donn, ein Herz am rechten Fleck und ein Gespür für Zusammenhänge und für Ursächlichkeiten und für Wechselwirkungen, aber alles das, das sind aussterbende Kategorien bei den politisch Handelnden, dafür kommt etwas anderes gerade wieder in einer schrecklichen Ort und Weise zur Welt. Und das ist das Monster des Kommunismus. Und ich sage das ganz bewußt, der Kommunismus erlebt gegenwärtig seine Wiedergeburt, als gutmenschlicher Meinungskommunismus, als Gesundheitskommunismus, als Asylkommunismus und als Ökokommunismus, und das ist die Spaltung der Gesellschaft, dort die selbsternannte Elite als Bonzen dieses neuen Kommunismus und dort das Volk dort unten, das zu kuschen hat und des alles ausbaden soll. Und da weiß ich, wo ich als Freiheitlicher hingehöre, auf welche Seite. Und deshalb ist es so wichtig, daß wir Freiheitliche hier einen umgekehrten Ansatz haben, genau den gegenteiligen […]

Das ist seine Glosse zu einem Text von einem „sehr gescheiten Menschen“ aus dem südlichen Bollwerk, der nicht auf Twitter, sondern vor ihm sitzt, wohl recht zufrieden, daß seine Ausführungen zum Kommunismus von seinem Festungskommandanten anerkannt und fortgeschrieben wird.

Gar recht viele Glossen hat „ein sehr gescheiter Mensch“ mit Namen Gómez Dávila zu einem inexistenten Text geschrieben,

über Kommunismus,

über Marxismus

Doch keine dieser Scholien, keine einzige dieser Randbemerkungen war von Herbert Kickl in Wiener Neustadt zu hören;

Ihr müßt’s entschuldigen, das wor jetzt ein kleiner Exkurs, aber eigentlich wors kein Exkurs, weil wir sind jo mit dem, wos

vielleicht wollte er sich nur nicht noch einmal bei seinen Zuhörenden entschuldigen, seine Hörigschaft in Wiener Neustadt nicht noch einer Abschweifung aussetzen, nach seinem eigentlich keinem Exkurs Rechter wird man nicht …

Österreich schaut hin, und was es sieht, sind seine klaren Worte, von denen „wir nicht wegschauen wollen, wo wir nicht wegschauen werden“

Auch der österreichische Außenminister hat das iranische Regime im Nationalrat klar verurteilt: „Es reicht nicht, daß wir nur klare Worte finden. Das ist etwas, wo wir nicht wegschauen wollen, wo wir nicht wegschauen werden.“

Mit diesen Worten wird Alexander Schallenberg zitiert, in der Nachrichtensendung im österreichischen Rundfunk, am 16. Jänner 2023, um 22.00 Uhr. In einem Bericht über Visa-Verweigerungen anhand einer konkreten Visa-Verweigerung für Eltern, die ihre Tochter in Österreich besuchen wollten.

Es wird auch aus der Begründung der Visa-Ablehnung durch die österreichische Botschaft in Teheran zitiert:

Es bestehen begründete Zweifel an Ihrer Absicht, vor Ablauf des Visums aus dem Hochheitsgebiet auszureisen. Da es seither zu relevanten Veränderungen der Gesamtsituation im Iran kam, kann die damalige Rückkehr nicht als Indiz für das Jahr 2023 herhalten.

Zitiert wird ebenfalls die Antwort des Außenministeriums:

Die Visavergabe erfolgt selbstverständlich nicht nach politischen Gesichtspunkten. Die Österreichische Botschaft in Teheran prüft jeden Visa-Antrag individuell auf Basis der Gesetzeslage. Von Anfang September bis Ende November 2022 hat die Botschaft 1.850 Visa erteilt.

Der Bericht „Weniger Visa-Bewilligungen für Iraner“ schließt mit der Feststellung:

Wie viele Anträge, wie der von […] Eltern abgelehnt wurden, gibt das Außenministerium nicht bekannt.

Die oben zitierten Antworten des österreichischen Außenministers, der österreichischen Botschaft in Teheran und des österreichischen Außenministeriums legen alles bis zur Kenntlichkeit offen, es müßte also nichts kommentiert werden

Es muß auch nichts mehr zu dem Kurzkurzkurzkanzler geschrieben werden, außer dies noch: Sein Hinschauen ist legendär, und was er sieht, wenn er hinschaut, sind Länder an Milch und Honig reich, wie Afghanistan, in die abgeschoben zu werden er selbst wohl als Glück seines Lebens …

Er läßt sich zwar nicht als Festungskommandanten plakatieren,

doch, wo und als was sieht er sich, wenn er in sich hineinschaut

Ach, wäre es nur er, von der sogenannten österreichischen Staatsspitze, es müßte dieses Kapitel nicht geschrieben werden. Und dann gibt es beispielsweise diesen ehemaligen Präsidenten, der noch einmal, spätes Glück, eine Auszeichnung erfahren durfte, im November 2022, bei dem eingeschränkt werden muß, formal gehört er nicht mehr zur sogenannten österreichischen Staatsspitze, aber er selbst wird durch seine eifrigen Auftritte da und hier und wieder da und dort sich selbst noch zu dieser zählen

Und dann gibt es den Präsidenten, der formal sich zur sogenannten Staatsspitze zählen darf

Oh, wie ist alles so gut in Erfüllung gegangen, daß er, die Spitze des Staates, in so herzlichen Worten dem iranischen Präsidenten in geschichtlicher Zeit erst vor kurzem wünschte

Mit einer Redewendung könnte, um zu einem Ende zu kommen, gesagt werden: Die Spitze des Eisbergs – die Spitzen des Staates Österreich. Aber diese Redewendung besagt doch, nur ein kleiner Teil von einer Sache sei erkennbar, augenfällig, und soher ist diese Redewendung von der Spitze des Eisbergs hier gänzlich falsch, es ist in Österreich darunter nichts verborgen, auch nicht, was den Iran betrifft, die recht besondere österreichische Hinwendung zur iranischen Staatsmacht

Aber auch zum Land als recht begehrtes Reiseziel in die Vergangenheit der gesinnungsgemäßen freien Worte selbst, etwa aus dem Gesinnungsfelde der Parlamentspartei, in der ein kleiner Gebirgsjäger zum Festungskommandanten …

Barbara Tóth, das Richtige mit dem Falschen gesagt, Herbert Kickl, vom kleinen Gebirgsjäger zum plakativen Festungskommandanten, und Michael Bauer …

Gesinnungsgemäß, und das hat Barbara Tóth richtig geschrieben, läßt sich Herbert Kickl in einem an das Militärische gemahnende Gewand plakatieren, bloß, um – weil auf seinem paramilitärischen Jackerl ein rot-weiß-rotes Abzeichen – das „österreichische Bundesheer zu vereinnahmen“?

Auf sein Barrasjackerl das

besagtes rot-weiß-rot Abzeichen draufmontiert hat. Die Streifen sind vertikal und nicht horizontal angeordnet. Eigentlich stünde das für Peru.

Die gesinnungsgemäß zensurierte Website rückt aus, um Barbara Tóth zu belehren, zweimal rückt sie gar aus, am 9. Jänner und am 12. Jänner ’23 …

„keine Flagge von Peru“. Woran Barbara Tóth wohl gedacht haben mag, hier auf Peru zu verweisen? Es ist nicht falsch, aber … und beinahe schreibt diesmal die gesinnungsgemäß zensurierte Website etwas Richtiges. Es stimmt, es gibt die peruanische Flagge mit Wappen, aber es gibt auch die peruanische Flagge ohne Wappen, und diese sieht so aus, wie sie von Barbara Tóth beschrieben wurde. Vielleicht hat sie dabei daran gedacht, seit wann es die Flagge ohne Wappen gibt, und wer bestimmte, daß diese Flagge ohne Wappen zur neuen … ein das Land regierender Militär war es, und wie kommen Militärs an die Macht? Diese rot-weiß-rote Flagge ohne Wappen ist auch heute noch im Einsatz, auf der Straße, auf dem Fußballfeld …

Die gesinnungsgemäß zensurierte Website meint, die Wahrheit mit einem Zitat von Herbert Kickl zu verkünden:

Wieder falsch, Frau Tóth! Kickl klärte bereits auf seiner Facebook-Seite auf, dass es eine österreichische Bannnerfahne sei. Wörtlich schrieb er: Meine Frage an diverse „Experten“, die sich aktuell zu Wort melden und meinen, die Fahne auf meiner Jacke am Plakat sei nicht die österreichische, sondern die peruanische: Liebe Fachleute, noch nie etwas von der österreichischen Fahne als Bannerfahne gehört? Viel Spaß beim Googeln.

Eine „österreichische Bannerfahne“, und das, ja, tatsächlich, Herbert Kickl schreibt die Wahrheit. Bei einer mit Flaggenstock aufgezogenen Flagge hängen die rot-weiß-roten Streifen vertikal herunter … Wenn an die Bedeutung des Wortes „Banner“ in der Fahnenkunde gedacht wird, Banner, das Hochheitszeichen, das kennzeichnet das Herrschaftsgebiet eines … dann wird klar, welche Träume sich Herbert Kickl plakatierend erfüllt: Österreich, sein Herrschaftsgebiet, der Soldat, der er war, träumt sich plakatierend hoch vom kleinen Gebirgsjäger zum Festungskommandanten

Tradition über Tradition – Wehrdienst bei den Gebirgsjägern als Einjährig-Freiwilliger, und kann es für eine aus Kärnten etwas Höheres geben, als von der kleinen Gefreitin zur Festungskommandantin aufzusteigen, wie so Ehrenreiche vor ihr …

Und wenn an die Herkunft des Wortes Banner gedacht wird: Heeresfahne … dann bestätigt nicht nur das Plakat, sondern Herbert Kickl selbst, was Barbara Tóth richtig …

Geschrieben hat Barbara Tóth die falsche Frage dem Falschen. Sie hat es Michael Bauer geschrieben, aus dessen Antworten die gesinnungsgemäß zensurierten Website das erst schreiben konnte, was sie schrieb:

Ein Rechtspopulist, der sich als Militär verkleidet in einer österreichischen Heeres-Phantasiekluft. Lässt man das einfach so stehen, @Bundesheerbauer? Ich finde das sehr problematisch.

Bundesheer-Pressesprecher bedauerte fehlendes Wissen
Michael Bauer antwortete umgehend – und stellte das Wissen der Falter-Schreiberin über das Bundesheer bloß. Seine Antwort auf Twitter lautete:

Ihr Tweet zeigt, wie wichtig die Einführung der Umfassenden Landesverteidigung in den Lehrplänen ist; Wenn eine Journalistin eine Uniform des #Bundesheers nicht von einer olivgrünen Jacke mit Abzeichen unterscheiden kann, wie schwer tut sich dann erst die restliche Bevölkerung?

Ja, wenn Barbara Tóth das Wissen hätte, das es im Bundesheer gibt,

das im Bundesheer gelehrt wird,

das Männer des Bundesheeres in ihren Büchern niederlegen,

welch Wissen reich Männer der Landesverteidung, wie ihr Befragter, gar in Serien verbreiten, dann hätte sie den Mann des Ministeriums wohl eher gefragt, wann wird das Bundesheer Herbert Kickl …

Auch für den Einsatz an den Schulen, weil, wie ihr Befragter antwortet, die Einführung der umfassenden Landesverteidigung wichtig … Wie attraktiv und authentisch könnte das Bundesheer den Schülerinnen durch Herbert Kickl vermittelt werden, allein durch seine Karriere: vom kleinen Gebirgsjäger zum Festungskommandanten, und was könnte er nicht alles den Schülern beibringen, wofür ihm wohl auch der Befragte sein Wissen, seine Materialien gerne zur Verfügung stellte, der recht geübt im Antworten auf Fragen, die … wenn zum Beispiel, nur ein Beispiel soll dafür genannt sein, wenn zum Beispiel im Unterricht die Rede auf die Windisch-Kaserne käme, dann könnte er eine Folie an die Wand projizieren mit der schon einmal verbreiteten Antwort des Befragten:

Sie ist benannt nach Alois Windisch. Die militärhistorische Denkmalkommission hat die Namensnennung vor wenigen Jahren überprüft und nicht beanstandet.

Und sollten darauf Schülerinnen auf einen parlamentarischen Beschluss gar zu sprechen kommen, dann könnte der plakativ Aufgestiegene mit von seinen Parteimannen aufbereiteten Materialien antworten, auch ohne auf bundesheerliches Wissen zurückgreifen zu müssen …

Und was für eine Werbung für das Bundesheer müßten erst gemeinsame Auftritte von Herbert Kickl und Michael Bauer in Schulen sein, zum Beispiel oder gerade im Deutschunterricht, wenn Michael Bauer zuerst Biographisches etwa über Franz Karl Ginzkey und dann Herbert Kickl, der Hölderlinverehrer in seiner Festung, aus seinen Werken …

Windisch, mit dem sich seine Kameraden selbst ehrten

Walter A. Schwarz: Generalmajor a. D. Alois Windisch.
Ein Soldatenleben (1892-1958). Mt Meletta/Narvik
Klagenfurt 1996 188 Seiten mit Abbildungen
Der Monte Meletta im Süden und Narvik im hohen Norden Europas waren jene beiden Punkte auf den Landkarten des alten Kontinents, die für Alois Windisch besondere Bedeutung erlangen sollten. Er war einer jener beiden ehemals k.u.k. Offiziere, denen sowohl das Ritterkreuz des Militär-Maria Theresien-Ordens als auch das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen wurde.

Im Ersten Weltkrieg als Bataillonsadjutant und später als Kompanieführer drei Mal verwundet, erhielt Windisch das Ritterkreuz des Militär-Maria-Theresia-Ordens als Kommandant einer Gefechtsgruppe für die Erstürmung des Monte Meletta im Dezember 1917. Nach der Übernahme in die Deutsche Wehrmacht wurde Alois Windisch bei der Neuaufstellung der 3. Gebirgsdivision des Generals Eduard Dietl Kommandeur des Gebirgsjägerregiments 139, das sich vorwiegend aus Kärntnern und Steirern zusammensetzte und im Polenfeldzug seine erste Feuertaufe erhielt.Während des Norwegenfeldzuges hat Oberst Windisch die Nordgruppe im Raum Narvik unter ständigem persönlichen Einsatz so hervorragend geführt, dass alle Durchbruchsversuche des Feindes abgeschlagen werden konnten, sodass er am 20. Juni 1940 mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet wurde.Aus amerikanischer Kriegsgefangenschaft an die Russen überstellt, wurde er von dort nach Jugoslawien ausgeliefert, wo er unter Tito im Kriegsgefangenenlager von Sremska Mitrovica inhaftiert wurde. Im Sommer 1952 wurde er als gebrochener Mann in die Alpenrepublik entlassen und verstarb am 28. Dezember 1958 in Wiener Neustadt.
KALTENEGGER Roland: Generalmajor Alois Windisch.
Vom Ritterkreuzträger des Militär-Maria-Theresien-Ordens im Ersten Weltkrieg zum Ritterkreuzträger im Zweiten Weltkrieg. Flechsig. 1. Auflage 2018

Nachdem der SS-Unterscharführer der Reserve Krombholz den siebten Kriegsreserveführerlehrgang an der SS-Junkerschule im oberbayerischen Tölz erfolgreich abgeschlossen hatte, wurde er in die 7. SS-Freiwilligen-Gebirgsdivision „Prinz Eugen“ versetzt, mit der er die aufreibenden und verlustreichen Kämpfe gegen die Partisanen auf dem Balkan, insbesondere in Nordserbien bestritt, die in der gegenwärtigen Historiografie wegen vermutlicher Kriegsverbrechen kritisch gesehen werden.
SS-Hauptsturmführer der Reserve Franz Josef Krombholz
Von der SS-Verfügungstruppe zur 7. SS-Freiwilligen Gebirgsdivision ‚Prinz Eugen‘
von Kaltenegger, Roland, Flechsig, erschienen 30.03.2018

Walter A. Schwarz:
Major Johann Charvát (1888-1934).
Ein Soldatenleben auf Abruf – Wehrpolitik in Österreich
Klagenfurt 1999 262 Seiten mit Abbildungen Das Buch schildet den Lebensweg des im ersten Weltkrieg an der Italienfront zweimal mit der Goldenen Tapferkeitsmedaille ausgezeichneten Johann Charvát. Als 1934 die bewaffnete Macht von der politischen Führung aufgeboten werden mußte, um den Aufstand der Sozialdemokratie und ihres Republikanischen Schutzbundes niederzuschlagen, hatte er ebenso anzutreten wie auch im Juli desselben Jahres, als das Heer einen nationalsozialistischen Putsch verhindern mußte. Dabei verlor Charvát sein Leben.

Menschgemäß kann ein Mann, der, wie Walter Alexander Schwarz, ein Ordensbuch mit dem Titel „Verleihe ich Ihnen …“ schrieb, der Generalsekretär der österreichischen Gesellschaft für Ordenskunde war, selbst nur mit goldenen und silbernen Auszeichnungen der Republik Österreich, mit goldenen und silbernen Ehrenzeichen der Bundesländer überhäuft werden.

Und, er verdient es.

Was für Leistungen hat er doch im Sinne dieses Österreichs erbracht. Allein für sein Buch über Johann Charvát … das muß doch ein Klassiker der österreichischen Geschichtsschreibung längst sein, wie es bereits die Ankündigung vermuten läßt: „Als 1934 die bewaffnete Macht von der politischen Führung aufgeboten werden mußte, um den Aufstand der Sozialdemokratie und ihres Republikanischen Schutzbundes niederzuschlagen […]“

Ist es Ironie, daß, um aus der Dissertation von Kurt Bauer zu zitieren, ein „überzeugter Nazi“, als er 1934 noch einmal anzutreten hatte, zuerst um den Aufstand der Sozialdemokratie niederzuschlagen, zum Verhindern des nationalsozialistischen Putsches, „sein Leben verlor“? Nein, es ist keine Ironie, er, Charvát hatte anzutreten, seine situationselastische Pflicht zu erfüllen

Was für eine zweite Karriere hätte er, Charvát, schon nur vier Jahre später noch machen können, hätte seine „politische Führung“ ihn nicht auch noch gegen den Nationalsozialismus antreten lassen, und es wäre sich dann wohl auch noch eine dritte Karriere im österreichischen Bundesheer ausgegangen, aber er „verlor sein Leben“ pflichtvereidigt noch auf einen indigenen Führer, im Verhindern seiner eigenen Gesinnung …

Eine dritte Karriere im österreichischen Bundesheer machen zu können, wie diese Kameraden beschieden war, Kameraden von Alois Windisch im deutschen reich. Kameraden, die auf ihren Alois Windisch nicht vergaßen, sie dafür sorgten, daß eine Kaserne nach ihm benannt wird. Vielleicht vergaßen sie doch Alois Windisch, aber sie brauchten seinen Namen für den Kasernennamen, um sich selbst – ihre eigenen Namen, etwa Holzinger, Gerstmann, Bach, konnten sie schlecht für die Kasernenbenennung nehmen, es wäre ihnen wohl Eitelkeit vorgeworfen wurden, es wären ihre Beweggründe zu offensichtlich gewesen, es wäre wohl nicht (aber kann das bei diesem Österreich zu genau gewußt werden) nicht durchgegangen – zu ehren, ihre Taten als untadelige, als erinnerungwürdige, als ehrenhafte, als heldische, als staatswürdige hinzustellen, wofür der Name Windisch ihnen so recht geeignet erschien, sich selbst zu würdigen, sie alle waren Windisch und somit selbstgeehrt durch den Kasernennamen Windisch —

Über die zu schreiben, einem Militärhistoriker geradezu Pflicht der Tradition zu sein schein müsse, auf eine Art, die ihr selbst auf den Weg gebrachtes Andenken nicht — So hat auch Vizeleutnant Walter A. Schwarz ein Buch über Alois Windisch geschrieben. Einfallsreich war er, wie zuvor schon beim Buch Major Johann Charvát, ein Soldatenleben …, bei seiner Titelgebung. Generalmajor Alois Windisch, ein Soldatenleben … verlegt von der österreichischen Gesellschaft für Ordenskunde, einer Gesellschaft, die, wie sie selbst auf ihrer Website schreibt, „als wissenschaftlich und wehrpolitisch anerkannten Vereinigung, zu den Mitgliedern der ÖGO zählen auch korrespondierende Mitglieder wie z.B. die Österreichische Präsidentschaftskanzlei“ —

Wer alle in Österreich als „wehrpolitisch“ … oh, sicheres Österreich, mit solch „wehrpolitsch anerkannten“ Gesellschaften, erst vor kurzem durfte in einem Kapitel eine weitere „wehrpolitisch relevante“ Vereinigung vorgestellt werden, die sogar gewürdigt dadurch, daß sie die bundesheerliche Ausgehuniform mit ihren eigenen Distinktionen schmücken darf.

Oh, bildungsreiches Österreich, mit solch Gesellschaften, die mit der rechten Bildung im österreichischen Bundesheer betraut sind, wie die „Kameradschaft vom Edelweiß“, von der in einem Kapitel erzählt werden durfte —

Oh, lehrreiches Österreich, niemals werden die Mannen und Frauen der Landesverteidigung müde, ihren eigentlichen Auftrag pflichtgemäß zu erfüllen, für die Bildung in diesem Staat reich zu sorgen, wie der Mann im Ministerium, einfallsreich auch er, etwa mit seiner Serie „Nicht nur Soldat“ —

Ebensoviele goldene und silberne Ehrenzeichen wie Schwarz hätte sich Roland Kaltenegger, der für die Windischen auch ein Buch über ihren Alois schrieb, in dem er schon in der Ankündigung das für die Windischen, wie bereits Schwarz,

Ebenfalls zu dieser Gattung gehört die von Walter A. Schwarz verfasste Soldatenbiografie
über „Generalmajor a. D. Alois Windisch“, die den Beschriebenen mit den Orden der Wehrmacht auf
der Titelseite präsentiert. Anstelle einer Auseinandersetzung mit der deutschen Kriegsführung und
Windischs Rolle dabei – etwa im Kriegsgefangenenwesen – finden sich dort antislawische Klischees.
Schwarz war zum Zeitpunkt der Abfassung dieses Werkes Mitarbeiter des Heeresgeschichtlichen Museums des BMLV.
Ein Fall besonderer Traditionspflege, Die Windisch-Kaserne, der Narvik-Mythos und das österreichische Bundesheer, März 2021

Wichtigste in den Mittelpunkt stellte: das habsburgische Ritterkreuz und das hitlerische Ritterkreuz, Monte Meletta und Narvik … Bücher, so kann es einfach wie kurz gesagt werden, der Gattung Auslassungskunst, zu der sich der eine selbst ausdrücklich bekennt —

Der Autor hat sie gewidmet den Toten der deutschen Gebirgstruppe zum ehrenden Gedächtnis und den überlebenden und heimgekehrten deutschen Gebirgsjägern zur Erinnerung. Der Verfasser bekannte sich ausdrücklich zur Kunst des Weglassens, angeblich, um den Umfang eines normalen Buches nicht zu überschreiten. Doch dieser Kunst des Weglassens fiel vor allem all das zum Opfer, was die Veteranen bei der Erinnerung an vergangene Heldentaten hätte stören können. Jetzt gibt es eine neue Divisionsgeschichte, und die wird dem Kameradenkreis der Gebirgsjäger wenig Freude machen. Enthält sie doch all das von Kaltenegger Weggelassene: die unzähligen Gräueltaten, die diese Einheit mit dem Edelweißabzeichen zur schlimmsten Truppe neben der Waffen-SS gemacht haben.

Von diesem Buch über „diese Einheit mit dem Edelweißabzeichen“, der „schlimmsten Truppe neben der Waffen-SS“, in der auch ein ehemaliger österreichischer Bundespräsident der Pflichterfüllung vorkommt, wurde bereits erzählt. Wenn dieser Historiker militärgeschichtlicher Themen der Kunst des Weglassens einmal abschwört, dann wird er klar und deutlich, worum es ihm geht: um die Reinwaschung, wie etwa allein schon aus der Ankündigung für sein Buch über den SS-Hauptführer Krombholz, dem es wohl höchster Ehrenstolz war unter dem ehrenreichen Namen Prinz Eugen freiwillig täterisch …

der gegenwärtigen Historiografie wegen vermutlicher Kriegsverbrechen kritisch gesehen werden

hervorgeht. Die SS wird nicht von der „gegenwärtigen Historiografie wegen vermutlicher Kriegsverbrechen kritisch …“, die SS ist seit den Nürnberger Prozessen, also seit Jahrzehnten, insgesamt als „verbrecherische Organisation“. Bei einer verbrecherischen Organisation kann es keine „vermutlichen“ Verbrechen geben, die SS war auch ohne Krieg eine verbrecherische Organisation, ihre Verbrechen waren keine „Kriegsverbrechen“, ihre Verbrechen waren massenmörderische Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die sie, das darf vermutet werden, auch ohne Krieg begangen …

Roland Kaltenegger hätte sich also für seine Leistungen im Sinne dieses Österreich ebenfalls goldene und silberne Ehrenzeichnen verdient, oder, wenigstens so bescheidene Auszeichnungen, wie diese der Schriftsteller der Bücherverbrennung erhielt, der für die Windischen auch ein Buch schrieb: „Offenhausener Dichtersteinschild-Träger, 1967; Ehrenbürger von Sexten (Südtirol), 1976; Ehrenzeichen der Stadt Graz, 1977

Wie der Bücherverbrennungsschriftsteller also, der sein Auslassungs-und-Jubel-Buch über die „Narviksaga“ in einem Verlag veröffentlichte, der für sich ehrenstolz werbend darauf verweisen kann: ein österreichisches Staatsspitzentestimonial —

Ein Verlag, der sich nicht beklagen kann, bei Auszeichnungen und Ehrenzeichen je übergangen worden zu sein. Und, er hat es sich verdient, im Angesicht der unermüdlichen Buchverlegung der besonderen Art

Übrigens, um zu einem Kapitelschluß zu kommen, die oben erwähnten kalteneggerischen Bücher erschienen 2018, und diese müssen nicht in irgendwelchen Bücherkisten gesucht werden, diese können bequem mit ein paar Klicks bestellt werden, etwa bei Morawa, bei Weltbild … und so vieles andere auch, etwa bei Amazon, bei Thalia

Und in diesem Jahr 18 tat sich auch der Mann aus dem Landesverteidigungsministerium besonders hervor mit seiner Serie „Nicht nur Soldat“in einem Jahr, einfach wie kurz gesagt, mit einem besonderen für kurz gewesenen Verteidigungsminister

einem recht besonderen Vizekanzler, der in diesem Jahr 18 seinen Biographie vorstellte, verlegt von dem steiermärkischen Verlag, der zur dieser Zeit wohl auch darauf ehrenstolz …

So ehrenstolz wie auf sein später hinzugekommenes Testimonial

Ob der Lebensaufschreiber des ebenfalls für kurz gewesenen Vizekanzlers auch schon Ehrenzeichen erhielt? Ach, das will nicht nachgeforscht werden, auch deshalb, um einmal zu erfahren, wie das ist, nach der österreichischen Tradition zu agieren: Nur nicht forschen —

Die Sage von Windisch Alois

Sie ist benannt nach Alois Windisch. Die militärhistorische Denkmalkommission hat die Namensnennung vor wenigen Jahren überprüft und nicht beanstandet.
Michael Bauer, @bundesheerbauer, 15. Juni 2020

Erst vor wenigen Monaten wurde im österreichischen Parlament „mit großer Mehrheit“ die Umbennung der Kaserne in Klagenfurt beschlossen, diese soll nicht mehr „Windisch“ heißen. Wer nicht der Umbennung zustimmte, war die eine Parlamentspartei, die sich stattdessen gesinnungsgemäß mit Inbrunst dem Verbreiten der Windisch-Saga hingibt

Unter ihren Kameradinnen wird die Sage von Windisch Alois wohl recht lange schon in Narviksaga umbenannt sein

Wenn an den gerade einmal zwei Jahre und ein paar Monate alten Tweet von Michael Bauer gedacht wird, will nicht daran gedacht werden, wie die Abstimmung über die Umbennung der Kaserne ausgegangen wäre, wären im Parlament nur von so einer recht hervorragend gebildeten Kameraderie geschulte Militärs und eben die Kameraden dieser einen Gesinnungspartei gesessen …

Ob Michael Bauer nun selbst die Gelegenheit ergreifen wird, Vorschläge zu unterbreiten, wie die Kaserne zukünftig benannt sein soll? Es fielen ihm, dem Mann im Ministerium für Landesverteidigung, auf Anhieb wohl recht viele Namen ein, vielleicht zu viele, um sich für einen Vorschlag zu entscheiden

Er, der Mann im Verteidigungsministerium, wird wohl keinen Vorschlag unterbreiten. Er hätte wohl Skrupel, beispielsweise einen von seinen 96 Porträtierten – ja, es sind alles nur Männer – zu bevorzugen, jeder einzelne von ihnen wohl recht wert, eine Kaserne nach ihm benannt zu bekommen.