Die Denunziation in Zeiten der Corona

„Man fühlt sich in [Gestapo]-Zeiten zurückversetzt, wenn man das aktuellen Behörden-Aktivitäten im Zusammenhang mit der Coronavirus-Krise mitverfolgt.“

Selbstverständlich schreibt die gesinnungsgemäß zensurierte Website der identitären Parlamentspartei und für kurz gewesene Regierungspartei nicht, die Gestapo würde grüßen lassen, sondern „Metternich lässt grüßen …“

Weshalb sie dabei auf den vor 247 Jahren geborenen Metternich zurückgreift und nicht auf die Gestapo, deren „Macht-Phantasien“ heute lebende Menschen selbst noch erlebt haben, zu erleiden hatten, von diesen „Macht-Phantasien“ der Gestapo noch erzählen können, die „Macht-Phantasien“ der Gestapo also tatsächlich noch lebendige Erinnerung sind, hingegen die von Metternich …

Nun, ohne groß in die Geschichte gehen zu wollen, wird der Grund wohl darin zu finden sein, daß Metternich ihr kein Freund, daß Metternich zu jenen gehört, die zu stürzen und zu verjagen sind, wie einst Metternich gestürzt und verjagt …

Was den Menschen, die die „Macht-Phantasien“ der Gestapo noch erlebten, zu erleiden hatten, sofort bedrückend auffallen wird, in diesen Tagen des Frühjahrs ’20, sind die, wie sie auch bereits genannt werden, „Corona-Blockwarte“ – die Denunziation in Zeiten der Corona …

Aber das würde, fürchten sie wohl, recht an sie selber erinnern, wie sie Menschen denunzieren, ach, bloß aus Eintritt für ihre „Volksangehörigen“ …

Was für eine Fixierung auf die Vergangenheit.

Dabei müßte gerade für die Überwachung in Zeiten der Corona nicht in die Vergangenheit, in keine Vergangenheit, weder in die von Metternich noch in die der Gestapo, abgetaucht werden, es kann ganz in der Gegenwart geblieben werden, in China, das nun die Bühne ist, auf der die Welt ihre Probe hält …

Reichen die Gabe, Armen das Darben

Die gesinnungsgemäß zensurierte Website der identitären Parlamentspartei kann es nicht lassen, das Aufrechnen, das Gegenrechnen, das Spalten von Menschen und Menschen, ihr auf dem Papier aufmarschierendes Eintreten, in diesem ihrem Fall, ihren Aufmarsch auf dem Monitor für ihre phantasierte oder nostalgisch wieder herbeigesehnte „Volksgemeinschaft“

„Die Mindestsicherung, die auch von zahlreichen Ausländern bezogen wird, ist höher als die Soforthilfsmaßnahmen für Volksangehörige, deren Familien meist seit unzähligen Generationen dieses Land mit aufgebaut und bewirtschaftet haben.“

… und dabei muß sie, wie stets, auf ihre Mittel zurückgreifen, mit denen sie die Wahrheit auf ihre Wahrheit zurechtstutzt, so auch in diesem Fall, durch Ausblenden des gesamten Unterstützungspaketes.

Und dann auch noch. Bei den zeitlich begrenzten Maßnahmen zur Eindämmung der Verbreitung des Viruses gleich von einem „Berufsverbot“ – eine falschere Bezeichnung dafür zu finden, kaum denkbar.

Wie beruhigend es doch wäre, schreiben zu können, das alles kann nur durch eine Virusinfektion mit einer damit zusammenhängenden schweren Erkrankung verursacht sein, nein, nicht beruhigend, aber es würde zu verstehen sein, ohne es gleich entschuldigen zu müssen, jedoch, die Ursache ist keine Virusinfektion, die Ursache ist keine Leiden. Es ist die chronische Gesundheit dieser Menschen, die beispielsweise für die gesinnungsgemäß zensurierte Website der identitären Parlamentspartei, die auch für kurz Regierungspartei war, die dafür die Ursache ist, eine Gesundheit, die, mag Ihnen das auch paradox vorkommen, Schmerzen verursacht, die aber nicht die an der schweren Gesundheit Leidenden heimsuchen.

Wer so reich an Gesundheit ist, stößt es nicht auf, regt es gesinnungsgemäß nicht auf, wenn der Zuschuß für Menschen mit einem Jahresnetttoeinkommen zwischen 5.527,92 Euro nur fünfhundert Euro betragen soll, der Zuschuss aber bei einem Jahresnettoeinkommen ab 6.000,00 Euro gleich eine Verdoppelung erfährt, nämlich auf eintausend Euro …

Mit einem Nettoeinkommen von sechstausend Euro pro Jahr ist je kein Mensch noch ein reicher Mensch. Und doch schimmert auch hier wieder der Grundsatz durch: Reichen ist zu geben, Arme mit Darben zu laben …

Es haben Menschen mit einem Jahresnettoeinkommen bis zu 5.527,92 Euro einen Zuschuß von eintausend Euro ebenso nötig wie Menschen mit einem Jahresnettoeinkommen ab sechstausend Euro … Aber es spricht auch daraus wieder einmal der kunschaksche Geist und serviert Erdäpfel und Kraut für die einen, Erdäpfel, Kraut und Braunschweiger für …

Wer so reich an Gesundheit ist, gibt auch stets Heiteres preis. Auch diesmal …

„Doch der Unterschied wird in der Realität schnell noch größer als in einer optimistischen Rechnung. Je nach Bundesland gibt es einen Zuschlag für Kinder zwischen 159 und 239 Euro. Bei einem Ausländer mit fünf Kindern kann die Mindestsicherung also schnell mehr als 2.000 Euro pro Monat betragen, also doppelt so viel wie die Zahlungen aus dem Hilfsfonds. Bei der Sofortmaßnahme werden hingegen kinderreiche Familien nicht berücksichtigt.“

Der Kommentar der gesinnungsgemäß zensurierten Website vom 27. März ’20 soll auch gegen diese türkisgetupfte schwarze party and its leader

„Kein Ruhmesblatt für Kanzler Kurz: Die niedrige Höhe des Corona-Hilfsfonds ist für Einzel- und Kleinunternehmer ein Schlag ins Gesicht.“

sein, und gehen dabei doch bloß mit einer Mindestsicherungsgegenrechnerei hausieren, die nur eine Variation der Kurz-Nehammer-Aufrechnerei …

Deep, Deep, Deep …

Helmut Pilhar hält einer Journalistin vor, “ Ihre journalistische Sorgfaltspflicht läßt bereits jetzt zu wünschen übrig“, und führt dazu aus: „Mein Video hieß „Coronavirus – der Heiligenschein vom Deep State“. Das hätten Sie vom NDR ganz leicht selbst recherchieren können und auch, dass dieses Video von YouTube selbst gelöscht wurde mit der Begründung, ich würde gegen ihre Community-Regeln verstoßen. Ein Blick auf meine Heimseite www.germanische-heilkunde.at hätte dazu gereicht.“

Nun, ein Blick auf seinen eigenen YouTube-Channel hätte gereicht, ein Blick von Helmut Pilhar auf YouTube- Germanische-Heilkunde – Helmut Pilhar – user Billiburli1 hätte ihm, Pilhar, selbst gereicht, festzustellen, daß seine Behauptung, YouTube hätte sein Video „Deep …“ gelöscht, nur zu einem Drittel der Wahrheit entspricht. Denn. Auch zum Zeitpunkt seiner Vorhaltungen gegenüber der Journalistin und darüber hinaus, also bis zu diesem 27. März ’20, ist sein Video „Deep …“ auf YouTube abrufbar, direkt von seinem YouTube-Channel, wie auf dem Billboard zu sehen ist, in englischer und in russischer Sprache, nicht in deutscher Sprache. In englischer Sprache sogar ein zweites Video: „GNM – Corona Virus and can so called biological weapons even function?

Er, Pilhar, ist kein Journalist, sondern bloß Vater von Olivia, also muß von ihm keine „journalistische Sorgfaltspflicht“ eingemahnt werden, und, besessen von der germanischen Sprache, wird ihm selbst es die ganze Wahrheit sein, daß YouTube sein Video „Deep …“ gelöscht hat, aber außerhalb seiner Welt ist es eben nur eine Drittel-Wahrheit, da sein Video „Deep …“ weiterhin in englischer Sprache und in russischer Sprache auch auf YouTube und sogar von seinem Channel direkt aufrufbar …

Soll die Frage gestellt werden? Warum stellt Helmut Pilhar sein Video „Deep …“ in deutscher Sprache nicht auf seine eigene Homepage, hinzu zu seinen teuren „Lehrvideos“? Dahin wäre es dann wohl damit, klagen und jammern zu können, ein Opfer des Löschens zu sein, ausgesetzt einer Zensur …

Helmut Pilhar wird nun vielleicht, im Grunde wohl seit jeher meinen, wichtig zu sein, weil es mit ihm – auch hier – eine Beschäftigung gibt. Aber es geht nicht um ihn und die Seinesgleichen. Es muß nur stets daran gedacht werden, daß solche Männer und Frauen, vor allem solche Männer gewählt werden, wie sie auch ein Pilhar verkörpert, von Menschen gewählt werden beispielsweise von den Vereinigten Staaten von Amerika über Brasilien bis Österreich …

Grill-Talks from Corona colony

Wenn alle sich nun dazu entschließen würden, nach El Paraíso verde auszuwandern, um endlich bei den Ihren zu sein, wird es notwendig sein, in der Colonia de la Corona ihnen auch eine Anstalt der Sendung für die Hofberichterstattung zu bieten, um zu vermeiden, daß diese Männer, und es sind vor allem Männer, des Stammes der Weißknie an einem Kameraentzugssyndrom erkranken, oder wie es Helmut Pilhar oder Ryke Geerd Hamer diagnostizieren würden, einen Kamerakonflikt erleiden.

Und welches sendungsbewußtes Netzwerk wäre dafür besser geeignet als Gloria.tv? Ebenfalls nach El Paraíso verde für ganz, oder wie es Gloria.tv selbst wohl nennen würde, bis in alle Ewigkeit zu übersiedeln, zur Erfüllung nur noch einer einzigen Aufgabe: Grillabendsendungen zu produzieren.

Gloria.tv hat nicht nur in diesen Tagen mit der Verbreitung des Videos „Coronavirus – der Heiligenschein vom Deep State“, dessen Inhalt kurz zusammengefaßt werden kann mit „die Corona-Verschwörung. Es gibt keine Viren, willkommen in der Matrix.“, das beste Anbot gelegt, um den Zuschlag zu erhalten, Anstalt tv mit Exklusivrecht der Hofberichterstattung von El Paraíso verde zu sein, sondern Gloria.tv hat auch in der Vergangenheit etliche Male eindrucksvoll bewiesen, die ideale Plattform für El Paraíso verde zu sein, beispielsweise durch Übertragungen aus Wien …

Gerade aber in diesen Tagen des Frühjahrs ’20 bessert Gloria.tv das ohnehin bereits beste Anbot nach und nach, ganz im Sinne der Colonia de la Corona …

Was für aufgezeichnete außerordentliche Grillgespräche werden das werden, wenn beispielsweise auch noch Gäste eingeladen werden, um vielleicht auch ewig zu bleiben, wie Oliver J., wenn dieser sich mit Helmut Pilhar austauscht über 5-G-Corona, wenn Martin S. mit allen zu frontiers

Colonia de la Corona

Das wäre doch eine Weltschlagzeile, für die gutter press:

Donald Trump lebt in der Hofkolonie El Paraíso verde.

Aber noch hat er sich nicht dazu entschlossen, zu den Seinen zu übersiedeln. Dabei. Kann es für ihn einen schöneren Lebensabend geben? Als beim Grill in heiterer Unterhaltung mit den Seinen. Erst in diesem Jahr ist einer aus Österreich dorthin ausgewandert. Ach, was für anregende Gespräche könnten sie miteinander führen, etwa über das „Impfen“, über den „Impfschaden“ …

Möglicherweise kommt er, Donald Trump, nun rasch zum Entschluß zur Auswanderung in die Kronkolonie der Phantasie. Vielleicht fehlte ihm bloß ein noch gar ehrlicher „Erfahrungsbericht“ von einem aus Österreich, aus dem er schon gar tiefgeistige Anregungen

Auf dem Billboard kann er diesen gar ehrlichen „Erfahrungsbericht“ lesen, der so vertrauenswürdig ist, wie alles, was von dort berichtet wird.

Nun könnte es ihm leicht fallen, den Wahlkampf im Herbst ’20 aufzugeben, zugunsten eines beschaulichen Soseins in der Gemeinschaft der Seinen im Spätherbst seines Lebens. Ade zu sagen, den Vereinigten Staaten von Amerika, aufzubrechen gen Colonia de la Corona del Paraíso verde …

Das wäre eine Weltnachricht, für die gutter press:

Donald Trump kehrt den USA den Rücken

Das wäre zwar etwas, das er immer schon getan hat, aber diesmal nicht von den Vereinigten Staaten aus.

Und wenn Donald Trump geht, könnte das durchaus Menschen zur Nachahmung motivieren, Menschen beispielsweise aus Österreich, etwa den für kurz gewesenen Vizekanzler, auch er einer, der meint, noch einmal in einen Wahlkampf ziehen zu müssen, im Herbst …

Kann es für ihn, auch für ihn, etwas Schöneres geben? Als beim Grill anregende Gespräche mit den Seinen im Geiste, etwa über Corona

Was hierzu am Grill allein Trump alles beisteuern könnte, Erzählungen, die nur aus Superlativen der Superlativen bestehen. Aber der für kurz gewesene Vizekanzler müßte am Grill nicht abseits stehen, er könnte mit Stolz und Ehre seine Kettenbriefe, die er einst tapfer verbreitete, im Frühjahr ’20, als er noch in Österreich war und meinte, das wieder werden zu können, was er nie war.

Endlich mit dem Mann am Grill zu stehen, der mehr als sie weiß, der ihnen alles erklären kann, was es erklären gibt, das müßte für sie, also für Donald Trump und kurz gewesenen Vizekanzler letzter Ansporn sein, zum Aufbruch nach Colonia de la Corona del Paraíso verde.

Mehr als Trump und mehr als der kurz gewesene Vizekanzler weiß dieser Mann etwa über das Virus, nein, mehr als die gesamte Wissenschaft, mehr als die gesamte Medizin weiß dieser Mann, mehr als die gesamte Welt seit Pasteur, der für ihn ein „Lügner“ ist, weiß dieser Mann über das Virus zu berichten, das es, so dieser Mann, „nicht gibt“, wie er wieder einmal in seinem Video „Coronavirus – der Heiligenschein vom Deep State“ eindrucksvoll belegt. Ganz nach seiner wie stets gar so stringenten Beweisführung und Argumentation …

… kommt dieser Mann nicht umhin, in seinem Video „NDR – Wess Brot ich ess …“ unmittelbar an den Vornamen Salome „Shalom“ anzuhängen, ehe er mit dem Zitieren der E-Mail von der Journalistin fortfährt … Der Name dieses Mannes wird Ihnen nichts sagen, aber Sie werden ihn möglicherweise dennoch kennen, unter einem anderen Namen, der im Stamm der Weißknie wohl reichsbekannt ist: Vater der Olivia …

Vater der Olivia ist auch der Welt größter Aufdecker, wie eindrucksvoll er aufdeckt, daß der NDR etwas über ein Video wissen wolle, das er gar nicht kenne. Salome Zadegan hat nämlich in ihrer E-Mail nicht den Titel des Videos, wie vom Vater der Olivia vergeben, genannt, sondern eine Art der kurzen Zusammenfassung des Videos vom Vater der Olivia: „Die Corona-Verschwörung. Es gibt keine Viren, willkommen in der Matrix“ …

Am Grill unter dem Himmel ohne „Chemtrails“ werden Trump und kurz gewesener Vizekanzler sich gar nicht entscheiden können, sollen sie den Vater von Olivia den größten Mediziner oder den größten Aufdecker nennen, bei all dem, was er ihnen erzählen wird können. Es muß eingestanden werden, recht beeindruckend aus seinem Matrix-Video ist die Passage:

„Die chinesische Stadt Wuhan steht unter Quarantäne wegen dem Coronavirus. Wuhan hat flächendeckend 5G eingeführt.

5G gilt auch als das Internet der Dinge. Alles – was man kauft, benutzt, wohin man geht, wann man wo ist – wird überwacht. Ein elektronisches Gefängnis.

Ähnlich wie bei Masern in Amerika, damals als die Weißen kamen, waren nur erwachsene Indianer betroffen und nicht deren Kinder. Masern ist eine Kombination aus Trennung und Stinkekonflikt. Den erwachsenen Indianern stank es und sie wollten getrennt werden von den weißen Siedlern, die ihnen ihr Land raubten. Die erwachsenen Indianer erkannten die Gefahr, die von den Weißen ausging. Ihre Kinder empfanden das nicht in diesem Ausmaß, sie verstanden diese Bedrohung nicht.

Kann es sein, dass durch die weltweite totale Überwachung durch 5G die Erwachsenen spezifische Konflikte haben und unsere Kinder nicht?“

Trump und kurz gewesener Vizekanzler werden wohl zum weisen Schluß gekommen, in Colonia de la Corona del Paraíso verde müssen Wahlen abgehalten werden mit dem Vater von Olivia als dem einzigen Kandidaten, den möchten und werden sie wählen zu ihrem Präsidenten und Stadtrat …

Vielleicht gesellt sich noch ein weiterer Mann aus Österreich hinzu, diesem muß doch der Himmel ohne „Chemtrails“ größte Verlockung sein. Er, der kurzgewesene Infrastrukturminister, scheint doch mehr ein Zauderer zu sein, ist doch der Koloniegründer lange schon der gesinnungsgemäßen Website seiner Partei als für sie Kommentierender bekannt, auch ein Mann mit stringenter Beweisführung und Argumentation, wie der kurz gewesene Infrastrukturminister selbst …

"Who speaks our language"

Es ist müßig nachzuforschen, ob Donald Trump auch diese Allerweltsphrase von einem unbekannten Wahlkampfphrasenschreiber aus einem kärntnerischen Hochgebirgstal in Österreich abgekupfert hat oder nicht.

Wozu ein Abkupfern bei all dieser Abkupferei also ein weiteres Mal nachweisen zu wollen …

Es gibt bereits Menschen, die über Trump schreiben, „a president who speaks our language“, und was das für eine Sprache ist, nun ja, das kann hier von dem Billboard abgelesen werden …

Gewiß hingegen ist, es gibt eine Binnenmarktabkupferei, eine innerösterreichisches Abkupfern von der Allweltsphrase

„Einer, der unsere Sprache spricht.“

Diese Allerweltsphrase wurde von einem Wahlkampfphrasenschreiber – bei dieser Gesinnung mit ihrer Mannbesessenheit schwerlich von einer Wahlkampfphrasenschreiberin – für Jörg Haider geschrieben, vor etwa fünfundzwanzig Jahren, dann für den Ibizaverbräunten abgeschrieben, dann für den für kurz gewesenen Innenminister weiter abgeschrieben und schließlich für den kurz gewesenen Bundeskanzler weiter abgeschrieben, damit er wieder und womöglich wieder für kurz Bundeskanzler … ach ja, und für noch einen Buben — Buben darf gesagt werden, da beim erstmaligen Auftauchen der parteipolitischen Allerweltswahlkampfphrase beide tatsächlich noch Kleinkinder waren –, für noch einen Buben, nämlich von Firas H.

Was für eine Sprache sie sprechen, die Männer, aber auch Frauen von dem Stamm der Weißknie, ist die Sprache ihrer Bibel, von der ebenfalls gesagt wird, sie, „die Bibel, die unsere Sprache spricht“ – „the bible that speaks our language“ … sie sprechen ihre Sprache, die Sprache der Bibel, dieser Sammlung von Einschlafgeschichten, mit denen sie von ihren Eltern, Großeltern schlafen gelegt

Und das verbindet, läßt Enkelkind und Großvater eine Sprache teilen, die sie für sich wohl „unsere Sprache“ nennen, diese Sprache der Übertreibung, dermaßen sind beide der Übertreibung verfallen, daß nicht mehr gesagt werden kann, wer sprach zuerst „Das Beste aus zwei Welten“ aus, der Urgroßvater oder vielleicht diesmal doch zuerst das Urenkelkind: „The best out …“

Schibboleths

Es ist eine derartige Allerweltsphrase,

„They are trying to stop ME, because I am fighting for YOU!“

daß gar nicht nach ihrer Schöpferin gefragt werden muß, daß gar nicht gefragt werden muß, von welchem Schöpfer hat Donald Trump

„Sie sind gegen ihn, weil er für Euch ist.“

diese Allerweltsphrase abgeschrieben.

Eine Allerweltsphrase, und die doch nichts mit Welt zu tun hat, nur mit einer bestimmten Gruppe, verstreut zwar über die Erde, aber letztlich versammelt als Stamm der Weißknie in einem einzigen Talkessel…

Für eine Nanosekunde soll dennoch angenommen werden, Donald Trump hat die Allerweltsphrase von Jörg Haider, genauer, von einer Person, die für Jörg Haider Slogans, also Phrasen, geschrieben hat.

Von Herbert Kickl ist die Allerweltsphrase wohl nicht. Sein Einsteig in die identitäre Parlamentspartei soll erst 1995 erfolgt sein, mit der ihm verfaßten Allerweltsphrase aber ging Jörg Haider bereits 1994 hausieren. Und nun, über zwei Jahrzehnte später, geht Herbert Kickl mit der Allerweltsphrase, die irgendwer vor 26 Jahren für Jörg Haider aufgeschrieben, für Jörg Haider irgendwo aufgeschnappt hat, hausieren, ebenso hausieren wie das Schäfchen in Deutschland.

Für eine Nanosekunde also soll angenommen werden, Donald Trump hat diese Allerweltsphrase von einem – bei dieser identitären Parlamentspartei darf angenommen, daß es gesinnungsgemäß ein Mann war – Wahlkampfphrasenschreiber für Jörg Haider abgekupfert, die weiter abgekupfert wurde, von einem für kurz gewesenen Vizekanzer, von einem für kurz gewesenen Innenminister, von einem nur grasenden Schäfchen. Und das, das Abkupfern von Allerweltsphrasen, spricht nicht für die Vereinigten Staaten von Amerika, spricht nicht für Österreich.

Das Abkupfern von Allerweltsphrasen erzählt – auch – vom Niedergang der Vereinigten Staaten von Amerika. Es gab einmal eine Zeit in Amerika des Imports von mannigfachen Produkten des Geistes. Nun aber die vollkommene Beschränkung auf die Einfuhr des absolut Geistlosen, bejubelt und bestätigt nicht zuletzt durch die Wahl eines Präsidenten der absoluten Verkörperung dieses Imports, mit dem der Niedergang weiter getrieben wird, sollte er noch einmal in das sogenannte Weiße Haus einziehen als Präsident des absolut …

Das Abkupfern von Allerweltsphrasen erzählt – auch – vom Niedergang der Republik Österreich.

Es gab einmal eine Zeit in Österreich, aber diese ist schon lange, sehr lange her, des Exports von mannigfachen Produkten des Geistes. Seit langem schon beschränkt sich der Export auf Allerweltsphrasen in alle Welt im Importaustausch von Allerweltsphrasen. Der Import aus den Vereinigten Staaten nach Österreich dafür eine auch von Donald Trump abgekupferte, diesmal aber von Leintuchtragenden aus den Vereinigten Staaten abgekupferte Allerweltsphrase „Austria first“ …