Kurz Grasser oder Franz …

Sebastian Kurz- Christliche Sodilarität

Die letzten Aussagen von Sebastian Kurz werfen endgültig ein recht weißes Licht auf seine christschwarze Partei, kurz und sobotka gesagt, die ÖVP ist nun zu einer Gebärmaschine von FPlerinnen mutiert.

Den ersten, den sie gebar, ist Sebastian Kurz.

Vor ein paar Jahren mußte sie FPLer noch adoptieren. Sie werden sich noch, vielleicht an Karl-Heinz Grasser oder an Marcus Franz erinnern. Der eine war auch einmal in der ÖVP für die ÖVP im Gespräch: als Vizekanzler und als Parteiobmann. So wie jetzt eben Sebastian Kurz im Gespräch ist, als Parteiobmann.

Er, Kurz, kann, kaum in die Politwelt geworfen, schon reden als FPler: „NGO-Wahnsinn“, „Systemwechsel“ …  So viele Kombinationen mit „Wahn“ und mit „System“ sind von der identitären Parlamentspartei her bekannt.

Erschreckend dabei ist aber,

Sebastian Kurz kann stolz auf sich sein, für Uncut-News ist er ein „forscher Außenminister“

wie recht für Sebastian Kurz geworben wird.

Auch mit Umfragen. Ob er, Kurz, daran ganz unbeteiligt ist, daß es diese ungewöhnlichen Umfragen gibt? Es wird nun seit einiger Zeit abgefragt, wie würde die ÖVP mit einem Parteiobmann Kurz abschneiden. Es ist nicht erinnerlich, daß je noch vor diesem von der ÖVP gezeugten FPler abgefragt wurde, wie würde eine Partei mit ihrem Obmann und zugleich wie würde diese Partei mit einem anderen Obmann in Wahlen abschneiden.

Und das Erschreckendste daran ist, die ÖVP würde mit einem Obmann, der nicht Mitterlehner ist, sondern mit dem von ihr gezeugten FPler, in einer Nationalratswahl stärkste Partei werden.

Absolut erschreckend, wie viele in diesem Land die Sicht von dem gezeugten FPler teilen, was „christliche Solidarität“ … Kurzsche Solidarität aber ist Nullsolidarität. Eine Lektion in Solidarität erhielt dieser erst vor kurzem …

Unterrichtsstunde für Sebastian Kurz

sigmar-gabriel-sebastian-kurz-lehrer-und-schuler

Auch von eigenen Kindern kann der Mensch sich trennen, wenn deren Vernunft alles andere als Vernunft gebiert, sondern … Die ÖVP hat Erfahrung mit Kindesweglegung. Wenn etwa an das dann rasch wieder losgewordene zur Pflege übernommene …

Der für NR Marcus Franz unfaßbare Tod des Udo Ulfkotte

Die Angst des Kardinals vor dem „Burkaverbot“

Mit einem „Burkaverbot“ geht es auch dem Kreuz an den Nagel

Es gibt Menschen, die könnten dem Kardinal, wie es auf einer recht in Ruhe gelassenen Homepage gelesen werden kann, „ins Gesicht speiben“, weil er, wie sie meinen, gegen ein Burkaverbot … so vulgär wie das ihr Meinen ist, so gering ist das ihr Verstehen. Denn. Sie verstehen nicht, daß der Kardinal verstanden hat, mit einem „Burkaverbot“ geht es auch seinem Kreuz an den Nagel.

Das ist für den Kardinal gesinnungsgemäß keine Beruhigung, unter sich Menschen zu wissen, die seinem Kreuz die Stange halten – der Kern des Wollens dieser Menschen ist das Gewinnen von Wahlen, und die Zeit von einer Wahl zur anderen ist kurz. Bereits die nächste Wahl könnte diese Menschen, die heute noch für den Kardinal seinem Kreuz die Stange halten, aus ihren gewichtigen Positionen …

Das Kreuz. Sichtbares Zeichen für …, ach es muß nicht neu formuliert werden, nur zu wiederholen, zu wiederholen ist es ständig, wie auch der Kardinal ständig seinen Katechismus wiederholt, und damit zum Ausdruck bringt, er und sein Kate… sind den Gesetzen des Staates über – insbesondere den Gesetzen, die die Gleichstellung und die Gleichbehandlung von Mann und Frau …

Duzdar zu Österreich: „Frauenrechte stehen über der Religion“.

Chef einer gesetzesbrecherischen Organisation eines Glaubens

Blick-Gebot für den Mann erübrigt jedwedes Gebot der Verhüllung gegen die Frau.

Schönbornstandard oder die unerträgliche Propaganda der gewollten Gesetzesunwissenheit

Wie wirkt das Kreuz?

Und eben erst hat der Kardinal wieder einmal bestätigt, was er von Gesetzen hält, die er nicht in seiner Urfassung des Korans findet, wie in der Collage gelesen werden kann:

„Vielleicht bekommen dadurch auch die positiven Argumente für den Zölibat und für die traditionelle lateinische Praxis mehr Glaubwürdigkeit.“

Frank und frei sagt er es heraus, es kümmert ihn nicht, beispielsweise das Gleichbehandlungsgesetz … ob es in diesem Land je noch dazu kommen wird, daß ein leitender Angestellter eines Organisierten Glaubens sich nicht über die Gesetze des Landes …

„Lateinische Praxis“ … Es gibt diesen Mythos der großen zweiten Sitzung, die einst in einem Grätzel von Rom … Der Fortschritt dieser Sitzung ist eine Legende, aber sogar diese scheint an dem Kardinal … in welcher Zeit er wohl leben mag? Vielleicht in der von Octave Mirbeau. Und die ist auch schon … es ist schon über 110 Jahre her, daß Mirbeau schrieb:

„So wie in unserer wilden und wehklagenden Bretagne, wo der religiöse Geist in gewissem Sinne alles versteinert hat; wie im österreichischen Tirol, wo an jeder Wegbiegung, an jeder Kreuzung, einfach überall Heiligenbildnisse …“

Durch Österreich fuhr Octave Mirbeau nicht, mit seinem Automobil mit dem Kennzeichen „628-E8“, um das ihn heute in Österreich so mancher Herrenfahrer wohl beneidete … er, Mirbeau, hätte sonst vielleicht geschrieben: wie im tirolerischen Österreich

„Überall Prozessionen, Glockengeläut, überspannte, mittelalterliche kulturelle Zeremonien … Altarschmuck selbst in den häuslichen Schlafzimmern, gebeugte Rücken, gefaltete Hände … und anmaßende, brünstige und raffgierige Priester und Furcht verbreitende Bischöfe mit Inquisitionsgesichtern. Überall auch jene Literatur, deren mystische Erotik sich so gut mit der frommen Inbrunst verbindet und sie verherrlicht … Wer niemals …. beigewohnt hat … in ein wahres Irrenhaus verwandelt hatte, der kann nicht begreifen, zu welchen Exzessen, zu welchem Irrsinn die Religion … die arme Seele der Menschen zu führen vermag … Es war König … der sein Carnet mit dämonischen Bischöfen, seinen Mönchen, seinen Henkern und mit einer Nonne auf dem Schoß, in den Folterkammern das Blut der Ketzer fließen und ihr Fleisch peinigen ließ …“

Wie gut wäre es gewesen, wenn Mirbeau auch durch Österreich gefahren wäre. Was hätte er nicht alles zu Österreich geschrieben, was er etwa zu Belgien, wie dieses obige Zitat … Thomas Bernhard hat es versucht, aber Bernhard war kein Mirbeau; er konnte es auch nicht sein, weil Mirbeau schon, auch, der ganze Thomas Bernhard war, und sein gesamtes Werk hätte Bernhard in einem Satz unterbringen können: Wenn Sie Bernhard lesen wollen, lesen Sie Octave Mirbeau. Diesen Satz als Gesamtwerk hat Bernhard nicht geschrieben, wie er auch wohlweislich vermied, Mirbeau je zu erwähnen –  die berühmte Geschichte vom Schmiedl und Schmied …

Es hätte wohl nichts daran geändert, daß einhundertzehn Jahre später in diesem tirolerischen Österreich ein Kardinal immer noch unter sich Menschen weiß, die seinem Kreuz … vielleicht aber, es ist Frühlingsbeginn und ein Frühlingsanfang erlaubt es, Hoffnung zu äußern, vielleicht bringt die nächste Wahl Menschen in Positionen, die dem leitenden Angestellten auch dieses Organisierten Glaubens höflich, aber bestimmt seinen Platz zuweisen, ihm die Gesetzesbücher des Landes auf seinen Koran legen, aber der Frühling ist in diesem Land keine Zeit der Hoffnung, und es ist zu fürchten, es kann nur noch schlimmer werden, wenn jene mit der oben erwähnten Homepage …

Kreuz - Sägespäne - Pellets.jpg

Allah ist tot.

AKP Küme Erdoğan

„Gott ist tot“, schreibt vor langer Zeit auch Nietzsche, weil, so schreibt er: „wir haben ihn umgebracht“.

Einer seiner Nachkommen namens Allah aber scheint noch zu leben, doch auch dieser kann umgebracht werden. Die nächste Gelegenheit dazu haben die Menschen in der Türkei, sie können Allah, der in der Türkei als Erdoğan herumtrampelt, umbringen …

… und das Schöne an diesem Mord ist, es ist ein unblutiger Mord. Allah braucht nur nicht mehr gewählt zu werden. Es braucht in einem Referendum nur nicht für das gestimmt werden, was Allah will, und schon ist Erdoğan tot.

Das ist der zweite Mord, aber der wichtigste Mord. Es mag sonderbar klingen, aber es ist nicht sonderbarer, als alles, was beispielsweise im Koran zu lesen ist. Den ersten Mord hat Allah vulgo Erdoğan an sich selbst begangen. Geistig ist er bereits tot, er hat sich geistig selbst umgebracht.

Wer heutzutage etwa noch die Todesstrafe will, ist geistig tot. Und nur ein geistig Toter kann so sprechen, wie Erdoğan  spricht:

„Ich glaube, so Gott will, wird das Parlament das Notwendige tun hinsichtlich eurer Forderungen nach der Todesstrafe nach dem 16. April“, so der türkische Präsident weiter.“

Dieser Satz kann nicht anders gelesen werden als:

Ich glaube, so ich Allah von Erdoğans Gnaden will, wird …

Und die Forderung nach der Todesstrafe ist nicht das einzige Kennzeichen, das zum Feststellen seines Todes herangezogen werden kann, aber das sicherste und letzte, das notwendig ist, um seinen Tod ohne Zweifel zu bestätigen.

Nun bleibt nur ein Mord noch zu vollbringen, der wesentliche, den Toten nicht mehr zu wählen, im Referendum nicht für das zu stimmen, was der Tote will.

Und wenn diese Tat vollbracht ist, werden die Menschen in und außerhalb der Türkei sagen können: Siehe, es ist vollbracht, Allah, Vergessen für Dich, Segen und Friede für die Menschen.

Was dann mit ihm ist?  Kein Mensch braucht um den Zweifachtoten sich zu sorgen. Es ist für ihn vielleicht sogar eine Erlösung. Zurückzukehren in die Masse. Dann wieder alte und also speckige Sakkos zu tragen, in billigen und also nach alten Männern stinkigen Spelunken unter alten Männern in ebenso speckigen Sakkos ganze Nachmittage …

Was in Österreich alles möglich ist, wenn es gegen Menschen aus der Türkei geht.

Mußte augenblicklich gedacht werden, bei diesen Meldungen, da wird ein Auftritt untersagt, dort storniert ein Verein eine Reservierung, da storniert ein Hotel eine Buchung …

Politisch Verantwortliche werden aktiv, Private werden aktiv. Auch die Polizei. Es geht halt gegen Schergen von einer Partei aus der Türkei. Da gibt es keine Aktivitätshemmung. Anders verhält es sich bei Schergen vor allem von einer Partei, deren Funktionärinnen und Mandatarinnen alles unterstellt werden kann, was ihnen berechtigterweise unterstellt werden kann, eines aber nicht, Türkinnen und Türken zu sein, obgleich gefragt werden kann, was unterscheidet sie von den Scherginnen, gegen die sie gesinnungsgemäß ebenfalls auftreten?

Aktuell verbindet sie recht stark die Liebe zu Verdächtigungen, wer alle Nationalsozialistinnen und Faschisten sind: die anderen, selbstverständlich.

Es darf nur erinnert werden, wie sonst in Österreich Aktivität definiert wird, als eine in die entgegengesetzte Richtung. Ein Gewährenlassen: etwa in Linz … oder in, einfach in Österreich.

Wie die Schergen dieser Partei zu Reservierungen von Veranstaltungsräumen kommen, also durch Vortäuschungen, auch das verbindet sie mit …, wie gelesen werden kann. Freilich werden Stornierungen in Österreich von einer gewissen Partei nur beklagt, wenn diese keine Organisationen aus der Türkei betreffen. Gegen Österreich muß von ihnen, wie gelesen werden kann, die Klage nicht geführt werden, weil in Österreich reist ohnehin die feine Gesellschaft …

Und jetzt, wo es weiter gegen Menschen aus der Türkei geht, wird auch die Regierung hyperaktiv, sie will sogar das Versammlungsrecht ändern. Alle legen Vorschläge vor. Sobotka. Drozda. Doskozil ist dabei auch ein strammfleißiges Soldatenkerlchen; kurz und sobotka gesagt: es läuft auf eine Einschränkung der politischen Tätigkeit von sogenannten ausländischen Menschen hinaus. Das gab es schon einmal, wie erst vor kurzem zitiert werden mußte; dabei ging es nicht um sogenannte Ausländer und Ausländerinnen, sondern um Frauen, wie gelesen werden kann. Das 1893 gültige Vereinsgesetz verbot Frauen, Minderjährigen und eben Ausländern und Ausländerinen die politische Betätigung.

Wenn es so weitergeht, ist die Frage nicht unberechtigt, was für abgenagte und ausgetrocknete Knochen aus dem neunzehnten Jahrhundert werden noch als Antworten auf die Herausforderungen des einundzwanzigsten Jahrhunderts ausgegraben werden? Frauen und Minderjährige sind möglicherweise nicht schlecht beraten, schon einmal mit Demonstrationsübungen zu beginnen. Keine Angst. Das ist nur Panikmache. Das kommt nicht wieder. Nur gegen Ausländer und Ausländerinnen vermeint die Regierung, es reicht das Ausgraben der vergilbten und zerfressenen Gesetzesblätter von vor über einhundert Jahren.

Und wenn einst eine Partei mit Funktionärinnen und Mitgliedern mit österreichischer Staatsbürgerschaft sich den erdoğanischen Knochen eines Präsidialsystems kläffend schnappt und für diesen im ganz Land werben wird, gesinnungsgemäß für eine Einführung nach einer sogenannten Volksabstimmung, dann werden die Hotels für sie weit ihre geschmückten Tore aufmachen, die Besitzer und Besitzerinnen von Veranstaltungssälen kreischen, es sollen doch ihre genommen werden, wäre ihnen Ehre, Freude, Stolz ….

Das also mußte gedacht werden, bei diesen Meldungen, wie hyperaktiv plötzlich in diesem Land gegen eine Partei vorgegangen werden kann, deren Manko in Österreich es ist, eben aus der Türkei zu sein Denn. Sonst, sonst stünde ihr in diesem Land alles offen, was einer solchen Partei nur offenstehen kann.

Die Stimmung in diesem Land ist eben keine für Menschen aus der Türkei, wie es etwa erlebt werden mußte, auf dem Viktor-Adler-Markt, als plötzlich das Schreien losging: „Türken raus“. Aber es sind nicht bloß die sogenannten einfachen Menschen, die das skandieren, oder es sind doch bloß die einfachen Menschen … Als Türken hätten Assad und Putin in Sebastian Kurz den schärfsten Gegner – –

Oh, es kann schon gehört werden, wie einige sagen werden, da werde für den Häufchenmachenden und für seine Partei in der Türkei, nein, wie gelesen werden kann, es gibt zu viele Kapitel, die gegen dieses Männchen …

Auf in die TürkeiAKP Küme Erdoğan

Männchen als

Putschisten der Demokatie

… es wollte nur festgehalten werden, wie schade, daß es in Österreich doch so leicht geht gegen eine solche Partei zu sein, und wie leicht es in Österreich geht, solch eine Partei zu wählen, die in ihrem Gehabe und ihren Vorwürfen eine Bruderpartei der AKP, tatsächlich Bruderpartei, denn es sind vor allem Männer, die sich hervortun, sich aufplustern und aufplustern und aufplustern, das ohne Bange gefragt werden könnte, wann kollabieren sie …

Blick-Gebot für den Mann erübrigt jedwedes Gebot der Verhüllung gegen die Frau.

Sure 24 Vers 31.jpg

„Gemäß einer weiteren Überlieferung suchte eine junge, hübsche Frau Auskunft beim Propheten, Segen und Friede auf ihm während der großen Pilgerfahrt. Der mit ihm anwesende, ebenfalls junge Gefährte, al-Faḍl ibn ʿAbbās starrte sie dabei unaufhörlich an. Deshalb drehte der Prophet, Segen und Friede auf ihm, den Kopf des jungen Gefährten sanft in eine andere Richtung und beantwortet dann ihre Frage. (Vgl. al-Buḫārī, Nr. 6228 und Kommentar von Ibn Ḥaǧar; Muslim, Nr. 1334; u.a.) Das Gesicht der schönen jungen Frau war offensichtlich unbedeckt. Anstelle die Frau aber zur Gesichtsbedeckung aufzufordern, unterstrich der Prophet, Segen und Friede auf ihm, die Einhaltung des Gebots (Koran 24:30), Frauen nicht mit aufdringlichem, unziemlichem Blick anzustarren.“

Das steht in dem sogenannten Gutachten „Stellung der Verhüllung im Islam“, veröffentlicht am 16. Februar 2017 von der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich.

Es ist also ein Problem des Mannes. Und das wird nicht erst seit dem Propheten, Vergessen für ihn, Segen und Friede für die Menschen, gewußt. Dennoch wird dieses Problem des Mannes nicht besprochen. Dieses Problem des Mannes, das und der die Ursache für die Verhüllung der Frau ist.

Es geht heiß her darüber, in der österreichischen Politik und in den österreichischen Medien. Es wird viel dazu gesagt. Es wird viel dazu geschrieben. Aber nur über Foulard, nur über die Frau. Nicht aber über den Blick, nicht über den Mann. Nicht also über Regard, wie der Blick im Französischen … Deutlicher wird es noch, worum es geht, wenn die englische Bedeutung von Regard einbezogen wird: Respekt, Achtung.

Um den Mann, um seinen Blick geht es nicht heiß her. Hierin sind sich, wie bereits ausgeführt,

Duzdar zu Österreich: „Frauenrechte stehen über der Religion“.

alBlick-Gebot stattt Kopftuch-Gebot.jpgle einig. Von der gutter press bis zu den Qualitätszeitungen in Österreich. Das letzte Beispiel dafür vom 11. März 2017: „Nein zur Spaltung der Muslime, Herr Mufti!“ Wenn es um die Spaltung geht, heißt es männlich Muslime. Wenn es um die Musliminnen geht, gibt es männliche Ratschläge: „Es ist Zeit, dass muslimische Frauen die Stimme erheben und solchen archaischen Vorstellungen eine Absage erteilen.“ Schreibt Mouhannad Khorchide. Und auf derselben Seite: „Kopftuch und Kopfschütteln“. Sigrid Moser-Billouch. Sie schreibt: „Professor Ednan Aslans Forderung nach einer ‚ganz anderen theologischen Grundlage aus der Gegenwart der Muslime in Europa‘ im Diskurs pro und kontra Kopftuch ist überaus wünschenswert.“ Wenn es um die theologische Grundlage geht, heißt es männlich Muslime. Wenn es um den Diskurs geht, ist das Objekt die Frau, das Kopftuch.

Es sind also Männer und Frauen, die gar so aufgeklärt daherschreiben, darin ganz und gar einig, der Mann ist außen vorzulassen, das Problem ist nicht der Mann, die Frau ist es, Foulard ist es. Der Frau ist zu gebieten, ein Tuch zu tragen. Der Frau ist zu gebieten, kein Tuch zu tragen.

Wäre der Prophet, Vergessen für ihn, Segen und Friede den Menschen, konsequent gewesen, hätte er zur Sure 24, 30 eine andere folgen lassen, die das Blick-Gebot für den Mann um ein Kleidungsgebot für den Mann erweitert hätte. Dann hätte es sich erübrigt, eine Sure 24, 31, die in

Ein ewiges Kreuz mit den Schnurren

zur Gänze zitiert ist, zu schreiben, gegen die Frau.

Das aber kann der Prophet, Vergessen für ihn, Segen und Friede für die Menschen, nicht schreiben, er ist ein Mann, und was er als Mann tun kann, tut er, wie es seine Zeitgenossen aus 2017 tun …in dem oben zitierten Gutachten kann gelesen werden, er, der Prophet, Vergessen für ihn, Segen und Friede für die Menschen, dreht dem jungen Konkurrenten, und der Mann ist dem Manne ein aus der Arena zu jagender Hengst, den Kopf weg, damit er, der Prophet, Vergessen für ihn, Segen und Friede für die Menschen, allein die schöne junge Frau im Anstarren genießen kann.

Soher hätte die Sure auf diese Weise vor Jahrhunderten bereits geschrieben werden müssen. Aber es ist nie zu spät, etwas zu ersetzen,  neu zu schreiben:

Sure 24,  Vers 31
Und sprich zu den gläubigen Männern, daß sie ihre Blicke zu Boden schlagen und ihr unbändiges Verlangen nicht im Auge funkeln lassen und daß sie ihre Reizungen nicht den Frauen anlasten sollen, und wenn ihnen dies nicht gelingt, so sollen sie über ihre Augen ein Tuch ziehen.

Sure 24 31 Koran Mohammed.jpg

Feministin hat zum Frauentag Wünsche an Männer

Es sollte vielleicht zuerst erzählt werden, niemals eine Zeile von Christine Nöstlinger gelesen zu haben, woran sie, wenn hierbei je von Schuld gesprochen werden kann, selbst …. es reichten vor Jahrzehnten ihre unfreiwillig – wobei es hier nichts zur Sache tut, weshalb es unfreiwillig war – gehörten Texte in einem niemals selbst zum Hören gewählten österreichischen Radiosender, morgendlich vorgetragen von einer krächzenden Stimme, die wohl Lustigkeit verbreiten sollte … die war wenigstens richtig zum oamen Gewäsch ausgewählt, diese nervende und das Gehör für immer schädigende Stimme.

Es reichten also vor Jahrzehnten ihre unfreiwillig gehörten Texte für eine Figur namens Wischer oder Wischerei, um niemals, ohne dafür je eine Entscheidung treffen zu müssen, ein Buch von ihr aufzuschlagen, schlimmer noch, gar ein Buch je von ihr zu lesen.

Jahrzehnte später muß wieder von ihr gehört werden, und wieder nicht freiwillig, aber wenigstens nicht täglich. Einmal im letzten Jahr

Nach Einschätzung von Christine Nöstlinger ist das Parlament der Ort der „denkfaulen“ Wählenden

und einmal schon in diesem Jahr, und es wird sehr aufzupassen sein, keine weiteren Interviews mehr in diesem Jahr mitbekommen zu müssen.

Sie, „die wohl bekannteste Feministin des Landes“, wurde befragt: zum Frauentag. Am Morgen des 8. März 2017. Die Wischerei vor Jahrzehnten wurde wohl ein wenig früher am Morgen ausgestrahlt, als das gestrige Interview kurz nach 7.00 Uhr.

Und was sagte sie?

„Zum Teil mache ich schon Frauen dafür verantwortlich. Ich erwarte mir ja nicht von der Supermarktkassiererin, daß sie sich rührt und auf die Barrikaden steigt, die ist in einer Situation, wo sie sich schlecht wehren kann, aber andere Frauen, denen es gut geht, halbwegs gut, die da irgendwo ihre Stelle in der Gesellschaft gefunden haben, die scheren sich ja auch nicht mehr darum.“

Wieder so treffsicher und so fundiert, wie im letzten Jahr beim Thema Wahlen.

Von der „Supermarktkasserierin“ erwarte sie sich nicht, daß … vor weit über einhundert Jahren hätte sie, Nöstlinger, wohl gesagt, als es noch keine Supermärkte gab, sie erwarte sich nicht beispielsweise von dem Dienstmädchen, von der Arbeiterin, wo sie sich schlecht wehren …

Wie gut, daß damals die Dienstmädchen, die Arbeiterinnen nicht darauf gewartet haben, bis sich die feinen Damen, denen es gut geht, die da irgendwo in der Gesellschaft ihre Stelle gefunden haben, sich wehren, auf die Barrikaden steigen, und vielleicht auch für sie, für die Dienstmädchen, die Arbeiterinnen … sie taten es damals selbst, und sie waren wohl in einer zur heutigen „Supermarktkassiererin“ unvergleichlich schwierigeren Situation, in einer für das Wehren enorm gefährlichen Zeit. Es müssen hierfür keine Beispiele aus anderen Ländern angeführt werden, es reicht Österreich, sogar Österreich.

Wie gut, um stellvertretend zwei Namen zu nennen, wie gut, daß etwa eine Rosa Jochmann oder eine Adelheid Popp nicht wie Nöstlinger dachte, als „Supermarktkassierin, wo ich mich schlecht wehren kann, warte ich auf die anderen Frauen, denen es geht gut, die da irgendwo ihre Stelle in der Gesellschaft gefunden haben, die scheren sich ja auch …“

Und sie, Nöstlinger, sagte auch:

„Ich höre jetzt seit 20 Jahren jeden Frauentag dasselbe, und es hat sich nichts verändert. Ich höre, daß der Unterschied in der Bezahlung …“

Ob Christine Nöstlinger vor zwanzig Jahren einen Hörapparat bekam? Denn. Sonst hätte sie es schon viele Jahrzehnte länger hören müssen können, etwa von der schlechteren Bezahlung der Frauen. Frauen hören das schon viel länger, Frauen fordern das schon viel länger, beispielsweise den gleichen Lohn für die gleiche Arbeitsleistung.

„Zentrale Forderungen waren Arbeitsschutzgesetze, Wahl- und Stimmrecht für Frauen, gleicher Lohn bei gleicher Arbeitsleistung, der Achtstundentag, ausreichender Mütter- und Kinderschutz und Straffreiheit von Abtreibungen. An den darauffolgenden Frauentagen marschierten Frauen auch gegen Imperialismus, insbesondere gegen den Ersten Weltkrieg.“

Diese Forderungen wurden erhoben am Frauentag 19. März 1911, in Österreich, in vielen Ländern. Vor 116 Jahren. Einhundertsechzehn Jahren sind die Forderungen alt, etwa nach einem gleichen Lohn bei gleicher Arbeitsleistung.

Und die bittere Wahrheit: die Forderungen sind noch älter:

„Die historischen Ursprünge des internationalen Frauentages liegen in den USA. Bereits 1857 protestierten in New York Arbeiterinnen gegen die unmenschlichen Arbeitsbedingungen und für bessere Löhne. Die Polizei zögerte nicht, in die Menge zu schießen. Am 20. Februar 1909 begingen Frauen im Norden einen ersten Frauentag für das allgemeine Wahlrecht. Im November streikten 20.000 New Yorker Näherinnen erfolgreich 13 Wochen lang. Eine Arbeiterin erzählte über den Streik: ‚Wir trugen billige Kleider, lebten in schäbigen Hütten, aßen billiges Essen. Es gab nichts, worauf man sich freuen konnte und nichts zu erwarten für den nächsten Tag!’“

„1893 organisierten Textilarbeiterinnen in Wien-Gumpendorf den ‚ersten Frauenstreik‘ in Österreich. Dieser Streik war umso bemerkenswerter, da das damals gültige Vereinsgesetz Frauen, Ausländern und Minderjährigen jede Form von politischer Betätigung untersagte. Die 17-jährige Amalie Ryba (später Seidel) führte diesen berühmten ‚Streik der 700′ an. Forderungen waren der 10-Stunden-Arbeitstag und die Erhöhung des Mindestlohnes. Der Streik war erfolgreich, die Forderungen wurden umgesetzt.“

Aber Christine Nöstlinger erwarte sich nicht von der „Supermarktkassierin, wo die …“

Niemals etwas von ihr gelesen zu haben, war, wie auch die Morgenminuten des 8. März 2017 bestätigten, kein Fehler, kein Versäumnis. Von der Werbung, wohl auch im Radio irgendwann gehört, wird gewußt, ein Buch von ihr habe den Titel: „Iba de gaunz oamen Leit“. Wie sie über die „ganz armen Leute“ spricht, wurde gestern um 7.12 Uhr gehört:

„Daß die Alleinerzieherinnen die armutsgefährdetste Sorte san.“

„Sorte“ – – Iba, ja, nur kein mit …

Ach ja, eines noch, abschließend wurde sie gefragt, was würde sie sich am Frauentag wünschen, wenn sie Wünsche hätte, und Christine Nöstlinger, die von der Gestalterin dieses Morgenbeitrages, von Cornelia Vospernik, als die „wohl bekannteste Feministin des Landes“ vorgestellt wurde, sagte, sagte die Feministin:

„Wünsche an Männer, daß sie Frauen bitte fördern und hochkommen lassen …“

Parallelschule – Was für ein Bildungsprogramm der Zukunft

Faschismus wiederbeleben - Zur Zeit FPÖ - NR Wendelin MölzerEs wird damit nicht die „Populistenpause“ unterlaufen, wenn in Erinnerung gerufen wird, wer gerade Bildungssprecher geworden ist, wie österreichische Medien aktuell berichten, weil es nicht um diesen Mann geht, sondern, wird sein Alter bedacht, was ist in den letzten Jahrzehnten in den Schulen in Österreich schief gelaufen, trotz der eigentlich gut zu nennenden Bedingungen und auch gesetzlichen Voraussetzungen, Schülerinnen und Schülern ein Weltbild zu vermitteln, das nichts mit dem zu tun hat, wofür das von Wendelin Mölzer geführte Magazin …

FPÖ-ZZ „wünscht weiteste Verbreitung“ der „braunen Festschrift“ für Rolf Kosiek, einen „radikalen Antisemiten und Rassentheoretiker“.

Und wo soll diese Festschrift für Rolf Kosiek nach Bildungsstand der vom nunmehrigen Bildungssprecher geführten ZZ verbreitet werden? Nun zur Erinnerung den Anfang des oben verlinkte Kapitels:

ZZ empfiehlt dieses Buch als „Fundgrube für jeden Lehrer, jeden Publizisten, jeden Historiker und natürlich auch jeden Politiker“ …

„Fundgrube für jeden Lehrer“ – was für ein Bildungsprogramm der Zukunft!

Er hat auch praktische Erfahrungen, führte er doch selbst Schulungen durch; auf seinem Unterweisungsplan: Hofer …

Wendelin Mölzer schult handbüchene freiheitliche Politik mit „fundamentalen Grundwerten“

In welche österreichische Schulen er wohl selber einst gegangen ist? Das müssen Schulen einer besonderen Schultype gewesen sein, mit recht besonderen Lehrern und Lehrerinnen, die so zwar nicht bekannt ist, dennoch existiert, die Schultype Parallelschule. In der wird er wohl auch die nötige Bildung erhalten haben, um seine Partei als eine „identitäre Partei“ verorten zu können, wie gelesen werden kann:

Die ZZ des identitären NR Wendelin Mölzer

Die Parallelschule muß wohl auch von den anderen in seinem geführten Magazin die recht bevorzugte Schultype …

Was ständig, um die Erinnerung an Vergangenes abzuschließen, gepflegt wird, ist die „Populismusfreundlichkeit“, deren Ende ist notwendiger als eine „Populistenpause“. Das zur Bekräftigung.