"!!Jetzt einmal scharf nachdenken!!"

„Warum die EU nicht das unkontrollierte und massenhafte Eindringen von Menschen eines anderen Kontinents nach Europa nicht als Bedrohung für die dort lebende einheimische Population ansehen will, bleibt da wirklich ein Rätsel.“

Das schreibt abschließend und kurz die gesinnungsgemäß zensurierte Website der identitären Parlamentspartei am 14. Dezember 19, nachdem sie dem Aufrufe von Roman Haider – „!!Jetzt einmal scharf nachdenken!!“ – in vollem Umfange nach ihren reichlichen Möglichkeiten nachgekommen zu sein scheint.

Kein Rätsel ist es, welche „Population“ von ihr einer „Bedrohung“ ausgesetzt angesehen wird, nämlich jene, die ihr recht nahe ist, die ihre Familie, die sie selber ist …

Roman Haider, das ist der Vater von dem recht geratenen Sohn, der noch weiß, wie eine von einem Runenkünstler gestaltete Medaille zu empfangen ist – in Uniform …

Roman Haider brauchte doch recht lange, bis er auf diese Verordnung stieß, die ihm zum Aufrufe „!!Jetzt einmal scharf nachdenken!!“ bewog. Jedenfalls brauchte er länger als Baron, um eine Verordnung zu entdecken. Vielleicht war dies das ausschlaggebende Kriterium, daß Baron und nicht er, Haider, zum „außenpolitischen Berater“ der hoferischen Partei aufstieg, weil eben Baron ihr ein „Zack-Zack-Zack“ ist, auch beim Finden von Verordnungen, die nach einem kurzen „!!Jetzt einmal scharf nachdenken!!“ zu recht tiefen Denkergebnissen …

Roman Haider gibt sich durch sein Verwenden von Satzzeichen am Beginn und am Ende seines Satzes ganz als Spanier zu erkennen – noch ein spanisch nationalisierter Österreicher …

Ihren ersten Absatz beginnt die gesinnungsgemäß zensurierte Website der identitären Parlamentspartei schlicht wie kurz mit den unausbleibenden Verweisen auf die „Gurkenkrümmung“ und die „Bräune von Pommes frites“, und sie hat dabei kurz davor recht zufrieden für sich allein vielleicht noch festgestellt: !Woar de schoaf, die jetzige Nochdenkerei!

Beinahe dreißig Jahre vor dem Beitritt Österreichs zur Europäischen Union gab es in Österreich bereits ein Gesetz, das auch „Gurkenkrümmungsgesetz“ genannt hätte werden können, also zu einer Zeit, in der die Eltern eines Buben selber wohl noch gar nicht wußten, daß ihnen einst ein Sohn geboren, der Jahrzehnte nach der Gurkenkrümmung in Österreich den Segen empfangen …

Was der Europäischen Union untergeschoben wird, wie etwa die Verordnung der Gurkenkrümmung, ist zu oft nichts anders als eine Legende, wie, um ein Beispiel heranzuziehen, die Legende von der jungfräulichen Geburt, wie Frau Maria dem Herrn Josef ihr Kind als sein Kind unterschob, während sie sich in Wahrheit mit einem Herrn Gabriel vergnügte, dessen Samen gierig aufnahm, sich freudig von ihm schwängern …

18 Jahre nach der gesetzlichen Verankerung der Gurkenkrümmung in Österreich wird diesem Ehepaar ein Bub geboren, der der Europäischen Union auch so manches unterschieben wird, nicht die Gurkenkrümmung, aber, da ist er recht ganz Kind seiner Zeit, die Pommes

Auch er einer, dem die Nachdenkerei eine scharfe ist, einer, der nicht den Aufrufe von einem Haider erst zu vernehmen brauchte, um für sich zu bestellen: „!! Jetzt einmal scharf nachdenken!!“

„Invasion“, ein Begriff, der in vielen Bereichen Verwendung findet, auch etwa in der Medizin. Doch es ist äußerst hinterfragenswert, ob „Invasion“, wie auch in diesen Verordnungen der Europäischen Union, im Zusammenhang mit Tieren, mit Pflanzen, kurzum mit der Natur je noch in Verbindung gebracht werden sollte und darf, vor allem dann, wenn berücksichtigt wird, wie „Invasion“ sonst in diesem Land mehrheitlich verwendet wird. „Invasion“ stellt doch eine unüberwindliche Trennung zwischen Mensch und Natur her, konkreter noch, wie es auch in dieser Verordnung, über die Haider scharf nachdenken wollte, leidlich zum Ausdruck kommt: zwischen Wirtschaft und Natur.

Hofers Baron

Wo Hofers Baron seine Stellung bezieht, ist auf der gesinnungsgemäß zensurierten Website der identitären Parlamentspartei, es geht also, und das ist nichts Neues, mit Hofer weiter, wie es mit Strache endete.

Und wieder steigt in der identitären Parlamentspartei einer auf, der sich einer „Umerziehung“ ausgesetzt fühlt, und das kann auch nicht anders sein, bei einer Partei, die seit ihrer Gründung von einer Angst beherrscht ist, „umerzogen“ zu werden, ihr sich selbst gegebenes Recht auf Entwicklungslosigkeit zu verlieren, aus ihrem stocksteifen Hocken in den Erziehungsstuben ihrer Vorfahren und ihrer Ahninnen sich erheben zu müssen, sich, ja, was für eine von ihr unerfüllbare Forderung an sie, sich bewegen zu müssen, sich gar hinaus bewegen zu müssen … was für ein unauflöslicher Widerspruch, daß sich diese Partei nun einen „außenpolitischen Berater“ hält …

Hofers Baron und mit ihm die gesinnungsgemäß zensurierte Website der identitären Parlamentspartei hockt in seinem entwicklungsfreien Erziehungsschloß vor den „Grundrechten von Menschen afrikanischer Abstammung“, als wären diese vor 44.000 Jahren angefertigte Zeichnungen in einer Höhle, von denen ihm vorherigen Kapitel erzählt wurde, wobei nicht zu entscheiden ist, ob Hofers Baron und mit ihm seine gesinnungsgemäß zensurierte Website diese wie 44.000 Jahre alte Zeichnungen nicht lesen, nicht verstehen und nicht deuten können, oder ob die Interpretation dieser Grundrechte durch Hofers Baron und mit ihm seiner gesinnungsgemäß zensurierten Website der identitären Parlamentspartei als eine 44.000 Jahre alte Zeichnung zu verstehen ist …

NS Biographisches zum Hofers Baron konnte erst vor kurzem etwas erzählt werden, nun kann dieses von seinem Verlage her verbreitete um seine vielfachen Auszeichnungen in Österreich ergänzt werden. Der Dank des Barons dafür ist vielleicht die großzügige Aufnahme des derzeitigen Landeshauptmannes von Oberösterreich in den Orden seiner „Ordensregierung S.k.k.H. Karl von Habsburg“ …

Weltarm im Glauben

Die Frage der Herkunft und Bedeutung, gestellt am Beispiel sogenannter Höhlenkunst und Bourgeoisie

Es hat sich eingebürgert, beim Fund von „Höhlenkunst“ sofort von „Belegen spirituellen Denkens“ zu sprechen, also der Mensch bereits vor 30.000 und mehr Jahren ebenfalls ein gläubiger Mensch war, wie es auch jetzt aktuell wieder getan wird, bei den 44.000 Jahren alten Zeichnungen, bei der sogenannten Höhlenmalerei auf der Insel Sulawesi …

Ein Argument dafür stets, diese Malerei sei nicht realistisch — —

Was aber, wenn der Mensch vor 40.000 und mehr Jahren sich noch nicht der Weltarmut der Realität verschrieben hatte, der Mensch erst in seinem zeitlichen Fortgang also weltarm wurde, er wurde, was er nicht war, als er sich noch nicht entfernt hatte von den Tieren, das Leben der Tiere auch er lebte, keine Trennung zwischen Mensch und Tier behauptet ward.

Der Mensch vor 40.000 und mehr Jahren die Wirklichkeit also ganz diesseitig sah, ohne Glauben, ohne Götter, aber die Wirklichkeit surreal sah und diese auch so abbildete. Der Mensch, wenn er vor 40.000 und mehr Jahren aufschaute, das Offene schaute, mit dem Blick des Tieres das Offene ganz durchdringend schaute. Während der Mensch dieser Tage das Display seines Smartphones anstarrt, aus dem er in seiner gesamten Entblößung geschaut.

Es wird also in der Rückschau stets ein „spirituelles Denken“ als Beginn des Menschseins behauptet, obgleich aus Erfahrung gewußt werden müßte, es kann beim Wenden des Kopfes nach rückwärts niemals alles gesehen werden, was hinter dem Rücken noch …

Es will also bei dieser 40.000 und mehr Jahre alten Malerei die Herkunft der menschlichen Kunst aus einem Glauben nicht nur nicht verschwiegen werden, sondern massiv herausgestellt werden, mit den hellsten Scheinwerfern, die es gibt, angestrahlt werden, damit für alle nur diese eine Herkunft …

Wie anders hingegen wird bei der Bedeutung und der Herkunft der „Bourgeoisie“ verfahren. Die Scheinwerfer ausgeschaltet, die Herkunft auf immer verschwiegen. Es würde darunter wohl zu sehr die Selbstwahrnehmung leiden, die Selbstschmeichelung nicht mehr gelingen, die tatsächliche Herkunft der „Bourgeoisie“ eingestehen zu müssen, diese Herkunft, die zurückgeht auf Ladenbesitzer und Handwerker in Kleinstädten

Wie stünde etwa ein Mann, der von sich sagt …

„In der Kultur, der Bildung würde ich mich eher bürgerlich einordnen.“ 

… wie stünde also dieser Mann als Beispielgeber da, der nach seiner dieser eigenen Einteilung und Bekundung auf die Frage, was denn für ihn „bürgerlich“ sei, antwortet:

„Da gibt es die historische Komponente. Als das Bürgertum identisch war mit der Bourgeoisie. Das war eine soziale Klasse – ausgezeichnet etwa durch Unternehmertum, einen entsprechenden Lebensstil.“

Er würde niemals auf die „Bourgeoisie“ verweisen, wäre ihre Herkunft derart breit reduziert kommuniziert, wie die Zuordnung des Menschen vor 40.000 und mehr Jahre zum …

Und auch wenn die ursprüngliche Bedeutung und die Herkunft der „Bourgeoisie“ breit verschwiegen wird, mehr noch, breit umgeschrieben wurde, eines kann auch dieser Beispielgeber nicht verleugnen, seine Herkunft aus einer Kleinstadt, in der vielleicht sein Vater ein Handwerker, ein Mopedmechaniker oder ein Installateur war, vielleicht seine Eltern, die sich für ihren Sohn etwas Besseres, von ihm sich das Beste erhofften, einen Friseurladen …

Das Gesinnungsreich und seine vom Präsidenten beworbenen Verlage

Auch an Menschen, die Romane schreiben, werden bereits Wünsche, nein, schon Forderungen gestellt, und in dieser gar so modernen Zeit kommen Menschen, die Romane schreiben, dem nicht aus, nachzugeben, meinen sie, das Verlangen nach Transparenz auf einen Blick ohne Mühe ebenfalls befriedigen zu …

Nun, es soll der Transparenz gegeben werden, was der Transparenz ist.

Es wurde also massiv die Forderung erhoben, im Zusammenhange mit Albert Pethö, in einem Kapitel Biographisches der Figuren in der Art eines Stammbaumes einfach wie kurz zusammenzufassen, wann sie denn geboren seien, wie ihre Bildungswege gewesen seien, woher sie denn kämen, wohin sie gingen …

Wohin sie gehen, kann nicht beantwortet werden. Wohin eine von ihnen ging, das allerdings wird gewußt, sie ging in diesem Jahr 19 zum Präsidenten, der sie einlud, zu ihm zu kommen, in das Parlament.

Und ihr, der Eingeladenen, ist es auch zu verdanken, diese Forderung erfüllen zu können, weil viele der Figuren dieses Romans der Wirklichkeit sind ihr und ihrer Verlage verbunden – gemeinsam bewohnen sie das Gesinnungsreich.

Mit ihr mit beim Präsidenten war auch eine weitere Figur, deren Schreibe in dieser gesinnungsreichen Verlage eine Heimat …

Und wer aus der Heimat dieser gesinnungsreichen Verlage kommt, kann recht gewiß sein, eines herzlichen und warmen Willkommens des Präsidenten …

Nicht alle Figuren dieses Romans haben ihre Heimat in dieser gesinnungsreichen Anstalt der Verlage, aber doch etliche, manche von ihnen benehmen sich, als wären sie Hauptfiguren, manche von ihnen sind einfach wie kurz Nebenfiguren, und ihnen gemeinsam, wenn es nicht allem widersprechen würde, könnte davon gesprochen, das sei ihre Identität, diese gesinnungsreichen Verlage stifte ihnen Identität

So kann nun, wenn in welchem Kapitel auch immer von diesen Figuren mit deren Heimat der Verlage seit über einhundert Jahren gelesen wird, in diesem Stammbaum nachgesehen werden, so es dürstet und hungert nach Biographischem …

von einer Aden,

von einer Zayas,

von einer Höbelt,

von einer Graf,

von einer Hornung,

einer Rosenkranz,

einer Creveld,

einer Becker von Sothen,

einer de Benoist,

einer Kitzmüller,

einer Kurzmann,

einer Kunasek,

einer Nawratil,

einer Neschwara,

einer Schrenck-Notzing,

einer Weißmann,

einer Grießer,

Handel,

Hofer,

Pethö

"Die weiße Rose" Zier der ehrenwerten "Förderer" im Gesinnungsreiche

Der Aufruf von Albert Pethö gesinnungsgemäß auf der gesinnungsgemäß zensurierten Website am 9. Dezember 19 …

Sein „Gastkommentar“ auf dieser Website ist inhaltlich keinen Beistrich auf dem Papier oder sonstwo wert, auch daß Albert Pethö auf dieser Website veröffentlicht wird – wo sonst? Zu bekannt ist dieses Gesinnungsreich, daß ein weiteres Kapitel zu dieser und zu ihm …

Pethös Koalitionsbedingungen an Sebastian Kurz auf der gesinnungsgemäß zensurierten Website der identitären Parlamentspartei

Auferstanden ist Jesus Christus des Schwertes Pethö

… jedoch, jedoch, wenn die Namen der „Förderer“, die Namen auf der „Totenliste“ seines Gesinnungsreiches, dem er den Namen „Weiße Rose“ gab, durchgegangen werden, verblaßt das Inhaltliche, auch das Inhaltliche vom gestrigen „Gastkommentar“ noch mehr gegen das, was die Namen allein erzählen, die Namen der „Förderer“, die Namen der verstorbenen „Freunde Wegbegleiter“, die Albert Pethö stolz und frei auf seiner eigenen Website listet, für alle einsehbar, für alle abrufbar …

Und diese Namen von unzähligen Menschen mit einem und mit mehreren akademischen Titeln, von unzähligen Adeligen, Priestern, von Menschen, die in der Öffentlichkeit stehen, von Menschen mit politischen Funktionen auf vielen bis zu höchsten Ebenen machen Österreich kenntlich dadurch, daß es Namen von Menschen sind, die „Förderer“ der Inhalte von Albert Pethö sind, was sonst als seine Inhalte könnte diese motivieren, seine „Förderer“ zu werden, „Förderer“ von Inhalten, die keinen Beistrich auf dem Papier oder sonstwo …

Alle diese Namen der „Förderer“ unter einem Oberbegriff zusammenzufassen, fällt nicht leicht. Es gibt in Staaten dafür Vorlieben, beispielsweise „geistige Elite“, „Opinionleader“ … Sie werden beim Lesen der Namen wohl selbst rasch für diese „Förderer“ einen Begriff finden, eine Vorstellung davon bekommen, welchen Teil der österreichischen Gesellschaft sie repräsentieren, und Sie werden rasch feststellen, es ist nicht der Teil, der im sogenannten Gemeindebau bildungsfern wohnt

Um zu veranschaulichen, was diesen „Förderern“ gar so förderlich ist, ein oder zwei, vielleicht drei Absätze aus dem gestrigen „Gastkommentar“ des Albert Pethö:

Verantwortungslose Demagogen manipulieren die Menschenmassen hin zu ebenso unmoralischen wie trottelhaften Entscheidungen, die sich letztlich desaströs gegen das allgemeine Wohl richten. Wobei selbstverständlich die Demagogen in der Regel nicht diejenigen sind, welche in den linksgeschalteten Medien als solche ausgegeben werden. Der Alkibiades der hiesigen und heutigen Republik – jung, fesch, fragwürdig – wird Kurz geheißen. Sehr zum eigenen Nachteil […] Und dies beschert uns nun aller Voraussicht nach eine Koalition in „türkis“ und „grün“, also eine Koalition von weitreichender Gesinnungslosigkeit mit linkslinkem Linksextremismus. Wir zweifeln nicht, […] „Alkibiades“ erneut […] schöngeredet[…] Grüner Kulturminister droht […] Schön für die Linke mit ihrem bekannten denkmalstürmerischen Traditionshass; denkbar schlecht für´s Land (Ministergehalt 2019 laut im Internet angeführten Tabellen 17.861 Euro brutto im Monat; da macht es noch viel mehr Spaß, die kulturelle Substanz Österreichs abzubauen). Haus der Geschichte am Heldenplatz? Das Vaterland hat seit fast 50 Jahren keinen konservativen Kulturminister mehr gesehen, dementsprechend geht es mit der heimischen Kultur lange schon steil bergab. Zuerst wurden die Theater progressiv gedreht, dann das Land mit nihilistischem „Kultur“-Dreck zugemüllt, gleichzeitig der Denkmalschutz abgebaut, schließlich zahlreiche Museen unter sinistren Direktoraten heruntergewirtschaftet (eines auch einfach aufgelöst und abverkauft) und unter verschiedenen Vorwänden kostbare Stücke aus den alten Sammlungen in die weite Welt „restituiert“. Von der seit Jahrzehnten auf Abwegen befindlichen Politik werden zu Lasten des reichen traditionellen Erbes „zeitgemäßes Theater“, „zeitgenössische Kunst“, „moderne Architektur“, und „neue Ansätze“ bei der „Gestaltung“ der Museen und der „Gedenkkultur“ gefördert (das sogenannte „haus der geschichte österreich“, das man als „bewußtseinsbildendes“ Linksprojekt in die Hofburg implantiert hat und die ausschweifenden Pläne zur Verunstaltung von Burgtor und Heldenplatz in Wien sind warnende Beispiele). Das alles wird unter einem linksalternativen „Kulturminister“ bestimmt nicht besser, sondern noch viel schlimmer werden als bisher. […] Wer das nicht möchte, könnte an den Alsbald-wieder-Bundeskanzler Kurz einen mahnenden Brief in die Parteizentrale schreiben. Und wenn die Antwort ungenügend ist und wenn die Taten abscheulich bleiben, dann darf man Kurz halt nicht mehr wählen […]

(Fettierung nicht von A. P. bzw. gesinnungsgemäß zensurierter Website.)

Ob nun die „Förderer“ zahlreich Briefe schreiben und in die „Parteizentrale“ schicken werden; wäre doch auch eine Art der Unterstützung …

Es ist vielleicht unhöflich, es ist vielleicht den ehrenwerten Damen und Herren „Förderer“ gegenüber ungerecht, nur einen Namen herauszugreifen, aber da er in den letzten Tagen recht große mediale Aufmerksamkeit erfuhr, soll er stellvertretend für jene ungezählten „Förderer“ genannt werden, die wie er auch „Professor“ …

Der Mann mit dem Freitagskalender

Es durfte schon erzählt werden, von der Einsatzvielfalt des Konrad Paul Liessmann. So wird es nicht verwundern zu lesen, daß er auch zum Klima Entscheidendes zu sagen hat, daß er auch zur Jugend Wesentliches zu sagen hat, daß er auch zu den Demonstrationen von Schülerinnen und Schülern Bedeutendes zu sagen hat. Und vor allem zur Bildung, die „sollte nach massgeblicher Meinung doch der eigentliche Schlüssel zur Zukunft sein.“

Wie leichtgläubig die „Jugend“ doch ist, wie leicht die „Jugend“ sich doch verführen läßt, sogar von ihrem Kalender, sie schaut in ihren Kalender, und glaubt dem Kalender, was dieser ihr vorgaukelt, sie hätte nicht nur den Freitag, um „die Schule zu besuchen“, sondern auch tatsächlich den Montag, dann noch den Dienstag, auch den Mittwoch, sogar den Donnerstag und (selten zwar, aber doch) darüber hinaus auch noch den Samstag, um „die Schule zu besuchen“.

Aber würde sie nur einmal in den Kalender von Konrad Paul Liessmann schauen, müßte sie mit Schrecken feststellen, in Wahrheit hat sie nur eine Eintagewoche, nur eine Freitagswoche, nur 52 respektive 53 Freitagswochen im Jahr, um „die Schule zu besuchen“.

Und mit gesenktem Haupt müßte sie sich schuldig bekennen, alle Fröhlichkeit verlieren und reuig wiederholen, daß sie durch ihr Tun das ist, was Konrad Paul Liessmann sofort erkannt hat, wofür ihm bereits ein Sekundenblick auf seinen Kalender genügte: „Junge Menschen[:] Bildung verweigern und Bildungsangebote zurückweisen. Wer freitags fröhlich demonstriert, anstatt die Schule zu besuchen, betreibt Zukunftsverachtung als Zukunftsrettung.“

Es würde sich in die Reue und in die Schuld der Jugend dann vielleicht auch Bewunderung mischen, Bewunderung für den Mann mit seinem Freitag, und vielleicht auch schon Vorfreude auf das Alter mit seinen „unbedingten und beneidenswerten Vorteilen der Verzichtslosigkeit „unbeschwerter Logik“ …

Adolf Hitler, Lothar Höbelt, Herausgeber Andreas Mölzer: "Als wir …"

Der erste Buchtitel nach dem 8. Mai 45 von Adolf Hitler hätte wohl nicht anders gelautet, als ebendieser vom Herausgeber Andreas Mölzer: „Als wir ‚befreit‘ wurden … Ausgebombt, gefangen, vertrieben, vergewaltigt – Zeitzeugen berichten über Krieg und Nachkriegszeit“ …

Bekanntlich hat Adolf Hitler nach dem 8. Mai 45 kein Buch mehr geschrieben; es war die Lektüre seines ersten Buches schon zu viel, oder zu wenig und zu ungenau, wenn bedacht wird, daß Adolf Hitler nach seinem ersten Buch das noch werden konnte, was er wurde, aber nicht durch die Stimmen der Wählenden.

Das Buch mit diesem Titel wurde aber herausgegeben, mitgeschrieben hat nicht Adolf Hitler, sondern Otto Scrinzi … Den Namen Adolf Hitler im Zusammenhang mit diesem Buch zu nennen, daß Adolf Hitler nach dem 8. Mai 45 wohl an so einem Buch sofort als Autor beteiligt gewesen wäre, dient zur Verdeutlichung, was von diesem Buch zu halten ist.

Es ist ein Entlastungsbuch für Täter, von Menschen, die diesem Massenmordregime, die dieser Massenverbrechensdiktatur pflichtfreiwillig dienten, wie etwa Otto Scrinzi. Und wie Otto Scrinzi dieser Gesinnung, der er pflichteifrig diente, über Jahrzehnte nach dem 8. Mai 45 die Treue hielt, das ihm eine Ehre war, hätte wohl auch Adolf Hitler seiner Gesinnung treu und ehrenreich weitergemacht.

Und mit dabei: Lothar Höbelt, der beteiligt, beteiligt auch an diesem Buch, an diesem Entlastungsbuch, an diesem Verteidigungsbuch für Täterinnen.

Lothar Höbelt, der dieser Tage Mittelpunkt, wieder einmal Mittelpunkt von Diskussionen und Aufregungen ist, Lothar Höbelt, für den das Wort ergriffen wird, weil, so sagen es die für ihn Einspringenden, die „Freiheit der Lehre“ bedroht sei, als ob es bei Lothar Höbelt je um „Lehre“ … die Freiheit der Leere kann, darf selbstverständlich auch Lothar Höbelt nicht genommen werden, und nimmt spricht Lothar Höbelt je seine Freiheit seiner Leere ab, nur, die Leere ist kein Studienfach, die Leere ist keine Lehre, die Leere ist weder in Schulen noch in Universitäten zu lehren.

Es wurde, muß eingestanden werden, das Buch aus einem recht international renommierten Hause – wie auch anders, Lothar Höbelt als international renommierter Historiker publiziert nur in international renommierten Anstalten – nicht aufgeschlagen. Es reicht die zurzeitige Ankündigung, um zu wissen, was zu erwarten ist, eine Gesinnungsentlastung, eine Gesinnungsverteidigung.

„Als wir ‚befreit‘ wurden …
Ausgebombt, gefangen, vertrieben, vergewaltigt – Zeitzeugen berichten über Krieg und Nachkriegszeit
In ‚Als wir ,befreit‘ wurden …‘ zeichnen Andreas Mölzer, Lothar Höbelt, Erich Reiter, Otto Scrinzi u. a. ein umfassendes Bild über das Ende des Zweiten Weltkrieges und der Besatzungszeit in Österreich. Daneben kommen 50 Zeitzeugen zu Wort, um über ihre persönlichen Erlebnisse im Bombenterror der Alliierten, in der Kriegsgefangenschaft oder beim Einmarsch der Roten Armee zu schildern.“

Die Befreiung von Österreich in Anführungszeichen. Dazu muß nichts geschrieben werden. Das zeigt bereits deutlich auf, in welche Gesinnungsrichtung es geht. Ein SA-Sturmführer und Assistent am Institut für Erb- und Rassenbiologie als Mitbetätiger an diesem Buch ist so, als hätte Adolf Hitler selbst an diesem Buch … Oder meinen Sie, Adolf Hitler hätte den 8. Mai 45 nicht ebenso als „Niederlage“ empfunden, wie von Lothar Höbelt geleert.

„Gefangen“ … Welchen Gefangenen in Österreich in diesem Buch wohl die Anteilnahme gilt? Dazu muß auch nichts geschrieben werden.

„Vertrieben“ … Wer wurde aus Österreich vertrieben? Es wurde aus Österreich nicht vertrieben, sondern es kamen nach dem 8. Mai 45 viele Menschen nach Österreich aus jenen Ländern, die davor von Otto Scrinzi und seinem Führermassenmörder und Führermassenverbrecher …

Dieses Buch, an dem auch der Universitätsleerende Lothar Höbelt mitwirkte, erinnert an ein Buch, das auch nach dieser Methode arbeitet. Zeugen aufmarschieren zu lassen. Im Buch „Freispruch für Hitler“ werden ebenfalls Zeugen aufgerufen, Zeugen vom Gesinnungsschlage Otto Scrinzi, die ebenfalls pflichtfreiwillig …

Der vor kurzem in Ungarn verstorbene Herausgeber dieses Buches mit seinem ihn dazu ermutigenden Beichtvater war ein Leben lang besessen von der Umdeutung der Geschichte nach seiner Gesinnung, aber er war nicht der einzige in Österreich, es gibt auch noch andere, die dafür nie verurteilt wurden, gegen die nie ein Antrag auf Anklage gestellt wurde, vielleicht, weil sie selbst Anträge stellen, nicht an die Staatsanwaltschaft, sondern im …

Sie irren sich aber vollkommen, wenn Sie meinen, es wird hier dem Verschweigen das Wort geredet. Selbstverständlich soll und mehr noch muß die Geschichte erforscht, erzählt werden, was bei der Befreiung von Österreich passierte, auch das Schreckliche, auch das Ungeheuerliche, auch das Verbrecherische, aber nicht von einem Adolf Hitler, in diesem Buch vertreten durch Otto Scrinzi.

Adolf Hitler selbst hätte auch die Gelegenheit gehabt, seine Geschichte zu erzählen, sich zu verteidigen, in Nürnberg, aber er zog es vor, wie sein ganzes Leben lang die Verantwortung zu fliehen, auch im Untergang, auch in der von ihm angeführten massenverbrecherischen und massenmörderischen Katastrophe in jedweder Hinsicht, er amputierte sich selbst von „seinem Volke“ und Jahrzehnte später spüren immer noch Menschen gesinnungsvoll den amputierten Hitler als Phantomschmerzen, unter denen aber jene zu leiden haben, die nicht diese Phantomschmerzen …