„Habe ich irgendetwas von Brecht geschrieben? Nein.“

Wie recht er, Bundesheerbauer, doch hat, er hat nicht „irgendetwas von Brecht geschrieben“, sondern etwas Bestimmtes hat er von Bert Brecht zitiert. Und in das Bestimmte von Bert Brecht hat Bundesheerbauer etwas Bestimmtes von Carl Sandburg und von noch wem Hinzugedichtetes geschmuggelt.

Und nun will Bundesheerbauer nichts davon wissen, daß er etwas Bestimmtes von Bert Brecht zitiert hat, mehr, er leugnet es ab.

Vielleicht leugnet Bundesheerbauer, erschrocken über seine für ein Posting dauernde Courage, es ab, weil es für einen österreichischen Soldaten nicht opportun und förderlich ist, Bert Brecht zu zitieren, ein Militär Brecht zu zitieren scheuen muß wie der Soldat das Leben,

oder er, Bauer des Bundesheeres, weiß tatsächlich nicht, wen er zitierte, und wenn er tatsächlich nicht weiß, wen er zitierte, so ist ihm für seine noch einmal für ein Posting dauernde Courage Anerkennung zu zollen, als Goethens „gebildeter Soldat“ einzugestehen, nicht zu wissen, was er schreibt.

Zu fragen bleibt bloß noch, woher hat Bundesheerbauer das von ihm verbreitete Zitat, aus welcher Quelle speist er, an welcher Quelle labt Bundesheerbauer seine Bildung, wessen Quelle genießt dermaßen sein blindes Vertrauen, daß er verbreitet, was ihm die Quelle ergießt, gänzlich ungeprüft, und ist dies auch seine oberste Pflicht einzig und erste Vorgehensweise einzig in seiner verteidungsministeriellen Spreche