Enkelchen spielt „Seine Kaiserliche und Königliche Hoheit“ im Inland wie im Ausland auch

Statt Karl Habsburg, wie es Nina Brnada und Angelika Hager taten, wäre die „Polizeizeitung“ und der „Lions Club“ zu fragen, warum für sie Karl Habsburg nach wie vor „Seine Kaiserliche und Königliche Hoheit“ ist, wie am 29. März 2026 auf deren Websites zu lesen ist, also auch außerhalb seines Ordens gegen …

Innerhalb eines solchen Ordens, wie sollte sonst von einem Enkelchen gesprochen und ein Enkelchen angesprochen werden, wie sonst sollte ein Enkelchen im Spiele sich selbst nennen, als eben „Seine Kaiserliche und Königliche Hoheit“?

Das Enkelchen muß wohl als glückliches Enkelchen gedacht werden, findet es doch immer wieder eine Spielkameraderie für sein Spiel „Seine Kaiserliche und Königliche Hoheit“ …

Traditionsgendarmen als Gratulanten für SKKH Karl Habsburg

Veröffentlicht: 29. Juni 2021

Bei schweißtreibendem echtem Kaiserwetter fand am Samstag dem 26. Juni 2021 vor dem Rathaus in Korneuburg anlässlich des 60. Geburtstages von SKKH Karl Habsburg eine Kaiserparade statt. Diese sollte eigentlich  schon im Jänner stattfinden, wurde aber aufgrund der verordneten Coronamaßnahmen in den Juni dieses Jahres verlegt. Organisiert wurde dieser farbenprächtige Aufmarsch von Vertretern ehemaliger Regimenter und militärischen Verbänden der Habsburgerarmee von der Union der europäischen wehrhistorischen  Gruppen, die heuer auch ihr 30 Jahr-Jubiläum feiert. Der Einmarsch der zahlreichen uniformierten  Abordnungen, darunter auch  eine Fahnengruppe der Traditionsgendarmerie Kärnten, auf den für die Veranstaltung abgesperrten Hauptplatz bildete den Auftakt zur Feierstunde bzw. der Kaiserparade. Nach der Meldung durch den Kommandanten der angetretenen Truppen an SKKH erfolgte das Abschreiten der Front und  die  Ehrenbezeugung vor den jeweiligen Fahnen und Standarten. Die Begrüßung der zahlreichen Ehren- und Festgäste führte der Präsident der UEWHG Generalmajor i.Tr. Michael Blaha durch. Er zeigte sich ausgesprochen erfreut, dass diese mehrfach wegen der Pandemie verschobene verspätete Geburtstagsfeier in dieser Form doch noch umgesetzt werden konnte. SKKH Karl Habsburg brachte in seiner Ansprache die besondere  Freude zum Ausdruck, dass mit derartigen Veranstaltungen auch heute noch die große Verbundenheit mit Elementen und Werten der ehemaligen Monarchie deutlich manifestiert werde. Sie sind ein Zeichen der Wertschätzung und Achtung vor der Geschichte. Nach der Generaldecharge mit  Salutschüssen, wurde die alte österreichische Kaiserhymne intoniert , die von den Gästen und angetretenen Gardisten mitgesungen wurde. Mit einem abschließenden Defilée der Verbände endete diese wirklich sehenswerte Veranstaltung.

Aus dem „Clubleben“:

S.K.K.H. Karl von Habsburg-Lothringen beehrte den LC Salzburg Paracelsus mit einem fesselnden Vortrag. Die anwesenden Freunde und Gäste waren begeistert von der weltumfassenden Sicht des Vortragenden: ein bekennender Europäer mit dem Blick eines Weltreisenden und Kenners prägender geschichtlichen Ereignisse, die jeweils umwälzend für die Entwicklung des Kontinents waren. Sein Hintergrund macht ihn zu einem Seismografen für Unsicherheiten und mögliche Gefahren in Europa.
In diesem Sinne betrachtete er unter anderem aktuelle Ereignisse in Frankreich, zog Parallelen zu Ludwig dem XVI., der französischen Revolution und betrachtete differenziert den BREXIT.

Lions Clubs Österreich, gelesen am 29. März 2026.

Und wenn das Enkelchen in der Wirklichkeit etwa auf den Balkan reist, zum Beispiel nach Montenegro, dann darf ein Spielbericht über ein bedeutendes politisches und kulturelles Spiel-Wochenende nicht fehlen:

SkkH Karl von Habsburg besucht Montenegro



Am 3., 4. und 5. Oktober stattete Erzherzog Karl Montenegro einen offiziellen Besuch ab. Es war der erste eines Vertreters der Familie Habsburg seit dem Besuch Kaiser Franz Josephs in Kotor (Mai 1875) vor 150 Jahren. Der Besuch Erzherzog Karls wurde von Dr. Massimiliano Lacota organisiert. Am Freitag, dem 3. Oktober, wurde Erzherzog Karl in der wunderschönen orthodoxen Kirche von Kotor herzlich empfangen, die Anfang des 20. Jahrhunderts dank einer Schenkung aus seinem persönlichen Nachlass von Kaiser Franz Joseph erbaut wurde. Der Samstag, der 4. Oktober, war ein sehr arbeitsreicher Tag: Erzherzog Karl wurde in Begleitung von Dr. Lacota und von den Adjutanten Fritz Rath und Ernst Fojan in Cetinje, der ehemaligen Hauptstadt des Königreichs Montenegro, empfangen. Das Oberhaupt der Familie Habsburg wurde im Staatsarchiv von Direktor Danilo Mrvaljevič und seinen Mitarbeitern begrüßt. Anschließend wurde der Erzherzog im Rathaus von Cetinje von der stellvertretenden Bürgermeisterin Ana Novovič empfangen und besuchte anschließend die ehemalige österreichisch-ungarische Botschaft, deren Gebäude heute die Fakultät für montenegrinische Sprache beherbergt. Das staatliche Fernsehen führte hier ein ausführliches Interview mit Erzherzog Karl, der die Bedeutung von Montenegros Weg zur Integration in die Europäische Union betonte. Der Aufenthalt des Erzherzogs in Cetinje endete mit einem Besuch des Palastes von König Nikola, dem ersten und letzten König von Montenegro. Am Nachmittag wurde das Oberhaupt des Hauses Österreich feierlich in der St.-Tryphon-Kathedrale empfangen. Die Ankunft des Erzherzogs wurde mit kraftvollem Glockengeläut begrüßt, was die zahlreichen Touristen positiv überraschte. Der Kanzler der Diözese Kotor, Pater Robert Tonsati, führte Erzherzog Karl durch die Kirche und das angrenzende wertvolle Museum. Das Lokalfernsehen und mehrere Journalisten interviewten den illustren Gast im Diözesangarten. Anschließend wurde Erzherzog Karl von der Präsidentin des Stadtrats, Frau Maja Mršulja, empfangen. Der Tag endete mit einem Besuch des städtischen Marinehistorischen Museums und des Stadtarchivs unter der Leitung von Herrn Josko Katelan. Am Sonntag, dem 5. Oktober, traf Erzherzog Karl vor seiner Abreise nach Wien mit Vertretern der „Marinarezza Bocchese“, der ältesten Seebruderschaft der Welt, zusammen. Der Besuch stieß bei staatlichen Institutionen und den besuchten Städten auf großes Interesse, so dass Erzherzog Karl als gern gesehener Gast erneut nach Montenegro eingeladen wurde. Das schöne Wetter bot die Kulisse für ein bedeutendes politisches und kulturelles Wochenende, das Kotor und Cetinje sehr bereicherte.