FPÖ und Wahlen – Im Zweifel für andere Parteien stimmen

He.-Chr. Strache ist endlich und angemessen als das zu behandeln, was er ist: ein Post-SSler. Damit erübrigt sich auch die Frage, ob die FPÖ wählbar ist oder nicht, denn die Post-SSler beziehungsweise Post-SSlerinnen (das sind, um es nicht immer ausschreiben zu müssen, die Abkürzungen für: Postlerinnen und Postler der Schreibstaffel FPÖ unzensuriert) kandidieren nicht.

Der Unterschied zwischen der FPÖ und der Post-SS (geschlechtsneutrale Abkürzung für Postings der Postler und Postlerinnen der Schreibstaffel …) ist bloß ein formaler. Die FPÖ kandidiert in Wahlen, die Post-SS nicht. Damit hat es sich aber auch schon, wie – ein weiteres Mal – zusammenfassend gezeigt werden kann.

Gewidmet ist diese neuerliche Zusammenfassung nicht nur Ihnen vor allem als Wähler und Ihnen als Wählerin, sondern auch und in erster Linie den österreichischen Medien, die der FPÖ eine Bedeutung herbeischreiben, die sehr weit über das Maß hinausgeht, die die österreichischen Medien sonst der Post-SS zugesteht.

Generell kann festgestellt werden: Das Programm und das zugehörige Handbuch als Handlungsanleitung der FPÖ ist ein zu lang geratenes Posting in der Qualität der vielen und vielen Postings der Post-SS. Es sind sowohl von der Post-SS als auch von der FPÖ bloß fest verbreitete Meinungen, aber keine politischen Manifestationen und also schon gar keine Grundlagen für ein politisches Handeln. Wie bereits in

Ursula Stenzel – Ohne Worte

ausgeführt, heißt politisches Handeln, etwas Neues beginnen zu lassen. Sowohl der FPÖ als auch der Post-SS ist diese Maxime gänzlich fremd.

Wie deckungsgleich das Programm mit Handbuch der FPÖ mit den Meinungen der Post-SS ist, dafür gibt es einen exemplarisch eindrücklichen und alle Warnsirenen in Betrieb setzenden Beleg: beide wollen Einzelpersonen als „Gesetzesbrecher“ verfolgen, wie ebenfalls aktuell wieder zu lesen war, gerade einmal vor rund einer Woche:

„Handwerk zu legen, ist es wert Blau zu wählen!“

Damit ist das Wesentliche über die Ununterscheidbarkeit von FPÖ und Post-SS gesagt. Die Post-SS kandidiert nicht, weil sie weiß, sie hat kein wählbares Programm. Die FPÖ kandidiert, weil sie meint, ihre Meinungen wären ein Wählerinnen und Wählern zumutbares Programm. Tatsächlich aber sind es bloß Zumutungen: sowohl von der FPÖ als auch von der Post-SS. Und es ist eine weitere Zumutung, daß österreichische Medien die FPÖ nicht längst schon so behandeln, wie sie die Post-SS behandeln und beschreiben: bloße Meinungen durchwirkt von Aberwitz und Blutrünstigkeit, Faktenfreiheit und Hetze.

Das Allgemeine kann aber auch durch Konkretes anschaulicher und also verständlicher gemacht werden. Und weil der Name des zurzeitigen Obmannes der FPÖ bloß stellvertretend für Funktionäre und Mandatarinnen der FPÖ bereits im ersten Satz genannt wurde, soll das Konkrete mit ihm exemplarisch begonnen werden, ausschließlich aber mit aktuellen Beispielen.

Augustinus Peter_ Strache Körner Theodor

Augustinus, Peter_ und He.-Chr. Strache erweisen ihrem geistigen Führer Körner ihre Ehrerbietung.

Die Post-SS rezitiert Theodor Körner und die FPÖ rezitiert Theodor Körner. He-Chr. Strache gefallen also die für ihn abschreibwürdigen körnerischen Verse wie sie einem Post-SSler abschreibwürdig gefallen. Weiteres zum Mann, der vor über zweihundert Jahren starb in:

Theodor Körner der FPÖ ist nicht der Theodor Körner der SPÖ – Ein strachesches Herausredeposting.

Und weil mit Theodor Körner jetzt auch der Post-SSler Peter_  direkt genannt wurde, kann österreichischen Medien mit He.-Chr. Strache gezeigt werden, es ist auch ein anderer Umgang mit deren Postings möglich, vielleicht nicht so brutal mit kommentarloser Zensur, aber doch mit profunder Analyse. Die FPÖ konnte sich im September 2015 doch dazu endlich durchringen, ein durch die Post-SS verbreitetes Wort der Wiederbetätigung zu löschen, also kommentarlos zu zensurieren. Es bedurfte dazu aber dreimaliger Hinweise zu „Hellstorm“ auf FPÖ unzensuriert. Menschgemäß fällt es eben nicht leicht, die sogenannten eigenen Leute vor den Kopf zu stoßen, und dementsprechend lange brauchte die FPÖ, um doch einmal zu handeln, wie gelesen werden kann in:

Vier Monate braucht He.-Chr. Strache, um ein Wort der Wiederbetätigung zu löschen.

Gesinnungsgemäß geht die FPÖ nicht so weit, beispielsweise Peter_ durch Sperrung des Zugangs zu verunmöglichen, weiter Ungeheuerlichkeiten zu verbreiten. Das ist wohl ihrer Verpflichtung ihrer christlich-abendländischen Nächstenliebe geschuldet, wie sie etwa – in der obigen Collage zu lesen – auch Post-SSler Augustinus mit dem körnerisch salbungsvollen Vers in die Welt der Buden hinausträgt.

Es könnten auch noch andere Postings von Mandataren und Funktionärinnen der FPÖ als konkrete Beispiele herangezogen werden, um das hohe Verwechslungspotential und letztlich die Ununterscheidbarkeit mit Angehörigen der Post-SS zu dokumentieren, etwa von

NR Barbara Rosenkranz

NR Wendelin Mölzer

NR Susanne Winter

NR Gerhard Deimek

NR Christian Höbart

NR Gernot Darmann

NR Christian Hafenecker

Harald Vilimsky, nebenher Abgeordneter im Europäischen Parlament

und weitere und weitere, aber die oben angeführten reichen schon aus, um genug zu haben: für eine Abkehr von dieser identitären Gemein-Schaft.

FPÖ - Soll das geschehen was die Post-SS will

“ … damit auch geschieht, was IHR“ – von der Post-SS? – wollt“

So bleibt abschließend nur eines noch zu sagen, es ist für die Menschen in diesem Land ein wahres Glück, daß die Post-SS in keiner Wahl in Österreich kandidiert. Denn Ihnen vor allem als Wähler und Ihnen als Wählerin ist es zuzutrauen, daß Sie sogar die Post-SS wählten. Bleibt bloß noch die Frage. An wen richtet sich der Plakataufruf der FPÖ:

„Wählt so, wie Ihr denkt … damit auch geschieht, was Ihr wollt“?

An die Post-SS? Will die FPÖ, daß nach den nächsen Wahlen in Österreich geschieht, was die Post-SS geschehen lassen will, die Post-SS sich von Herzen erhofft, daß es wirklich geschieht?

Aber ohne Wahlberechtigung in Österreich aufhältig muß diesen Fragen nicht nachgegangen werden. Andererseits kann es sogar für Sie vor allem als Wähler und Sie als Wählerin die Antwort auf diese Fragen keine große Herausforderung darstellen. Im Zweifel für andere Parteien stimmen.

Oktober Revolution der Post-SSNS Weil es immer noch medial herumgeistert, die plakatierte „Revolution“ der FPÖ hätte irgend etwas mit einer „Revolution“ zu tun, besonders mit jener in Rußland, noch einmal zur Verdeutlichung: Die FPÖ meint nicht „Revolution“, sondern „Aufstand“ mit Bezug auf das Jahr 1848, in dem es im Oktober einen Aufstand mit Lynchmord in Wien gab. Darauf verwies He.-Chr. Strache selbst, wie nachgelesen werden kann in

Das Septemberende der FPÖ.

Auch darin Gleichklang von FPÖ und Post-SS und wieder einmal mit hohen Zustimmungsraten kann etwa Post-SSler Franz Dinghofer dafür … „Wieder hinaus auf die Straße“ hat auch ein anderer aus diesem Lager gequietscht, der für die von NR Wendelin Mölzer geführte ZZ gar wunderliche Postings schon verfaßte – ein heute schon wohl gänzlich nach nur wenigen Monaten vergessener Pegidaist …