Sebastian Kurz übt als Wundermacher: Kriegsflüchtlinge in Wirtschaftsflüchtlinge zu verwandeln

Sebastian Kurz versucht sich nun auch darin, Wunder zu vollbringen. Noch hat er keines vollbracht. Er übt noch. Wie heute, am 26. August 2015, in der Nachrichtensendung um 22.00 Uhr im Interview im österreichischen Fernsehen, als er sagte, es werde zu diskutieren sein:

„Wenn jemand flieht und durch sieben Länder durchzieht, bis er in Österreich ankommt, zu wie viel Prozent ist er dann noch Kriegsflüchtling und zu wie viel Prozent ist er eigentlich aus wirtschaftlichen Gründen weitergezogen.“

Wenn er aber fleißig weiter übt, wird es ihm vielleicht gelingen, daß einst gesagt werden wird, es steht geschrieben:

Wie schon vor ihm einer, aber ohne Amt Wasser in Essig verwandelte, so machte Sebastian Kurz Wirtschaftsflüchtlinge aus Kriegsflüchtlingen. Denn es begab sich, daß er zu Kriegsflüchtlingen sprach: Steht auf, ihr seid nicht weiter Kriegsflüchtlinge. Denn ich sage euch wahrlich: Ihr seid Wirtschaftsflüchtlinge. Nun geht. Und es geschah ein Wunder. Sie standen auf und …