Pray that George is gay to marry a woman to father children.

Das Kapitel „Homosexualisierung von Kindern“ ist jetzt um eine Facette reicher geworden. Diesmal sind es nicht „Pädagogen“, die den Kleinen bereits im Kindergarten die Vorzüge der Homo-Erotik näherbringen (müssen), sondern ein hoher Kirchenmann, Kelvin Holdsworth, an der Probstei St. Mary’s Cathedral in Glasgow. Der Geistliche möchte per Gebet keinen Geringeren als den künftigen englischen König Prinz George zum Homosexuellen gewandelt sehen.

So beginnt am 11. Dezember 2017 ein Kommentar auf der FPÖ unzensuriert …

Ist das nicht zum Lachen, und zwar ganz, ganz, ganz laut. Daß die einen beten, George möge schwul werden, und die anderen beten, George möge hetero werden. Gott, ein Supermarkt, in dem bestellt werden kann, was je nur bestellt werden will, ohne Gewähr freilich, es je zu bekommen, und wenn im Supermarkt doch etwas zu bekommen ist, stets die Ungewißheit, wieviel Gift beinhalten die Stoffe …

Beten daß George schwul und hetero wird

Wie in der Collage gelesen werden kann, hat Kelvin Holdsworth sonderliche Argumente zur Hand für das Beten, daß George schwul … Sonderlicher noch sind die Argumente von Gavin Ashenden für das Beten, daß George hetero …

Weshalb FPÖ unzensuriert nicht einen Kommentar zur Lopreisung von Gavin Ashenden geschrieben hat? Das wäre doch eine Unterstützung für Christoph Schönborn gewesen, ihm zu zeigen, er, Schönborn ist nicht der einzige Kirchenmann auf dieser Welt, der sich mit Verfassung, mit Rechtsstaatlichkeit auskennt …

Aber FPÖ unzensuriert entschied sich gegen Kelvin Holdsworth. Dieser Kirchenmann scheint für sie mehr am Kerbholz zu haben. Er ist schwul. Dazu noch die Todsünde, zu beten, daß George schwul … und dazu noch etwas Todsündliches, während einer Messe aus dem Koran vorlesen zu lassen …

PS Eine Frage findet damit vielleicht endlich eine passable Antwort. Warum Online-Banking „George“ heißt. Eine Frage, die sich bei jeder gesehenen Werbung für „George“ unweigerlich aufdrängt. Oder wenigstens eine Antwort, die nicht mehr die Frage aufkommen läßt, warum …

Es soll vor wenigen Jahren geschehen sein, wird erzählt, daß ein Mann in einer Bank den Einfall hatte, eine SPray that George is gay to marry a womanoftware „George“ zu nennen. Alle seien davon begeistert gewesen. Späterhin wurde, das Glück steigerte sich, herausgefunden, daß vor langer, langer Zeit bereits „George“  genannt wurde, etwas Automatisches. Der Mann aber, der in der Bank den Einfall mit dem Namen „George“ hatte, dachte aber nicht an dieses vor langer, langer Zeit mit „George“ benannte Automatische. Er hätte es sonst wohl sofort gesagt. Und es hätte nicht erst die Suche nach einer Begründung für „George“ begonnen werden müssen.

Eine Antwort, die nicht zu stimmen braucht, aber den Charme hat, nie mehr fragen zu müssen, warum …

Er wird wohl ein eifriger Leser von diesen Blättern sein, von denen behauptet wird, sie werden nur von Hausfrauen gelesen, ein treuer Leser sein von diesen Blättern, die ausschließlich über das schwere Leben, das Elend, die Bürde der Königsfamilien … einem solchen Abonnenten kann eigentlich kein anderer Name spontan einfallen, als eben …

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