In der vorgestrigen Sendung „Das Gespräch“ hat Norbert Hofer sich selbst das „freundliche Gesicht“ heruntergerissen, am 2. Februar in seinem Jahr ’25, offensichtlich ist auch er jetzt überzeugt, das „freundliche Gesicht“ für seine Partei nicht mehr tragen zu müssen, seine Partei jetzt unaufhaltsam sei, gleich wie häßlich sie ihr Gesicht präsentiert, die Order ist nun, ein Einheitsgesicht, das von allen in dieser Partei zu tragen ist, und das ist kein „freundliches“, so sehr meint diese Partei sich im „Siegesrausch“, auf jede Verstellung verzichten zu können …

Diese Verstellung konnte aber bisher nur funktionieren, weil schlecht gesehen wurde, schlecht gesehen werden wollte, und schlecht sehen, ist schlecht wählen, mit dem nun, da auch Norbert Hofer das „freundliche Gesicht“ heruntergerissen hat, für alle nun offen heruntergerissen hat, sollte es nun damit vorbei sein, schlecht sehen zu wollen, schlecht wählen zu wollen, Schlechtes machen zu wollen, das heißt, aus dieser Partei eine Bundesregierung anführende Partei machen zu wollen.
Schlecht gesehen und schlecht gehört führt zu schlecht gewählt und zu schlecht gemacht …
Und was unter dem heruntergerissenen „freundlichen Gesicht“ Norbert Hofer zeigte, ist das Gesinnungsgesicht dieser Partei seit jeher, von der immer noch viele nur das Gesicht von dem Bergmenschen im Parlament sehen wollen, während es in Wahrheit das Gesinnungsgesicht dieser Partei seit ihrem ersten Tag ihres Bestehens ist.
„Vater“, so steht es in einem Roman, „vergib ihnen, denn“sie wissen nicht wo sie sind, und Norbert Hofer wußte vorgestern auch nicht, wo er ist,
er wußte nicht, daß er in „Das Gespräch“ ist, er wähnte sich in „Das Wort“, und so betete er an diesem Sonntag, betete er unaufhörlich in dieser Sonntagnacht den Rosenkranz des einen Wortes herunter …
Und dabei wandelte sich das Studio sich ihm zur Turnhalle … „TREUE, FLEISS
& RIEDLICHKEIT“ hätte wohl der Wahlplakatslogan von ihm lauten sollen, mit dem er im Portschyland seine Partei an die erste Stelle führen wollte, so im Siegesrausch wähnte er sich, aber es wurde wohl auf einen Buchstaben vergessen, so stand auf den Plakaten fälschlicherweise „TREUE, FLEISS & REDLICHKEIT“ …
Mit dem „kaufmännischen Zeichen“, das offensichtlich macht, worum es ihm und seiner Partei geht: um das Geschäftliche, sie geben sich zwar das Gesicht einer politischen Partei, aber sie sind, mit dieser Ligatur bekennen sie es, eine Firma „TREUE, FLEISS & […]“, und eine Firma will stets nur eines, Gewinne, Gewinne & Gewinne — Woher sie ihre Gewinne sich holen wollen, sie, die nichts erzeugen, die nichts herstellen, die nichts zum Verkaufen haben, ist kein Geheimnis, aus der von den Menschen gefüllten Staatskassa, die ihnen mit ihrer Arbeit ihnen ihre Gewinne schaffen …
Wie eintönig war des Norbert Hofer Rosenkranz mit einem Wort, es reicht bei ihm wohl nicht dazu, seinen Rosenkranz wenigstens mit einem zweiten Wort zu diversifizieren,
oder gar mit einem dritten Wort Abwechslung in seinen Rosenkranz zu bringen.
Es wähnen sich jetzt viele im „Sieges“rausch“, auch die Strippe, die nun aufbrechen will zur „Siegeslesereise“ in ihre „deutsche Zukunft“, nachdem sie, kurz ist es her,

Zusammen brächten sie vielleicht einen abwechslungsreicheren Rosenkranz zusammen, in der Rieder Turnhalle, kommt doch recht bald wieder die Wortakrobatikzeit:
Norbert Hofer als erste Stimme mit seinem Wort,
und die Strippe als zweite Stimme mit ihrem Wort,
gar bunt würde es werden, holten sie sich noch eine dritte Stimme —
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