„Woke“ verstehen die Satire von Dieter Hallervorden

Nun sagt Dieter Hallervorden, „woke Menschen“ würden keine Satire verstehen. Aber das stimmt nicht. „Woke“ wie Hannes Amesbauer verstehen die hallervordenische Satire recht genau, wie seine Huldigungsschrift auf der Konzernplattform X vom 7. April in seinem Jahr ’25 belegt:

Didi Hallervorden ist ein toller Typ. Gut, dass er sich den dauerempörten Vertretern der Wokeness immer wieder mutig und klug entgegenstellt.

Das ist verzeihlich, Dieter Hallervorden wird diesen „Woken“ nicht kennen,

also den, um es in seiner gesinnungsgemäßen Sprache zu sagen, „Aufgewachten“, der,

Hannes Amesbauer, beispielhaft für die

Aufgewachten Satire versteht, zu der Dieter Hallervorden selbst immer mehr erwacht.

Eine wahrlich noch größere Jubiläumsshow wäre es wohl geworden, wenn Dieter Hallervorden mit Ben Becker den Sketch nicht nur gespielt hätte, sondern er mit Becker diesen auch gemeinsam eine neue Fassung für die Woken geschrieben hätte, unter der Beteiligung von Ben Becker wäre die Satire deftig ausgefallen, und die Woken hätten diese nicht nur verstanden, vor Lachen wären sie von ihrem Stuhl