FPÖ unzensuriert im Reich der „Großrassen“

Es ist erhellend, daß ein Schreibstaffler nicht einmal eine halbe Stunde später sofort einen stürmisch Beifall bekundenden Kommentar, dessen Wort der Wiederbetätigung He.-Strache erst vier Monate nach seiner Veröffentlichung auf FPÖ unzensuriert löschte, zum Kommentar der FPÖ unzensuriert über „Rassen“ verfaßt – 33 augenblicklich ihre Zustimmung bekunden müssen. Allerdings: Während Peter_ tatsächlich einen Kommentar dazu verfaßt, schreibt FPÖ unzensuriert bloß den ares’schen Waschzettel ab, wie in der Collage gelesen werden kann.

FPÖ dünn verfehlt unzensuriertFPÖ unzensuriert ist also nichts weiter als eine Werbeseite für den Ares-Verlag. Das spricht für die Geschäftstüchtigkeit dieses Verlages der Revisionismus- und Nationalismusindustrie, der ja, wie hier nachgelesen werden kann, beteiligt ist an der FPÖ … durch bequeme Verlinkung zur ares’schen Bestellseite kann auch gesagt werden, sie ist eine bloße Unterseite der …

Wenn allerdings FPÖ unzensuriert nur ein wenig ihren Leitspruch, der Wahrheit verpflichtet zu sein, auch lebte, hätte sie bereits ihr Unternehmen nicht „1848 Medienvielfalt Verlags GmbH“ nennen dürfen, sondern vielleicht 1848 Waschzettel Theodor Körner Anwerbegemein-Schaft ohne Verantwortungshaftung…

Was für ein Buch bewirbt am 21. September 2015 der Ares-Verlag qua FPÖ …? Die eindeutige Auskunft darüber gibt eine Website, der nicht vorgeworfen werden kann, nicht zu diesem identitären Lager zu gehören, nämlich „Metapedia“:

„Sein gewaltiges statistisches Material hat teils hysterische Debatten ausgelöst, ohne in der Sache zu wichtigen Klärungen beizutragen. Die Klärungen, zu denen Rushton gelangte, laufen durchweg auf banale Mitteilungen hinaus – von der Art, daß Japaner intelligenter seien als Weiße. Viel verquerer: Rushton schließt mittels seiner definitorischen Vorgaben geradewegs aus, daß er selbst (oder sonst jemand, der wissenschaftlich in seine Fußstapfen tritt) jemals einen klaren Begriff bekommen wird, was arisch dem Wesen nach ist (und wie eine arische Sittenordnung folglich aussehen könnte). Rassenforschung soll Auskunft geben über Identität, Herkunft und Wertpräferenzen. Für diese nicht unbillige Forderung erweisen sich die Ergebnisse Rushtons weitgehend als dünn und verfehlt.“

„Dünn und verfehlt und banale Mitteilungen und ohne zu wichtigen Klärungen beizutragen“ … Ist damit nicht alles über das „Programm“ der FPÖ auf den Punkt gebracht gesagt? Diesen Waschzettel vor Augen in der Wahlkabine stehend erleichtert die Entscheidung ungemein, welche Partei sich selbst vollkommen ausschließt, je gewählt werden zu können.