FPÖ-Agieren gegen Österreich: Keine Entschuldigung von Gudenus

FPÖ-Klubobmann Johann Gudenus sieht sich nicht für das falsche Agieren gegen  Österreich verantwortlich. „Ich finde das für ihn sehr bedauerlich“, sagt er. Fehler mache die FPÖ keine: „Im Prinzip wird nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt.“

Gudenus zeigt in einem Facebook-Eintrag das eigene Agieren als das Rechtbeste an; die FPÖ brüstet sich damit, bei ihrem Agieren handle es sich um das rechtbeste Agieren für Österreich, das aber, kurz zusammengefaßt, durch dieses in jedweder Hinsicht zerstört wird. Die Bestandsaufnahme belegt, daß Österreich wirtschaftlich, politisch, gesellschaftspolitisch, sozialpolitisch, medial bereits vollkommen zerrüttet ist, und das schon nach der kurzen Regierungsverantwortung.  Die Behauptung der FPÖ, „nach bestem Wissen und Gewissen“ zu agieren, ist nachweislich falsch. 

Entschuldigung bleibt aus

Für den FPÖ-Klubchef ist die Causa, Österreich in der kürzesten Zeit nicht an die Spitze, wie von ihrem Bundeskanzler allen voran vollmundig hinausposaunt, geführt zu haben, sondern in der kürzesten Zeit in den Abgrund und dort noch zusätzlich an die Wand gefahren zu haben, jedenfalls abgeschlossen: „Im Prinzip ist die Sache für uns erledigt.“ Dennoch, betonte Gudenus, werde man auch künftig nicht anders agieren. Eine Entschuldigung in Richtung Österreich gibt es nicht.

So steht es – noch – nicht in den Zeitungen. Noch geht es um das unappetitliche Agieren der FPÖ gegen einen jungen Menschen. Wenn aber in den Artikeln zu diesem FPÖ-Fall bloß ein Wort ausgetauscht wird, nur „Lehrling“ durch „Österreich“ ersetzt wird, erhalten Sie beispielhaft, wie die FPÖ generell agiert.

FPÖ-Agieren gegen Österreich falsch - Keine Entschuldigung von Gudenus

Und wie das Agieren der FPÖ gegen einen jungen Menschen für den jungen Menschen absolut schlecht ist, ist insgesamt eins zu eins auf das Agieren der FPÖ gegen Österreich umlegbar, das heißt, für Österreich ebenso schlecht. Es wird von Agieren gesprochen und nicht von Arbeit. Von Arbeit kann im Zusammenhang mit der FPÖ je nie gesprochen werden. Denn. Arbeiten heißt, mit einer Sache sich ordentlich zu beschäftigen und dann redlich zu handeln. Aber sich mit einer Sache ordentlich beschäftigen, das liegt dieser Partei fern, ist ihr wesensfremd. Was aus dieser Partei dazu einzig zu hören ist, ist das Rühmen einer „ordentlichen Beschäftigungspolitik“, wie es einst ihr Ahnherr in launiger, aber in keiner von ihm als Arbeitsstunde verstandenen Minute im südlichsten Bollwerk des Österreichs getan. Agieren schon ist im Zusammenhang mit der FPÖ ein vollkommen unangebrachtes Wort. Es ist keine Arbeit. Es ist kein Handeln. Es ist kein Agieren. Es ist ein Um-sich-Schlagen. Was die FPÖ einzig – wenn das je als Können zu bezeichnen ist – kann, ist, um sich zu schlagen. Und wo um sich geschlagen wird, gibt es Flecken. Wird immer wer in den Schmutz gezogen, bleibt immer wer mit blauen Flecken im Dreck liegen, von der FPÖ hineingestoßen, wie diesmal (für diese Partei zutreffender: wie wieder) ein junger Mensch, wie Österreich immer.

Was niemals in den Zeitungen stehen wird, ist eine Entschuldigung. Was immer Parteien solchen Zuschnitts an Schlechtem verursachen, eine Entschuldigung, wenigstens eine Entschuldigung, wie es auch aus der Vergangenheit gewußt wird, gibt es je nicht, dafür aber gibt es von solchen Parteien, wie es auch aus der Vergangenheit gewußt wird, wie es auch von der Gegenwart gewußt wird und in der Zukunft nicht anders sein wird, die Schuldabschiebung und die Schuldzuweisung an andere, und wenn es ganz arg kommt, dann sind die eigenen Völker insgesamt schuld, aber niemals solche Parteien.

Wenn oben auch von der medialen Zerrüttung Österreichs gesprochen wird, dann auch deshalb, weil dieser weitere FPÖ-Fall des Um-Sich-Schlagens diesmal gegen einen jungen Menschen auch das beispielhaft aufzeigt, wie die Zerrüttung des Journalismus in Österreich vorangetrieben wird, wie Medien sich ohne Not und vollkommen freiwillig und menschgemäß opportunistisch von dem Um-sich-Schlagen der FPÖ anstecken lassen, also ungeprüft, ohne sorgfältige Recherche verbreiten, was die FPÖ verbreitet haben will … Kurz an der Regierung erst, und schon so viele mediale Willfährige.

FPÖ - Lehrling - Hisbollah oder kurz gesagt Spitze des Eisberges

NS Weil es bei dem Um-sich-Schlagen der FPÖ gegen einen jungen Menschen um die Organisation Hisbollah geht, um es ein wenig heiter ausklingen zu lassen. Der zurzeitige Vizekanzler will, wurde am 13. Jänner 11 in Österreich berichtet, zur Hisbollah … Kurz davor, am 11. November 10, nehmen, wie in der Collage festgehalten, fesch aufgereihte Hisbollah-Männer an einer Zeremonie „Märtyrertag“ teil — ja, da kann doch ein jeder Mensch nur hinfahren wollen …

Jetzt fährt Strache 13-01-2011 zur Hisbollah - Zeremonie 11-11-2010.png

Ein Gedanke zu „FPÖ-Agieren gegen Österreich: Keine Entschuldigung von Gudenus

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