Weshalb ist einer wie Gregor Seberg nicht längst wie eine Ursula Stenzel offen für die FPÖ?

Das ihr Niveau hat er dafür mit dieser seiner Aussage erreicht, daß sie eine …

Es ist beinahe das tiefste Niveau, das erreicht werden kann. Menschgemäß geht es noch tiefer, wie gerade die FPÖ nicht müde wird, es beinahe täglich beweisen zu müssen.

Was fällt diesem Mann augenblicklich ein, wenn eine Frau von einer Partei zu einen anderen wechselt? Das was einem Mann in Österreich immer noch einfällt, sie sei eben eine „Hure“. Damit verkörpert Gregor Seberg im Grunde den prototypischen Mann eines freiheitlichen Funktionärs und eines freiheitlichen Wählers. Und es gibt leider immer noch viel zu viele Männer der sebergschen Art in diesem Land.

Wird an die vielen Männer gedacht, die allein in letzter Zeit von nicht nur einer Partei zu einer einzigen anderen wechselten, wurde von diesen je gesagt und geschrieben, sie seien Stricher, sie seien Prostitiuerte? Es wurde nicht gehört oder gelesen, daß diese Männer, die sogar mehrmals wechselten, Multi-Huren wären. Kaum aber macht es eine Frau, ist sie für die Sebergs keine Mutti mehr, sondern eine Hure

Derartige Beiträge der Sebergs sind unnütz, weil argumentationslos, so argumentationslos wie die nunmehrige stenzelsche Absolution der FPÖ, und also nichts anderes als eine ebenso ungerechtfertigte und unbrauchbare und unhaltbare Wahlhilfe der Ursula Stenzel für die FPÖ, nur eben von der parteipolitisch anderen Seite.

Es hätte auch geschrieben werden können, derartige Beiträge der Franzobels … Auch der Beitrag von Herrn Franzobel ist von gleicher Qualität, wenn auch wenigstens ohne zu beleidigen. Auch er kann eine Frau nicht anders als traditionell männlich sehen. Mit einem Mann an der Seite machte eine Frau nicht solche …. Ach, lebte bloß noch der Mann von Ursula Stenzel, er hätte ihr – was, Herr Franzobel – das schon gehörig verboten, diesen Wechsel. Vielleicht wäre sie dann bei der ÖVP geblieben, wer kann das sagen, zu welcher Strategie ihr der Ehemann geraten hätte … geblieben bei der ÖVP als Bezirksvorsteherin mit freiheitlicher Diktion … Und was für Legenden will Herr Franzobel erschaffen! Ach, nur weil ein Schauspieler am Burgtheater war, als die FPÖ … Wird nicht gerade von Schauspielern gesagt, sie spielen alles, sie seien Huren? Was war doch Gustaf Gründgens für eine Nutte, und was war zu ihm Marlene Dietrich für ein Held … Herr Franzobel kann also über Ursula Stenzel nichts sagen, wenn er nicht über ihren Mann Heinrich Schweiger schreiben kann: „Der arme Mann rotiert gerade im Grab.“ Was für ein Glück, daß Ursula Stenzel einen Ehmann hatte … sonst hätte Herr Franzobel  diesmal nichts schreiben können — — Es soll der Unsinn einmal angenommen werden, es könne ein Toter im Grab rotieren, damit nicht gesagt werden kann, es werde alles als Unsinn der Franzobels  gesehen. Vielleicht rotierte Heinrich Schweiger im Grab, aber vor Freude, vor Freude über die freiheitliche Presseaussendung:

Die Obfrau der FPÖ Innere Stadt und freiheitliche Kultursprecherin NAbg Mag. Heidemarie Unterreiner bedauert das Ableben Heinrich Schweigers zutiefst. „Mit Heinrich Schweiger ist ein wichtiger Kulturträger von uns gegangen, der einen wertvollen Beitrag zum österreichischen Kulturleben geleistet hat. Sein künstlerisches Wirken war beachtlich, seine schauspielerische Bandbreite enorm. Mein Beileid gilt Heinrich Schweigers Familie und seiner Frau, Ursula Stenzel.“

Franzobel - Schweiger - Stenzel - ZZUnd vielleicht rotiert er tatsächlich gerade wieder im Grab, abermals aus Freude, aus Freude, weil seine Gattin endlich seinem Rat … Aber bei Berichten der von NR Wendelin Mölzer geführten ZZ ist stets höchste Vorsicht in bezug auf Wahrheitsgehalt angebracht …

Dieser undienliche Beitrag der Sebergs und Franzobels zum unerhörten Wechsel der Ursula Stenzel trägt bloß zur Verhinderung der tatsächlichen notwendigen Diskussion über die FPÖ bei und befördert die unselige Meinung, es seien eh alle gleich niveaulos und gehässig und niederträchtig. Wer aber gegen eine FPÖ auftreten will, sollte es sich den Auftritt fünfmal überlegen, um wenigstens damit zu vermeiden, als ein Mann wie aus der FPÖ rüberzukommen, vor allem dann wenn er als Mann auf Frauen eine Sicht hat, die einer Tradition entspringt, von der immer noch gehofft wird, daß sie endlich endet. Eine Tradition der Sicht auf Frauen, die eigentlich nur noch eine offene Fürsprecherin hat, nämlich die FPÖ.

Sebergs, Franzobels, auch die Häupls könnten noch angeführt werden. Ist Michael Häupl je das Alter bei einem Mann eingefallen, der kandidieren will, zum Beispiel als Heinz Fischer es mit 71 Jahren noch einmal und weiter …

FPÖ - Stenzel - NowakUnd auch die Nowaks lassen die traditionell männliche Sicht nicht verkommen. Eine Frau, die solches tut, kann ja nur eine „böse Hexe“ sein, und dann auch noch die „Kniesebein“ … Es hat dieser Schriftsteller – unselige Tradition – nicht nur bei Freiheitlichen einen festen Platz in ihren Her… Was mit Hexen zu geschehen hat, die etwas … Wer in der Zweiten Republik kennt es nicht, dieses Kinderbuch eines …

Stenzel - Seberg - FranzobelPS Erwartungsgemäß weidet FPÖ-Unzensuriert die unseligen Aussagen der Sebergs sofort aus und kann mit den Sebergs die berechtigten Kritiken am Wechsel von Ursula Stenzel recht leicht wegreden, es wird ihr allzu einfach gemacht, den Wechsel als etwas Tolles zu verkaufen, zu verteidigen, zu zeigen, es gäbe keine wirklichen Argumente gegen Ursula Stenzel und FPÖ, sondern bloß „niveaulose Attacken“…

Und gesinnungsgemäß springt die Schreibstaffel bei, wie in der Collage gelesen werden kann. Es sollten die Sebergs die Kommentare der Schreibstaffel lesen. Vielleicht erschreckt es sie wenigstens, wie sie selbst mit derartigen Meldungen die Niveaulosigkeit der Schreibstaffler spiegeln. Es könnte helfen, zukünftig schreibstafflerisches Niveau zu vermeiden.

Wie gelesen werden kann, sind solche Aussagen der Sebergs aus einem weiteren Grund nicht förderlich. Denn. Sofort wird gefordert: Weg mit der Kunstförderung“. Ist natürlich ein Unsinn, zu verlangen, die Kunstförderung gehöre weg. Denn. Gregor Seberg ist ein Fernsehschauspieler. Aber wie der männliche Unsinn der Sebergs ist halt auch der Unsinn der Schreibstaffler.

Wie ebenfalls in der Collage gelesen werden kann, geht es bei der Schreibstaffel der FPÖ-Unzensuriert nicht ohne Mordgelüste ab: „was gäbe ich jetzt für eine Giftgasgranate“ hat man blöderweise keine einstecken“.

Und wie ebenfalls gelesen werden kann, kommentiert sofort auch wieder Peter_ die Niveaulosigkeit von Gregor Seberg niveaulos. Gerade Peter_, mit dem die Staatsanwaltschaft sich beschäftigen muß. Und gedacht werden könnte, die Kommentare eines Peter_ müßten den Verantwortlichen einer Website einer Partei, die in allen politischen Gremien in diesem Land ihre Zeit absitzt, seit Ewigkeiten schon Anlaß sein, seine nicht mehr zu veröffentlichen.