Mares Rossmann spricht, was sie an Nationalgeist in diesem Land

Jedesmal, wenn sie etwa zu Sitzungen des Landtages geht, vorbei an den Tafeln an einer Wand des Landhauses in Klagenfurt, Kärnten …

Und diesem in Staatsstein gehauenen Geist kann Mares Rossmann sich nicht entziehen … Ihr „Sager“ vom „gesunden Volksempfinden“ ist im Grunde bedeutungslos, dieser wäre bereits mit dem Aussprechen zu vergessen gewesen, zum Verscharren im Landtagsmassenprotokoll der unbedeutenden Sprüche, aber die Tafeln an der Landhausmauer werden weiteren Generationen von Landtagsabgeordneten, und nicht nur von Landtagsabgeordneten, flüstern, bleibt opferbereit, bleibt Wächter und Wächterinnen der Grenzen, gebt euer Leben hin, wenn euch euer Land ruft, euer Leben für Heimat und Volk zu vernichten, die Nation dein Leben fordert, für den Staat, dem dein Leben nichts zählt.

Es wäre der rossmannsche Sager gleich wieder vergessen gewesen, genauer, breit ungehört geblieben, aber die freiheitliche Falle hat wieder funktioniert, wieder mußte sofort in die freiheitliche Gegenwart der Vergangenheit freiwillig gewechselt werden, es mußte augenblicklich mit dem Verweis auf den Nationalsozialismus das Unsägliche an dieser rossmannschen Aussage beschworen werden, Joseph Goebbels zum großen Wortschöpfer und Juristen erkoren werden, im Grauen des Massenmordes gebadet werden, denn es mußte augenblicklich dieser nationalsozialistische Massenverbrecher, als wäre er je ein Erfinder von einem Wort für die Jurisprudenz gewesen, zitiert werden mit dem Satz von der „Lösung“ der …, wie am 24. November 2011 in der Tageszeitung Der Standard noch einmal zitierend aufgerollt, in der Zeitung, die am 25. November 2011 im Titel zum Interview von Christian Oxonitsch und  Johann Gudenus bereits schreibt „mangelnde Sprachkenntnisse“, somit, wohl ohne es überhaupt selbst wahrzunehmen, unterstellen Katrin Burgstaller und Sebastian Pumberger, Kinder von Immigranten und Immigrantinnen würden nicht mangelnde Kenntnisse der deutschen Sprache haben, sondern generell mangelnde Kenntnisse von Sprache haben … Mit ihren Fragen verfestigen sie noch diese dem Deutschnationalgeist geschuldete Gleichsetzung, Sprache ist Deutsch und Deutsch ist Sprache, sie reden von „schlechten Sprachkenntnissen“ und nicht von (wenigstens nur) schlechten Kenntnissen der deutschen Sprache

Es haben sich Mandatare und Mandatarinnen von SPÖ und den Grünen über diesen rossmannschen Sager aufgeregt … Aber auch Reinhart Rohr und Barbara Lesjak  müssen an den Tafeln vorbei zu Landtagssitzungen, vorbei an diesen Tafeln, die, will es scheinen, von der Vorsehung selbst für eine Ewigkeit angeschlagen wurden, mit der Propaganda für Nationalismus, Opfertod … Es wurde noch nicht gehört, daß Grüne in Kärnten jetzt und die SPÖ wenigstens endlich jetzt massiv und breit für die Abhängung oder Ersetzung dieser Tafeln

NS Statt der möglicherweise unnötigsten Frage des Jahres, ob es gute und böse Sprachen gebe, zu stellen, auf die sogar ein Johann Gudenus nur antworten kann, wie er antwortete, hätte Johann Gudenus von Sebastian Pumberger und Katrin Burgstaller  gefragt werden können, auf wessen Sprache er vereidigt ist, wenn er beispielsweise den Begriff System

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