Mit den Aussagen des Abends konfrontiert reagiert die Pressestelle des FPÖ-Klubs für Tschank und Stefan so: „Wir haben anlässlich eines Stammtisches natürlich zum Teil etwas überspitzt formuliert[,]
ist in der Tageszeitung „Der Standard“ am 15. Jänner 2025 zu lesen, und zu hören ist desselben Tages Christian Hafenecker:
Und daß natürlich da zu manchen Äußerung kommt und das Ganze noch einmal in vertrauter Runde, da kann ich niemanden einen Vorwurf machen diesbezüglich, aber glauben Sie mir, das passiert auf der ÖVP-Seite genauso.
Es muß nicht zitiert werden, was Harald Stefan, der allenthalben als Justiziminister gehandelt, geredet hat, und nicht nur er, am 8. Jänner 2025
an einem Hinterzimmerstammtisch seiner patriotischen Partei in Simmering,

es schließt sich an, als wären dazwischen nicht zwanzig Jahre vergangen, was er in der Hofburg redete, das wird wohl auch „überspitzt formuliert“ gewesen sein,
weil es halt auch ein Stammtisch gewesen sein wird, sozusagen ein simmering’scher Hinterzimmerhofburgstammtisch —
ein Stammtisch mit einem überspitzten Vulgonamen: „Schillerkommers“ …
Gesangstreu geht es an solchen Stammtischen zu, damals in der Hofburg konnte Walter Sucher selbst noch mitsingen, etwa
treu, auch im Gesange, blieben ihm seine Kameraden auch an seinem Grabe —
Ob auch sie, die Frauen, von ihnen weltherrisch „Mädel“ gerufen, am Grabe treu sangen, was ihn in der Erde wärmen soll, hat er doch nicht auf sie vergessen, sie zu begrüßen;
Anschließend trat nochmals Ing. Sucher ans Rednerpult, was er zuvor vergessen hatte: Er begrüßte die Corps sowie die Mädelschaft Freya und bedankte sich beim Saaldienst, dem „Schild und Wehr gegen die gewaltbereite Linke“.
er muß wohl als glücklicher Mann angesehen werden, sich nur daran zu erinnern, wer zu begrüßen ist, und sonst alles vergessen zu lassen.

Und was er, Harald Stefan, immer so „überspitzt“ redet, wie seine Partei meint, weil es ja am Stammtisch in ‚trauter Runde, mag dieser in der Hofburg, mag dieser in Simmering stehen, ist beispielsweise auch dies:
Er, Harald Stefan, hätte vielleicht nicht zu „überspitzt“ gegriffen, sondern zu „überschießend“, das ihm selbst geläufiger, das er beispielsweise verwendete,
„Genauso“ passiere es, so Christian Hafenecker, auch auf der „ÖVP-Seite“, also solche Stammtischreden, wie sie Harald Stefan,
und nicht nur er aus seiner Partei hält, überspitzt, überschießend,
gesinnungsgemäß, als wäre das ihre Parole:
Wo zwei oder drei in uns’rem Namen reden, ist ein Stammtisch unter uns–
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