Für den HErrn ist der Mensch „Fleisch“, so steht es nicht nur in der Schlachter Bibel …
Das darf am 24. August 2025 während einer Pause auf einem Autohof weit nach Erfurt erfahren werden.
Irgendwer hat ein Autoradio extrem laut eingeschaltet, und alle auf dem Autohof sind der Übertragung des Gottesdienstes aus der katholischen St.-Elisabeth-Kirche in Gera ausgesetzt.
Freilich, es hätte die Pause abgekürzt werden können, um dieser biblischen Beschallung sofort entgehen zu können, aber sich vertreiben zu lassen, nur weil ein Mensch meint, allen ungefragt das Wort des HErrn, der IHm ein „Fleisch“ ist, zu verkünden, erscheint doch als eine zu große Aufmerksamkeit, und darüber hinaus stellt sich so etwas wie Dankbarkeit ein, einem Wunder beiwohnen zu dürfen, im 21. Jahrhundert auf einem Autohof, denn siehe, wahrlich: dem „Fleisch“ ward die Gabe gegeben, einen Radioapparat einzuschalten.
Ehe „Wir können die Bibel beim Wort nehmen.“ zu hören ist, ist über den gesamten Autohof die Lesung des Kapitels 66 zu vernehmen:
Stimme: Lesung aus dem Buch Jesaja. So spricht der HErr.
Ich kenne die Taten und Gedanken aller Nationen und Sprachen und komme, um sie zu versammeln. Und sie werden kommen und meine Herrlichkeit sehen. Ich stelle bei ihnen ein Zeichen auf und schicke von ihnen einige, die entronnen sind, zu den Nationen, zu den fernen Inseln, die noch keine Kunde von mir gehört und meine Herrlichkeit noch nicht gesehen haben. Sie sollen meine Herrlichkeit unter den Völkern verkünden. Sie werden alle eure Brüder aus allen Nationen als Opfergabe für den HErrn herbeibringen, auf Rossen und Wagen, in Sänften, auf Maultieren und Kamelen zu meinem heiligen Berg nach Jerusalem. So wie die Söhne Israels ihre Opfergabe in reinen Gefäßen zum Haus des HErrn bringen. Und auch aus ihnen nehme ich einige zu levitischen Priestern, so spricht der HErr. Denn wie der neue Himmel und die neue Erde, die ich mache, von Bestand haben, so soll auch euer Geschlecht und Name Bestand haben. Und alles Fleisch wird einen Neumond nach dem anderen und einen Sabbat nach dem anderen kommen, um vor mir anzubeten. Und sie werden hinausgehen und schauen die Leichname derer, die von mir abtrünnig waren. Denn ihr Wurm wird nicht sterben und ihr Feuer wird nicht verlöschen, und sie werden allen Fleisch ein Greuel sein. Und alles Fleisch wird einen Neumond nach dem anderen und einen Sabbat nach dem anderen kommen, um vor mir anzubeten, so spricht der HErr. Wort des lebendigen Gottes.
„Fleisch“: Dank sei GOtt!
Und noch ein Wunder an diesem Sonntag des HErrn, Wunder über Wunder, denn siehe, wahrlich, dem „Fleisch“ war ein Mund gegeben, IHm zu danken. Und ein weiteres Wunder, Wunder über Wunder, die Vermehrung des Kapitels 66, das bis zu diesem Sonntag im Jahr ’25 mit „sie werden allen Fleisch ein Greuel sein.“ endete, aber an diesem Sonntag auf dem Autohof endet das Kapitel mit „Und alles Fleisch wird einen Neumond […] anzubeten, so spricht der HErr. Wort des lebendigen Gottes.“
Es gibt aber nicht nur diese Übersetzung des Kapitels 66, sondern weitere, und welche soll nun „beim Wort“ genommen werden? Ehe diese zitiert werden, soll doch der Herr Pfarrer, wie er auf dem Autohof gehört wird, seine Erläuterung vortragen:
Will man in einem Gespräch einigermaßen höflich seinen Ärger zum Ausdruck bringen, dann gelingt das am besten mit dem Satz: „Ich bin jetzt aber irritiert.“ Das ist so ein Signal an das Gegenüber, daß ich nicht mehr einfach folgen kann. Ich kann nicht mehr ganz Ohr sein, weil ich ganz Bauch bin, dort sammelt sich aller Ärger und Wut, vielleicht über eine Äußerung, oder irgendetwas macht mir jedenfalls zu schaffen, daß ich nicht mehr ganz Ohr sein kann. Ich bin irritiert. Manchmal läßt sich so eine Irritation beseitigen, stellt sich ein Mißverständnis vielleicht heraus, und das Gespräch kann weitergehen. Manchmal gelingt das freilich nicht. Die Irritation bleibt. Wir verstehen die Bibel als GOttes Wien in Menschen Wort. Und ausweichlich kommt es daher beim Verständnis dieses GOttes Wort in Menschen Wort zu Irritationen. Das hängt auch damit zusammen, daß dieses GOttes Wort aus einer anderen Zeit und Kultur zu uns spricht. Ich vergleich‘ die Bibel aber gern mit einer älteren Dame, die ich wohl sehr schätze ob ihrer Weisheit und Erfahrung, nur leider verstehe ich sie nicht immer. Ihre Sprache klingt zwar faszinierend, aber manchmal auch sehr schrullig und unverständlich. Sie benützt Worte, deren Bedeutung mir gar nicht zugänglich sind. So stelle ich mir das vor, diese Irritation durch die Bibel. Und gleichzeitig reizt es mich, sie zu verstehen, weil ich sie eben mag, diese Bibel. Heute, die Lesung der letzten Verse des Jesaja-Buches, die hatten kräftig Irriationspotential, das habe ich auch in den Gesichtern gesehen, hier in unserer Runde. Der Prophet Jesaja hat in seinen 66 Kapiteln harsche Gerichtsworte, die sich an die Feinde des Volkes GOttes richten, und wechselt unvermittelt zu ganz warmherzigen und trostreichen Versen, die dem unterdrückten Volk GOttes gelten. Und sind vor allem die Trostworte vertraut. Denken Sie nur an die von Händel im MEssias meisterhaft vertonten Worte: „Tröstet, tröstet mein Volk“. Bis heute atmen Menschen, wenn sie diese Musik, diese Worte hören, bei diesen Worten tief durch und fühlen sich in allem Weh und Ach verstanden. Und nun das Ende des Propheten Jesajas könnte gegensätzlicher nicht sein. Wir haben heute in der Lesung den Satz gehört: „Sie werden hinausgehen und die Leichen der Männer sehen, die mir abtrünnig geworden sind, denn ihr Wurm stirbt nicht und ihr Feuer erlischt nicht, und sie werden ein Abscheu sein für alles Fleisch.“ Höchst befremdlich, gruslich, höflich ausgedrückt: irritierend. Und dann noch beim Verlesen im Gottesdienst die Antwort der Gemeinde: „Dank sei GOtt.“ Da bleibt einem doch das Wort im Halse stecken. Solche Irritationen müssen aber nicht zum Abbruch des Gesprächs führen, also es mag nur die Vorurteile bestätigen, viel besser wäre es, um ein vertieftes Verständnis zu ringen, in diesem Fall für dieses erste Testament, die darin gereifte Erfahrung von GOttes Wort. Im jüdischen SynagogenGOttesdienst, wo der Prophet Jesaja eine ganz zentrale Rolle spielt, hat man eine ganz feine Finte für den Umgang damit gefunden. Dieser anstößige letzte Vers wird natürlich verlesen und dann wiederholt der Lektor noch einmal den Vers davor, da heißt es: „Und es wird geschehen, daß Neumond für Neumond und Sabbat für Sabbat alles Fleisch kommt, um sich vor mir niederzuwerfen, spricht der Herr. Das tun unsere jüdischen Schwestern und Brüder, weil dieser Vers genau den Sinn und Ziel des ganzen Jesaja-Buches auf den Punkt bringt. GOttes Hoffnung für sein Volk. So bleibt die notwendige Irritation und wird doch überwunden. Die Theologin Juliane Eckstein hat sich mit dieser Irritation näher auseinandergesetzt. Sie stammt aus der Nähe von Bautzen und ist als Bibelwissenschaftlerin tätig. Sie hat mir mit einem Artikel geholfen, mit dieser irritierenden Rede vom rächenden GOtt der Bibel ins Gespräch zu kommen. Als Kennerin des ersten Testaments hält sie den Ausdruck, dieser Rede vom rächenden GOtt für ein vertieftes Verständnis GOttes und unserer Welt sogar für notwendig. Leider wurde in der christlichen Auslegung viele jahrhundertelang dem angeblich strafenden GOtt des alten Testaments JEsu GOtt der Liebe entgegengesetzt. Heute müssen wir uns demütig eingestehen, daß ist Antijudaismus. In dessen Folge die jüdische Bevölkerung unterdrückt wurde, bis zu Pogromen, ja schließlich bis zum Holocaust. Juliane Eckstein schärft stattdessen den Blick, sie fragt gewissermaßen nach, was ist mit diesem GOttesbild gemeint, worauf zielt das ab, und ganz besonders wichtig, warum irritiert es uns. Als erstes legt sie den Rahmen frei, in dem die Bibel Rache und Vergebung verhandelt. Sie sagt, die biblische Vorstellung ist durch den Gedanken geprägt, daß alles Unrecht vor GOttes Gericht am Ende der Zeiten kommt. GOtt stellt sicher, daß Gewalttäterinnen und -täter den Konsequenzen ihres Tuns niemals entkommen können, nicht einmal durch einen rechtzeitigen Tod. Auf diesem Hintergrund verstehen wir, warum im ersten wie im neuen Testament, darauf bestanden wird, mein ist die Rache, ich will vergelten. Und dieser Gedanke der Rache ist für Täter wie für Mittwisser unangenehm. Daher offensichtlich unsere Irritation. Und zweitens zeigen die irritierenden Stellen der Bibel das Bild eines mächtigen GOttes, der fähig und willens ist, Gerechtigkeit herzustellen und Unrecht zu bestrafen, ein GOtt, der die Schwachen und Rechtlosen nicht allein läßt. Wer also biblische Rachetexte vermeidet oder bewußt ausläßt, unterdrückt wichtige [ein anfahrender Lastkraftwagen übertönt ein Wort] die Bibelwissenschaftlerin folgert, Rachegefühle, Gefühle, sind Ausdruck von Aggressionen, damit Zeichen von Lebenskraft. Sie zeugen von einem intakten Gerechtigkeitsempfinden. Und idealerweise leiten sie diese Kraft in Richtung der Schuldigen, statt auf sich selbst oder auf Unschuldige, noch Machtlosere. Wir können die Bibel beim Wort nehmen. Es gibt einen legitimen Rachedurst angesichts widerfahrenen Unrechts. Hören wir also solche Verse wie heute beim Propheten Jesaja, vom nicht sterbenden Wurm und nie erlöschendem Feuer und Abscheu in Solidarität mit den Opfern. Liebe Schwestern und Brüder, lassen wir uns irritieren, versuchen wir zu verstehen, auch wenn es zunächst unangenehm ist, daß bewahrt uns hoffentlich vor der Selbstgerechtigkeit, für die bei näherem Hinsehen gar kein Grund ist. In dieser Spur begreifen wir unseren eigenen Weg als Christinnen und Christen. Das Evangelium sagt, bemüht euch mit allen Kräften durch die enge Tür zu gelangen, so irritiert auch JEsus immer wieder, die die IHm zuhören. Ringen wir darum, mit GOtttes Worten im Gespräch zu bleiben, Irritationen nachzugehen und zu einem vertieften Verständnis unserer Hoffnung und Rettung zu finden. Amen.
So erläutert der Herr Pfarrer, und er findet zu einer eigenen Übersetzung von dem, was er eben erst hörte,
Und sie werden hinausgehen und schauen die Leichname derer, die von mir abtrünnig waren. Denn ihr Wurm wird nicht sterben und ihr Feuer wird nicht verlöschen, und sie werden allen Fleisch ein Greuel sein.
ihm die Stimme wenige Minuten zuvor vekündete, und so spricht der Herr Pfarrer: „Sie werden hinausgehen und die Leichen der Männer sehen, die mir abtrünnig geworden sind, denn ihr Wurm stirbt nicht und ihr Feuer erlischt nicht, und sie werden ein Abscheu sein für alles Fleisch.“
Aus welchen Bibeln die Lesung und die Übersetzung des Herrn Pfarrers seien? Es scheint ein Gewürfle zu sein, etwas aus dieser, etwas aus jener, etwas aus eigener —

Die Übersetzung von ERF-Bibleserver, diese und die weiteren gelesen am 31. August 2025:
18 Ich weiß, was sie treiben, und kenne ihre Gedanken!« »Ich komme, um Menschen aller Völker und Sprachen zu versammeln. Von überall strömen sie herbei und sehen meine Größe und Macht. 19 Ich werde den Völkern ein deutliches Zeichen geben: Einige aus meinem Volk, die dem Gericht entronnen sind, sende ich in solche Länder, wo man noch nichts von mir gehört und meine Herrlichkeit noch nicht gesehen hat. Sie werden nach Tarsis in Spanien reisen, zu den Libyern und Lydern, den berühmten Bogenschützen; sie werden zum Stamm der Tibarener am Schwarzen Meer vordringen und auch nach Griechenland, ja, bis zu den entferntesten Inseln und Küsten. Allen diesen Völkern sollen sie von meiner Größe und Macht erzählen. 20 Dann werden sie alle eure Brüder und Schwestern, die noch über die ganze Welt zerstreut sind, zurückbringen nach Jerusalem. Auf Pferden und in Wagen reisen sie, in Sänften werden sie getragen; auf Maultieren und Kamelen wird man sie nach Jerusalem führen. Wie ihr Israeliten eure Opfergaben in reinen Gefäßen zu meinem Tempel bringt, so bringen diese Völker die Menschen eures Volkes aus der ganzen Welt zu meinem heiligen Berg nach Jerusalem, um sie mir als Gabe zu weihen. 21 Auch aus diesen fremden Völkern wähle ich mir dann einige als Priester und Leviten aus. 22 So wie der neue Himmel und die neue Erde, die ich schaffe, nie mehr vergehen, genauso wenig werden eure Nachkommen untergehen. Euer Volk wird für immer bestehen. Dafür bürge ich, der HERR. 23 Ich versichere euch: Jeden Monat am Neumondfest und auch an jedem Sabbat werden alle Menschen nach Jerusalem kommen, um mich dort im Tempel anzubeten. 24 Sie werden vor die Stadt hinausgehen und die Leichen jener Menschen sehen, die sich zu Lebzeiten gegen mich aufgelehnt haben. Ihr Anblick wird bei allen Abscheu und Entsetzen hervorrufen. Denn für diese Verdammten wird die Qual nie enden, sie brennen in ewigem Feuer.«
In dieser Übersetzung sind es Menschen, werden die Menschen zum „Fleisch“, und in dieser Übersetzung sind es „Leichen jener Menschen […] gegen mich aufgelehnt haben“, „aufgelehnt“ und nicht nur „abtrünnig“, dafür aber: „für diese Verdammten wird die Qual nie enden, sie brennen in ewigem Feuer“.
In anderen Bibeln jedoch bleiben in der Übersetzung die Menschen „Fleisch“, etwa in der Elberfelder Bibel:
15 Denn siehe, der HERR kommt im Feuer, und wie der Sturmwind sind seine Wagen, um seinen Zorn auszulassen in Glut und sein Drohen in Feuerflammen. 16 Denn mit Feuer hält der HERR Gericht, mit seinem Schwert ⟨vollzieht er es⟩ an allem Fleisch, und die Erschlagenen des HERRN werden zahlreich sein. 17 Die sich weihen und die sich reinigen für die Gärten[11], dem einen nach, der[12] in der Mitte ist, die Schweinefleisch und Abscheuliches und Springmäuse essen: Allesamt werden sie ein Ende nehmen, spricht der HERR[13]. 18 Ich aber, ich kenne ihre Taten und ihre Gedanken, und ich bin gekommen[14], alle Nationen und Sprachen zu versammeln. Und sie werden kommen und meine Herrlichkeit sehen. 19 Ich richte unter ihnen ein Zeichen auf und sende Entkommene von ihnen zu den Nationen, nach Tarsis, Put[15] und Lud,[16]⟨zu denen,⟩ die den Bogen spannen[17], nach Tubal und Jawan[18], zu den fernen Inseln, die die Kunde von mir nicht gehört und meine Herrlichkeit nicht gesehen haben. Und sie verkünden meine Herrlichkeit unter den Nationen. 20 Und sie bringen alle eure Brüder aus allen Nationen als Opfergabe[19] für den HERRN, auf Pferden, auf ⟨offenen⟩ Wagen und ⟨in⟩ überdachten Wagen, auf Maultieren und auf Dromedaren zu meinem heiligen Berg, nach Jerusalem, spricht der HERR, ebenso wie die Söhne Israel das Speisopfer in einem reinen Gefäß zum Haus des HERRN bringen. 21 Und auch von ihnen nehme ich ⟨mir einige⟩ zu Priestern und zu Leviten, spricht der HERR. 22 Denn wie der neue Himmel und die neue Erde, die ich mache, vor mir bestehen, spricht der HERR[20], so werden eure Nachkommen und euer Name bestehen. 23 Und es wird geschehen: Neumond für Neumond und Sabbat für Sabbat wird alles Fleisch kommen, um vor mir anzubeten[21], spricht der HERR. 24 Und sie werden hinausgehen und sich die Leichen der Menschen ansehen, die mit mir gebrochen haben. Denn ihr Wurm wird nicht sterben und ihr Feuer nicht verlöschen, und sie werden ein Abscheu sein für alles Fleisch.
In dieser Übersetzung ist das „Fleisch“ nicht „abtrünnig“ geworden, haben sich die Menschen nicht „aufgelehnt“, aber „gebrochen“ …
Fehlen darf die Lutherbibel, diese Übersetzung darf nicht fehlen:
18Ich kenne ihre Werke und ihre Gedanken und komme, um alle Völker und Zungen zu versammeln, dass sie kommen und meine Herrlichkeit sehen. 19Und ich will ein Zeichen unter ihnen aufrichten und einige von ihnen, die errettet sind, zu den Völkern senden, nach Tarsis, nach Pul und Lud, nach Meschech, Tubal und Jawan und zu den fernen Inseln, wo man nichts von mir gehört hat und die meine Herrlichkeit nicht gesehen haben; und sie sollen meine Herrlichkeit unter den Völkern verkündigen. 20Und sie werden alle eure Brüder aus allen Völkern herbringen dem Herrn zum Weihgeschenk auf Rossen und Wagen, in Sänften, auf Maultieren und Dromedaren nach Jerusalem zu meinem heiligen Berge, spricht der Herr, gleichwie die Israeliten die Opfergaben in reinem Gefäße zum Hause des Herrn bringen. 21Und ich will auch aus ihnen Priester und Leviten nehmen, spricht der Herr. 22Denn wie der neue Himmel und die neue Erde, die ich mache, vor mir Bestand haben, spricht der Herr, so soll auch euer Geschlecht und Name Bestand haben. 23Und alles Fleisch wird einen Neumond nach dem andern und einen Sabbat nach dem andern kommen, um vor mir anzubeten, spricht der Herr. 24Und sie werden hinausgehen und schauen die Leichname derer, die von mir abtrünnig waren; denn ihr Wurm wird nicht sterben, und ihr Feuer wird nicht verlöschen, und sie werden allem Fleisch ein Gräuel sein.
Und eine Übersetzung noch, aus der Schlachter Bibel:
15 Denn siehe, der Herr wird im Feuer kommen und seine Streitwagen wie der Sturmwind, um seinen Zorn in Glut zu verwandeln und seine Drohungen in Feuerflammen. 16 Denn mit Feuer und mit seinem Schwert wird der Herr alles Fleisch richten; und die vom Herrn Erschlagenen werden eine große Menge sein. 17 Die sich heiligen und reinigen für die [Götzen-]Gärten, und einer anderen[2] nachlaufen, inmitten derer, welche Schweinefleisch, Mäuse und andere Greuel essen – alle zusammen sollen sie weggerafft werden! spricht der Herr.18 Ich aber [kenne] ihre Werke und Pläne. Es kommt die Zeit, alle Nationen und Sprachen zusammenzubringen, und sie werden kommen und meine Herrlichkeit sehen. 19 Und ich will ein Zeichen an ihnen tun und aus ihrer Mitte Gerettete entsenden zu den Heidenvölkern nach Tarsis, Pul und Lud, die den Bogen spannen, nach Tubal und Jawan, nach den fernen Inseln, die noch nichts von mir gehört haben und meine Herrlichkeit nicht gesehen haben; und sie werden meine Herrlichkeit unter den Heidenvölkern verkündigen. 20 Und sie werden alle eure Brüder aus allen Heidenvölkern dem Herrn als Opfergabe herbeibringen auf Pferden und auf Wagen und in Sänften, auf Maultieren und Dromedaren, zu meinem heiligen Berg, nach Jerusalem, spricht der Herr, gleichwie die Kinder Israels das Speisopfer in einem reinen Gefäß zum Haus des Herrn bringen. 21 Und ich werde auch von ihnen welche als Priester und Leviten nehmen, spricht der Herr. 22 Denn gleichwie der neue Himmel und die neue Erde, die ich mache, vor meinem Angesicht bleiben werden, spricht der Herr, so soll auch euer Same und euer Name bestehen bleiben. 23 Und es wird geschehen, daß an jedem Neumond und an jedem Sabbat alles Fleisch sich einfinden wird, um vor mir anzubeten, spricht der Herr. 24 Und man wird hinausgehen und die Leichname der Leute anschauen, die von mir abgefallen sind; denn ihr Wurm wird nicht sterben und ihr Feuer nicht erlöschen; und sie werden ein Abscheu sein für alles Fleisch.
So viele Unterschiede in den Übersetzungen, nicht nur darin, ob die Menschen („Fleisch“) sich „aufgelehnt haben“ oder „abtrünnig geworden“ oder „abgefallen sind“ oder „gebrochen haben“, in der Bibel des Schlachter wird auch benannt, wer noch nicht des Herrn Herrlichkeit gesehen, noch nichts vom Herrn gehört hat, wem des Herrn Herrlichkeit zu verkünden ist: „den Heidenvölkern“.
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