Ich muß sagen, das größte Problem wird der Benko nicht mit euch vier haben, der Benko hat einige große Investoren im arabischen Bereich reingelegt, und i glab, das ist der Grund, warum der nicht sehr ruhig schlafen koan. Ich glaube, nicht die Justiz wird ihn richten, sondern einige Großinvestoren werden ihn richten, und des ist ein trauriger persönlicher Fall. Wünsche ich ihm auch nicht.
Diese Aussage von Peter Wurm am heutigen Vormittag, 15. Oktober 2025, im österreichischen Parlament unter der Sitzungsführung von Walter Rosenkranz forderte keine Widerrufe von Abgeordneten heraus, führte zu keinem Ordnungsruf durch den Nationalratspräsidenten, die Rede des Peter Wurm, die er unmittelbar an das Gesagte, die Justiz werde Benko nicht richten, sondern einige Großinvestoren aus dem arabischen Berich werden ihn richten, schloß mit
Mein Schlußsatz ist ganz klar, ihr habts Benko möglich gemacht, ihr viere, und die einzigen, die das verhindern können, sind wir Freiheitliche. Danke.
endete still, gesittet, ohne Aufregung darüber, mit etwas Applaus von seiner Partei.
Aus dem wurmischen Gesagten ergibt sich von selbst, was er damit meinte, Großinvestoren und nicht die österreichische Justiz würden Benko richten, die österreichische Justiz würde ihre Aufgabe der Rechtssprechung nicht erfüllen, der österreichischen Gerichtsbarkeit traut er das nicht zu, er, ein Abgeordneter des österreichischen Parlaments, vertraut ihr nicht … Ja, die Justiz in Österreich leistet, so seine Expertise, nicht ihre Arbeit der Rechtssprechung, und so wird René Benko halt nach parteigesinnungsgemäßer wurmischer Sicht im arabischen Bereich gerichtet werden. Und gar menschlich fügt Peter Wurm hinzu, er wünsche es ihm nicht, und „des ist ein trauriger persönlicher Fall“. Diese wurmische Hinzufügung wird die Abgeordneten wohl davon abgehalten haben, ihm zu widersprechen, den Nationalratspräsidenten ihm einen Ordnungsruf zu erteilen.
Darüber hinaus, diesmal war der Herr Nationalratspräsident wenigstens, was ihn gefreut haben dürfte, nicht genötigt, im Duden nachzusehen, wie „Richten“ konnotiert sei, wie neulich im April 2025, als Peter Wurm im österreichischen Parlament „Umvolkung“ … Außerdem, was hätte es auch für einen Grund gegeben, ihm zu widersprechen, ihm einen Ordnungsruf zu erteilen, ist es doch keine Unterstellung, sondern, scheint Einstimmigkeit darüber zu herrschen, bloß die Beschreibung der Kultur, zu der die letale Selbstjustiz wie selbstverständlich gehört, im „arabischen Bereich“, am heutigen Tag im Parlament erklärt von einem aus der Partei, die wie keine zweite in Österreich größte Kennerin von nahen und fernen Kulturen …
Der Ordnung halber ist festzuhalten, vor dem wurmischen Gesagten über das Richten hat es doch einige Zwischenrufe von Abgeordneten zur rund fünfminütigen wurmischen Rede gegeben.
Etwas ist aus seiner Rede doch noch zu zitieren:
Es ist halt dieser tiefe Staat, von dem wir schon sehr lange und deutlich sprechen. Man kann zu Herbert Kickl rüberschauen, war er irgendwo dabei, gibt es ein Foto von Herbert Kickl und Benko? Gibt’s des? Nein. Gibt’s nicht, na klar, weil wir do sauber sind, ja, wir sind do sauber. Gottseidonk. Ja. Wir sind do sauber. […] Die Lösung ist ganz klar, die Lösung kann nur durch uns Freiheitliche passieren. Ihr vier seid das System, ihr habt den Benko möglich gemacht, also wenn es uns nicht gibt, wird es einen neuen Benko geben.
Es muß ja nicht immer Herbert Kickl sein, gerade wenn es um Wirtschaft geht, muß es nicht Herbert Kickl sein, da kann seine Partei schon auf ein rechtes Kaliber zurückgreifen, also auf Barbara Kolm …
Hierzu und zu ihr reicht aus dem Kapitel „Rising Star Business-Netzwerk Club Tirol nahm in den Räumen der Signa-Holding von Renè Benko Gestalt an“ zu zitieren, was bereits 2008 —
Rasch waren unter den in Wien lebenden TirolerInnen engagierte Mitstreiter gefunden, darunter Renate Danler (heute Vizepräsidentin des Clubs), Sepp Ebenbichler (heute Betreiber des Schönbrunnerbad) und Barbara Kolm (heute Vizepräsidentin der Österreichischen Nationalbank). Im September gab es ein erstes Treffen von Dutzenden Interessierten in den Räumen der Signa-Holding von Renè Benko. Viele zeigten sich begeistert und der Club Tirol nahm Gestalt an.

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