FPÖ-Wahlsiege gebären ehrenreiche Wünsche: „rot grün schwarzen Dreck aus dem Land schmeißen“

Kaum ist die Wahl in Oberösterreich vorüber, darf auf FPÖ unzensuriert wieder einmal das gelesen werden, was deren Schreibstaffel mit treuheißem Herzen gefühlte Wünsche sind, die ihr aus der identitären Quelle christlich-abendländischer … keine Polemik, denn es ist zu ernst.

Um die dreißig Prozent der Wähler und Wählerinnen haben also heute, am 27. September 2015, mit ihren Stimmen für die FPÖ ihr Kreuz über sich selbst gemacht. Sie haben damit selbst Ihr Schicksal besiegelt. Denn mit der FPÖ gibt es für Sie nichts zu gewinnen. Und wie in Kärnten werden Sie eines Tages, wenn die FPÖ wieder einmal alles verlottert und verludert haben wird, wieder die anderen Parteien wählen, damit diese wieder das in Ordnung bringen, wird Ihr Flehen sein, was Sie durch Ihre Wahl der FPÖ wieder einmal angerichtet haben.

fpö unzensuriert - aus dem land schmeißenIn zwei Wochen sind in Wien die Wahlen. Ist mit der plakatierten „Rache“ der FPÖ das gemeint, was „Patriotismus“ als Handlungsanleitung zum Wahlergebnis in Oberösterreich schreibt, kaum daß erste Hochrechnungen vorliegen? Sie dürfen daran erinnert werden, was alles von der FPÖ auf unzensuriert nicht gelöscht wird, und das kann als Zustimmung gewertet werden. Denn wer schweigt, heißt es so schön, stimmt zu.

„Wunderbar dieses Ergebnis. Patriotisch und national, genau wie es sein soll.Jetzt braucht man nur noch den rot grün schwarzen Dreck samt Asylschmarotzer aus dem Land schmeißen und unser Land gehört wieder uns.“

Erinnern Sie sich noch an die Bilder nach einem Wahlsieg der FPÖ in Kärnten, als Haider-Buben im Siegestaumel das ORF-Studio stürmen wollten … Das war 1994. Im Rückblick gesehen, war das noch das Harmloseste, wird bedacht, was dann alles auf Kärnten zukam, aber das wissen Sie hypogut …

So schlimm ist es bis heute mit der FPÖ geblieben. Und es wird mit der FPÖ nicht mehr besser. Im Gegenteil. Ganz im Gegenteil.

Kaum werden die ersten Hochrechnungen aus Oberösterreich übermittelt, schon meldet sich auch Peter_Hellstorm mit einem Kommentar zur Wahl, ein Schreibstaffler der FPÖ unzensuriert mit wohl einem besonderen Schutz, wenn bedacht wird, daß er immer noch seine Kommentare abgeben kann … Auf der Website der „Wiener Zeitung“ – „Die p. t. Rassisten werden gebeten, sich anderswo zu betätigen“ – zum Beispiel hätte er wohl schon lange keinen Zugang mehr … Aber für die FPÖ schreibt er weiter und weiter und weiter auf unzensuriert ehrenreich und treu …

journalisten watch - fpö unzensuriertDas Schlimme daran aber ist, es ist überhaupt ein geistiges Elend in diesem Österreich, wie anhand eines Kommentars von Mustela Nivalis wieder einmal gezeigt werden kann. Kaum sind die Hochrechnungen bekannt, muß auch das bereits bekannte Mauswiesel einen Kommentar bringen, und ach so passend zur Wahl in Oberösterreich: „Deutschland schafft sich ab“. Aber Mauswiesel zitiert wieder einmal bloß bis zur Kenntlichkeit. Und wen zitiert es diesmal? Die Quelle ist dem Mauswiesel: journalistenwatch: „Reflexion zum Thema „Dankbarkeit“ (oder: Wir wollen sein ein einig Volk von Brüdern) … Mit diesen am 27. September 2015 vorgestellten Fallbeispielen träumt einer oder eine mit Blick auf das gewählte Pseudonym aus der Watchriege, Cicero zu sein … Wäre es nicht so ernst, könnte gesagt werden, wie herzig, wie rührend, wie lächerlich, wie …

Das Mauswiesel aus der Schreibstaffel der FPÖ unzensuriert zitiert also von journalistenwatschcicero ein Beispiel, nämlich das von Deniz Yücel. Watchcicero braucht dazu aber ganze vier Jahre, um dieses Beispiel zu bringen. Denn, wie in der Collage gelesen werden kann, schrieb dies Deniz Yücel in der „taz“ bereits im August 2011. Vier Jahre braucht Watchcicero also, um dieses Beispiel zu bringen. Und es darf angenommen werden, bis an sein oder ihr Lebensende wird Watchcicero es nicht schaffen zu begreifen, daß es eine Satire war. Wie schon geschrieben wurde, sind unter den „Autoren für Deutschland“ auch welche aus Österreich dabei, und das sagt alles über das geistige Elend in Österreich aus. Denn dieses österreichische Kugelschreiberpersonal wird in Österreich hofiert, dieses Kulipersonal kann in vielen österreichischen Medien schreiben, es wird unentwegt in Sendungen von österreichischen Fernsehanstalten und Rundfunkanstalten eingeladen, und es wird ernsthaft um seine Meinung zu allen Lagen des Landes befragt

Vielleicht ist Watchcicero einer (oder eine: eher unwahrscheinlich, es ist doch mehr ein Herrenklub) aus Österreich: ach so österreichisch bürgerlich mit lateinischem Pseudonym und also so tief denkend: wieviel „Dankbarkeit muß eine Satire enthalten, um nicht als Fallbeispiel herhalten … Woran das Mauswiesel wohl gedacht hat, als es das von Watchcicero abschrieb, vor allem bei der Phrase „Raum ohne Volk“ … So recht belesen die Schreibstaffel der FPÖ unzensuriert ist, vielleicht an „Volk ohne Raum“ … Über Hans Grimm kann aber die von NR Wendelin Mölzer geführte ZZ recht fundamental Auskunft erteilen:

Der freiheitlichen ZZ ist eine Wiederlesung von Hans Grimm, einem der Lieblinge von Adolf Hitler, schon eine recht werte Empfehlung