Hellstorm Körner Unzensuriert: Auch, FPÖ, wer dreimal löscht, die ist nicht zu wählen

Aber „Hellstorm“ wurde noch gar nicht dreimal gelöscht, sondern erst zweimal. Und zwar am 14. September 2015, wie bereits berichtet:

Ehe die Staatsanwaltschaft einmal klingelt, löscht FPÖ-Unzensuriert …

Und ein zweites Mal am 15. September 2015. Nun ist auch unter „Kill the huns“ die Aufforderung zum Verbreiten dieses Films in deutscher Übersetzung von Peter Unsterblich

„Hellstorm. Der jüdische Genozid an den Deutschen“

über die Verherrlichung – derart beginnt dieser Film – des Nationalsozialismus und der Abschiebung der Schuld und Verantwortung für den Holocaust auf andere gelöscht.

Helmut Roewer FPÖ Unzensuriert AresEs kann der Verlockung nicht widerstanden werden, doch etwas zu dem Werbekommentar für „Kill the huns“ von FPÖ-Unzensuriert zu schreiben. FPÖ-Unzensuriert macht Werbung mit Bestellservice durch Verlinkung für ein Buch von einem Mann und beweist damit wieder einmal, für welche Menschen sie ein Herz hat, welche Menschen sie nicht „ausgrenzt“, welche Menschen für sie kompetent und so weiter und so fort sind. Und wenn Sie die Auszüge aus drei Zeitungen in der Collage lesen, denken Sie fest an das freiheitliche Personal, das in allen politischen Gremien in Österreich sitzt. Vielleicht sagen Sie sich dann spontan, welch ein Glück, daß dieser Mann in Österreich nicht gewählt werden kann. Von Fehlern ist die Rede, von Alkohol, von Betrug, von … Es scheinen Freiheitliche ein Herz auch, aber nicht nur für Menschen zu haben, die betrunken ihrer … Erst vor kurzem hat NR Susanne Winter von einem Mann etwas abgeschrieben, der schon mal beim Schreiben zwei Flaschen Wodka trinkt … Und welcher Verlag gibt von so einem Mann das Buch „Kill the huns“ heraus? Es ist ein österreichischer Verlag, mit dem für die FPÖ gesinnungsgemäß wohl denkbar besten Ruf, wie ebenfalls in den Auszügen gelesen werden kann: „Plattform für rechtsradikale und antisemitische Autoren“ … Da kann eine Zusammenarbeit zwischen diesem Verlag und FPÖ-Unzensuriert und eine Beteiligung dieses Verlages an FPÖ-Unzensuriert nicht ausbleiben …

Zweimal hat also bis jetzt FPÖ-Unzensuriert den Kommentar zur Verbreitung von „Hellstorm“ gelöscht. Ein drittes Mal steht noch an. Denn seit vier Monaten, wie in der Collage gelesen werden kann, um genau zu sein, mit 18. September 2015 werden es vier Monate gewesen sein, daß „Hellstorm“ auf FPÖ-Unzensuriert als … In „Peter_ auf FPÖ-Unzensuriert: ‚Hellstorm'“ wurde noch gefragt, und das war im August 2015, die Staatsanwaltschaft solle von ihm auch eine Antwort einfordern, was er mit „Hellstorm“ eigentlich meine …

Hellstorm seit vier Monaten auf FPÖ UnzensuriertDie Staatsanwaltschaft braucht ihm diese Frage nicht mehr zu stellen. Denn seit dem 12. September 2015 ist es vollkommen klar, was er mit seinem kommentarlosen „Hellstorm“ meint, und das auch heute noch auf FPÖ-Unzensuriert als recht leuchtendes Signalwort steht: diesen Film nämlich. Am 12. September 2015 bedankte er sich dafür, daß ein anderer aus der Schreibstaffel aufforderte, „Hellstorm“ zu verbreiten, wie hier nachgelesen werden kann: „Peter_ berichtet für FPÖ-Unzensuriert über ‚Invasion der Neger‘ aus dem ‚Kriegsgebiet'“…

Sollte FPÖ-Unzensuriert auch diesen Eintrag löschen, also „Hellstorm zum dritten Mal löschen, kann ihr und vor allem Ihnen dennoch nur eines gesagt werden: Auch wer dreimal löscht, die ist nicht zu wählen.

Bei der Gelegenheit kann auch wieder einmal festgestellt werden, wie in der Collage gelesen werden kann, der recht hohe Gleichklang von Schreibstaffel und FPÖ, wenn etwa „007“ am 19. Mai 2015 schreibt unter hoher Zustimmung: „Die Anti… rasismus Gesetze, und Wiederbetätigungsgesetze, und noch andere, sind nicht für uns sondern gegen uns gemacht worden.“ Wer hört da nicht die Hohen und Höchsten der FPÖ, von Hofer bis hinunter zu Strache: „Hofer Hellstorm Verbotsgesetz“ …

Jetzt wäre noch etwas zu „Körner“ zu schreiben, der im Titel genannt ist … Aber für heute soll es einmal genug sein. Es sollte überhaupt längst genug sein, sich mit dieser identitären Gemein-Schaft …. aber die viel zu vielen Wähler, die vielen Wählerinnen sehen das leider nicht so.

Und deshalb wird das mit dem Körner auch noch nachgereicht werden müssen …