Robert Menasse – Von …

… der Armseligkeit? … der Erbärmlichkeit? … der Erbarmungswürdigkeit?

Das waren die ersten Wörter, die sich aufdrängten, um den Titel zu vervollständigen. Aber, alle verworfen. Die Auslassungspunkte in der Überschrift sollen bleiben, als Einladung, vielleicht, den Titel selbst zu vervollständigen.

Armselig, erbärmlich, erbarmungswürdig, rührend … Es wurde rasch aufgegeben, weiter zu versuchen, wie die Argumentation in bezug auf einen harmlosen Kommentar, der auf der Robert-Menasse-Facebook-Seite nicht gewollt wurde, bewertet werden könnte. Denn, es ist menschgemäß in Ordnung. Niemand hat die Pflicht, alle Kommentare veröffentlicht zu lassen. Es ist ein Recht, Kommentare zu löschen. Das Löschen wäre nie angesprochen worden, wäre es nicht einhergegangen mit dieser … Argumentation, die exemplarisch zu sein scheint, in diesem Land, für die in Zoos gehaltene Offenheit. Diese Argumentation weckte erst, ein wenig, das Interesse an Robert Menasse. Selbstverständlich war Robert Menasse davor schon bekannt, gehört er doch zu jenen, dessen Bücher seit Jahren, vielleicht schon seit Jahrzehnten, in Buchhandlungen angelesen werden, immer mit dem gleichen Ergebnis, nie eines zu kaufen.

Und zu diesem Interesse gesellt sich nun ein gewisses Vergnügen, ab und an die Robert-Menasse-Facebook-Seite zu besuchen. Rührendheiter, die Eintragungen. Eine soll als Beispiel angeführt werden, wegen „Paneuropa“.

Paneuropa, was für eine Bewegung, wohl wert eines Engagements. Niemand wird das besser wissen, als Robert Menasse, der, wie verbreitet ist, ein hochpolitischer Kopf ist, möglicherweise der letzte hochpolitische Kopf in …

Es gab und es gibt so viele zum Wiedergang verleitende totalitäre Ideologien, daß menschgemäß nicht alle aufgezählt werden können. Vor allem in der Bedrängnis, vor einer ganz neuen totalitären Ideologie warnen zu müssen, vor gender mainstreaming

Paneuropa ist, wie im Grundsatzprogramm gelesen werden kann, u.a. freiheitlich. Mit dieser Ausrichtung soll nicht eine inhaltliche oder politische Brücke gebaut werden, sondern lediglich der Weg zu einer anderen Facebook-Seite eingeschlagen werden, nämlich der zu Andreas Mölzer. Nicht aber, um einen einzigen positiven Buchstaben zu Andreas Mölzer zu schreiben, sondern lediglich die Frage zu stellen, nach dem tatsächlichen Grad der Offenheit, wenn auf einer Robert-Menasse-Seite nicht einmal ein harmloser Kommentar veröffentlicht bleiben darf, aber auf einer Andreas-Mölzer-Seite aus durchaus zu hinterfragenden Gründen

Ein Gedanke zu „Robert Menasse – Von …

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