„Hitler und Napoleon: Kreuzzüge gegen die Barbaren“ – Eine freiheitliche ZZ-Inhaltsangabe

Andreas Stupka in Zur Zeit und die KreuzügeIn ihrem Inhaltsverzeichnis der aktuellen Ausgabe 6/2013 faßt die freiheitliche ZZ den Artikel „Feldzüge im Osten“ von MMag. DDr. Andreas W. Stupka, Oberst des Generalstabsdienstes im östereichischen Bundesheer, inhaltlich zusammen: „Hitler und Napoleon: Kreuzzüge gegen die Barbaren“ … Entweder wird der Oberst des Generalstabsdienstes in dieser Zusammenfassung den Geist seines Artikels recht genau wiedergegeben sehen, oder, Andreas Stupka wird sich hinkünftig überlegen, noch etwas für die freiheitliche ZZ zu schreiben, wenn seine Artikel für solche … Das zu beurteilen, obliegt einzig Andreas Stupka …

Wie aber der Artikel vom Oberst des Generalstabsdienstes selbst zu beurteilen, zu interpretieren ist, ist nicht nur eine Angelegenheit von Andreas Stupka allein; denn seltsam genug erscheint seine Herangehensweise, vor allem im letzten Teil seines Artikels, in dem er auf die Gegenwart zu sprechen kommt, auf die EU, deren Ziele er „Kriegsziele“ nennt, deren Politiker und Politikerinnen er „Feldherren“ nennt … Andreas Stupka nennt die heutigen Politiker und Politikerinnen „Feldherren“, womit eine Schwierigkeit der Interpretation dieses seines Artikels konkret angesprochen werden kann. Sind die gegenwärtigen Politiker und Politikerinnen, die Andreas Stupka unter Anführungszeichen als Feldherren bezeichnet -, wie möchte Andreas Stupka diese seine Anführungszeichen verstanden wissen: als Ausdruck dafür, daß die heutigen „Feldherren“ nicht die Größe von Napoleon und Hitler haben, oder, als Ausdruck dafür, daß sowohl Hitler als auch Napoleon lediglich harmlose und ehrenwerte Politiker waren, wie es eben die heutigen Politikerinnen und Politiker sind, die an ihren Kriegszielen scheiterten, wie auch heutige Politiker und Politikerinnen an ihren „Kriegszielen“, wie Andreas Stupka fürchtet, scheitern werden?

Es wird nicht gewußt, wer dafür verantwortlich ist, daß diesmal keine Abbildung und schon gar nicht in Uniform von Andreas Stupka zum Artikel veröffentlicht wurde, auch nicht bekanntgegeben wurde, welchen Beruf Andreas Stupka ausübt -, es war vielleicht Oberst Stupka selbst, der darum gebeten hat, im Wissen darum, daß dieser Artikel mit Angabe seines Berufs und mit einem Uniformbild zu viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen könnte, vor allem mit Blick auf seine abschließende Folgerung …

Das einzige, was daran nicht seltsam ist, für welches Magazin dieser Artikel mit Bleibuchstaben gesetzt wurde, sieht dieses Magazin doch als seine Aufgabe an, mehr noch, als seine ehrtreue Sendung, etwa Adolf Hitler heimzuholen in eine Geschichte, wie sie auch freiheitliche ZZler lieben könnten, die ihn mit Höflichkeit und Anstand behandelt, ihn einreiht unter den historischen Persönlichkeiten, die einfach nur Politiker und Politikerinnen waren und keine …

Ein Gedanke zu „„Hitler und Napoleon: Kreuzzüge gegen die Barbaren“ – Eine freiheitliche ZZ-Inhaltsangabe

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