Nur Reklame hinter der Werbung von Frank Stronach

Nachdem seit Tagen in Zeitungen ganzseitige und also äußerst teure Werbung geschaltet wird, in der Frank Stronach sich als Großspender bewirbt, wollte mehr über diese Werbeaktion gewußt werden, daher wurde die angegebene Website für „Frank’s Hochwasserhilfe“ aufgerufen, um mehr darüber zu erfahren, Informationen darüber, zum Beispiel, wie konkret geholfen werden wird wollen, wie das Spendengeld konkret eingesetzt werden wird, bereits eingesetzt wurde, etwas Konkretes zu Aufbau und Ablauf dieser Organisation …

Stronach Hochwasserhilfe - Hinter der Werbung nur WerbungAber alles, was bei Aufruf dieser Website von Frank Stronach zu erhalten ist, ist eine ganzseitige Werbung. Der Unterschied zwischen der ganzseitigen Zeitungswerbung und der ganzseitigen Websitewerbung besteht einzig darin, daß für die ganzseitige Zeitungswerbung extrem viel Geld zu bezahlen ist, während die ganzseitige Websitewerbung praktisch für einen Apfel und Ei zu haben ist.

In sündteuren ganzseitigen Zeitungswerbeinseraten läßt Frank Stronach auf eine ganzseitige Apfel-und-Ei-Reklameseite hinweisen. Dafür muß Frank Stronach gedankt werden. Denn er liefert damit nicht den ersten aber letzten Beweis, was seine Inhalte sind, wie stronachsche Transparenz aussieht …

Werbung in ihrem bestem Sinn ist das Aufmerksammachen auf vorhandene und vertretene Inhalte … Frank Stronach allerdings macht Werbung, die auf Reklame verweist. Hinter der Werbung von Frank Stronach stehen also nicht Inhalte, in der Werbung von Frank Stronach steckt nur Reklame …

Websites in ihrem besten Sinn informieren konkret und ausführlich über die in der Werbung angesprochenen Themen. Websites in ihrem besten Sinn sind der Transparenz verpflichtet. Die Website von Frank Stronach allerdings informiert weder konkret noch ausführlich. Die Website von Frank Stronach ist Reklame, aus der sogar noch weniger zu erfahren ist, als aus der sündteuren ganzseitigen Zeitungswerbung.

Wenn also auch nichts Konkretes über die großspurige und Verdächtigungen ausspuckende Hochwasserhilfewerbung von Frank Stronach erfahren werden kann, einiges fällt dazu dennoch ein …

… Es gab vor etlichen Jahren bei den Freiheitlichen – schon oder noch unter einem ebenfalls großspurigen Künder, für die Menschen dazu zu sein –  so eine Art Unterstützungsfonds oder Hilfefonds oder Sozialfonds … Freiheitliche Funktionäre und Funktionärinnen mußten jeden Schilling, mit dem sie über die von den Freiheitlichen selbst festgelegte Gehaltsgrenze kamen, einzahlen. Was mit diesem Geld konkret unterstützt wurde, wie mit dem Geld konkret geholfen wurde, war nie konkret und in letzter Offenheit von Freiheitlichen zu erfahren. Nachdem „Frank Stronach als Team“ mehr oder weniger das politische Reservat von Freiheitlichen ist, ist die Frage nicht unberechtigt, wird es mit dieser Aktion ebenso werden, daß nie wirklich konkret und in letzter Offenheit zu erfahren sein wird, was mit dem Geld … Denn freiheitliche Transparenz plus stronachsche Transparenz ergibt … Im Fall des Stronachschen ist aber das berechtigte Interesse, was mit dem Spendengeld konkret passiert, ein wesentlich größeres, da nicht nur vom eigenen Personal Geld eingesammelt wird, sondern jeder und jede in Österreich von Frank Stronach zum Spenden aufgerufen wird.

… Auf der Website von „Stronach Institut“ kann davon gelesen werden, es soll der Verwaltungsapparat abgebaut werden. Kaum ergibt sich eine Gelegenheit für Frank Stronach, sich nicht nur selbst zu bewerben, nutzt Frank Stronach diese Gelegenheit auch gleich dafür, einen neuen Apparat aufzubauen, als ob es nicht genügend kompetente Organisationen in Österreich geben würde. Statt eine dieser Organisationen mit einer Spende zu unterstützen, agiert Frank Stronach wie einer, der auf der Straße um das Überleben kämpfende Schwerverletzte sieht und nicht die Rettung anruft, sondern wild zu telefonieren beginnt, um eine eigene Rettung zu gründen, dabei zwischendurch immer wieder zu den Schwerletzten hinüberschreit, haltet durch, meine Rettung kommt bald, wenn nicht heute, dann morgen, haltet durch, oder übermorgen … Das sagt auch viel über die Gemeingefährlichkeit aus, sollte ein Frank Stronach je in politische Verantwortung gewählt werden …

… In der Presseaussendung vom 7. Juni 2013 zur Werbung muß Frank Stronach auch unbedingt erwähnen lassen, er habe in den vergangenen Jahren 150 Millionen Euro gespendet. Die Menschen in Österreich hingegen spenden in einem Jahr, um die aktuelle Zahl für das 2012 heranzuziehen, eine halbe Milliarde Euro. Im Jahr 2011 waren es 490 Millionen Euro. Im Jahr 2010 waren es 460 Millionen Euro. Im Jahr 2009 waren es … Das wäre ein diskussionswertes Thema für die ORF-Sendung „Im Zentrum“: was für einen Preis zahlt eine Gesellschaft, die sich selbst bewerbende Großspender hervorbringt? Aber nicht in vorauseilendem Gehorsam einem Großspender die Bühne zu bieten, um über die Notwendigkeit von Gewerkschaften schwafeln zu lassen, seinen in der Flughöhenluft eingeatmeten Eingebungen auszuatmen … Über Gewerkschaften zu debattieren, ist durchaus notwendig. Aber nicht auf die stronachsche Art. Herr Keuner würde auf die Frage, ob Gewerkschaften abgeschafft gehörten, antworten, er wolle andere Gewerkschaften. Das wäre einer der Ansatzpunkte …

Zur Nachlese, damit es noch leichter fällt, gar nicht erst auf die Idee zu kommen, Frank Stronach als Team wählen zu können:

Frank Stronach als Team: Tiergroßschlächter – Wasserverschwender – Freunderlwirtschafter

Die Magnatik der Autoteileschuppenmarionettenabteilung Stronach

Erpessung – ein wirtschaftlicherer aber auch zutreffenderer Slogan für Frank Stronach als Team

Blaßblaues Bündnis plus Frank Stronach als Team ist gleich altteures blaues Gezänk

Das passende Logo auch für Frank Stronach als Team – das Wrack des blaßblauen Bündnisses

Wirtschaftsmanager Frank Stronach rechnet einfach zum Lebenkönnen Zinsen aus

Die gekauften Freiheitlichen des Frank Stronach

Muttu nicht Geld haben, kriegtu Erdäpfel

Wenn der Staat nicht funktioniert, funktioniert die Wirtschaft (auch Magna) nicht

NS Entweder setzen sich in diesem stronachschen Umfeld bereits die legendären Deutschkenntnisse der Freiheitlichen durch, wie „Frank’s Hochwasserhilfe“ vermuten lassen könnte, oder, es liegt die Überzeugung vor, daß die Grundform des Personennamens besonders hervorgehoben werden müßte; nach dem beliebten Beispiel „Grimm’sche Märchen“ im Duden. Eine gewisse Analogie würde das durchaus rechtfertigen. Wie die Motive von Franks Hochwasserhilfe zu berechnen sind, dafür können aber durchaus die Frank’schen Formeln herangezogen werden. Vielleicht ist es aber auch schlichtes Unwissen, eine Vermutung über diesen Vornamen aus einer fremden oder anderen Welt, die Verdächtigung, Frank könnte ein Frauenname sein. Dann wäre der Apostroph korrekt …

4 Gedanken zu „Nur Reklame hinter der Werbung von Frank Stronach

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