Es wird den „Volkslehrer“ wohl dauern, daß er in Urteilsausfertigungen, in Gerichtsakten nicht als „Volkslehrer“ geführt wird, sondern mit bloßem Namen Nikolai Nerling. Es wird ihn vielleicht sogar kränken, daß ihm diese Ehrbezeugung verweigert wird, mit seinem gesinnungsgemäß selbst ausgerufenen Titel in amtlichen Dokumenten aufzuscheinen.
Es wird nicht gewußt, ob es von dem „Volkslehrer“ ebenfalls eine Erklärung der Bedeutung seines eigenausgerufenen Titels gibt, und wenn ja, wie könnte diese lauten? Vielleicht — es muß eingestanden werden, möglicherweise ist das rechtschreibmäßig nicht korrekt, er, der Volkslehrer, wird das aber zu korrigieren wissen, wann in der extrem schwierigen deutschen Sprache ein stummes h zu schreiben ist repektive nicht zu schreiben ist —: Zuerst das Volk und dann der Leerer? Zuerst der Leerer und dann das Volk?
Wie die Erklärung für „Volkslehrer“ auch immer sein mag, zu benoten, das weiß der „Volkslehrer“ allemal, wie beispielsweise diesen Schüler im Unterrichtsfach „Schuldkult brechen“, der ihm, den er vertraulich bei seinem Vornamen anspricht, ein Lieblingsschüler zu sein scheint, ein Schüler, der überhaupt beliebt zu sein scheint, sehen in ihm doch auch Beleerende einen „my friends“ …
Martin macht eine sehr gute Entwicklung. Schuldkult brechen
Volkslehrer. X. 28. März 2026.
Noch höher benotet der „Volkslehrer“ einen weiteren Schüler, der muß ihm, wie es scheint, sein absoluter Liebslingsschüler sein:
Ein „Volkslehrer“ weiß um die Wichtigkeit eines lebendig gestalteten Unterrichts, der nicht ohne Botschaften sein darf:
Meine Ostara-Botschaft: Lassen wir Jesus auferstehen!
Halleluja und Wohlan!
Volkslehrer. 6. April 2026. X.
Modern hat der Unterricht gestaltet zu sein, unter Einbeziehung aller technischen Hilfsmitteln, also auch Video. So weiß der „Volkslehrer“ die von ihm zu Unterrichtenden beispielsweise mit einem von ihm mit Ursula Haverbeck geführten Gespräch zu fesseln. Mit einer Frau, deren einziges Begehren ist, die Liebe zur Dichtung zu wecken, wenn sie dem „Volkslehrer“ von Walter Flex …
Volkslehrer: Ich habe heute die große Ehre, neben der Grande Dame der Freiheitsbewegung zu sitzen, und der Wahrheitsbewegung […]
Ursula Haverbeck: Der Mensch ist eben, wie Walter Flex schon sagte, zwischen zwei Welten. Dante hat auch gesagt in einer kleinen Erzählung, der Mensch schwebt zwischen Tier und Engel, und er hat den Auftrag, sich immer höher zum Engelwesen zu entwickeln. Aber nicht zurück zum Tier. Das ist aber unerwünscht. Das merken wir ganz deutlich. Die ganze politische Tätigkeit unserer Feinde, jener, basiert darauf, daß sie das a) erkannt haben und b) mit allen Mitteln versucht haben als erstes schon nach ’45 gleich die deutsche Pädagogik, die sehr hoch angesiedelt war, zu zerstören. Und jetzt entwickeln sich unsere Kinder alle zurück.
Volkslehrer: Ja, das kann ich sehr gut bestätigen als Lehrer, nämlich der ich ja war. Wie es den Schulen aussieht. Und wenn ich gucke, ich habe Schreibhefte aus dem vorherigen Jahrhundert, also aus dem vorvorherigen Jahrhundert, aus 1890, wie da das Schriftbild allein ist und wenn ich weiß, was mein Großvater für Gedichte kannte, obwohl er die Volksschule besucht hat. Und ich bin mir sicher, was Sie noch für einen Schatz haben an Gedichten, an Liedtexten im Kopf, die Sie jetzt einfach so raussingen könnten.
Ach, wie „harmlos“, wie sogar „absolut harmlos“, so wird es, kann am 10. Mai 2026 auf „altcensored“ gelesen und gehört werden, das Gespräch zwischen Ursula Haverbeck und dem „Volkslehrer“. Auf dieser Website werden scheinbar nur jene zum Anschauen bereitgestellt, die entweder mit recht hervorragender Benotung durch den „Volkslehrer“ rechnen dürfen, wie eben
Martin: Es herrscht Krieg gegen uns.
Oder vielleicht durch weitere recht hervorragend beurteilt, wie Oliver Janich …
Ein „Volkslehrer“ hat auch einen wegweisenden Bildungsauftrag außerhalb seiner Schulstube, etwa am 4. September 2023 wahrgenommen durch Weiterverbreitung, welcher Fernsehkanal recht …
Dem „Volkslehrer“ wird es vielleicht recht dauern, daß es nicht mehr zu einem harmlosen Gespräch zwischen Stefan Magnet und Ursula Haverbeck kommen konnte, der Tod sie davor erlöste. Und wenn es dieses Gespräch gegeben hätte, und wenn es ebenso harmlos oder gar total harmlos gewesen wäre, der „Volkslehrer“ hätte es vielleicht in seine Unterrichtsmaterialien …
Dem „Volkslehrer“ sei es eine „große Ehre“ gewesen, neben der „Grande Dame“ zu sitzen, und das kann, darf vermutet werden, als Verpflichtung, als Pflicht von ihm angenommen worden sein, ebenfalls für „Freiheitsbewegung“ und „Wahrheitsbewegung“ handelnd zu werden, so darf es wohl verstanden werden, wenn er am 7. April 2026 zur Verbreitung der „Berliner Erklärung zur Meinungsfreiheit“ beiträgt.
Aber ein „Volkslehrer“ steht nicht an, nur selbst zu urteilen, sondern auch benotet zu werden, etwa für die von ihm am 8. Mai 2026 gelöste Aufgabe, für die er eine hervorragende Benotung am 9. Mai 2026 bekommt:
Egal, wie man zum Volkslehrer steht: Das war der interessanteste Diskussionsbeitrag zum 8. Mai, der aus der rechten Szene kam!
Jürgen Elsässer. X. 9. Mai 2026.
Es wäre recht schön, erfahren zu können, wie der sich vielleicht auch als Leerer verstehende Beurteiler den Beitrag zum 8. Mai von Benjamin Kaiser —




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