Es wird vielleicht schon wer sich gefragt haben, wird je noch etwas von Gernot Blümel erzählt werden, wird diese Figur je noch einmal in einem Kapitel vorkommen. Ja, aber es ist wenig, fraglich, ob dafür ein eigenes Kapitel gerechtfertigt ist.
Also ich finde, den Frame, den Sie jetzt versuchen, der ist wirklich letztklassig.
Es rechtfertigt kein eigenes Kapitel dafür, und es wird auch dadurch kein eigenes Kapitel, wenn von einem zweiten Satz aus dieser Sendung
Gefährliche Intelligenz: Bedroht die KI die Menschheit?
erzählt wird, den Susanne Schnabl einwarf:
In Südafrika, in Kanada, in den Vereinigten Staaten von Amerika wird nun die Hochachtung für Europa unermeßlich steigen, zu erfahren, daß Elon Musk ein Europäer sei, und zugleich eingesehen werden, daß es nicht darauf ankommt, wo wer geboren wurde, wo wer sein Leben verbringt, wo wer, wie es so schön heißt, sozialisiert wurde, sondern wo die Ahnen sind, alles, was wen, wie es so schön heißt, prägt, ist geprägt durch die Ahninnen. Das zu erkennen, das zu wissen, ist nur einem Menschen in Österreich gegeben, in Österreich, dem Land, in dem es seit jeher nur auf den Nachweis der Herkunft ankommt, in Österreich, in dem Land, und nur in dem Land kann ein solcher Nachweis erbracht werden. Und so hat Susanne Schnabl am 20. September 2026 den Nachweis erbracht, daß Elon Musk ein Europäer sei, wie es beispielsweise auf der Website „Ahnenforschung“ am 28. September 2026 sie bestätigend gelesen werden durfte:
Elon Musk. Geburtsort: 28. Juni 1971. Geburtsort: Pretoria. Geburtsland: Südafrika
Elon Musks Ahnenforschung beginnt bei seinem Vater Errol Musk (geboren 1946 in Südafrika).
Der Vater gab 2022 an, auf Elon Musk „nicht stolz“ zu sein, der Sohn hingegen beschrieb Errol als „schrecklichen Menschen“. Grund dafür ist möglicherweise auch, dass Errol Musk einst drei Menschen erschoss. Da es sich um bewaffnete Einbrecher handelte, wurde die Tat jedoch als Selbstverteidigung beurteilt und Errol Musk erhielt einen Freispruch.
Von 1970 bis 1979 war er verheiratet mit Maye Musk, der Mutter von Elon Musk. Sie beschrieb die Ehe im Nachgang als missbräuchlich und beschuldigte ihren Ex-Ehemann der häuslichen Gewalt. Zwei weitere Kinder zeugte Errol Musk mit Jana Bezuidenhout. Diese Beziehung machte vor allem aufgrund der familiären Beziehung Schlagzeilen: Bezuidenhout ist seine Stieftochter, die er kannte, seit sie vier Jahre alt war.
Ein deutlich besseres Verhältnis hat Elon Musk zu seiner Mutter, Maye Musk. Sie wurde 1948 als Maye Haldeman geboren. Mit sieben Jahren zog sie gemeinsam mit ihren Eltern aus Kanada nach Südafrika. Dort lernte sie in der High School ihren späteren Mann Errol kennen. Nach der Scheidung verdiente Maye Musk den Lebensunterhalt für sich und ihre drei Kinder mit dem Modeln und Nebenjobs in Forschungslaboren. Gleichzeitig war sie für einen Masterstudiengang in Ernährungswissenschaften eingeschrieben. 2017 wurde sie als ältestes Model der Firma Markenbotschafterin für die Kosmetikmarke CoverGirl. 2023 verlieh ihre ehemalige Universität ihr einen Ehrendoktortitel. Maye Musk arbeitet seit mehr als fünfzig Jahren als Model. Sie war unter anderem auf dem Cover der Magazine Vogue, Times und Sports Illustrated abgebildet. Zudem verfasste sie mehrere Bücher über Ernährung und unterrichtete das Fach an der Universität Toronto.
Die Ahnenforschung führt Elon Musks Linie mütterlicherseits auf die Familie Haldeman zurück. Sein Großvater Joshua Norman Haldeman wurde 1902 im US-amerikanischen Minnesota geboren. Er war Chiropraktiker, Landwirt und Pilot. In Amerika war Haldeman ein politischer Aktivist, in den Fünfzigerjahren zog er nach Südafrika. Dort unterstützte er die Apartheid, verbreitete Verschwörungstheorien und starb 1974 bei einem Flugzeugabsturz.
Maye Musk erwähnt in ihren Memoiren, die Familie ihres Vaters sei im 18. Jahrhundert aus der Schweiz ausgewandert. Mithilfe der Ahnenforschung lässt sich diese Geschichte bis ins Jahr 1544 zurückverfolgen. Damals wurde Bartholomeus Haldimann in Eggiwil (Kanton Bern) geboren.
Bartholomeus Haldimanns Nachfahren traten später von der Staatskirche zu den Täufern über. Diese christliche Glaubensgemeinschaft lehnt unter anderem die Kindestaufe und den Kriegsdienst ab. Sie wurden aus religiösen Gründen verfolgt und wanderten daher nach Amerika aus. Das erste dort geborene Familienmitglied war laut der Ahnenforschung John Haldeman. Drei Generationen später folgte auf ihn ein weiterer John Haldeman mit dem Zweitnamen Elon – der Urgroßvater Elon Musks, nach dem dieser benannt wurde.
Auf der väterlichen Seite konnte die Ahnenforschung für Elon Musk niederländische und englische Wurzeln nachweisen. Eine von Errol Musks Großmüttern war Niederländerin. Seine Eltern sind eine Engländerin und ein englischstämmiger Südafrikaner. Errol Musks Vater Walter Henry J. Musk diente im zweiten Weltkrieg. Er war der Sohn eines englischen Maurers, der vermutlich um die Jahrtausendwende nach Südafrika auswanderte. Im Jahr 1891 lebte er noch mit seiner Frau und seinen Kindern in Tottenham, England. Ab dem Jahr 1901 konnte die Ahnenforschung einen Wohnsitz in Pretoria nachweisen – wo siebzig Jahre später Elon Musk geboren wurde.
Soher würde fast ein eigenes Kapitel doch gerechtfertigt sein, wenn noch über die Sendung „Das Gespräch“ vom 27. September 2026 erzählt werden würde, deren Anlaß ein Ja-Nein-Ja-und-vielleicht-bald-wieder-Nein-Mann war, aber das Letzte, was von diesem Establishmentmann zu erzählen wäre, hat dieser selbst in der Nachrichtensendung unmittelbar davor von sich erzählt, er würde den Vizekanzler, den Finanzminister und auch andere Minister machen …

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