Blutrünstigkeit ist nicht Wahlkampf geschuldet, sondern Alltag auf Rosenkranz-Website alias FPÖ-Unzensuriert

In „‚Vergasung‘: SPÖ schaltet Staatsanwaltschaft wegen Hetzpostings auf ‚Unzensuriert‘ ein“ in der Tageszeitung „Der Standard“ vom 3. Juli 2015 von Georg Pichler zu lesen:

„Dass derartige Beiträge dort gerade jetzt erschienen und solche Kommentare nicht gelöscht würden, sei im ‚herankeimenden Wien-Wahlkampf kein Zufall'“.

Das ist ein Unsinn.

Denn.

Auf der gesinnungsgemäß zensierten Website der identitären Gemein-Schaft ist es Alltag der Schreibstaffel derartige Kommentare zu den Kommentaren der FPÖ-Unzensuriert zu schreiben, die Schreibstaffel (abgekürzt: SS) kümmert sich nicht um irgend welche Wahlkämpfe, sie streicht ihre Blutrünstigkeit, ihre Diffamierungen, ihre Denunzierungen, ihre Beleidigungen auf ihr tägliches Brot.

Alltag der Schreibstaffel auf FPÖ-UnzensuriertEs reicht für das beispielhafte Belegen dieses Schreibstaffel-Alltags der blutrünstigsten Phantasien auf den im oben angeführten Artikel erwähnten „Peter_“ zu verweisen, über den hier seit langem schon immer wieder zu berichten war, was für Ungeheuerlichkeiten dieser von sich gibt. Diese Ungeheuerlichkeiten wurden auf der Rosenkranz-Website nicht gelöscht, obgleich hohe und höchste Verantwortliche der FPÖ darüber informiert wurden.

Das ist also nicht nur ein Unsinn, sondern es ist viel schlimmer. Es wird jetzt darauf reagiert, weil eben die Wahlen in Oberösterreich und in Wien vor der Tür stehen. Für die „herankeimenden“ Wahlkämpfe entdecken nun Dritte beispielsweise sogar einen „Peter_“ es, und das Schlimme wird sein, nach den Wahlkämpfen wird die Schreibstaffel der FPÖ-Unzensuriert wieder unbehelligt ihren blutrünstigen Alltag ausleben können, breit ignoriert von Medien und anderen Parteien, allen voran von ÖVP und SPÖ.

In dem oben erwähnten Artikel ist zwar zu erfahren, daß He.-Chr. Strache den Kommentar von FPÖ-Unzensuriert teilte, aber was nicht zu erfahren ist, und was ein weiteres Mal hier deutlich geschrieben werden muß, ist, daß He-Chr. Strache auch nichts gegen Postings von der Schreibstaffel (abgekürzt: Post SS) unternimmt, wenn er direkt davon informiert wird, und er nicht der einzige aus dem FPK ist, der nichts gegen die Post SS unternimmt.

Jetzt in den „herankeimenden“ Wahlkämpfen kann sich die FPÖ auch in der Tageszeitung „Der Standard“ als eine Partei präsentieren, die das fürchterlich finden, wenn im Artikel von Georg Pichler zu lesen ist:

„FPÖ: Postings sind ‚unangemessen‘

DER STANDARD hat auch bei der FPÖ um Stellungnahme angefragt. Das Teilen eines Artikels bedeute nicht von vornherein, ‚dass man bis zur Kommentarfunktion gelesen hat‘, heißt es seitens des Pressesprechers Karl-Heinz Grünsteidl. Die beiden Kommentare seien ’natürlich nicht angemessen und spiegeln in keiner Weise die Haltung der FPÖ wider‘. Eine strafrechtliche Relevanz müsse vor Gericht erörtert werden. (Georg Pichler, 3.7.2015) Update, 14:10 Uhr: Unzensuriert hat mittlerweile reagiert und die beiden angesprochenen Kommentare entfernt.“

Es ist auch für eine FPÖ ein Risiko, wenn auch erschreckenderweise in einem immer geringeren Ausmaße, in Wahlkampfzeiten mit derartigen Postings in Verbindung gebracht zu werden, es könnte – noch – Stimmen kosten. Auch in der Qualitätszeitung „Der Standard“ sich auf diese Weise präsentieren zu können, ist hilfreich. Wie der Alltag aber tatsächlich aussieht, fern von Wahlkämpfen, das wissen Wähler und Wählerinnen der Identitären Gemein-Schaft recht genau, und sie lassen sich nicht davon irritieren, daß in Wahlkampfzeiten die FPÖ sich von derartigen Postings distanzieren muß …

Nur ein paar Beispiele zu den obigen Ausführungen:

Post SSler Peter_

Post SSler Herwig Seidelmann

Post SSler Tea Party

He.-Chr. Strache fleht Innenministerin verzweifelt an, an seiner Statt konsequent durchzugreifen

Was Hofer und Strache an ihren inländischen Nächsten lieben

Unzensuriert FPÖ Peter_ Dante Inferno pronoever

Peter_ in bester christlich-abendländischer Traditionsgemeinschaft: Feinfühlig etwa, wie aus der Geschichte, spielte Reinhard Heydrich die Violine zu seinem Organisieren des Holocausts.

Was Gerhard Deimek zu „Vierteilen“ einfällt

FPÖ-Pressesprecher und „fehlgeleiteter Idealismus“

NR Barbara Rosenkranz – Kolumnistin FPÖ-Unzensuriert

Unzensuriert und deutsche Lobby

NS Erfreulicherweise wurde bis heute die Post von Peter_ auf FPÖ-Unzensuriert zu einem Kommentar von NR Barbara Rosenkranz mit der Schlagzeile „Vorsicht vor Asyl-Quote!“ vom 17. Dezember 2014 nicht gelöscht. Seine aktuelle Post über das „Vergasen“ mag manche dazu verleiten zu denken, daß sei ein dumpfer, ungebildeter … im Gegenteil, wie seine Post vom Dezember zeigt, ist er ein christlich-abendländisch gebildeter Mensch und anspruchsvoller Lektüre nicht abgeneigt – Dante …

Ein Gedanke zu „Blutrünstigkeit ist nicht Wahlkampf geschuldet, sondern Alltag auf Rosenkranz-Website alias FPÖ-Unzensuriert

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