Wenn Andreas Unterberger das bürgerliche Gewissen ist, dann gibt es in Österreich weder Bürgertum noch Gewissen noch Publistizik

Es ist von den „Salzburger Nachrichten“ eine gute Idee, gegensätzliche Meinungen auf einer Seite gleichzeitig zu veröffentlichen, soher dem Leser und der Leserin die Möglichkeit zu bieten, sich je zu einem bestimmten Thema aus dem Pro und dem Contra eine eigene Meinung zu destillieren … Jedoch, es wäre wünschenswert, würden die „Salzburger Nachrichten“ Andreas Unterberger zu mehr – um nicht pathetisch von Wahrheit zu schreiben – Genauigkeit verpflichten, gerade auch und vor allem deshalb, weil Andreas Unterberger von den „Salzburger Nachrichten“ vorgestellt wird als

„für viele das bürgerliche Gewissen der österreichischen Publizistik.“

Wer immer die vielen sein mögen, für die Andreas Unterberger das bürgerliche Gewissen der österreichischen Publizistik ist, provozieren damit, danach zu fragen, ob es überhaupt eine Publizistik in Österreich gibt, die so genannt werden kann, ob das bürgerliche Gewissen eine Tugend ist oder doch mehr ein Freibrief zur Ungenauigkeit, um nicht pathetisch vom Freibrief zur Lüge zu schreiben …

Andreas Unterberger - Am StammtischWie sorgfältig und genau Andreas Unterberger arbeitet, beweist er auch diesmal mit seinem Beitrag zum Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien … Es könnte zu jedem seiner unhaltbaren Sätze etwas geschrieben werden, aber das würde hier zu weit führen …

Lesen Sie daher bitte selbst dieses neuerliche unterbergerische Genauigkeitsbeispiel und informieren Sie sich gleich anschließend umfassend dazu im Vergleich zum Unterbergerischen, beispielsweise:

Die Wohltätigkeitskonzerne – Wie Kirchen wirtschaften

Dauerskandal Kirchenfinanzen

Wie großzügig Andreas Unterberger mit Zahlen umgeht, darüber wurde auch schon geschrieben:

Andreas Unterberger liest den Freiheitlichen dankend eine Studie

In bezug auf Mißbrauch behauptet Andreas Unterberger, die Republik würde sich um eine Kommission herumdrücken, während die Kirche … Das Land Wien hat eine Kommission eingesetzt und Entschädigungszahlungen beschlossen, das Land Tirol hat eine Kommission …

Was Andreas Unterberger auch verschweigt, ist beispielsweise die zweimalige einhundertprozentige Erhöhung der Kirchensteuerabsetzbarkeit innerhalb kurzer Zeit

Und so weiter und so fort …

Andreas Unterberger an seinem StammtischDa es aber eher unwahrscheinlich ist, Andreas Unterberger zu mehr Genauigkeit noch verpflichten zu können, kann ein weiter Vorschlag unterbreitet werden. Vielleicht finden die „Salzburger Nachrichten“ doch noch einen Publizisten für diese an sich gute Idee der Kolumne „Kontroverse“, bei dem im Gegensatz zu Andreas Unterberger nicht zuerst noch nachgeprüft werden muß, stimmen die Fakten und Daten denn überhaupt, sondern gleich mit Gewißheit der Richtigkeit der Fakten und Daten über die Argumente nachgedacht werden kann. Damit will aber nicht geschrieben werden, die „Salzburger Nachrichten“ sollen Andreas Unterberger abberufen …

A UnterbergerEs könnte mit Andreas Unterberger eine weitere Kolumne geschaffen werden: „Am Stammtisch“. Unter diesem Titel ist dann erstens sogleich klar, auf die am Stammtisch vorgebrachten Daten und Fakten muß nicht geachtet werden, die können in der Regel aufgrund ihrer Falschheit übergangen werden, und zweitens ist es menschgemäß nicht uninteressant zu erfahren, was denkt der gewöhnliche Stammtischler … Anderseits Andreas Unterberger an zwei Stammtischen …

6 Gedanken zu „Wenn Andreas Unterberger das bürgerliche Gewissen ist, dann gibt es in Österreich weder Bürgertum noch Gewissen noch Publistizik

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