„Die politisch korrekte Genozidunterstützung“ – Eine mölzerische Erleichterung

FPÖ Zur Zeit 1-2-2015

FP-ZZ: „Doch diese angeblichen Menschenfreunde sind in Wahrheit Unterstützer des Völkermordes. Die passive Unterstützung des islamischen Genozids an zahllosen Völkern durch bereitwillige Umvolkung wird zur Christenpflicht erklärt. Dies ist ein neuer Höhepunkt des menschenverachtenden Zynismus der Multikulti-Lobby!“

Es darf Georg I. Nagel nicht dem eitlen Irrtum erliegen, es werde ihm je besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Das gilt auch für seinen Kommentar in der Nummer 1-2 vom 9. bis 15. Jänner 2015 der ZZ unter der Schlagzeile „‚Bereicherung‘ für die EU – Die politisch korrekte Genozidunterstützung“.

Schriebe er das, was er schreibt, auf einer von ihm selbstgebastelten Webpage beispielsweise, wer fände das je unter den Abermillionen von Dummheiten, Gehäßigkeiten, Falschheiten und bösartigen Unterstellungen, die nanosekündlich in das Internet ausgeschieden werden? Und vor allem, wer fände das je erwähnenswert? Niemand.

Aber Georg I. Nagel scheidet nicht aus, um für sich allein Lesestoff abzusondern, dessen Geruch nur ein für ihn selbst wohlriechender ist, weil eben Eigengeruch nie als ein stinkender Geruch wahrgenommen werden kann. Das von ihm Ausgeschiedene aber wird zuerst von einem gewählten Mandatar in diesem Land beschnuppert und dann wird von ihm damit das Blatt beschmiert, das von ihm, dem gewählten Nationalratsabgeordneten, also von NR Wendelin Mölzer, geführt wird …

Es könnte nun gesagt werden, Georg I. Nagel hat einen Leser gefunden, der es, so unglaublich das auch empfunden werden mag. für veröffentlichungswert hält, auch wenn es sich dabei um einen Abgeordneten des österreichischen Parlaments handelt, also um NR Wendelin Mölzer … Aber Georg I. Nagel sondert seine Kommentare nicht unter Schreibkameraden ab, die keine gewählten Mandatare und Mandatarinnen sind, sondern seine Ausscheidungen sind ebenbürtig platziert neben den Kommentaren von gewählten Mandatarinnen und Mandataren der identitären Gemein-Schaft, also in der dieswöchigen Nummer vereint mit einem Kommentar von dem gewählten Mandatar Wendelin Mölzer …

Zur Zeit 1-2-2015 Neujahswünsche und ganzseitiges Inserat

Neujahrswünsche gewählter Mandatare und Mandatarinnen. Und auch in der Nummer 1-2/2015 wieder einmal ein ganzseitiges Inserat der FPÖ – finanziert von?

Wie Sie der Collage entnehmen können, wünschen in der dieswöchigen Nummer wieder recht viele gewählte Mandatare und Mandatarinnen der identitären Gemein-Schaft „allen Lesern und Freunden der ‚Zur Zeit‘ ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2015“ … Darunter sind auch welche, die beispielsweise auch im letzten Jahr für die ZZ Proben ihres Schreibkönnens und ihrer Geistesfähigkeiten abgaben.

Und wenn Sie sich nun dazu die recht sonderlichen und kaum als qualifizierte einzustufenden Äußerungen von gewählten Mandataren und Mandatarinnen der identitären Gemein-Schaft beispielsweise zu Asyl und Zuwanderung in Erinnerung rufen, kennen Sie auch den Kreis der Leser und Leserinnen des Georg I. Nagel, dem nicht nur ein bereits oben namentlich erwähnter gewählter Mandatar angehört, sondern … Soher werden Sie verstehen, daß ein zu ignorierender Georg Immanuel Nagel nicht ignoriert werden kann, weil er viel erzählt, ohne es zu erwählen wollen, über jene, die ihn lesen und wieder gewählt werden wollen …

In der Nummer 1-2 schreibt auch ein nun seit längerem schon wieder zum gewöhnlichen Schreibkameraden Herabgestufter, nämlich Wendelin-Väterchen Andreas Mölzer, der, nachdem er kein gewählter Mandatar der identitären Gemein-Schaft mehr ist, aufgrund der Qualität seiner Ausscheidungen auch Georg Immanuel Nagel heißen könnte, womit bloß gezeigt werden will, wie unterschiedslos die geistigen Ergüsse in dieser Gemein-Schaft zwischen gewählten aktiven und ehemaligen Mandataren und Nichtmandatarinnen …

Um also doch noch auf einen Kommentar eines Georg Immanuel Nagel ein wenig beispielshaft einzugehen, wird der vom ehemaligen Mandatar Andreas Mölzer abgesonderte Kommentar „Wir sind PEGIDA“ herangezogen, in dem er schreibt:

Und schließlich erklärte Merkel: “Heute rufen manche montags wieder ‚Wir sind das Volk‘. Aber tatsächlich meinen sie: Ihr gehört nicht dazu – wegen Eurer Hautfarbe oder Eurer Religion.“ Hier sei sie an das Grundgesetz erinnert, welches klarstellt, daß Volksdeutsche keine Ausländer sind. Und noch deutlicher heißt es im Bundesvertriebenengesetz: ‚Deutscher Volkszugehöriger im Sinne dieses Gesetzes ist, wer sich in seiner Heimat zum deutschen Volkstum bekannt hat, sofern dieses Bekenntnis durch bestimmte Merkmale wie Abstammung, Sprache, Erziehung, Kultur bestätigt wird.“ Und Millionen Bundesdeutsche wollen, daß die Volkszugehörigkeit auch weiterhin durch Abstammung und Kultur bestimmt wird, auch wenn dies den Verfechtern der multikulturellen Gesellschaft ein Dorn im Auge ist.

Das schreibt im Jänner 2015 ein ehemaliger Mandatar der identitären Gemein-Schaft … Das hat nagelsche Qualität. Aber weil Andreas Mölzer einmal ein Mandatar war, meint er, an Gesetze erinnern zu müssen, um seiner Absonderung das Gewicht eines ehemaligen Mitbschließers von Gesetzen … Wie sehr bereits der Artikel 116 des Grundgesetzes von Deutschland, auf den sich der zum Georg Immanuel Nagel herabgestufte Andreas Mölzer offensichtlich bezieht, selbst dem von ihm Gemeinten widerspricht, dafür reicht es im Grunde schon aus, diesen vollständig zu zitieren:

(1) Deutscher im Sinne dieses Grundgesetzes ist vorbehaltlich anderweitiger gesetzlicher Regelung, wer die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt oder als Flüchtling oder Vertriebener deutscher Volkszugehörigkeit oder als dessen Ehegatte oder Abkömmling in dem Gebiete des Deutschen Reiches nach dem Stande vom 31. Dezember 1937 Aufnahme gefunden hat.

(2) Frühere deutsche Staatsangehörige, denen zwischen dem 30. Januar 1933 und dem 8. Mai 1945 die Staatsangehörigkeit aus politischen, rassischen oder religiösen Gründen entzogen worden ist, und ihre Abkömmlinge sind auf Antrag wieder einzubürgern. Sie gelten als nicht ausgebürgert, sofern sie nach dem 8. Mai 1945 ihren Wohnsitz in Deutschland genommen haben und nicht einen entgegengesetzten Willen zum Ausdruck gebracht haben.

Zur Zeit FPÖ - Volksdeutsche - Erklärung DudenEs muß das nicht weiter groß ausgeführt werden. Bei Interesse kann auch nachgelesen werden, was es bereits 1988 für eine Debatte um das Grundgesetz gab, wie darüber in der Ausgabe 45/1988 des Wochenmagazins „Der Spiegel“ berichtet wurde. Bereits damals ging es dabei um das Thema Asyl. Eigentlich ein erschreckender Stillstand, seit Jahrzehnten kein Vorwärtskommen. Im Gegenteil sogar …

Es ist wieder einmal bezeichnend, daß Andreas Mölzer den Begriff Volksdeutsche verwendet. Die Geschichte des Begriffes ist leicht zu recherchieren, und die Suchergebnisse werden nicht überraschen. Es wäre tatsächlich überraschend, wenn es bei einem aus der identitären Gemein-Schaft einmal anders wäre … Der Duden beispielsweise führt für den Begriff Volksdeutsche an: „Gebrauch: besonders nationalsozialistisch“ …

5 Gedanken zu „„Die politisch korrekte Genozidunterstützung“ – Eine mölzerische Erleichterung

  1. Pingback: III. Präsident NR Norbert Hofer bei Kundgebung für Weltoffenheit | Prono Ever

  2. Pingback: Kardinal Heinz Fischer und Bundespräsident Christoph Schönborn gegen Schließung des Abdullah-Zentrums | Prono Ever

  3. Pingback: Dafür ist dem Standard die Nächstenliebe der FPÖ gewiß | Prono Ever

  4. Pingback: “Kein Salon dem Rechtsextremismus” am 30. Jänner 2015 – Und wo sind die Zigeuner? | Prono Ever

  5. Pingback: Barbara Rosenkranz und Georg Pegida Nagel: “Hauptverursacher des Terrorproblems – Ideologie des Multikulturalismus” | Prono Ever

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s