Hofer-FPÖ unzensuriert zum Bericht von Amnesty International über Ungarn

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Der Kommentar von FPÖ unzensuriert vom 29. September 2016 mit der Überschrift „Amnesty-Kritik an Ungarns Grenzpolitik kommt ganz zufällig kurz vor Flüchtlings-Referendum“ muß nicht kritisiert werden.

Wer diesen Kommentar liest und nicht aus der identitären Parlamentspartei ist, keiner oder keine aus der Schreibstaffel der FPÖ unzensuriert ist, wird selbst auf der Stelle eine entsprechende Beurteilung vornehmen.

Ein Absatz als anschauliches Beispiel aus diesem Kommentar zur eigenen Beurteilung:

„Amnesty spricht gar davon, dass in diesen Lagern ‚unhaltbare hygienische Zustände‘ herrschen würden und auch die medizinische Versorgung mangelhaft sein soll – was immer auch das bedeuten mag, wenn man davon ausgeht, dass tatsächliche Flüchtlinge in ihrem Heimatland um Leib und Leben fürchten müssen und in Ungarn weder Bomben fliegen, noch die Wasser- oder Lebensmittelversorgung beeinträchtigt ist. Auch die Einhaltung ‚hygienischer Zustände‘ obliegt in der Regel den Nutzern von Toilett- und Sanitäranlagen selbst.“

Der Kommentar auf FPÖ unzensuriert endet mit:

Ein Frage auf der Homepage der ungarischen Regierung zum Referendum lautet etwa: ‚Wussten Sie, dass es seit Beginn der Migrationskrise zu einem Anstieg der Belästigung von Frauen in Europa gekommen ist?'“

Der Bericht von Amnesty International umfaßt dreißig Seiten, zu dem hier verlinkt ist, um sich selbst ein Gesamtbild zu machen sowohl über den Amnesty-Bericht als auch über den Kommentar auf FPÖ unzensuriert …

Die Beurteilung könnte dahingehend ausfallen, daß es ein weiterer gesinnungsgemäßer Kommentar ist, der davon abhält, je die identitäre Parlamentspartei und deren Kandidaten und Kandidatinnen wählen zu können …

Gesinnungsgemäß können auch zu diesem Kommentar der FPÖ unzensuriert nicht die zustimmenden Kommentare der Schreibstaffel ausbleiben, die aber nicht zitiert werden sollen. Bis auf ein Wort: „Subjekte“. Vlad Tepes schreibt in seinem oder in ihrem Kommentar von den „Subjekten“, die niemand eingeladen habe …

Die FPÖ klagt stets schreibend und sprechend darüber, wie schlecht von Norbert Hofer gesprochen wird. Nun soll Norbert Hofer einmal lobend vor den Zaun geholt werden. Norbert Hofer ist ein Mann von großem Einfluß auf den Wortschatz, er ist ein Mann, dessen Wörter übernommen und weit in das Land hinaus getragen werden. Es ist anzuerkennen, daß  Norbert Hofer der Urheber des Wortes „Subjekte“ ist für die Menschen, die …, und das nun auch ein oder eine Vlad Tepes …

Norbert Hofer ist nicht zu bewundern, denn er hat die Last eines „Schutzherrn“ geschultert, vielleicht bei einer persönlichen Begegnung mit der Vorsehung von ihr dazu verurteilt oder auserkoren, die Pflicht zu erfüllen, stets das harte Wort zu führen, wenn Menschen gar zu milde reden …

Norbert Hofer verspricht und droht den „Bestien“, was er niemals einhalten kann

Noch ist es ihm nicht gelungen, auch Vlad Tepes zu seinem Wort von den „Bestien“ zu führen, aber er wird nicht ruhen, weiter mit hartem Schritt und bestocktem Tritt seiner Pflicht nachgehen, bis auch Vlad Tepes nicht mehr gar milde von „Subjekten“ spricht, sondern von „Bestien“, auf daß die Identifikation vollkommen ist, nicht mehr zu unterscheiden, wer Norbert Hofer und wer Vlad Tepes, der oder die sich nach dem blutsaugenden Fürsten sein oder ihr Pseudonym gewählt hat … aber bald wird es ihm gelungen sein. Vor ein paar Tagen, wie in der Collage gelesen werden kann, zog Vlad Tepes den Hut vor Herrn Hofer, jetzt das hoferische Wort „Subjekte“ und wie lange wird es noch dauern, bis auch das hoferische Wort „Bestien“ … Ja, Norbert Hofer ist wahrlich ein Mann von – wie würde das in seiner Gesinnungskameraderie bezeichnet werden: volksbildnerischer Größe?

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