Hausmeisterdäne Gerhard Richter habe nichts gegen „Ausländer“ – „Aber …“

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Es wird alles noch viel schlimmer werden, als es von dem heutigen Tag aus gedacht werden kann.

Es wird alles noch viel schlimmer werden, weil das Schlimme gekannt wird, und dennoch wird so weitergeredet, als ob das Schlimme je nie passiert wäre. Soher kann, wenn das Schlimme wieder passiert, gesagt werden, es wird noch schlimmer sein, als das in der Vergangenheit passierte Schlimme, weil ja alles über das vergangene Schlimme gewußt wird, und dennoch hält das nicht ab, so zu reden.

Nun auch Gerhard Richter. Und die FPÖ unzensuriert wird wohl zu ihrem Hofer beten, daß jetzt auch Gerhard Richter so spricht, dabei aber so großväterlich gütig, so milde, so faktenfrei, so banal … um das berühmte Wort von der Banalität ein wenig abzuwandeln: so banal bildungsnah.

Es wurde oben geschrieben:

„Es sollen sich alle fürchten. Als ob es je schon einen Anlaß gab, sich zu fürchten – gar vor einem Hofer. Da lachen sogar die Hühner in den Legebatterien.“

Aber es kann Angst aufkommen, zu sehen, wie immer mehr einschwenken, sich immer mehr von den Bildungsnahen einreihen, und dabei gleichzeitig immer noch den sogenannten Bildungsfernen zur Last gelegt wird, die sogenannten Bildungsfernen verantwortlich gemacht werden, sie beschuldigt werden für den, wie es scheint, unaufhaltbaren Aufstieg von … setzen Sie selbst einen Namen ein, von the president-knob bis …

Gerhard Richter, nun auch er …

Das gütige richterische Geschwefel von der Schönheit … Von einem Odin Wiesinger und seinen Reihen ist das Geschwefel über Schönheit erwartbar, aber …

Der gütig vorgetragene, aber banale Vorwurf gegen Merkel und Gauck, der menschgemäß eine Verweigerung ist, Flüchtlinge aufzunehmen. Und dabei noch sein Geschwefel von „unnatürlich“ … wie ein Hausmeister arg…, nein ein Argumentieren kann das nicht genannt werden, er faselt, er schwefelt als Hausmeister beim Branntweiner um die Ecke, den er sonntäglich zum Frühschoppen besucht, er habe nichts gegen „Ausländer“, aber er wolle nur die zu sich zum Essen einladen, die er kenne, ob das ein „Neger oder ein Däne“ sei …

Eine äußerst zwielichtige Rolle spielt dabei wohl auch der höchst bildungsnahe Interviewer – Anders Kold, Louisiana Museum of Modern Art  -, auch durch die Übersetzung in das Englische: „ungeheure Umwälzung“ wird zu „huge wave of Immigration“ …

Nein, es muß nicht Angst aufkommen. Aber es muß gefragt werden, wie lange will noch die Legende von den Bildungsfernen erzählt werden, die gebildet werden müssen, damit das Schlimme je nie wieder … Wer soll sie denn bilden? Die Bildungsnahen? Richter?

Nicht Angst, sondern eine breite Rückkehr zu den Fakten, eine breite Widerrede … diesem Aufkommen ist das Wort zu reden.

PS Gerhard Richter wird, da er sich gerne „Neger“ einlädt, wenn er sie kennt, wohl nichts dagegen haben, ihn einen Hausmeisterdänen zu nennen.

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