Ein „identitärer Plan“, in und aus Österreich, auch wieder für Deutschland

Judith Goetz schreibt in der Ausgabe 13./14. Jänner 2024 der Tageszeitung „Der Standard“:

Ein rechtsextremer Plan in Deutschland zur Vertreibung von Menschen rückt den Begriff der „Remigration“ wieder ins Zentrum der Debatte. Seinen Ursprung hatte er in der NS-Exilforschung. Das ist eine typische Praktik der Identitären Bewegung.

Womit Judith Goetz der „Identitären Bewegung“ doch so etwas wie ein Können zugesteht, wenn sie schreibt:

Kaum bekannt ist jedoch, dass der Begriff ursprünglich aus der NS-Exilforschung stammt und erst von den Identitären erfolgreich umgedeutet wurde.

Sie verweist zwar darf,

[v]on den Identitären durch seine stetige Wiederholung popularisiert, ist der Begriff inzwischen in der politischen Debatte angekommen und wird von zahlreichen Politikerinnen und Politikern der extremen Rechten, so beispielsweise auch von den FPÖ-Politikern Herbert Kickl oder Christian Hafenecker, verwendet.

Der Begriff „Remigration“ hat die, um die in diesem Zusammenhang unpassende Formulierung von Judith Goetz, „politische Debatte“ nie verlassen, mußte also in der „politischen Debatte“, die alles ist, nur weder Politik noch Debatte, nicht ankommen, die „Identitären“ erfüllen lediglich, ohne je Eigenes beizutragen und ohne je eigenes Können, was ihr ihre parlamentische Führungspartei aus Österreich …

So ist auch um den Begriff „Remigration“ bestellt. Vor etlichen Jahren bereits war beispielsweise von „Remigration“ zu lesen, ließ Wendelin Mölzer, Abgeordneter zum österreichischen Nationalrat bis zum Oktober 2019, in seines Vaters ZZ schreiben:

Masseneinwanderung zu stoppen und Remigration zu fördern.

Diese parlamentarische Führungspartei als „identitäre und patriotische Partei“,

nun von einem kleinen Gebirgsjäger angeführt,

wird ihren Plan der „Remigration“ wohl auch für dieses neue Jahr als Vorsatz sich vorgenommen haben, wie dieser vor einem Jahr als Vorsatz von einem aus ihrer Reihe offen

Wo wir das letzte Jahr aufgehört haben, nämlich mit dem Themenschwerpunkt Remigration. Und den Themenschwerpunkt werden wir vollgas weiterführen.

„Ein rechtsextremer Plan in Deutschland“, schreibt Judith Goetz, nun, wenn es denn „Plan“ genannt sein soll, dann muß es doch zumindest heißen: „ein rechtsextremer Plan“ in Österreich, „ein rechtsextremer Plan“ aus Österreich für Deutschland, „ein rechtsextremer Plan“ wieder aus Österreich“ … Es gefällt, daß es „Plan“ genannt wird, weil es doch heißt: „Ja, mach nur einen Plan! Sei nur ein großes Licht! Und mach dann noch ’nen zweiten Plan Gehn tun sie beide nicht.“

Zum „Plan“ der „Remigration“ der identitären parlamentarischen Partei in Österreich gehört, wohl auch eine „Geburtenoffensive für Österreich“, wie ebenfalls vor einem Jahr schon als Vorsatz von einem aus dieser Parteistaffel geäußert, und

ob der ebenfalls vor einem Jahr von einem Staffelholzer geäußerte Vorsatz „Redemokratisierung Österreichs“ zum „Plan Remigration Geburtenoffensive“ gehört oder dies der zweite „Plan“ —

Es könnte dieser „Plan inzwischen, da „Remigration Geburtenoffensive“ doch sperrig klingt, nach einem Vers des kleinen Gebirgsschmiedejägers „Kinder statt Inder“ …

Was der identitäre außerparlamentarische Gefolgsmann in Potsdam von sich gegeben hat, davon kann Judith Goetz nichts berichten, das ist verstehbar, war es doch ein „geheimes Treffen in Potsdam“, es wird wohl ein langer Vortrag gewesen sein, für das Einsammeln von Spenden ist doch mal auch so etwas wie zu arbeiten … Eine Kurz-Fassung davon, was unter dem „Plan Remigration“ zu verstehen sei, war am 10. Jänner 2024 in der Nachrichtensendung um 22 Uhr zu hören des öffentlich-rechtlichen Rundfunks Österreichs, in die Sendung geladen war der kleine Gebirgsjäger, der über „maßgeschneiderte Gesetze“, nein, das sagte der identitäre außerparlamentarische Gefolgsmann, dem zum gesinnungsgemäßen Dank eine Hofburgballnacht … der

kleine Gebirgsjäger sprach in seiner Fernseherklärung seiner Positionen auch zu „Remigration“ von: „eine Rechtslage herstellen“ —

Die identitäre parlamentarische Partei eine Lehrende der AfD, nicht einmal brechen Mitglieder von ihr auf nach Deutschland, um …

Ob dem kleinen Gefolgsmann Zeit blieb, die kleine Schiffstour von Potsdam nach Wannsee und zurück …, also vor oder nach seinem Vortrag die Zeit zu nutzen, sozusagen für eine Bildungsreise, die schon so manchem Mann seine Herzbrieftasche öffnete, für eine Spende, auch an den kleinen Gefolgsmann, das wird nicht gewußt, aber daß es bei diesem „geheimen Treffen in Potsdam“ auch um Spenden ging, davon wird berichtet, auch über die Anwesenheit von „finanzstarke[n] Unterstützer[n]“.

Auch das nichts Neues, wie es seit Jahrzehnten gewußt wird, ganz oben auf der Agenda stets: Geld, Geld, Geld, Geld und wieder und wieder Geld für „Pläne“, die alle nicht