kurz vor einer Wahl einer von seinen Pgs. als „Beschützer“ gepriesen —
und verkünden, verstärkt durch ihre Lautsprecher ohne Kopfhörer, seine Pgs:
Als Volkskanzler wolle er der Diener, das Sprachrohr und der Beschützer der Österreicher sein.
Er wollte nicht nur ein „Beschützer“ werden, sondern ein „Schutzherr“, und das ist auch recht und …
ist er doch einer aus der „gehobenen Schicht“
der Elite und des Establishments.

Und das ist auch recht und … ein „Schutzherr„, der seine eigene Position nicht einmal beschützen kann, kann niemals irgendwen beschützen. Genauso lange in etwa, als der Schutzherrwollende Minister war, also für kurz,
war er Parteiobmann, konnte ihn der nun Beschützer-werden-Wollende nur so recht beschützen, als er ihn, den Schutzherrwollenden, selbst von der Obmannschaft erlöste.
Er wollte Präsident werden und als Präsident ein „Schutzherr“, er ist auch ein Präsident geblieben, aber
es hält aber ihn nicht davon ab, wieder ein Präsident werden zu wollen,
noch ein höherer Präsident, und dann mehr oder weniger
kurz später gar der erste Präsident, und dann aber ein „Schutzherr“ wie er in der Bibel steht.
Was „Schutzherrn“ und „Beschützer“ in einer Bruderschaft weiter eint, ist ihr gemeinsames Bekenntnis: „Euer Wille geschehe“, im Glauben,
daß ihnen wie einst erfüllt wird: Gebet, was ihnen ist und schicket ihnen Soldaten in die große Stadt,
gebet ihnen, was ihnen ist, schicket im ganzen Lande Soldatinnen aus …

Ob „Schutzherr“, ob „Beschützer“,
mit „Schutzherren“, mit „Beschützern“ hatten einst schon Demokratien keine Erfahrungen gemacht, die gut genannt werden können, hingegen reichliche Erfahrungen, von den schlechten die schlechtesten Erfahrungen, derart die schlechtesen Erfahrungen, daß sie nur im Einfrieren, im künstlichen Tod, bis zu dem Tag, an dem die „Schutzherren“ nicht mehr waren, ihre Rettung, ihre Auftauen …
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