Rosenkranz‘ Libertas

Nun ist er, Walter Rosenkranz, also zum ersten Nationalratspräsidenten gemacht worden, am 24. Oktober 2024, würdiger für Österreich, ehrenreicher für Österreich kann kein anderer Mann sein, als er, Walter Rosenkranz, dessen Niveau der Fellner spiegelt und

dessen Vorbild ein deutschnationaler Antisemit, oh, wenn dieser deutschnationale Antisemit das noch erleben hätte dürfen, daß einer in Österreich, dem er deutschnationales und antisemitisches Geistesvorbild ist, zum ersten Nationalratspräsidenten gewählt wird, am 24. Oktober 2024, wie hätte er gesinnungsgemäß gejauchzet.

Natürlich hätte er nicht gejauchzet, sondern er, Sohn eines bankrotten Seidenzeugfabrikanten, mit vorzüglichster Bildung, wäre wohl zur Feier zu einem Mozart in den Musikverein geeilt, die der nun gemachte Nationalratspräsident mit ihm teilt, mit dem „Mitgründer des Mozarteums“,

[…] ich habe an sich einen unbekannten Politiker wieder aus der Vergangenheit herausgenommen nicht nur seine schulische Tätigkeit sondern auch seine Leistungen auf dem Gebiet des der Musik Mitgründer des mozarteums in Salzburg und so weiter also das sind alles Eigenschaften die mir sehr nahe gehen […]

die Musik, Mozart, auch Mozart, dessen Musik, die Musik ihres zu ihrem Arischen hinuntergezogenen Mozart den nationalsozialistischen Menschen recht nahe

Würdiger als Walter Rosenkranz kann auch keine Nachfolgerin von Wolfgang Sobotka sein, wie diesem wird es ihm eine Ehre sein, die Rechtbesten in das Parlament einzuladen

Darein wird ihm nicht Wolfgang Sobotka allein ein Vorbild sein, sondern auch seine Parlamentspartei, die weiß, Rechtbeste zu sich ins Parlament zu laden — Wie recht er, Wolfgang Sobotka, am 24. Oktober 2024 zum Abschiede gesprochen hat, daß es unbedingt zu zitieren ist, das von einer Maschine automatisch erzeugte Transkript:

Schritte und zum Schluss zum Schluss sie kennen das es war mir ein großes Anliegen aus einem persönlichen familieng geschichtlichen Erlebnis heraus aus einer Haltung die ich als Lehrer und das Pädagoge als Historiker an den Tag gelegt habe den Kampf gegen Antisemitismus weil er antidemokratisch ist und diese Haltung muss uns allen ein Bewusstsein sein wenn wir hier uns im Parlament versammeln egal ob er von der rechtsextremen

von der linksextremen W es heute antizionistisch und antiisraelisch ist ober von der Migration kommt oder besonders bedenklich aus dem feton dort wo aus der Mitte der Gesellschaft kommt wo scheinbar dieses Gift dieses Antisemitismus dass wir seit 2000 Jahren das Judenhass kennen sich einsch und wiederum versucht eine wissenschaftliche Begründung dahinter zu legen die es nicht gibt dann wird Israel als Anti ein apatheitstaat denonziert oder als postkoloniales Geschöpf bei aller Kritik die notwendig ist auch zu Israel braucht es hier ein klares Bekenntnis eine klare Trennlinie und daher ist es unerträglich wenn am 9 November zu einer Demonstration aufgerufen wird wo wir wissen im Gedenken an die D hier zu einer Demonstration ganz anderen Inhalts aufgerufen wird da ist jeder andere Tag recht aber nicht dies und ich sag das auch hier und ich hier mit ein Brief geschrieben weil die Berichterstattung zum 7 Oktober 2023 2024 an der Haltung wirklich zweifeln lässt was man hier angestellt hat dass man unwidersprochen zum Teil Antisemitismen öffentlich dargestellt hat den Repräsentanten der Palästinenser dort zu Wort kommen ließ die Antwort und ich bitte darum dass man dementsprechend das auch in dem Stiftungsrat in den anderen grämien diskutiert das braucht Österreich um diese Wachsamkeit nicht der zu erliegen zum Schluss ich wünsche dem Parlament dem Nationalrat ihnen wirklich viel Kraft viel Ausdauer viel Freude sehen sie nicht das Glas halble leer sondern immer halbvoll in ihren Bemühungen es lebe die Republik Österreich es lebe unser Parlament und ich freue mich dass ich jetzt den Vorsitz an den neugewählten Präsidenten übergeben darf dem mich mit den selben wünschen begleite ich räume das Feld lieber Walter wie heißt es so schön the florss Standing Ovations für den abtretenden Nationalratspräsidenten von seiner Fraktion die Freiheitlichen applaudieren nicht die SPÖ applaudiert aber sie bleiben sitzen ebenso die Neos und die Grünen das war noch einige mahnende Worte von wolfgang Sobotka der sich noch bedankt

Ach, wie stolz war Wolfgang Sobotka selbst noch bis vor ein paar Jahren, dabei zu sein, wenn die Plakette nach dem „österreichischen Streicher“ vergeben wurde, dann aber war es Zeit, den Antisemitismus zu verbergen, schließlich stand die größte Zeit aller Zeiten bevor, eine christschwarzblaue Bundesregierung

NS Und wieder einmal kam einer dieser Parlamentspartei im Parlament auf einen Stimmenanteil, den eine aus dieser Parlamentspartei bei einer Wahl

außerhalb des österreichischen Parlaments noch nie bekam, nämlich 61,7 %, außerhalb des österreichischen Parlaments bekam kein Kandidat dieser Partei je noch eine absolute Mehrheit, kam keine Kandidatin noch über fünfzig Prozent, nur bei Wahlen im österreichischen Parlament kommt ihr Personal weit über fünfzig Prozent, wobei allerdings die Frage zu stellen ist, ob denn das eine „Wahl“ zu nennen ist oder nicht einfach eine „Mache“