Blackpilled profound ones

Auf der Konzernplattform des 20. April kann es nicht ausbleiben, daß Profunde recht profund, also tiefgreifend, zur Wahl des neuen ungarischen Ministerpräsidenten sich äußern.

Der eine ist, so wird er vertrauensvoll von dem gesinnungsgemäßen „Volkslehrer“ angesprochen, „Martin“, der für die vom österreichischen Nationalratspräsidenten im österreichischen Parlament begrüßten Schildmaagd „my friends“ ist.

Und was er, „Martin“, recht profund, also recht tiefgreifend, am 10. Mai 2026 auf dieser Konzernplattform zu sagen hat, erhellt sich in einem von ihm verwendeten Wort vollkommen: „black-pilled“. Richtigerweise weiß „my friends“ in seiner profunden, also tiefgreifenden, Auslegung immerhin, daß es sich um den designierten ungarischen Gesundheitsminister handelt, im Gegensatz zum zweiten Profunden, der am 10. Mai 2026 auf dieser Konzernplattform noch profunder, also noch tiefgreifender —

Ungarns neuer jüdischer Präsident führt den berüchtigten Teufelstanz-Ritual durch.
Seien Sie versichert, in ein paar Jahren wird Ungarn keinen Unterschied mehr zu Argentinien haben.

Und dafür fliegen ihm in den ersten neunzehn Stunden schon Tausende von „Herzen“ zu, sind bereits 1716 Menschen animiert, derart Profundes, also Tiefstgreifendes, zu teilen und sohin weiterzuverbreiten.

Eine Gedenktafel wird er, der Tiefstgreifende, dafür auf dem KL in Wien nicht bekommen, es gibt ja schon eine für einen Täter auf dem KL zu Wien.

Daß „my friends Martin very black-pilled“, wie gut ist das zu verstehen, es werden ihm halt seine gesinnungsgemäßen Tänzer eingefallen sein,

aber nicht jeder Mensch, der tanzt, ist ein trumpischer Tänzer,

aber nicht jeder tanzende Mensch ist ein mileiischer Tänzer

Ob die Strippe (string) „my friends Martin“, die vielleicht selbst tanzte, wenn string pullers ihre Fäden entsprechend bewegten, mit „very black-pilled“ mit „sehr pessimistisch“ übersetzte, vermag nicht zu gesagt werden, geht doch „black-pilled“ weit darüber hinaus, mit „pessimistisch“ zu kurz gegriffen übersetzt, wie heute am 11. Mai 2026 gelesen — Johannes Wiegend auf der Website vom Magazin Chip am 28. März 2025:

Blackpilled: Was bedeutet es, die Blackpill zu nehmen

Der Begriff „Blackpilled“ bezieht sich auf eine pessimistische oder nihilistische Weltanschauung, die oft in Online-Communities verwendet wird.

Ursprung und Bedeutung des Begriffs „Blackpilled“

Der Begriff „Blackpill“ stammt aus der sogenannten „Pill-Metapher“, die ursprünglich aus dem Film „The Matrix“ (1999) stammt.

In diesem Film muss der Protagonist zwischen der roten und der blauen Pille wählen: Die blaue Pille steht für das Verbleiben in einer illusorischen Realität, während die rote Pille die Wahrheit offenbart – selbst wenn diese unangenehm ist. Aus dieser Metapher entwickelten sich in Online-Communitys unterschiedliche Abwandlungen, darunter die „Blackpill“.

Die Blackpill geht über die Redpill hinaus und steht für eine besonders pessimistische oder nihilistische Sicht auf die Realität.

Während die Redpill-Gemeinschaft oft eine selbstbestimmte Veränderung der eigenen Lebenssituation propagiert, sehen Blackpilled-Personen die Umstände als unveränderlich an. Sie sind der Überzeugung, dass gesellschaftliche, biologische oder psychologische Faktoren das Leben so stark bestimmen, dass individuelles Handeln kaum eine Rolle spielt.

Dieser Begriff wird häufig in Internetforen und Subkulturen verwendet, insbesondere in Diskussionen über Dating, Gesellschaft und soziale Hierarchien.

Auswirkungen und Kritik der Blackpill-Ideologie

Wer „die Blackpill nimmt“, akzeptiert eine oft fatalistische Weltsicht.

In der Praxis bedeutet dies, dass Betroffene sich von gesellschaftlichen Idealen distanzieren und häufig eine resignative oder sogar misanthropische Haltung einnehmen. Besonders in Online-Communitys, die sich mit Themen wie Dating und sozialer Dynamik befassen, führt die Blackpill-Ideologie zu kontroversen Debatten.

Anhängerinnen und Anhänger glauben beispielsweise, dass unattraktive Männer niemals romantischen oder sexuellen Erfolg haben können, unabhängig von ihren Bemühungen. Diese Ideologie basiert stark auf einer Hierarchie der Attraktivität und betont die Bedeutung von Aussehen als entscheidenden Faktor.

Der Blackpill-Bewegung wird häufig vorgeworfen, eine toxische und destruktive Mentalität zu fördern. Eine derart pessimistische Weltanschauung würde zur sozialen Isolation führen und oft als Ausrede genutzt werden, um sich nicht weiterzuentwickeln oder Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen. Einige Extremformen dieser Ideologie können sogar gefährliche gesellschaftliche Einstellungen verstärken und in Online-Radikalisierung münden.

Dennoch gibt es auch Menschen, die behaupten, die Blackpill habe ihnen geholfen, die Realität klarer zu sehen und sich von unerfüllbaren gesellschaftlichen Erwartungen zu lösen. Sie betrachten die Ideologie als eine Art „Erkenntnis“, die sie vor Enttäuschungen schützt.

Ob die Blackpill eine realistische Analyse der Welt darstellt oder nur eine verzerrte und destruktive Perspektive, bleibt umstritten. Fest steht jedoch, dass diese Denkweise für viele Menschen eine tiefgreifende Veränderung ihrer Weltsicht bedeutet – mit weitreichenden Konsequenzen für ihre psychische und soziale Gesundheit.