Mode und Urin erregen

Das Kunstprojekt der Florentina Holzinger und das Forschungsprojekt der Elke Gaugele haben eines gemeinsam, es werden erregt die Falschen der Förderung bezichtigt, beim Kunstprojekt Andreas Babler, der zum Zeitpunkt der Fördervergabe nicht dafür verantwortlicher Minister war, beim Modeforschungsprojekt Eva Maria Holzleitner, die zum Zeitpunkt der Fördervergabe nicht dafür verantwortliche Ministerin war, jedoch das hindert etwa das selbst geförderte Medium „Exxpress“ nicht an der aufgeregten Verbreitung, daß Eva Maria Holzleitner …

Millionen Steuergelder aus Holzleitners Wissenschaftsministerium

Finanziert wird das Projekt vom Österreichischen Wissenschaftsfonds FWF mit fast 400.000 Euro. Der FWF wiederrum wird finanziert durch Steuergelder. 2024 vergab der Wissenschaftsfond rund 349 Millionen Euro für wissenschaftliche Projekte aus. Das ist ein deutlicher Sprung gegenüber 2022, als der FWF Förderungen in der Höhe von 273 Mio. vergab. Verantwortlich für den FWF ist Eva-Maria Holzleitners (SPÖ) Ministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung.

Exxpress. 400.000 Euro Steuergeld für Modestudie: Polohemd könnte rechtsextrem sein. 4. August 2026.

Was bislang im Gegensatz zum Kunstprojekt bei der Modestudie ausblieb, ist ein hochgeistiger Erguß, noch fiel den geistig Hochprozentigen nichts entsprechend Hochprozentiges ein, wie beim Kunstprojekt, als die dagegen im Anzug und im Kostüm Auftretenden so Hochgeistiges von sich gaben, wie „Tuttelmonster“,

„Brunzbecken-Babler“,

oder von einer weiteren Mandatarin so einfach wie hochgeistig „DEIN Steuergeld für ein BRUNZBECKEN“ …

Eine wieder derart seriöse Information wie die von für „Qualitätsjournalismus“ gefördertem Medium „Exxpress“ kann nur desselben Tages noch von einer selbst für seriöse Informationen recht bekannte Website übernommen werden, und das erinnert daran, daß vor acht Jahren der gesinnungsgemäß zensurierten Website Mode Anlaß zur Aufregung, Erregung und zur seriösen Information war, es ging dabei um Thor Steinar; davon wird in „T-Shirt, Uniform der Jetztzeit“ erzählt.

Auf der Website des Österreichischen Wirtschaftsfonds FWF, ist am 6. August 2026 zu lesen, wird über dieses Forschungsprojekt unter „Vom rechten Rand zum Hipster“ berichtet, wobei auch Thor Steinar erwähnt wird:

Während sich Rechtsextreme in den 1990ern vielfach bestehende Marken, wie etwa Lonsdale, als Szenekleidung aneigneten, begannen sie Anfang der 2000er, eigene Modelabels zu gründen. Eines der bekanntesten jener Anfangsjahre ist Thor Steinar, das nordische Mythologie (Thor), einschlägige Nazi-Symbolik (Felix Steinar war ein ehemaliger SS-General) mit subkultureller Ästhetik, etwa aus dem Bereich der Hooligan- oder der Bikerszene, kombiniert. „Thor Steinar hat sehr früh damit begonnen, die Vielfalt jugendkultureller Stile zu vermarkten, und damit auch Biker oder Surfer abgeholt“, erklärt Gaugele die Strategie der Produzenten.

Bloß, der „SS-General“ hieß nicht „Steinar“, sondern „Steiner“, Felix Martin Julius Steiner. Und wieder einmal ist an ihm, Felix Steiner, nicht das Aufmerkenswerte, was er vor 1945 war und tat, sondern wie er nach 1945 wieder auffällig wurde, und er wurde gesinnungsgemäß auffällig. Etwa durch seine Bücher „Die Armee der Geächteten“, „Die Freiwilligen der Waffen – SS Idee und Opfergang“. Bücher, die auch lange nach seinem Tod im Jahr 1966 wieder publiziert werden, wie gelesen werden kann, und natürlich auch über Amazon zu beziehen.

Felix Steiner trat nach 1945 nicht in seiner gesinnungsgemäßen Uniform oder im T-Shirt auf — vielleicht trug er solche beispielsweise beim Grillen, in der Freizeit —, sondern im Anzug, im Anzug und der Anzug ist nicht erst seit Felix Steiner die gesinnungsgemäße Arbeitskleidung der Identitarians