Anstiftung zur Kunstzerstörung aus Anlaß einer Kunstzerstörung in Österreich von Österreich

Wie fest auf der nationalsozialistischen Geistesschreiße Österreich noch auftritt, beweist Österreich heute wieder einmal mit seinem Bericht über die Zerstörung eines Kunstwerkes, wobei ausdrücklich gesagt werden muß, daß es hierbei nicht um eine Unterstellung geht, irgendwer sei ein Nationalsozialist oder eine Nationalsozialistin, sondern einzig darum, daß diese aus den Tiefen des Katholischen geförderte nationalsozialistische Geistesschreiße immer noch der in Österreich verlegte Bodenbelag ist, auf dem in Österreich in Tracht stolz und ohne Bedenken geschritten und aufgetanzt wird, wie es gerade und vor allem der Umgang mit der Kunst in Österreich am besten und am eindeutigsten belegt …

Auftakt zur Kunstzerstörung in Österreich von Österreich

Österreich: “ … wirklich eine Träne nachweinen tut dem Kunstwerk von Leibnitz allerdings kaum einer. Schadenfreude macht sich breit. Das soll Kunst gewesen sein (links). Nun ist es wirklich Schrott.“

Vor ein paar Tagen während der vielen Gedenkveranstaltungen zu den Novemberpogromen war auch wieder diese hämische und selbstgefällige „Ravag“-Reportage zu hören …

Wer solch ein Österreich hat, der braucht keine Ravag mehr. Allerdings, hätte Österreich seinen Bericht über diese Kunstzerstörung verlesen lassen, die vorlesende Schreiberin dieser Österreich-Zeilen hätte sich wohl nicht anders angehört als jener von der „Ravag“ … Und wie sei er, der Ravag-Reporter, vor dem Mikrophon gestanden? Damals als Ravag-Reporter und heute als Österreich-Reporter, was für ein Bild würde gegeben werden, eines das einen Menschen zeigte, plaudernd oder vorlesend und dabei auf die hirschgeweihknöpfetrachtenjanckerverhüllte Hühnerbrust …

Mehr muß zu dieser Anstiftung zur Kunstzerstörung in Österreich von Österreich nicht geschrieben werden. Vielleicht noch, wie lange wird es dauern (für alles gibt es und werden ständig weitere Preise erfunden), daß auch ein Preis ausgerufen wird, um Menschen, die Kunstwerke zerstören, auszuzeichnen. Die größte Nachsicht und Empathie, mit dem Österreich den Kunstzerstörer behandelt, wird möglicherweise auf Dauer zu wenig sein, um Österreich zu dem idealen Platz der massenhaften Kunstzerstörung auszubauen, Einladungen müssen auch motivierende Elemente enthalten … Was motiviert mehr als eine Auszeichnung? Und Awards brauchen auch stets prominente Paten und parteipolitischen Ehrenschutz – für einen Kunstzerstörungspreis böten sich vornehmlich Freiheitliche an, besonders jetzt mit Norbert Hofer gäbe es sogar einen ganz hohen Staatstuhlsitzer, der für das freiheitliche Progamm und Handbuch hauptverantwortlich zeichnet, der, wie es heute so geliebt wird, authentisch für einen derartigen Preis – ist doch für diese Gemein-Schaft festgeschrieben, wie Kunst zu sein hat, und das Traurige, das Schäbige, die Schreiße daran ist, es ist eine in Österreich weitest verbreitete Ansicht, also auch von Nicht-Freiheitlichen, die Kunst habe schön …

Professor Schuster sagte vor mehr als zwanzig Jahren: Sechseinhalb Millionen Debile schreien, alleingelassen, nach einem Führer … Das will er berichtigen, hier war er schlampig, ungenau. Deshalb geht Professor Schuster noch einmal auf den Heldenlatz, um sich dort zu korrigieren, wo er meint, das ist der einzig geeignete Platz dafür, aber dann findet er das Belvedere dafür doch stimmiger und sagt, während er hinunterschaut auf den Balkon des Belvedere:

Sechseinhalb Millionen wahlberechtigte
Verwirrte schreien, alleingelassen, danach,
Führer und Führerinnen sein zu wollen, und
diese sechseinhalb Millionen Verwirrten
werden dann alle einen einzigen Namen als
Führer und Führerinnen haben, wie
sie schon einmal sich einen einzigen Namen …

Möglicherweise ist es bereits soweit, daß Künstler und Künstlerinnen in Österreich froh darüber sein dürfen, nicht selbst körperlich angegriffen zu werden, sondern bloß ihre Kunstwerke zu dem gemacht werden, was sie „wirklich“ sind: „Schrott“, wie Österreich es ganz ohne Anführungszeichen und ohne Fragezeichen … Österreich stellt fest „Das soll Kunst gewesen sein.“ Wenigstens kein Ausrufezeichen setzt Österreich, das wäre wohl zu stürmisch gewesen, ach wie sachlich Österreich doch ist, ebenfalls ohne Ausrufezeichen: „Nun ist es wirklich Schrott.“

Der Name des Künstlers wird schon nicht mehr genannt, der Name des Künstlers wird verschwiegen. Und wer Namen auslöscht, der – Sie kennen das Zitat, wie es weitergeht, das Zitat, das von Büchern handelt, die …

PS Das Kunstwerk von Werner Reiterer ist ja nicht das erste zerstörte Kunstwerk, es wird auch nicht das letzte zerstörte sein. Österreich hat heute Österreich eine Einladung geschickt zur Kunstzerstörung …

Dem Österreich seine Kunst – Die Kunst der Welt

Bad Taliban, Bezirk Islamchristfeld – Kunst muß artig sein

Kampf für einen neuen Aufbruch des Schönen in der Kunst, wie sie von Freiheitlichen geliebt wird

Franziskus – Papst der Kadavergehorsamen

Die verwichene Woche brachte überbordende Berichte über den ab sofort Zubejubelnden, außerordentlich hervorgetan haben sich die beiden Umsonst „Österreich“ und „Heute“, bereits mit ihren Aufmachern „Papst der Herzen“.

(Es muß aber, ehe weitergeschrieben werden kann, unbedingt gesagt sein, daß weder Jorge Mario Bergoglio mit seinem nunmehrigen Pseudonym Franziskus noch der Organisierte Glaube der römisch-katholischen Kirche Mittelpunkt und Interesse dieser Zeilen sind, sondern die Reaktionen der außerkirchlichen Welt, die ohne Not und freiwillig sofort einsetzende mediale Propaganda, der sofort und ohne Not und freiwillig zelebrierte Personenkult für den in dieser Woche von einhundertfünfzehn leitenden Angestellten zu ihrem Oberchef gewählten Jorge Mario Bergoglio.)

Es scheint nach wie vor diese Sehnsucht und diese Hoffnung zu geben, vielleicht wegen der meistzitierten aber meistmißbrauchten und unumgesetzen wenigen Textstellen vor allem des neuen Testaments, die römisch-katholische Kirche möge eine der Nächstenliebe, der Gerechtigkeit und des Friedens sein, die auch die außerkirchliche Welt hyperventilieren läßt, beispielgebend die Umsonst „Österreich“ und „Heute“. Aber diese Sehnsüchte und diese Hoffnungen müssen stets unerfüllte bleiben, denn darauf verweist bereits das Wort „Testament“, wie es seit langem und heute verstanden und verwendet wird, das Testament ist das zurückbleibende Schriftstück eines Verstorbenen, ein Wunsch an die Nachkommen, das umzusetzen, das der Verstorbenen selbst nicht, die Gründe dafür seien dahingestellt, nicht möglich war umzusetzen, in Realität zu verwandeln … Nun betritt  Jorge Mario Bergoglio das Proszenium, legt seine Figur Franziskus so an, daß allen vor allen die Umsonst „Österreich“ und „Heute“ schmachtende Briefchen veröffentlichen, wie verliebte Buben reimen …

Franziskus - Papst der toten HerzenDen Schmachtenden von den Umsonst „Österreich“ und „Heute“ muß aber, damit sie dereinst die Ernüchterung nicht in die tiefste Melancholie treibt, gesagt werden, Jorge Mario Bergoglio ist Jesuit. Einem Jesuiten ist das Theater auf dem Kampfplatz vor allem der Gegenreformation nicht fremd, Jorge Mario Bergoglio hat den Orden der Jesuiten für sich gewählt, einen Orden, auf dessen Bereichung der deutschen Sprache leichten Herzens verzichtet werden kann: Kadavergehorsam … Jorge Mario Bergoglio hat für sich nun den Figurennamen „Franziskus“ gewählt -, und er bleibt also seinem Ideal des Gehorsams treu, wie es Franz von Assisi beschreibt:

Und er antwortete, in dem er den Gehorsam unter dem Bild eines Leichnams beschrieb: ‚Nimm einen leblosen Körper und lege ihn, wohin du willst. Du wirst sehen: er widerstrebt nicht, wenn er bewegt wird; er murrt nicht, wenn er abgelegt wird; er beschwert sich nicht, wenn man ihn liegen läßt. Das ist der wirkliche Gehorsam: er beurteilt nicht kritisch, warum er bewegt wird; er kümmert sich nich darum, wohin man ihn stellt; er besteht nicht darauf, daß man seine Lage ändert.‘

Ganz falsch also träumen die Umsonst nicht ihr neues Idol, das Herz ist dabei – auch Tote haben Herzen …

Nicht angebracht aber ist es von der Bescheidenheit beeindruckt zu sein. Bescheiden ist ihr neues Idol gewiß nicht, denn auch dieses ihr neues Idol erfüllt den Tatbestand des Allmachtswahns eines Organisierten Glaubens -, Franziskus segnete auch jene Journalisten und Journalistinnen, die, wie er sagte, weder Mitglieder dieser Organisation noch Gläubige sind, weil sie, wie er weiß, alle Kinder Gottes seien … Bescheiden ist das nicht, Menschen ihre eigenen Väter zu nehmen und ihre Mütter zu bezichtigen, sie mit einem anderen gezeugt zu haben … Und bescheiden ist es auch nicht, Medien hinzubestellen und keine Fragen zuzulassen. Aber herrschergemäß war es ohnehin keine Pressekonferenz, sondern eine Audienz mit Herbeigekarrten zum Sichbeklatschenzulassen …