Von der heiligen Moral der Organisierten Glauben

pontifex world war.jpgJorge Mario Bergoglio spricht wieder einmal von … Und viele wollen das als Warnung verstehen. Ach, wie gut, so einen Warnenden zu haben. Aber für diesen Mann ist alles Weltkrieg, wird alles zum Weltkrieg.

Wenn das die Qualifikation ist, um den Job mit einem Stellvertreter in den Wolken zu bekommen, dann hätte ihn Brigitte Kashofer bekommen müssen, auch sie, wenn eine zweite Qualifikation erforderlich, ist eine vom anderen Ende der Welt … Auch für sie ist die Gendertheorie ein Weltkrieg, die Fortsetzung des zweiten Weltkriegs, und wie der Mann vom gleichen Ende der Welt argumentiert sie gleich …

Sie hat aber keine Chance, diesen Job zu bekommen, obgleich sie dem jetzigen Weltkriegsfex geistig ebenbürtig. Sie ist eine Frau. Es gibt zwar ein Gleichbehandlungsgesetz, aber das gilt nicht für … Und so wird es stets keine Brigitte, sondern …, vielleicht wird es einmal eine Franziska geben, aber die wird auch nur eine sein, von diesem Ende der Welt der Brigitte und J…

Auf diese Art zu schwefeln, ist Verharmlosung

PS Es könnte auch noch etwas hinzugefügt werden, über die Geschäfte dieses Organisierten Glaubens, wie wenig, wie gar nichts diese beitragen für einen Frieden auf dieser Erde, obgleich stets nur von Frieden geredet, von den Organisierten Glauben. Viele nennen es scheinheilig. Es ist schlimmer: es ist heilig, das ist die Heiligkeit, die von ihnen zu bekommen ist. Viele nennen es auch Doppelmoral. Es ist schlimmer. Das ist ihre Moral. Eine andere ist von ihnen nicht zu bekommen. Es ist die heilige Moral oder die moralisierende Heiligkeit des Stuhls …

ORF in den Schönborn geladen zur Pressestunde

Es ist bald Ostern. Und Christoph Schönborn lud deshalb wohl zur Pressestunde ein. Heute, am 29. März 2015, war der ORF geladen, im Schönborn zu sein. Brigitte Handlos und Hubert Patterer sind vorbildliche Gäste. Sie antworten mit ihren Fragen ganz im Geiste des Organisierten Glaubens der römisch-katholischen Kirche … Sie wissen einfach, wo sie sich befinden, sie wissen zu genau, wie das Benehmen im Schönborn zu sein hat …

ORF - Handlos-Patterer im Sender SchönbornWie gefällig allgemein fallen ihre Antworten aus, wie überaus vorsichtig bewegen sie sich besonders im Innern des Senders Schönborn, als sie ihre Antworten zu den „Ausrutschern“ des derzeitigen Papstes geben. Und servieren Karnickel als Beilage zum Osterschinken. Patterer-Handlos wissen wohl, daß der von Jorge Mario Bergoglio zur selben Zeit gezogene Vergleich von Gendertheorie und Nationalsozialismus mehr als ein Ausrutscher ist, er mit dieser ungeheuerlichen Gleichsetzung gerade in Österreich höchsten Erklärungsbedarf hätte, und den nicht nur vor seinem eingebildeten Richter … Aber Handlos-Patterer wissen, wo sie sich befinden, im Schönborn, auf welchen weichen Stühlen sie Platz genommen haben … In den Schönborn wurde ein Journalist und eine Journalistin geladen, aber gekommen sind …

Es ist bald Ostern. Und so kann an das letzte Abendmahl erinnert werden, das das Opening war zu einer blutigen Menschheitsgeschichte über Jahrhunderte hinweg, und die nicht zu Ende ist, derzeit von einem anderen Organisierten Glauben schwerterführend … Würde stets beizeiten genau hingehört werden, was tatsächlich gesagt wird, was alles würde niemals geschehen. Von dem Heute aus, zu spät und für zukünftige Generationen noch nicht zu spät, eine Übersetzung des Berichts über den kick off to kick off:

Er nimmt das Brot und reicht es ihnen mit den Worten: Dies ist Euer Leib, den Ihr hingeben werdet. Ebenso nimmt er den Kelch und sagt: Dies ist Euer Blut, das Ihr vergießen werdet. Euer Blut und das Blut von vielen und vielen. Von Generationen und Generationen. Und zählen Eure Nachfahren die Generationen, werden sie wehklagen, das Blut von allen wurde vergossen. Getan zu keines Gedächtnis. Leer ist die Erde. Die ertränkt im Blut der ganzen Menschheit. Ich aber sage Euch, seid fröhlich, ohne Sorge, fürchtet mehr Euren Leib, als ihn freudig für mich hinzugeben. Und mehr Euer Blut, als es leicht für mich zu vergießen. Denn seht, aus dem Nichts, was des Kaisers ist, wächst ewig, was mein ist, in endloser Wiederkehr zu fallen in das Schwert, das Gott ist. Nehmet den Leib und gebet ihn hin, den Euren und den der Anderen. Lasset das Blut fließen, Eures und das der Anderen.

Robert Mugabe empfängt den Diener des Herrn im Vatikan – Eine Briefmarke

Es ist doch ein bemerkenswertes Bild –, der nun unter dem Pseudonym Franziskus auftretende Jorge Mario Bergoglio erweist Robert Mugabe mit einer Verbeugung seine Referenz. Es würde nicht erstaunen, wenn in Zimbabwe noch in diesem Monat eine Briefmarke aufgelegt werden würde, mit ebendiesem Bild – billiger kam ein Diktator wohl kaum noch zu ausschlachtbarem Propagandamaterial …

Mugabe Franziskus stampDas Bild ist auch aus einem weiteren Grund bemerkenswert und erinnerungswürdig … Während Päpste aufrecht, stolz und mächtig den Regierungsvertretern aus demokratischen Staaten  die Knickser und tiefen Verbeugungen abnehmen, sinken sie selbst aber vor Diktatoren demütig hin …

Franziskus Mugabe Spindelegger BenediktUm das nicht in Vergessenheit geraden zu lassen, wird in Hinkunft auf die carte postale eine weitere Briefmarke immer geklebt werden, die vom Diener des Herrn in Rom vor Robert Mugabe; die andere Briefmarke zeigt Michael Spindelegger, wie er den nun pensionierten Papst mit dem Pseudonym Benedikt XVI. mit kaum noch tiefergehender Verbeugung die Hand küßt …

PS Michael Spindelegger übt in Österreich die Funktion eines Vizekanzlers und Außenministers und nennt sich, wie die Briefmarke eindrucksvoll bestätigt, zu Recht Führer der …

Franziskus – Papst der Kadavergehorsamen

Die verwichene Woche brachte überbordende Berichte über den ab sofort Zubejubelnden, außerordentlich hervorgetan haben sich die beiden Umsonst „Österreich“ und „Heute“, bereits mit ihren Aufmachern „Papst der Herzen“.

(Es muß aber, ehe weitergeschrieben werden kann, unbedingt gesagt sein, daß weder Jorge Mario Bergoglio mit seinem nunmehrigen Pseudonym Franziskus noch der Organisierte Glaube der römisch-katholischen Kirche Mittelpunkt und Interesse dieser Zeilen sind, sondern die Reaktionen der außerkirchlichen Welt, die ohne Not und freiwillig sofort einsetzende mediale Propaganda, der sofort und ohne Not und freiwillig zelebrierte Personenkult für den in dieser Woche von einhundertfünfzehn leitenden Angestellten zu ihrem Oberchef gewählten Jorge Mario Bergoglio.)

Es scheint nach wie vor diese Sehnsucht und diese Hoffnung zu geben, vielleicht wegen der meistzitierten aber meistmißbrauchten und unumgesetzen wenigen Textstellen vor allem des neuen Testaments, die römisch-katholische Kirche möge eine der Nächstenliebe, der Gerechtigkeit und des Friedens sein, die auch die außerkirchliche Welt hyperventilieren läßt, beispielgebend die Umsonst „Österreich“ und „Heute“. Aber diese Sehnsüchte und diese Hoffnungen müssen stets unerfüllte bleiben, denn darauf verweist bereits das Wort „Testament“, wie es seit langem und heute verstanden und verwendet wird, das Testament ist das zurückbleibende Schriftstück eines Verstorbenen, ein Wunsch an die Nachkommen, das umzusetzen, das der Verstorbenen selbst nicht, die Gründe dafür seien dahingestellt, nicht möglich war umzusetzen, in Realität zu verwandeln … Nun betritt  Jorge Mario Bergoglio das Proszenium, legt seine Figur Franziskus so an, daß allen vor allen die Umsonst „Österreich“ und „Heute“ schmachtende Briefchen veröffentlichen, wie verliebte Buben reimen …

Franziskus - Papst der toten HerzenDen Schmachtenden von den Umsonst „Österreich“ und „Heute“ muß aber, damit sie dereinst die Ernüchterung nicht in die tiefste Melancholie treibt, gesagt werden, Jorge Mario Bergoglio ist Jesuit. Einem Jesuiten ist das Theater auf dem Kampfplatz vor allem der Gegenreformation nicht fremd, Jorge Mario Bergoglio hat den Orden der Jesuiten für sich gewählt, einen Orden, auf dessen Bereichung der deutschen Sprache leichten Herzens verzichtet werden kann: Kadavergehorsam … Jorge Mario Bergoglio hat für sich nun den Figurennamen „Franziskus“ gewählt -, und er bleibt also seinem Ideal des Gehorsams treu, wie es Franz von Assisi beschreibt:

Und er antwortete, in dem er den Gehorsam unter dem Bild eines Leichnams beschrieb: ‚Nimm einen leblosen Körper und lege ihn, wohin du willst. Du wirst sehen: er widerstrebt nicht, wenn er bewegt wird; er murrt nicht, wenn er abgelegt wird; er beschwert sich nicht, wenn man ihn liegen läßt. Das ist der wirkliche Gehorsam: er beurteilt nicht kritisch, warum er bewegt wird; er kümmert sich nich darum, wohin man ihn stellt; er besteht nicht darauf, daß man seine Lage ändert.‘

Ganz falsch also träumen die Umsonst nicht ihr neues Idol, das Herz ist dabei – auch Tote haben Herzen …

Nicht angebracht aber ist es von der Bescheidenheit beeindruckt zu sein. Bescheiden ist ihr neues Idol gewiß nicht, denn auch dieses ihr neues Idol erfüllt den Tatbestand des Allmachtswahns eines Organisierten Glaubens -, Franziskus segnete auch jene Journalisten und Journalistinnen, die, wie er sagte, weder Mitglieder dieser Organisation noch Gläubige sind, weil sie, wie er weiß, alle Kinder Gottes seien … Bescheiden ist das nicht, Menschen ihre eigenen Väter zu nehmen und ihre Mütter zu bezichtigen, sie mit einem anderen gezeugt zu haben … Und bescheiden ist es auch nicht, Medien hinzubestellen und keine Fragen zuzulassen. Aber herrschergemäß war es ohnehin keine Pressekonferenz, sondern eine Audienz mit Herbeigekarrten zum Sichbeklatschenzulassen …