Yes-idle-talk-Areas

Menschen sollen, beispielsweise Christof Zellenberg, reden, auch im Fernsehen.

Aber in dafür speziellen Formaten. Und als solche klar gekennzeichnet. Das muß doch möglich und machbar sein. Wer einen Vierkantschraubenschlüssel erwirbt, kann vor dem Kauf sich erkundigen: nach dessen Beschaffenheit, wo und von wem dieser erzeugt wurde …

Das muß auch beim Fernsehen möglich sein. Und ist gerade beim Fernsehen in Österreich dringend nötig.

Es werden also keine No-go-Areas im Fernsehen beispielsweise für Christof Zellenberg gefordert, sondern Yes-idle-talk-Areas sollen geschaffen werden …

Yes-idle-talk-Areas

Sendungen der Yes-idle-talk-Areas sind auch klar als solche während der gesamten Laufzeit deutlich ununterbrochen zu kennzeichnen. Damit Zuseher wissen, sie sehen sich keine Diskussion an, sondern eine Sendung des Geschwätzes.

Das Wort für Geschwätz im Englischen ist übrigens: Talk. Wahrscheinlich deshalb die Verwendung des englischen Wortes für Geschwätz im Deutschen. Talk klingt nach etwas. Geschwätz ist nur Geschwätz, weiter nichts. Talk kann aber durchaus anspruchsvoll sein. Es gibt fruchtbringende Talksendungen. Deshalb die Unterscheidung zwischen talk und idle talk. Idle talk ist nur leeres Geschwätz. Idle steht für viele deutsche Wörter, wie unproduktiv, unnütz, ungenutzt, träge, faul, inaktiv … kurzum, es kennzeichnet umfassend Sendungen, in denen beispielsweise ein Christof Zellenberg auftritt.

Warum Yes-idle-talk-Areas? Das ist so kurz wie einfach zu erklären.

Zuseherinnen haben ein Anrecht darauf, daß in Fernsehdiskussionssendungen, in Talksendungen die besten Köpfe eingeladen werden, unabhängig davon, um was für eine Fernsehanstalt es sich dabei handelt. Es ist also gleichgültig, ob es eine durch Werbung oder durch Gebühren finanzierte Fernsehanstalt ist. Das Publikum bezahlt beide, entweder direkt durch Gebühren oder indirekt durch Werbung. Und wer zahlt, hat Anrecht auf das Beste – unter dem Titel Diskussion oder Talk.

Und zur Belustigung, zur Entspannung, zur Denkabschaltung die Yes-idle-talk-Areas, aber als solche gekennzeichnet …

Menschen, wie Christof Zellenberg, treten nicht nur im sogenannten Privatfernsehen hin mit ihrem Geschwätz, solche Menschen mit familiärer Denkweise und ähnlichem Weltbild treten auch im sogenannten öffentlich-rechtlichen Fernsehen hin mit ihrem Geschwätz. Für Leerlauf zu zahlen, ist nicht des Zusehers Pflicht, weder durch Werbung noch durch Gebühren.

Warum Christof Zellenberg als Beispielgeber herangezogen wird? Nun. Er war eben beim Mateschitz, in der letzten Nacht.

Solche Sendungen haben in Hinkunft nicht nur wegen der Geladenen die Kennzeichnung Yes-idle-talk-Areas zu führen, sondern auch und zuerst deshalb, weil diese als solche bereits angelegt sind. Wie auch die letztnächtliche Sendung wieder einmal eindrücklich belegte. Zum Thema „Missbrauch in der Kirche“ einen Mann, also Christof Zellenberg, einzuladen, damit er in diesem Zusammenhang sein Geschwefel vom „Sittenverfall in der Gesellschaft“ … Es könnte viel dazu gesagt werden, wie gesitteter es im ethischen Sinn geworden ist, seit es nicht mehr das totale Regime des Organisierten Glaubens eines Zellenberg gibt, aber das hieße nur, an dieser fernsehanstaltlichen und zellenbergerischen Themenverfehlung mitzuwirken.

Christof Zellenberg tritt aber mit seinem Geschwefel nicht nur im sogenannten Privatfernsehen auf, sondern auch im öffentlich-rechtlichen Fernsehen …

PS Beinahe zum Schluß noch der Versuchung erlegen, ausführlich darüber zu schreiben, wo beispielsweise ein Christof Zellenberg sonst noch auftritt, wenn er nicht im Fernsehen hintritt, wer von ihm identitätsstiftend recht angetan, seine Webkristei unterstützt

Wer eine Bildungsreise tut, hat etwas zu schießen.

Der vielfache Mörder war also auf Bildungsreise, in Europa, und auch in Österreich.

In Österreich war er nicht in Braunau, sondern in Klagenfurt. Und in Klagenfurt hat es ihm der Wappensaal angetan. Das Kärntner Landhaus.

Und das kann verstanden werden. Ein Haus der Geschichte, das ihr so gegenwärtig.

Ob der vielfache Mörder die Gedichte beim Eingang zum Wappensaal gelesen und verstanden hat? Vielleicht hatte der vielfache Mörder einen ortskundigen Reiseführer an seiner Seite, eine hiesige Reiseführerin, die ihm die recht herzangreifenden Gedichte im Stiegenhaus übersetzte.

Was wird nun aus dem Kärntner Landhaus werden?

Enteignet muß es nicht mehr werden. Um Vorkehrungen zu treffen, aus Furcht, es könnte spätestens jetzt durch den vielfachen Mörder eine Pilgerstätte werden, für vor allem Männer und auch Frauen dieser Gesinnung.

Enteignet muß das Kärntner Landhaus nicht mehr werden, wie das Haus in Braunau, um Vorkehrungen zu treffen, um zu verhindern, daß das Haus eine Wallfahrtsstätte … Braunau hat aber der vielfache Mörder rechts liegengelassen, und ist gleich nach Klagenfurt …

Sollte das Landhaus abgerissen werden, um zu verhindern, daß es spätestens jetzt durch den vielfachen Mörder zu einer Gesinnungspilgerstätte wird, wenn es denn nicht lange schon eine ist?

Reichte es, die Tafeln im Stiegenhaus abzuschlagen?

Es muß zugegeben werden, es ist lange her, in Klagenfurt gewesen zu sein. Aber es darf angenommen werden, die Gedichte hängen immer noch im Stiegenhaus. Gerade die Veränderungen in letzter Zeit in Österreich verstärken diese Annahme noch, es wird sich bis jetzt kein Mensch gefunden haben, es wird sich kein Mensch finden lassen, der diese Tafeln entfernte, diese Tafeln je noch und schnell gar auch noch nun entfernen wollte.

Der vielfache Mörder war also auf Bildungsreise, in Europa, und auch in Österreich. Braunau ließ er rechts liegen. Wer eine Reise tut, heißt es, hat viel zu erzählen, und wer eine Bildungsreise tut, hat viel zu schießen.

Sollte das Kärntner Landhaus abgerissen werden? Damit dieses Haus jetzt nicht, ausgelöst durch den vielfachen Mörder einen enormen Aufschwung als Gesinnungspilgerstätte … Wie aber in einem Kapitel bereits erzählt, in Österreich kann gar nicht so viel abgerissen werden, um solche Gesinnungspilgerstätten je zu verhindern.

Sogar ein abgerissenes Kärntner Landhaus würde den Bildungsreisenden dieser Gesinnung eine Pilgerstätte werden, ihnen zum Ort des Gedenkens werden, deren sichtbare Zeichen ihrer Gesinnung seien ihnen genommen, zerstört …

Sichtbare Zeichen sind nicht nur die Gedichte im Stiegenhaus. Wer erinnert sich nicht an den Umgang mit den Lobisser-Fresken im Landhaus? An deren Übertünchung. So steht das gesamte Kärntner Landhaus als sichtbares Zeichen für das gesamte Österreich: das Grundierte nur übertünchen, und wenn möglich, mit einer Farbe, die, zumindest beim ersten kurzen Blick, freundlicher …

Wer also eine Bildungsreise tut, hat viel zu schießen.

Der vielfache Mörder, wird berichtet, begab sich auf seiner Bildungsreise zu den Orten von „mittelalterlichen Kriegsherren, die er für die Retter des Abendlands“ …

„Umvolkung“

Gesinnungsbildung

„Ethnomorphose“

… eigentlich hätte ihm eine Bildungsreise ausschließlich nach Österreich schon völlig gereicht, um gebildet genug zum Schießen ausreichend geübt …

„Hauch von Gott – Mittelalter. Und das muß unser Maßstab sein.“

Gestatten, Schüssel, Weisenrat

Es wird nicht gewußt, von wem die Idee stammt, Wolfgang Schüssel zu holen, zur Prüfung der F…

„Ein Austritt von Orbans Partei aus der Europäischen Volkspartei scheint zunächst abgewendet: Ein Weisenrat aus drei Herren soll nun beurteilen, ob ein Ausschluss gerechtfertigt wäre.“

„Neben Van Rompuy sollen nun Ex-Bundeskanzler Wolfgang Schüssel (ÖVP) sowie der deutsche Ex-EU-Parlamentspräsident Hans-Gert Pöttering die Entwicklung des F[…]“

Von der Geschichte her läge es aber recht nahe, zu meinen, das könne nur einem Mann aus Österreich eingefallen sein. Die Vermutung, daß dies nur einem Mann eingefallen sein kann, deshalb, eine Frau hätte wohl auch zumindest eine Frau als Weisin im „Weisenrat“ haben wollen, während Männer, geht es und nicht nur um einen „Weisenrat“, zu einhundert Prozent auf Männer setzen, nur Männer sind, vor allem aus gewissen weltanschaulichen Milieus, noch für einhundertprozentige männliche Besetzungen …

Nur eine Idee aus Österreich kann es sein, in dem es in 00 einen „Weisenrat“ gab.

Weisenbericht in Österreich vor 18 Jahren und wenn die F-Historikerkommission 18 Jahre später in ihrer Arbeitsweise Oliver Rathkolb folgt, steht das Ergebnis schon fest: Beschönigung der Vergangenheit mit kritischen Spritzern

Es paßte auch die Definition zu Österreich. Da es dabei nur um Männer geht, muß nicht gegendert werden, vor allem nicht die Definition, die zu Österreich paßt, wie in Österreich wer zum Weisen wird, was in Österreich einen Weiser ausmacht. Ein Weiser kann nur werden, der selbst von „Weisen“ geprüft werden mußte, wie eben Wolfgang Schüssel mit seiner Regierung, und also ist Wolfgang Schüssel jetzt ein Weiser, wie es einen rechteren Weisen nicht geben kann.

Vielleicht war aber die einhundertprozentige männliche Besetzung doch die Idee einer Frau. Auch nicht wenigen Frauen ist es nach wie vor ein eingeschriebener Wert aus den zu verteidigenden alten Werten: Weise sind ausschließlich Männer.

Auf alle Fälle aber ist die Idee, einen genau in diesem Sinne Geprüften zum Prüfer zu machen, eine österreichische, auch dann, wenn diese kein Mann oder keine Frau aus Österreich … Das gehört wohl in die erfolgreiche Geschichte Österreichs von Export und Import

Eine Frage bleibt noch. Von wo aus werden sie, mit dem Wolfgang Schüssel unter ihnen, weise herausfinden wollen, ob ein Ausschluß der F … von welchem Land aus, von welcher Stadt aus, und wenn sie nicht in Budapest tun werden, sondern in der …, wie werden sie sich vergewissern, nicht doch in Ungarn — —

NS Ob Dr. Wolfgang Schüssel nun darüber bereits grübelt, welche Anrede ihm würdiger scheint? Herr Altbundeskanzler? Oder schlicht wie kurz, dennoch gewichtiger: Herr Weisenrat?

NNS Beinahe mit verklärendem Blick könnte auf in das 00 zurückgesehen werden, als es nur einen „Weisenbericht“ gab.

Nicht einmal zwei Jahrzehnte später erscheint, kaum bricht der Tag an, schon der nächste „Weisenbericht“, zwar nicht von Weisen verfaßt, aber nicht von allen Weisen liegen deren Hände ruhig im Schoß …

„Jetzt […] bot die FPÖ Fidesz eine Zusammenarbeit an.“

Mit einem milden Blick zurück könnte gesagt werden, die V-F-Koalition in den Nullerjahren war eine Farce, die sich nun für die Menschen mehr und mehr als Tragödie zu wiederholen beginnt. Allerdings eine – ob es sich dabei um eine österreichische Spezialität handelt, sei dahingestellt – wieder sich wiederholende Tragödie für die Menschen, weiter und wieder aufgeführt von Männern und Frauen in Alttrachten in den alten Prospekten der Farce …

Gebeten, Rudi F.

Es könnte selbst die Anzeige eingebracht werden, nachdem aber ein recht redliches Medium seiner Gesinnung berichtet, er, Federspiel, habe soeben eine derartige Anzeige eingebracht, soll ihm die Ehre zuteil werden, sich weiter als Verteidiger des Glaubens zu profilieren, aufzusteigen zum ersten Fahnenkreuzbalkenträger weit über das Tirolerische hinaus.

Es muß zugleich zugegeben werden, das erfordert die Ehrlichkeit in Christi, nichts davon zu verstehen, wie eine solche Anzeige zu verfassen ist. Deshalb auch das Gebet an den Herrn Rudi Federspiel, auch dies zur Anzeige zu bringen.

Sie werden vielleicht denken, „Gebet“ sei hier falsch verwendet. Es sollte wohl „Bitte“ heißen. Rudi Federspiel wird das noch verstehen, das Althochdeutsche, von dem aus das Bitten zum Gebet … Er, der Herr Federspiel, wird also gebeten, gebet der Bitte nach und bringet zur Anzeige:

„Religion ist ein Gendefekt…. Religion wurde geboren, als der erste Gauner, den erste Dummen antraf. An Gott zu glauben ist nicht vernünftig! Der Mensch schuf Gott, nicht Gott den Menschen!!“

„Nur wer dieser eingeschleppten Krankheit aus dem Jprdan….seine Ehrerbietung beweist, wird sich an diesem Vorfall erregen. Wer aber diese Tatsache real betrachtet, findet es als überflüssig, als verlorene Liebesmüh!“

Darüber hinaus gibt es, muß zugegeben werden, noch eine als unlösbar eingestufte Aufgabe, die davon abhält, die Anzeige selbst einzubringen. Wie können jene ebenfalls zur Anzeige gebracht werden, die diesen Kommentaren gegen den Herrn … auf Herrn Federspiel ruht alle Hoffnung und Zuversicht, daß er darauf die rechte Antwort, die rechte Anzeige zu formulieren weiß.

Wie bescheiden, das kurz zum Schluß, doch das recht redliche Medium der Gesinnung des Herrn Federspiel ist, das muß doch hervorgehoben werden. Demütig und ehrlich in Christi beginnt sein Medium den Kommentar mit:

„Jetzt beschäftigen die Grünen wieder einmal die Strafbehörden im ‚Heiligen Land Tirol‘.“

Dabei könnte es mit Stolz und ihm zur Ehre anheben mit:

Jetzt beschäftigt die FPÖ wieder einmal die Strafbehörden

Schließlich ist es einer ihrer Herren, die der Strafbehörde den rechten Weg weisen, in Herrlichkeit Amen …

NS Es gibt in Österreich gar viele Paragraphen, nicht nur den 188, nach denen angezeigt werden kann, wie erst vor kurzem dieses recht redliche Medium des Herrn auflistete.

Das wäre noch ein zusätzliches Gebet an Herrn Rudi Federspiel, zu beurteilen, ob eine Aussage, wie jene von Huber,

„Wenn jemand geräuschvoll Rotz aus der Nase in die Mundhöhle …reinzieht, dies dann aber auch noch mit gurgelnden, schmatzenden saugenden Geräuschen bis aus den Bronchien hochzieht, pumpend noch in der Mundhöhle sammelt und abmischt, dann je nach letztem Kulturstand doch noch ins Taschentuch spuckt oder gar das schleimige grün farbige Exsudat in hohem Bogen in die Gegend speit, dann, ja dann sagt man im Volksmund, er hat einen Grünen (volkstümliche Bezeichnung für das schleimige, ungustiöse, zähflüssige, glitschige Exkrement). er hat eben einen Grünen in die Gegend gespuckt.
Und so gesehen ist jeder Grüne ein ziemlich ungustiöses Exsudat der menschlichen Gesellschaft, worauf man auch ziemlich leicht ausrutschen kann! Ich weiß ja auch nicht, warum mir das gerade jetzt durch den Kopf geht!“

in seinem oder in ihrem Kommentar vom 18. März 19, eine ist, auf die irgendein österreichischer Paragraph anzuwenden wäre, oder bloß eine Aussage, der zu applaudieren ist, alle die also recht haben, die dieser Aussage bereits applaudierten. Es wird zwar einem konkreten Menschen und einer politischen Gruppierung insgesamt abgesprochen, Menschen zu sein, aber das auf dem recht höchsten Bildungsniveau, das in Österreich zu erklimmen ist – „Exsudat, worauf man auch ziemlich leicht ausrutschen kann!“

Wie Huber überhaupt ein Mensch der Bildung ist, nicht in nur medizinischer, sondern auch in geschichtlicher — ein Vorbild eben, kurz gesagt …

NNS Mögen in anderen Ländern solche Paragraphen wie 188 nicht mehr in den Gesetzesbüchern stehen, glückliches Österreich, in Österreich darf dem Wunder der Vermehrung beigewohnt werden, wie einst, als aus einem Fisch viele Fische, das ganze Tal nach eines harten Arbeitstages in praller Sonne so wundersam nach Fischmarkt heimelig roch, sollen, so es der Wille des Herrn ist, aus dieser Gesinnung weitere erstehen, denen nicht der Geruch des Fisches anhaften soll, sondern der Duft der Sicherheit …

Österreichische Affären – FPÖ und Prügel und das BVT und Dr. Georg Zakrajsek

Es wird gewußt, daß Dr. Georg Zakrajsek recht umtriebig ist. Er ist recht viel in der Stadt unterwegs. Es werden sonst auch die Anlässe gewußt, warum er beispielsweise vor dem Tor der Hofburg spricht, wen er besucht, etwa den Mann, der Bundespräsident werden wollte, welche Veranstaltungen ihn gescheiter machen, etwa die im Sopherl, im Kursalon

Diesmal aber ist alles im dunkeln. Also der Anlaß seines Auftritts. Nur ein Bild von ihm, er ist hinter dem ehemaligen Abgeordneten der zurzeitigen Regierungspartei zu sehen, er scheint sich gut zu unterhalten, er hat es gerne lustig, so gut es heutzutage geht, früher war es ja mehr witzig, auch mit dem Antisemitismus

Denn. In der Nachrichtensendung vom 17. März 19 – „ZIB 2 am Sonntag“ – ging es nicht um ihn, sondern um eine „Prügelaffäre“ und um die „BVT-Affäre“.

Was Georg Zakrajsek dort wohl suchte?

Vielleicht persönliche Kontakte zum BVT? Vielleicht zum schwarzen Abgeordneten Werner Amon, damit dieser ihm auch behilflich sei, einen Kontakt zum BVT vermittelt? Werner Amon vermittelt, wie berichtet wird, stellt Kontakte her zwischen BVT und einem blauen Kollegen, der …

Im persönlichen Gespräch lassen sich doch viele Dinge leichter klären, aus dem Weg räumen, als auf dem schriftlichen Wege. Das Geschriebene wirkt doch zu oft zu hart, läßt zu oft keine Brücken bauen, dort, wo im Grunde keine Brücken je gebaut werden müßten, da Schreibende wie Lesende ohnehin auf derselben Brücke stehen.

Warum also Georg Zakrajsek auch dort war … es muß nicht alles gewußt werden. Es kann ruhig einmal etwas im dunkeln bleiben.

Daß es heutzutage nicht mehr so witzig wie früher ist, wie Georg Zakrajsek klagt, dem aber kann im Hellen widersprochen werden.

Ist das nicht witzig? Das ist doch witzig — wie früher.

„Im Parlament setzte sich der FPÖ-Abgeordnete A[…] K[…] für das ‚Vorgehen gegen kulturell bedingte Gewaltpraktiken‘ ein. ‚Der internationale Kampf gegen Misshandlungen von Frauen und Mädchen‘ sei ihm ein wichtiges Anliegen, erklärte er in einer Debatte.“

Auf nationaler Ebene auch den „Kampf“ zu führen, ja, auf diesen vergaß er ebenfalls nicht …

„Das mutmaßliche Opfer (50) behauptet, 20- bis 30-mal geschlagen worden zu sein. Der FP-Mandatar soll ihr außerdem zwei Mal für mehrere Sekunden das Kissen auf das Gesicht gedrückt haben, so die Version der 50-Jährigen. Angezeigt wurde der Fall allerdings erst im vergangenen August. Damals soll K[…] der Frau aufgelauert und sie zu einer ‚Aussprache‘ gezwungen haben, sagt sie. Die Frau ging daraufhin – offenbar mit dem Krankenhaus-Befund von 2016 – zur Polizei. In dem Befund ist zu lesen, dass sie Hämatome und vier ausgeschlagene Zähne hätte.“

„[…] selbst für eine Stellungnahme nicht erreichbar, wurde bekannt durch einen Besuch bei der Angelobung des US-Präsidenten Donald Trump – gemeinsam mit den FPÖ-Granden HC Strache, Harald Vilimsky und Norbert Hofer.“

Der Satire österreichische Untergattung: „Neue Juden“

„Ich bin ein Satiriker.“ Schreibt Dr. Georg Zakrajsek über sich selber. Und was für ein recht großartiger Satiriker er ist, beweist er auch beim Veröffentlichen von Gastkommentaren, von Satiren in ironischer Weise, natürlich

„Sie als Bürgermeister von Gnaden der xxxxxx Sozialistischen Partei Österreichs (SPÖ), haben jetzt offenkundig Vergleichbares mit den autochthonen gesetzestreuen Wienern vor, diese sind ja gewissermaßen die neuen Juden, deren Rechte immer mehr eingeschränkt werden […]“

„Großartig, Sie haben sich offenbar an den Nazis ein Vorbild genommen. Die haben nämlich ab 1933 lokal begrenzt mit der Entwaffnung der deutschen Juden begonnen. Ein Schwerpunkt war Berlin, wo durch Großrazzien nach Waffen gesucht wurde. Anfang 1936 wurde auf Weisung der Gestapo den Polizeibehörden untersagt, Waffenscheine an Juden auszustellen. Im November 1938 wurde Juden durch die ‚Verordnung gegen den Waffenbesitz der Juden‘ der Besitz von Schuss-, Hieb- und Stoßwaffen verboten.“

Das also, so Georg Zakrajsek,

„[h]ier ein Gastkommentar der natürlich ironisch ist. Der Autor bleibt anonym, was ich in diesem Fall verstehe. Ich danke ihm für den Text! Allerdings habe ich aus rechtlichen Gründen einiges vorsichtshalber gelöscht. Das ist mit xxxxxxxxxxxxx markiert. Was dort steht, kann man sich denken.“

Die Ironie in diesem „Gastkommentar“ vom 19. Jänner 19 scheint zu sein, daß nicht die SPÖ gemeint ist, sondern die zurzeitige Bundesregierung in Österreich …

„Verschärfungen plant das Innenministerium für Asylwerber, Asylberechtigte und unrechtmäßig im Bundesgebiet aufhältige Drittstaatsangehörige. Bisher war für diese Gruppe nur der Besitz von Schusswaffen verboten. Ab 1. Jänner umfasst das Waffenverbot alle Formen von Waffen – also auch Stich- und Hiebwaffen. Kickl begründet die verschärfung mit dem ‚eklatanten Anstieg von Verbrechen gegen Leib und Leben durch Stichwaffen‘. Beim Mitführen eines Messers droht eine Geldstrafe, bei Nichteinbringung Haft.“

Übrigens, das ist das Gesetz, für das Georg Zakrajsek als „Spezial-Jurist“ „Paragraphe“ schrieb …

Österreich, Insel der Satire auf jedwede Weise …

Recht zugetan dabei besonders der satirischen Gattung „Neue Juden“ … dafür können in Österreich, überhaupt in der „deutschen Sprach- und Kulturgemeinschaft“ viele recht Kompetentes beisteuern, ein „Gastkommentator“ des „Spezial-Juristen“ so recht wie ein Mit-etwas-davor-Kanzler …

NS Bei soviel Satire beziehungsweise Ironie könnten Sie meinen, die „deutsche Sprach- und Kulturgemeinschaft“ sei satirisch respektive ironisch gemeint, kurz gesagt: Nein. Es wird lediglich das Programm der zurzeitigen Regierungspartei in Österreich zitiert …

„Antisemitismus im Kursalon“

Im Grunde könnten alle Kommentare von Dr. Georg Zakrajsek in Satiren verwandelt werden, fast ohne Veränderungen, wie eben erst gemacht, über die Veranstaltung im Sopherl mit Pilcher, Staatsmann Vilimsky und Strache …

Bei diesem Kommentar von Dr. Georg Zakrajsek über die Veranstaltung im Hübner aber … diesmal soll er, Zakrajsek, lediglich zitiert werden, dieser Mann, der für die zurzeitige Regierung „Paragraphe“ schreibt.

„Aber jetzt haben wir ihn wieder, den Antisemitismus. Aber zum Unterschied von früher ist das Ganze nicht mehr witzig, was ja den Antisemitismus – vor allem den der Juden – einigermaßen erträglich gemacht hat. Heute ist der Antisemitismus blutig und ernst – blutiger Ernst – geworden, denn der Islam hat übernommen und dort regiert nicht mehr das Wort sondern Messer, Pistolen und Sprengstoff. Lastwagen nicht zu vergessen.“

Früher, wie war das doch gemütlich, in Wien, überhaupt in Österreich, gemütlich und witzig mit dem Antisemitismus, früher in Graz, überhaupt in Österreich: keine Messer, keine Pistolen, kein Sprengstoff, keine Lastwagen … ach früher, an dieses Früher wird recht gern gedacht, und dieses Früher wird recht besungen, wie im 18er Jahr auf der Frühergedenkveranstaltung vor dem Tore der Hofburg

Ach, wie anders heute, wo sind die Juden und die Jüdinnen hin, die in Wien, in Graz, überhaupt in Österreich, den Antisemitismus so witzig in die gemütlichen österreichischen Stuben … Ach, wäre es doch nur wieder wie früher. Aber die Vorsehung gibt Hoffnung, Zuversicht, mit einem Franz Dinghofer wird redliche Anstrengung unternommen, daß es wieder wird, wie früher, so recht erträglich witzig in den gemütlichen Buden.

Von welch recht hervorstechender Qualität die Veranstaltung im Hübner war, das kann ein Mann wie Zakrajasek am besten beurteilen. Seiner mündlichen Benotung braucht nichts hinzugefügt werden.

Nur eines. Zakrajsek ist, wie er schreibt, allein schon durch das Lesen von Ley „gescheiter“ … das läßt sich steigern. Am Gescheitersten müssen dann wohl die Frauen und Mannen der zurzeitigen Regierungspartei durch Ley … haben sie doch über die Lektüre hinaus gar viele persönliche Kontakte mit ihm, bei diesen vielen persönlichen Aufeinandertreffen wird Ley im persönlichen Gespräch vieles recht einfach erklären, erläutern können, was in seinen Büchern er „intellektuell und wissenschaftlich“ … wer kennt das nicht, wie leicht es ist, an intellektuellen und wissenschaftlichen Büchern zu scheitern …

Zakrajsek, ein Gescheiter unter den Gescheitersten, würdigt in seiner Expertise zu wenig Broder. Und das ist nachzuholen. Broder ist nicht nur witzig, er ist auch intellektuell, vielleicht sogar wissenschaftlicher als Ley, immerhin hat er, Broder, eine gänzlich neue Sprache von intellektuell witziger Güte gefunden, die bislang nur er allein vollkommen beherrscht.

„Intellektuell und wissenschaftlich wie Dr. Ley, leidenschaftlich wie Laila Mirzo und witzig wie Broder – so wurde uns der islamische Antisemitismus – richtiger Antijudaismus – präsentiert und die mehr als 700 Zuseher gingen begeistert mit. Szenenapplaus und befreiendes Gelächter bei einem ernsten Thema und von einem Publikum, das nicht mehr zu überzeugen war, sondern ohnehin schon das meiste gewußt hat. Natürlich – auch der Alibitürke und wie er sagte – eher ein liberaler und aufgeklärter Moslem – war aufgeboten. Mußte sein und konnte die Ausgewogenheit der Veranstaltung zumindest nach außen dokumentieren. Eine hervorragende Einladung, die sich HC auf sein Punktekonto hat schreiben können und es scheint so zu sein, daß man in der Politik allmählich nachzudenken und umzugestalten beginnt. Ob allerdings aus dem von ihm vorgestellten ‚Denkwerk zukunftsreich‘ was werden kann, ist unsicher. Mit den Leuten von der FPÖ allein wird es wohl nicht gehen. Und ob man sich traut, dort auch andere zu Wort kommen zu lassen, das weiß ich nicht. Zuletzt: Eine wahre Katastrophe war der Moderator Rainer Nowak von der ‚Presse‘. Inferior und widerlich. Dazu schreibe ich am besten nichts weiter. Ein Skandal. Wer den ausgesucht hat, ist mir nicht recht klar, aber dem Verantwortlichen dafür sollte eine wirklich gute Ausrede einfallen. Übrigens: Beide Bücher (Ley und Mirzo) habe ich hier bei den ‚Querschüssen‘ besprochen. Die Bücher sollte man gelesen haben. Man wird gescheiter dadurch.“