„Die Presse“ wirbt für eines freiheitlichen ZZlers revisionistische Geschichtsschreibung

Die Überschrift soll bereits deutlich machen, wie belanglos, wie unerheblich es ist, was der freiheitliche ZZler Erich Körner-Lakatos zur Geschichte schreibt … Noch einer mehr, wer will das noch groß beachten …

Es ist aber nicht unerheblich, es darf nicht unbeachtet bleiben, wenn eine Tageszeitung wie „Die Presse“ für derartige Produkte wirbt, einen Geschichtsumschreiber als „renommierten Historiker“ verkaufen will, wie darüber bereits berichtet in Blinde Schreibe der Tageszeitung „Die Presse“ – Freiheitlicher ZZler ein „renommierter Historiker“ … In diesem von der Tageszeitung „Die Presse“ beworbenen Buch schreibt der freiheitliche ZZler u.v.a.m:

Szálasi kommt nie mehr nach Güns zurück, denn am 5.Mai 1945 erfolgt in Augsburg seine Gefangennahme durch die US-Streitkräfte, danach Auslieferung nach Ungarn. Nach einem Schauprozeß wird Szálasi wegen illegaler Machtergreifung und Terrormaßnahmen gegen politisch Andersdenkende während seiner kurzen Herrschaft zum Tode verurteilt und am 12.März 1946 im Hof eines Budapester Gefängnisses durch den Strang hingerichtet. Vorsitzender Richter im Szálasi-Prozeß ist Péter Jankó (geb. 20.August 1907 Pápa, gest. [Selbstmord] 15.September 1955 Budapest), der weder willens noch fähig ist, während der Strafverhandlung die Grundsätze des Prozeßrechts einzuhalten.

Die Presse und freiheitlicher ZZler

„Im Oktober 1944 wurde Horthy politisch kaltgestellt: Das noch radikalere Regime der Pfeilkreuzler übernahm die Macht – eine nationalsozialistische Partei, die sich in Ideologie, Herrschaftswesen und Symbolik an Hitlers NSDAP orientiert.
Nun konnten auch aus dem Land der Magyaren ungehindert die Züge in die Vernichtungsfabriken der SS rollen. Oder es wurde gleich in Ungarn gemordet: Todesschwadrone richteten Tausende Juden, Sinti und Roma in den letzten Kriegsmonaten hin.“

Es muß hier nicht die Geschichte des Massenmordes auch in Ungarn ausführlich wiederholt werden, die ist bekannt, es muß hier auch nicht ausführlich wiederholt werden, daß Ferenc Szálasi wenige Monate vor dem Ende des Krieges von 1939 bis 1945 noch die „Endlösung  der Judenfrage in Ungarn“ verkündet hat, auch das ist bekannt, aber es muß diese Abscheulichkeit eines freiheitlichen ZZlers festgehalten werden, Massenmord als „Terrormaßnahmen gegen politisch Andersdenkene“ verkaufen zu wollen. Und das ist für „Die Presse“ ein zu empfehlendes …

Es sollte menschgemäß nicht zu streng geurteilt werden, auch einer Zeitung, die sich selbst wohl als Qualitätszeitung versteht, kann es passieren, einmal ein Buch zu empfehlen, das … Bloß, diese Empfehlung ist keine einmalige … Wie die auf die carte postale geklebten Beispiele zeigen, gibt es zwischen der „Presse“ und dem freiheitlichen ZZler eine seit langem bestehende Verbindung …

Im Grunde könnte es auch unbeachtet bleiben, was „Die Presse“ für Qualität hält, welche Bücher „Die Presse“ zur Geschichte für empfehlenswert hält … Aber es geht nicht um Geschichte, nicht um die Vergangenheit, denn es ist nicht vorüber, es geht um Gegenwart und Zukunft. Auch in diesem von der „Presse“ empfohlenen Buch schreibt der freiheitliche ZZler über die Gegenwart, und dafür müßte ihm beispielsweise die rechtsextreme Jobbik-Partei in Ungarn sehr dankbar sein …

Und vor allem, eines dürfen Wähler und Wählerinnen in Österreich nicht vergessen, nicht unbeachtet lassen, wer in der freiheitlichen ZZ seine Schreibkameraden und seine Schreibkameradinnen sind: freiheitliche Spitzenfunktionäre und freiheitliche Mandatarinnen aufwärts von dem zurzeitigen Obmann … Wähler und Wählerinnen sollten auch daran denken, welche Leistungen Freiheitliche, wie beispielsweise Harald Stefan, gewürdigt sehen möchten, es sind die Leistungen, die direkt in den Untergang führen

7 Gedanken zu „„Die Presse“ wirbt für eines freiheitlichen ZZlers revisionistische Geschichtsschreibung

  1. Pingback: Freheitlicher Andreas Mölzer bestätigt, Opfer von nationalen Heimatparteien ist am Ende stets das sogenannte eigene Volk | Prono Ever

  2. Pingback: Freiheitlicher Andreas Mölzer bestätigt, Opfer von nationalen Heimatparteien ist am Ende stets das sogenannte eigene Volk | Prono Ever

  3. Pingback: Im freiheitlichen Körper steckt ein welker Geist, | Prono Ever

  4. Pingback: Lehren Sie Norbert Hofer keine Geschichte, Erich Körner-Lakatos | Prono Ever

  5. Pingback: Wer für die freiheitliche “Zur Zeit” der größte ungarische Staatsmann ist – Miklós Horthy | Prono Ever

  6. Pingback: Andreas Mölzer kann durchaus Respekt einfordern, auch für andere Parteien, aber es muß schon eine neonazistische sein | Prono Ever

  7. Pingback: “Die Presse” veröffentlicht burschenschaftliche Geschichtslügen, Gegenwarts- und Geschichtsfälschungen | Prono Ever

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s