FPÖ braucht nur einen Widerruf für FPÖ Oberösterreich und für FPÖ Unzensuriert

Widerruf FPÖ Unzensuriert

Wie praktisch, wie ökonomisch, wie sparsam, einen Widerruf nur einmal schreiben zu müssen, und diesen für zwei Seiten verwenden können, einmal für die oberösterreichische FPÖ und einmal für die unzensurierte FPÖ — die Absätze dicht geschlossen …

Wie in der Collage gelesen werden kann, besteht dabei die Mehrarbeit bloß darin, einmal mit „1848 Medienvielfalt Verlags GmbH“ und einmal mit „Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ), Landesgruppe Oberösterreich“ unterschreiben zu müssen.

Es geht bei dem Widerruf um die Rücknahme von Behauptungen gegen einen Vortragenden. Es müssen also Behauptungen als Vorwürfe gewesen sein. In dem Widerruf sind Wörter zu lesen wie „allesamt Nationalsozialisten und Rassentheoretiker“, „Nazischweine“, „rechtsextremen“ …

Der österreichische Weg(Lediglich als Einschub: Der Vortragende erhielt im letzten Jahr einen Wissenschaftspreis. Er nahm ihn mit einem freundlichen Lachen entgegen. Es ist ja auch ein besonderer Preis. Wer kann einem Preis sich schon verweigern? Zumal. „Für den Verein Erinnern Gailtal ist die Auszeichnung Anlass noch intensiver an der Errichtung eines Denkmals in Hermagor für die Opfer des NS-Terrors im und aus dem Gailtal zu arbeiten. Die Würdigung ist aber auch ein Zeichen dafür, dass der Verein Erinnern Gailtal zwar einen schweren und steinigen, aber vor allem richtigen Weg eingeschlagen hat und diesen weiter fortsetzen wird.“ Wie geschrieben. Es ist ein besonderer Preis, benannt nach dem „österreichischen Streicher“ … den richtigen, also den österreichischen Weg eingeschlagen …)

Es verwundert doch einigermaßen, daß Freiheitliche solche Behauptungen aufstellten, also einen Widerruf riskierten. In Anbetracht, daß es dabei nur mehr um Nullwörter geht, um Nullvorwürfe. Denn. Heutzutage bezichtigen doch alle alle als „Nazis“, „Faschisten“ … und es muß dafür nicht lange ein Beispiel gesucht werden.

Es muß gar nicht gesucht werden. Wie ebenfalls in der Collage zu lesen ist.

Am 14. November 2017, also gestern, ist in einem Kommentar zum Verteidigungskommentar der FPÖ Unzensuriert zu lesen: „Islamfaschismus“, „Islamnazi“, „gewaltaffine Linksfaschisten“ …

Der Verteidigungskommentar der unzensurierten FPÖ bezieht sich auf die Demonstrationen in Polen am Unabhängigkeitstag am 11. November 2017. Wie gelesen werden kann. Und wenn es um derart Hehres geht, also „patriotische Kundgebungen“ zu verteidigen, da muß auch ein recht besonderer Kommentator oder Kommentatorin ausrücken, nämlich „Unzensurix“.

Wer „Unzensurix“ ist?

Kant – Putin, Unzensurix: Von der Schrecklichkeit der eiskalten Pflicht

Schreibt NR Präsident III Norbert Hofer als Unzensurix auf FPÖ unzensuriert?

Nach wie vor ein Rätsel, das beinahe reizte, es endlich zu lösen.

Was in den Reihen mit den dichtgeschlossenen Absätzen unter „Patriotismus“ verstanden wird, das wird in den Kommentaren selbst offenbart, wenn von ihren Dichtern und Schriftstellern erzählt wird, etwa von Franz Karl Ginzkey mit Werken von einem „ausgeprägten Patriotismus, von Weinheber …

Und mit den recht verehrten Dichterinnen und Schriftstellerinnen – auch die sind darunter, wie nachgelesen werden kann, geht die Reise von Polen über Unzensuriert zurück in das Oberösterreichische, wo ein Mann Gruppenleiter ist, der auf einer geheimen Ministerliste“ steht, wie gelesen werden kann, und zwar als möglicher Justizminister …

Mit dem Verteidigungskommentar sich zu beschäftigen, etwa darauf einzugehen, wie es tatsächlich in Polen ist, weshalb Menschen aus und von welchen Regionen der Ukraine und aus welchen Gründen nach Polen kommen … wozu? Es hieße bloß, in die Falle zu gehen, Obsessionen zu bedienen, daran änderte sich auch nichts, Fakten und Daten entgegenzustellen …

Interessant ist im Grunde nur eines, mit Blick darauf, daß diese Partei gerade zu einer identitären Regierungspartei gemacht wird, wie lange wird es dauern, bis Wählerinnen und Wähler sich wünschten, ihre Wahl vom 15. Oktober 2017 widerrufen zu können …

NS Es ist nicht das erste Mal, daß der identitäre Blick mit Hoffen und Sehnen gen Polen gerichtet ist …

Rosenkranzgrenzhappening in Polen: Für Volk, Vaterland und Führerin. Kurz etwas zum identitären Glaubensdada

Österreich, das altdunkle Deutschland

Es ist gesinnungsgemäß für die Copysite der identitären Parlamentspartei, die bald eine identitäre Regierungspartei sein soll, ein „Skandal“, daß  einer von der AfD nicht zum sogenannten Alterspräsidenten und ein weiterer nicht zum Bundestagsvizepräsident im deutschen Bundestag gewählt wurden.

Was für ein Unterschied zwischen Deutschland und Österreich. Mit welch recht hohen Prozentsätzen wurde etwa ein Martin Graf, wurde ein Norbert Hofer zum NR Präsidenten III im österreichischen Parlament gewählt. Und es darf erwartet werden, auch der nächste wird einer aus der FPÖ sein, wieder einer – ein Mann wird’s wohl sein -mit einem recht hohen Prozentsatz wird zum NR Präsidenten III gewählt werden.

1500 Tage Permanente Affäre Dr. Martin Graf

Alphabet of Enlightenment, H-H: Haverbeck, Höcke, Hofer, Holocaust

Gaulands Bollwerk

Wie anders also verhalten sich die Abgeordneten im deutschen Bundestag, im Gegensatz zu den Abgeordneten im österreichischen Parlament.

Wer wird nun aus dieser Partei zum NR Präsidenten III gemacht werden? Wird es vielleicht Maximilian Krauss, der aufgrund seines Alters so recht fesch dazu passen würde zum feudalchristlichen Chef? Oder Norbert Nemeth als Belohnung, im Verhandlungsteam zur Regierungsbildung … vielleicht gar wieder Martin Graf als Entschädigung für so recht entbehrungsreiche Jahre, Jahre der Ausgrenzung durch die eigene Partei, Jahre der Abschiebung durch die eigenen Leut‘ …

Maximilian Krauss: „Unvergessen“ System Haider

ÖVP mit Kurz und FPÖ mit Nemeth: Olymp der Veränderungen

Martin Graf, schlicht also kurz: Hübner schon wieder

Österreich, das altdunkle Deutschland.

Wie viele haben gerade erst die identitäre Parlamentspartei gewählt. Wie viele wollen nun diese als identitäre Regierungspartei, nach Meinungsumfragen ein recht hoher Prozentsatz. Wie unbekümmert wird massenmedial eine feudalchristlich-blaue Regierung herbeigeschrieben, wie gleichgültig wird die Gesinnung dieser Partei hingenommen, ihr die roten Teppiche ausgerollt – wohl in der Hoffnung, recht ordentlich dafür belohnt zu werden, für das Vorausknien …

Das Herr-Karl-Syndrom erfaßt Österreich, wieder einmal, und wo bleibt in Österreich der Fortschritt? Nach so vielen Jahrzehnten, nach beinahe einem Jahrhundert immer noch keine Medizin gegen das Herr-Karl-Syndrom entwickelt …

Es ist nicht das erste Kapitel, in dem vom Unterschied zwischen Deutschland und Österreich erzählt wird, bloß wieder ein Kapitel, in dem nichts Gutes von Österreich erzählen werden kann …

Unterschiede zwischen Deutschland Österreich, die nicht für Österreich sprechen

Europäisches Forum Linz – Österreich darf Deutschland werden

Rechtsextremismus, FPÖ unzensuriert und der Unterschied zwischen Deutschland und Österreich

Studienzentrum Weikersheim – Was in Deutschland hoch umstritten, in Österreich für das Parlament recht

FPÖ - AfD - Ausgrenzungsgeklage

 

Martin Graf, schlicht also kurz: Hübner schon wieder.

Es wird die FPÖ wohl mit Stolz erfüllen, die Treue hochzuhalten, sie wird es wohl als ihre erste Ehre empfinden.

Wie aktuell zu vernehmen ist, soll Dr. Martin Graf wieder für die identitäre Parlamentspartei in das österreichische Parlament, er soll einen Wahllistenplatz bekommen, der ihm den Wiedereinzug in das österreichische Parlament garantiert. Nach den derzeitigen Meinungsumfragen ist es tatsächliche eine Garantie.

Ehrenreich stolztreu  steht also die FPÖ zu ihrem Dr. Martin Graf.

Und noch zu einem Manne ist die Treue ungebrochen. Dieser Mann fällt augenblicklich ein, wenn Dr. Martin Graf gelesen wird. Denn. Mit Martin Graf fällt augenblicklich Unzensuriert ein, die Martin Graf geschaffen hat.

Dieser Mann schrieb bereits seine Kommentare auf Unzensuriert, als Dr. Martin Graf noch NR Präsident III war. Und der Mann schrieb weiter, schreibt bis zum heutigen Tag weiter, treu, wohl auch mit Stolz und tiefempfundener Ehre. Und die Unzensuriert hält diesem Mann seit Jahren unerschütterlich, ungebrochen die Treue. Sie empfände es wohl als Beschmutzung ihrer Ehre und Minderung ihres Stolzes, diesem Mann je das Schreiben seiner Kommentare zu verweigern.

Ein Bild von einem Gesinnungskämpfer. Wer kann ihm die Treue entziehen? Die Unzensuriert? Sie kann ihm die Treue ebenso wenig entziehen, wie die FPÖ dem Martin Graf ihre Treue entziehen kann.

Während von Martin Graf in den Jahren nach seinem Abtritt wenig bis gar nichts zu hören war, stand Peter_ Woche für Woche, Monat für Monat, Jahr für Jahr an der Tastaturfront und feuerte treu seine Kommentare zur Ehre der Gesinnung.

Es gibt viele Kapitel, in denen erzählt wird, von Peter_ und Martin Graf, von Treue, Stolz und Ehre, von Wahrheit und Lüge, von Nächstenliebe und Nächstenhaß, von Geschichte und Geschichtsdarstellung, in denen die zwei Männer Hauptpersonen sind.

Seit fast zwei Jahren wird auf FPÖ-Unzensuriert der Bundeskanzler als „Pädophiler“ diffamiert

Norbert-Hofer-Kennender schreibt für FPÖ unzensuriert nächste Verleumdung

Siegesichere Hofer-FPÖ: Statt Verleumdung legt Verleumder schon eine „Liste“ an

Hofer Hellstorm Verbotsgesetz

Peter_ und die Staatsanwaltschaft

Lieblichkeit einer treuen Hündin sollte Frau wohlriechend besitzen

Unzensuriert und Graf

NR Präsident III

Die Treue zu Franz Dinghofer

Rücktritt in Österreich ein Synonym für Rückkehr

In seinem Grabe wird es einen Komponisten aus der ehrenreichsten Zeit wohl mit Rührung erfüllen, daß ein Schüler, Schüler Peter_, seiner sich im hohen Alter noch liebevoll und treu erinnert …

Und noch viele weitere Kapitel … Denn mit der Treue zu Peter_ und Martin Graf allein ist es nicht getan, um die ganze Ehre beanspruchen zu können, den Stolz bis zur Neige … weitere sind zu nennen …

Sollte es Martin Graf tatsächlich wieder in das österreichische Parlament schaffen, um sich dort wieder wie ehedem betätigen zu können, wird es für einen Künstler wohl zu einem Gottesbeweis werden: die Dreifaltigkeit seiner Bewunderer und Förderer im Parlament …

Den Beweis hat der Maler aber längst schon, die Dreifaltigkeit: Verschenkerin seiner Bilder, Reisekameradinauch GastgeberinRosenkränze sind jetzt … damit er sie wieder im österreichischen Parlament vereint hat, zu rechten die Lebenden und zu betrauern die Gesinnungstoten …

Das kann doch kürzer geschrieben werden. Sagt plötzlich jemand vom Nebentisch. In eine Pause hinein, in der mit einem kleinen Braunen versucht wird, wie das Kapitel zu einem Ende … Verzeihen Sie. Das ist zu viel Text. Das geht doch bündiger. Schreiben Sie kurz:

„Zur Ehr‘ heißt unsre Treue Peter_Martin Graf“.

Dieser Einwand spornt an. Es noch kürzer zu fassen. Und es fällt ein, es bereits noch kürzer formuliert zu haben:

Hübner schon wieder. 

Martin Graf - Unzensuriert - Peter_ 02-08-2017

„Hängt das Arschloch auf. Strache x für Absolute“

Es ist nicht mehr notwendig, zu schreiben, was die Schreibstaffel der Copysite der identitären Parlamentspartei will. Es ist nicht mehr notwendig, zu schreiben, wie gleichgültig dem gegenüber Funktionäre und Mandatarinnen von den beiden Parteien sind, die mit ebendieser identitären Parlamentspartei nach dem 15. Oktober 2017 gemeinsam in eine Regierung wollen.

Zu viele Kapitel gibt es bereits hierzu.

Vielleicht ist es doch Ihnen, die Sie zur Nationalratswahl am 15. Oktober 2017 gehen werden, aber nicht – noch nicht – ganz gleichgültig, wo Sie sich einreihen, wenn Sie beabsichtigen, die identitäre Parlamentspartei  zu wählen. Sie reihen sich bei Menschen ein, für die Mord kein Verbrechen ist, sondern umgesetzte Gesinnung.

„Hängt das Arschloch auf. Strache x für Absolute.“

Diesen Mordaufruf schreibt am 1. August 2017 Donnerlüftchen – ja, auch Mordaufrufende haben eine Neigung zur Poesie. Und gleich 48 Menschen bekunden ihre Zustimmung, den einen aufzuhängen, den anderen zu wählen, ihm eine Absolute zu verschaffen. Wenn berücksichtigt wird, was das „Arschloch“ gesagt hat, und was von „Strache“ alles unentwegt zu vernehmen ist, ist der Unterschied nicht feststellbar, und es kann nur mit Verwunderung gefragt werden, weshalb ist der eine das „Arschloch“, das aufzuhängen ist, und warum ist der andere der „Strache“, der in einer Wahl eine Absolute kriegen soll. Beide haben nichts verdient, der eine hat es nicht verdient, aufgehängt zu werden, fern von Australien beachtet zu werden, der andere verdient keine Absolute, genauer, nicht eine Stimme; ein kleines Glück mit Frau, Kindern und einem Zahntechniklabor in einer schönen Gegend, vielleicht im Niederösterreichischen, dieses Glück soll ihm in Erfüllung gehen.

Unzensuriert - Donnerlüftchen Strache

Die hier zitierten Kommentare sind alle zum Kommentar von Caroline Sommerfeld geschrieben worden, wie nachgelesen werden kann.

Grenzwolf möchte, schreibt er am 1. August 2017, gleich wieder seine Uniform anziehen, und mit ihm gleich auch 51 Menschen, nur zehn Menschen nicht:

„Da bekommst mit 70 so richtige Lust … wieder in die Montur zu hüpfen, die ich als einstiger Freiwilliger bei der Miliz des Österreichischen Bundesheeres über viele Jahre trug … Aber sicher nicht wegen solch´ einen GEISTIG BEHINDERTEN Anbeter eines 600-fach-Mörders, Räuber´s, und vornehmlich mit Kindern kopulierenden Beduinen. Viel mehr – ja sogar ausschließlich – wegen der politischen Befürworter des Importes von GEISTIG MINDERBEMITTELTER Spezies. Und wenn ich dann noch an die ‚äußerlichen Merkmale‘ dieser Spezies denke, und die bei uns Fähnchen schwingenden GutmenschINNEN, ist mir klar, dass sich geistige Degeneration ebenso schnell verbreitet, wie faules Obst. So denken viele bei uns tatsächlich, dass man faules Obst nur zum gesunden legen braucht, um es wieder genießbar zu machen. Sehen wir uns doch dieses widerwärtige kollektive Alltagsverhalten an, dass diese hier her mit bringen. Die das als ‚ganz normal‘ leben, was bei uns mit allen Strafgesetz-Büchern auf jeder Seite kollidiert“

Grenzwolf, wie immer, und Peter_ ist auch dabei, wie stets.

Mehr will nicht zitiert werden. Die obigen und ein paar mehr in der Collage reichen, um daran zu erinnern, wo Sie sich einreihen würden, wenn Sie …

Nur Trauerspiel noch, der am 31. Juli 2017 fragt:

„Ist diese Hetze legal? Ist diese Hetze gegen Andersgläubige legal?“

Es muß eingestanden werden, es wird nicht gewußt, welche Hetze von Trauerspiel gemeint wird, die von dem Mann im fernen, fernen Australien, oder die von seinen Kameraden und Kameradinnen in der unzensurierten Schreibstaffel.

Für Österreich kann die Frage von Trauerspiel in etwa so beantwortet werden. Es ist alles furchbar, Hetze und Haß, was etwa auf den Plattformen der Unternehmen Facebook, Twitter, kurz gesagt, auf den Plattformen ausländischer Unternehmen passiert. Und da sind Verantwortliche in Österreich unerbittlich in ihrem Kampfe – von dem kurz aufgestiegenen Vizekanzler über den Kulturminister bis zur Staatssekretärin … Und was die Copysite der identitären Parlamentspartei anbelangt, nun, das mag jetzt noch nicht so gesetzeskonform sein, aber nach dem 15. Oktober 2017 wird nicht mehr gefragt werden, ob das legal sei, sondern …

Abschließend ist noch festzuhalten, die Stoßrichtung für die Kommentare der Schreibstaffel gibt diesmal Sommerfeld vor, u.a. mit ihrem Hinweis auf Hartlage und ihrer Frage, ob da nur noch eine „white sharia“ helfe, zu der auch gleich verlinkt wird. Und was dort, auf wen auf dieser Website … keine Unbekannten, jedenfalls für die Unzensuriert, wie beispielsweise Alain de Benoist

Übrigens, wie zu lesen ist, will die identitäre Parlamentspartei auch wieder Martin Graf in das Parlament bringen. Martin Graf, der mit einer einzigen Unleistung in Erinnerung geblieben ist, die Copysite gegründet zu haben.

Es darf schon einmal gespannt gefragt werden, wo dann die Sitzungen der Regierung stattfinden werden, nach dem 15. Oktober 2017, im Bundeskanzleramt? Oder unweit davon in einer Buchhandlung? Vielleicht werden die Minister und Ministerinnen der identitären Parlamentspartei ihre Fraktionssitzungen in der nahen Buchhandlung abhalten? Ehe sie dann in das nahe Bundeskanzleramt … es sind doch alles belesene Menschen,  und gerade diese Buchhandlung muß für sie so recht atmosphärisch …

Unzensuriert - Sommerfeld - Hartlage - White Sharia

 

Alexander Van der Bellen – Einübung in die Entcourage respektive Postcourage

Alexander van der Bellen - Entcourage - Amtscourage

Es wird mit Blick auf die Nationalratswahl am 15. Oktober 2017 in Österreich nur noch darauf gezählt werden können, daß die Wählerinnen und Wähler die Courage besitzen, den österreichischen Weg endlich zu verlassen, den nun auch Alexander Van der Bellen beschreitet mit seiner Einübung in die Entcourage.

Eine mündliche Prüfung in Entcourage hat er wohl diese Woche im Akademietheater abgelegt, wie mediale Berichte über seine Aussagen nahelegen.

Schwer hätte er sich damit getan, die FPÖ als „rechte Partei“ zu bezeichnen, vom Ausland aus gesehen möge das so sein, aber in Österreich werde mit solchen Zuschreibungen vorsichtiger umgegangen – vorsichtiger in Österreich heißt: rückgratloser …

Er, Alexander Van der Bellen, führte zugunsten der FPÖ an, sie sei weit davon entfernt, eine „kriegshetzerische Partei“ zu sein … Um vor sich selbst rechtfertigen zu können, für den Fall, eine identitäre Parlamentspartei als Regierungspartei …, ja, da muß mit dem Rechtfertigen schon früh begonnen werden, eine solche Partei schönzureden, mit dem Weithergeholtesten, das je nur zu finden ist.

Hätte er aber statt von Krieg von „Bürgerkrieg“, statt von Hetze von „Herbeireden“ gesprochen, dann hätte er nicht mehr vom guten Weg …

Die „rote Linie“, wird berichtet, sei für Alexander Van der Bellen die „Europapolitik der potentiellen Regierungsparteien“, er sehe die FPÖ diesbezüglich auf „gutem Wege“ … Das Gewissen von Alexander Van der Bellen wird wohl schon jauchzen, es ihm so leicht zu machen, ein gutes Gewissen bleiben zu können, durch das Reduzieren der „roten Linie“ auf eine einzige Sach‘. Und auch die FPÖ wird es ihm leicht machen. Denn ein Europa will auch die FPÖ, aber ein Europa, von dem geglaubt wurde, das sei überwunden, das wolle niemand mehr. Und sonst? Auf was für einem guten Wege die FPÖ ist, der Beispiele gibt es viele … hat nicht eben He.-Chr. Strache ein starkes Grönlandzeichen etwa für Klimaschutz …

Das Bekenntnis schlechthin zur Entcourage hat Alexander Van der Bellen unzweifelhaft mit seiner Aussage, wie sie berichtet wird, abgelegt, mit seiner Unterschrift bestätige ein Bundespräsident lediglich, daß Gesetze verfassungsmäßig zustande kämen … ja, wenn die Gesetzgebungsverfahren ordentlich eingehalten werden, dann kann alles beschlossen werden, wer will dann noch nach den Gesetzesinhalten fragen. Konkret ging es diesmal um das sogenannte Integrationspaket, das er mittlerweile unterschrieben hat, von dem er, van der Bellen, „glaube“, es sei „nicht verfassungswidrig“ … wie schön es sein muß, zu glauben, enthebt es der leidigen Arbeit der Prüfung, erspart Zeit für das Wichtige, Sudoku zu lösen … Und am Wirtshaustisch kann dann immer noch gemeinschaftlich geraunt werden, schicksalsergeben, es sei „kein gutes Gesetz“, aber die da oben, was kann schon gegen die da oben … hier unten käme aber kein Mensch auf die Idee, ein solches Gesetz …

Und, wird berichtet, für Alexander Van der Bellen sei die Hofburg „schon was Spezielles – Hofburg pur – das atmet Maria Theresia“ … nicht nur die Hofburg, wird an den frommen Antiziganismus der Habsburg Maria mit ihrem Sohne gedacht – das ganze Land atmet …

Es will jetzt gar nicht nachgesehen werden, ob er inzwischen gar auch schon Ehrenritter geworden sei …

Die Hofburg riecht aber auch nach Burschenschaft … Alexander van der Bellen ist schon lange unterwegs, Klassensprecher der Entcourage zu werden. Es gibt die Courage, es gibt die besondere Zivilcourage, und es gibt, wie es der Bundespräsident nun lehrt, auch die für das Amt aufgegebene Courage, die Entcourage, die zu seinen Ehren und aus höchstem Respekt vor ihm in seiner nunmehrigen Funktion auch Postzivilcourage oder kurz Postcourage … um keinen Personenkult zu bedienen, den er selbst wohl ebenfalls ablehnt, wurde davon abgegangen, es kurz und knapp Bellencourage zu nennen …

Kurz war gedacht, das Wort Amtscourage zu verwenden, aber das hieße ja, Courage im Amt …

Bleibt nur noch die Frage, wann und wo wird er, van der Bellen, seine Reifeprüfung im Fach Entcourage respektive Postcourage ablegen … im Haus der Heimat, dann eingeladen von der Zeit auf österreichische Traditionsart?

In der Hofburg aber soll es nicht sein, aber das können nur noch die Wähler und Wählerinnen, die auch von anderen mit dem Schönherrichten der FPÖ umgarnt werden, ihm ersparen, damit er nicht eines Tages im endgültigen Ruhestand jammern wird müssen, es sei ihm gar nichts erspart geblieben …

„Unzensuriert“: Unwort des Jahrzehnts

unzensuriert-unwort-des-jahrzehnts

Die Unzensuriert der identitären Parlamentspartei regt sich, wie in der Collage gelesen werden kann, über das „Unwort des Jahres 2016“ auf:

„‚Volksverräter‘ ist ‚Unwort des Jahres‘: Politisch korrekte Sprachjury packt Nazikeule aus“.

Das ist ein Anlaß für den Vorschlag: „Unzensuriert“ zum „Unwort des Jahrzehnts“ zu wählen. Es ist aber kein Vorschlag, der aufgenommen werden soll. Denn. Nicht einmal wert einer negativen Auszeichnung.

Die Erklärung hierfür ist die denkbar einfachste. Es wird das Gegenteil von „unzensuriert“ getan. Denn. Es wird gesinnungsgemäß zensiert.

Und auch dieser Kommentar über das „Unwort Volksverräter“ vom 12. Jänner 2016 ist ein exemplarisches Beispiel dafür. Wie in der Collage in der Gegenüberstellung gelesen werden kann, wird von „Unzensuriert“ so getan, als wäre für die Wahl eines Wortes die Anzahl der Nennungen ausschlaggebend, während es aber tatsächlich die inhaltlichen Kriterien sind. Nicht nur deshalb. Beim Lesen der Begründung für respektive gegen „Volksverräter“ stellt sich der Vorwurf der „Nazikeule“ doch differenzierter dar.

Es wurde geschwankt, ob „Unzensuriert“ nicht vorgeschlagen werden sollte als „Unmedium des Jahrzehnts“. Dafür spräche einiges. Die Erklärung hierfür ist die denkbar einfachste: Sie tut zwar so, als wäre sie ein Medium, tatsächlich ist sie aber bloß eine Copysite der klassischen Medien.

Es wurde dann entschieden, es doch „Unwort des Jahrzehnts“ zu nennen. Denn. Es haben sich in diesem letzten Jahrzehnt nicht wenige dazu entschlossen, ihre Copysites ebenfalls variiert so zu nennen, auch in englischer Sprache, und ebenfalls genutzt von dem einen oder anderen Mitglied der identitären Parlamentspartei.

Wissen Sie noch, wer Dr. Martin Graf ist?

Martin Graf war ein Vorgänger von Norbert Hofer oder Norbert Hofer ist ein Wiedergänger von Martin Graf – als NR-Präsident III.

Martin Graf hat „Unzensuriert“ aufgebracht. Und das ist rund ein Jahrzehnt her, wie gelesen werden kann.

Was alles in diesem Jahrzehnt unter „Unzensuriert“, also gesinnungsgemäß zensiert verbreitet wurde, eine Auswahl davon ist auch hier abrufbar.

Und aktuellere gesinnungsgemäße Zensierungen  auch hier.

NS Es fällt auch noch ein, daß die Jury des „Unwortes des Jahres“ vor bald einem Jahrzehnt das Wort „Karlsruhe-Touristen“ kritisierte. Ein Wort von Rainer Wendt, wie in der Collage gelesen werden kann.

Rainer Wendt genießt in diesen Kreisen aktuell hohes Ansehen, wie erst kürzlich zu berichten war. Mit „Karlsruhe-Touristen“ aber stellte er sich seinerzeit nicht gerade auf die Seite des gar so unzensuriert beschworenen „Volkes“.

He.-Chr. Strache, FPÖ – Runen von 1989 bis 2015

Wie in der Collage gesehen werden kann, hat Occupy Austria einen Artikel der Umsonst Österreich aus 2007 ausgegraben über die „Verwahrungshaft“ in 1989. Bemerkenswert daran ist die abgebildete Rune auf dem Foto. Bemerkenswert deshalb, weil sie im Logo von Odin Wiesinger … Jahrzehnte später verschenkt He.-Strache Jahrzehnte ein Bild an Andreas Mölzer

Odin Wieisnger - He-Chr Strache - RunenWas den Ausschlag gab, daß He.-Chr. Strache gerade ein Bild von Odin Wiesinger verschenkte, wird nicht gewußt. Darüber kann nur spekuliert werden. War es der Kunstgeschmack des He.-Chr. Strache? War es, weil Odin Wiesinger eine Rune auch als Signatur verwendet? Runen, die He.-Chr. Strache an seine abenteuerliche Reise als Jugendlicher in das Ausland erinnerte? War es, weil Odin Wiesinger der Staatskünstler des nun lange schon ehemaligen III. Präsidenten NR war?

Eine mögliche Antwort auf diese Fragen kann sein: Nur ein von einem nun lange schon ehemaligen III. Präsidenten NR protegierter Runenmaler vermag nach dem Kunstgeschmack eines Obmannes einer identitären Gemein-Schaft zu malen, der mit seinen Runen nicht nur an aufregende Jugendausflüge …

Ein Runenmaler trifft zugleich gesinnungsgemäß den Geschmacksnerv der akademisierten freiheitlichen Ballgeher und Ballgeherinnen punktgenau; auch in diesem Jahr wurde für den FPÖ-Ball in der Hofburg mit seinem tanzenden Paar geworben

Links:

Heinz Christian Strache schenkt Andreas Mölzer einen Odin Wiesinger

Was kommt zuerst auf die Leinwand – Runensignatur oder Bild?

Odal-Rune

Life-Ball ’15 von Odin Wiesinger ausrichten lassen