Das dünne Eis der Demokratie von Wirtschaft und freiheitlicher Gemein-Schaft

Die Lösung für Wirtschaftskammer und für die freiheitliche Gemein-Schaft ist also ein Demonstrationsverbot. Das zeigt gut auf deren Kompetenzen nicht nur in der Ursachenforschung. Von der Wirtschaftskammer ist im Grunde keine andere Reaktion zu erwarten gewesen, denn die von der Wirtschaftskammer vertretene Wirtschaft versteht Demokratie nicht und versteht nichts von Demokratie. Die Wirtschaft setzt rücksichtlslos auf alles, was Gewinne bringen könnte. Kaum gehen aber Scheiben zu Bruch, bricht der Wirtschaft in der Sekunde das Eis der Demokratie ein.

He-Chr Strache auf dem Ball der GetreuenEs ist nicht so, daß von der freiheitlichen Gemein-Schaft in bezug auf Demokratie je viel zu erwarten war noch ist noch zu erwarten je noch sein wird, nur die freiheitliche Gemein-Schaft redet derart viel über Demokratie und verlangt derart viel Demokratie, daß nicht wenige in diesem Land meinen, es handle sich tatsächlich um eine Gemein-Schaft, die dermaßen um die Demokratie besorgt, bemüht  … Kaum aber weht der freiheitlichen Gemein-Schaft demokratische Kritik ein wenig zu scharf, bricht auch ihr Eis der Demokratie ein, schneller als ein Glas zu Bruch gehen kann.

He.-Chr. Strache habe zwar gegenüber der Hauptvertreterin der gutter press in Österreich, also gegenüber der „Neuen Kronenzeitung“ gemeint, das Demonstrationsverbot würde dann auch für Burschenschaften gelten … Im Verschleiern ist die freiheitliche Gemein-Schaft gesinnungsgemäß ganz groß; He.-Chr. Strache weiß aber genau, die für Mai 2014 geplante Veranstaltung der Burschenschaften wird nicht „Demonstration“ genannt werden, und würde der Auftritt der Burschenschaften in der Innenstadt dann verboten werden, würde die freiheitliche Gemein-Schaft wieder nach Demokratie und Freiheit für sich brüllen, jammern, klagen, blärren und behaupten, es sei ja keine Demonstration, sondern ein „Fest der Freiheit“, die die Burschenschaften …

Aber nicht einmal im Verschleiern ist die freiheitliche Gemein-Schaft tatsächlich groß. Denn, wenn He.-Chr. Strache im selben Artikel sagt, der Akadamikerball sei ein Ball der FPÖ und nicht der Burschenschaften, so ist das nichts Neues. Und auf etwas, was He-Chr. Strache sagt, kann mit etwas Altem geantwortet werden, mit dem HInweis darauf, was vor über einem Jahr bereits geschrieben wurde:

Das alte Personal – in zwei Vereinen organisiert – ist auch heuer für Wkr-Ball alias Akademikerball federführend verantwortlich.

Der Wkr-Ball ist immer schon ein Ball der freiheitlichen Gemein-Schaft, der Akademiker-Ball ist immer schon ein Ball der Burschen- und Mädelschaften, das ist klar, trotz aller angestrengten und aufwendigen Bemühungen um Verschleierungen. Wenn also He.-Chr. Strache nun im Februar 2014 sagt, es sei ein Ball der freiheitlichen Gemein-Schaft, sagt er die Wahrheit und sagt zugleich doch nicht die Wahrheit, oder er weiß, mit einer gewissen Nachsicht betrachtet, einfach nicht, in welcher Gemein-Schaft er ist. Bei einer derartigen Ureinheit zwischen freiheitlicher Gemein-Schaft und Burschen- und Mädelschaften kann eine Unterscheidung nicht mehr getroffen werden, selbst vom Obmann dieser Ureinheit. Die Wahrheit wäre wohl gewesen, hätte He.-Chr. Strache gesagt, der Wkr-Ball ist der Ball der Mädel- und Burschenschaften ist der Akademikerball der freiheitlichen Gemein-Schaft ist der Ball der Getreuen von Schaften, die auf Wahlstimmzetteln als Freiheitliche behördlich geführt werden …

NS Und unter dem eingebrochenen Eis der Demokratie von dieser Schaft schwimmt die Scholle, auf der diese Schaft sitzt und von einem elitären Reich träumt, das endlich diese von der Schaft ungewollte Demokratie gänzlich …

Ein Gedanke zu „Das dünne Eis der Demokratie von Wirtschaft und freiheitlicher Gemein-Schaft

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